Verfahren und Einrichtung zum automatischen Vortragen von Informationen an Buchungsmaschinen Die Erfindung bezieht sich auf ein Verfahren und eine Einrichtung an Buchungsmaschinen, die es gestatten, von einem magnetischen Aufzeichnungs träger Informationen zur Auswertung in die Bu chungsmaschine und bei der Auswertung entstandene neue Informationen von der Buchungsmaschine auf den Aufzeichnungsträger zu übertragen. Eine der artige Möglichkeit ist besonders vorteilhaft für den automatischen Vortrag alter Salden auf die Konto karte bei Beginn einer Buchung.
Zu diesem Zwecke ist es erforderlich, dass nach Beendigung einer Bu chung der errechnete Saldo durch das Anbringen automatisch abfühlbarer Kennzeichen auf der Konto karte gespeichert wird, und dass vor einer Buchung, nachdem die Kontokarte in die Buchungsmaschine eingeführt ist, eine Abfühlung dieser Kennzeichen er folgt.
Bei bekannten Einrichtungen dieser Art wird der in der Buchungsmaschine errechnete neue Saldo codiert in Form von Lochsymbolen in der Konto karte gespeichert. Bei Wiederaufnahme der Bu chungsarbeit werden die Lochsymbole während der Einführung der Kontokarte in die Buchungsmaschine abgefühlt und der alte Saldo automatisch in ein Saldierwerk vorgetragen. Nach Errechnung des neuen Saldos wird dieser auf eine neue Zeile der Konto karte eingelocht.
Diese Einrichtungen haben jedoch den Nachteil, dass die Loch- und Abfühleinrichtung einen grossen mechanischen Aufwand erfordert, und dass eine Anordnung dieser Einrichtungen am Bu chungswagen platzmässig nur schwierig möglich ist. Ausserdem russ bei der Abfühlung der Lochsymbole eine genaue seitliche Führung der Kontokarte er folgen.
Weiterhin sind Einrichtungen bekannt, bei denen die Speicherung des alten Saldos auf einem fest auf der Kontokarte angebrachten Magnetitbelag erfolgt. Zu diesem Zwecke sind vor der Papierwalze rotie rende und längsverschiebbare Magnetköpfe ange bracht, die auf dem Magnetitbelag befindliche ma gnetische, dem alten Saldo entsprechende Kennzei chen stellenweise abfühlen und in elektrische Impulse umwandeln.
Diese Impulse werden in einen elektro nischen Ringzähler geleitet, der Relais zur Übertra gung der Werte auf mit den Saldierwerken der Bu chungsmaschine in Verbindung stehende Zahnstan gen steuert, so dass die abzufühlende Zahl stellen weise in ein Saldierwerk übertragen wird.
Nach Er rechnung des neuen Saldos wird dieser über eine kontaktbetätigende Stellstückeinrichtung wiederum stellenweise in den elektronischen Ringzähler einge geben und von dort unter Abfühlung mit Normal impulsen durch die gleichen Magnetköpfe in Form von magnetischen Kennzeichen auf der Kontokarte gespeichert.
Ein Nachteil dieser Einrichtung liegt darin, dass die Kontokarte während der Abfühlung und Speicherung der Kennzeichen stillsteht, und dass die übertragung der Werte über elektromechanische Glieder in die bzw. aus der Buchungsmaschine stellen weise erfolgt.
Dadurch ist für diesen Vorgang ein grosser Zeitaufwand erforderlich, der den Vorteil der selbsttätigen Durchführung des Saldenvortrages stark vermindert. Dieser Nachteil tritt besonders in Er- sche.inung; wenn die vorzutragende Information aus mehreren Zahlen besteht, wie das beispielsweise bei der Materialbuchhaltung der Fall ist, wo Material menge, Wert und eine Kontrollzahl vorgetragen wer den müssen. Ausserdem ist bei den angeführten Ein- richtungen ein- verhältnismässig grosser Platz für die Speicherung der Informationen auf der Kontokarte erforderlich.
Das Ziel der Erfindung ist es, ein Verfahren und eine Einrichtung zu schaffen, womit ein schneller selbsttätiger Vortrag mehrstelliger Informationen bei geringem Platzbedarf für die Speicherung der Infor mationen auf der Kontokarte möglich wird.
Dies wird erfindungsgemäss dadurch erreicht, dass während einer Buchung die dabei ermittelte aus mehreren mehrstelligen Zahlen bestehende Information in Im pulse umgewandelt, zahlenweise über einen elektro nischen Übertragungsspeicher in einen Zwischen speicher eingegeben wird, von wo sie bei Rücklauf des Buchungswagens in seine Anfangsstellung auf einen längs einer Kontokarte angebrachten Magnet belag durch einen Magnetkopf zur Aufzeichnung ge bracht wird, und dass die aufgezeichnete Information bei Beginn einer neuen Buchung während des Ein laufes eines Buchungswagens in die erste Arbeits spalte durch einen Magnetkopf abgefühlt wird,
wobei die erste Zahl der abgefühlten Information direkt über den elektronischen übertragungsspeicher in eine Recheneinrichtung der Buchungsmaschine eingegeben wird und die übrigen Zahlen im Zwischenspeicher gespeichert werden, von wo sie nach Eingabe der ersten Zahl nacheinander ebenfalls über den über- tragungsspeicher zur Eingabe in die Recheneinrich tung gebracht werden.
Die erfindungsgemässe Einrichtung zur Aus übung des Verfahrens ist dadurch gekennzeichnet, dass Verbindungen eines Abfühlelementes über impulsformende und impulsunterscheidende Glieder direkt und über einen als Magnettrommelspeicher ausgebildeten Zwischenspeicher mit einem aus elek tronischen Zähldekaden bestehenden übertragungs- speicher und mit einer für die stellen- und zahlen- folgerichtige übertragung der Werte vorgesehenen Steuereinrichtung vorhanden sind, und dass dem Übertragungsspeicher den Impulsdurchlass steuernde Schaltglieder nachgeschaltet sind,
die über den Zwi schenspeicher und impulsformende Glieder mit einem Aufzeichenelement in Verbindung stehen.
Ein Ausführungsbeispiel der Einrichtung zur Durchführung des erfindungsgemässen Verfahrens ist in den Zeichnungen und in der nachfolgenden Be schreibung veranschaulicht. Anhand der nachfolgen den Beschreibung wird auch das erfindungsgemässe Verfahren beispielsweise erläutert. Es zeigt:
Fig. 1 eine Ansicht auf die Anordnung der Ma gnetköpfe und das Synchronisationsgetriebe des Aus führungsbeispiels der erfindungsgemässen Einrich tung in einer Buchungsmaschine, Fig. la eine Darstellung der Schalteinrichtung für die Magnetköpfe, Fig. 2 eine Kontokarte mit einem Magnetbelag, Fig. 3, 3cs, <I>3b</I> ein Blockschaltbild des Ausfüh rungsbeispiels der erfindungsgemässen Einrichtung, Fig. 4 ein Schaltbild des Impulsformers J0, Fig. 5 Impulsoszillogramme der von der Konto karte abgefühlten, geformten und getrennten Impulse,
Fig. 6 ein Schaltbild des Lückensuchers LS, Fig. 7 Impulsoszillogramme der Eingangs- und Ausgangsimpulse des Lückensuchers LS, Fig. 8 ein Schaltbild des Zählers Z14, Fig. 9 ein Zählschema des Zählers Z14, Fig. 10 ein Schaltbild des Zählers Z15, Fig. 11 ein Zählschema des Zählers Z15, Fig. 12 ein Schaltbild eines Relaisverstärkers, Fig. 13 ein Schaltbild eines Impulsformers f1 bis <B><I>J13,
</I></B> Fig. 14 die schematische Anordnung der über- tragungseinrichtung in der Recheneinrichtung der Buchungsmaschine, Fig. 15 ein Schaltbild der Folgesteuereinrichtung zur Steuerung der Reihenfolge der Teilarbeitsgänge, Fig. 16 einen Schnitt durch das Synchronisations- getriebe, Fig. 16a einen Schnitt nach Linie 16-16, Fig. 17 einen Geschwindigkeitsplan für das Syn- chronisationsgetriebe,
Fig. 18 ein Impulsdiagramm für die Übertragung einer Information von der Kontokarte in die Bu chungsmaschine, Fig. 19 ein Impulsdiagramm für die übertragung einer Information aus der Buchungsmaschine auf die Kontokarte.
An der rechten Seite einer Buchungsmaschine 1 (Fig. 1), die einen beweglichen Papierwagen 2 mit einer Papierwalze 3 besitzt, sind in senkrechter Richtung zur Papierwalzenachse verschiebbar zwei Magnetköpfe HK und SK angeordnet. Die Verschie bung der Magnetköpfe HK und<I>SK,</I> die sich in Ruhelage in einem bestimmten Abstand vor der Pa pierwalze befinden, erfolgt über einen Hebel 11 durch einen Elektromagneten 12.
Dieser wird erregt, wenn eine Abfühlung oder eine Aufzeichnung von Impulsen von einem bzw. auf einen Magnetbelag 13 einer Kontokarte 14 (Fig. 2), die sich während einer Buchung in üblicher Form vor der Papierwalze 3 befindet, erfolgen soll, so dass dann die Magnetköpfe HK und<I>SK</I> an die Kontokarte 14 gedrückt werden. Der Magnetbelag 13 ist in Streifenform an der rech ten Seite der Kontokarte 14 über den Bereich der Buchungszeilen reichend angeordnet. Auf den Ma gnetbelag 13 werden während der Bewegung des Papierwagens 2 Informationen in Form von negati ven und positiven Impulsen gespeichert, wobei die Anzahl der positiven Impulse die gespeicherte Ziffer darstellt und die negativen Impulse als Füllimpulse wirksam sind.
Die Speicherung erfolgt zeilenweise, so dass für eine Stelle einer Zahl in Richtung der Streifenbreite des Magnetbelages ein Mindestplatz erforderlich ist, der die magnetische Aufzeichnung von neun Impulsen gestattet, ohne dass diese bei der Abfühlung ineinander verfliessen. Bei der Speiche rang einer Ziffer werden jeweils neun Impulse auf gezeichnet. Hierbei ist eine der zu speichernden Ziffer entsprechende Anzahl Impulse positiv und die übrige dem Neunerkomplement dieser Ziffer entspre chende Anzahl Impulse negativ gerichtet.
Die Spei- cherkapazität einer über die volle Breite des Magnet belages gehenden Zeile erstreckt sich über drei 13- stellige Zahlen und somit über mindestens 351 Impulse.
In den Fig. 3, 3a und 3b ist der elektrische Teil der Einrichtung im Prinzip dargestellt. Alle für die Darstellung der Wirkungsweise unwichtigen Einzel heiten, wie Heizungsplusspannungs- und Minusspan nungsleitungen wurden zugunsten einer besseren Ver ständlichkeit weggelassen. Bekannte Bauteile, wie Tore, Trigger oder dekadische Zähler wurden eben falls nicht in ihren Einzelheiten dargestellt. Die Art dieser in der Einrichtung verwendeten Bauteile soll lediglich kurz erläutert werden.
Als Tore werden in dem vorliegenden Beispiel Trioden der üblichen Art verwendet. Eine derartige Schaltröhre besitzt ein negativ vorgespanntes Gitter. Ist die negative Vorspannung so gross, dass auf das Gitter laufende positive Impulse die Röhre nicht leitend machen, so ist der Impulsdurchgang durch die Schaltröhre gesperrt. Eine Schaltröhre in einem derartigen Zustand wird als geschlossenes Tor be zeichnet. Wird die negative Gittervorspannung durch einen positiven Schaltspannungssprung so weit herabgesetzt, dass auf das Gitter laufende positive Impulse die Gitterspannung bis in den aussteuerbaren Bereich erhöhen, so führt die Röhre impulsweise Strom.
Die dabei an ihrer Anode oder Kathode impulsförmig auftretenden Potentialänderungen wer den als Impulse für die nachgeschalteten Schalt elemente, beispielsweise Zähler oder Trigger, ver wendet. Eine Schaltröhre in einem derartigen Zu stand wird als offenes Tor bezeichnet.
Die in dem vorliegenden Beispiel verwendeten Trigger sind übliche nach der bekannten Eccles- Jordan-Schaltung aufgebaute bistabile Multivibra- toren. Bei dieser Schaltung führt jeweils eines der beiden Röhrensysteme Strom, und die Umschaltung wird durch auf die Gitter der beiden Röhrensysteme geleitete Impulse erreicht. Von den Anoden der bei den Röhrensysteme werden positive oder negative Schaltspannungssprünge beispielsweise für das öff nen von Toren abgenommen.
Die in Ruhestellung eingenommene Schaltstellung wird mit Aus be zeichnet, wobei dasjenige Röhrensystem leitend ist, welches im rechten oder linken Röhrensystem durch ein Dreieck gekennzeichnet ist, das in dem einen Trigger darstellenden Rechteck eingetragen ist. Läuft nun beispielsweise auf das Gitter des im Ruhe stand leitenden, also des durch das Dreieck gekenn zeichneten Systems ein negativer Impuls, so kippt der Trigger in den Ein-Zustand, das nichtgekenn zeichnete System wird also leitend. Alle weiteren auf dieses Gitter laufenden negativen Impulse bleiben wirkungslos. Erst nachdem ein negativer Impuls auf das Gitter des nunmehr leitenden Systems läuft, kippt der Trigger wieder zurück in Aus-Stellung.
Die Zähler Z1 bis Z13 sind je aus vier Trigger- kreisen bestehende, binär zählende Röhrenschaltun- gen bekannter Art mit der Zählkapazität zehn.
Die Zählung erfolgt bei diesen Zählern, die auch Eccles- Jordan-Zählschaltungen genannt werden, bekannt- lich dadurch, dass die vier Trigger in binärer Weise nacheinander geschaltet werden, indem der erste in den Zähler einlaufende Impuls den ersten Trigger auf Ein, der zweite diesen auf Aus und den zweiten Trigger auf Ein schaltet;
der dritte in den Zähler ein laufende Impuls schaltet den ersten Trigger wieder auf Ein, und der vierte Impuls schaltet die ersten zwei Trigger auf Aus und den dritten auf Ein usw. Der zehnte in den Zähler einlaufende Impuls löst bei dem durch eine Verbindung zwischen den zweiten und vierten Trigger erfolgenden Ausschalten des vier ten Triggers einen Übertragungsimpuls am Ausgang des Zählers aus,
wobei gleichzeitig der auf Ein stehende zweite Trigger über eine Rückführungslei tung ausgeschaltet und das Umschalten des dritten Triggers verhindert wird. Die Zwischenspeichereinrichtung: Vom Magnetkopf HK (Fig. 1, 3) führt eine Ab- fühlleitung zu einem Impulsformer J0, der aus drei Verstärkerstufen N1, 2, 3 (Fig. 3, 4) einem Diffe- renzierglied Y und einer Mischstufe aus Trioden T1 bis T3,
Anodenwiderständen RA 1 bis RA 3 und Ka thodenwiderständen RKl bis RK3 bestehende Ver- stärkerschaltungen. Die Kopplung erfolgt kapazitiv durch die Kondensatoren Cl und C2, wobei der Kondensator C2 in Verbindung mit dem Widerstand R2 als Differenzierglied ausgebildet ist. Kurve b (Fig. 5) stellt ein Oszillogramm des Impulsverlaufes im Punkte<I>B</I> an der Anode der Verstärkerstufe <I>N2</I> dar.
Die im Magnetbelag der Kontokarte gespeicher ten negativen und positiven Impulse (Fig. 5, Kurve a) werden bei der Abnahme durch den Magnetkopf HK (Fig. 1, 3) nach dem Induktionsgesetz differenziert. Dadurch entsteht für jeden positiven oder negativen Impuls von Kurve a (Fig. 5) je ein positiver oder negativer Impuls, wie es Kurve b zeigt.
Um wieder eindeutige, positive oder negative Impulse zu erhal ten, wird eine erneute Differentiation mittels des Differenziergliedes Y durchgeführt. Die danach im Punkt C entstehende Impulskurve c (Fig. 5) zeigt bis auf kleine im weiteren unterdrückbare Restimpulse eindeutige positive oder negative Impulse.
Nach der folgenden Verstärkung durch die Verstärkerstufe N3 werden diese Impulse (Fig. 5, Kurve d) über die Koppelkondensatoren C3, C4 in die aus zwei Trioden <I>T4,</I> T5 bestehende Mischstufe<I>M</I> geleitet, wo sie neben einer weiteren Verstärkung nach ihrer folgen den Funktion aufgeteilt werden in Steuerimpulse und Wertimpulse. Die Triode T4 ist in Ruhestellung lei tend, so dass positive auf das Gitter dieser Triode T4 laufende Impulse wirkungslos bleiben, negative hin gegen die Röhre sperren, wobei an deren Anode im Punkte E positive Impulse entstehen.
Die Triode T3 ist in Ruhestellung durch die über Widerstand R4 am Gitter anliegende, negative Vorspannung gesperrt, so dass negative Impulse am Gitter dieser Röhre wir- kungslos bleiben, dagegen positive Impulse die Röhre leitend machen, wobei an deren Anode im Punkte F infolge des Spannungsabfalles an Widerständen RA5 und RA6 im leitenden Zustand negative Impulse ent stehen.
Diese Impulse werden zwischen den beiden Widerständen RA5 und RA6 abgegriffen und über den Kondensator C5 auf das Gitter der Triode T4 geleitet, so dass sie gleichfalls als positive Impulse im Punkte E erscheinen. Demzufolge treten im Punkte E alle durch den Magnetkopf HK abgenommenen Im pulse als positive Steuerimpulse auf (Kurve e, Fig. 5), die im weiteren mit A-Impulse bezeichnet werden sollen. Im Punkte F erscheinen nur die durch den Magnetkopf HK abgenommenen positiven Wert impulse als negative Impulse (Kurve f, Fig. 5).
Die A-Impulse laufen zu Kontakten a1 und a3 (Fig. 3). Bei entsprechender Schaltung des Kontaktes a1 gelangen die A-Impulse zum Magnetkopf K1, der dicht vor dem Umfang einer Speichertrommel 21 angeordnet ist. Die Speichertrommel 21 ist drehbar auf einer Achse 20 gelagert und trägt an ihrem Um fang einen magnetisierbaren Belag, auf dem Impulse in Impulsspuren S1 bis S5 durch Magnetköpfe K1 bis K5 aufgezeichnet werden.
Alle 351 Impulse er strecken sich über etwa 270 des Trommelumfanges, so dass dort eine Lücke von etwa 90 unbesprochen bleibt. Die A-Impulse werden vom Magnetkopf K1 in der Impulsspur S1 aufgezeichnet und von demsel ben Magnetkopf KI bei Umschalten des Kontaktes a1 auf Abnahme (gezeichnete Stellung) wieder ab genommen und zum Verstärker V3 geleitet. Die Verstärker V3 bis V15 sind einstufige Impuls verstärkerschaltungen der üblichen Art.
Vom Aus gang des Verstärkers V3 führt eine Leitung S10 über einen Kontakt cl zu einem Kontakt c2 und über einen weiteren Verstärker V7 zu einem Lückensucher LS. Der Kontakt a3 ist ebenfalls an die Leitung S10 angeschlossen, so dass bei entsprechender Schalter stellung die A-Impulse auch ohne Zwischenspeiche rung auf der Speichertrommel 21 zum Lücken sucher LS gelangen können. Bei der Abfühlung der auf der Speichertrommel 21 zwischengespeicherten Impulse ist es erforderlich, die richtige Reihenfolge einzuhalten.
Der Lückensucher LS hat deshalb die Aufgabe, den Anfangsimpuls zu ermitteln. Er be steht aus zwei hintereinandergeschalteten Trioden T6 und T7 (Fig. 6). Im gitterseitigen Eingang 5 der ersten Triode T6, die im Ruhezustand leitend ist, liegt hinter einem Koppelkondensator eine Diode D1 zwischen zwei zwischen Gitter und 0-Potential lie genden Widerständen R5 und R6. Parallel zum Wi derstand R6 ist ein Kondensator C6 geschaltet. Die Anode der Triode T6 ist über einen Koppelkonden sator C7 an das Gitter der Triode T7 angeschlossen, die im Ruhezustand gesperrt ist.
Wird nun der Kon takt a1 (Fig. 3) auf Abfühlung geschaltet, so laufen die abgefühlten negativen Impulse auf den Eingang des Lückensuchers L8 (Fig. 3, 6). Der erste dieser Impulse lädt den Kondensator C6 (Fig. 6) auf und sperrt die Triode T6. Der Widerstand R6 ist nun so gross, dass sich der Kondensator bei Eintreffen des nächsten Impulses noch nicht so weit über den Wi derstand R6 entladen hat, dass die Triode T6 leitend wird. Die Triode T6 bleibt also während einer un unterbrochenen Eingangsimpulsfolge gesperrt.
Hier bei hat die Diode D1 die Aufgabe, positive Stör impulse abzusperren. Wird die Impulsfolge unter brochen, beispielsweise durch die beschriebene Lücke auf der Speichertrommel 21 (Fig. 7), so hat der Kondensator C6 genügend Zeit, sich über Widerstand R6 zu entladen (Fig. 7, Kurve a).
Das Gitter der Triode T6 nimmt somit wieder 0-Potential an, und die Röhre wird leitend. Dabei entsteht an ihrer Anode ein negativer Impuls, der über den Kondensator C7 auf das Gitter der Triode T7 läuft, wodurch diese kurzzeitig leitend wird und ein negativer Impuls über einen Kondensator C8 am Ausgang 6 erscheint (Fig. 7, Kurve b). Eine Diode D2 leitet hierbei positive Störimpulse ab.
Der Ausgang 6 des Lückensuchers LS (Fig. 3, 6) führt zum Einschalteingang eines Triggers FF2 (Fig. 3), der wiederum auf den Einschalteingang eines Triggers FF3 einwirkt. Der Einschalteingang des Triggers FF2 ist weiterhin über einen Kontakt a5 an Minuspotential schaltbar, so dass bei Schliessen des Kontaktes a5 gleichfalls eine Umschaltung des Triggers FF2 erfolgt.
Vom Eingang des Lücken suchers LS führt eine Leitung S11 zum Eingang eines in Ruhestellung geschlossenen Tores G27, das gleich zeitig mit einem weiteren geschlossenen Tor G30 vom Trigger FF3 betätigt wird. Der Ausgang des Tores G27 führt zu zwei weiteren Toren G28 und G29, von denen Tor G28 geschlossen und Tor G29 offen ist und weiterhin zu einem Trigger FF4, der die Tore G28 und G29 schaltet. Der Ausgang des Tores G29 steht mit einem Zähler Z14 in Verbin dung, der die Zählkapazität 9 aufweist und in Ruhe stellung die Zählstellung 8 einnimmt.
Der Zähler Z14 (Fig. 3, 8) ist in seinem Grund aufbau ein üblicher aus vier Doppeltrioden bestehen der, dual zählender Röhrenzähler. Er besteht aus vier Eccles-Jordan-Schaltungen, die durch entkoppelte Leitungen von der Anode A der vorhergehenden Stufe zu den Anoden<I>A</I> und<I>B</I> der nachfolgenden Stufe verbunden sind. Der Aufbau und die Wirkungs weise derartiger Schaltungen ist allgemein bekannt und soll deshalb hier nicht weiter erläutert werden. Die Zählschaltung wird durch negative Impulse ge schaltet. In Nullstellung sind die Röhrensysteme A der Doppeltrioden leitend.
Durch den ersten negativen Impuls am Zählereingang 7, der zu den Anoden der Stufe I führt, wird das Potential der Anode B dieser Stufe herabgesetzt, wobei die Spannung am Gitter des Systems A ebenfalls absinkt. Dadurch wird das System A gesperrt. Der dabei an dessen Anode ent stehende positive Impuls bleibt wirkungslos. Die Stufe I steht nun in Ein-Stellung und der zweite Eingangs impuls wirkt auf die Anode des nun leitenden Systems A, wodurch das Potential am Gitter des Systems B wieder gesenkt wird und die Stufe I in Aus-Stellung kippt.
Dabei sinkt das Anodenpotential des Systems A, und ein negativer Impuls läuft auf die Anoden der Stufe 1I und schaltet diese in der be schriebenen Weise in Ein-Stellung. Der dritte Ein gangsimpuls schaltet die Stufe I in Ein-Stellung und der vierte Impuls die Stufe I und 1I in Aus- und die Stufe III in Ein-Stellung. Damit ist die Zählstellung vier (Fig. 9) erreicht.
Der fünfte Eingangsimpuls schaltet die Stufe I in Ein-Stellung und der sechste Eingangsimpuls die Stufe I in Aus- und die Stufe II in Ein-Stellung; der siebente Impuls kippt die Stufe I wieder in Ein-Stellung, so dass jetzt in den Stufen I bis III die Systeme B leitend sind. Beim achten Im puls kippen die Stufen I bis III in Aus-Stellung, und die Stufe IV wird durch den negativen Impuls von Stufe III in Ein-Stellung geschaltet.
Dabei läuft von der Anode des Systems A dieser Stufe über die Lei tung 23 ein positiver Impuls auf die Gitter der Systeme B der Stufen I bis III, wodurch diese zurück in Ein- Stellung geschaltet werden. Der neunte Eingangs impuls schaltet alle vier Stufen zurück in Aus-Stel- lung. Hiermit ist die Zählkapazität dieses Zählers Z14 überschritten und ein negativer Ausgangsimpuls erscheint von der Anode A der Stufe IV am Aus gang B. In Ruhestellung befindet sich Zähler Z14 in Zählstellung B.
Dies wird durch ein kurzzeitiges Öffnen eines Kontaktes u1 (Fig. 8) erreicht, wodurch ausser dem gemeinsamen Kathodenwiderstand R8 der normaler weise unwirksame Widerstand R9 als Kathoden widerstand der Systeme B der Röhren I bis IV wirkt. Das Potential der Gitter der Systeme A wird dabei gegenüber dem Kathodenpotential herabgesetzt, so dass die Stufen I bis IV in Ein-Stellung kippen. Dieser Zustand entspricht der Zählstellung B.
Der Ausgang 8 vom Zähler Z14 (Fig. 3, 8) führt über eine Leitung S12 zu einem Zähler Z15 (Fig. 3), über einen Verstärker V9 zu einem offenen Tor G31 und über eine Leitung S13 zu einem Verstärker V11.
Der Zähler Z15 (Fig. 10) besitzt die Zählkapa zität 13 und gleicht im prinzipiellen Aufbau und in der Wirkungsweise dem Zähler Z14 (Fig. 8). Die Rückführungsleitung von der Anode A der Stufe IV führt beim Zähler Z15 (Fig. 10) jedoch nur zu den Gittern der Röhrensysteme B der Stufen I und Il. Bis zum 7. Impuls zählt er rein dual, wie Zähler Z14. Beim B.
Impuls laufen, nachdem die Stufe IV in Ein-Stellung geschaltet ist, von der Anode A dieser Stufe positive Impulse auf die Gitter der Systeme B der Stufen I und II und schalten diese in Ein-Stel- lung. Damit steht der Zähler Z15 nach acht Ein gangsimpulsen in der Dualstellung 11 (Fig. 11). Es sind also mit dem B. Impuls drei duale Zählstellun gen übersprungen worden. Die weiteren Eingangs impulse schalten den Zähler Z15 dual weiter (Fig. 11). Durch den 9. Impuls werden die Stufen I und 11 in Aus-Stellung und die Stufen III in Ein- Stellung geschaltet; der 10.
Impuls schaltet die Stufe 1 in Ein-Stellung, der 11. Impuls schaltet Stufe I in Aus- und Stufe<B>11</B> in Ein-Stellung, und der 12. Impuls schaltet Stufe I in Ein-Stellung, so dass danach die Stufen I bis IV in Ein-Stellung stehen. Der 13. Im puls kippt die Stufen I bis IV in Aus-Stellung, und von der Anode des Systems A der Stufe IV wird ein Ausgangsimpuls über den Ausgang 10 abgegeben.
Die Ausgangsleitung des Zählers Z15 (Fig. 3, 10) führt zu einem Trigger FF5 (Fig. 3), dem ein weiterer Trigger FF6 nachgeschaltet ist. Der Trigger FF5 besitzt nur einen Eingang und wird von jedem vom Zähler Z15 kommenden Impuls umgeschaltet. Das Gitter des in Ruhestellung leitenden Systems des Triggers FF6 steht durch eine Impulsleitung mit der Anode des in Ruhestellung nichtleitenden Systems des Triggers FF5 in Verbindung.
Der Trigger FF6 wird dadurch vom Trigger FF5 nur geschaltet, wenn dieser in Ein-Stellung kippt, da dann ein negativer Impuls zum Gitter des leitenden Systems des Triggers FF6 läuft. Der bei der Umschaltung des Triggers FF5 in Aus-Stellung an den Trigger FF6 abgegebene positive Impuls bleibt wirkungslos.
Der Ausgang des in Ruhestellung geschlossenen Tores G31, das durch den Trigger FF6 gesteuert wird, führt über einen Verstärker V13 und eine Leitung S14 auf die Schalt eingänge von Triggern FFz0 bis FFz13 (Fig. 3, 3a, 3b).
Die Trigger FFz0 bis FFz13 sind durch Lei tungen<B>S15</B> bis S27 und Kontakte p 1 bis<B>p13</B> zu einem Ringzähler hintereinandergeschaltet, so dass die Anode des nichtleitenden Systems vom Trigger FFz0 an das Gitter des leitenden Systems vom Trigger FFzl, die Anode des leitenden Systems vom Trigger FFzl an das Gitter des leitenden Systems von Trigger FFz2,
bei den folgenden Triggern FFz3 bis FFz13 entsprechend angeschlossen ist. Durch eine Leitung S28 ist die Anode des leitenden Systems des Triggers FFz 13 über den Kontakt PO mit dem Gitter des in Ruhestellung nichtleitenden Systems des Triggers FFz0 verbunden (Fig. 3, 3b).
Die Trigger FFz0 bis FFz13 stellen somit eine zu einem Ring geschlossene Zählkette dar, bei der die Trigger FFz0 bis FFz13 auf in Ruhestellung geschlossene Tore G1 bis G13 und Tore G14 bis G26 steuernd einwirken (Fig. <I>3, 3a, 3b).</I> Läuft vom Verstärker V13 ein Im puls über die Leitung S14 auf die Ausschalteingänge der Trigger FFz0 bis FFz13,
so bleibt er an den Triggern FFzl bis FFz13 wirkungslos, schaltet jedoch den in Ein-Stellung befindlichen Trigger FFz0 in Aus-Stellung. Dabei wird von der linken Anode des Triggers FFA ein negativer Impuls an das linke Gitter des Triggers FFzl abgegeben, wodurch dieser in Ein-Stellung geschaltet wird.
Der nächste vom Verstärker V13 kommende Impuls wirkt auf den Trigger FFzl, indem er diesen in Aus-Stellung schal tet und wodurch der Trigger FFz2 in Ein-Stellung gekippt wird. Auf diese Weise schaltet jeder vom Verstärker V13 kommende. Impuls den jeweils in Ein-Stellung befindliche Trigger MO bis FFz13 in Aus-Stellung und den nachfolgenden Trigger FFz0 bis FFz13 in Ein-Stellung.
Solange sich einer der Trigger FFzl bis FFz13 in Ein-Stellung befindet, sind die diesem Trigger zugeordneten Tore G1 bis G13 und Tore G14 bis G26 geöffnet. Wenn nach Durchschalten des Ringzählers der Trigger FFz13 in Aus-Stellung kippt, läuft über die Leitung S28 ein Impuls, der den Trigger FFz0 wieder in Ein-Stellung schaltet.
Von den Anoden der in Ruhestellung leitenden Systeme der Trigger FFzl bis FFz13 führen Leitun gen S42 bis S54 zu den Umschaltkontakten p0 bis <B>p12,</B> wodurch eine Verbindung mit den Gittern der leitenden Systeme der vorhergeschalteten Trigger FFA bis FFz12 hergestellt werden kann.
Ausserdem führt von der Anode des in Ruhestellung nichtleiten den Systems des Triggers FFz0 eine Leitung S55 zu dem Kontakt p13, so dass der Trigger FFz0 auf den Trigger FFz13 schaltend einwirken kann. Diese Ver koppelung der Trigger FFz0 bis FFz13 durch die Leitungen S42 bis S54 und S55 dient zur Umkehrung der Durchschaltrichtung des Ringzählers FFz0 bis FFz13 bei Umschaltung der Kontakte p0 bis p13.
Vom Kontakt p0 führt eine Leitung S77 zum Ausschalteingang des Triggers FF3, der einen Relais verstärker R VO (Fig. 3, 12) steuert. In den Anoden kreis einer Triode T10 (Fig. 12) ist ein Relais RQ1 und ein Widerstand R16 geschaltet. Am Gitter der Triode T10 liegt über eine Leitung S79 und einen Widerstand R 17 eine negative Spannung von -100 V, so dass die Röhre in Ruhestellung nichtleitend ist. Eine Leitung S78 führt über einen Widerstand R18 zu der Anode des in Ruhestellung leitenden Röhren systems des Triggers FF3 (Fig. 3, 12).
Wird dieser umgeschaltet, so erhöht sich das Potential der Lei tung S78 um mehr als 1O0 V, wodurch die Triode 7'10 (Fig. 12) leitend und Relais RQ1 erregt wird. Über einen Widerstand R15 und eine Leitung S76 kann der Widerstand R16 an 0-Potential geschaltet werden, wobei die Spannung am Relais RQ1 so weit absinkt, dass das Relais RQ1 trotz leitender Röhre T10 nicht anzieht.
Der Wertimpulsausgang F des Impulsformers J0 (Fig. 3. 4) steht über Leitungen in Verbindung mit Kontakten<I>a2</I> und a4 (Fig. 3). Der Kontakt<I>a2</I> ist an dem Magnetkopf K2 angeschlossen, der zur Auf zeichnung der Wertimpulse auf die Spur S2 der Spei chertrommel 21 dient. Der dritte Pol des Kontaktes <I>a2</I> ist über einen Verstärker<I>V4</I> mit dem Kontakt C2 verbunden, der wiederum mit dem Kontakt a4 in Verbindung steht. Ein weiterer Magnetkopf K3, der zur Abfühlung einer fest auf der Speichertrommel eingebrachten Taktspur S3 dient, steht über einen Verstärker V1 mit dem Kontakt C1 in Verbindung, der an den Kontakt C2 angeschlossen ist.
Vom Kon takt<I>a4</I> führt ein über ein Verzögerungsglied<I>VV</I> eine Leitung S56 zu dem Tor G30. Das Verzögerungsglied <I>VV</I> ist ein monostabiler Trigger der üblichen Art, der hier zur Impulsverzögerung dient. Ein negativer Eingangsimpuls schaltet das Verzögerungsglied<I>VV</I> in Ein-Stellung, und nach Verlauf einer durch die Zeitkonstante einer Widerstands-Kondensator-Kombi- nation bestimmten Zeit, die der halben Impulszeit bei einer bestimmten Arbeitsfrequenz entspricht, kippt es selbsttätig in Aus-Stellung zurück, wobei am Ausgang ein negativer Impuls von der in Ruhestel lung leitenden Triode erscheint.
Ein aus dem Ver zögerungsglied<I>VV</I> austretender Wertimpuls liegt so mit in der Mitte zwischen zwei aus dem Verstärker V7 austretenden A-Impulsen (Fig. 18, 19) und wird in folgendem mit B-Impuls bezeichnet.
Vom Tor G30 führt über einen Verstärker V10 eine B-Impulsleitung S57 zu den Toren G1 bis G13 (Fig. 3, 3a, 3b). Der Ausgang der Tore G1 bis G13 ist an Zähler Z1 bis Z13 angeschlossen, die für die Aufnahme der einzelnen Stellen einer 13stelligen Zahl vorgesehen sind. Der Zähler Z13 nimmt hierbei die Einer-, der Zähler Z12 die Zehner, der Zähler Z11 die Hunderterstelle usw. auf. Der Ausgang der Zähler Z1 bis Z13 führt zu Ausschalteingängen von Triggern FFgl bis FFg13, deren Einschalteingänge über Leitung S58 mit dem Verstärker V11 verbun den sind.
Die Trigger FFgl bis FFg13 steuern Tore GG1 bis GG13 und Tore<I>GG14</I> bis GG26. Vom Ausgang des Tores G29 führt eine Leitung S59 über einen Verstärker V12, dann als Leitung S53 zu den Eingängen der Tore G14 bis G26, deren Ausgänge mit den Eingängen der Tore GG1 bis GG13 und des Tores GG14 bis<I>GG26</I> in Verbindung stehen. Die Ausgänge der Tore GG1 bis GG13 führen über eine Leitung S60, einen Verstärker V5 und über einen Umschaltkontakt b1 zu einem Magnetkopf K4, der die über Leitung S60 laufenden A-Impulse (Wert impulse) auf die Spur S4 der Speichertrommel 21 aufzeichnet.
Die Ausgänge der Tore<I>GG14</I> bis<I>GG26</I> führen über eine Leitung S61, einen Verstärker V6 (Fig. 3) und über einen Umschaltkontakt b2 zu einem Magnetkopf K5, der die über Leitung S61 laufenden A-Impulse (Füllimpulse) auf die Spur S5 der Spei chertrommel 21 aufzeichnet. Von dem dritten Pol der Umschaltkontakte<I>b 1</I> und<I>b2</I> führen Leitungen S62 und S63 über Verstärker V14 und<B>V15</B> zu einer Primärwicklung eines Transformators Ml, die mit ihrem Mittelabgriff an Erde liegt. Die Sekundär wicklung ist mit dem zur Aufzeichnung dienenden Magnetkopf SK verbunden.
Dadurch werden die von der Spur S4 der Trommel 21 kommenden Wert impulse positiv gerichtet und die von der Spur S5 der Trommel 21 abgenommenen Füllimpulse negativ ge richtet und durch einen Magnetkopf<I>SK</I> auf eine Zeile der Kontokarte 14 aufgezeichnet.
Die Übertragungseinrichtung: Eine Recheneinrichtung (Fig. 14) der Buchungs maschine 1 (Fig. 1) besteht in üblicher Form aus Räderzählwerken 15 (Fig. 14) zur Speicherung, Addi tion und Subtraktion der Zahlenwerte und aus längs verschiebbaren, den einzelnen Wertstellen zugeord neten Zahnstangen 16, die zur Übertragung der Zahlenwerte in die Räderzählwerke 15 sowie aus oder zwischen den Räderzählwerken 15 dienen.
Für die Ausgabe der Zahlenwerte in die elektronische Übertragungsspeichereinrichtung, die aus den Zählern Z1 bis Z13 (Fig. <I>3, 3a, 3b)</I> besteht, ist es erforder lich, die als Winkelbeträge in den Räderzählwerken 15 (Fig. 14) gespeicherten Werte in eine entspre chende Anzahl Impulse umzuwandeln. Weiterhin ist es für die Eingabe von Zahlenwerten aus der elektro nischen übertragungsspeichereinrichtung in die mechanische Recheneinrichtung erforderlich, den durch eine Impulsanzahl dargestellten Wert in Win kelbeträge der Räder der Zählwerke 15 umzuwan deln.
An der Unterseite der Zahnstangen 16 sind aus zehn Zähnen bestehende Verzahnungen 17 angeord net, in die Hebel 18 mit Nasen 19 eingreifen. Die Hebel 18 betätigen während einer Verschiebung der Zahnstangen 16 Kontakte q (q1 bis q13) (Fig. 13, 14), indem durch jeden über die Nase 19 gleitenden Zahn der Verzahnung 17 der Hebel 18 verschwenkt wird, der einen der Kontakte q kurzzeitig schliesst.
Die den Wertstellen entsprechende Anzahl der Kon takte<I>q</I> liegen in Impulsformern<I>J (J1</I> bis J13) (Fig. 3, 3a, 3b, 13), die aus Kondensatoren C10 (Fig. 13) und Widerständen R17,<I>R18, R19</I> und den Koppelkondensatoren C11 bestehen. Im Ruhezustand sind die Kondensatoren C10 durch einen Strom über die Widerstände R17 aufgeladen. Bei Schliessen einer der Kontakte q erfolgt eine Entladung des Kondensa- tors C10, so dass über Koppelwiderstand R18 und Koppelkondensator C11 am Ausgang 22 ein nega tiver Impuls entsteht.
Die Ausgänge der Impuls former J1 bis 7l3 (Fig. 3, 3a, 3b) sind mit den Ein gängen der Zähler Z1 bis Z13 verbunden. Jeder in einem der Impulsformer J1 bis J13 erzeugte Impuls schaltet den entsprechenden Zähler Z1 bis Z13 um eine Zählstelle weiter. Ein bestimmter Winkelwert der Räder der Zählwerke 15 (Fig. 14) wird also in eine Verschiebung der Zahnstangen 16 umgewandelt, wodurch eine entsprechende Anzahl Impulse erzeugt und in die Zähler Z1 bis Z13 (Fig. 3, 3a, 3b) ein gegeben wird.
Für die Eingabe von Werten in die Recheneinrichtung, besitzen die Zahnstangen 16 (Fig. 14) weitere Verzahnungen 28. Zahnräder 29, die schwenkbar angeordnet sind, befinden sich in Ruhelage in Eingriff mit Segmenten 30, die synchron mit den Zahnstangen 16 kraftschlüssig verdreht wer den. Bei einer Verschwenkung der Zahnräder 29 greifen diese in die Verzahnung-28 der Zahnstangen 16 ein. Jedes der Zahnräder 29 besitzt einen Nocken 36, der zahnförmig ausgebildet neben der Ver zahnung des Zahnrades 29 angeordnet ist. Im Be reich der Nocken 36 sind Anschlagglieder 31 im ent gegengesetzten Uhrzeigersinne gegen den Zug einer Feder 32 verschwenkbar angeordnet.
Unterhalb der Segmente 30 befinden sich vertikal verschiebbare Sperrschieber 33, die über Hebel 25 durch Elektro magneten 24 mit ihrer Nase 34 zum Eingriff in Rastverzahnungen 35 an den Segmenten 30 gelangen. Die Elektromagnete 24 sind in Anodenleitungen von Relaisverstärkern RVl bis RV13 (Fig. 3, 3a, 3b) geschaltet, die in der gleichen Art ausgeführt sind, wie der in Fig. 12 dargestellte Relaisverstärker<I>RVO.</I> Die Gitter der Relaisverstärker R V 1 bis R V 13 (Fig. 3, 3a, 3b) sind mit den Triggern FFgl bis FFg13 verbunden.
Bei einer Umschaltung eines Triggers FFgl bis FFg13 in den Aus-Zustand durch einen Übertragungsimpuls aus dem entsprechenden Zähler Z1 bis Z13 wird die Spannung am Gitter des entsprechenden Relaisverstärkers R V 1 bis R V 13 so weit erhöht, so dass dieser leitend wird und den zu geordneten Elektromagneten 24 (Fig. 14) erregt.
Soll nun ein bestimmter Wert aus den Zählern Z1 bis Z13 (Fig. 3, 3a, 3b) in die Recheneinrichtung übertragen werden, so erfolgt während einer Ver schiebung der Zahnstangen 16 (Fig. 14) über den vollen Bereich der Verzahnung 17 durch die Kon takte<I>q</I> und die Impulsformer<I>J</I> (Fig. <I>3, 3a, 3b,</I> 13) eine Erzeugung von zehn Impulsen, welche die Zähler Z1 bis Z13 (Fig. <I>3, 3a, 3b)</I> über den be- inhalteten Wert hinaus um zehn Zählstellen weiter schalten.
Mit überschreitung der Zählkapazität eines der Zähler Z1 bis Z13, nachdem eine dem Zehner komplement des im Zähler enthaltenen Wertes ent sprechende Anzahl Impulse in diesen eingelaufen sind, wird ein Übertragungsimpuls abgegeben, der den angeordneten Trigger FFgl bis FFg13 um schaltet, wobei durch den entsprechenden Relais verstärker R V 1 bis R V 13 ein Elektromagnet 24 (Fig. 14) erregt wird. Durch die Verschwenkung des Hebels 25 wirkt der Schieber 33 sperrend auf das Segment 30, das dadurch an der Ausführung seiner Drehbewegung gehindert wird.
Hierbei stellt sich das Zahnrad 29 auf den Zehnerkomplementwert der zu übertragenden Zahl ein. Nach Ablauf der Zahnstan gen 16 werden diese zurück in Endlage gebracht. Vor der nun folgenden zur Übertragung eines Wertes aus den Zählern Z1 bis Z13 erforderlichen zweiten Ver schiebung der Zahnstangen 16 gelangen die Zahn räder 29 durch Verschwenkung in Eingriff mit der Verzahnung 28.
Die Zahnstangen 16 stellen sich während ihrer Verschiebung auf den Zehnerkomple- mentwert des durch die Stellung der Zahnräder 29 gespeicherten Wertes ein, der dem tatsächlich zu übertragenden Wert entspricht, indem die Nocken 36 an den Anschlaggliedern 31 zur Anlage gelangen. Gleichzeitig stellt sich hierbei das mit den Zahn stangen 16 in Eingriff befindliche Räderzählwerk 15, in welches der Wert übertragen werden soll, in die entsprechende Stellung, so dass damit die übertra- gung in die Recheneinrichtung beendet ist.
Analog zu der dargestellten Anordnung zur Übertragung einer Wertstelle einer mehrstelligen Zahl sind ent sprechende Glieder für die übertragung der weiteren Stellen vorgesehen. Das Synchronisationsgetriebe: Die magnetische Aufzeichnung und Abfühlung der Informationen erfolgt während des Rück- und Vorlaufes des Papierwagens 2 (Fig. 1, 1a).
Kurz bevor der Papierwagen 2 während des Rücklaufes in der Anfangsstellung angelangt ist, wird der neue Wert von der Speichertrommel 21 (Fig. 3) in Form von Impulsen über die Verstärker V14 und V15 durch den Magnetkopf SK auf die Kontokarte 14 (Fig. 2, 3) aufgezeichnet.
Weiterhin wird bei Beginn der Wagenbewegung zur Ausführung einer neuen Bu chungszeile der im Magnetbelag 13 der Kontokarte 14 gespeicherte Wert durch den Magnetkopf HK (Fig. 1, 3) abgefühlt und entweder direkt in die elek tronischen Zähler Z1 bis Z13 (Fig. 3, 3a, 3b) ein gegeben, oder erst auf der Speichertrommel 21 zwi schengespeichert. Hierbei ist ein Gleichlauf zwischen der Wagenbewegung und der Rotationsbewegung der Speichertrommel 21 erforderlich, da die auf einer be stimmten Breite im Magnetbelag 13 enthaltenen Werte auf einen Winkel von etwa 270 der Speicher trommel aufgezeichnet werden sollen und umgekehrt die in diesem Winkelbereich enthaltenen Werte auf die gleiche Breite wiederum auf den Magnetbelag 13 übertragen werden müssen.
Weiterhin ist für die Übertragung von den auf der Speichertrommel 21 gespeicherten Daten in die Zähler Z1 bis Z13 und für die Rückübertragung neuer Daten von den Zählern Z1 bis Z13 auf die Speichertrommel 21 ein gesonderter Antrieb der Speichertrommel 21 erfor derlich, wobei die Drehzahl entsprechend der elek tronischen Arbeitsgeschwindigkeit höher gewählt ist.
Zur Erfüllung dieser beiden Forderungen ist ein Syn- chronisationsgetriebe 37 (Fig. 1, 16 und 17) vor gesehen, welches zwischen die Welle 20 der Speicher trommel 21 und eine Welle 38 geschaltet ist, die über einen Kegeltrieb 39 und ein Zahnrad 40 von einer starr mit dem Buchungswagen 2 verbundenen Zahnstange 41 angetrieben wird. Die Drehrichtung der Welle 38 ist von der Richtung der Wagenbewe gung abhängig; durch das Synchronisationsgetriebe 37 muss auch eine Gleichrichtung der Drehrichtung erfolgen.
Das Synchronisationsgetriebe 37 ist ein Umlauf rädergetriebe mit mehreren Rädersätzen, das elektro magnetisch geschaltet wird. In einem Gehäuse (Fig. 16) ist eine Welle 44 gelagert, die starr verbun den ein Glied 45 trägt. Ein flanschförmiger Teil 46, der drehbar auf der Welle 44 gelagert ist und mit einem Zahnrad 47 starr verbunden ist, befindet sich mit seinem Flansch 42 dicht vor einer am Gehäuse 43 befestigten Magnetspule 48 (Fig. 15, 16), so dass bei Erregung der Magnetspule 48 der Teil 46 (Fig. 16) gegen Verdrehung festgehalten wird.
Ein weiterer flanschförmig ausgebildeter Teil 49, der sich frei drehbar auf dem Teil 46 befindet und mit einem innenverzahnten Zahnrad 51 starr verbunden ist, kann in gleicher Weise durch eine Magnetspule 50 (Fig. 15, 16) gegen Verdrehung festgehalten wer den. Abtriebsseitig befinden sich zwei weitere flansch förmig ausgebildete Teile 52, 53 (Fig. 16), die in der gleichen Art wie die Teile 46 und 49 auf der Welle 44 angeordnet sind und mit denen je ein Zahn rad 54, 55 starr verbunden ist.
Eine Hohlwelle 56, die im Gehäuse 43 gelagert zur Lagerung der Welle 44 dient, ist mit einem Flansch 57 versehen und trägt Magnetspulen 58, 59 (Fig. 15, 16), die bei Erregung die Teile 52 oder 53 mit der Hohlwelle 56 kraftschlüssig verbinden. Die Stromzuführung zu den Magnetspulen 58, 59 erfolgt über Schleifkohlen 60 und Schleifringe 61. Die Welle 20 der Speicher trommel 21, die in Gehäuseflanschen 62, 63 gelagert ist, wird über eine schaltbare Kupplung 64 mit der Hohlwelle 56 starr verbunden.
Die Kupplung 64 (Fig. 1, 16, 16a), die als be kannte schaltbare Rollen-Freilaufkupplung ausgebil det ist, besteht aus einer starr auf der Welle 20 be festigten Scheibe 90, zwei Rollen 91, zwei Druck federn 92, einem starr mit der Hohlwelle 56 verbun denen, die Scheibe 90 und die Rollen 91 umfassen den Teil 93 und einer drehbar auf der Welle 20 ge lagerten Schaltscheibe 94. Im gekuppelten Zustand werden die Rollen 91 durch die Druckfedern 92 an Teil 93 und Scheibe 90 gedrückt, wo sie sich ver klemmen, wenn der Antrieb von der Hohlwelle 56 über Teil 93, die Rollen 91 und die Scheibe 90 auf die Welle 20 erfolgt. Ein Elektromagnet 88 befindet sich hierbei im angezogenen Zustand, wodurch ein Hebel 95 verschwenkt gehalten wird.
Im entkuppel- ten Zustand ist der Elektromagnet 88 ausgeschaltet. Der Hebel 95 befindet sich somit in Ruhelage mit seinem Winkel 96 in dem Bereich einer an der Schaltscheibe 94 befestigten Nase 97. Mit der Dreh bewegung der Speichertrommel 21 schlägt die Nase 97 auf den Winkel 96 auf, wobei sie sich gegenüber der Scheibe 90 verdreht und mit ihren zwei Fingern 98 die Rollen 91 gegen den Druck der Federn 92 vom treibenden Teil 93 weg gegen die Scheibe 90 drücken. Dieser entkuppelte Zustand wird durch eine einseitig wirkende Rastfeder 100, die in eine starr auf der Welle 20 befestigte Rastscheibe 99 eingreift, arretiert.
Die Speichertrommel 21 befindet sich so in Ruhelage stets in einer bestimmten Stellung zum Bu chungswagen 2, wenn sich dieser in Anfangsstellung befindet. Im Glied 45 des Synchronisationsgetriebes 37 ist eine Umlaufwelle 74 gelagert, auf der starr befestigt ein Zahnrad 75, das sich mit dem Zahnrad 51 in Eingriff befindet, ein Zahnrad 76, das sich mit dem Zahnrad 47 in Eingriff befindet, ein Zahnrad 77, das sich mit dem Zahnrad 54 in Eingriff befindet und ein Zahnrad 78, das mit dem Zahnrad 55 in Eingriff steht, angeordnet ist.
Die Welle 44 ist mit der Welle 38 durch eine schaltbare Klauenkupplung 65 verbunden, die durch einen Elektromagneten 66 über einen Hebel 67 ge schaltet wird, indem eine am Hebel 67 befestigte Rolle 68 in eine Nut des Kupplungsteils 69 eingreift, das axial verschiebbar und gegen Verdrehung ge sichert auf der Welle 38 angeordnet ist. Die Klauen kupplung 65 besitzt nur eine Klaue, so dass sie nur eine Kuppelstellung der Wellen 38 und 44 zueinan der zulässt. Der Kupplungsteil 70 ist mit einem Zahn rad 71 starr verbunden, welches sich im Eingriff mit einem Antriebszahnrad 73 befindet, das auf der An triebswelle eines Elektromotors 73 angeordnet ist.
Erfolgt der Antrieb V1 (Fig. 17) der Speicher- trommel 21 (Fig. 1, 3, 16) während des Vorlaufes des Papierwagens 2 (Fig. 1, la) über die Welle 38 (Fig. 1, 16), so werden, durch eine noch zu beschrei- b--nde Folgesteuereinrichtung gesteuert, die Magnet spulen 48 und 59 (Fig. 15, 16) erregt, wodurch der Teil 49 (Fig. 16)
festgehalten und der Teil 53 mit der Hohlwelle 56 gekuppelt wird. Synchron zur Wagenbewegung wird nun die Speichertrommel 21 über die Glieder 44, 45, 74, 76, 78, 55, 56, 64, 24 entsprechend dem Geschwindigkeitsschaubild (Fig. 17, siehe V4) angetrieben.
Während des Rücklaufes des Papierwagens 2 (Fig. 1, la) werden, gleichfalls von der Folgesteuer einrichtung gesteuert, die Magnetspulen 48 und 58 (Fig. 15, 16) erregt, so dass der Antrieb V4 der Speichertrommel 21 (Fig. 16) in gleicher Weise über die Glieder 44, 45, 74, 76, 77, 54, 56, 64, 20 (Fig. 17) erfolgt. Trotzdem die Richtung der An triebsbewegung V2 hierbei entgegengesetzt liegt, wird die Speichertrommel 21 in der gleichen Richtung an getrieben, wie aus Fig. 17 ersichtlich ist.
Arbeitet während der übertragung der Werte die elektronische Steuereinrichtung, so erfolgt vom Elek tromotor 73 aus der Antrieb V3 der Speichertrommel 21 (Fig. 1, 16, 17). Hierzu wird die Welle 38 durch die von der Folgesteuereinrichtung gesteuerte Erre gung des Elektromagneten 66 von der Welle 44 ent- kuppelt. Weiterhin sind in gleicher Weise die Ma gnetspulen 50 und 58 erregt, so dass der Antrieb V3 mit einer entsprechend höheren Geschwindigkeit über die Glieder 71, 44, 45, 77, 75, 54, 56, 64, 20 erfolgt.
Die durch die Folgesteuereinrichtung durchgeführte Umschaltung der Magnetspulen 48, 50, 58 und 59 (Fig. 15, 16) erfolgt innerhalb sehr kurzer Zeit, so dass der Zwanglauf zwischen Buchungswagen 2 und Speichertrommel 21 bei Umschaltung von Antrieb V1 auf Antrieb<I>V2</I> und von Antrieb<I>V2</I> auf Antrieb V3 erhalten bleibt.
Die Folgesteuereinrichtung: Die Folgesteuerung der einzelnen Arbeitsgänge der Einrichtung wird durch ein Schrittschaltrelais RS (Fig. 15) der üblichen Art durchgeführt. Das Schritt schaltrelais RS besitzt Kontaktbahnen 1M bis 10M, deren Kontaktstellen 0 bis 15 durch Leitungen über Relais an eine Plusspannungsleitung S70 angeschlos sen sind.
Jeder Kontaktbahn 1M bis lOM ist ein Schleifkontakt SKl bis SK10 zugeordnet, von denen die Schleifkontakte SKl, SK5, SK10, SK9 und SK7 über Leitung S71 direkt und die übrigen über Lei tung<I>S72</I> und einen Kontakt<I>x</I> an 0-Potential liegen. Die Wicklung des Schrittschaltrelais RS ist in den Anodenkreis eines Thyratrons R8 geschaltet,
dessen Anode über einen Kondensator C9 mit der Anode eines zweiten Thyratrons T9 verbunden ist. Die Anodenleitung dieses in Ruhestellung leitenden Thyratrons T9 führt über einen Anodenwiderstand R12 an die Plusspannungsleitung S70. Die Gitter der Thyratrons T8 und T9 liegen über Widerstände R 13 und R 14 an einer Minusspannungs- leitung S73, die eine Spannung von 100 V führt.
Wird das Gitter des Thyratrons T8 auf 0-Potential gelegt, so zündet das Thyratron T8, wodurch das Schrittschaltrelais RS erregt wird, das dabei die Schleifkontakte SKI-SK10 um einen Schaltschritt weiterschaltet. Gleichzeitig werden zwei vom Schritt schaltrelais RS betätigte Kontakte Srl und Sr2 ge schlossen, wodurch ein Relais RX erregt und das Potential des Gitters des Thyratrons T9 auf 0 herab gesetzt wird.
Nach Zündung des Thyratrons T8 lädt sich der Kondensator C9 auf, wobei die Spannung an der Anode des Thyratrons T9 unter den Brenn- spannungswert absinkt, so dass das Thyratron T9 nach Zündung des Thyratrons T8 gelöscht wird.
So bald sich der Kondensator C9 aufgeladen hat, liegt an der Anode des Thyratrons T9 wieder die volle Betriebsspannung von 380 V, womit bei Schliessen des Kontaktes Sr2 das Thyratron T9 durch das 0- Potential an seinem Gitter wieder zündet. Es erfolgt nunmehr über Thyratron T9 eine Entladung des Kondensators C9, wodurch das Spannungspotential an der Anode des Thyratrons T8 unter den Wert der Zündspannung absinkt, so dass Thyratron T8 gelöscht und damit auch die Wicklung des Schritt schaltrelais RS stromlos wird.
In Ruhestellung befinden sich die Schleifkontakte SKl bis SK9 in Schaltstellung 0. Die Schaltstellung 0 der Kontaktbahn 7M ist über einen Kontakt K1BM (Fig. 1, 15) und eine Leitung S74 (Fig. 15) an das Gitter des Thyratrons T8 angeschlossen, so dass bei Schliessen des Kontaktes K1BM (Fig. 1, 15) eine Weiterschaltung des Schrittschaltrelais RS (Fig. 15) erfolgt.
Zwischen Schaltstelle 1 der Kontaktbahn 1M und Leitung S70 ist ein Relais RA mit einem Vor widerstand geschaltet und zwischen den untereinan der verbundenen Schaltstellen 8 bis 12 der Kontakt bahn 1M und der Leitung S70 liegen zwei hinter einandergeschaltete Relais RB und RC, die in Ver bindung mit dem Relais RA die Kontakte a1 bis a5, b1 und b2 sowie cl und e2 schalten. Die Schaltstel len 1, 3, 5, 7, 9 und 11 der Kontaktbahn 2M sind untereinander und über einen Vorwiderstand und ein Relais RD mit der Leitung S70 verbunden.
Das Re lais RD dient zur 0-Stellung der Zähler Z1 bis Z13 (Fig. 3, 3a, 3b). Es besitzt Kontakte, die, wie üblich, in den Kathodenleitungen der Zähler Z1 bis Z13 einen Kathodenwiderstand der in Grundstellung nichtleitenden Röhrensysteme dieser Zähler über brücken, so wie es bei den Zählern Z14, Z15 (Fig. 4, 8, 10) dargestellt ist. Bei kurzzeitiger öff- nung dieser Kontakte kippen die Zähler Z1 bis Z13 (Fig. 3, 3a, 3b) durch die unsymmetrischen Ka thodenpotentiale in Grundstellung.
Von der Kontakt bahn 3M (Fig. 15) sind die Schaltstellen 1, 3, 5, 8, 10 und 12 über einen Vorwiderstand und ein Relais RE an die Leitung S70 angeschlossen. Das Relais RE schaltet in der gleichen Weise den Ringzähler FFz0 bis FFz13 (Fig. 3, 3a, 3b) in Grundstellung.
Hierbei werden wieder zusätzliche Kathodenwider stände der in Grundstellung nichtleitenden Systeme der einzelnen Trigger FFz0 bis FFz13 durch Kon takte des Relais RE (Fig. 15) überbrückt, bei deren kurzzeitigen Öffnung das Kathodenpotential des in Grundstellung nichtleitenden Systems eines Triggers FFzl bis FFz13 (Fig. 3, 3a, 3b) erhöht wird, wo durch diese in Grundstellung kippen oder in ihr ge halten werden.
An der Kontaktbahn 4M (Fig. 15) stehen die Schaltstellen 1 und 12 mit einem Relais RF, die Schaltstellen 3 und 10 mit einem Relais RG und die Schaltstellen 5 und 8 mit einem Relais RH in Verbindung, während von den Schaltstellen 2, 4, 6, 7, 9 und 11 eine Leitung S75 zu einem Start magneten 86 in der Buchungsmaschine 1 führt. Durch die Relais RF, RG und RH werden die Trigger FF5 und FF6 (Fig. 3) in Vorwahlstellungen gebracht.
Die Leitung S76 (Fig. 15) führt von der Schaltstelle 1 der Kontaktbahn 5M zur Anoden leitung des Relaisverstärkers R VO (Fig. 3, 15). Wei terhin sind die Schaltstellen 7 bis 12 der gleichen Kontaktbahn über hintereinandergeschaltete Relais RPl bis RP5 (Fig. 15), die die Kontakte p0 bis p 13 (Fig. 3,<I>3a, 3b)</I> schalten, mit der Leitung S70 (Fig. 15) verbunden.
Die Schaltstellen 1, 3, 5, 8, 10 und 12 der Kontaktbahn 6M sind an ein Relais RK angeschlossen, das die Kontakte u1 (Fig. 8) und u2 (Fig. 10) betätigt und damit die Zähler Z14 und Z15 (Fig. 3) in Grundstellung schaltet und das weiterhin die Grundstellung der Trigger FF2 und FF3 in glei cher Weise erzielt.
Die Kontaktbahn 7M (Fig. 15) dient zur schrittweisen Weiterschaltung der Schleif kontakte SKl bis SK10. Zu diesem Zwecke sind an der Kontaktbahn 7M die Schaltstelle 1 über Kontakt K1BM (Fig. 1, 15) die Schaltstelle 2 über Kontakte K2BM, die Schaltstellen 2, 4, 6 über Kontakt K3BM (Fig. 15), die Schaltstellen 7, 9, 11, 13 über Kon takt K4BM und die Schaltstellen 14 und 15 direkt an Leitung S74 angeschlossen,
die zum Gitter des Thyratrons T8 führt. Ein zwischen der zum Gitter des Thyratrons T8 führenden Leitung S74 und O-Po- tential liegender Kontakt y wird bei Erregung des Relais RQ1 (Fig. 12) durch den Relaisverstärker <I>R VO</I> (Fig. 3, 12) geschlossen, wobei gleichfalls eine Weiterschaltung der Schleifkontakte SK1 bis S1110 (Fig. 15) erfolgt.
Die Schaltstelle 1 der Kontaktbahn 8M ist mit einem Relais RL, und die Schaltstellen 8, 10 und 12 der gleichen Kontaktbahn sind mit einem Relais RM verbunden. Die Relais RM und RL dienen zum Erreichen der Grundstellung des Triggers FF4 (Fig. 3). Die Kontaktbahn 9M und lOM (Fig. 15) dienen zur Steuerung des Synchronisationsgetriebes 37 (Fig. 1, 16).
Es sind die Schaltstellen 1, 2 und 13 der Kontaktbahn 9M (Fig. 15) über die Magnet wicklung 48 (Fig. 15, 16) und die Schaltstellen 3 bis 12 über die parallel geschalteten Magnetwicklungen 50, 66 und das dazu ebenfalls parallel geschaltete Relais RT (Fig. 15) mit der Leitung S70 verbunden. Die Schaltstellen 1 und 2 der Kontaktbahn 10M ist über die Magnetwicklung 59 (Fig. 15 und 16) und die Schaltstellen 3 bis 13 der gleichen Kontaktbahn sind über die Magnetwicklung 58 mit der Leitung S70 verbunden.
Die Wirkungsweise: Anhand eines Arbeitsbeispiels soll im folgenden die Wirkungsweise beschrieben werden: Auf dem Magnetbelag 13 der Kontokarte 14 (Fig. la, 2, 3) seien angenommenerweise die Zahlen - 366660000099, - 101000000000 und 110000001133 gespeichert. Hierbei dient jeweils die 13. Stelle zum Registrieren von beliebigen Vorzeichen, insbesondere von Plus- oder Minusvorzeichen der gespeicherten Information. Ein Impuls an dieser Stelle deutet daraufhin, dass die Zahlen negativ sind, was im vor liegenden Beispiel bei den Zahlen I und 1I der Fall sei.
Bei Beginn einer Buchung, nachdem die Konto karte 14 automatisch oder von Hand auf die entspre chende zu bebuchende Zeile eingestellt ist und der Papierwagen 2 (Fig. 1, la) in seine Anfangsstellung läuft, wird durch einen Nocken 79 über einen Ab- fühlhebel 82 ein Kontakt 8 geschlossen, der im Stromkreis des Elektromagneten 12 liegt.
Dies ge schieht zu dem Zeitpunkt, wenn der Magnetbelag 13 (Fig. la, 2, 3) in den Bereich der Magnetköpfe HK und SK läuft, so dass mit Erregung des Elektro magneten 12 (Fig. 1, la) die Magnetköpfe HK,<I>SK</I> (Fig. 1, 3) gegen den Magnetbelag 13 gedrückt wer den. Der handbetätigte Schalter 81 (Fig. la) wird mit einem weiteren, den Elektromagneten 88 (Fig. 16, 16a) zugeordneten Schalter 89 vorher in geschlossene Stellung gebracht und rastet dort ein.
Der Schalter 89 dient hierbei zum Einschalten des Elektromagne ten 88, der die Speichertrommel 21 (Fig. 1, 3, 16) mit dem Synchronisationsgetriebe 37 kuppelt. Kurz vor Betätigung des Kontaktes 80 (Fig. la) wird durch einen am Papierwagen (Fig. 1, la) befestigten Nocken 84 über einen Abfühlhebel 82 ein Kontakt K1BM (Fig. 1, 15) geschlossen, wodurch das Startzeichen für den Beginn des Saldenvortrages gegeben wird.
Durch Schliessen des Kontaktes KIBM erfolgt in der beschriebenen Weise eine Weiterschaltung der Schleif kontakte SKl bis SK9 auf die Schaltstelle 1. Hierbei werden die Relais RA,<I>RD,</I> RE, RK und RL erregt, wodurch die Kontakte a1 bis a5 (Fig. 3, 3a, 3b) be tätigt werden und die Zähler Z1 bis Z13, der Ring zähler FFz0 bis FFz13, die Zähler Z14 und Z15 und der Trigger FF4 in der beschriebenen Weise in Grundstellung gebracht werden,
wenn sie sich nicht schon in dieser befinden. Durch das Relais RF (Fig. 15) werden die Trigger FFS und FF6 (Fig. 3) in Ein-Stellung geschaltet, so dass Tor G31 geöffnet wird.
Während der weiteren Vorlaufbewegung des Pa pierwagens 2 erfolgt nun die Entnahme der Werte vom Magnetbelag 13 (Fig. 1,<B><I>l</I></B><I> a,</I> 2, 3) durch den Ma gnetkopf<I>HK.</I> Im Impulsformer 10 werden die abge- fühlten Impulse getrennt, wonach die A-Impulse ge mäss des umgeschalteten Kontaktes a1 und des ge schlossenen Kontaktes a3 einmal durch den Magnet kopf K1 auf der Speichertrommel 21 zur Aufzeich nung gelangen und zum andern über Verstärker V7 zum Tor G27 laufen.
Bei Schliessen des Kontaktes a5 (Fig. 3) wurde der Trigger FF2 umgeschaltet, der wiederum einen Umschaltimpuls an den Trigger FF3 abgegeben hat. Sobald der Trigger FF3 in Ein-Stellung gekippt ist, sind die Tore G27 und G30 geöffnet.
Wie aus dem Impulsdiagramm der Übertragung der Informationen in die Zähler Z1 bis Z13 nach dem vorliegenden Bei spiel (Fig. 18, 19) ersichtlich wird, ist Tor G27 be reits geöffnet, wenn die abgefühlten A-Impulse auf seinem Eingang erscheinen, so dass diese durch Tor G27 (Fig. 3) laufend über das offene Tor G29 in den Zähler Z14 geleitet werden.
Der erste aus dem Tor G27 austretende Impuls läuft ausserdem auch zum Ausschalteingang des Triggers FF4, bleibt jedoch dort wirkungslos, da dieser durch das Relais RL (Fig. 15) in Aus-Stellung gehalten wurde. Gleichfalls wirkungslos bleib-,n die A-Impulse am geschlossenen Tor G28 (Fig. 3).
Der Zähler Z14 wird durch den ersten einlaufen den A-Impuls in Zählstellung 9 geschaltet, womit er seine Zählkapazität überschreitet und einen über tragungsimpuls abgibt, der zum Zähler Z15 läuft und diesen in Zählstellung 1 schaltet. Der übertrags- impuls läuft weiterhin über Leitung S12, den Ver stärker V9, das Tor G31 und den Verstärker V13 in den Ringzähler FFz0 bis FFz13 (Fig. <I>3, 3a, 3b)</I> und schaltet diesen in Zählstellung 1, das heisst, den Trigger FFzl in Ein-Stellung, wobei die Tore G1, G14 geöffnet werden.
Mit dem ersten aus dem Impulsformer 10 (Fig. 3, 4) austretenden A-Impuls erscheint im Punkt F des Impulsformers 10 ein Wertimpuls, der über Kontakt a2 und Magnetkopf K2 auf der Magnettrommel 21 (Fig. 3) zur Aufzeichnung kommt und über Kontakt a4, das Verzögerungsglied<I>VV</I> weiter als B-Impuls über Leitung S56 zum Tor G30 gelangt. Das Tor G30 wurde mit Umschaltung des Triggers FF3 ge öffnet, so dass der B-Impuls hindurchgelassen wird und durch Verstärker V10 verstärkt über Tor G1 in den Zähler Z1 einläuft.
Da das auf der ersten Stelle gespeicherte Minuszeichen nur durch einen Impuls dargestellt wird, bleibt der Zähler Z1 in Zählstellung 1. Die nachfolgenden A-Impulse schalten in der be schriebenen Art den Zähler Z14 weiter, bis dieser nach neun A-Impulsen wiederum die Zählstellung 8 erreicht hat.
Hiermit ist die erste Stelle der Zahl I der ge speicherten Informationen in den Zähler Z1 einge geben. Die Übertragung der 2. Stelle beginnt mit dem 10. A-Impuls, der wiederum einen übertragsimpuls im Zähler Z14 auslöst, womit der Zähler Z15 und der Ringzähler FFzO bis FFz13 (Fig. 3, 3a, 3b) auf Zählstelle 2 geschaltet werden.
Die Weiterschaltung des Ringzählers FFz0 bis FFz13 erfolgt wie vorher durch den über Verstärker V9, Tor G31 und Ver stärker V13 auf die Ausschalteingänge des Triggers FFzO bis FFz13 laufenden übertragsimpuls, der den in Ein-Stellung befindlichen Trigger FFzl in Aus- Stellung kippt,
wodurch der nachgeschaltete Trigger FFz2 in Ein-Stellung geschaltet wird. Damit ist das Tor G2 geöffnet und die den Wert der abgefühlten Stelle darstellenden nachfolgenden B-Impulse können in den Zähler Z2 einlaufen.
Die Dezimalstelle <B>1011</B> der Zahl I besitzt den Wert 3, so dass drei B-Impulse über Verzögerungsglied<I>VV,</I> Tor G30, Verstärker V10 und über Tor G2 in den Zähler Z2 einlaufen und diesen in Zählstellung 3 schalten. Mit dem 19. A-Impuls läuft der 3. übertragsimpuls des Zählers Z14 in den Zähler Z15 und in den Ringzähler FFz0 bis FFz13 ein, so dass diese für die übertragung der 3. Stelle in den Zähler Z3 vorbereitet sind.
In der beschriebenen Weise wird nun die über- tragung der übrigen Stellen der Zahl I in die Zähler Z3 bis Z13 fortgesetzt. Vor der übertragung der Einerstelle erfolgt vom Zähler Z14 der 13. Übertrags impuls, durch den der Zähler Z15 auf die Zählstelle 13 geschaltet wird und dabei seine Zählkapazität überschreitet und einen übertragsimpuls an den nachgeschalteten Trigger FF5 abgibt, der dadurch in Aus-Stellung geschaltet wird.
Weiterhin wird durch den 13. Übertragsimpuls aus Zähler Z13 der Ring zähler FFzO bis FFz13 in Zählstellung 13 geschaltet. Nach Übertragung der 12. Ziffer erfolgt durch den 14. übertragsimpuls aus Zähler Z14 eine Durch schaltung des Ringzählers FFzO bis FFzl3 von der Zählstelle 13 auf die Zählstelle 0.
Der Durchschalt- impuls läuft auch auf den Trigger FF3, der dadurch umgeschaltet wird und die Tore G27 und G30 schliesst sowie eine positive Schaltspannung an den Relaisverstärker R VO (Fig. 3, 12) abgibt. Wie bereits beschrieben, bleibt jedoch das Relais RQ1, das im Anodenkreis des Relaisverstärkers R VO liegt, in Ruhelage, wenn sich die Folgesteuereinrichtung (Fig. 15) in Schaltstellung 1 befindet.
Damit ist die Übertragung der Zahl I in die Zähler Z1 bis Z13 (Fig. 3, 3a, 3b) beendet. Gleich zeitig wurde die Zahl I auf der Speichertrommel 21 (Fig. 1, 3, 16) aufgezeichnet. Während der weiteren Wagenbewegung werden vom Magnetkopf HK die Zahlen II und III abgefühlt und auf der Speicher trommel im Anschluss an Zahl I zwischengespeichert. Da die Tore G27 und G30 zu diesem Zeitpunkt ge schlossen sind, findet keine Übertragung der Zahlen 1I und III in die Zähler Z1 bis Z13 (Fig. 3, 3a, 3b) statt.
Hat sich der Papierwagen 2 (Fig. 1, la) so weit bewegt, dass der Magnetbelag 13 (Fig. la, 2, 3) aus dem Bereich des Magnetkopfes HK gelaufen ist, so wird durch den Nocken 79 über Abfühlhebel 82 der Kontakt 80 geöffnet, wodurch der Elektromagnet 12 abfällt und die Magnetköpfe HK und SK in Ruhe lage gehen.
Bei der weiteren Wagenbewegung wird durch einen Nocken 85 über einen der Abfühlhebel 82 der Kontakt K2BM (Fig. 1, 15) geschlossen, wo- durch eine Weiterschaltung der Folgesteuereinrich- tung in Schaltstellung 2 eingeleitet wird.
Mit Weiterschaltung der Schleifkontakte SKI bis SK10 (Fig. 15) wird der an Schaltstelle 2 der Kon taktbahn 4M angeschlossene Startmagnet 86 erregt, der damit einen nichtdargestellten Kontakt im Motor stromkreis der Buchungsmaschine 1 (Fig. 1) schliesst, womit die Übertragung der in den Zählern Zl (Fig. 3, <I>3a, 3b)</I> bis Z13 enthaltenen Zahl I beginnt.
Am An fang der Übertragung bewegen sich die Zahnstangen 16 (Fig. 14) nach rechts in Pfeilrichtung, wobei in der beschriebenen Weise durch die Verzahnung 17., die Hebel 18 und die Kontakte q in Verbindung mit dem Impulsformer Il bis 113 (Fig. <I>3, 3a, 3b)</I> auf jeder der zu den Eingängen der Zähler Z1 bis Z13 führenden Leitungen S76 bis S88 (Fig. 3a, 3b, 15) zehn Impulse erzeugt werden, die in die Zähler Z1 bis Z13 (Fig. 3, 3a, 3b)
einlaufen und diese über die darin gespeicherten Werte hinaus weiterschalten. In dem Zähler Zl befindet sich der Wert 1, der das Minuszeichen der Zahl I darstellt. In diesen Zähler Z1 laufen die zehn vom Impulsformer Il kommen den Impulse ein und schalten den Zähler Z1 durch, bis er wieder auf Zählstelle 1 steht. Dabei gibt er mit Überschreitung seiner Zählkapazität beim 9.
Impuls einen übertragsimpuls ab, der den nachgeschalteten Trigger FFgl in Ein-Stellung schaltet, wodurch der Relaisverstärker RV1 eine positive Schaltspannung erhält, so dass der dem Relaisverstärker RVl zu geordnete Elektromagnet 24 (Fig. 14) erregt wird.
Das entsprechende Segment 30 und das Zahnrad 29 stellen sich hierbei in bereits beschriebener Weise auf dem Winkelwert 9 ein, der dem Zehnerkomple ment des im Zähler Zl (Fig. 3) enthaltenen Wertes 1 entspricht.
Beim zweiten Ablauf der Zahnstangen 16 (Fig. 14) wird dann der Komplementwert 9 zurück verwandelt in den tatsächlichen Wert 1, auf dem sich die Zahnstange 16, die dem Zähler Zl zugeordnet ist, einstellt, womit nichtdargestellte, in der Bu chungsmaschine für die Vorzeichenverarbeitung vor gesehene Mittel gesteuert werden.
Analog zu dem aus dem Zähler Z1 (Fig. 3) entnommenen Wert wird der Inhalt der übrigen Zähler Z2 bis Z13 (Fig. 3, 3a, 3b) auf die Zahnstange 16 (Fig. 14) und von dort in die Räderzählwerke 15 übertragen. Nach über tragung der Zahl I in die Räderzählwerke 15 wird, gesteuert durch die Buchungsmaschine, ein Kontakt K3BM (Fig. 15) geschlossen, womit eine Weiter schaltung der Folgesteuereinrichtung auf Schaltstelle 3 erfolgt.
In der Zeit, in der sich die Schleifkontakte SKl bis SK10 auf Schaltstelle 3 befinden, soll die Zahl Il von der Speichertrommel 21 (Fig. 1, 3a, 16) in die Zähler Zl bis Z13 übertragen werden. Hierzu ist es erforderlich, die vom vorhergehenden Arbeitsgang noch in Wirkstellung befindlichen Glieder in Grund stellung zu bringen.
Zu diesem Zwecke werden die Relais<I>RD, RE</I> und RK (Fig. 15) erregt, wodurch die Zähler Zl bis Z13 (Fig. <I>3, 3a, 3b)</I> der Ringzähler FFA bis FFz13 und die Zähler Z14 und Z15 in Grundstellung gebracht werden. Weiterhin werden die Trigger FF5 und FF6 mit Erregung des Relais RK (Fig. 15) in Aus-Stellung geschaltet, so dass Tor G31 (Fig. 3) geschlossen ist.
Für die Übertragung der Werte von der Speichertrommel 21 in die Zähler Zl bis Zl3 erhält die Speichertrommel 21, wie bereits beschrieben, eine erhöhte Drehzahl, wozu über Schleif kontakt SK9 Magnetwicklung 50 (Fig. 15, 16), Elek tromagnet 66 und das Relais RT und über Schleif kontakt SK10 Magnetwicklung 58 erregt werden.
Von der rotierenden Speichertrommel 21 (Fig. 1, 3, 16) werden nun durch die Magnetköpfe K1 und K2 (Fig. 3) über die wieder in Ruhestellung befind lichen Kontakte al und a2 die Impulse der Zahl 1I abgenommen. Da auf der Speichertrommel 21 die Impulse der Zahl 1I im Anschluss an die Impulse der Zahl I aufgezeichnet sind, ist die Abfühlung so zu steuern, dass die Impulse der Zahl I, die bereits in die Buchungsmaschine übertragen ist, wirkungslos bleiben.
Dies wird erreicht durch Steuerung des Tores G31 mittels des Zählers Z15 und der nachgeschal teten Trigger FF5 und FF6.
Nachdem die Spuren S1 und S2 der Speicher trommel 21 so weit an den Magnetköpfen Kl und K2 vorbeigelaufen sind, dass die Lücke, das heisst der von Impulsen freie Teil des Trommelumfanges er scheint, gibt der Lückensucher LS (Fig. 3, 6) in der beschriebenen Weise einen Impuls an den Trigger FF2 (Fig. 3) ab, der umgeschaltet wird und seiner seits den Trigger FF3 in Ein-Stellung schaltet, so dass Tor G30 und Tor G27 geöffnet wird.
Die 117 A-Im- pulse der Zahl I, die im folgenden von der Speicher trommel 21 abgefühlt werden, durchlaufen wie bei der vorbeschriebenen Übertragung der Zahl I die Steuereinrichtung, ohne dass jedoch die übertrags- impulse von Zähler Z14 durch das Tor G31 gelan gen. Der Ringzähler FFz0 bis FFz13 (Fig. <I>3, 3a, 3b)</I> bleibt demzufolge in Ruhestellung, und somit bleiben auch die über Tor G30 laufenden A-Impulse der Zahl I an den Toren<B>GI</B> bis G13 wirkungslos.
Ledig lich der Zähler Z15 wird von den übertragsimpulsen des Zählers Z14 durchgeschaltet, bis er mit dem<B>109.</B> A-Impuls infolge Kapazitätsüberschreitung einen Übertragsimpuls an den Trigger FF5 abgibt und diesen in Ein-Stellung kippt, wobei der Trigger FF5 wiederum einen negativen Impuls an den Trigger FF6 abgibt, der diesen in Ein-Stellung schaltet.
Damit wird das Tor G31 geöffnet und der vom<B>118.</B> A- Impuls ausgelöste 14. Übertragsimpuls des Zählers Z14 schaltet über Tor G31 laufend den Ringzähler FFz0 bis FFz13 in Zählstellung 1. Die nun folgen den B-Impulse, bei der 1. Stelle der Zahl 1I ist es wiederum ein B-Impuls, der ein Minuszeichen dar stellt, laufen nun in der gleichen Weise wie bei der Zahl I in die Zähler Z1 bis Z13 ein und schalten diese in die entsprechenden Zählstellungen.
Hierbei wirken die vom 118. bis zum 234. abgefühlten A- Impulse als Steuerimpulse für die Weiterschaltung des Ringzählers MO bis FFzl3. Mit Durchschaltung des Ringzählers FFz0 bis FFz13 von der Zählstelle 13 auf die Zählstelle 0 durch den vom 235.
A-Impuls ausgelösten übertragsimpuls des Zählers Z14 wird der Trigger FF3 (Fig. 3) in Aus-Stellung geschaltet, der dabei neben Schliessung der Tore G27 und G30 mit einer positiven Schaltspannung den Relaisverstär ker<I>R VO</I> (Fig. 3, 12) leitend macht, so dass durch Anzug des Relais RQ1 über Kontakt y die Weiter schaltung der Folgesteuereinrichtung (Fig. 15) auf Schaltstellung 4 erzielt wird.
In Schaltstellung 4 wird die Übertragung der Zahl 11 aus den Zählern Z1 bis Z13 (Fig. 3, 3a, 3b) in die Räderzählwerke 15 (Fig. 14) analog zur Übertragung der Zahl I durchgeführt. Mit Erregung des Start magneten 86 (Fig. 15) wird dieser Vorgang einge leitet und mit Schliessen des Kontaktes K3BM und der dadurch folgenden Weiterschaltung der Folge steuereinrichtung auf Schaltstellung 5 beendet.
In Schaltstellung 5 erfolgt die Übertragung der Zahl III, die im Anschluss an die Zahl 1I auf der Speicher trommel 21 (Fig. <I>3, 3a, 3b)</I> aufgezeichnet ist, in die Zähler Z1 bis Z13. Hierfür wird wiederum durch die Relais<I>RD, RE</I> und RK (Fig. 15) die Grund stellung der Zähler Z1 bis Z13 (Fig. 3, 3a, 3b) des Ringzählers FFA bis FFz13 und der Zähler Z14 und Z15 hergestellt.
Durch Erregung des Relais RH (Fig. 15) wird der Trigger FF5 (Fig. 3) in Ein-Stel- lung geschaltet und der Trigger FF6 in Aus-Stel- lung gehalten. Weiterhin werden wiederum die Ma gnetspulen 50, 58 (Fig. 15, 16) der Elektromagnet 66 und das Relais RT für den Antrieb V3 (Fig. 17) der Speichertrommel 21 (Fig. 1, 3, 16) eingeschaltet.
Bei der nun folgenden Umdrehung der Speicher trommel 21 wird mit Erscheinen der Impulslücke am Trommelanfang vom Lückensucher LS (Fig. 3, 6) über den Trigger FF2 (Fig. 3) ein Umschaltimpuls an den Trigger FF3 abgegeben, der dadurch in Ein- Stellung kippt und die Tore G27 und G30 öffnet. Der weitere Durchlauf der abgefühlten A-Impulse, die der Zahl I entsprechen, durch die Glieder G27, G29, Z14 und Z15 erfolgt wie beschrieben, jedoch schaltet der mit dem 109.
A-Impuls im Zähler Z15 erzeugte 1. Übertragsimpuls den durch Betätigung des Relais RH (Fig. 15) in Ein-Stellung geschalte ten Trigger FF5 (Fig. 3) in Aus-Stellung, so dass Trigger FF6 in Aus-Stellung und Tor G31 geschlos sen bleibt. Es laufen somit die weiteren zwischen dem 118. und 234.A-Impuls liegenden B-Impulse der Zahl 1I gleichfalls auf die geschlossen bleibenden Tore GI bis G13 und bleiben dort wirkungslos.
Die entsprechenden A-Impulse wiederholen die Durch schaltung der Zähler Z14 und Z15. Mit dem 226. A-Impuls wird der 2. Übertragsimpuls in Zähler Z15 ausgelöst, wodurch der Trigegr FF5 in Ein-Stellung und damit auch der Trigger FF6 in Ein-Stellung ge schaltet wird, so dass nun erst Tor G31 geöffnet ist. Der 235. bis 351. A-Impuls steuern in gleicher Weise wie bei Zahl I und II die Übertragung der Zahl III in die Zähler Z1 bis Z13.
Die Zahl III besitzt das Vorzeichen plus , das durch das Fehlen eines Im- pulses auf der ersten Stelle der Zahl III gekennzeich net ist. Die Übertragung dieser Vorzeichenstelle er folgt in gleicher Weise wie die Übertragung einer Null. Der Ringzähler FFz0 bis FFz13 wird nach Durchschaltung durch den 352.
A-Impuls, der als 14. Übertragsimpuls aus dem Zähler Z14 austritt, zu rück in Grundstellung geschaltet, wobei durch Um schalten des Triggers FF3 über den Relaisverstärker <I>R VO</I> (Fig. 3, 12) die Weiterschaltung der Folge steuereinrichtung (Fig. 15) auf die Schaltstelle 6 er folgt.
Die Schaltstelle 6 ist für die übertragung der Zahl III aus den Zählern Z1 bis Z13 (Fig. <I>3, 3a, 3b)</I> in die Räderzählwerke 15 (Fig. 14) der Buchungs maschine (Fig. 1) vorgesehen. Dieser Vorgang er folgt analog zu der Übertragung der Zahlen 1 und II.
Näch Aufnahme der Zahl III in die Räderzähl werke 15 (Fig. 14) ist der Vortrag der Information beendet. Gesteuert von üblichen Buchungsautomaten vorgesehenen mechanischen oder elektromechani schen Steuermitteln erfolgt nun in bekannter Art eine Kontrolle der übertragenen Zahlen.
Eins der über tragenen Zahlen, beispielsweise die Zahl<B>111,</B> wird hierzu als Kontrollzahl verwendet, die gebildet wird aus der Summe der Zahl I, der Zahl II und einer Beleg- oder Kontennummer. Die Kontrollzahl wird bei dem vorhergehenden Buchungsgang errechnet und auf dem Magnetbelag 13 der Kontokarte 14 (Fig. <I>l a,</I> 2, 3) gespeichert. Während des neuen Buchungs ganges nach Vortrag der gespeicherten Werte wird von Hand die Beleg- oder Kontonummer in die Bu chungsmaschine eingegeben.
Die vorgetragenen Zahlen I und 1I sowie die Beleg- oder Kontonummer werden daraufhin addiert und zwischen der so ent standenen Summe und der vorgetragenen Zahl III die Differenz gebildet. Erscheint hierbei als Ergebnis nicht 0, so liegt ein Fehler beim Vortrag der Zahlen I, 1I oder III oder beim Eingeben der Beleg- oder Kontonummer vor.
Es erfolgt in diesem Falle eine Anzeige durch die Zählwerke 15 (Fig. 14) und der Vortrag der Zahlen I bis III muss wiederholt werden. Bei Übereinstimmung der beiden Zahlen, wobei gleichzeitig eine Kontrolle des richtigen Vorzeichens erfolgt, werden die vorgetragenen Zahlen ausgewertet und weiterverarbeitet. Die dabei entstehenden neuen Informationen sind nun wiederum im Magnetbelag 13 der Kontokarte 14 (Fig. la, 2, 3) zu speichern.
Zur Übertragung der neuen Zahlen I', 1I' und III' über die Zähler Z1 bis Z13 (Fig. 3, 3a, 3b) und über die Speichertrommel 21 auf die Kontokarte 14 (Fig. la, 2, 3) sind die Schaltstellen 7 bis 13 der Folgesteuereinrichtung (Fig. 15) vorgesehen. Die Zahl I' soll hierbei den Wert -40003, die Zahl II' den Wert + 30009 und die Zahl III' den Wert -60003 besitzen.
Die Schaltzustände der einzelnen Glieder während der Rückübertragung sind in einem Impulsdiagramm in Fig. 19 für die Zahl II' darge stellt.
In Schaltstellung 7 der Folgesteuereinrichtung (Fig. 15) wird nach durchgeführter Kontrolle die Zahl I' aus den Räderzählwerken 15 (Fig. 14) in die Zähler Z1 bis Z13 (Fig. 3, 3a, 3b) übertragen. Die Aufzeichnung der neuen Informationen auf dem Magnetbelag 13 der Kontokarte 14 (Fig. 1, 1a, 2, 3) erfolgt während des Rücklaufes des Buchungswagens 2 im Gegensatz zur Abfühlung, die während des Vorlaufes erfolgt.
Da die Bewegungsrichtung beim Aufsprechen der Bewegungsrichtung beim Abfühlen entgegengesetzt ist, wird eine Umkehrung der Impuls folge bei der Aufzeichnung erforderlich, um die auf gezeichnete Information wieder normal ablesen zu können. Das bedingt, dass bei der Aufzeichnung auf die Speichertrommel 21 (Fig. 1, 3, 16) sowohl die Reihenfolge der Zahlen sowie auch die Reihenfolge der Stellen innerhalb einer Zahl umgekehrt werden muss.
Die Umkehrung der Zahlenfolge geschieht durch entsprechende Steuerung der Trigger FF5 und FF6 (Fig. 3) durch die Folgesteuereinrichtung (Fig. 15). Die Umkehrung der Stellenfolge wird erreicht durch Umkehrung der Zählrichtung des Ringzählers FFz0 bis FF,-13 (Fig. 3, 3a, 3b), so dass dieser von Zähl stelle 13 nach Zählstelle 1 durchschaltet.
Hierfür sind die Relais RP1 bis RP5 (Fig. 15) vorgesehen, welche die zwischen den einzelnen Triggem des Ringzählers FFz0 bis FFz13 (Fig. <I>3, 3a, 3b)</I> liegen den Kontakte p0 bis<B>p13</B> umschalten. Die Relais RP1 bis RP5 (Fig. 15) werden in Schaltstellung 7 bis 12 der Folgesteuereinrichtung erregt.
Weiterhin wird die Schaltstelle 7 das Relais RD für die Grund stellung der Zähler Z1 bis Z13 und der Startmagnet 86 für den Beginn einer übertragung aus den Räder zählwerken 15 (Fig. 14) betätigt.
Mit Beginn der übertragung der Zahl I' in die Zähler Z1 bis Z13 (Fig. 3, 3a, 3b) führen die Zahnstangen 16 (Fig. 14) in Eingriff mit dem die Zahl I' enthaltenden Räder zählwerke 15 eine Verschiebung in Pfeilrichtung aus, wobei sie sich wertmässig einstellen und in bereits be schriebener Weise durch Betätigung der Kontakte q1 bis q13 (Fig. 13, 14) in den Impulsformern Il bis 113 (Füg.
3, 3a, 3b, 13) die Erzeugung von den zu übertragenden Werten entsprechenden Impulsserien steuern. Die Impulsserien laufen über die Leitungen S75 bis S87 (Fig. <I>3, 3a, 3b,</I> 15) in die Zähler Z1 bis Z13 (Fig. 3, 3a, 3b) und schalten diese weiter. Der Zähler Z13 steht nach Ablauf der Zahnstangen 16 (Fig. 14) in Zählstellung 3; die Zähler Z12, Z11 und Z10 (Fig. 3b) bleiben in Nullstellung, da die Zahnstangen 16 (Fig. 14) bei L7bertragung einer Null in Ruhelage verbleiben.
Der Zähler Z9 (Fig. 3b) wird auf Zählstellung 4 eingestellt und der Zähler Z1 (Fig. 3) steht in Zählstellung 1, da die diesem Zähler zugeordnete Zahnstange 16 (Fig. 14) durch Mittel, welche die Vorzeichenverarbeitung steuern, auf den Wert 1, der dem Minuszeichen der Zahl I' entspricht, eingestellt wurde.
Durch die eingestellten Zahnstan gen 16 werden gleichzeitig Mittel gesteuert, die die Werte auf der Kontokarte 14 (Fig. la, 2) zum Ab druck bringen, wobei durch bekannte Mittel der Kontakt K4BM (Fig. 15) geschlossen wird. Hiermit ist die Übertragung der Zahl I' in die Zähler Z1 bis Z13 (Fig. 3, 3a, 3b) beendet und die Folgesteuer einrichtung (Fig. 15) schaltet sich weiter auf Zähl stelle B.
In Schaltstelle 8 erfolgt die übertragung der Zahl I' auf die Speichertrommel 21 (Fig. 1, 3, 16). Durch Betätigung der Relais RE (Fig. 15) und RK werden die Ringzähler FFz0 bis FFz13 (Fig. 3, 3a, 3b) und die Zähler Z14 und Z15 in Grundstellung gebracht, während durch Relais RH (Fig. 15) Trigger FF5 (Fig. 3) in Ein-Stellung geschaltet und Trigger FF6 in Grundstellung gehalten wird.
Weiter hin wird durch Relais RM (Fig. 15) Trigger FF4 (Fig. 3) in Ein-Stellung geschaltet und für den An trieb V3 (Fig. 17) der Speichertrommel 21 (Fig. 1, 3, 16) werden die Magnetspulen 50, 58 (Fig. 15, 16), der Elektromagnet 66 und das Relais RT (Fig. 15) zum Anzug gebracht. Durch die Relais RB und RC erfolgt eine Umschaltung der Kontakte b1, b2 und cl, c2 (Fig. 3).
Damit wird der Eingang des Lücken suchers LS (Fig. 3, 6) und der Eingang des Verzöge rungsgliedes<I>VV</I> (Fig. 3) über den Kontakt cl an den Magnetkopf K3 angeschlossen. Bei der folgenden Drehung der Speichertrommel 21 werden durch den Magnetkopf K3 von der Spur S3, die aus 352 fest auf etwa 270 des Trommelumfanges angebrachten magnetischen Markierungen besteht, Impulse abge nommen, die als A-Impulse zu Tor G27 und über Verzögerungsglied <I>VV</I> als B-Impulse zu Tor G30 laufen.
Vom Lückensucher LS (Fig. 3, 6) wird der Anfang der Taktspur ermittelt und über Trigger FF2 oder Trigger FF3 (Fig. 3) in Ein-Stellung geschaltet, womit Tor G27 und Tor G30 geöffnet werden. Der in Ein-Stellung befindliche Trigger FF4 hält Tor G28 geöffnet, so dass der erste durch G27 hindurchgelas sene Impuls über Tor G28, Leitung S61, Verstärker V6 und Kontakt b2 durch Magnetkopf K5 auf der Spur<I>S5</I> der Speichertrommel 21 zur Aufzeichnung gelangt.
Gleichzeitig schaltet dieser Impuls den Trigger FF4 in Aus-Stellung, wodurch Tor G28 ge schlossen und Tor G29 geöffnet wird. Der auf der Speichertrommel 21 aufgezeichnete Impuls ist bei der Abfühlung der Kontokarte 14 als 332. A-Impuls für die Durchschaltung des Ringzählers FFz0 bis FFz13 (Fig. <I>3, 3a, 3b),</I> wie bereits beschrieben, er forderlich.
Die folgenden A-Impulse schalten den Zähler Z14 und Z15 (Fig. 3) durch, wobei Tor G31 erst beim zweiten übertragsimpuls nach Umschaltung des Triggers FFS in Ein-Stellung und des Triggers FF6 in Aus-Stellung geöffnet wird.
Der mit dem 236. A- Impuls als 27. Übertragsimpuls aus dem Zähler Z13 (Fig. 3b) austretende Impuls läuft über Tor G31 (Fig. 3) in den Ringzähler FFz0 bis FFz13 (Fig. 3, <I>3a, 3b)</I> ein und schaltet dort den Trigger FFz0 in Aus-Stellung, wobei über Leitung S55 ein Umschalt impuls zu Trigger FFz13 läuft, der in Ein-Stellung kippt.
Dadurch wird Tor G13 und G26 geöffnet, so dass die nachfolgenden über Verstärker V 10 auf Lei- tung S57 von Tor G30 kommenden B-Impulse über Tor G13 in Zähler Z13 einlaufen. Gleichzeitig ge langen die nachfolgenden, in den Zählern Z14 ein laufenden A-Impulse über Leitung S59, Tor G26, Tor GG26, Leitung S61, Verstärker V6 und Kontakt b2 durch den Magnetkopf K5 zur Aufzeichnung auf Spur S5 der Speichertrommel 21. Zähler Z13, der auf Zählstelle 3 steht, wird durch die B-Impulse wei tergeschaltet, bis er mit dem 7. Impuls eine Zähl kapazität überschreitet und einen übertragsimpuls abgibt.
Bis zu diesem Zeitpunkt sind sechs A-Impulse über G26 und<I>GG26</I> laufend auf Spur S5 aufgezeich net worden. Durch den übertragsimpuls aus Zähler Z13 wird Trigger FFz13 in Ein-Stellung geschaltet, wobei Tor GG26 geschlossen und Tor GG13 ge öffnet wird. Die folgenden drei über Tor G26 laufen den A-Impulse werden von Tor GG26 gesperrt, ge langen aber über Tor GG13, Leitung S60, Verstär ker V5 und Kontakt b1 durch Magnetkopf K4 zur Aufzeichnung auf Spur S4 der Speichertrommel 21.
Es wird so gesteuert, dass vom Zähler Z13 eine Trennung der aufzuzeichnenden Impulse in die über Tor<I>GG26</I> laufenden auf Spur S5 aufgezeichneten sechs A-Impulse, die als Füllimpulse auf die Konto karte 14 übertragen werden, und in die über Tor GG13 laufenden auf Spur S4 aufgezeichneten drei A-Impulse, die als Wertimpulse auf die Kontokarte übertragen werden, erfolgt. Damit ist die übertra- gung der Einerstelle der Zahl I' aus dem Zähler Z13 auf die Speichertrommel 21 beendet.
Der nach dem 9. in den Zähler Z13 eingelaufene A-Impuls folgende übertragsimpuls aus Zähler Z14, schaltet Zähler Z15 auf Zählstelle 2 und Ringzähler FFz0 bis FFz13 auf Zählstelle 12, womit die Übertragung der Dezimalstelle 101 der Zahl I' aus Zähler Z12 auf die Speichertrommel 21 beginnt. Die übertra- gung der übrigen Dezimalstellen der Zahl I' erfolgt in der gleichen Weise. Das im Zähler Z1 als Wert gespeicherte Minuszeichen wird als ein Wertimpuls auf Spur S4 und acht Füllimpulse auf Spur S5 über tragen.
Mit Durchschaltung des Ringzählers FFz0 bis FFz13 auf die Zählstelle 0 durch den vom 352. A-Impuls ausgelösten 40. Übertragsimpuls des Zählers Z14 wird der Trigger FF3 umgeschaltet, der die Tore G27 und G30 schliesst und den Relaisverstärker <I>R VO</I> (Fig. 3, 12) zur Weiterschaltung des Schritt schaltrelais RS (Fig. 15) betätigt.
Die folgenden Arbeitsgänge der Schaltstellung 8 bis 12 der Folgesteuereinrichtung sind im wesentlichen Wiederholungen des bisher Beschriebenen. In Schalt stellung 9 der Folgesteuereinrichtung erfolgt die Übertragung der Zahl 1I' aus einem der Räderzähl werke 15 (Fig. 14) in die Zähler Z1 bis Z13 (Fig. 3, <I>3a, 3b),</I> wobei die gleichen Schaltfunktionen wie bei der entsprechenden Übertragung der Zahl I' ausge führt werden.
In Schaltstellung 10 der Folgesteuer einrichtung (Fig. 15) wird die Zahl II' aus den Zählern Z1 bis Z13 (Fig. <I>3, 3a, 3b)</I> auf die Speicher trommel 21 übertragen. Hierzu werden die gleichen Relais wie in Schaltstellung 8 der Folgesteuereinrich- tung (Fig. 15) erregt, bis auf Relais RH, an dessen Stelle das Relais RG betätigt wird. Dadurch wird Trigger FF5 und FF6 (Fig. 3) in Grundstellung ge bracht, so dass die Übertragung mit dem 2.
Durch lauf des Zählers Z15 beginnt und die Zahl II' genau im Anschluss an die Zahl I' auf die Spuren S4 und S5 der Speichertrommel 21 übertragen wird. Der mit dem 1. A-Impuls über G28 auf Spur S5 aufgezeich nete Impuls gelangt an die gleiche Stelle, an der in Schaltstellung 8 der Folgesteuereinrichtung (Fig. 15) zum gleichen Zeitpunkt der 1. über Tor G28 (Fig. 3) laufende A-Impuls gespeichert wurde.
In Schaltstel lung 11 der Folgesteuereinrichtung (Fig. 15) wird die Zahl 11I' analog zu den Zahlen I' und 1I' aus einem der Räderzählwerke 15 (Fig. 14) in die Zähler Z1 bis Z13 (Fig. 3, 3a, 3b) übertragen.
Schaltstellung 12 der Folgesteuereinrichtung (Fig. 15) dient zur Übertragung der Zahl III' aus den Zählern Z1 bis Z13 (Fig. 3, 3a, 3b) auf die Speichertrommel 21, wobei bis auf die Steuerung der Trigger FF5 und FF6 die gleichen Schaltfunktionen ausgeführt werden, wie bei der gleichen Übertragung der Zahlen I' und 1I'. In dieser Schaltstellung werden die Trigger FF5 und FF6 in Ein-Stellung geschaltet, so dass Tor G31 vom 1.
Impuls an geöffnet ist und somit die übertra- gung bereits während des ersten Durchlaufes des Zählers Z15 erfolgt, wodurch wiederum die Zahl 11I' genau im Anschluss an die Zahl II' auf den. Spuren S4 und S5 aufgezeichnet wird.
Die Folgesteuer einrichtung (Fig. 15) schaltet sich daraufhin in Schalt stellung 13 weiter, wo die Magnetspulen 58 und 48 (Fig. 15, 16) für den Antrieb V3 (Fig. 17) der Speichertrommel 21 (Fig. 1, 3, 16) während des Rücklaufes des Buchungswagens 2 (Fig. 1) erregt werden. In Schaltstellung 13 der Folgesteuereinrich- tung (Fig. 15) werden die neuen Zahlen I', II' und <B>IN </B> von der Speichertrommel 21 (Fig. 1, 3, 16) auf den Magnetbelag 13 der Kontokarte 14 (Fig. 1a, 2, 3) übertragen.
Sobald sich der Buchungswagen 2 seiner Anfangsstellung nähert, wird durch Nocken 79 über Abfühlhebel 82 der Kontakt 80 geschlossen, wodurch der Elektromagnet 12 erregt wird, der die Magnetköpfe SK und HK (Fig. 1, 3) in Arbeitsstel lung bringt. Durch den Magnetkopf SK beginnt die Aufzeichnung der Zahlen I', 1I' und III' auf den Magnetbelag 13, der Kontokarte 14 (Fig. la, 2, 3),
wenn sich der linke Rand des Magnetbelages 13 der Kontokarte 14 vor dem Magnetkopf SK befindet und das Ende der Impulslücke auf der Speichertrommel 21 (Fig. 1, 3, 16) synchron zur Wagenbewegung an den Magnetköpfen K4 und K5 (Fig. 3) angelangt ist.
Durch Magnetkopf K4 von Spur S4 abgefühlt und über Kontakt b1, Leitung S62, Verstärker V14 und Transformator Ml weitergeleitet, werden die Wert impulse durch den Magnetkopf SK als positive Im pulse zur Aufzeichnung gebracht und innerhalb einer Wertstelle im Anschluss daran von Spur S5 über Ma gnetkopf K5, Kontakt b2, Leitung S63, Verstärker V15 und Transformator Ml die Füllimpulse durch den gleichen Magnetkopf SK als negative Impulse aufgezeichnet. In dieser Weise wird der gesamte Trommelinhalt auf die Kontokarte 14 übertragen.
Während des letzten Teils der Rücklaufbewegung des Papierwagens 2 (Fig. 1, 1a) wird durch den Nocken 79 über Abfühlhebel 82 der Kontakt 80 ge öffnet, wodurch die Magnetköpfe<I>HK, SK</I> (Fig. 1, 3) in Ruhelage gehen. Weiterhin wird durch den Nocken 84 (Fig. 1, la) der Kontakt K1BM (Fig. 1, 16) kurz zeitig geschlossen, so dass die Folgesteuereinrichtung (Fig. 15) in Schaltstellung 14 weitergeschaltet wird, von wo sie sich selbsttätig nach Schaltstellung 0 durchschaltet.
Beim Einlauf des Buchungswagens 2 (Fig. 1, la) in seine Ausgangsstellung werden auch die Schalter 81 und 89 (Fig. la, 16a) geöffnet, womit der Vorgang abgeschlossen ist.