CH366281A - Verfahren zur Herstellung von neuen 3,5-Dioxo-pyrazolidin-Derivaten - Google Patents

Verfahren zur Herstellung von neuen 3,5-Dioxo-pyrazolidin-Derivaten

Info

Publication number
CH366281A
CH366281A CH6077958A CH6077958A CH366281A CH 366281 A CH366281 A CH 366281A CH 6077958 A CH6077958 A CH 6077958A CH 6077958 A CH6077958 A CH 6077958A CH 366281 A CH366281 A CH 366281A
Authority
CH
Switzerland
Prior art keywords
dimethyl
solution
semicarbazide
dioxo
formula
Prior art date
Application number
CH6077958A
Other languages
English (en)
Inventor
Ernst Dr Jucker
Anton Dr Ebnoether
Erwin Dr Rissi
Original Assignee
Sandoz Ag
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Sandoz Ag filed Critical Sandoz Ag
Priority to CH6077958A priority Critical patent/CH366281A/de
Priority to ES0249757A priority patent/ES249757A1/es
Priority to GB1934359A priority patent/GB915964A/en
Publication of CH366281A publication Critical patent/CH366281A/de

Links

Classifications

    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C07ORGANIC CHEMISTRY
    • C07DHETEROCYCLIC COMPOUNDS
    • C07D401/00Heterocyclic compounds containing two or more hetero rings, having nitrogen atoms as the only ring hetero atoms, at least one ring being a six-membered ring with only one nitrogen atom
    • C07D401/02Heterocyclic compounds containing two or more hetero rings, having nitrogen atoms as the only ring hetero atoms, at least one ring being a six-membered ring with only one nitrogen atom containing two hetero rings
    • C07D401/04Heterocyclic compounds containing two or more hetero rings, having nitrogen atoms as the only ring hetero atoms, at least one ring being a six-membered ring with only one nitrogen atom containing two hetero rings directly linked by a ring-member-to-ring-member bond
    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C07ORGANIC CHEMISTRY
    • C07DHETEROCYCLIC COMPOUNDS
    • C07D211/00Heterocyclic compounds containing hydrogenated pyridine rings, not condensed with other rings
    • C07D211/04Heterocyclic compounds containing hydrogenated pyridine rings, not condensed with other rings with only hydrogen or carbon atoms directly attached to the ring nitrogen atom
    • C07D211/06Heterocyclic compounds containing hydrogenated pyridine rings, not condensed with other rings with only hydrogen or carbon atoms directly attached to the ring nitrogen atom having no double bonds between ring members or between ring members and non-ring members
    • C07D211/36Heterocyclic compounds containing hydrogenated pyridine rings, not condensed with other rings with only hydrogen or carbon atoms directly attached to the ring nitrogen atom having no double bonds between ring members or between ring members and non-ring members with hetero atoms or with carbon atoms having three bonds to hetero atoms with at the most one bond to halogen, e.g. ester or nitrile radicals, directly attached to ring carbon atoms
    • C07D211/56Nitrogen atoms
    • C07D211/58Nitrogen atoms attached in position 4

Landscapes

  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Organic Chemistry (AREA)
  • Plural Heterocyclic Compounds (AREA)
  • Hydrogenated Pyridines (AREA)
  • Pharmaceuticals Containing Other Organic And Inorganic Compounds (AREA)

Description


  



  Verfahren zur Herstellung von neuen 3,5-Dioxo-pyrazolidin-Derivaten          "..   



  Es wurde gefunden, dass man zu neuen 3,5-Dioxo-pyrazolidin-Derivaten der Formel   I    :
EMI1.1     
 worin   R,,      R2    und R3 eine niedere Alkylgruppe,   R4    ein Wasserstoffatom oder eine niedere Alkyl-, Aryloder Aralkylgruppe und   Rg eine niedere    Alkyl-, Aryl-oder Aralkylgruppe bedeuten, gelangen kann, indem man ein   1-Alkyl-4-piperidon    der Formel II mit einem 4,4-Dialkyl-semicarbazid der Formel III :
EMI1.2     
 zu einem Semicarbazon der Formel IV :
EMI1.3     
 kondensiert, das Semicarbazon zu einem Semicarbazid-Derivat der Formel V :
EMI2.1     
 reduziert und dieses   Semicarbazid    mit einem reak  tionsfähigen    Derivat der Malonsäure der Formel VI :

  
EMI2.2     
 worin X und Y für Chlor, Brom,   O-Alkyl,      NH2    oder N3 stehen, zu den Verbindungen der Formel I umsetzt.



   Das erfindungsgemässe Verfahren kann z. B. so ausgeführt werden, dass man   1-Methyl-4-piperidon    mit 4,4-Dimethyl-semicarbazid umsetzt, das entstandene Semicarbazon mit katalytisch erregtem Wasserstoff zum entsprechenden   1- (1'-Methyl-piperidyl-4-    4,4-dimethyl-semicarbazid reduziert und dieses dann in einem inerten Lösungsmittel, wie Chloroform oder Tetrahydrofuran, mit einer Lösung von   Diäthyl-    malonyldichlorid im gleichen Lösungsmittel unter Kühlung und bei Anwesenheit einer tertiären Base, wie z. B. Triäthylamin, versetzt. Aus dem Reaktionsgemisch kann das Reaktionsprodukt der Formel I nach bekannten Methoden isoliert und gereinigt werden.

   Gewünschtenfalls können die 3,5-Dioxo-pyrazo  lidin-Derivate    der Formel I durch Umsetzung mit anorganischen oder organischen Säuren nach bekannten Methoden in die entsprechenden Salze übergeführt werden.



   Die nach dem vorliegenden Verfahren hergestellten neuen Derivate des 3,5-Dioxo-pyrazolidins sind bei Zimmertemperatur feste, kristallisierte Basen, die mit organischen und anorganischen Säuren   bestän-    dige Salze bilden. Sie besitzen pharmakodynamische Eigenschaften, die sie zu wertvollen Medikamenten machen. Sie wirken entzündungshemmend und besitzen insbesondere bei ausgezeichneter   Verträglich-    keit eine spezifische antirheumatische Wirkung. Sie sollen therapeutisch verwendet werden, dienen aber auch als Zwischenprodukte zur Herstellung von Medikamenten.



   Die bei diesem Verfahren als Zwischenprodukte erhaltenen, bisher ebenfalls unbekannten Semicarbazid-Derivate der allgemeinen Formel V sind bei Zimmertemperatur kristallin. Es sind Basen, die mit organischen und anorganischen Säuren beständige, bei Zimmertemperatur kristalline Salze bilden.



   In den nachfolgenden Beispielen sind die Temperaturen in Celsiusgraden angegeben.



   Beispiel 1   
1- (l'-Methyl-piperidyl-4')-2- (N-dimethyl-carbamyl)-   
4,4-diäthyl-3,5-dioxo-pyrazolidin
Man versetzt die Lösung von 9,1 g 4,4-Dimethylsemicarbazid in 90   cm3 itthanol    bei   Zimmertempe-    ratur tropfenweise mit der Lösung von 10,0 g   N-Me-    thyl-4-piperidon in 25 cm3 Athanol, erhitzt die Mischung während 2 Stunden zum Sieden am Rückfluss und dampft darauf unter vermindertem Druck zur Trockne ein. Das Rohprodukt wird in 100 cm3 Eisessig oder 2n Salzsäure gelöst und in Gegenwart von 800 mg Platinoxyd-Katalysator bei Zimmertemperatur und Atmosphärendruck hydriert. Man filtriert vom Katalysator ab und dampft die klare Lösung unter vermindertem Druck zur Trockne ein.

   Der dickflüssige Rückstand wird in etwa 70 cm3 Wasser gelöst, die Lösung in Eis gekühlt und mit einem Überschuss an festem Kaliumcarbonat versetzt. Man extrahiert die freigesetzten Basen mit Chloroform, trocknet den Extrakt über Natriumsulfat und dampft das Lösungsmittel unter vermindertem Druck ab.



  Das reine   I-      (l'-Methyl-piperidyl-4')-4,    4-dimethylsemicarbazid schmilzt nach zweimaligem Umkristallisieren aus   Methylenchlorid,'Äther    bei 133,5-136,5 .



   Man versetzt eine Lösung von 10,0 g   Diäthyl-    malonyldichlorid in 50   cm3    Chloroform unter Eiskühlung rasch mit der Lösung von 10,15 g   l- (1'-Me-      thyl-piperidyl-4')-4,    4-dimethyl-semicarbazid in   100    cm3 Chloroform. Alsdann werden sehr langsam und unter Eiskühlung 27 cm3 Triäthylamin zugesetzt und das Gemisch anschliessend während 6 Stunden zum Sieden am Rückfluss erhitzt.



   Das Lösungsmittel wird im Vakuum entfernt, der Rückstand in 100 cm3 Wasser aufgenommen, mit Salzsäure angesäuert und die etwas trübe Lösung zweimal mit Methylenchlorid extrahiert. Die nun klare saure Lösung wird darauf unter Eiskühlung mit überschüssigem festem Kaliumcarbonat versetzt. Man extrahiert die freigesetzten Basen mit Chloroform, trocknet den Extrakt über Natriumsulfat und dampft das Lösungsmittel im Vakuum ab. Zur Entfernung der letzten Spuren überschüssigen   Triäthylamins    erhitzt man den Rückstand während 2 Stunden unter vermindertem Druck auf   100 .    Der dickflüssige Rückstand wird darauf in Methanol gelost und in die Lösung Chlorwasserstoff bis zur kongosauren Reaktion eingeleitet.

   Man dampft im Vakuum zur Trockne ein und kristallisiert den Rückstand zweimal au   Athanol (Ather    um. Das reine 1- (I'-Methyl  piperidyl-4')-2- (N-dimethyl-carbamyl)-4, 4-diäthyl-3,    5  dioxo-pyrazolidin-hydrochlorid    schmilzt bei 255,5 bis 257,5  (Zers.).



   Beispiel 2    l- (1'-Methyl-piperidyl-4')-2- (N-dimethyl-carbamyl)-   
4,4-diphenyl-3, 5-dioxo-pyrazolidin
Nach dem im 1. Abschnitt von Beispiel 1 beschriebenen Verfahren wird zunächst   l-(l'-Methyl-piperi-      dyl-4')-4,    4-dimethyl-semicarbazid hergestellt.



   Man versetzt eine Lösung von 14,65 g   Diphenyl-    malonyldichlorid in 130 cm3 Tetrahydrofuran unter  Eiskühlung rasch mit einer Lösung von 10 g   1- (1'-      Methyl-piperidyl-4')-4,    4-dimethyl-semicarbazid in 200 cm3 Tetrahydrofuran und anschliessend tropfenweise mit 17 cm3 Triäthylamin. Man erhitzt das Gemisch während 6 Stunden unter gutem Rühren zum Sieden, lässt abkühlen und saugt den gebildeten Niederschlag von Triäthylamin-hydrochlorid ab. Das klare Filtrat wird im Vakuum zur Trockne eingedampft und der kristalline Rückstand zweimal aus Athanol umkristallisiert. Das reine   1- (l'-Methyl-      piperidyl-4')-2- (N-dimethyl-carbamyl)-4,    4-diphenyl3,5-dioxo-pyrazolidin schmilzt bei   180-1830    (schwache Zers.).



   Zur Darstellung des Hydrochlorids löst man 14,72 g der Base in 75 cm3 Chloroform und versetzt die Lösung mit 36   cmo etwa ln    methanolischer Salzsäure. Man dampft unter vermindertem Druck zur Trockne ein und kristallisiert den kristallinen   Rück-    stand zweimal aus   95/igem    Athanol um. Das reine Hydrochlorid schmilzt bei   267-273     (Zers.).



   Beispiel 3   
1- (1'-Methyl-piperidyl-4')-2- (N-dimethyl-carbamyl)-   
4,4-dimethyl-3,5-dioxo-pyrazolidin
Nach dem im 1. Abschnitt von Beispiel 1 beschriebenen Verfahren wird zunächst   l-(l'-Methyl-    piperidyl-4')-4,4-dimethyl-semicarbazid hergestellt.



   Man versetzt eine Lösung von 11,0 g Dimethylmalonyldichlorid in 80 cm3 Tetrahydrofuran unter Eiskühlung rasch mit der Lösung von 13,0 g   1- (1'-      Methyl-piperidyl-4')-4,    4-dimethyl-semicarbazid in 200 cm3 Tetrahydrofuran und anschliessend tropfenweise mit 25 cm3 Triäthylamin. Man erhitzt das Gemisch während 6 Stunden zum Sieden, lässt abkühlen und saugt den gebildeten Niederschlag von   Triäthyl-    amin-hydrochlorid ab. Das klare Filtrat wird im Vakuum zur Trockne eingedampft, und der kristalline Rückstand zweimal aus Athanol/Ather umkristallisiert. Das reine 1- (l'-Methyl-piperidyl-4')-2 (N-dimethyl-carbamyl)-4,4-dimethyl-3,5-dioxo-pyrazolidin schmilzt bei   134-136 .   



   Zur Darstellung des Hydrochlorids wird die methanolische Lösung der Base mit der äquivalenten Menge methanolischer Salzsäure versetzt. Man dampft zur Trockne ein und kristallisiert den   Rück-    stand aus Athanol. Das reine Hydrochlorid schmilzt bei   267-270     (Zers.).



   Beispiel 4   
1- (1'-Methyl-piperidyl-4')-2- (N-dimethyl-carbamyl)-   
4,4-diäthyl-3,5-dioxo-pyrazolidin
Nach dem im 1. Abschnitt von Beispiel   1    beschriebenen Verfahren wird zunächst 1- (l'-Methylpiperidyl-4')-4, 4-dimethyl-semicarbazid hergestellt.



   Man lässt 10 g   Diäthylmalonyl-dichlorid    unter Rühren und Eiskühlung im Laufe von 30 Minuten zu 30 cm3 Hydrazinhydrat tropfen, wobei sofort ein farbloser Niederschlag ausfällt. Nach 10 Minuten Rühren saugt man ab, wäscht mit wenig Hydrazinhydrat nach und presst gut ab. Diäthylmalonsäuredihydrazid wird nach Umkristallisieren aus abs.



  Athanol in Plättchen erhalten, die bei schnellem Erhitzen bei etwa   140     unter Abgabe von Hydrazin schmelzen. Bei langsamem Erhitzen   Smp. 255-265 .   



   Zu einer Lösung von 4,7 g   Diäthylmalonsäure-    dihydrazid in 50 cm3 ln Salzsäure lässt man innert 10 Minuten unter Rühren und Eiskiihlung eine Lösung von 3,45 g Natriumnitrit in 10 cm3 Wasser zutropfen. Nach Zugabe von 50 cm3 Äther wird noch 20 Minuten weitergerührt und dann von etwas ausgefallenem Niederschlag abfiltriert. Die vom Filtrat abgetrennte Ätherschicht wird mit Natriumbicarbonat-und Natriumchloridlösung gewaschen und über Natriumsulfat getrocknet.



   Zu der getrockneten Atherlösung lässt man unter Rühren und Eiskühlung eine Lösung von 4,6 g   1-    (1'-Methyl-piperidyl-4')-4, 4-dimethyl-semicarbazid in 40 cm3 Ather zutropfen. Nach 6stündigem Rühren bei Zimmertemperatur lässt man die Mischung 3 Tage stehen und erhitzt sie zum Schluss noch 4 Stunden zum Sieden am Rückfluss. Nach Abdekantieren der überstehenden Lösung wird der farblose, schmierige Niederschlag in Chloroform aufgenommen. Nach Trocknen der Lösung über Natriumsulfat entfernt man das Lösungsmittel unter vermindertem Druck, löst den dickflüssigen Rückstand in Methanol und leitet bis zur kongosauren Reaktion Chlorwasserstoff ein. Nach Aufarbeitung, wie im Beispiel   1    beschrieben, schmilzt das Hydrochlorid bei 253-255  (Zers.).



   Beispiel S   
1- (1'-Methyl-piperidyl-4')-2-(N-dimethyl-carbamyl)-   
4,4-dimethyl-3,5-dioxo-pyrazolidin
Nach dem im   1.    Abschnitt von Beispiel   1    beschriebenen Verfahren wird zunächst   1- (1'-Methyl-    piperidyl-4')-4, 4-dimethyl-semicarbazid hergestellt.



   In die Lösung von 5,5 g Natrium in 150 cm3 abs.



     Athanol    werden 18,5 g   1- (1'-Methyl-piperidyl-4')-    4,4-dimethyl-semicarbazid und 13,0 g   Dimethyl-      malonsäure-diamid    eingetragen. Man destilliert darauf den Athanol unter Atmosphärendruck ab und erhitzt den verbleibenden Rückstand 5 Stunden am absteigenden Kühler bei einer Badtemperatur von   170 .   



  Das Reaktionsgemisch wird darauf in Athanol gelöst, filtriert, und das Filtrat mit überschüssigem festem Kohlendioxyd versetzt. Man filtriert von ausgefallenen Salzen ab und dampft das Filtrat unter vermindertem Druck zur Trockne ein. Aus dem verbleibenden Rückstand wird durch fraktionierte   Kristallisa-    tion aus Athanol/Ather die reine Verbindung erhalten, die identisch mit der in Beispiel 3 beschriebenen Verbindung ist.



   Beispiel 6    l- (l'-Methyl-piperidyl-4')-2-(N-dimethyl-carbamyl)-   
4,4-diäthyl-3,5-dioxo-pyrazolidin
Nach dem im   1.    Abschnitt von Beispiel 1 beschriebenen Verfahren wird zunächst 1- (l'-Methylpiperidyl-4')-4, 4-dimethyl-semicarbazid hergestellt. 



   In die Lösung von   5,    5 g Natrium in 150 cm3 abs.



  Athanol werden 18,5 g   1-(1'-Methyl-piperidyl-4')-    4,4-dimethyl-semicarbazid und   17,    5 g   Diäthylmalon-    säure-äthylesteramid eingetragen. Man destilliert darauf den Athanol unter Atmosphärendruck ab und erhitzt den verbleibenden Rückstand 5 Stunden am absteigenden Kühler bei einer Badtemperatur von   170 .    Das Reaktionsgemisch wird darauf in Athanol aufgenommen, filtriert, und das klare Filtrat mit überschüssigem festem Kohlendioxyd versetzt. Man filtriert von ausgefallenen Salzen ab und dampft das Filtrat unter vermindertem Druck zur Trockne ein.



  Die weitere Aufarbeitung und   tÇberführung    der Base in das Hydrochlorid erfolgt wie in Beispiel   I    beschrieben. Smp. 254-256,5 (Zers.).



   Beispiel 7   
1- (1'-Methyl-piperidyl-4)-2- (N-dimethyl-carbamyl)-   
4,4-dimethyl-3,5-dioxo-pyrazolidin
Nach dem im   1.    Abschnitt von Beispiel 1 beschriebenen Verfahren wird zunächst   1- (l'-Methyl-      piperidyl-4')-4,    4-dimethyl-semicarbazid hergestellt.



   In eine Lösung von 25 g Natrium in 500 cm3 Athanol werden 92,5 g   1- (1'-Methyl-piperidyl-4')-    4,4-dimethyl-semicarbazid und 94 g Dimethylmalonsäure-diäthylester eingetragen. Man destilliert darauf den Athanol unter Atmosphärendruck ab und erhitzt den verbleibenden Rückstand 2 Stunden am absteigenden Kühler bei einer Badtemperatur von   180 .    Das feste Reaktionsgemisch wird in viel Äthanol aufgenommen und die Lösung von wenig Ungelöstem abfiltriert. Man versetzt das klare Filtrat mit überschüssigem festem Kohlendioxyd, filtriert von den ausgefallenen Salzen ab und dampft das Filtrat unter vermindertem Druck zur Trockne ein.

   Nach Umkristallisieren aus   ÄthanollÄther    schmilzt das    1- (1'-MethylQpiperidyl-4')-2-(N-dimethylcarbamyl)-    4,4-dimethyl-3,5-dioxo-pyrazolidin bei 132-135  und ist identisch mit der in Beispiel 3 beschriebenen Verbindung.



   Beispiel 8    l- (I'-Methyl-piperidyl-4')-2- (N-dimethyl-carbamyl)-   
4,4-diäthyl-3,5-dioxo-pyrazolidin
Nach dem im   1.    Abschnitt von Beispiel 1 beschriebenen Verfahren wird zunächst   1- (1'-Methyl-      piperidyl-4')-4,    4-dimethyl-semicarbazid, dann aus 10 g dieser Verbindung und   14,    6 g Diäthylmalonyldibromid in Gegenwart von Triäthylamin   1- (l'-Me-       thyl-piperidyl-4')-2- (N-dimethylcarbamyl)-4, 4-diäthyl-    3,5-dioxo-pyrazolidin hergestellt. Das Hydrochlorid ist identisch mit der in Beispiel 1 beschriebenen Verbindung.



   Beispiel 9    1- (l'-Methyl-piperidyl-4')-2-dimethyl-carbamyl-   
4-n-butyl-3,5-dioxo-pyrazolidin
Nach dem im   l.    Abschnitt von Beispiel 1 beschriebenen Verfahren wird zunächst   1- (1-Methyl-      piperidyl-4')-4,    4-dimethyl-semicarbazid hergestellt.



   Zu einer Lösung von 8 g n-Butylmalonyl-dichlorid in 40 cm3 abs. Chloroform tropft man unter Rühren bei 0-10  zuerst eine Lösung von 8 g l- (l'-Methyl  piperidyl-4-4,    4-dimethyl-semicarbazid in 40 cm3 abs. Chloroform und dann 11 cm3 Triäthylamin.



  Man rührt noch 1 Stunde bei Zimmertemperatur und erhitzt anschliessend während 4 Stunden zum Sieden am Rückfluss. Darauf wird die Chloroformlösung dreimal mit je 25 cm3 Wasser ausgeschüttelt und der wässerige Auszug im Vakuum zur Trockne eingedampft. Die Lösung des Rückstandes in wenig warmem Isopropanol wird langsam mit Äther versetzt, wobei der grösste Teil des   Triäthylamin-hydro-    chlorids'auskristallisiert. Die Mutterlauge wird zur Trockne eingedampft, der Rückstand in Methanol gelöst, mit überschüssigem   ätherischem    Chlorwasserstoff versetzt und die Lösung wieder im Vakuum   ein-    gedampft.

   Der   schaumige    Rückstand wird dann in Aceton aufgenommen, wobei sich sofort   l- (l'-Me-    thyl-piperidyl-4')-2-dimethyl-carbamyl-4-n-butyl-3,5  dioxo-pyrazolidin-hydrochlorid    abscheidet, das noch mit Triäthylamin-hydrochlorid verunreinigt ist. Um dieses zu entfernen, erhitzt man die Kristallfraktion in einer Sublimationsapparatur im Hochvakuum mehrere Stunden auf   150 ,    wobei   Triäthylamin-    hydrochlorid absublimiert. Der Rückstand wird zweimal aus Athanol umkristallisiert, woraus   1- (l'-Me-      thyl-piperidyl-40-2-dimethylcarbamyl-4-n-butyl-3,    5  dioxo-pyrazolidin-hydrochlorid    in spitzen Prismen kristallisiert, die unter Zersetzung bei 225-232  schmelzen.



   Beispiel 10    1- (1'-Methyl-piperidyl-4')-2-dimethyl-carbamyl-   
4-benzyl-3,5-dioxo-pyrazolidin
Nach dem im   1.    Abschnitt von Beispiel 1 beschriebenen Verfahren wird zunächst 1- (l'-Methylpiperidyl-4')-4, 4-dimethyl-semicarbazid hergestellt.



   Zu einer Lösung von 6,93   g    Benzylmalonyl-dichlorid in 25 cm3 abs. Chloroform tropft man unter Rühren bei   0-10     zuerst eine Lösung von 6 g 1- (1'  Methyl-piperidyl-4')-4,    4-dimethyl-semicarbazid in 25 cm3 abs. Chloroform und darauf 8,3   cm3    Tri  äthylamin.    Man rührt noch 1 Stunde bei Zimmertemperatur und erhitzt anschliessend während 4 Stunden zum Sieden am Rückfluss. Darauf wird die Chloroformlösung dreimal mit je 15 cm3 Wasser ausgeschüttelt und der wässerige Extrakt im Vakuum eingedampft. Der Rückstand wird in wenig Isopropanol heiss gelöst. Beim Abkühlen kristallisiert nach einiger Zeit fast alles durch. Man filtriert ab, kocht den Niederschlag zweimal mit Isopropanol auf, wobei Triäthylamin-hydrochlorid in Lösung geht, und filtriert heiss.

   Der zurückbleibende Niederschlag ist
1- (1'-Methyl-piperidyl-4)-2-dimethyl-carbamyl-4benzyl-3,5-dioxo-pyrazolidin. Nach Umkristallisieren aus   Methanol,'Ather    und einem Gemisch aus Me  thanolllO /o    Wasser und Äther sintert die Verbindung bei etwa 220  und schmilzt unter Zersetzung bei   246-250 .  

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH Verfahren zur Herstellung von neuen 3,5-Dioxopyrazolidin-Derivaten der Formel I : EMI5.1 worin R,, R2 und R3 eine niedere Alkylgruppe, R4 ein Wasserstoffatom oder eine niedere Alkyl-, Aryloder Aralkylgruppe und Rg eine niedere Alkyl-, Aryl-oder Aralkylgruppe bedeuten, dadurch gekennzeichnet, dass man ein l-Alkyl-4-piperidon der Formel II mit einem 4,4-Dialkyl-semicarbazid der Formel III : EMI5.2 zu einem Semicarbazon der Formel IV : EMI5.3 kondensiert, das Semicarbazon zu einem Semicarbazid-Derivat der Formel V : EMI5.4 reduziert und dieses Semicarbazid mit einem reak tionsfähigen Derivat der Malonsäure der Formel VI :
    EMI5.5 worin X und Y für Chlor, Brom, O-Alkyl, NH2 oder N3 stehen, zu den Verbindungen der Formel I umsetzt.
CH6077958A 1958-06-19 1958-06-19 Verfahren zur Herstellung von neuen 3,5-Dioxo-pyrazolidin-Derivaten CH366281A (de)

Priority Applications (3)

Application Number Priority Date Filing Date Title
CH6077958A CH366281A (de) 1958-06-19 1958-06-19 Verfahren zur Herstellung von neuen 3,5-Dioxo-pyrazolidin-Derivaten
ES0249757A ES249757A1 (es) 1958-06-19 1959-05-30 Procedimiento para la obtenciën de nuevos derivados 3,5-dioxo-pirazolidinicos
GB1934359A GB915964A (en) 1958-06-19 1959-06-05 New pyrazolidine derivatives and process for their manufacture

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
CH6077958A CH366281A (de) 1958-06-19 1958-06-19 Verfahren zur Herstellung von neuen 3,5-Dioxo-pyrazolidin-Derivaten

Publications (1)

Publication Number Publication Date
CH366281A true CH366281A (de) 1962-12-31

Family

ID=4523188

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
CH6077958A CH366281A (de) 1958-06-19 1958-06-19 Verfahren zur Herstellung von neuen 3,5-Dioxo-pyrazolidin-Derivaten

Country Status (3)

Country Link
CH (1) CH366281A (de)
ES (1) ES249757A1 (de)
GB (1) GB915964A (de)

Also Published As

Publication number Publication date
ES249757A1 (es) 1960-01-16
GB915964A (en) 1963-01-16

Similar Documents

Publication Publication Date Title
DE1935404C3 (de) Verfahren zur Herstellung von Chinazoline nen
CH366281A (de) Verfahren zur Herstellung von neuen 3,5-Dioxo-pyrazolidin-Derivaten
AT210416B (de) Verfahren zur Herstellung von neuen 3, 5-Dioxo-pyrazolidin-Derivaten
DE2409675A1 (de) Alpha-alkyl(oder -aryl)-thio-5-hydroxytryptophan-derivat und verfahren zu seiner herstellung
DE2525852C2 (de)
AT203002B (de) Verfahren zur Herstellung von neuen, heterocyclisch substituierten Pyrazolonderivaten
DD149666A1 (de) Verfahren zur herstellung von 6-amino-und 6-hydroxy-1-aryl-5-cyan-2(1h)-pyridinonen und-thionen
DE1090220B (de) Verfahren zur Herstellung von 3, 5-Dioxo-pyrazolidin-Derivaten
AT201059B (de) Verfahren zur Herstellung von neuen 3,5-Diketo-pyrazolidinderivaten
AT206900B (de) Verfahren zur Herstellung von neuen 1-Amino-2,4-dioxo-azetidin-Derivaten
AT208867B (de) Verfahren zur Herstellung von neuen substituierten heterocyclischen Säurehydraziden
DE2222186C3 (de) Verfahren zur Herstellung von Vincamin und analogen Verbindungen
AT208862B (de) Verfahren zur Herstellung von neuen Hydrazin-Derivaten
AT234679B (de) Verfahren zur Herstellung von neuen Amino-pyrazol-Derivaten
AT204550B (de) Verfahren zur Herstellung von neuen 3,5-Diketo-pyrazolidin-Derivaten
AT267527B (de) Verfahren zur Herstellung neuer substituierter Aminopyridine, von deren Salzen und optisch aktiven Isomeren
DE1090222B (de) Verfahren zur Herstellung von 3, 5-Dioxo-pyrazolidin-Derivaten
AT334363B (de) Verfahren zur herstellung von neuen imidazolverbindungen
AT222649B (de) Verfahren zur Herstellung von neuen Piperidin-Derivaten
AT212300B (de) Verfahren zur Herstellung von neuen substituierten Säurehydraziden
AT226235B (de) Verfahren zur Herstellung von neuen Thioxanthen-Derivaten
AT272340B (de) Verfahren zur Herstellung neuer Nitroimidazolderivate
DE1063170B (de) Verfahren zur Herstellung von 3, 5-Dioxopyrazolidinderivaten
AT273972B (de) Verfahren zur Herstellung von neuen 1-(2-Aminophenyl)-1,2,3,4-tetrahydroisochinolinen sowie von deren Salzen
DE1090221B (de) Verfahren zur Herstellung von 3, 5-Dioxo-pyrazolidin-Derivaten