CH366238A - Transportvorrichtung für Flüssigkeiten - Google Patents

Transportvorrichtung für Flüssigkeiten

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CH366238A
CH366238A CH6688758A CH6688758A CH366238A CH 366238 A CH366238 A CH 366238A CH 6688758 A CH6688758 A CH 6688758A CH 6688758 A CH6688758 A CH 6688758A CH 366238 A CH366238 A CH 366238A
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Flueckiger Hans
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Description


  Transportvorrichtung für Flüssigkeiten    Die Erfindung betrifft eine Transportvorrichtung  für Flüssigkeiten, mit einem auf einem fahrbaren Ge  stell angeordneten,     abhebbaren    Behälter, welches  Gestell mit Stützen, sowie mit einer Einrichtung zum  Heben und Absenken der Stützen in ihre Wirklage  und zu     ihrem    Anheben versehen ist.  



  Die Transportvorrichtung zeichnet sich dadurch  aus, dass der zur Entnahme von Flüssigkeit be  stimmte Hahn des Behälters in verdeckter Anordnung  hinter einem verschliessbaren Deckel vorgesehen ist,  der in der Schliesstellung mit dem Hahn zur Verhin  derung einer Bewegung des in der Schliesstellung be  findlichen     Hahnkükens    in Wirkungsverbindung steht,  und dass ein Organ vorhanden ist, das zum Heben  und Senken der Stützen mit den letzteren in Wir  kungsverbindung gebracht werden kann.  



  In der Zeichnung ist ein- Ausführungsbeispiel des  Erfindungsgegenstandes dargestellt.  



       Fig.    1 zeigt eine Seitenansicht der Transportvor  richtung, während die       Fig.    2 und 3 eine     Stirnansicht    der Vorrichtung auf  die Entnahmeseite des Behälters für die Flüssigkeit  bzw. auf die der letzteren gegenüberliegenden Seite  zeigen.  



       Fig.    4 zeigt Teile von     Fig.    3 in grösserem     Mass-          stabe    und       Fig.    5 eine Einzelheit von     Fig.    4.  



       Fig.        6a    und 6b zeigen eine     Behältereinfüllöffnung     mit Verschluss im Aufriss bzw. im Grundriss und       Fig.   <I>7a</I> und<I>7b</I> die Vorrichtung zur     Flüssigkeits-          Entnahme    aus dem Behälter in zwei verschiedenen  Ansichten.  



       Fig.    8 und 9 zeigen eine am Behälter befindliche  Entleerungsvorrichtung bzw. eine Entlüftungsvorrich  tung im Schnitt.  



  Die zum Transport von Flüssigkeiten bestimmte  Vorrichtung weist einen Behälter 1 aus Metall oder    einem Kunststoff auf, der     abhebbar    auf einem fahr  baren Gestell 2 angeordnet ist. Das Gestell 2 ist mit  zwei Laufrollen 3 sowie mit zwei Lenkrollen 4 aus  gestattet. An der vor den Lenkrollen 4     liegenden     Stirnseite des Gestelles 2 ist eine Welle 5 angeordnet,  die in am Gestell befestigten     Trägern    6 drehbar gela  gert ist. Auf der Welle 5 befindet sich. ein als Zug  organ bestimmter, auf     und    ab schwenkbarer Zugbü  gel 7 mit einem zum Einhängen an einem Zughaken  einer nicht gezeichneten Zugmaschine oder derglei  chen bestimmten     Ring    B.

   Vorhanden ist ferner am  Bügel eine     einerends    an einem Hebel 9 aasgelenkte,       axial    verstellbare Druckstange 10     (Fig.    3 und 4),  deren anderes Ende bei     Verschwenkung    des Hebels  9 über einen Nocken 10a und eine auf der Welle 5  befestigte     Klinkenscheibe    11 die Herstellung der Ar  beitsverbindung zwischen der Welle 5 und dem Zug  bügel 7     ermöglicht.    Der Hebel 9 selbst ist bei 12  schwenkbar an einem Haltestück 13 angebracht, das  sich am Zugbügel 7 befindet.  



  Mit der Welle 5 sind zwei Büchsen mit je zwei  Hebeln 14     (Fig.    4 und 5) schwenkbar, die gabelför  mige Enden besitzen, in denen auf Zapfen 15 ange  ordnete Rollen 16 liegen. Die Zapfen 15 sind an in  senkrechter     Richtung    in Führungen 17 auf und ab  beweglichen Stützen 18 des Gestelles befestigt. Zu  diesem Zwecke sind die Führungen mit     Längsschlit-          zen    19 versehen. An den über die Führungen 17  vorstehenden unteren Enden der Stützen 18     sind     Fussplatten 20 angeordnet, die sich auf den Boden  absenken lassen.

   Am Gestell 2 ist ein Hebel 21 an  gebracht, der bei 22 schwenkbar gelagert ist und mit  einem Haltebolzen 23 in Arbeitsverbindung steht,  der sich durch den Hebel entgegen einem Federdruck  mit     einer    Haltescheibe 24 auf der Welle 5 in Wir  kungsverbindung bringen lässt, derart, dass eine Dre  hung der Welle 5 verunmöglicht ist. Diese aus dem      Hebel 21, dem     Bolzen    23 und der Haltescheibe 24  gebildete Feststellvorrichtung ist zur Arretierung der  Welle 5 bei angehobenen, in einer unwirksamen Stel  lung     befindlichen    Stützen 18, 20 bestimmt, damit  der Zugbügel 7 aus der in     Fig.    1 und 3 gezeichneten  Stellung ohne Drehung der Welle 5 heruntergeklappt  und als Zugmittel zur Fortschaffung der Vorrichtung  verwendet werden kann.

   Zum Abstützen der Vorrich  tung auf den Stützen 18, 20 wird die Feststellvor  richtung durch     Verschwenkung    des Hebels 21 gelöst,  wobei der     Bolzen    23 aus dem Bereiche der Halte  scheibe 24 bewegt wird. Durch entsprechendes Be  wegen des Zugbügels 7 nach erfolgter Herstellung  der Verbindung zwischen der Druckstange 10 über  den Nocken     10a    mit der Klinkenscheibe 11 lassen  sich die Stützen 18, 20 zufolge der     Verschwenkung     der Hebel 14 nach aufwärts in die unwirksame Stel  lung nach     Fig.    4 bzw. nach     abwärts    in die wirksame  Stellung verbringen.

   Von diesen Stützen wird Ge  brauch gemacht, wenn eine Beförderung der Trans  portvorrichtung auf Eisenbahnwagen oder Lastwagen  zu erfolgen hat.  



  An der     Stirnseite    des Gestelles 2, an der sich der  Zugbügel 7 befindet, sind noch ein Zughaken 25  sowie zwei Puffer 26 angebracht, während an der  gegenüberliegenden Stirnseite neben einer Anhänge  stange 29, eine Anhängelasche 27 mit Haltezapfen  28 und zwei     Puffer    26     montiert    sind. Die Puffer  stehen sowohl über die Stirnseiten als auch über die  Längsseiten des Gestells vor.  



  Auf der oberen Seite des Behälters 1 befindet sich  eine     Einfüllöffnung,    die mittels eines Deckels 31       (Fig.    6a und 6b) verschliessbar ist. Der Deckel 31  ist an einem Bügel 32 aufgehängt, der bei 30  schwenkbar am Behälter 1 befestigt ist. Der Bügel  32 steht unter der Einwirkung von zwei Federn 33,  die den Bügel nach erfolgter Freigabe mit dem     Dek-          kel    31 in die Öffnungsstellung anheben und in der  letzteren halten.

   Das freie Ende des Bügels 32 ist  mittels eines am Behälter befindlichen, einstellbaren       Exzenterverschlusses    34 in der     Schliesslage    des     Dek-          kels    feststellbar, wobei am Hebel des     Exzenterver-          schlusses    und am Behälter je eine Lasche 35 vor  gesehen sind, die das Anbringen eines Vorlegeschlos  ses ermöglichen, um ein unbefugtes Öffnen des Be  hälters zu verunmöglichen.  



  Ebenfalls am Deckel 31 ist ein Rohrstutzen 36       (Fig.    1, 2 und 9) vorgesehen, der mittels einer Kappe  37 überdeckt ist. Die Kappe 37 besitzt     zwei    nach  abwärts gerichtete konzentrische Ringe 38, 39. Der  innere Ring 39 hat eine Anzahl Bohrungen 40 und  einen Aussendurchmesser, der etwas grösser als der  Innendurchmesser des Rohrstutzens 36 ist, so dass  er sich in eine     Ausdrehung        im    letzteren einschieben  lässt. Der Innenring 39 der Kappe dient zum Fest  klemmen eines     Feinsiebfilters    41, dessen Durchmes  ser gleich ist dem Aussendurchmesser des Innenringes  39.

   Der Filter     liegt    auf einer durch die     Ausdrehung     gebildeten Schulter im Rohrstutzen 36 auf. Der Aus  senring 38 der Kappe 37 lässt einen kreisringförmigen    Raum rings um den Rohrstutzen frei, so dass der       Behälterrinnenraum    über das Sieb 41, die Bohrungen  40 und den kreisringförmigen Zwischenraum Ver  bindung mit der Atmosphäre hat. Die Kappe 37 ist  mittels eines von aussen her unzugänglichen Schrau  benbolzens 42 in der Verschlusstellung festgehalten.  Das Ganze dient als Entlüftungsvorrichtung, wobei  der     Feinsiebfilter    das Eindringen von Verunreinigun  gen von aussen her in den Behälter wirksam verhin  dert.  



  Auf der Oberseite des Behälters 1 befinden sich       ausser    drei Aufhängelappen 43     (Fig.    1) zum Anhän  gen des Behälters an einem Hebezeug noch eine Ent  leerungsöffnung, die aus einem Rohrstutzen 44       (Fig.    8) mit einem Schraubdeckel 45 gebildet ist.  Vorhanden sind zwei Lappen 46, einer am Behälter  und einer am Schraubdeckel, zur     Anbringung    eines  Vorlegeschlosses. Nach Wegnahme des     Schraubdek-          kels    lässt sich ein mit einer Saugpumpe verbundenen  Schlauch durch den Rohrstutzen 44 in den Behälter  1 einführen, um den letzteren z. B. nach vorgenom  mener Reinigung entleeren zu können.  



  Zur Entnahme von Flüssigkeit aus dem Behälter  1 dient ein in einer Nische 47 des Behälters an letz  terem angeordneter Entleerungshahn 48     (Fig.    1, 7a  und 7b). Die Nische 47 ist nach aussen hin durch  einen Klappdeckel 49 abgeschlossen, der einen Lap  pen 50 trägt, welcher mittels eines Vorlegeschlosses  mit einem weiteren, am Gestell 2 befindlichen Lap  pen 51 in Verbindung gebracht werden kann.

   Der  Klappdeckel 49 steht unter der Wirkung zweier an  seinem Scharniergelenk angeordneter     Torsionsfedern     52     (Fig.    2), die nach Wegnahme des Vorlegeschlosses  den Deckel in die Öffnungsstellung     verschwenken.    An  der     Innenseite    des Klappdeckels 49 befinden sich  zwei Nocken 53 und 54, die einen bestimmten Ab  stand voneinander haben und zur Feststellung des  Kükens des Entleerungshahnes 48 in seiner     Schliess-          stellung    dienen.

   Zu diesem Zwecke ist das     Hahnküken     mit zwei nach entgegengesetzten Seiten von der       Hahnkükenachse    sich erstreckenden Armen versehen,  die bei geöffnetem Deckel eine bequeme Betätigung  des Hahnes erlauben und an die sich in der     Schliess-          stellung    des Kükens je einer der Nocken bei herun  tergeklapptem Deckel anlegen und eine unbeabsich  tigte Drehung des     Hahnkükens    verhindern.  



  Die beschriebene Transportvorrichtung lässt sich  für die Beförderung z. B. von Milch oder anderen  Flüssigkeiten verwenden, wenn eine Beförderung, wie  dies beim     Transport    von Milch die Regel ist, sowohl  mittels Lastwagen und Bahnwagen zu erfolgen hat.  Da der Behälter beispielsweise für die Aufnahme  einer Flüssigkeitsmenge von 500-10001     dimensioniert     sein kann, ergibt sich gegenüber einer Beförderung  von Flüssigkeiten in Kannen von z. B. 401 Inhalt  eine wesentliche Vereinfachung des     Transportes    und  des     Umlades,    ferner eine erhebliche Zeitersparnis  bei der Reinigung der     Transportgefässe.     



  Der Behälter 1 weist     angenähert    die Form eines  Rechtkantes auf, wodurch ein bei gegebener Länge,      Breite und Höhe der Transportvorrichtung maximales  Fassungsvermögen erzielt wird. Durch den Abschluss  des Behälters mittels eines durch ein Vorlegeschloss  gesicherten Deckels an der     Einfüllstelle    und an der  Entleerungsstelle, sowie durch die Anordnung des       zur    Entnahme der Flüssigkeit bestimmten Hahnes  hinter einem verschliessbaren Klappdeckel ist das       Transportgut    gegen unbefugte Eingriffe gesichert. Die  verdeckte Anordnung des Hahnes in einer Nische  des     Behälters    hat zudem den Vorteil, dass dieser  Hahn beim Transport der Vorrichtung praktisch nicht  beschädigt werden kann.

   Die Ausbildung des Zug  bügels 7 als ein- und ausschaltbares Betätigungsorgan  für die Stützen     ermöglicht    die Bedienung durch eine  Person.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH Transportvorrichtung für Flüssigkeiten, mit einem auf einem fahrbaren Gestell angeordneten, abhebba- ren Behälter, welches Gestell mit Stützen, sowie mit einer Einrichtung zum Absenken der Stützen in ihre Wirklage und zu ihrem Anheben versehen ist, da durch gekennzeichnet, dass der zur Entnahme von Flüssigkeit bestimmte Hahn des Behälters in verdeck ter Anordnung hinter einem verschliessbaren Deckel vorgesehen ist, der in der Schliesstellung mit dem Hahn zur Verhinderung einer Bewegung des in der Schliesstellung befindlichen Hahnkükens in Wir kungsverbindung steht, und dass ein Zugorgan vor handen ist,
    das zum Heben und Senken der Stützen mit den letzteren in Wirkungsverbindung gebracht werden kann. UNTERANSPRÜCHE 1. Vorrichtung nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass. der Flüssigkeitbehälter (1) eine mittels eines Klappdeckels (49) abschliessbare Nische (47) aufweist, in der der Entleerungshahn (48) am Behälter angebracht ist, und dass das Hahnküken zwei nach entgegengesetzten Seiten von der Hahnkü- kenachse sich erstreckende Arme aufweist, an die sich an der Deckelinnenseite befindliche Nocken (53, 54) bei geschlossenem Deckel zwecks Feststellung des Hahnkükens in der Schliesstellung anlegen. 2.
    Vorrichtung nach Patentanspruch, dadurch , gekennzeichnet, dass das Zugorgan als auf einer Welle (5) schwenkbar angeordneter Zugbügel (7) ausgebildet ist, mit dem eine axial verstellbare, mit einem schwenkbaren Griff (9) verbundene Druck stange (10) verbunden ist, die die Herstellung einer Arbeitsverbindung zwischen dem Zugbügel und der Welle über einen Nocken (10a) und eine auf der Welle festangeordnete Klinkenscheibe (11) ermög licht. 3.
    Vorrichtung nach Unteranspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass auf der Welle (5) eine Halte scheibe (24) fest angeordnet ist, mit welcher ein mit tels eines Hebels (21) betätigbarer Haltebolzen (23) zwecks Feststellung oder Freigabe der Welle in oder ausser Eingriff gebracht werden kann. 4.
    Vorrichtung nach Unteranspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass auf der Welle (5) gabelförmige Enden aufweisende Hebel (14) fest angeordnet sind, die mit den Stützen (18, 20) derart in Arbeitsverbin dung stehen, dass letztere je nach der Drehrichtung der Welle gehoben oder gesenkt werden. 5. Vorrichtung nach Unteranspruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass die Stützen (18, 20) in rohrför- migen, mit Längsschlitzen (19) versehenen Führun gen (17) axial verschiebbar sind und mit den Hebeln (14) über auf an den Stützen angebrachten Zapfen (15) sitzende Rollen (16) in Arbeitsverbindung ste hen.
    6. Vorrichtung nach Patentanspruch, dadurch ge kennzeichnet, dass der Behälter (1) die Form eines Rechtkantes aufweist.
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