CH375220A - Blitzlichtkontakteinrichtung an einer photographischen Kamera mit Schlitzverschluss - Google Patents

Blitzlichtkontakteinrichtung an einer photographischen Kamera mit Schlitzverschluss

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CH375220A
CH375220A CH7126159A CH7126159A CH375220A CH 375220 A CH375220 A CH 375220A CH 7126159 A CH7126159 A CH 7126159A CH 7126159 A CH7126159 A CH 7126159A CH 375220 A CH375220 A CH 375220A
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CH
Switzerland
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Application number
CH7126159A
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English (en)
Inventor
Boehm Siegfried
Winkler Friedrich
Original Assignee
Kamera & Kinowerke Dresden Veb
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    • GPHYSICS
    • G03PHOTOGRAPHY; CINEMATOGRAPHY; ANALOGOUS TECHNIQUES USING WAVES OTHER THAN OPTICAL WAVES; ELECTROGRAPHY; HOLOGRAPHY
    • G03BAPPARATUS OR ARRANGEMENTS FOR TAKING PHOTOGRAPHS OR FOR PROJECTING OR VIEWING THEM; APPARATUS OR ARRANGEMENTS EMPLOYING ANALOGOUS TECHNIQUES USING WAVES OTHER THAN OPTICAL WAVES; ACCESSORIES THEREFOR
    • G03B9/00Exposure-making shutters; Diaphragms
    • G03B9/70Exposure-making shutters; Diaphragms with flash-synchronising contacts

Landscapes

  • Physics & Mathematics (AREA)
  • General Physics & Mathematics (AREA)
  • Stroboscope Apparatuses (AREA)

Description


      Blitzlichtkontakteinrichtung    an     einer        photographischen    Kamera mit     =SchlitzverschluB       Die vorliegende     Erfindung        betrifft    eine Blitzlicht  kontakteinrichtung an einer photographischen Kamera  mit     Schlitzverschluss.     



       Mit    der Einführung .der     Blitzlichttechnik    .für  photographische Aufnahmen sind .für     die        .Erzeugung     des Kunstlichtes     ausser    -den durch     .einfache    Licht  quellen mittels pulverisiertem     .Magnesium,        Magne-          siumband,        elektrischen    Glühlampen, erzeugtem Kunst  licht die     Nitraphotleuchten,        Vacublitzleuchten    und  die .auf der Basis .des Elektronenblitzes     beruhenden          Blitzlichtröhrengeräte    entstanden,

   die     hinsichtlich.dem          Beginn    und der     Dauer    der     Zündzeit    sowie der Licht  intensität sehr unterschiedliche Wirkungen -aufweisen.  Dabei haben -die durch     eine    -elektrische     Stromquelle     erregten     Nitraphot-    .und     Vacublitzleuchten    in -der  Regel eine längere     Vorzündzeit    .und     -Brenndauer        -als     die mit -Edelgas     Xenon    gefüllten     Blitzlichtröhren,    -die  sich vor allem durch eine =kurzzeitige .

   ausserordent  liche -hohe Lichtintensität auszeichnen.  



  Entsprechend dieser Unterschiede in bezug .auf  die     Vorzündzeit,    Leuchtdauer und Leuchtstärke  wurde in der photographischen Praxis die Charakte  ristik der mit<I>M,.F</I> und<I>X</I>     bezeichneten.Blitzlicht-          kontakte    und     Anschlüsse        eingeführt,    wobei --bezogen  auf den Zeitpunkt -des Belichtungsbeginns .des Ver  schlusses unter M -eine Kontaktgabe     im    Bereiche  von etwa 16 ms vor Freigabe des Bildfensters, .und  unter F eine Kontaktgabe vor <  etwa ,9 ms und     .unter     X von etwa 18 ms nach.

   Freigabe des Bildfensters  durch den Verschluss verstanden     wird.        Hierbei.    erfolgt  die Steuerung der Kontaktgabe auf     synchronisierte     Weise durch den     Belichtungsverschluss    -.derart, -dass  entweder für jeden dieser :Kontakte .eine     .Anschluss-          buchse    vorgesehen ist,     oder...es    -erfolgt bei Anordnung  einer einzigen     Anschlussbuchse    die     walilweise    Einstel  lung auf den einen oder     anderen,Kontakt-mittels        eines     Umschalters.

   Diese an sich     bekannten    Kontaktein-         richtungen    bereiten bei     photqgraphischen    Kameras  mit     Objektivverschluss,    bei welchen die     Belichtung     durch Öffnen     und    :Schliessen von Sektoren erfolgt,     .in     der -Regel keine     besonderen    Schwierigkeiten,     .weil     hierbei :

  bereits mit     Beginn    des     öffnens    der Sektoren  die Belichtung des gesamten Bildfensters schlagartig  freigegeben     wird,    so     .dass    es verhältnismässig einfach  ist, -die     _Blitzlichtkontaktgabe    derart einzustellen und  zu     steuern,,

  dass-auch    beider kürzesten     Belichtungs-          zeit    die     Leuchtspitze.in    den     Zeitpunkt    der geöffneten       Verschlusssektoren        fällt.    Demgegenüber ergeben sich  bei photographischen Kameras mit     Schlitzverschluss     aus dem     Grunde        ;

  erhebliche    .Schwierigkeiten, weil  hierbei     lediglich    bei langen     Verschlusszeiten    zeitweise       das-_gesamte-Bildfeld    freigegeben ist,<B>-</B>während bei kür  zeren und kürzesten Belichtungszeiten der Belich  tungsschlitz in der     voreingestellten        Breite    am     Bild-          fenster.sich        vorbeibewegt,    so dass die     Belichtung-hier-          bei    nach -und nach     erfolgt.     



  'Durch die     Erfindung    wurde die     Aufgäbe    gelöst,  eine     Blitälichtkontäkteinrichtung    an einer Photogra  phischen Kamera mit     -Schlitzverschlüss    und wahlweiser  'Einstellung auf die verschiedenen     Blitzlichtkontakte     durch     einen    Schalthebel zu     schaffen,    die bei     ällen     Belichtungszeiten eine     verl'ässliche-Steuerung    der Kon  taktgabe     gewährleistet.    Dies wird erfindungsgemäss,  dadurch erreicht,

   dass     mindestens        -ein'bei        Betätigung     des Auslösers- durch Federkraft in Bewegung gesetz  ter Schaltnocken zur     Kontaktgabe-für        die-Vorzündung     und Auslösung des     Versdhlussgetriebes    vorgesehen  ist, das seinerseits die     Schliessung    der -weiteren 'Kon  takte bewirkt.  



       Weitere        .Einzelheiten    des     Erfindungsgegenstandes     .lassen sich aus der folgenden .Beschreibung     -derAus-          führungsbeispiele        -entnehmen,    die in     -Fig.        -l    bis 9 -dar  gestellt sind.     Hierbei    ist auf die     Darstellung.aller    Teile      verzichtet worden, die     nicht    unbedingt zum Verständ  nis der     Erfindung        erforderlich    sind.  



  Hiernach zeigen:       Fig.    1 teilweise im Schnitt einen     Teil-    einer ein  äugigen     Spiegelreflexkamera        mit        Schlitzverschluss    in  Vorderansicht,       Fig.    2 teilweise im Schnitt einen Teil der Kamera  von oben gesehen,       Fig.3    einen weiteren Schnitt der Kamera von  oben gesehen,       Fig.-    4 eine Seitenansicht der Kamera     im    Schnitt,  wobei der Verschluss gespannt ist"       Fig.    5 eine Seitenansicht der Kamera im Schnitt,  wobei der Verschluss abgelaufen ist,

         Fig.    6 und 7 im Schnitt und Aufsicht einen Teil  des     Verschlussgetriebes    mit der Kontaktsteuerung,       Fig.    8     eine    das Prinzip der Schaltung und Steue  rung zeigende schematische Darstellung,       Fig.    9 eine graphische Darstellung der     Kontakt-          wirkung.     



  Gemäss den     Fig.    1 bis 7 ist in     bekannter    Weise im  Kameragehäuse 1 ein     vorzugsweise    auswechselbares       Aufnahmeobjektiv    2 vorgesehen, von welchem der  Strahlengang über den um die Achse 3 bewegbaren  Spiegel 4     zur    Mattscheibe bzw.     Bildfeldlinse    5 reflek  tiert wird; auf der     alsdann    ein seiten- und höhenrich  tiges Bild vom Objekt entsteht.

   Die Betrachtung des       Mattscheibenbildes    kann durch einen in der Zeich  nung     nicht    dargestellten, in der Kamera fest eingebau  ten oder auswechselbaren Prismen- oder     Lichtschächt-          sucher    6     erfolgen.    Die Auslösung des Spiegels 4     be-          wirkt\    der     Auslöseknopf    7, der bei seiner Bewegung  den mittels der Achse 8 schwenkbar gelagerten zwei  teiligen Sperrhebel 9, 10 entgegen der     Wirkung    der  Feder 11 betätigt.

   Hierbei gibt der Sperrhebel 10 die       .seitliche    Lasche 12 des Spiegels 4 frei, worauf dieser  durch die Wirkung der Feder 13 nach- oben in die  gemäss     Fig.5    gezeigte     unwirksame        Reflexlage     schwenkt. Am Ende dieser     Bewegung    betätigt der  Spiegel 4 durch einen Schaltbolzen 14a den mittels  der Achse 15 schwenkbar gelagerten Winkelhebel 16,  der seinerseits     alsdann    die in     Fig.    2     strichliert    darge  stellte     Sperrklinke    17 des Triebrades 18 für den Ver  schluss aus der Sperrlage bewegt und hierdurch den       Verschlussäblauf    freigibt.

   Das Triebrad 18 ist durch  die Welle 19     mit    dem     Zahnrad    20 verbunden, welches  das     Ritzel    21 für das Rollo des ersten Vorhangs 22  antreibt- Der zweite Vorhang 23 erhält seinen     Antrieb     durch das     Ritzel    24, welches     mit    dem lose um die  Welle 19 gelagerten Zahnrad 25 in     Eingriff    steht.

   -Der  Ablauf des     zweiten    Vorhanges 23 kann in bekannter  Weise gleichzeitig     mit    dem ersten Vorhang 22 er  folgen oder durch diesen bei seinem Ablauf ausgelöst  werden, wobei die Erzeugung der     Schlitzbreite    ent  sprechend der jeweils     eingestellten    Belichtungszeit  durch Einschalten von Hemmwerken regelbar ist.  Auf die Darstellung dieser     Versehlussmechanik    ist  verzichtet worden.

      Gemäss dem     in    der Zeichnung dargestellten Aus  führungsbeispiel ist die Ausbildung und Wirkungs  weise der     Blitzkontakteinrichtung    folgende:  Die Erzeugung des     M-Kontaktes        erfolgt    durch  ein am Spiegel 4 angeordnetes Schaltglied 26, welches  um den Bolzen 14b beweglich gelagert und     in    der  wirksamen Reflexlage des Spiegels 4 durch einen  gehäusefesten Anschlag 27 in die     gemäss        Fig.    4 und 8  dargelegte     Schaltlage    bewegt ist,

   die     gleichzeitig    durch  den " am Spiegel 4 befestigten     Anschlag    28 begrenzt       wird.     



  Dem Schaltglied 26 ist     eine        ebenfalls    im Kamera  gehäuse     befestigte        Kontaktfeder    29 zugeordnet, die  mit der Kontaktstelle     ,M    - wie     Fig.    8 zeigt - in Lei  tungsverbindung steht. Beim Auslösen der Kamera  durch den     Auslöseknopf    7     wird    vermittels des Sperr  hebels 9, 10 die Bewegung des Spiegels 4 freigegeben,  bei dessen Aufwärtsbewegung das Schaltglied 26 zeit  weise die Kontaktfeder 29 berührt und hierdurch die  Kontaktgabe für das angeschlossene     Blitzliehtgerät    B  bewirkt.

   Die Kontaktgabe erfolgt hierbei gemäss     Fig.    9  etwa. 16 ms vor Freigabe des Bildfensters durch den  ersten Vorhang 22. Am Ende der Spiegelbewegung  stösst das Schaltglied 26 gegen den im Kameragehäuse  befestigten Anschlag 30, wodurch das Schaltglied 26  derart     verschwenkt    wird, dass es bei der folgenden  Aufzugsbewegung des Spiegels 4 in die     Reflexlage    die  Kontaktfeder 29 nicht berühren kann.  



  Die Erzeugung des F-Kontaktes     erfolgt    durch ein  am Triebrad 20 beweglich gelagertes Schaltglied     31a,     welches am Ende des     Verschlussaufzuges    durch einen  gehäusefesten Anschlag 32a in die gemäss     Fig.    2 und  7 dargestellte Lage     verschwenkt    wird. Diesem Schalt  glied .31a ist die ortsfeste Kontaktfeder 33a zuge  ordnet, die mit der Kontaktstelle F - wie     Fig.    8 zeigt   in Leitungsverbindung steht.

   Beim Auslösen des Ver  schlusses, das - wie bereits erläutert wurde - am Ende  der Spiegelbewegung durch den Winkelhebel 16 er  folgt, berührt der     Schalthebel    31a zeitweise die Kon  taktfeder 33a und bewirkt hierbei die Kontaktgabe  für das angeschlossene Blitzgerät B. Die Kontaktgabe  erfolgt hierbei gemäss     Fig.    9 etwa 9 ms nach Freigabe  des     Bildfensters    durch den ersten Vorhang 22.  



  Für die Erzeugung des     XKontaktes    ist - wie       Fig.    6 bis 8 zeigt - mit dem Triebrad 20 gleichachsig  zum Schaltglied 31a ein weiteres     Schaltglied    31b  vorgesehen, dem eine ortsfeste     Kontaktfeder    33b zu  geordnet ist. Die Anordnung derselben ist derart     ge-          wählt,    dass nach Auslösung des Verschlusses die  Kontaktgabe, wie     Fig.    9 zeigt, etwa 18 ms nach Frei  gabe des Bildfensters durch den ersten Vorhang 22  erfolgt.  



  Am Ende des     Verschlussablaufes    treffen nach bei  den     vorerwähnten    Beispielen die     Schaltglieder        31,a,     31b auf einen gemeinsamen ortsfesten     Anschlag        32n,     wodurch sie derart     verschwenkt    werden, dass bei dem       Verschlussaufzug    keine     Kontaktwirkung    erfolgt.  



       Vorzugsweise    sind die Kontaktfedern 33a, 33b  derart versetzt um das Triebrad 20 angeordnet, dass  die Schaltglieder 31a, 31b am Ende des Verschluss-           ablaufes    durch einen gemeinsamen gehäusefesten An  schlag 32b aus der     wirksamen    Kontaktlage bewegt  werden, wie dies ebenfalls     Fig.    7 darstellt.

   Der Zeit  punkt und die Anzahl der     Kontaktanschlüsse    lassen  sich im Bedarfsfalle durch entsprechendes Versetzen  der Kontaktfedern oder Schaltmittel sowie durch zu  sätzliche Anordnung von Schaltgliedern und Kontakt  federn derart verändern und erweitern, dass damit eine  universelle     Blitzlichtkontakteinrichtung    für die ver  schiedensten Systeme von     Blitzlichtlampen    und Blitz  lichtröhren geschaffen     ist.    Eine solche     Erweiterung          zeigt        Fig.    6 und 7, bei der beispielsweise zusätzlich  noch das Schaltglied 31c und die Kontaktfeder 33c  vorgesehen sind.  



  Für die     Einstellung    auf die     Kontakte   <I>M, F, X</I> ist  - wie     Fig.    1 und 3 darstellt - ein Zeiger 37 vor  gesehen, der vorzugsweise     koaxial    um das Film  spulenlager 38 lagert, in welchem der     Filmschlüssel     39 seine Führung und Lagerung erhält.

   An dem Zeiger  37, dessen Bewegungsbereich durch eine in der Deck  kappe vorgesehene Vertiefung 40 begrenzt wird, ist  isoliert ein Schleifkontakt 41 befestigt, der auf den  im Kameragehäuse angeordneten Kontaktstellen M,  <I>F, X</I> gleichzeitig jeweils auf eine von diesen Kontakten  einstellbar ist. Über dem Zeiger 37 ist die     Filmmerk-          scheibe    42 angeordnet, die durch eine vom Stellring  43 abgestützte Feder 44 gegen den Zeiger 37 gepresst  wird, so dass     mit    letzterem die     Filmmerkscheibe    42  durch Friktion gekuppelt ist. Der Zeiger 37 ist mit  einem Index 45 versehen.

   Bei dem Einstellen der       Filmmerkscheibe    42 auf den Wert der benutzten Film  empfindlichkeit oder     Filmart    wird der Zeiger 37 durch       Friktion        mitgenommen        und        erhält    hierbei in den bei  den Enden der Vertiefung 40 einen Anschlag, so dass  demgegenüber die     Filmmerkscheibe    42 so verstellt  werden kann, bis der Index 45 dem eingestellten Wert  gegenübersteht bzw. diesen anzeigt.

       Alsdann    wird  durch die Drehbewegung der     Filmmerkscheibe    42 die       Kontakteinstellung    gewählt, worauf die Kamera für  die Benutzung des entsprechenden Blitzgerätes B ein  gestellt ist.  



  Die     erfindungsgemässe        Blitzlichtkontakteinrichtung     kann in der Weise abgeändert werden, dass anstelle  der Kontaktgabe durch den Spiegel 4 hierfür auch ein  anderes geeignetes Schaltmittel, beispielsweise     eine     durch Federwirkung angetriebene Steuerscheibe 46,  verwendet wird, wie dies     Fig.    8 darstellt.

   Diese Aus  bildung wird     insbesonders    dann von Vorteil sein, wenn  aus räumlichen Gründen der Spiegel 4 die Anordnung  zusätzlicher Schaltmittel nicht gestattet, oder     wenn     die     Blitzlichtkontakteinrichtung    bei Kameras     ohne     Reflexeinrichtung angewendet werden soll.     In    allen  diesen     Fällen    wird hierbei der Vorteil     erreicht,    dass  die Kontaktgabe bei     Vorzündseit    keinen zusätzlichen  Vorlauf des Schlitzverschlusses bedingt.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH Blitzlichtkontakteinrichtung an einer photographi schen Kamera mit Schlitzverschluss und wahlweiser Einstellung auf die verschiedenen Blitzlichtkontakte durch einen Schalthebel, dadurch gekennzeichnet, dass mindestens ein bei Betätigung des Auslösers durch Federkraft in Bewegung gesetzter Schaltnocken (26, 14a) zur Kontaktgabe für die Vorzündung (M) und Auslösung des Verschlussgetriebes vorgesehen ist, das seinerseits die Schliessung der weiteren Kontakte (F, X) bewirkt. UNTERANSPRÜCHE- 1.
    Einrichtung nach Patentanspruch; dadurch ge kennzeichnet, dass der zur Kontaktgabe für die Vor zündung (M) dienende Schaltnocken (26) mit einer Kontaktfeder (29) zusammenarbeitet und der Weg dieses Schaltnockens durch ortsfeste -Anschläge (27; 30) begrenzt ist. 2. Einrichtung nach Unteranspruch 1, dadurch gekennzeichnet; dass zur- Kontaktgabe für die weiteren Kontakte (F,<I>X)</I> durch den Verschluss (18 bis 25) hieran angeordnete Schaltglieder (31a, 31b, 31c) vorgesehen sind; denen durch ortsfeste Anschläge <I>(27, 32a,</I> 32b) gesteuerte Kontaktfedern (29, 33a, 33b) zugeordnet sind.
    3. Einrichtung nach Unteranspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass die die Blitzlichtkontakte (F, X) bewirkenden Schaltglieder (31a, 31b; 31c) an'einem mit dem ersten Vorhang (22) des Schlitzverschlusses in Verbindung stehenden Zahnrad (20) angeordnet sind. 4. Einrichtung nach Unteranspruch 3, dadurch gekennzeichnet; dass jedes. Schaltglied (26, 31a; 31b, 31c) unter Federwirkung einer eigenen Friktions- Scheibe steht. 5.
    Einrichtung nach Unteranspruch 4; dadurch gekennzeichnet, dass die einen Anschläge (30, 32a) die Schaltglieder (26, 31a, 31b, 31c) nach dem Be tätigen der Kontaktfedern (29, 33a, 33b, 33c) spä testens am Ende der Ablaufbewegung - unwirksam abschalten und die anderen Anschläge (27,<I>32b)</I> die Schaltglieder (26, 31a, 31b, 31c) am Ende der Auf zugsbewegung an der Kamera wieder in die Wirkungs lage umschalten.
    6. Einrichtung nach Unteranspruch 5, dadurch ge- kennzeichnet; dass für die wahlweise Einstellung auf die verschiedenen Kontakte (M,<I>F,</I> X) ein mittels Feder (44) mit der Filmmerkscheibe (42) in Verbin dung stehender Zeiger (37) vorgesehen ist, der mit einem auf die im Kameragehäuse (1) angeordneten Kontaktstellen (M, F, X) einstellbaren Schleifkontakt (41) gekuppelt ist. 7. Einrichtung nach Unteranspruch 6, dadurch ge kennzeichnet, dass der Zeiger (37) einen Index (45) für die Filmmerkscheibe (42) besitzt.
    8. Einrichtung nach Unteranspruch 7, dadurch gekennzeichnet, dass der Zeiger (37) in einer Vertie fung (40) bewegbar ist, die gleichzeitig seine Bewe gung begrenzt. 9. Einrichtung nach Unteranspruch 8, dadurch gekennzeichnet, dass der Zeiger (37) koaxial zum Filmschlüssel (39) gelagert ist. 10. Einrichtung nach Patentanspruch, mit Spiegel- reflexeinrichtung, dadurch gekennzeichnet, dass der Schaltnocken beweglich am Reflexspiegel (4) befestigt ist. 11.
    Einrichtung nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass der Schaltnocken an einer Steuer scheibe (46) angebracht ist.
CH7126159A 1958-09-01 1959-03-25 Blitzlichtkontakteinrichtung an einer photographischen Kamera mit Schlitzverschluss CH375220A (de)

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