CH373984A - Schiessanlage - Google Patents

Schiessanlage

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Publication number
CH373984A
CH373984A CH7600859A CH7600859A CH373984A CH 373984 A CH373984 A CH 373984A CH 7600859 A CH7600859 A CH 7600859A CH 7600859 A CH7600859 A CH 7600859A CH 373984 A CH373984 A CH 373984A
Authority
CH
Switzerland
Prior art keywords
target
dependent
pulses
shooting
shooting system
Prior art date
Application number
CH7600859A
Other languages
English (en)
Inventor
Cesare Dipl Ing Massa
Original Assignee
Conrad Zschokke Zweigniederlas
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Conrad Zschokke Zweigniederlas filed Critical Conrad Zschokke Zweigniederlas
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Priority to GB3556559A priority patent/GB925614A/en
Priority to BE584094A priority patent/BE584094A/fr
Publication of CH373984A publication Critical patent/CH373984A/de

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Classifications

    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F41WEAPONS
    • F41JTARGETS; TARGET RANGES; BULLET CATCHERS
    • F41J7/00Movable targets which are stationary when fired at
    • F41J7/04Movable targets which are stationary when fired at disappearing or moving when hit

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Aiming, Guidance, Guns With A Light Source, Armor, Camouflage, And Targets (AREA)

Description


   <Desc/Clms Page number 1> 
    Schiessanlage   Gegenstand der    Erfindung   ist eine    Schiessanlage   mit Zielscheibe.    Erfindungsgemäss   ist die Zielscheibe schwenkbar gelagert, und sie ist    mittels   einer Stellvorrichtung in eine labile Sichtlage    aufstellbar   und in dieser Lage festhaltbar. Die Stellvorrichtung kann selbsttätig oder willkürlich gesteuert werden. Insbesondere ist es.    möglich,   die Steuerung der Stellvorrichtung mit einem auf    Zieleinschläge   ansprechenden Organ, z. B. einem Impulsschalter, zu beeinflussen.

   Bei anzeigenden Schiessanlagen    mit   elektrischer Anzeigevorrichtung kann    zweckmässig   der    Anzeigeim-      puls   zur Steuerung der Stellvorrichtung beigezogen werden. 



  In der Zeichnung ist nun ein Ausführungsbeispiel des Erfindungsgegenstandes    schematisch   dargestellt. Es zeigen    Fig.   1 die Zielscheibe mit einem Huborgan der Stellvorrichtung, und    Fig.   2 das Blockschema der Stellvorrichtung. 



  In der    Fig.   1 bezeichnet 1 eine am einen Ende eines Pfeilers 2 befestigte Zielscheibe. Das andere Ende des Pfeilers 2 ist mit einer    Armierung   3 versehen, welche ein    seitlich   abstehendes Auge 4 und ein sich in der    Verlängerung   des Pfeilers 2 erstreckendes Auge 5 aufweist. Das Auge 4 ist mittels einer Gelenkachse 6 mit einem Lappen 7 gelenkig verbunden. Der Lappen 7 ist - wie bei 8 angedeutet - ortsfest angeordnet, beispielsweise an einem in das Erdreich eingetriebenen, gegebenenfalls beliebig versetzbaren, hier nicht näher dargestellten Pflock. Die Achse 6 liegt - wie aus der Zeichnung ersichtlich - in der dargestellten Sichtlage der schwenkbar gelagerten Zielscheibe 1 ausserhalb der Schwerlinie derselben.

   Damit befindet sich die Zielscheibe in der Sichtlage in labilem Gleichgewichtszustand und bedarf besonderer Massnahmen, um in dieser Lage    zu   verbleiben. Am Auge 5    greift   die Kolbenstange 9 eines in einem    Zylinder   11 verschiebbar    geführten   Kolbens 10 gelenkig an, wobei der    Zylinder   11 selber in nicht näher dargestellter Weise ortsfest gelenkig verankert ist. Beispielsweise könnte der Zylinder 11 an dem vorerwähnten Pflock angebracht sein, welcher    aus-      serdem   die weiteren, nachfolgend beschriebenen Teile der Stellvorrichtung tragen kann.

   Bei der dargestellten Anordnung ist es klar, dass die Zielscheibe 1 in die Sichtlage gebracht und in dieser Lage gehalten wird, wenn der Kolben 10 unter der Wirkung eines Druckmediums in seine gezeichnete Endlage verschoben und darin gehalten wird. Anderseits versteht es sich, dass die Zielscheibe aus der gezeichneten Sichtlage umfällt, wenn der Zylinder 11 entlastet wird. 



  Das    Druckmedium,   z. B. ein Druckgas,    zweck-      mässig   Druckluft, befindet sich in einer Druckflasche 12 (vgl.    Fig.   2), welche über ein    Druckredu-      zierventil   13 sowie ein    Einlassventil   14 mit dem Zylinder 11 kommuniziert. Zur Entlastung des Zylinders 11 ist ein    Auslassventil   15 vorgesehen. Beide Ventile 14 und 15 sind als elektromagnetisch. betätigte Ventile    ausgebildet,   deren    Solenoide   von einer nicht gezeichneten Stromquelle    gespiesen   werden.

   Die Anordnung ist dabei    vorteilhaft   so    getroffen,   dass die Ventile    auf   einen Stromimpuls öffnen und auf einen weiteren Stromimpuls schliessen. Der letztgenannte Impuls wird mittels bei 16 und 17 angedeuteter Endschalter abgegeben, welche in den beiden Grenzlagen der Zielscheibe 1 von dieser betätigt werden. Die Impulse zum Öffnen der Ventile. 14 und 15 werden dagegen von einem handbetätigten bzw. einem auf Zieleinschläge ansprechenden Impulsschalter    erteilt.   Diese Schalter sind bei 18 und 19 dargestellt.

   Sie können mittels    eines   Umschalters 20 in den Stromkreis der Ventile eingeschaltet werden. 

 <Desc/Clms Page number 2> 

 Einige der    mannigfaltigen      Schaltmöglichkeiten   ergeben sich in einer dem Fachmann verständlichen Weise aus der nachfolgenden Funktionsbeschreibung der    Schiessanlage.   



  In der dargestellten Sichtlage wird die Scheibe 1 durch das am Kolben. 10 wirksame Druckmedium gehalten. Mit Hilfe des Handschalters 18 wird nun    ein.   Impuls zum Ventil 15 geleitet, welches öffnet und den    Zylinder   11 entlastet. Die Scheibe 1 fällt um und betätigt den entsprechenden Endschalter, z. B. den Schalter 17. Dieser    schliesst   das Ventil 15 und verbindet zugleich den Handschalter 18 mit dem Ventil 14, so dass auf einen zweiten Impuls vom Handschalter 18 das letztgenannte Ventil geöffnet    wird.   Das    Druckmedium   strömt    in   den Zylinder 11, verschiebt den Kolben 10 und schwenkt die Scheibe 1 in die    Sichtlage   nach oben.

   Diese betätigt den    Endschalter   16, welcher das    Ventil   14    schliesst   und den    Handschalter   18    mit   dem Ventil 15 verbindet, damit bei    einem   folgenden Impuls die Scheibe 1 erneut    zu   Fall gebracht werden    kann.   



  Mit    Hilfe   des Umschalters 20    kann   auch der auf    Zieleinschläge   ansprechende    Impulsschalter   19 zur    Steuerung   der    Stellvorrichtung   herangezogen werden. Das Ventil 15 wird dann vom Schalter 19 im Falle eines Treffers geöffnet, und die getroffene Scheibe fällt um. Das    Wiederaufrichten   der Scheibe erfolgt nach wie vor    nüt   dem    Handschalter   18, doch    kann      die      Steuerung      selbstverständlich   mit einem Zeitrelais    kombiniert   werden,    das   das Aufrichten der Scheibe nach einer vorbestimmten, zweckmässig einstellbaren Zeit selbsttätig einleitet. 



  Bei einer    Schiessanlage   mit einer elektrischen, von einem auf Zieleinschläge ansprechenden Impulsschalter gesteuerten Anzeigevorrichtung kann die    Steuerung   der    Stellvorrichtung   zweckmässig mit der Anzeigevorrichtung    kombiniert   werden, wobei freilich eine gemeinsame Stromquelle vorgesehen sein kann. Im wesentlichen wird eine solche kombinierte Anlage so arbeiten, dass das Anzeigen der Treffer das Umfallen und das Löschen der Anzeige das Aufrichten der Scheibe    erwirkt.   



  Die    Übertragung   der    Schaltimpulse   kann selbstverständlich auch auf    drahtlosem   Wege erfolgen.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH Schiessaülage mit Zielscheibe, dadurch gekennzeichnet, dass die Zielscheibe schwenkbar gelagert und mittels einer Stellvorrichtung in eine labile Sichtlage aufstellbar und in dieser Lage festhaltbar ist. UNTERANSPRÜCHE 1. Schiessanlage nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die Stellvorrichtung ein durch ein Druckmedium betätigtes Huborgan aufweist. 2.
    Schiessanlage nach Unteranspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass das Huborgan aus einem Druckmediumspeicher nach Massgabe einer elektrisch betätigten Steuerung gespiesen ist. 3. Schiessanlage nach Unteranspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass Mittel vorgesehen sind, um die Steuerung wahlweise von Hand und/oder durch ein auf Zieleinschläge ansprechendes Schaltorgan betätigen zu können. 4.
    Schiessanlage nach Unteranspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass das Schaltorgan ein Impulsgeber ist, welcher mit auf Stron:fimpulse ansprechenden Magnetventilen für das Druckmedium zusammenwirkt. 5. Schiessanlage nach Unteranspruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass ein Einlass- und ein Auslassventil vorgesehen sind, welche durch die Impulse des Impulsgebers geöffnet und mittels durch die Zielscheibe in den Endlagen derselben betätigter End- schalter geschlossen werden, wobei die Endschalter die eingehenden Steuerungsimpulse den Ventilen in abwechselnder Reihenfolge zuleiten. 6.
    Schiessanlage nach Unteranspruch 5, gekennzeichnet durch Mittel für die drahtlose Übertragung der Impulse. 7. Schiessanlage nach Unteranspruch 4 mit einer durch einen auf Zieleinschläge ansprechenden Impulsschalter gesteuerten elektrischen Anzeigevorrichtung, dadurch gekennzeichnet, dass die Anzeige- Impulse dem Auslassventil und die Impulse zur Löschung der Anzeige dem Einlassventil zugeleitet sind, derart, dass beim Zieleinschlag das Huborgan ausser Wirkung gesetzt wird und die Scheibe umfällt, während beim Löschen der Anzeige die Scheibe in die Sichtlage gehoben wird.
CH7600859A 1958-10-29 1959-07-21 Schiessanlage CH373984A (de)

Priority Applications (3)

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CH7600859A CH373984A (de) 1959-07-21 1959-07-21 Schiessanlage
GB3556559A GB925614A (en) 1958-10-29 1959-10-20 Improvements in or relating to shooting installations
BE584094A BE584094A (fr) 1958-10-29 1959-10-28 Stand de tir.

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CH7600859A CH373984A (de) 1959-07-21 1959-07-21 Schiessanlage

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CH373984A true CH373984A (de) 1963-12-15

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CH7600859A CH373984A (de) 1958-10-29 1959-07-21 Schiessanlage

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