CH370429A - Seilspannvorrichtung zur Regulierung des Seilzuges bei Luftseilbahnen, Kabelkranen und dergleichen - Google Patents

Seilspannvorrichtung zur Regulierung des Seilzuges bei Luftseilbahnen, Kabelkranen und dergleichen

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Publication number
CH370429A
CH370429A CH7535159A CH7535159A CH370429A CH 370429 A CH370429 A CH 370429A CH 7535159 A CH7535159 A CH 7535159A CH 7535159 A CH7535159 A CH 7535159A CH 370429 A CH370429 A CH 370429A
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CH
Switzerland
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cable
pressure
tensioning device
dependent
cable tensioning
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Application number
CH7535159A
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Inventor
Saiko Alphons
Original Assignee
Saiko Alphons
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B61RAILWAYS
    • B61BRAILWAY SYSTEMS; EQUIPMENT THEREFOR NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • B61B12/00Component parts, details or accessories not provided for in groups B61B7/00 - B61B11/00
    • B61B12/007Cable tensioning devices
    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E01CONSTRUCTION OF ROADS, RAILWAYS, OR BRIDGES
    • E01BPERMANENT WAY; PERMANENT-WAY TOOLS; MACHINES FOR MAKING RAILWAYS OF ALL KINDS
    • E01B25/00Tracks for special kinds of railways
    • E01B25/16Tracks for aerial rope railways with a stationary rope
    • E01B25/18Ropes; Supports, fastening or straining means for ropes

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Architecture (AREA)
  • Civil Engineering (AREA)
  • Structural Engineering (AREA)
  • Transportation (AREA)
  • Fluid-Pressure Circuits (AREA)

Description


  Seilspannvorrichtung zur Regulierung des Seilzuges bei Luftseilbahnen, Kabelkranen  und dergleichen    Gegenstand der Erfindung ist eine Seilspannvor  richtung zur Regulierung des Seilzuges bei Luftseil  bahnen, Kabelkranen und dergleichen. Die     bisher     gebräuchlichen Zug- und Tragseilspannvorrichtungen  solcher Anlagen bestehen aus Spannseilen, Umlenk  rollen und Spanngewichten, wofür oft recht kostspie  lige Spanngewichtschächte oder -türme vorgesehen  werden müssen.  



  Die     Erfindung    vermeidet diesen     Nachteil        und    ist  gekennzeichnet durch ein hydraulisches     Drucksystem     mit den Seilzug aufzunehmen bestimmtem Kolben     und     Druckzylinder und dem letzteren zugeordneten     Speise-          und    Ablassorganen, die auf die Einhaltung eines ge  wünschten Seilzuges     einstellbar    sind.  



  Vom Erfindungsgegenstand wird anschliessend  anhand der beiliegenden     Zeichnung    ein .auf dieser  schematisch     dargestelltes        Ausführungsbeispiel        näher     erläutert.  



  Das unter möglichst     konstanter    Zugspannung zu  haltende Seil 1 einer     Luftseilbahn    eines     Kabelkrans     oder dergleichen, welches infolge von     Temperatur-          und    Belastungsschwankungen erhebliche     Spannungs-          änderungen    erfahren würde,     ist    über eine Kolben  stange 2 mit dem in einem hydraulischen     Druckzylin-          der    3 geführten Kolben 4 fest     verbunden,

      so dass der       Kolben    den     Seilzug    über das     hydraulische    Medium 5,  z. B.     01,    auf den     Druckzylinder    3 überträgt, welcher  an seinem vom     Seil    1     abgekehrten    Ende     über        ein     Gelenk 6 schwenkbar verankert ist.

   Der     druckseitige     Zylinderraum 7 ist durch eine Leitung 8     über    ein als  Ablassorgan bestimmtes Überdruckventil 9 mit einem  Reservoir 10 verbunden, aus welchem eine     Leitung     11 in den     entgegengesetzten        Zylinderraum    12     führt.     Zwischen dem Zylinderraum 7 und dem Überdruck  ventil 9     ist    an die     Leitung    8     eine    vom     Reservoir    10  ausgehende Speiseleitung 13 angeschlossen,

   in wel-    eher eine durch     einen        nichtgezeigten    Elektromotor  angetriebene Flüssigkeitspumpe 14 und ein     Rück-          schlagventil    15 eingebaut sind. Ferner ist an der Lei  tung 8 ein Manometer 16 angeschlossen, welches ein       nichtgezeigtes        elektrisches    Relais zum, Ein- und Aus  schalten des die Flüssigkeitspumpe 14     treibenden     Elektromotors steuert.

   Das Manometer-Relais und  das Überdruck-Ablassventil sind je auf einen beliebig  erwünschten Grenzdruck einstellbar, d. h. das Mano  meter-Relais wird auf den dem notwendig erachteten       Minimalwert    des     Seilzuges        entsprechenden        Flüssig-          keitsdruck    im Zylinderraum 7 und das     Ablassventil     auf den einem etwas über dem gewünschten     norma-          len        Seilzug    liegenden entsprechenden     Druck        einge-          stellt.     



  Die     Arbeitsweise    der beschriebenen     Seilspannvor-          richtung    ist folgende:  Bei zunehmendem Seilzug :steigt der Druck     im          Zylinderraum    7 und öffnet     beim.    Erreichen der einge  stellten     Überdruckgrenze    des Ventils 9 das     letztere,     so dass Flüssigkeit aus dem     Zylinderraum    7 in das  Reservoir 10 abfliesst und     sich    der Kolben 4     im     Sinne einer     Verminderung    des angestiegenen     Seilzuges     bewegt,

   bis das     Überdruckventil    9     infolge    des ent  sprechenden     Druckrückganges    im     Zylinderraum    7       schliesst.    Der     normale        Seilzug        isst    nun     wieder        herge-          stellt.     



       Beim    Nachlassen des Seilzuges     .sinkt    der     Flüssig-          keitsdruck        im        Zylinderraum    7 und bewirkt über das  Manometer 16     eine    Betätigung des Relais, welches       seinerseits    die     Einschaltung    der     Flüssigkeitspumpe    14  auslöst.

   Die Pumpe     fördert    aus dem     Reservoir        Flüs-          sigkeit    in den     Zylinderraum    7, bis der am     Manometer-          Relais        eingestellte    Druck wieder erreicht ist und über  das     Manometer    16     die    Ausschaltung der Pumpe be  wirkt. Der Kolben hat sich dabei im Sinne der Erhö-      hung des Seilzuges um das erforderliche Mass zurück  bewegt.  



  Der mit dem Reservoir 10     in    Verbindung stehende  Zylinderraum 12 ist mit     Flüssigkeit        gefüllt    und     erhöht     die Sicherheit der hydraulischen Vorrichtung dadurch,  dass im Falle     eines    Bruches der Leitung 8 oder eines  der an derselben     angeschlossenen    Organe der Kolben  4 sich nur entsprechend der Nachfüllgeschwindigkeit  des     Zylinderraumes    12 verschieben     kann.     



  Als weitere     Sicherungsmassnahme    kann mit einem       zweiten    am Drucksystem angeschlossenen Manometer  eine Notstopvorrichtung kombiniert sein, die vom  Manometer aus automatisch     in    Tätigkeit gesetzt wird,  falls der Druck im Zylinderraum 7     infolge    abnormaler  Umstände entweder einen     einstellbaren    oberen oder  unteren     Grenzwert    erreicht, wobei der obere Grenz  wert über dem Betätigungsdruck des Ablassventils und  der untere Grenzwert unter dem Minimaldruckwert  für die Relaisbetätigung des Manometers 16 liegt.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH Seilspannvorrichtung zur Regulierung des Seil zuges bei Luftseilbahnen, Kabelkranen und derglei chen, gekennzeichnet durch ein hydraulisches Druck system mit den Seilzug aufzunehmen bestimmtem Kolben und Druckzylinder, und dem letzteren zuge ordneten vollautomatisch arbeitenden Speise- und Ablassorganen, die auf die Einhaltung eines gewünsch ten Seilzuges einstellbar sind. UNTERANSPRÜCHE 1.
    Seilspannvorrichtung nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass das Speiseorgan durch eine hydraulische Pumpe mit elektrischem Antrieb mit einem durch ein Manometer-Relais gesteuerten Schalter gebildet ist. 2. Seilspannvorrichtung nach Unteranspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass das Ablassorgan als Überdruckventil ausgebildet ist. 3. Seilspannvorrichtung nach Unteranspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass der Druckzylinder über ein Gelenk schwenkbar verankert ist. 4.
    Seilspannvorrichtung nach Unteranspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass ein zweites im Druck system vorgesehenes Manometer mit einer Notstop vorrichtung kombiniert ist, an welchem zwei Grenz- druckwerte einstellbar sind, von denen der obere über dem Betätigungsdruck des Ablassventils und der untere unter dem Minimaldruckwert für die Steuer relaisbetätigung liegt und bei deren Erreichen jeweils die Notstopvorrichtung betätigt wird. 5. Seilspannvorrichtung nach Unteranspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass der vom Kolben be grenzte, dem Druckzylinderraum gegenüberliegende Zylinderraum mit einem Flüssigkeitsreservoir so in Verbindung steht, dass er stets flüssigkeitsgefüllt ist, um die Verschiebungsgeschwindigkeit des Kolbens zu begrenzen.
CH7535159A 1959-07-06 1959-07-06 Seilspannvorrichtung zur Regulierung des Seilzuges bei Luftseilbahnen, Kabelkranen und dergleichen CH370429A (de)

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