CH370378A - Apparat zum Strangfärben - Google Patents

Apparat zum Strangfärben

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CH370378A
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CH
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Application number
CH7521659A
Other languages
English (en)
Inventor
Cherif Sharaf Hussein
Original Assignee
Ciba Geigy
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    • DTEXTILES; PAPER
    • D06TREATMENT OF TEXTILES OR THE LIKE; LAUNDERING; FLEXIBLE MATERIALS NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • D06BTREATING TEXTILE MATERIALS USING LIQUIDS, GASES OR VAPOURS
    • D06B5/00Forcing liquids, gases or vapours through textile materials to effect treatment, e.g. washing, dyeing, bleaching, sizing impregnating
    • D06B5/12Forcing liquids, gases or vapours through textile materials to effect treatment, e.g. washing, dyeing, bleaching, sizing impregnating through materials of definite length
    • D06B5/16Forcing liquids, gases or vapours through textile materials to effect treatment, e.g. washing, dyeing, bleaching, sizing impregnating through materials of definite length through yarns, threads or filaments
    • D06B5/20Forcing liquids, gases or vapours through textile materials to effect treatment, e.g. washing, dyeing, bleaching, sizing impregnating through materials of definite length through yarns, threads or filaments through hanks

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Description


  Apparat     zum        Strangfärben       Die vorliegende Erfindung betrifft einen Apparat  zum Färben von Strängen bei Überdruck.  



  Apparate zum Färben von Strängen sind seit  langem bekannt. Die zum Aufhängen der Stränge ver  wendeten bekannten Halter sind parallel zueinander  angeordnet, so dass der ganze Apparat eine rechteckige,  längliche Form hat. Soll die Färbung bei höheren  Temperaturen, also bei höheren Drücken, erfolgen,  so muss der Apparat ein druckfestes Gehäuse besitzen.  Dies ergibt bei rechteckiger     Form    des Apparates um  ständliche und schwere Konstruktionen, damit das  Gehäuse dem nötigen Druck, der etwa zwischen 2  und 4 Atmosphären beträgt, standhalten kann. Mit  Rücksicht darauf wurde     Stranggarn    bis jetzt bei hoher  Temperatur nur nach dem Packsystem oder Hänge  system ohne Bewegung des Gutes gefärbt.  



  Der eingangs genannte Apparat ist nach vorlie  gender Erfindung dadurch     gekennzeichnet,    dass die  zum     Aufhängen    der Stränge dienenden Halter radial  speicherartig angeordnet sind, und dass die zur druck  festen Abdichtung dienende Haube kreisförmig aus  gebildet ist.  



  Ein     Ausführungsbeispiel    der vorliegenden Erfin  dung soll in folgendem unter     Zuhilfenahme    der Zeich  nungen erläutert werden, wobei       Fig.    1 die Apparatur im Aufriss und       Fig.    2 im Grundriss  darstellt, während       Fig.    3 einen Schnitt durch einen     Stranghalter    zeigt.  Die Färbeapparatur besteht aus dem kreisförmi  gen Bottich 10, welcher die Färbeflotte 12 enthält.  Der Bottich ist oben durch eine kreisförmige Haube  14 verschlossen, wobei die     Flanschverbindung    16  druckfest ausgebildet ist. Innerhalb des Bottichs 10 ist  ein Stützrohr 18 zentral angeordnet.

   Dieses     besitzt     oben einen erweiterten Ansatz 20, in welchem radial  speichenartig die     Stranghalter    22 gelagert sind. Dar-         stellungsgemäss    sind die Halter 22 sowie die zugehöri  gen Achsen 24 hohl, so dass, wie durch die Pfeile 26  angedeutet, die von unten in das Rohr 18     eingeleitete     Flotte in das Innere der Halter 22 gelangt. Die Halter  besitzen an ihrer Mantelfläche eine grosse Zahl von  Bohrungen 28, durch welche die Flotte austritt. An  den Haltern 22 werden, wie im     linken    Teil der     Fig.    1  angedeutet, die Stränge 30 zum Färben aufgehängt,  wobei ein     Endflansch    32 deren Abgleiten von den  Haltern verhindert.

   Die aus den Öffnungen 28 austre  tende Färbeflotte läuft an den Strängen herunter und  sammelt sich im Boden des Bottichs 10. Sie     wird    durch  eine Öffnung 34 abgezogen und durch eine nicht dar  gestellte Pumpe wieder unter entsprechendem     Druck     dem Stützrohr 18 zugeführt. Um ein     gleichmässiges     Färben der Stränge zu erreichen, werden die Halter  22 langsam gedreht; dabei besitzen die Halter, wie in       Fig.    3 dargestellt, einen     unrunden    Querschnitt, um ein  gleichmässiges     Umwälzen    der Stränge sicherzustellen.  



  Der Antrieb der Halter erfolgt durch einen dar  stellungsgemäss     innerhalb    der Haube angeordneten  Motor 36. Auf der Welle 38 des Motors befindet sich  ein     Kegelrad    40, welches mit den     einzelnen    auf den  Achsen 24 angeordneten Kegelrädern 42 in     Eingriff     steht. Der Motor kann auch ausserhalb der Haube  angebracht werden, in welchem Falle die Welle durch  eine drucksichere Stopfbüchse hindurchgeht.  



  Gegenüber den bekannten Anordnungen, bei wel  chen die     Stranghalter    parallel nebeneinander angeord  net sind, werden durch die     vorliegende    Anordnung  insbesondere zwei wesentliche Vorteile erzielt. Einer  seits ermöglicht die kreissymmetrische, radiale spei  chenartige Anordnung der Träger eine kreisförmige,  das heisst     zylinderförmige    oder sogar     kugelförmige          Ausbildung    der Druckhaube. Dies     ermöglicht    eine ein  fache und trotzdem drucksichere Konstruktion. Durch  die speichenartige Anordnung der Träger     wird    weiter-      hin eine     erhebliche    Raumersparnis erzielt.

   Der Ab  stand zweier     nebeneinanderliegender    Träger ist be  dingt durch den am vorderen Ende des Halters zum  Aufhängen und Abnehmen der     Strangen    erforder  lichen Platz. Bei der speichenförmigen Anordnung  wird der Abstand der äusseren Enden der Halter gleich  diesem Mindestwert gemacht, während er nach     innen,     das heisst am Lager, kleiner ist. Im Gegensatz     dazu     ist bei der parallelen Anordnung der Abstand der  Halter über deren ganze Länge gleich diesem Min  destwert, also auch am hinteren Ende der Träger, wo  an sich ein so grosser Abstand nicht erforderlich ist.

    Die speichenartige Anordnung ergibt also gegenüber  der parallelen Anordnung der Träger eine Raum  ersparnis, da es hier möglich ist, den erforderlichen  Mindestabstand nur an den Stellen vorzusehen, an  denen er erforderlich ist, das heisst am vorderen Ende  der Halter. Es wird so durch die radiale     speichenför-          mige    Anordnung eine erhebliche Ersparnis an Raum    erreicht. Dies bedeutet aber gleichzeitig eine Verrin  gerung der in diesem Apparat erforderlichen Flotten  menge. Man kann also bei dem dargestellten Apparat  mit kleinerem Flottenverhältnis arbeiten als bei den  bekannten Apparaten mit Parallelanordnung. Die Ver  ringerung des Raumbedarfes wiederum erleichtert und  vereinfacht die Konstruktion der druckfesten Haube.  



  Der dargestellte Apparat ermöglicht gegenüber  den bekannten Anordnungen das Färben bei hoher  Temperatur mit gleichzeitiger Bewegung des Gutes  und der Färbeflotte.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH Apparat zum Strangfärben bei überdruck, da durch gekennzeichnet, dass die zum Aufhängen der Stränge dienenden Halter radial speichenartig an geordnet sind, und dass die zur druckfesten Abdich tung dienende Haube kreisförmig ausgebildet ist.
CH7521659A 1959-07-02 1959-07-02 Apparat zum Strangfärben CH370378A (de)

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CH7521659A CH370378A (de) 1959-07-02 1959-07-02 Apparat zum Strangfärben
DE1959C0006444 DE1840416U (de) 1959-07-02 1959-07-16 Anordnung zum strangfaerben.

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