CH370358A - Uhr mit am Werkring befestigtem Zifferblatt - Google Patents

Uhr mit am Werkring befestigtem Zifferblatt

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CH370358A
CH370358A CH1403560A CH1403560A CH370358A CH 370358 A CH370358 A CH 370358A CH 1403560 A CH1403560 A CH 1403560A CH 1403560 A CH1403560 A CH 1403560A CH 370358 A CH370358 A CH 370358A
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CH
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CH1403560A
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Graber Edmund
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Graber Edmund
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    • GPHYSICS
    • G04HOROLOGY
    • G04BMECHANICALLY-DRIVEN CLOCKS OR WATCHES; MECHANICAL PARTS OF CLOCKS OR WATCHES IN GENERAL; TIME PIECES USING THE POSITION OF THE SUN, MOON OR STARS
    • G04B19/00Indicating the time by visual means
    • G04B19/06Dials
    • G04B19/14Fastening the dials to the clock or watch plates

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  • Physics & Mathematics (AREA)
  • General Physics & Mathematics (AREA)
  • Electric Clocks (AREA)

Description


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 Uhr mit am    Werkring   befestigtem    Zifferblatt   Das Patent    betrifft   eine Uhr mit am Werkring befestigtem Zifferblatt und ein Verfahren    zur   Herstellung dieser Uhr, bei welchem das noch    nicht   mit dem Zifferblatt versehene Werk in den Werkring eingesetzt und    danach   das Zifferblatt am Werkring befestigt wird. 



  Das Patent bezweckt, die    Befestigung   des Zifferblattes zu    vereinfachen,   und dadurch die Herstellungskosten der Uhr    herabzusetzen.   



  Es ist bekannt, das    Zifferblatt   mittels    Zifferblatt-      füssen,      Zifferblattschrauben      oder      Zifferblattschlüs-      seln   an der Werkplatte (Platine) zu    befestigen.   



  Es ist auch schon vorgeschlagen worden, die Metallplatte eines    Emailzifferblattes      ausserhalb   der mit Email belegten Fläche mit Laschen zu versehen, die zwecks formschlüssiger Befestigung an der Werkplatte zur Bildung von Befestigungshaken umgebogen werden. Dieser Vorschlag bedingt    eine      komplizierte   Form des    Zifferblattes,   erfordert bei der Montage ein Biegen der Laschen, ist bei    Kunststoff-Ziffer-      blättern   nicht    anwendbar   und hat bei Metallzifferblättern den Nachteil, dass die Laschen abbrechen, wenn sie    mehrmals   gebogen werden, z. B. beim Abnehmen und    Wiederbefestigen   des    Zifferblattes   bei Reparaturen. 



  Nach einem anderen Vorschlag ist das    Zifferblatt   am Werkring angeschraubt oder zwischen dem Werkring und einem vorspringenden Rand des Gehäuserings    eingeklemmt.   Das Anschrauben ist umständlich und kostspielig,    nimmt   in unerwünschter Weise Raum in    Anspruch   und    erfordert   einen so weit nach    innen   greifenden    Glashaltereif,   dass die    Schrauben   auch bei schräger    Blickrichtung   nicht sichtbar sind. Dadurch wird in unerwünschter Weise ein breiter    Glashaltereif   nötig.

   Das    Einklemmen   hat den Nachteil, dass das Zifferblatt und das Werk erst bei ge-    schlossenem   Gehäuse    miteinander   verbunden sind und sich beim öffnen des Gehäuses    voneinander   lösen. 



  Es sind auch Vorschläge    bekannt   geworden,    ge-      mäss   denen ein aus    Kunststoff      bestehendes      Ziffer-      blatt   formschlüssig in der Weise mit dem Werkring verbunden ist, dass dieser einen vorspringenden    Rand   hat, welcher in einen im Querschnitt hakenförmigen Rand des    Zifferblattes   hineingreift. Diese    ineinandergreifenden   Teile erhöhen wegen ihrer Form und Art des    Zusammensetzens   die Herstellungskosten der    Uhr   und    vergrössern   deren Durchmesser. 



  Nach einem weiteren Vorschlag ist der Werkring mit einem radialen    Schlitz   versehen und hat am inneren Umfang eine Nut. Dabei ist das    Zifferblatt   bei aufgebogenem Werkring in die Nut eingesetzt und bei geschlossenem Werkring    formschlüssig   in der Nut gehalten.

   Auch diese Art der    Zifferblattbefestigung   ist kostspielig und umständlich, vergrössert die radiale Abmessung der    Uhr   und erfordert einen Glashaltereif, welcher so breit ist, dass er den an die Nut angrenzenden und das    Zifferblatt      übergreifenden   Teil des Werkringes auch    bei   schräger Blickrichtung überdeckt, denn es ist nicht erwünscht, dass der Werkring oder ein als    Einfassungsring   des    Zifferblattes   erscheinender    Teil   sichtbar ist. Breite    Glashaltereife   sind aber    ebenfalls      unerwünscht.   



  Zur Vermeidung dieser Nachteile hat das    Ziffer-      blatt   der    erfindungsgemässen   Uhr am Rand einen    wenigstens      annähernd      hohlzylindrischen      Ansatz,   der an einer ihm angepassten Fläche des Werkrings unter    Eigenspannung      anliegt,   so dass das    Zifferblatt   ortsfest    gehalten   ist, ohne    dass   die radiale Abmessung der Uhr    vergrössert   wird. Dabei haben sowohl das Zifferblatt als auch der    Werkring   eine    einfache,   in 

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 der Herstellung nicht    kostspielige   Form.

   Ausserdem    ermöglicht   es diese Befestigungsart, den Durchmesser der Uhr klein zu halten, weil    keine   in radialer Richtung ineinander    greifenden   Teile vorhanden sind. Dabei genügt ein schmaler    Glashaltereif,   weil keine das    Zifferblatt      übergreifenden   Teile verdeckt werden müssen. 



  Bei einer vorzugsweisen Ausführungsform dieser Uhr liegt der Ansatz unter zentrisch nach innen gerichteter Spannung an der ihm angepassten Fläche des    Werkrings   an. 



  Das Verfahren zur Herstellung dieser vorzugsweisen    Ausführungsform   der Uhr zeichnet sich dadurch aus, dass das    Zifferblatt   unter der Wirkung eines    vorübergehend   auf seine Aussenseite ausgeübten Druckes auf den Werkring gespannt wird.    Dieses   Verfahren ermöglicht es, das    Zifferblatt   rasch und mühelos am Werkring zu befestigen. 



  In der Zeichnung sind zwei    Ausführungsbeispiele   der    erfindungsgemässen   Uhr in ihren für die Erläuterung der    Erfindung      wesentlichen   Teilen    dargestellt.   Im Zusammenhang damit wird auch das Verfahren zur Herstellung der Uhr beispielsweise    erläutert.   



     Fig.   1 und 2 zeigen je    einen      teilweisen,   diametralen Schnitt durch einen Werkring mit aufgespanntem    Zifferblatt.   



  In    Fig.   1 sind der Werkring mit 1 und das Zifferblatt mit 2 bezeichnet. Das    Zifferblatt   hat einen    hohlzylindrischen   Ansatz 3, welcher an    einer   ihm angepassten Fläche einer Stufe 4 des    Werkringes   1    anliegt.   Dabei ist der innere Durchmesser des Ansatzes 3 ursprünglich etwas    kleiner   als der Durchmesser der an der Innenseite dieses    Randes   anliegenden Fläche der Stufe 4. Dadurch ist das Zifferblatt 2 unter    Eigenspannung   am Werkring 1 gehalten und    kraftschlüssig      mit   diesem verbunden. Die Eigenspannung ist zentrisch nach innen gerichtet.

   Der Ansatz 3 hat eine Unterbrechung 5, welche    einer   Aussparung 6 des Werkringes 1    zugeordnet   ist. Die    Unterbrechung   5 und die Aussparung 6 bilden zusammen eine    öffnung,   durch welche die    (nicht   dargestellte) Aufzugwelle des (nicht dargestellten) Uhrwerkes    hindurchragt.   



  Die    Ausführungsform   nach    Fig.   2 unterscheidet sich von der in    Fig.   1 gezeigten dadurch,    dass   der Werkring 7 an    Stelle   der Stufe 4 nach    Fig.   1 eine Rille 8 hat, in welcher der Ansatz 3 des    Zifferblattes   2    unter   zentrisch nach innen gerichteter Eigenspannung gehalten ist. Der    Ansatz   3    kann   auch (abweichend von den gezeichneten Ausführungsbeispielen) unter radial nach aussen gerichteter    Eigenspannung   am Werkring    gehalten   sein. 



  Um das    Aufsetzen   des    Zifferblattes   in der richtigen Lage in bezug auf die Aufzugwelle zu erleichtern,    kann   der Ansatz (oder der Werkring) wenigstens eine Nase aufweisen, welche in der richtigen gegenseitigen Lage von Zifferblatt und Werkring in eine Aussparung des Werkringes (bzw. des    Ansatzes)   hineinragt. 



  Zur Herstellung der im Zusammenhang mit    Fig.   1 und 2    beschriebenen   Uhr wird zuerst das (nicht dargestellte) Werk in den Werkring 1 bzw. 7 eingesetzt, wobei die    (nicht   gezeichnete) Aufzugwelle durch die Aussparung 6    hindurchragt.   Dann wird das Zifferblatt 2 in der    vorbestimmten   Lage relativ zum Werkring 1 bzw. 7    angesetzt   und ein Druck auf die    Zifferblattmitte   von aussen vorübergehend ausgeübt. Unter Wirkung dieses    Druckes   erweitert sich der Rand des Ansatzes 3 und gleitet in die Stufe 4 bzw. Rille 8, wo er das Zifferblatt unter zentrisch nach innen gerichteter    Eigenspannung   am Werkring festhält, sobald der    Druck   nicht mehr ausgeübt wird. 



  Das Zifferblatt der beschriebenen Uhr kann vorzugsweise aus Kunststoff bestehen.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH I Uhr mit am Werkring befestigtem Zifferblatt, dadurch gekennzeichnet, dass das Zifferblatt am Rand einen wenigstens annähernd hohlzylindrischen Ansatz hat, der an einer ihm angepassten Fläche des Werkringes unter Eigenspannung anliegt, so dass das Zifferblatt ortsfest gehalten ist, ohne dass die radiale Abmessung der Uhr vergrössert wird. UNTERANSPRüCHE 1. Uhr nach Patentanspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der Ansatz unter zentrisch nach innen gerichteter Spannung am Werkring gehalten ist. 2.
    Uhr nach Patentanspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der Ansatz eine Unterbrechung hat, welche der die Aufzugwelle aufnehmenden Aussparung des Werkringes zugeordnet ist. 3. Uhr nach Patentanspruch I, dadurch gekennzeichnet, dass einer der beiden Teile Zifferblattansatz und Werkring wenigstens einen Vorsprung hat, welcher in der vorbestimmten Lage des Zifferblattes relativ zum Werkring in eine Vertiefung des anderen dieser Teile hineingreift.
    PATENTANSPRUCH II Verfahren zur Herstellung der Uhr nach Patentanspruch I und Unteranspruch 1, wobei das noch nicht mit dem Zifferblatt versehene Werk in den Werkring eingesetzt und danach das Zifferblatt am Werkring befestigt wird, dadurch, gekennzeichnet, dass das Zifferblatt unter der Wirkung eines vor- übergehend auf seine Aussenseite ausgeübten Druk- kes auf den Werkring gespannt wird. Entgegengehaltene Schrift- und Bildwerke Schweizerische Patentschriften Nrn. 315935, 347773
CH1403560A 1960-12-15 1960-12-15 Uhr mit am Werkring befestigtem Zifferblatt CH370358A (de)

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