AT119834B - Hydraulisch gesteuerte Bremseinrichtung. - Google Patents

Hydraulisch gesteuerte Bremseinrichtung.

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AT119834B
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Gustav Ing Dr Fabritz
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    Hydraulisch gesteuerte BreMtseiMrichtuug.   



    Bei geregelten Turbinenanlagen kann aus betriebstechnischen Gründen die Anwendung von selbsttätigen oder gesteuerten Bremseinrichtungen notwendig werden. Bekanntgewordene Ausführungen benutzen hiezu in der Regel gespeicherte Druckflüssigkeit, die, falls die Anlage durch'Windkesselregler geregelt wird, dem Druckspeicher des Reglers entnommen wird, oder es sind besondere Speicher vorhanden, die Drucköl oder Druckluft zur Verfügung halten. Im Gegensatze hiezu soll im nachfolgenden die Anordnung einer selbsttätigen oder gesteuerten Bremse beschrieben werden, die keinerlei Speichereinrichtungen voraussetzt und daher vorteilhaft bei selbsttätig geregelten Anlagen, die durch windkessellose (Durchfluss-) Regler geregelt werden, Anwendung findet. 



  Die Zeichnung zeigt eine mögliche Anordnung. Die Betätigung der Bremseinrichtung erfolgt hiebei'durch von der'Pumpenanlage j ! gelieferte Druckflüssigkeit, die über das Überströmventil 2 zum Bremszylinder 3 geführt wird. Bei geschlossenem Ablauf 4 erfolgt entsprechend der Förderung der Pumpe 1 die Auffüllung des Bremszylinders, wobei zunächst der Backen 5 des Bremskolbens 6 an die Bremsseheibe Y herangeführt wird. Im weiteren Verlaufe wird durch relative Verschiebung des Federspeieherkolbens 8 gegen den hohlen Bremskolben 6 entsprechend der Zusammendrückung der Feder 9 eine stetig steigende Bremskraft wirksam, wodurch ein sanftes Anziehen der Bremse erzielt wird.

   Die (einstellbare) Begrenzung des Bremshöchstdruckes ist durch die besondere Ausbildung des Überstromventilstiftes 10   
 EMI1.1 
 insofern als letzteres bei steigendem Bremsdruck nach Herstellung eines gleichen Ansprechdruckes beider Ventile die   Ölabführung   übernimmt. 



   In der praktischen Durchbildung wird zweckmässig zur Erzielung einer einfachen und wirtschaft- lichen Anordnung die Bremseinrichtung mit der bestehenden Regelungseinrichtung verbunden, indem
Pumpe 1 und Sicherheitsventil   12   durch die Pumpenanlage des normalen Reglers, bzw. einen Teil derselben und durch das dem Regler eigene Sicherheitsventil ersetzt werden. Im Betriebe wird dann das   Uberströmventil, dessen Ansprechdruck   in einer der Regelarbeit genügenden Höhe einzustellen ist, als
Sicherheitsventil der Regelung wirken, während das Sicherheitsventil des Reglers nur bei eingeschalteter
Bremseinrichtung und erst bei Erreichung des   Bremshöchstdruckes   zur Wirkung kommt. 



   Um ein Ansprechen der Bremseinrichtung bei grösseren Turbinenöffnungen und damit die Mögliehkeit einer Überlastung der Bremseinrichtung zu verhindern, wird durch Spannen der Feder 11 für 
 EMI1.2 
 beispielsweise durch eine zusätzliche Einrichtung erfolgen, die einen mit der Regelwelle fest verbundenen
Hebel 13 vorsieht, der die Lage des verschieblich angeordneten Federtellers 14 entsprechend verändert. 



   PATENT-ANSPRÜCHE : 1. Hydraulisch betätigte Bremseinrichtung, dadurch gekennzeichnet, dass die Anpressung des bzw. der Bremsbacken (. 5) durch eine bzw. je einen   Federspeieher (6, 8,   9) erfolgt, dem Druckflüssigkeit über ein Überströmventil (2), dessen Ansprechdruck einstellbar und zwar in Abhängigkeit vom ge-   wünschen   Bremsdruck gemacht ist, durch eine oder mehrere Pumpen zugeführt wird. 

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Claims (1)

  1. 2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der Ansprechdruck des Überström- ) ventiles von der Turbinenöffnung bzw. Turbinenleistung abhängig gemacht wird.
    Druck der österreichischen Staatsdruckerei in Wien. 6125 3fi **WARNUNG** Ende CLMS Feld Kannt Anfang DESC uberlappen**.
AT119834D 1929-08-19 1929-08-19 Hydraulisch gesteuerte Bremseinrichtung. AT119834B (de)

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