CH370377A - Maschine zum Herstellen von Reissverschlüssen - Google Patents
Maschine zum Herstellen von ReissverschlüssenInfo
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Description
Maschine zum Herstellen von Reissverschlüssen Die Erfindung bezieht sich auf eine Maschine zum Herstellen von Reissverschlüssen mit einer Vorrich tung zum Bearbeiten der Stanzkanten metallischer, auf ein endloses Wulstband entsprechend den gewünsch ten Längen der einzelnen Verschlusshälften auf- geklemmter Reissverschlussglieder mittels umlaufender Stahldrahtbürsten.
Bekannte Vorrichtungen zum Bearbeiten der Stanzkanten sind so eingerichtet, dass die auf ein end loses Wulstband festgeklemmten metallischen Reiss- verschlussglieder durch Stahldrahtbürsten an den Sei tenkanten bearbeitet werden, so dass durch das damit erreichbare Entgraten der Seitenkanten ein geschlos sener Verschluss mit glatter Aussenseite erreicht wird.
In neuerer Zeit wird nun so vorgegangen, dass einer vollautomatisch arbeitenden Maschine ein Runddraht oder dergleichen zugeführt und in der Maschine pro filiert wird, worauf jedes am freien Drahtende ent stehende Verschlussglied auf ein endloses Wulstband aufgeklemmt und dann von dem Draht abgeschnitten wird.
Diese Verschlussglieder weisen daher im wesent lichen nur an der Kopfkante einen Grat auf,der sehrhin- derlich oder unangenehm ist, wenn der Verschluss ge öffnet wird, damit man dann mit der Hand zwischen den beiden geöffneten Verschlusshälften hindurch in eine durch den Verschluss zu schliessende Tasche oder dergleichen fassen kann.
Die Erfindung bezweckt nun, den Grat an der oberen Kopfkante der in der vollautomatisch arbeiten den Einrichtung der Reissverschlussmaschine her gestellten zusammenhängenden Verschlusshälften oder Verschlussketten zu beseitigen, und zwar möglichst gleichmässig unabhängig von der schwankenden Her stellungsgeschwindigkeit bzw. unabhängig von einer schwankenden Zufördergeschwindigkeit zu der Vor richtung zum Bearbeiten der Stanzkanten. Entsprechend dieser Aufgabe besteht die Erfin dung darin, dass hinter einer die Verschlussglieder aus einem Draht formenden,
abschneidenden und auf das Wulstband aufsetzenden Einrichtung eine gegenüber der Fertigungsgeschwindigkeit der derart hergestellten Verschlusshälften mit grösserer Umfangsgeschwindig keit umlaufende Tronimel geschaltet ist, über deren Umfang die zusammenhängenden Verschlusshälften unter flacher Anlage des Verschlussbandes in einem Umfassungswinkel unter gleichbleibender Spannung und gleitender Mitnahme so geführt sind,
dass die die Stirnkante des Trommelumfanges überragende Kopf kante der Verschlussglieder von mindestens einer Bürste in Kopfkantenlängsrichtung berührt und über strichen wird.
Ein Ausführungsbeispiel der Erfindung ist auf der Zeichnung dargestellt, und zwar zeigen: Fig. <B>1</B> eine schematische perspektivische Darstel lung der Polier- bzw. Entgratungsvorrichtung, Fig. 2 einen waagrechten Teilschnitt durch eine Stahldrahtbürste mit einem Teilstück einer Verschluss- kette in Aufsicht, Fig. <B>3</B> einen senkrechten Teilschnitt durch die umlaufende Trommel mit den über den Trommel umfang hinweglaufenden zusammenhängenden Ver- schlussketten,
Fig. 4 eine Messvorrichtung zur Anzeige der Bandzufuhrspannung.
Wie schon erwähnt, bezieht sich die Vorrichtung zum Polieren und Entgraten der Kopfkante von metallischen Reissverschlussgliedern, die auf ein end loses Wulstband entsprechend den gewünschten Ket tenlängen aufgeklemmt werden, auf Maschinen zur Herstellung von Reissverschlüssen, in die einerseits ein metallischer Draht eingeführt wird, aus dem in der Maschine Verschlussglieder geprägt und auf ein Wulstband aufgeklemmt werden und dann das<B>Ab-</B> schneiden der einzelnen Verschlussglieder von dem profilierten Draht erfolgt.
Es entsteht somit ein end loses Band, auf dem durch entsprechende Steuerung Verschlussglieder entsprechend den gewünschten Ver- schlusslängen aufgeklemmt sind. Dieses endlose Band <B>1</B> mit den aufgeklenmiten Verschlussgliedern 2 wird nun mit einem gewünschten und geeigneten Umfas- sungswinkel über eine umlaufende Trommel<B>3</B> geleitet, wobei diese Trommel<B>3</B> eine Umfangsgeschwindigkeit besitzt, die etwas grösser ist als die Zufuhrgeschwin- digkeit des endlosen Bandes.
Die Trommel<B>3</B> ist an der einen Stirnkante mit einer Umfangsnut 4 versehen, so dass die halbe Breite der auf das Wulstband <B>1</B> auf- geklemmten Verschlussglieder 2 in diese Nut 4 ein fassen kann, jedoch so, dass die Kopfkante 2a der metallischen Verschlussglieder die Stirnkante der Trommel frei überragt.
Dieser Trommel<B>3</B> wird nun eine oder werden mehrere umlaufende Stahldraht bürsten<B>5</B> und<B>6</B> zugeordnet, und zwar so, dass die Bürstenachse<B>7</B> rechtwinklig zur Trommelachse und in oder etwa in einer Tangentialebene des Trommel umfanges liegt.
Diese Stahldrahtbürsten streichen in Längsrichtung der Kopfkante 2a der Verschlussglieder entlang und entfernen damit den beim Abschneiden der Verschlussglieder entstandenen Kopfkantengrat. Es ist vorteilhaft, zwei umlaufende Stahldrahtbürsten <B>5</B> und<B>6</B> vorzusehen, deren Mittelebenen parallel zu einer Radialebene der Transporttrommel<B>3</B> liegen, wobei die eine Stahldrahtbürste vor und die andere hinter dieser Radialebene liegt, so dass die Mittelebene jeder Stahldrahtbürste zu der im Schnittpunkt mit dem Trommelumfang angelegten Radialebene eine Neigung besitzt.
Da die Flächen der Verschlussglieder aber in Radialebenen liegen, nehmen die Bürsten also hierzu einen Winkel ein, so dass von der einen Bürste haupt sächlich die eine Kopfkante und Seitenfläche und von der anderen Bürste hauptsächlich die gegenüberlie gende Kopfkante der vorbeilaufenden Verschlussglie- der bestrichen wird.
Für das Polieren bzw. Entgraten der Verschluss- gliederkopfkanten ist es nun erforderlich, dass die zu sammenhängenden Verschlussketten mit möglichst gleichbleibender Spannung bzw. Gleitspannung über den Trommelumfang geführt werden, um einerseits beim Entgraten ein schädliches Recken des Bandes zu verhindern und anderseits für schnellaufende Bür sten einen genügenden Halt der Verschlussglieder auf dem Trommelumfang zu erreichen. Zu diesem Zweck ist auf einem parallel zur Trommelachse fest gelager ten Zapfen<B>8</B> ein Winkelhebel<B>9</B> verschwenkbar ge lagert.
Der eine Hebelarm 9a erstreckt sich nach oben und trägt auf einem Zapfen<B>10</B> eine Umlenkrolle <B>11,</B> deren Umfang gegen den Umfang der Trommel<B>3</B> zur Anlage kommt. Der andere Winkelarm<B>9b</B> trägt eben falls eine parallele, frei drehbare Umlenkrolle 12, um die das endlose Verschlussband <B>1</B> mit den auf- geklemmten Verschlussgliedern 2 herumgeführt und tangential dem Trommelumfang<B>3</B> zugeleitet ist.
Der Hebelarm<B>9b</B> geht am Trommelumfang vorbei und ist abgefedert, und zwar derart, dass eine Feder<B>13</B> den Hebelarin <B>9b</B> nach unten drückt. Diese Feder<B>13</B> ist durch eine Stellschraube 14 oder dergleichen in der Spannung einstellbar und bewirkt, dass die Umlenk- rolle <B>11.</B> gegen den Umfang der Trommel<B>3</B> gedrückt wird.
Damit die Verschlussglieder 2 beim Durchlauf der endlosen Verschlussketten zwischen dem Trom melumfang und der Umlenkrolle <B>11</B> nicht stören, ist auch die Umlenkrolle <B>11</B> mit einer Umfangsnut<B>15</B> versehen, in die sich die Verschlussglieder einlegen können.
Die Arbeitsweise ist nun folgende: Wie schon er wähnt, soll die angetriebene Trommel<B>3</B> eine Um fangsgeschwindigkeit besitzen, die etwas grösser ist als die Zufuhrgeschwindigkeit oder Fertigungsgeschwin digkeit der zusammenhängenden Verschlussketten. Da nun durch die Abfederung des Winkelhebels die Rolle <B>11</B> fest gegen den Umfang der Trommel drückt, wird das endlose Verschlussband zunächst mit der Um fangsgeschwindigkeit der Trommel<B>3</B> mitgenommen.
Da nun aber die Zufuhrgeschwindigkeit geringer ist, wird dadurch die Umlenkrolle 12 gegen die Federung <B>13</B> angehoben, und damit löst sich die Umlenkrolle <B>11</B> auf der Ablaufseite vom Trommelumfang, so dass nunmehr das endlose Verschlussband mit den Ver- schlussgliedern auf dem Trommelumfang gleiten kann, so dass sich dadurch die Anfangslage wieder einstellt, bis die Umlenkrolle <B>11</B> wieder gegen den Trommel umfang zur Anlage kommt.
Dann wiederholen sich die vorerwähnten Vorgänge, und zwar wie die Praxis gezeigt hat, so schnell, dass eine ständige Schwingung des Winkelhebels<B>9</B> um seinen Drehzapfen<B>8</B> eintritt, durch die sich eine Relativgeschwindigkeit des end losen Gliederbandes zu der Trommelgeschwindigkeit einstellt, in der die Bandspannung ständig gleich bleibt, so dass nunmehr ein einwandfreies Entgraten der Verschlussgliederkopfkanten mittels der umlaufen den Stahldrahtbürsten<B>5</B> und<B>6</B> stattfinden kann.
Es ist vorteilhaft, die gewünschte Bandspannung auf dem Trommelumfang kontrollieren zu können. Zu diesem Zweck kann vor der Umlenkrolle 12 hinter der Reissverschlussherstellungseinrichtung ein Mess- gerät geschaltet werden. Dieses Messgerät kann z. B. so ausgebildet sein, wie in Fig. 4 dargestellt ist.
Da nach wird das endlose Verschlussband <B>1</B> mit den auf7 gesetzten Verschlussgliedern über eine Umlenkrolle <B>16</B> geführt, dann über eine Umlenkrolle <B>17</B> nach unten und von dort wieder nach oben über eine dritte Um- lenkrolle <B>18.</B> Die Umlenkrolle <B>17</B> ist frei drehbar auf einem Zapfen 17a eines Hebels<B>19</B> gelagert, der sei nerseits um den Zapfen 20 verschwenkbar ist.
Dieser Hebel<B>19</B> ist anderseits gegen die Bandspannung durch eine Feder 21 festgehalten und überstreicht mit seinem freien Ende eine Skala 22, die entsprechend geeicht ist. Ändert sich nun die Zufuhrgeschwindigkeit des endlosen Bandes<B>1</B> und damit auch die Gleitspannung auf dem Trommelumfang<B>3,</B> so wird der Hebel<B>19</B> gegen die Federung 21 nach der einen oder anderen Seite verschwenkt und zeigt damit Abweichungen von der gewünschten Bandspannung an.
Claims (1)
- <B>PATENTANSPRUCH</B> Maschine zum Herstellen von Reissverschlüssen, mit Vorrichtung zum Bearbeiten der Stanzkanten metallischer, auf ein endloses Wulstband entsprechend den gewünschten Längen der einzelnen Verschluss- hälften aufgeklemmter Reissverschlussglieder mittels umlaufender Stahldrahtbürsten, dadurch gekennzeich net, dass hinter einer die Verschlussglieder aus einem Draht formenden,abschneidenden und auf das Wulst- band aufsetzenden Einrichtung eine gegenüber der Fertigungsgeschwindigkeit der derart hergestellten Verschlusshälften mit grösserer Umfangsgeschwindig keit umlaufende Trommel<B>(3)</B> geschaltet ist, über deren Umfang die zusammenhängenden Verschluss- hälften <B>(1,</B> 2) unter flacher Anlage des Verschlussban- des <B>(1)</B> in einem Umfassungswinkel unter gleichblei bender Spannung und gleitender Mitnahme so ge führt sind, dass die die Stirnkante des Trommelumfanges überragende Kopfkante (2a)der Verschlussglieder (2) von mindestens einer Bürste<B>(5, 6)</B> in Kopfkanten- längsrichtung berührt und überstrichen wird. <B>UNTERANSPRÜCHE</B> <B>1.</B> Maschine nach Patentanspruch, dadurch ge kennzeichnet, dass zur Erzielung der gleichbleibenden Spannung der zusammenhängenden Verschlusshälften auf dem Umfang der Trommel<B>(3) je</B> eine Umlenkrolle <B>(11,</B> 12) achsparallel zur<B>'</B> Trommel frei drehbar an den Enden der Arme<I>(9a,<B>9b)</B></I> eines schwenkbaren Doppelhebels gelagert sind, von denen die eine Rolle <B>(11)</B> auf der Ablaufseite der Verschlusshälften von der Trommel federnd gegen den Trommelum ang zur An lage kommt, während die andere Umlenkrolle (12) auf der Zufuhrseite der Verschlusshälften zur Trom mel die zusammenhängenden Verschlusshälften ver mittels der Abfederung<B>(13)</B> des Doppelhebels unter Spannung dem Trommelumfang tangential zuführt. 2.Maschine nach Patentanspruch und Unter anspruch<B>1,</B> dadurch gekennzeichnet, dass die Dreh achse<B>(7)</B> zweier paralleler Polierbürsten<B>(5, 6)</B> in einer Tangentialebene des Trommelumfanges und recht winklig zur Trommelachse liegt und die gemeinsame Mittelebene der beiden Bürsten<B>(5, 6)</B> mit einer Radialebene der Trommel zusammenfällt.<B>3.</B> Maschine nach Patentansprach und den Unter ansprüchen<B>1</B> und 2, dadurch gekennzeichnet, dass der Trommelum ang an der den Bürsten<B>(5, 6)</B> zugekehr ten Kante mit einer Umfangsausnehmung (4) versehen ist, in die sich die halbe Breite der Verschlussglieder (2) derart einlegt, dass die Kopfkante (2a) über die eine Trommelstirnkante frei hinausragt. 4.Maschine nach Patentanspruch und den Unter ansprüchen<B>1</B> bis<B>3,</B> dadurch gekennzeichnet, dass vor die Vorrichtung zum Bearbeiten der Stanzkanten ein Bandspannungsmessgerät geschaltet ist, welches aus zwei Umlenkrollen <B>(16, 18)</B> besteht, zwischen denen eine zu ihnen versetzte Umlenkrolle <B>(17)</B> liegt, die auf einem abgefederten Schwenkhebel<B>(19)</B> frei drehbar gelagert ist, dessen freies Ende eine Messskala (22) überstreicht.
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| DE959715C (de) * | 1952-08-30 | 1957-03-07 | Karl Friedrich Naegele | Poliermaschine fuer Reissverschluesse |
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1959
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| CN109380822B (zh) * | 2018-10-17 | 2022-08-26 | 温州长城拉链集团有限公司 | 一种熔齿冲齿装置 |
Also Published As
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