CH370771A - Verfahren zur Herstellung von Kaffeesäureestern der Chinasäure und der Chinide - Google Patents

Verfahren zur Herstellung von Kaffeesäureestern der Chinasäure und der Chinide

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CH370771A
CH370771A CH1258560A CH1258560A CH370771A CH 370771 A CH370771 A CH 370771A CH 1258560 A CH1258560 A CH 1258560A CH 1258560 A CH1258560 A CH 1258560A CH 370771 A CH370771 A CH 370771A
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quinide
quinic
quinic acid
caffeic
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CH1258560A
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Giuseppe Alberti Carlo
Vercellone Alberto
Gattapan Domenico
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Farmaceutici Italia
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    • C07C69/618Esters of carboxylic acids having a carboxyl group bound to an acyclic carbon atom and having a six-membered aromatic ring in the acid moiety having unsaturation outside the six-membered aromatic ring
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Description


  Verfahren     zur    Herstellung von     Kaffeesäureestern    der     Chinasäure    und der     Chinide       Im Hauptpatent Nr. 338825 wird ein Verfahren  beschrieben zur     Herstellung    der     Kaffeesäureester    der  Chinasäure und des zugehörigen     Chinides    der For  meln (I)  
EMI0001.0008     
    worin T, V und W = Wasserstoff oder einen     Kaffeeyl-          rest    mit freien oder veresterten     Oxygruppen    bedeu  ten.

   Dieses Verfahren ist dadurch gekennzeichnet,     d'ass     man das Säurechlorid     oder        Anhydrid    eines Kaffee  säurederivates der Formel     (II)     
EMI0001.0016     
    worin R' und R"     Acetyl,        Propionyl,        Benzoyl    oder  gemeinsam -CO- bedeuten,     mit        Chinid    oder einem       4,5-Alkyliden-chinid    kondensiert und das sich bil  dende Kondensationsprodukt     einer        Verseifung    unter  solchen Bedingungen     unterwirft,

      dass in 1-     und'loder          4-Stellung    der     Chinid'komponenten        eingeführte          Kaffeeylreste        nicht    wieder abgespalten werden.  



  Die vorliegende Erfindung     betrifft    nun     ein    Ver  fahren zur Herstellung von     Kaffeesäureestern    der  Chinasäure, das dadurch gekennzeichnet ist,     d'ass     man das Säurechlorid oder     -anhydrid    der     Thio-          nylkaffeesäure    der Formel  
EMI0001.0039     
    mit Chinasäure,     Chinid        oder        einem        4,5-Alkyliden-          chimd    kondensiert, und dass man das.

   sich     bildende          Kondensationszwischenprodukt    einer     Verseifung    unter  solchen Bedingungen     unterwirft,    dass     1,4-Dikaffeeyl-          chinasäure    oder     1-Kaffeeyl-chinasäure    als Endprodukt       erhalten    werden.  



  Die Kondensation     erfolgt    vorzugsweise     durch    Mi  schung von 1 bis 4     Mol        Thionylkaffeesäurechlorid     mit 4 bis 1     Mol        Chinasäure    oder     Chinid    und Er  wärmen des Gemisches auf eine Temperatur von 110       his    180  C     während    15 bis 90 Minuten.

   Zur selek  tiven     Verseifung    wird das Kondensationsprodukt  zweckmässig     mit        einer    3%igen     Bariumhyd'ratlösung     zwischen 0 und 30  C 1 bis 40 Stunden lang unter       Luftausschluss    behandelt.  



  Das     Thionylkaffeesäurech'lorid    gewinnt man durch  Sieden von Kaffeesäure mit     Thionylchlorid    unter       Rückfluh    bis zu dessen     Auflösung    und anschliessen  des     Eindampfen,    bis das Chlorid     kristallisiert,    wel  ches aus einem     inerten    Lösungsmittel (Kohlenwas  serstoff,     chlorierter    Kohlenwasserstoff)     umkristalli-          siert    werden kann.  



  <I>Beispiel 1</I>  10,0 g     Thionylkaffeesäurechlorid    und 2,93 g  Chinasäure werden innerhalb 1,5 Stunden bei 155   unter Vakuum erhitzt. Man erhält     eine        geschmolzene     Masse, welche in     Dioxan    gelöst und     in    1000     em33     3     %iges        Barytwasser        geschüttet        wird,

      wobei in einer       Inertgasströmung    gearbeitet     wird.    Nach 40 Stunden  wird der gelbe Niederschlag     filtriert        und    mit ver  dünntem     HCl,    mit     Natriumbicarbonat    und schliess-           lich    mit frischer verdünnter     HCl    behandelt.

   Die  so erhaltene rohe     1,4-Dikaffeeyl-chinasäure    wird  wie     üblich    aus wässriger Essigsäure     umkristallisiert.     <I>Beispiel 2</I>  10,0 g     Thionylkaffeesäurechlorid    werden mit  3,56 g     Chinid    nach den im Beispiel 1 angegebenen  Modalitäten kondensiert. Man gewinnt eine ge  schmolzene Masse, die in     Dioxan    gelöst und in  1 Liter 3%iges     Barytwasser    geschüttet wird, wobei  unter Stickstoffstrom gearbeitet wird.

   Fährt man  dann wie im Beispiel 1 fort, so erhält man die     1,4-          Dikaffeeylehinasäure,        Schmelzpunkt    224 bis 227  C       (Zers.).    Das     Thionylkaffeesäurechiorid    wird dadurch  hergestellt, dass man 30 g Kaffeesäure mit 90 cm?,       Thionylchlorid        zum    Sieden bringt; nach 7 bis 8  Stunden hat man eine braune Lösung, die unter Va  kuum verdampft wird. Durch     Umkristallisieren    des  Rückstandes aus     Trichloräthylen    gewinnt man das       Thionylkaffeesäurechlorid,    Schmelzpunkt 88 bis 94 .

    <I>Beispiel 3</I>  10 g     Thionylkaffeesäurechlorid    und 4,02 g     Aze-          tonchinid    werden nach den im     Beispiel    1 angege  benen Modalitäten kondensiert. Man gewinnt eine  geschmolzene Masse, die in     Dioxan    gelöst und in  1 Liter 3     %iges        Barytwasser    geschüttet wird, wobei  unter Stickstoffstrom gearbeitet wird.

   Fährt man dann  wie im Beispiel 1 fort, so erhält man die     1-Kaffeeyl-          chinasäure    in Form von nicht     kristallisierbarem     Schaum;       [a]2    =     -8,3         (c    = 3 in Wasser).

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH Verfahren zur Herstellung von Kaffeesäureestern der Chinasäure oder des Chinides, dadurch gekenn zeichnet, dass man das Säurechlorid oder -anhydrid eines Kaffeesäurederivates der Formel:
    s EMI0002.0038 mit Chinasäure, Chinid oder einem 4,5-Alkyliden- chinid kondensiert, und dass man das sich bildende Kondensationszwischenprodukt einer Verseifung unter solchen Bedingungen unterwirft, dass 1,4-Dikaffeeyl- chinasäure oder 1-Kaffeeyl-chinasäure als Endprodukt erhalten werden. UNTERANSPRÜCHE 1.
    Verfahren nach Patentanspruch, dadurch ge kennzeichnet, dass man 1 bis 4 Mol des Thionyl- kaffeesäurechlorid's 15 bis 90 Minuten lang mit 4 bis 1 Mol Chinasäure, Chinid oder Azetonchinid auf 110 bis 180 C erhitzt. 2. Verfahren nach Patentanspruch, dadurch ge kennzeichnet, dass man die selektive Verseifung des Kondensationsproduktes mit 3%iger Barium hydroxydlösung bei 0 bis 30 C während 1 bis 40 Stunden unter Luftausschluss vornimmt.
CH1258560A 1954-05-28 1955-11-21 Verfahren zur Herstellung von Kaffeesäureestern der Chinasäure und der Chinide CH370771A (de)

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