CH366160A - Verfahren und Einrichtung zum automatischen Vortragen von Informationen an Buchungsmaschinen - Google Patents

Verfahren und Einrichtung zum automatischen Vortragen von Informationen an Buchungsmaschinen

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CH366160A
CH366160A CH5971758A CH5971758A CH366160A CH 366160 A CH366160 A CH 366160A CH 5971758 A CH5971758 A CH 5971758A CH 5971758 A CH5971758 A CH 5971758A CH 366160 A CH366160 A CH 366160A
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CH
Switzerland
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pulses
pulse
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relay
booking
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CH5971758A
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English (en)
Inventor
Redlich Heinz
Schulze Joachim
Schubert Fritz
Goerner Wolfgang
Original Assignee
Buchungsmaschinenwerk Veb
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    • GPHYSICS
    • G11INFORMATION STORAGE
    • G11BINFORMATION STORAGE BASED ON RELATIVE MOVEMENT BETWEEN RECORD CARRIER AND TRANSDUCER
    • G11B5/00Recording by magnetisation or demagnetisation of a record carrier; Reproducing by magnetic means; Record carriers therefor

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  • Measurement Of Unknown Time Intervals (AREA)

Description


  Verfahren und Einrichtung zum     automatischen    Vortragen von     Informationen     an     Buchungsmaschinen       Die Erfindung bezieht sich auf ein Verfahren  und eine Einrichtung an Buchungsmaschinen, die es  gestatten, von einem magnetischen Aufzeichnungs  träger Informationen zur Auswertung in die Bu  chungsmaschine und bei der Auswertung entstandene  neue Informationen von der     Buchungsmaschine    auf  den Aufzeichnungsträger zu übertragen. Eine der  artige     Möglichkeit    ist besonders     vorteilhaft    für den  automatischen     Vortrag    alter Salden auf die Konto  karte bei Beginn einer Buchung.

   Zu diesem Zwecke  ist es erforderlich, dass nach Beendigung einer Bu  chung der errechnete Saldo durch das Anbringen  automatisch     abfühlbarer        Kennzeichen    auf der Konto  karte     gespeichert    wird, und dass vor einer Buchung,  nachdem die     Kontokarte    in die Buchungsmaschine       eingeführt    ist, eine     Abfühlung    dieser Kennzeichen er  folgt.  



  Bei bekannten Einrichtungen dieser Art wird der  in der Buchungsmaschine errechnete neue Saldo  codiert in     Form    von Lochsymbolen in der Konto  karte gespeichert. Bei Wiederaufnahme der Bu  chungsarbeit werden die Lochsymbole während der       Einführung    der Kontokarte in die Buchungsmaschine  abgefühlt und der alte Saldo automatisch in ein       Saldierwerk    vorgetragen. Nach     Errechnung    des neuen  Saldos wird dieser auf eine neue Zeile der Konto  karte eingelocht.

   Diese Einrichtungen haben jedoch  den Nachteil, dass die Loch- und     Abfühleinrichtung     einen grossen mechanischen Aufwand     erfordert,    und  dass eine Anordnung dieser Einrichtungen am Bu  chungswagen platzmässig nur schwierig möglich ist.  Ausserdem russ bei der     Abfühlung    der Lochsymbole  eine genaue seitliche     Führung    der Kontokarte er  folgen.

      Weiterhin sind Einrichtungen bekannt, bei denen  die Speicherung des alten Saldos auf einem fest auf  der Kontokarte angebrachten     Magnetitbelag        erfolgt.     Zu diesem Zwecke sind vor der     Papierwalze    rotie  rende und längsverschiebbare Magnetköpfe ange  bracht, die auf dem     Magnetitbelag        befindliche    ma  gnetische, dem alten Saldo entsprechende Kennzei  chen stellenweise abfühlen und in elektrische Impulse  umwandeln.

   Diese Impulse werden in einen elektro  nischen     Ringzähler    geleitet, der Relais zur Übertra  gung der Werte auf mit den     Saldierwerken    der Bu  chungsmaschine in Verbindung stehende Zahnstan  gen steuert, so dass die abzufühlende Zahl stellen  weise in ein     Saldierwerk    übertragen wird.

   Nach Er  rechnung des neuen Saldos wird dieser über eine       kontaktbetätigende        Stellstückeinrichtung        wiederum     stellenweise in den elektronischen Ringzähler einge  geben und von     dort    unter     Abfühlung    mit Normal  impulsen durch die gleichen Magnetköpfe in Form  von magnetischen Kennzeichen auf der     Kontokarte     gespeichert.

   Ein Nachteil dieser Einrichtung     liegt     darin, dass die     Kontokarte    während der     Abfühlung     und     Speicherung    der Kennzeichen     stillsteht,    und dass  die     übertragung    der Werte über     elektromechanische     Glieder in die bzw. aus der Buchungsmaschine stellen  weise erfolgt.

   Dadurch ist für diesen Vorgang ein  grosser Zeitaufwand erforderlich, der den Vorteil der  selbsttätigen     Durchführung    des Saldenvortrages stark       vermindert.    Dieser Nachteil tritt besonders in     Er-          sche.inung;    wenn die vorzutragende Information aus  mehreren Zahlen besteht, wie das beispielsweise bei  der Materialbuchhaltung der Fall ist, wo Material  menge, Wert und eine     Kontrollzahl    vorgetragen wer  den müssen. Ausserdem ist bei den angeführten     Ein-          richtungen    ein-     verhältnismässig    grosser Platz für die      Speicherung der Informationen auf der Kontokarte  erforderlich.  



  Das Ziel der     Erfindung    ist es, ein Verfahren und  eine Einrichtung zu schaffen, womit ein schneller  selbsttätiger Vortrag     mehrstelliger    Informationen bei  geringem     Platzbedarf    für die Speicherung der Infor  mationen auf der Kontokarte möglich wird.

   Dies  wird erfindungsgemäss dadurch erreicht, dass während  einer Buchung die dabei ermittelte aus mehreren       mehrstelligen    Zahlen bestehende Information     in    Im  pulse umgewandelt, zahlenweise über einen elektro  nischen Übertragungsspeicher in einen Zwischen  speicher eingegeben wird, von wo sie bei Rücklauf  des Buchungswagens in seine Anfangsstellung auf  einen längs einer Kontokarte angebrachten Magnet  belag durch einen Magnetkopf zur Aufzeichnung ge  bracht wird, und dass die aufgezeichnete     Information     bei Beginn einer neuen Buchung während des Ein  laufes eines Buchungswagens in die erste Arbeits  spalte durch einen Magnetkopf abgefühlt wird,

   wobei  die erste Zahl der abgefühlten Information direkt  über den elektronischen     übertragungsspeicher    in eine  Recheneinrichtung der Buchungsmaschine eingegeben  wird und die übrigen Zahlen im Zwischenspeicher       gespeichert    werden, von wo sie nach Eingabe der  ersten Zahl nacheinander ebenfalls über den     über-          tragungsspeicher    zur Eingabe in die Recheneinrich  tung gebracht werden.  



  Die erfindungsgemässe Einrichtung zur Aus  übung des Verfahrens ist dadurch gekennzeichnet,  dass Verbindungen eines     Abfühlelementes    über  impulsformende und impulsunterscheidende Glieder  direkt und über einen als     Magnettrommelspeicher     ausgebildeten Zwischenspeicher mit einem aus elek  tronischen Zähldekaden bestehenden     übertragungs-          speicher    und mit einer für die stellen- und     zahlen-          folgerichtige        übertragung    der Werte vorgesehenen  Steuereinrichtung vorhanden sind, und dass dem  Übertragungsspeicher den     Impulsdurchlass    steuernde  Schaltglieder nachgeschaltet sind,

   die über den Zwi  schenspeicher und impulsformende Glieder mit einem       Aufzeichenelement    in Verbindung stehen.  



  Ein Ausführungsbeispiel der Einrichtung zur  Durchführung des erfindungsgemässen Verfahrens ist  in den Zeichnungen und in der nachfolgenden Be  schreibung veranschaulicht. Anhand der nachfolgen  den Beschreibung wird auch das     erfindungsgemässe          Verfahren    beispielsweise     erläutert.    Es zeigt:

         Fig.    1 eine Ansicht auf die Anordnung der Ma  gnetköpfe und das     Synchronisationsgetriebe    des Aus  führungsbeispiels der erfindungsgemässen Einrich  tung in einer Buchungsmaschine,       Fig.    la eine Darstellung der Schalteinrichtung  für die Magnetköpfe,       Fig.    2 eine Kontokarte mit einem Magnetbelag,       Fig.    3,     3cs,   <I>3b</I> ein Blockschaltbild des Ausfüh  rungsbeispiels der erfindungsgemässen Einrichtung,       Fig.    4 ein Schaltbild des Impulsformers J0,       Fig.    5     Impulsoszillogramme    der von der Konto  karte abgefühlten, geformten und getrennten Impulse,

           Fig.    6 ein Schaltbild des Lückensuchers     LS,          Fig.    7     Impulsoszillogramme    der Eingangs- und  Ausgangsimpulse des Lückensuchers     LS,          Fig.    8 ein Schaltbild des Zählers Z14,       Fig.    9 ein Zählschema des Zählers Z14,       Fig.    10 ein Schaltbild des Zählers Z15,       Fig.    11 ein Zählschema des Zählers Z15,       Fig.    12 ein Schaltbild eines Relaisverstärkers,       Fig.    13 ein Schaltbild eines Impulsformers     f1    bis  <B><I>J13,

  </I></B>       Fig.    14 die schematische Anordnung der     über-          tragungseinrichtung    in der Recheneinrichtung der  Buchungsmaschine,       Fig.    15 ein Schaltbild der     Folgesteuereinrichtung     zur Steuerung der Reihenfolge der Teilarbeitsgänge,       Fig.    16 einen Schnitt durch das     Synchronisations-          getriebe,          Fig.        16a    einen Schnitt nach Linie 16-16,       Fig.    17 einen Geschwindigkeitsplan für das     Syn-          chronisationsgetriebe,

            Fig.    18 ein Impulsdiagramm für die Übertragung  einer Information von der Kontokarte in die Bu  chungsmaschine,       Fig.    19 ein Impulsdiagramm für die     übertragung     einer Information aus der Buchungsmaschine auf die  Kontokarte.  



  An der rechten Seite einer Buchungsmaschine  1     (Fig.    1), die einen beweglichen Papierwagen 2 mit  einer Papierwalze 3 besitzt, sind in senkrechter  Richtung zur     Papierwalzenachse    verschiebbar zwei  Magnetköpfe HK und SK angeordnet. Die Verschie  bung der Magnetköpfe HK und<I>SK,</I> die sich in  Ruhelage in einem bestimmten Abstand vor der Pa  pierwalze befinden, erfolgt über einen Hebel 11  durch einen Elektromagneten 12.

   Dieser wird erregt,  wenn eine     Abfühlung    oder eine Aufzeichnung von  Impulsen von einem bzw. auf einen Magnetbelag 13  einer Kontokarte 14     (Fig.    2), die sich während einer  Buchung in üblicher Form vor der     Papierwalze    3  befindet, erfolgen soll, so dass dann die Magnetköpfe  HK und<I>SK</I> an die Kontokarte 14 gedrückt werden.  Der Magnetbelag 13 ist in Streifenform an der rech  ten Seite der Kontokarte 14 über den Bereich der  Buchungszeilen reichend angeordnet. Auf den Ma  gnetbelag 13 werden während der Bewegung des  Papierwagens 2 Informationen in Form von negati  ven und positiven Impulsen gespeichert, wobei die  Anzahl der positiven Impulse die gespeicherte Ziffer  darstellt und die negativen Impulse als Füllimpulse  wirksam sind.

   Die Speicherung erfolgt zeilenweise,  so dass für eine Stelle einer Zahl in Richtung der  Streifenbreite des Magnetbelages ein     Mindestplatz     erforderlich ist, der die magnetische Aufzeichnung  von neun Impulsen gestattet, ohne dass diese bei der       Abfühlung    ineinander verfliessen. Bei der Speiche  rang einer Ziffer werden jeweils neun Impulse auf  gezeichnet. Hierbei ist eine der zu speichernden  Ziffer entsprechende Anzahl Impulse positiv und die  übrige dem Neunerkomplement dieser Ziffer entspre  chende Anzahl Impulse negativ gerichtet.

   Die Spei-           cherkapazität    einer über die volle Breite des Magnet  belages gehenden     Zeile    erstreckt sich über drei     13-          stellige    Zahlen und somit über mindestens 351  Impulse.  



  In den     Fig.    3, 3a und 3b ist der elektrische Teil  der Einrichtung im Prinzip dargestellt. Alle für die  Darstellung der Wirkungsweise unwichtigen Einzel  heiten, wie     Heizungsplusspannungs-    und Minusspan  nungsleitungen wurden zugunsten einer besseren Ver  ständlichkeit weggelassen. Bekannte Bauteile, wie  Tore,     Trigger    oder dekadische Zähler wurden eben  falls nicht in ihren     Einzelheiten    dargestellt. Die  Art dieser in der Einrichtung verwendeten Bauteile  soll lediglich kurz erläutert werden.  



  Als Tore werden in dem vorliegenden Beispiel  Trioden der üblichen Art verwendet. Eine     derartige     Schaltröhre besitzt ein negativ vorgespanntes Gitter.  Ist die negative     Vorspannung    so gross, dass auf das  Gitter laufende positive Impulse die Röhre nicht  leitend machen, so ist der Impulsdurchgang durch  die Schaltröhre gesperrt. Eine Schaltröhre in einem  derartigen Zustand wird als geschlossenes Tor be  zeichnet. Wird die negative     Gittervorspannung     durch einen positiven     Schaltspannungssprung    so weit  herabgesetzt, dass auf das Gitter laufende positive  Impulse die Gitterspannung bis in den aussteuerbaren  Bereich erhöhen, so führt die Röhre     impulsweise     Strom.

   Die dabei an ihrer Anode oder Kathode  impulsförmig auftretenden Potentialänderungen wer  den als Impulse für die nachgeschalteten Schalt  elemente, beispielsweise Zähler oder     Trigger,    ver  wendet. Eine Schaltröhre in einem derartigen Zu  stand wird als offenes Tor bezeichnet.  



  Die in dem vorliegenden Beispiel verwendeten       Trigger    sind übliche nach der bekannten     Eccles-          Jordan-Schaltung    aufgebaute bistabile     Multivibra-          toren.    Bei dieser Schaltung führt jeweils eines der  beiden Röhrensysteme Strom, und die Umschaltung  wird durch auf die Gitter der beiden Röhrensysteme  geleitete Impulse erreicht. Von den Anoden der bei  den Röhrensysteme werden positive oder negative       Schaltspannungssprünge    beispielsweise für das öff  nen von Toren abgenommen.

   Die in Ruhestellung  eingenommene Schaltstellung wird mit  Aus  be  zeichnet, wobei dasjenige Röhrensystem leitend ist,  welches im rechten oder linken Röhrensystem durch  ein Dreieck gekennzeichnet ist, das in dem einen       Trigger    darstellenden Rechteck eingetragen ist.  Läuft nun beispielsweise auf das Gitter des im Ruhe  stand leitenden, also des durch das Dreieck gekenn  zeichneten Systems ein negativer Impuls, so kippt  der     Trigger    in den Ein-Zustand, das nichtgekenn  zeichnete System wird also leitend. Alle weiteren  auf dieses Gitter laufenden negativen Impulse bleiben  wirkungslos. Erst nachdem ein negativer Impuls auf  das Gitter des nunmehr leitenden Systems läuft, kippt  der     Trigger    wieder zurück in Aus-Stellung.  



  Die Zähler     Z1    bis     Z13    sind je aus vier     Trigger-          kreisen    bestehende, binär zählende Röhrenschaltun-    gen bekannter     Art        mit    der Zählkapazität zehn.

   Die  Zählung erfolgt bei diesen     Zählern,    die auch     Eccles-          Jordan-Zählschaltungen    genannt werden,     bekannt-          lich    dadurch, dass die vier     Trigger    in binärer Weise  nacheinander geschaltet werden, indem der erste in  den Zähler einlaufende Impuls den ersten     Trigger     auf Ein, der zweite     diesen    auf Aus und den zweiten       Trigger    auf Ein schaltet;

   der dritte in den Zähler ein  laufende Impuls schaltet den ersten     Trigger    wieder  auf Ein, und der     vierte    Impuls schaltet die ersten  zwei     Trigger    auf Aus und den dritten auf Ein usw.  Der zehnte     in    den Zähler     einlaufende    Impuls löst bei  dem durch eine Verbindung zwischen den zweiten  und vierten     Trigger    erfolgenden Ausschalten des vier  ten     Triggers    einen     Übertragungsimpuls    am Ausgang  des Zählers aus,

   wobei gleichzeitig der auf Ein  stehende zweite     Trigger    über eine Rückführungslei  tung ausgeschaltet und das Umschalten des dritten       Triggers    verhindert wird.    Die     Zwischenspeichereinrichtung:       Vom Magnetkopf HK     (Fig.    1, 3) führt eine     Ab-          fühlleitung    zu einem Impulsformer J0, der aus drei       Verstärkerstufen        N1,    2, 3     (Fig.    3, 4) einem     Diffe-          renzierglied    Y und     einer    Mischstufe aus Trioden     T1     bis T3,

   Anodenwiderständen RA 1 bis RA 3 und Ka  thodenwiderständen     RKl    bis     RK3    bestehende     Ver-          stärkerschaltungen.    Die Kopplung erfolgt     kapazitiv     durch die Kondensatoren Cl und C2, wobei der  Kondensator C2 in Verbindung mit dem Widerstand  R2 als     Differenzierglied    ausgebildet ist. Kurve b       (Fig.    5) stellt ein     Oszillogramm    des Impulsverlaufes  im Punkte<I>B</I> an der Anode der     Verstärkerstufe   <I>N2</I>  dar.

   Die im Magnetbelag der Kontokarte gespeicher  ten negativen und positiven Impulse     (Fig.    5, Kurve a)  werden bei der Abnahme durch den Magnetkopf HK       (Fig.    1, 3) nach dem     Induktionsgesetz        differenziert.     Dadurch entsteht für jeden positiven oder negativen  Impuls von Kurve a     (Fig.    5) je ein positiver oder  negativer Impuls, wie es Kurve b zeigt.

   Um wieder  eindeutige, positive oder negative Impulse zu erhal  ten, wird eine erneute     Differentiation    mittels des       Differenziergliedes    Y     durchgeführt.    Die danach im  Punkt C entstehende Impulskurve c     (Fig.    5) zeigt bis  auf kleine im weiteren     unterdrückbare    Restimpulse  eindeutige positive oder negative Impulse.

   Nach der  folgenden Verstärkung durch die     Verstärkerstufe    N3  werden diese Impulse     (Fig.    5, Kurve     d)    über die  Koppelkondensatoren C3, C4 in die aus zwei Trioden  <I>T4,</I> T5 bestehende Mischstufe<I>M</I> geleitet, wo sie  neben einer weiteren Verstärkung nach ihrer folgen  den Funktion aufgeteilt werden in Steuerimpulse und  Wertimpulse. Die Triode T4 ist in Ruhestellung lei  tend, so dass positive auf das Gitter dieser Triode T4  laufende Impulse wirkungslos bleiben, negative hin  gegen die Röhre sperren, wobei an deren Anode im  Punkte E positive     Impulse    entstehen.

   Die Triode T3  ist in Ruhestellung durch die über Widerstand R4 am  Gitter     anliegende,    negative     Vorspannung        gesperrt,     so dass negative Impulse am Gitter dieser Röhre wir-           kungslos    bleiben, dagegen positive Impulse die Röhre  leitend machen, wobei an deren Anode im Punkte F  infolge des     Spannungsabfalles    an Widerständen     RA5     und     RA6    im leitenden Zustand negative Impulse ent  stehen.

   Diese Impulse werden zwischen den beiden  Widerständen     RA5    und     RA6    abgegriffen und über  den Kondensator C5 auf das Gitter der Triode T4  geleitet, so dass sie gleichfalls als positive Impulse im  Punkte E erscheinen. Demzufolge treten im Punkte E  alle durch den Magnetkopf HK abgenommenen Im  pulse als positive Steuerimpulse auf (Kurve e,     Fig.    5),  die im weiteren     mit    A-Impulse bezeichnet werden  sollen. Im Punkte F erscheinen nur die durch den  Magnetkopf HK abgenommenen positiven Wert  impulse als negative Impulse (Kurve     f,        Fig.    5).  



  Die A-Impulse laufen zu Kontakten     a1    und a3       (Fig.    3). Bei entsprechender Schaltung des Kontaktes       a1    gelangen die A-Impulse zum Magnetkopf     K1,     der dicht vor dem Umfang einer     Speichertrommel    21  angeordnet     ist.    Die Speichertrommel 21 ist drehbar  auf einer Achse 20     gelagert    und trägt an ihrem Um  fang einen     magnetisierbaren    Belag, auf dem Impulse  in Impulsspuren     S1    bis S5 durch Magnetköpfe     K1     bis K5 aufgezeichnet werden.

   Alle 351 Impulse er  strecken sich über etwa 270  des     Trommelumfanges,     so dass     dort    eine Lücke von etwa 90      unbesprochen     bleibt. Die A-Impulse werden vom Magnetkopf     K1     in der Impulsspur     S1    aufgezeichnet und von demsel  ben Magnetkopf KI bei Umschalten des Kontaktes       a1    auf     Abnahme    (gezeichnete Stellung) wieder ab  genommen und zum Verstärker V3 geleitet. Die  Verstärker V3 bis V15 sind einstufige Impuls  verstärkerschaltungen der üblichen Art.

   Vom Aus  gang des Verstärkers V3     führt    eine Leitung S10 über  einen Kontakt cl zu einem Kontakt c2 und über  einen weiteren Verstärker V7 zu einem Lückensucher       LS.    Der Kontakt a3 ist ebenfalls an die Leitung S10  angeschlossen, so dass bei entsprechender Schalter  stellung die A-Impulse auch ohne Zwischenspeiche  rung auf der Speichertrommel 21 zum Lücken  sucher     LS    gelangen     können.    Bei der     Abfühlung    der  auf der Speichertrommel 21 zwischengespeicherten  Impulse ist es erforderlich, die richtige Reihenfolge  einzuhalten.

   Der Lückensucher     LS    hat deshalb die  Aufgabe, den Anfangsimpuls zu     ermitteln.    Er be  steht aus zwei     hintereinandergeschalteten    Trioden T6  und T7     (Fig.    6). Im gitterseitigen Eingang 5 der  ersten Triode T6, die im Ruhezustand leitend ist,       liegt    hinter einem Koppelkondensator eine Diode D1  zwischen zwei zwischen Gitter und     0-Potential    lie  genden Widerständen R5 und R6. Parallel zum Wi  derstand R6 ist ein Kondensator C6 geschaltet. Die  Anode der Triode T6 ist über einen Koppelkonden  sator C7 an das Gitter der Triode T7 angeschlossen,  die im Ruhezustand gesperrt ist.

   Wird nun der Kon  takt     a1        (Fig.    3) auf     Abfühlung    geschaltet, so laufen  die abgefühlten negativen Impulse auf den     Eingang     des Lückensuchers L8     (Fig.    3, 6). Der erste dieser  Impulse lädt den Kondensator C6     (Fig.    6) auf und  sperrt die Triode T6. Der     Widerstand    R6 ist nun so    gross, dass sich der Kondensator bei Eintreffen des  nächsten Impulses noch nicht so weit über den Wi  derstand R6 entladen hat, dass die Triode T6 leitend  wird. Die Triode T6 bleibt also während einer un  unterbrochenen     Eingangsimpulsfolge    gesperrt.

   Hier  bei hat die Diode D1 die Aufgabe, positive Stör  impulse abzusperren. Wird die Impulsfolge unter  brochen, beispielsweise durch die beschriebene Lücke  auf der     Speichertrommel    21     (Fig.    7), so hat der  Kondensator C6 genügend Zeit, sich über Widerstand  R6 zu entladen     (Fig.    7, Kurve a).  



  Das Gitter der Triode T6 nimmt somit wieder       0-Potential    an, und die Röhre wird leitend. Dabei  entsteht an ihrer Anode ein negativer Impuls, der  über den Kondensator C7 auf das Gitter der Triode  T7 läuft, wodurch diese kurzzeitig leitend wird und  ein negativer Impuls über einen Kondensator C8 am  Ausgang 6 erscheint     (Fig.    7, Kurve b). Eine Diode  D2 leitet hierbei positive Störimpulse ab.  



  Der Ausgang 6 des Lückensuchers     LS        (Fig.    3, 6)  führt zum Einschalteingang eines     Triggers        FF2          (Fig.    3), der wiederum auf den Einschalteingang  eines     Triggers        FF3    einwirkt. Der Einschalteingang  des     Triggers        FF2    ist weiterhin über einen Kontakt  a5 an Minuspotential schaltbar, so dass bei Schliessen  des Kontaktes a5 gleichfalls eine Umschaltung des       Triggers        FF2    erfolgt.

   Vom Eingang des Lücken  suchers     LS    führt eine Leitung S11 zum Eingang eines  in Ruhestellung geschlossenen Tores G27, das gleich  zeitig mit einem weiteren geschlossenen Tor G30  vom     Trigger        FF3    betätigt wird. Der Ausgang des  Tores G27 führt zu zwei weiteren Toren G28 und  G29, von denen Tor G28 geschlossen und Tor G29  offen ist und weiterhin zu einem     Trigger        FF4,    der  die Tore G28 und G29 schaltet. Der Ausgang des  Tores G29 steht mit einem Zähler Z14 in Verbin  dung, der die Zählkapazität 9 aufweist und in Ruhe  stellung die Zählstellung 8 einnimmt.  



  Der Zähler Z14     (Fig.    3, 8) ist in seinem Grund  aufbau ein üblicher aus vier Doppeltrioden bestehen  der, dual zählender Röhrenzähler. Er besteht aus vier       Eccles-Jordan-Schaltungen,    die durch entkoppelte  Leitungen von der Anode A der vorhergehenden  Stufe zu den Anoden<I>A</I> und<I>B</I> der nachfolgenden  Stufe verbunden sind. Der Aufbau und die Wirkungs  weise derartiger Schaltungen ist allgemein bekannt  und soll deshalb hier nicht weiter erläutert werden.  Die Zählschaltung wird durch negative Impulse ge  schaltet. In Nullstellung sind die Röhrensysteme A  der Doppeltrioden leitend.

   Durch den ersten negativen  Impuls am     Zählereingang    7, der zu den Anoden der  Stufe I führt, wird das Potential der Anode B dieser  Stufe herabgesetzt, wobei die Spannung am Gitter  des Systems A ebenfalls absinkt. Dadurch wird das  System A gesperrt. Der dabei an dessen Anode ent  stehende positive Impuls bleibt wirkungslos. Die Stufe  I steht nun in Ein-Stellung und der zweite Eingangs  impuls wirkt auf die Anode des nun leitenden  Systems A, wodurch das Potential am Gitter des  Systems B wieder gesenkt wird und die     Stufe    I in      Aus-Stellung kippt.

   Dabei sinkt das Anodenpotential  des     Systems    A, und ein negativer Impuls läuft auf die  Anoden der Stufe     1I    und schaltet diese in der be  schriebenen Weise in     Ein-Stellung.    Der dritte Ein  gangsimpuls schaltet die Stufe I in Ein-Stellung und  der vierte Impuls die Stufe I und     1I    in Aus- und die  Stufe     III    in Ein-Stellung. Damit ist die Zählstellung  vier     (Fig.    9) erreicht.

   Der fünfte Eingangsimpuls  schaltet die Stufe I in Ein-Stellung und der sechste  Eingangsimpuls die Stufe I in Aus- und die Stufe     II     in Ein-Stellung; der siebente Impuls kippt die Stufe I  wieder in Ein-Stellung, so dass jetzt in den Stufen I  bis     III    die Systeme B leitend sind. Beim achten Im  puls kippen die Stufen I bis     III    in Aus-Stellung, und  die Stufe IV wird durch den negativen Impuls von  Stufe     III    in Ein-Stellung geschaltet.

   Dabei läuft von  der Anode des Systems A dieser Stufe über die Lei  tung 23 ein positiver Impuls auf die Gitter der Systeme  B der Stufen I bis     III,    wodurch diese zurück in     Ein-          Stellung    geschaltet werden. Der neunte Eingangs  impuls schaltet alle vier Stufen zurück in     Aus-Stel-          lung.    Hiermit ist die Zählkapazität dieses Zählers  Z14 überschritten und ein negativer Ausgangsimpuls  erscheint von der Anode A der Stufe IV am Aus  gang B. In Ruhestellung befindet sich Zähler Z14 in  Zählstellung B.  



  Dies wird durch ein kurzzeitiges Öffnen eines  Kontaktes     u1        (Fig.    8) erreicht, wodurch ausser dem  gemeinsamen Kathodenwiderstand R8 der normaler  weise unwirksame Widerstand R9 als Kathoden  widerstand der Systeme B der Röhren I bis IV wirkt.  Das Potential der Gitter der Systeme A wird dabei  gegenüber dem Kathodenpotential herabgesetzt, so  dass die Stufen I bis IV in Ein-Stellung kippen. Dieser  Zustand entspricht der Zählstellung B.  



  Der Ausgang 8 vom Zähler Z14     (Fig.    3, 8) führt  über eine Leitung S12 zu einem Zähler Z15     (Fig.    3),  über einen Verstärker V9 zu einem offenen Tor G31  und über eine Leitung     S13    zu einem Verstärker     V11.     



  Der Zähler Z15     (Fig.    10) besitzt die Zählkapa  zität 13 und gleicht im prinzipiellen Aufbau und     in     der Wirkungsweise dem Zähler Z14     (Fig.    8). Die  Rückführungsleitung von der Anode A der Stufe IV  führt beim Zähler Z15     (Fig.    10) jedoch nur zu den  Gittern der Röhrensysteme B der Stufen I und Il.  Bis zum 7. Impuls zählt er rein dual, wie Zähler  Z14. Beim B.

   Impuls laufen, nachdem die Stufe IV  in Ein-Stellung geschaltet ist, von der Anode A dieser  Stufe positive Impulse auf die Gitter der Systeme B  der Stufen I und     II    und schalten diese in     Ein-Stel-          lung.    Damit steht der Zähler Z15 nach acht Ein  gangsimpulsen in der Dualstellung 11     (Fig.    11). Es  sind also mit dem B. Impuls drei duale Zählstellun  gen übersprungen worden. Die weiteren Eingangs  impulse schalten den Zähler Z15 dual weiter       (Fig.    11). Durch den 9. Impuls werden die Stufen I  und 11 in Aus-Stellung und die Stufen     III    in     Ein-          Stellung    geschaltet; der 10.

   Impuls schaltet die Stufe  1 in Ein-Stellung, der 11. Impuls schaltet Stufe I in  Aus- und Stufe<B>11</B> in Ein-Stellung, und der 12. Impuls    schaltet     Stufe    I in Ein-Stellung, so dass danach die  Stufen I bis IV in     Ein-Stellung    stehen. Der 13. Im  puls kippt die Stufen I bis IV in Aus-Stellung, und  von der Anode des Systems A der Stufe IV wird ein  Ausgangsimpuls über den Ausgang 10 abgegeben.  



  Die Ausgangsleitung des Zählers Z15     (Fig.    3,  10) führt zu einem     Trigger        FF5        (Fig.    3), dem ein  weiterer     Trigger        FF6    nachgeschaltet ist. Der     Trigger          FF5    besitzt nur einen Eingang und wird von jedem  vom Zähler Z15 kommenden Impuls umgeschaltet.  Das Gitter des in Ruhestellung leitenden Systems des       Triggers        FF6    steht durch eine Impulsleitung mit der  Anode des in Ruhestellung nichtleitenden Systems  des     Triggers        FF5    in Verbindung.

   Der     Trigger        FF6     wird dadurch vom     Trigger        FF5    nur geschaltet, wenn  dieser in Ein-Stellung kippt, da dann     ein    negativer  Impuls zum Gitter des leitenden Systems des     Triggers          FF6    läuft. Der bei der     Umschaltung    des     Triggers          FF5    in Aus-Stellung an den     Trigger        FF6    abgegebene  positive Impuls bleibt wirkungslos.

   Der Ausgang des  in Ruhestellung geschlossenen Tores G31, das durch  den     Trigger        FF6    gesteuert wird,     führt    über einen  Verstärker V13 und eine Leitung     S14    auf die Schalt  eingänge von     Triggern        FFz0    bis     FFz13        (Fig.    3, 3a,  3b).

   Die     Trigger        FFz0    bis     FFz13    sind durch Lei  tungen<B>S15</B> bis S27 und Kontakte p 1 bis<B>p13</B> zu  einem     Ringzähler        hintereinandergeschaltet,    so dass  die Anode des nichtleitenden Systems vom     Trigger          FFz0    an das Gitter des leitenden Systems vom       Trigger        FFzl,    die Anode des leitenden Systems vom       Trigger        FFzl    an das Gitter des leitenden     Systems     von     Trigger        FFz2,

      bei den folgenden     Triggern        FFz3     bis     FFz13    entsprechend angeschlossen ist. Durch eine  Leitung S28 ist die Anode des leitenden Systems des       Triggers        FFz    13 über den Kontakt PO mit dem Gitter  des in Ruhestellung nichtleitenden Systems des       Triggers        FFz0    verbunden     (Fig.    3, 3b).

   Die     Trigger          FFz0    bis     FFz13    stellen somit eine zu einem Ring  geschlossene Zählkette dar, bei der die     Trigger        FFz0     bis     FFz13    auf in Ruhestellung geschlossene Tore     G1     bis G13 und Tore G14 bis G26 steuernd einwirken       (Fig.   <I>3, 3a, 3b).</I> Läuft vom Verstärker V13 ein Im  puls über die Leitung S14 auf die Ausschalteingänge  der     Trigger        FFz0    bis     FFz13,

      so bleibt er an den       Triggern        FFzl    bis     FFz13    wirkungslos, schaltet jedoch  den in     Ein-Stellung    befindlichen     Trigger        FFz0    in  Aus-Stellung. Dabei wird von der linken Anode des       Triggers        FFA    ein negativer     Impuls    an das linke       Gitter    des     Triggers        FFzl    abgegeben, wodurch dieser  in Ein-Stellung geschaltet wird.

   Der nächste vom  Verstärker V13     kommende    Impuls wirkt auf den       Trigger        FFzl,    indem er diesen in Aus-Stellung schal  tet und wodurch der     Trigger        FFz2        in    Ein-Stellung  gekippt     wird.    Auf diese Weise schaltet jeder vom  Verstärker V13     kommende.    Impuls den jeweils in  Ein-Stellung befindliche     Trigger    MO bis     FFz13    in  Aus-Stellung und den nachfolgenden     Trigger        FFz0     bis     FFz13    in Ein-Stellung.

   Solange sich einer der       Trigger        FFzl    bis     FFz13    in Ein-Stellung     befindet,     sind die diesem     Trigger        zugeordneten    Tore     G1    bis      G13 und Tore G14 bis G26 geöffnet. Wenn nach  Durchschalten des Ringzählers der     Trigger        FFz13    in  Aus-Stellung kippt, läuft über die Leitung S28 ein  Impuls, der den     Trigger        FFz0    wieder in     Ein-Stellung     schaltet.  



  Von den Anoden der in Ruhestellung leitenden  Systeme der     Trigger        FFzl    bis     FFz13    führen Leitun  gen S42 bis S54 zu den Umschaltkontakten p0 bis  <B>p12,</B> wodurch eine Verbindung mit den Gittern der  leitenden Systeme der     vorhergeschalteten        Trigger          FFA    bis     FFz12    hergestellt werden kann.

   Ausserdem  führt von der Anode des in Ruhestellung nichtleiten  den Systems des     Triggers        FFz0    eine Leitung S55 zu  dem Kontakt p13, so dass der     Trigger        FFz0    auf den       Trigger        FFz13    schaltend einwirken kann. Diese Ver  koppelung der     Trigger        FFz0    bis     FFz13    durch die  Leitungen S42 bis S54 und S55 dient zur Umkehrung  der     Durchschaltrichtung    des Ringzählers     FFz0    bis       FFz13    bei Umschaltung der Kontakte p0 bis p13.  



  Vom Kontakt p0 führt eine Leitung S77 zum  Ausschalteingang des     Triggers        FF3,    der einen Relais  verstärker R VO     (Fig.    3, 12) steuert. In den Anoden  kreis einer Triode T10     (Fig.    12) ist ein Relais     RQ1     und ein Widerstand R16 geschaltet. Am Gitter der  Triode T10 liegt über eine Leitung S79 und einen  Widerstand R 17 eine negative Spannung von -100 V,  so dass die Röhre in Ruhestellung nichtleitend ist.  Eine Leitung S78 führt über einen Widerstand R18  zu der Anode des in Ruhestellung leitenden Röhren  systems des     Triggers        FF3        (Fig.    3, 12).

   Wird dieser  umgeschaltet, so erhöht sich das Potential der Lei  tung S78 um mehr als 1O0 V, wodurch die Triode  7'10     (Fig.    12) leitend und Relais     RQ1    erregt wird.  Über einen Widerstand R15 und eine Leitung S76  kann der Widerstand R16 an     0-Potential    geschaltet  werden, wobei die Spannung am Relais     RQ1    so weit  absinkt, dass das Relais     RQ1    trotz leitender Röhre  T10 nicht anzieht.  



  Der     Wertimpulsausgang    F des Impulsformers     J0          (Fig.    3. 4) steht über Leitungen in Verbindung mit  Kontakten<I>a2</I> und a4     (Fig.    3). Der Kontakt<I>a2</I> ist  an dem Magnetkopf K2 angeschlossen, der zur Auf  zeichnung der Wertimpulse auf die Spur S2 der Spei  chertrommel 21 dient. Der dritte Pol des Kontaktes  <I>a2</I> ist über einen Verstärker<I>V4</I> mit dem Kontakt C2  verbunden, der wiederum mit dem Kontakt a4 in  Verbindung steht.     Ein    weiterer Magnetkopf K3, der  zur     Abfühlung    einer fest auf der Speichertrommel  eingebrachten Taktspur S3 dient, steht über einen  Verstärker V1 mit dem Kontakt C1 in Verbindung,  der an den Kontakt C2 angeschlossen ist.

   Vom Kon  takt<I>a4</I> führt ein über ein Verzögerungsglied<I>VV</I> eine  Leitung S56 zu dem Tor G30. Das Verzögerungsglied  <I>VV</I>     ist    ein monostabiler     Trigger    der üblichen Art,  der hier zur Impulsverzögerung dient. Ein negativer  Eingangsimpuls schaltet das Verzögerungsglied<I>VV</I>  in Ein-Stellung, und nach Verlauf einer durch die  Zeitkonstante einer     Widerstands-Kondensator-Kombi-          nation    bestimmten Zeit, die der halben Impulszeit    bei einer bestimmten Arbeitsfrequenz entspricht,  kippt es selbsttätig in Aus-Stellung zurück, wobei am  Ausgang ein negativer Impuls von der in Ruhestel  lung leitenden Triode erscheint.

   Ein aus dem Ver  zögerungsglied<I>VV</I> austretender Wertimpuls liegt so  mit in der Mitte zwischen zwei aus dem Verstärker  V7 austretenden     A-Impulsen        (Fig.    18, 19) und wird  in folgendem mit     B-Impuls    bezeichnet.  



  Vom Tor G30 führt über einen Verstärker V10  eine     B-Impulsleitung    S57 zu den Toren G1 bis G13       (Fig.    3, 3a, 3b). Der Ausgang der Tore G1 bis G13  ist an Zähler Z1 bis Z13 angeschlossen, die für die  Aufnahme der einzelnen Stellen einer 13stelligen  Zahl vorgesehen sind. Der Zähler Z13 nimmt hierbei  die Einer-, der Zähler Z12 die Zehner, der Zähler  Z11 die Hunderterstelle usw. auf. Der Ausgang der  Zähler Z1 bis Z13 führt zu Ausschalteingängen von       Triggern        FFgl    bis     FFg13,    deren Einschalteingänge  über Leitung S58 mit dem Verstärker V11 verbun  den sind.

   Die     Trigger        FFgl    bis     FFg13    steuern Tore       GG1    bis GG13 und Tore<I>GG14</I> bis     GG26.    Vom  Ausgang des Tores G29 führt eine Leitung S59 über  einen Verstärker V12, dann als Leitung S53 zu den  Eingängen der Tore G14 bis G26, deren Ausgänge  mit den Eingängen der Tore     GG1    bis GG13 und des  Tores GG14 bis<I>GG26</I> in Verbindung stehen. Die  Ausgänge der Tore     GG1    bis GG13 führen über eine  Leitung S60, einen Verstärker V5 und über einen  Umschaltkontakt     b1    zu einem Magnetkopf K4, der  die über Leitung S60 laufenden A-Impulse (Wert  impulse) auf die Spur S4 der Speichertrommel 21  aufzeichnet.

   Die Ausgänge der Tore<I>GG14</I> bis<I>GG26</I>  führen über eine Leitung S61, einen Verstärker V6       (Fig.    3) und über einen Umschaltkontakt b2 zu einem  Magnetkopf K5, der die über Leitung S61 laufenden  A-Impulse (Füllimpulse) auf die Spur S5 der Spei  chertrommel 21 aufzeichnet. Von dem dritten Pol  der Umschaltkontakte<I>b 1</I> und<I>b2</I> führen Leitungen  S62 und S63 über Verstärker V14 und<B>V15</B> zu einer  Primärwicklung eines Transformators Ml, die mit  ihrem     Mittelabgriff    an Erde     liegt.    Die Sekundär  wicklung ist mit dem zur Aufzeichnung dienenden  Magnetkopf SK verbunden.

   Dadurch werden die von  der Spur S4 der Trommel 21 kommenden Wert  impulse positiv gerichtet und die von der Spur S5 der  Trommel 21 abgenommenen Füllimpulse negativ ge  richtet und durch einen Magnetkopf<I>SK</I> auf eine  Zeile der Kontokarte 14 aufgezeichnet.  



  Die Übertragungseinrichtung:  Eine Recheneinrichtung     (Fig.    14) der Buchungs  maschine 1     (Fig.    1) besteht in üblicher Form aus  Räderzählwerken 15     (Fig.    14) zur Speicherung, Addi  tion und Subtraktion der Zahlenwerte und aus längs  verschiebbaren, den einzelnen Wertstellen zugeord  neten Zahnstangen 16, die zur Übertragung der  Zahlenwerte in die Räderzählwerke 15 sowie aus  oder zwischen den Räderzählwerken 15 dienen.

   Für  die Ausgabe der Zahlenwerte in die elektronische       Übertragungsspeichereinrichtung,    die aus den Zählern           Z1    bis Z13     (Fig.   <I>3, 3a, 3b)</I> besteht, ist es erforder  lich, die als Winkelbeträge in den Räderzählwerken  15     (Fig.    14) gespeicherten Werte in eine entspre  chende Anzahl Impulse umzuwandeln. Weiterhin ist  es für die Eingabe von Zahlenwerten aus der elektro  nischen     übertragungsspeichereinrichtung    in die  mechanische Recheneinrichtung erforderlich, den  durch eine Impulsanzahl dargestellten Wert in Win  kelbeträge der Räder der Zählwerke 15 umzuwan  deln.  



  An der Unterseite der Zahnstangen 16 sind aus  zehn Zähnen bestehende Verzahnungen 17 angeord  net, in die Hebel 18 mit Nasen 19 eingreifen. Die  Hebel 18 betätigen während einer Verschiebung der  Zahnstangen 16 Kontakte q     (q1    bis q13)     (Fig.    13,  14), indem durch jeden über die Nase 19 gleitenden  Zahn der Verzahnung 17 der Hebel 18     verschwenkt     wird, der einen der Kontakte q kurzzeitig schliesst.

    Die den Wertstellen entsprechende Anzahl der Kon  takte<I>q</I> liegen in Impulsformern<I>J (J1</I> bis J13)       (Fig.    3, 3a, 3b, 13), die aus     Kondensatoren        C10          (Fig.    13) und Widerständen R17,<I>R18, R19</I> und den  Koppelkondensatoren C11 bestehen. Im Ruhezustand  sind die Kondensatoren C10 durch einen Strom über  die     Widerstände    R17 aufgeladen. Bei Schliessen einer  der Kontakte q erfolgt eine Entladung des     Kondensa-          tors    C10, so dass über Koppelwiderstand R18 und  Koppelkondensator C11 am Ausgang 22 ein nega  tiver Impuls entsteht.

   Die Ausgänge der Impuls  former     J1    bis     7l3        (Fig.    3, 3a, 3b) sind mit den Ein  gängen der Zähler     Z1    bis Z13 verbunden. Jeder in  einem der Impulsformer     J1    bis J13 erzeugte Impuls  schaltet den entsprechenden Zähler     Z1    bis Z13 um  eine Zählstelle weiter. Ein     bestimmter    Winkelwert  der Räder der Zählwerke 15     (Fig.    14) wird also in  eine Verschiebung der Zahnstangen 16 umgewandelt,  wodurch eine entsprechende Anzahl Impulse erzeugt  und in die Zähler     Z1    bis Z13     (Fig.    3, 3a, 3b) ein  gegeben wird.

   Für die Eingabe von Werten in die  Recheneinrichtung, besitzen die Zahnstangen 16       (Fig.    14) weitere Verzahnungen 28. Zahnräder 29,  die schwenkbar angeordnet sind, befinden sich in  Ruhelage in Eingriff mit Segmenten 30, die synchron  mit den Zahnstangen 16 kraftschlüssig verdreht wer  den. Bei einer     Verschwenkung    der Zahnräder 29       greifen    diese in die     Verzahnung-28    der Zahnstangen  16 ein. Jedes der Zahnräder 29 besitzt einen Nocken  36, der zahnförmig ausgebildet neben der Ver  zahnung des Zahnrades 29 angeordnet ist. Im Be  reich der Nocken 36 sind Anschlagglieder 31 im ent  gegengesetzten     Uhrzeigersinne    gegen den Zug einer  Feder 32     verschwenkbar    angeordnet.

   Unterhalb der  Segmente 30 befinden sich vertikal verschiebbare  Sperrschieber 33, die über Hebel 25 durch Elektro  magneten 24 mit ihrer Nase 34 zum Eingriff in  Rastverzahnungen 35 an den Segmenten 30 gelangen.  Die Elektromagnete 24 sind in Anodenleitungen  von Relaisverstärkern     RVl    bis     RV13        (Fig.    3, 3a, 3b)  geschaltet, die in der gleichen Art ausgeführt sind,  wie der in     Fig.    12 dargestellte Relaisverstärker<I>RVO.</I>    Die Gitter der Relaisverstärker R V 1 bis R V 13       (Fig.    3, 3a, 3b)     sind    mit den     Triggern        FFgl    bis       FFg13    verbunden.

   Bei einer Umschaltung     eines          Triggers        FFgl    bis     FFg13    in den Aus-Zustand durch  einen Übertragungsimpuls aus dem entsprechenden  Zähler Z1 bis Z13 wird die Spannung am Gitter des  entsprechenden Relaisverstärkers R V 1 bis R V 13 so  weit erhöht, so dass dieser leitend     wird        und    den zu  geordneten Elektromagneten 24     (Fig.    14) erregt.

    Soll nun ein     bestimmter    Wert aus den Zählern     Z1     bis Z13     (Fig.    3, 3a, 3b) in die     Recheneinrichtung     übertragen werden, so erfolgt während einer Ver  schiebung der Zahnstangen 16     (Fig.    14) über den  vollen Bereich der Verzahnung 17 durch die Kon  takte<I>q</I> und die Impulsformer<I>J</I>     (Fig.   <I>3, 3a, 3b,</I> 13)  eine Erzeugung von zehn Impulsen, welche die  Zähler     Z1    bis Z13     (Fig.   <I>3, 3a, 3b)</I> über den     be-          inhalteten    Wert hinaus um zehn Zählstellen weiter  schalten.

   Mit     überschreitung    der Zählkapazität     eines     der Zähler     Z1    bis Z13, nachdem eine dem Zehner  komplement des im Zähler enthaltenen Wertes ent  sprechende Anzahl Impulse in diesen eingelaufen  sind, wird ein     Übertragungsimpuls    abgegeben, der  den angeordneten     Trigger        FFgl    bis     FFg13    um  schaltet, wobei durch den entsprechenden Relais  verstärker R V 1 bis R V 13 ein Elektromagnet 24       (Fig.    14) erregt wird. Durch die     Verschwenkung    des  Hebels 25 wirkt der Schieber 33 sperrend auf das  Segment 30, das dadurch an der Ausführung seiner  Drehbewegung gehindert wird.

   Hierbei stellt sich das  Zahnrad 29 auf den     Zehnerkomplementwert    der zu  übertragenden Zahl ein. Nach Ablauf der Zahnstan  gen 16 werden diese zurück in Endlage gebracht. Vor  der nun folgenden zur Übertragung eines Wertes aus  den     Zählern        Z1    bis Z13 erforderlichen zweiten Ver  schiebung der     Zahnstangen    16 gelangen die Zahn  räder 29 durch     Verschwenkung    in     Eingriff    mit der  Verzahnung 28.

   Die Zahnstangen 16 stellen sich  während ihrer Verschiebung auf den     Zehnerkomple-          mentwert    des     durch    die Stellung der Zahnräder 29  gespeicherten Wertes ein, der dem     tatsächlich    zu  übertragenden Wert entspricht, indem die Nocken  36 an den     Anschlaggliedern    31 zur Anlage gelangen.  Gleichzeitig stellt sich hierbei das mit den Zahn  stangen 16 in Eingriff     befindliche    Räderzählwerk 15,  in welches der Wert übertragen werden soll, in die  entsprechende Stellung, so dass     damit    die     übertra-          gung    in die Recheneinrichtung beendet ist.

   Analog  zu der dargestellten     Anordnung    zur     Übertragung     einer Wertstelle einer     mehrstelligen    Zahl sind ent  sprechende Glieder für die     übertragung    der weiteren  Stellen vorgesehen.    Das     Synchronisationsgetriebe:     Die magnetische Aufzeichnung und     Abfühlung     der Informationen erfolgt während des Rück- und  Vorlaufes des Papierwagens 2     (Fig.    1, 1a).

   Kurz  bevor der Papierwagen 2     während    des     Rücklaufes    in  der Anfangsstellung     angelangt    ist, wird der neue       Wert    von der Speichertrommel 21     (Fig.    3) in Form      von Impulsen über die Verstärker     V14    und V15  durch den Magnetkopf SK auf die Kontokarte 14       (Fig.    2, 3) aufgezeichnet.

   Weiterhin wird bei Beginn  der Wagenbewegung zur Ausführung einer neuen Bu  chungszeile der im Magnetbelag 13 der Kontokarte  14 gespeicherte Wert durch den Magnetkopf HK       (Fig.    1, 3) abgefühlt und entweder direkt in die elek  tronischen Zähler     Z1    bis Z13     (Fig.    3, 3a, 3b) ein  gegeben, oder erst auf der Speichertrommel 21 zwi  schengespeichert. Hierbei ist ein Gleichlauf zwischen  der Wagenbewegung und der Rotationsbewegung der  Speichertrommel 21 erforderlich, da die auf einer be  stimmten Breite im Magnetbelag 13 enthaltenen  Werte auf einen Winkel von etwa 270  der Speicher  trommel aufgezeichnet werden sollen und umgekehrt  die in diesem Winkelbereich enthaltenen Werte auf  die gleiche Breite wiederum auf den Magnetbelag 13  übertragen werden müssen.

   Weiterhin ist für die  Übertragung von den auf der Speichertrommel 21       gespeicherten        Daten    in die Zähler     Z1    bis Z13 und  für die Rückübertragung neuer Daten von den  Zählern     Z1    bis Z13 auf die Speichertrommel 21 ein  gesonderter Antrieb der Speichertrommel 21 erfor  derlich, wobei die Drehzahl entsprechend der elek  tronischen Arbeitsgeschwindigkeit höher gewählt ist.

    Zur     Erfüllung    dieser beiden Forderungen ist ein     Syn-          chronisationsgetriebe    37     (Fig.    1, 16 und 17) vor  gesehen, welches zwischen die Welle 20 der Speicher  trommel 21 und eine Welle 38 geschaltet ist, die  über einen Kegeltrieb 39 und ein Zahnrad 40 von  einer starr mit dem Buchungswagen 2 verbundenen  Zahnstange 41 angetrieben wird. Die Drehrichtung  der Welle 38 ist von der Richtung der Wagenbewe  gung abhängig; durch das     Synchronisationsgetriebe     37 muss auch eine Gleichrichtung der Drehrichtung  erfolgen.  



  Das     Synchronisationsgetriebe    37 ist ein Umlauf  rädergetriebe mit mehreren Rädersätzen, das elektro  magnetisch geschaltet wird. In einem Gehäuse       (Fig.    16) ist eine Welle 44     gelagert,    die starr verbun  den ein     Glied    45 trägt. Ein     flanschförmiger    Teil 46,  der drehbar auf der Welle 44 gelagert ist und mit  einem Zahnrad 47 starr verbunden ist, befindet sich  mit seinem Flansch 42 dicht vor einer am Gehäuse  43 befestigten Magnetspule 48     (Fig.    15, 16), so dass  bei Erregung der Magnetspule 48 der Teil 46       (Fig.    16) gegen Verdrehung festgehalten wird.

   Ein  weiterer     flanschförmig    ausgebildeter Teil 49, der  sich frei drehbar auf dem Teil 46 befindet und mit  einem innenverzahnten Zahnrad 51 starr verbunden  ist, kann in gleicher Weise durch eine Magnetspule  50     (Fig.    15, 16) gegen Verdrehung festgehalten wer  den.     Abtriebsseitig    befinden sich zwei weitere flansch  förmig ausgebildete     Teile    52, 53     (Fig.    16), die in  der gleichen Art wie die Teile 46 und 49 auf der  Welle 44 angeordnet sind und mit denen je ein Zahn  rad 54, 55 starr verbunden ist.

   Eine Hohlwelle 56,  die im Gehäuse 43 gelagert zur Lagerung der Welle  44 dient, ist mit einem Flansch 57 versehen und  trägt Magnetspulen 58, 59     (Fig.    15, 16), die bei    Erregung die Teile 52 oder 53 mit der Hohlwelle 56  kraftschlüssig verbinden. Die Stromzuführung zu den  Magnetspulen 58, 59 erfolgt über Schleifkohlen 60  und Schleifringe 61. Die Welle 20 der Speicher  trommel 21, die in Gehäuseflanschen 62, 63 gelagert  ist, wird über eine schaltbare Kupplung 64 mit der  Hohlwelle 56 starr verbunden.  



  Die Kupplung 64     (Fig.    1, 16, 16a), die als be  kannte schaltbare     Rollen-Freilaufkupplung    ausgebil  det ist, besteht aus einer starr auf der Welle 20 be  festigten Scheibe 90, zwei Rollen 91, zwei Druck  federn 92, einem starr mit der Hohlwelle 56 verbun  denen, die Scheibe 90 und die Rollen 91 umfassen  den Teil 93 und einer drehbar auf der Welle 20 ge  lagerten Schaltscheibe 94. Im gekuppelten Zustand  werden die Rollen 91 durch die Druckfedern 92 an  Teil 93 und Scheibe 90 gedrückt, wo sie sich ver  klemmen, wenn der Antrieb von der Hohlwelle 56  über Teil 93, die Rollen 91 und die Scheibe 90 auf  die Welle 20 erfolgt. Ein Elektromagnet 88 befindet  sich hierbei im angezogenen Zustand, wodurch ein  Hebel 95     verschwenkt    gehalten wird.

   Im     entkuppel-          ten    Zustand ist der Elektromagnet 88 ausgeschaltet.  Der Hebel 95 befindet sich somit in Ruhelage mit  seinem Winkel 96 in dem Bereich einer an der  Schaltscheibe 94 befestigten Nase 97. Mit der Dreh  bewegung der Speichertrommel 21 schlägt die Nase  97 auf den Winkel 96 auf, wobei sie sich gegenüber  der Scheibe 90 verdreht und mit ihren zwei     Fingern     98 die Rollen 91 gegen den Druck der Federn 92  vom treibenden Teil 93 weg gegen die Scheibe 90       drücken.    Dieser entkuppelte Zustand wird durch eine  einseitig wirkende Rastfeder 100, die in eine starr  auf der Welle 20 befestigte Rastscheibe 99 eingreift,  arretiert.

   Die Speichertrommel 21 befindet sich so     in     Ruhelage stets in einer bestimmten Stellung zum Bu  chungswagen 2, wenn sich dieser in Anfangsstellung  befindet.    Im Glied 45 des     Synchronisationsgetriebes    37 ist  eine Umlaufwelle 74 gelagert, auf der starr befestigt  ein Zahnrad 75, das sich mit dem Zahnrad 51 in  Eingriff befindet, ein Zahnrad 76, das sich mit dem  Zahnrad 47 in Eingriff befindet, ein Zahnrad 77,  das sich mit dem Zahnrad 54 in Eingriff befindet  und ein Zahnrad 78, das mit dem Zahnrad 55 in  Eingriff steht, angeordnet ist.  



  Die Welle 44 ist mit der Welle 38 durch eine  schaltbare     Klauenkupplung    65 verbunden, die durch  einen Elektromagneten 66 über einen Hebel 67 ge  schaltet wird, indem eine am Hebel 67 befestigte  Rolle 68 in eine Nut des Kupplungsteils 69 eingreift,  das axial verschiebbar und gegen Verdrehung ge  sichert auf der Welle 38 angeordnet ist. Die Klauen  kupplung 65     besitzt    nur eine Klaue, so dass sie nur  eine     Kuppelstellung    der Wellen 38 und 44 zueinan  der zulässt. Der Kupplungsteil 70 ist mit einem Zahn  rad 71 starr verbunden, welches sich im Eingriff mit  einem Antriebszahnrad 73 befindet, das auf der An  triebswelle eines Elektromotors 73 angeordnet ist.

             Erfolgt    der     Antrieb        V1        (Fig.    17) der     Speicher-          trommel    21     (Fig.    1, 3, 16) während des Vorlaufes  des Papierwagens 2     (Fig.    1, la) über die Welle 38       (Fig.    1, 16), so werden, durch eine noch zu     beschrei-          b--nde        Folgesteuereinrichtung    gesteuert, die Magnet  spulen 48 und 59     (Fig.    15, 16) erregt, wodurch der  Teil 49     (Fig.    16)

   festgehalten und der     Teil    53 mit  der Hohlwelle 56 gekuppelt wird. Synchron zur  Wagenbewegung wird nun die Speichertrommel 21  über die Glieder 44, 45, 74, 76, 78, 55, 56, 64, 24  entsprechend dem Geschwindigkeitsschaubild     (Fig.    17,  siehe V4) angetrieben.  



  Während des Rücklaufes des Papierwagens 2       (Fig.    1, la) werden,     gleichfalls    von der Folgesteuer  einrichtung gesteuert, die Magnetspulen 48 und 58       (Fig.    15, 16) erregt, so dass der Antrieb V4 der  Speichertrommel 21     (Fig.    16) in gleicher Weise über  die Glieder 44, 45, 74, 76, 77, 54, 56, 64, 20       (Fig.    17) erfolgt. Trotzdem die Richtung der An  triebsbewegung V2 hierbei entgegengesetzt liegt, wird  die Speichertrommel 21 in der gleichen Richtung an  getrieben, wie aus     Fig.    17 ersichtlich ist.  



  Arbeitet während der     übertragung    der Werte die       elektronische    Steuereinrichtung, so erfolgt vom Elek  tromotor 73 aus der Antrieb V3 der Speichertrommel  21     (Fig.    1, 16, 17). Hierzu wird die     Welle    38 durch  die von der     Folgesteuereinrichtung    gesteuerte Erre  gung des Elektromagneten 66 von der Welle 44     ent-          kuppelt.    Weiterhin sind in gleicher Weise die Ma  gnetspulen 50 und 58 erregt, so dass der Antrieb V3  mit einer entsprechend höheren Geschwindigkeit über  die Glieder 71, 44, 45, 77, 75, 54, 56, 64, 20 erfolgt.

    Die durch die     Folgesteuereinrichtung    durchgeführte  Umschaltung der Magnetspulen 48, 50, 58 und 59       (Fig.    15, 16) erfolgt innerhalb sehr kurzer Zeit, so  dass der     Zwanglauf    zwischen Buchungswagen 2 und  Speichertrommel 21 bei Umschaltung von Antrieb       V1    auf Antrieb<I>V2</I> und von Antrieb<I>V2</I> auf Antrieb  V3 erhalten bleibt.  



  Die     Folgesteuereinrichtung:     Die Folgesteuerung der einzelnen Arbeitsgänge  der Einrichtung wird durch ein     Schrittschaltrelais    RS       (Fig.    15) der üblichen Art     durchgeführt.    Das Schritt  schaltrelais RS besitzt Kontaktbahnen 1M bis     10M,     deren Kontaktstellen 0 bis 15 durch Leitungen über  Relais an eine     Plusspannungsleitung    S70 angeschlos  sen sind.

   Jeder Kontaktbahn 1M bis     lOM    ist ein  Schleifkontakt     SKl    bis SK10 zugeordnet, von denen  die Schleifkontakte     SKl,        SK5,        SK10,        SK9    und     SK7     über Leitung S71 direkt und die übrigen über Lei  tung<I>S72</I> und einen Kontakt<I>x</I> an     0-Potential        liegen.     Die Wicklung des     Schrittschaltrelais    RS ist     in    den  Anodenkreis eines     Thyratrons    R8 geschaltet,

   dessen  Anode über einen Kondensator C9 mit der Anode  eines zweiten     Thyratrons    T9 verbunden ist. Die  Anodenleitung dieses in Ruhestellung leitenden       Thyratrons    T9 führt über einen Anodenwiderstand  R12 an die     Plusspannungsleitung    S70.    Die Gitter der     Thyratrons    T8 und T9     liegen    über  Widerstände R 13 und R 14 an einer     Minusspannungs-          leitung    S73, die eine Spannung von 100 V führt.

    Wird das Gitter des     Thyratrons    T8 auf     0-Potential     gelegt, so zündet das     Thyratron    T8, wodurch das       Schrittschaltrelais    RS erregt wird, das dabei die       Schleifkontakte        SKI-SK10    um einen Schaltschritt       weiterschaltet.    Gleichzeitig werden zwei vom Schritt  schaltrelais RS betätigte Kontakte     Srl    und     Sr2    ge  schlossen, wodurch ein Relais     RX    erregt und das  Potential des Gitters des     Thyratrons    T9 auf 0 herab  gesetzt wird.

   Nach Zündung des     Thyratrons    T8 lädt  sich der Kondensator C9 auf, wobei die     Spannung     an der Anode des     Thyratrons    T9 unter den     Brenn-          spannungswert    absinkt, so dass das     Thyratron    T9  nach Zündung des     Thyratrons    T8 gelöscht wird.

   So  bald sich der Kondensator C9 aufgeladen hat, liegt  an der Anode des     Thyratrons    T9 wieder die volle  Betriebsspannung von 380 V,     womit    bei Schliessen  des Kontaktes     Sr2    das     Thyratron    T9 durch das     0-          Potential    an seinem Gitter wieder zündet. Es erfolgt  nunmehr über     Thyratron    T9 eine Entladung des  Kondensators C9, wodurch das Spannungspotential  an der Anode des     Thyratrons    T8 unter den Wert  der Zündspannung absinkt, so dass     Thyratron    T8  gelöscht und damit auch die Wicklung des Schritt  schaltrelais RS stromlos wird.  



  In Ruhestellung befinden sich die Schleifkontakte       SKl    bis     SK9    in Schaltstellung 0. Die Schaltstellung 0  der Kontaktbahn 7M ist über einen Kontakt     K1BM          (Fig.    1, 15) und eine Leitung S74     (Fig.    15) an das  Gitter des     Thyratrons    T8 angeschlossen, so dass bei       Schliessen    des Kontaktes     K1BM        (Fig.    1, 15) eine  Weiterschaltung des     Schrittschaltrelais    RS     (Fig.    15)  erfolgt.

   Zwischen Schaltstelle 1 der Kontaktbahn 1M  und Leitung S70 ist     ein    Relais RA mit einem Vor  widerstand geschaltet und zwischen den untereinan  der verbundenen Schaltstellen 8 bis 12 der Kontakt  bahn 1M und der Leitung S70 liegen zwei hinter  einandergeschaltete Relais RB und     RC,    die in Ver  bindung mit dem Relais RA die Kontakte     a1    bis a5,       b1    und b2 sowie cl und e2 schalten. Die Schaltstel  len 1, 3, 5, 7, 9 und 11 der Kontaktbahn 2M sind  untereinander und über einen     Vorwiderstand    und ein  Relais RD mit der Leitung S70 verbunden.

   Das Re  lais RD dient zur     0-Stellung    der Zähler     Z1    bis Z13       (Fig.    3, 3a, 3b). Es besitzt Kontakte, die, wie üblich,  in den Kathodenleitungen der Zähler     Z1    bis Z13  einen Kathodenwiderstand der in     Grundstellung     nichtleitenden Röhrensysteme dieser Zähler über  brücken, so wie es bei den Zählern Z14, Z15       (Fig.    4, 8, 10) dargestellt ist. Bei kurzzeitiger     öff-          nung    dieser Kontakte kippen die Zähler     Z1    bis Z13       (Fig.    3, 3a, 3b) durch die unsymmetrischen Ka  thodenpotentiale in Grundstellung.

   Von der Kontakt  bahn 3M     (Fig.    15) sind die Schaltstellen 1, 3, 5, 8,  10 und 12 über einen     Vorwiderstand    und     ein    Relais  RE an die Leitung S70 angeschlossen. Das Relais  RE schaltet in der gleichen Weise den     Ringzähler          FFz0    bis     FFz13        (Fig.    3, 3a, 3b) in Grundstellung.

        Hierbei werden wieder zusätzliche Kathodenwider  stände der in     Grundstellung    nichtleitenden Systeme  der     einzelnen        Trigger        FFz0    bis     FFz13    durch Kon  takte des Relais RE     (Fig.    15) überbrückt, bei deren  kurzzeitigen Öffnung das Kathodenpotential des in       Grundstellung    nichtleitenden Systems eines     Triggers          FFzl    bis     FFz13        (Fig.    3, 3a, 3b) erhöht wird, wo  durch diese in     Grundstellung    kippen oder in ihr ge  halten werden.

   An der Kontaktbahn 4M     (Fig.    15)  stehen die Schaltstellen 1 und 12 mit einem Relais  RF, die Schaltstellen 3 und 10 mit einem Relais     RG     und die Schaltstellen 5 und 8 mit einem     Relais    RH  in Verbindung, während von den Schaltstellen 2, 4,  6, 7, 9 und 11 eine Leitung S75 zu einem Start  magneten 86 in der Buchungsmaschine 1 führt.  Durch die Relais RF,     RG    und RH werden die       Trigger        FF5    und     FF6        (Fig.    3) in     Vorwahlstellungen     gebracht.

   Die Leitung S76     (Fig.    15) führt von der  Schaltstelle 1 der Kontaktbahn 5M zur Anoden  leitung des Relaisverstärkers R VO     (Fig.    3, 15). Wei  terhin sind die Schaltstellen 7 bis 12 der gleichen  Kontaktbahn über     hintereinandergeschaltete    Relais       RPl    bis     RP5        (Fig.    15), die die Kontakte p0 bis p 13       (Fig.    3,<I>3a, 3b)</I> schalten, mit der Leitung S70       (Fig.    15) verbunden.

   Die Schaltstellen 1, 3, 5, 8, 10  und 12 der Kontaktbahn 6M sind an ein Relais RK  angeschlossen, das die Kontakte     u1        (Fig.    8) und     u2          (Fig.    10) betätigt und damit die Zähler Z14 und Z15       (Fig.    3) in     Grundstellung    schaltet und das     weiterhin     die     Grundstellung    der     Trigger        FF2    und     FF3    in glei  cher Weise erzielt.

   Die Kontaktbahn 7M     (Fig.    15)  dient zur schrittweisen Weiterschaltung der Schleif  kontakte     SKl    bis     SK10.    Zu diesem Zwecke sind an  der Kontaktbahn 7M die Schaltstelle 1 über Kontakt       K1BM        (Fig.    1, 15) die Schaltstelle 2 über Kontakte       K2BM,    die Schaltstellen 2, 4, 6 über Kontakt     K3BM          (Fig.    15), die Schaltstellen 7, 9, 11, 13 über Kon  takt     K4BM    und die Schaltstellen 14 und 15 direkt  an Leitung     S74    angeschlossen,

   die zum Gitter des       Thyratrons    T8     führt.    Ein zwischen der zum Gitter  des     Thyratrons    T8 führenden Leitung S74 und     O-Po-          tential    liegender Kontakt y wird bei Erregung des  Relais     RQ1        (Fig.    12) durch den Relaisverstärker  <I>R VO</I>     (Fig.    3, 12) geschlossen, wobei gleichfalls eine  Weiterschaltung der Schleifkontakte     SK1    bis     S1110          (Fig.    15) erfolgt.

   Die Schaltstelle 1 der Kontaktbahn  8M ist mit einem Relais     RL,    und die     Schaltstellen     8, 10 und 12 der gleichen Kontaktbahn sind mit  einem Relais     RM    verbunden. Die Relais     RM    und     RL     dienen zum Erreichen der     Grundstellung    des     Triggers          FF4        (Fig.    3). Die Kontaktbahn 9M und     lOM        (Fig.    15)  dienen zur     Steuerung    des     Synchronisationsgetriebes     37     (Fig.    1, 16).

   Es sind die Schaltstellen 1, 2 und 13  der Kontaktbahn 9M     (Fig.    15) über die Magnet  wicklung 48     (Fig.    15, 16) und die Schaltstellen 3 bis  12 über die parallel geschalteten Magnetwicklungen  50, 66 und das dazu ebenfalls     parallel    geschaltete  Relais RT     (Fig.    15) mit der Leitung S70 verbunden.  Die Schaltstellen 1 und 2 der Kontaktbahn 10M ist  über die Magnetwicklung 59     (Fig.    15 und 16) und    die Schaltstellen 3 bis 13 der gleichen Kontaktbahn  sind über die Magnetwicklung 58 mit der Leitung  S70 verbunden.  



  Die Wirkungsweise:  Anhand eines Arbeitsbeispiels soll im folgenden  die Wirkungsweise beschrieben werden:  Auf dem Magnetbelag 13 der Kontokarte 14       (Fig.    la, 2, 3) seien     angenommenerweise    die Zahlen    - 366660000099,  - 101000000000 und  110000001133    gespeichert. Hierbei dient jeweils die 13. Stelle zum  Registrieren von beliebigen Vorzeichen, insbesondere  von Plus- oder Minusvorzeichen der gespeicherten  Information. Ein Impuls an dieser Stelle deutet       daraufhin,    dass die Zahlen negativ sind, was im vor  liegenden Beispiel bei den Zahlen I und     1I    der Fall  sei.

   Bei Beginn einer Buchung, nachdem die Konto  karte 14 automatisch oder von Hand auf die entspre  chende zu     bebuchende    Zeile eingestellt ist und der  Papierwagen 2     (Fig.    1, la) in seine Anfangsstellung  läuft, wird durch einen Nocken 79 über einen     Ab-          fühlhebel    82 ein Kontakt 8 geschlossen, der im  Stromkreis des Elektromagneten 12 liegt.

   Dies ge  schieht zu dem     Zeitpunkt,    wenn der Magnetbelag  13     (Fig.    la, 2, 3) in den Bereich der Magnetköpfe  HK und SK läuft, so dass mit Erregung des Elektro  magneten 12     (Fig.    1, la) die Magnetköpfe HK,<I>SK</I>       (Fig.    1, 3) gegen den Magnetbelag 13 gedrückt wer  den. Der handbetätigte Schalter 81     (Fig.    la) wird  mit einem weiteren, den Elektromagneten 88     (Fig.    16,  16a) zugeordneten Schalter 89 vorher in geschlossene  Stellung gebracht und rastet dort ein.

   Der Schalter  89 dient hierbei zum Einschalten des Elektromagne  ten 88, der die Speichertrommel 21     (Fig.    1, 3, 16)  mit dem     Synchronisationsgetriebe    37 kuppelt.     Kurz     vor Betätigung des Kontaktes 80     (Fig.    la) wird durch  einen am Papierwagen     (Fig.    1, la) befestigten Nocken  84 über einen     Abfühlhebel    82 ein Kontakt     K1BM          (Fig.    1, 15) geschlossen, wodurch das Startzeichen  für den Beginn des Saldenvortrages gegeben wird.

    Durch Schliessen des Kontaktes     KIBM    erfolgt in der  beschriebenen Weise eine Weiterschaltung der Schleif  kontakte     SKl    bis     SK9    auf die Schaltstelle 1. Hierbei  werden die Relais RA,<I>RD,</I> RE, RK und     RL    erregt,  wodurch die Kontakte     a1    bis a5     (Fig.    3, 3a, 3b) be  tätigt werden und die Zähler     Z1    bis Z13, der Ring  zähler     FFz0    bis     FFz13,    die Zähler Z14 und Z15 und  der     Trigger        FF4    in der beschriebenen Weise in       Grundstellung    gebracht werden,

   wenn sie sich nicht  schon in dieser befinden. Durch das Relais RF       (Fig.    15) werden die     Trigger        FFS    und     FF6        (Fig.    3)  in Ein-Stellung geschaltet, so dass Tor G31 geöffnet  wird.  



  Während der weiteren Vorlaufbewegung des Pa  pierwagens 2 erfolgt nun die Entnahme der Werte  vom Magnetbelag 13     (Fig.    1,<B><I>l</I></B><I> a,</I> 2, 3) durch den Ma  gnetkopf<I>HK.</I> Im Impulsformer 10 werden die abge-      fühlten Impulse getrennt, wonach die A-Impulse ge  mäss des umgeschalteten Kontaktes     a1    und des ge  schlossenen Kontaktes a3 einmal durch den Magnet  kopf K1 auf der Speichertrommel 21 zur Aufzeich  nung gelangen und zum andern über Verstärker V7  zum Tor G27 laufen.  



  Bei Schliessen des Kontaktes a5     (Fig.    3) wurde  der     Trigger        FF2    umgeschaltet, der wiederum einen  Umschaltimpuls an den     Trigger        FF3    abgegeben hat.  Sobald der     Trigger        FF3    in Ein-Stellung gekippt ist,  sind die Tore G27 und G30 geöffnet.

   Wie aus dem       Impulsdiagramm    der     Übertragung    der Informationen  in die Zähler     Z1    bis Z13 nach dem vorliegenden Bei  spiel     (Fig.    18, 19) ersichtlich wird, ist Tor G27 be  reits geöffnet,     wenn    die abgefühlten     A-Impulse    auf  seinem Eingang erscheinen, so dass diese durch Tor  G27     (Fig.    3) laufend über das offene Tor G29 in den  Zähler Z14 geleitet werden.

   Der erste aus dem Tor  G27 austretende Impuls läuft ausserdem auch zum  Ausschalteingang des     Triggers        FF4,    bleibt jedoch  dort wirkungslos, da dieser durch das Relais     RL          (Fig.    15) in Aus-Stellung gehalten     wurde.        Gleichfalls     wirkungslos     bleib-,n    die A-Impulse am geschlossenen  Tor G28     (Fig.    3).  



  Der Zähler Z14 wird durch den ersten einlaufen  den A-Impuls in Zählstellung 9 geschaltet, womit er  seine Zählkapazität überschreitet und einen über  tragungsimpuls abgibt, der zum Zähler Z15 läuft und  diesen in Zählstellung 1 schaltet. Der     übertrags-          impuls    läuft weiterhin über Leitung S12, den Ver  stärker V9, das Tor G31 und den Verstärker V13 in  den Ringzähler     FFz0    bis     FFz13        (Fig.   <I>3, 3a, 3b)</I> und  schaltet diesen in Zählstellung 1, das heisst, den       Trigger        FFzl    in Ein-Stellung, wobei die Tore     G1,     G14 geöffnet werden.  



  Mit dem ersten aus dem Impulsformer 10     (Fig.    3,  4) austretenden A-Impuls erscheint im Punkt F des  Impulsformers 10 ein Wertimpuls, der über Kontakt  a2 und Magnetkopf K2 auf der Magnettrommel 21       (Fig.    3) zur Aufzeichnung kommt und über Kontakt  a4, das Verzögerungsglied<I>VV</I> weiter als     B-Impuls     über Leitung S56 zum Tor G30 gelangt. Das Tor  G30 wurde mit Umschaltung des     Triggers        FF3    ge  öffnet, so dass der     B-Impuls        hindurchgelassen    wird  und durch Verstärker V10 verstärkt über Tor     G1    in  den Zähler     Z1    einläuft.

   Da das auf der ersten Stelle  gespeicherte Minuszeichen nur durch einen Impuls  dargestellt wird, bleibt der Zähler     Z1    in     Zählstellung     1. Die nachfolgenden A-Impulse schalten in der be  schriebenen Art den     Zähler    Z14 weiter, bis dieser  nach neun A-Impulsen wiederum die Zählstellung 8  erreicht hat.  



  Hiermit ist die erste Stelle der Zahl I der ge  speicherten     Informationen    in den Zähler     Z1    einge  geben. Die Übertragung der 2. Stelle     beginnt    mit dem  10. A-Impuls, der wiederum einen     übertragsimpuls     im Zähler Z14 auslöst, womit der Zähler Z15 und  der Ringzähler     FFzO    bis     FFz13        (Fig.    3, 3a, 3b) auf  Zählstelle 2 geschaltet werden.

   Die Weiterschaltung    des Ringzählers     FFz0    bis     FFz13        erfolgt    wie vorher  durch den über Verstärker V9, Tor G31 und Ver  stärker V13 auf die Ausschalteingänge des     Triggers          FFzO    bis     FFz13    laufenden     übertragsimpuls,    der den  in Ein-Stellung befindlichen     Trigger        FFzl    in     Aus-          Stellung    kippt,

   wodurch der nachgeschaltete     Trigger          FFz2    in     Ein-Stellung        geschaltet    wird.     Damit    ist     das     Tor G2 geöffnet und die den Wert der abgefühlten  Stelle darstellenden nachfolgenden     B-Impulse        können     in den Zähler Z2 einlaufen.

   Die     Dezimalstelle   <B>1011</B>  der Zahl I     besitzt    den Wert 3, so dass drei     B-Impulse     über Verzögerungsglied<I>VV,</I> Tor G30, Verstärker  V10 und über Tor G2 in den     Zähler    Z2     einlaufen     und diesen in Zählstellung 3 schalten. Mit dem 19.  A-Impuls läuft der 3.     übertragsimpuls    des Zählers  Z14 in den Zähler Z15 und in den     Ringzähler        FFz0     bis     FFz13    ein, so dass diese für die     übertragung    der  3. Stelle in den Zähler Z3 vorbereitet     sind.     



  In der beschriebenen Weise wird nun die     über-          tragung    der übrigen Stellen der Zahl I in die Zähler  Z3 bis Z13 fortgesetzt. Vor der     übertragung    der  Einerstelle erfolgt vom Zähler Z14 der 13. Übertrags  impuls, durch den der Zähler Z15     auf    die Zählstelle  13 geschaltet wird und dabei seine Zählkapazität  überschreitet und einen     übertragsimpuls    an den  nachgeschalteten     Trigger        FF5    abgibt, der dadurch     in     Aus-Stellung geschaltet wird.

   Weiterhin     wird    durch  den 13.     Übertragsimpuls    aus Zähler Z13 der Ring  zähler     FFzO    bis     FFz13    in Zählstellung 13 geschaltet.  Nach Übertragung der 12. Ziffer erfolgt durch den  14.     übertragsimpuls    aus Zähler Z14 eine Durch  schaltung des Ringzählers     FFzO    bis     FFzl3    von der       Zählstelle    13 auf die Zählstelle 0.

   Der     Durchschalt-          impuls    läuft auch auf den     Trigger        FF3,    der dadurch  umgeschaltet wird und die Tore G27 und G30  schliesst sowie eine positive Schaltspannung an den  Relaisverstärker R VO     (Fig.    3, 12) abgibt. Wie bereits  beschrieben, bleibt jedoch das Relais     RQ1,    das im  Anodenkreis des Relaisverstärkers R VO     liegt,    in  Ruhelage, wenn sich die     Folgesteuereinrichtung          (Fig.    15) in Schaltstellung 1 befindet.  



  Damit ist die Übertragung der Zahl I in die  Zähler     Z1    bis Z13     (Fig.    3, 3a, 3b) beendet. Gleich  zeitig wurde die Zahl I auf der Speichertrommel 21       (Fig.    1, 3, 16) aufgezeichnet. Während der weiteren  Wagenbewegung werden vom Magnetkopf HK die  Zahlen     II    und     III    abgefühlt und     auf    der Speicher  trommel im Anschluss an Zahl I zwischengespeichert.  Da die Tore G27 und G30 zu diesem Zeitpunkt ge  schlossen sind, findet keine Übertragung der Zahlen       1I    und     III    in die Zähler     Z1    bis Z13     (Fig.    3, 3a, 3b)  statt.

   Hat sich der Papierwagen 2     (Fig.    1, la) so weit  bewegt, dass der Magnetbelag 13     (Fig.    la, 2, 3) aus  dem Bereich des Magnetkopfes HK gelaufen ist, so  wird durch den Nocken 79 über     Abfühlhebel    82 der  Kontakt 80 geöffnet, wodurch der     Elektromagnet    12  abfällt und die Magnetköpfe HK und SK     in    Ruhe  lage gehen.

   Bei der weiteren Wagenbewegung wird  durch einen Nocken 85 über einen der     Abfühlhebel     82 der Kontakt     K2BM        (Fig.    1, 15) geschlossen, wo-      durch eine Weiterschaltung der     Folgesteuereinrich-          tung    in Schaltstellung 2 eingeleitet wird.  



  Mit Weiterschaltung der Schleifkontakte SKI bis  SK10     (Fig.    15) wird der an Schaltstelle 2 der Kon  taktbahn 4M angeschlossene     Startmagnet    86 erregt,  der damit einen nichtdargestellten Kontakt im Motor  stromkreis der Buchungsmaschine 1     (Fig.    1) schliesst,       womit    die     Übertragung    der in den Zählern     Zl        (Fig.    3,  <I>3a, 3b)</I> bis     Z13    enthaltenen Zahl I beginnt.

   Am An  fang der Übertragung bewegen sich die Zahnstangen  16     (Fig.    14) nach rechts in     Pfeilrichtung,    wobei in  der beschriebenen Weise durch die Verzahnung 17.,  die Hebel 18 und die Kontakte q in Verbindung mit  dem Impulsformer Il bis 113     (Fig.   <I>3, 3a, 3b)</I> auf  jeder der zu den Eingängen der Zähler     Z1    bis Z13  führenden Leitungen S76 bis S88     (Fig.    3a, 3b, 15)  zehn Impulse erzeugt werden, die in die Zähler     Z1     bis Z13     (Fig.    3, 3a, 3b)

   einlaufen und diese über die  darin gespeicherten     Werte    hinaus     weiterschalten.    In  dem Zähler     Zl    befindet sich der Wert 1, der das  Minuszeichen der Zahl I darstellt. In diesen Zähler       Z1    laufen die zehn vom Impulsformer Il kommen  den Impulse ein und schalten den Zähler     Z1    durch,  bis er wieder auf Zählstelle 1 steht. Dabei gibt er mit  Überschreitung seiner Zählkapazität beim 9.

   Impuls  einen     übertragsimpuls    ab, der den nachgeschalteten       Trigger        FFgl    in     Ein-Stellung    schaltet, wodurch der  Relaisverstärker     RV1    eine positive Schaltspannung  erhält, so dass der dem Relaisverstärker     RVl    zu  geordnete Elektromagnet 24     (Fig.    14) erregt wird.

    Das entsprechende Segment 30 und das Zahnrad 29       stellen    sich hierbei     in    bereits beschriebener Weise  auf dem     Winkelwert    9 ein, der dem Zehnerkomple  ment des im Zähler     Zl        (Fig.    3) enthaltenen Wertes 1  entspricht.

   Beim zweiten Ablauf der Zahnstangen 16       (Fig.    14) wird dann der     Komplementwert    9 zurück  verwandelt in den tatsächlichen     Wert    1, auf dem sich  die Zahnstange 16, die dem Zähler     Zl    zugeordnet  ist, einstellt, womit nichtdargestellte, in der Bu  chungsmaschine für die Vorzeichenverarbeitung vor  gesehene Mittel     gesteuert    werden.

   Analog zu dem  aus dem Zähler     Z1        (Fig.    3)     entnommenen    Wert wird  der Inhalt der übrigen Zähler Z2 bis Z13     (Fig.    3, 3a,  3b) auf die Zahnstange 16     (Fig.    14) und von     dort     in die Räderzählwerke 15     übertragen.    Nach über  tragung der Zahl I in die Räderzählwerke 15 wird,  gesteuert durch die Buchungsmaschine, ein Kontakt       K3BM        (Fig.    15) geschlossen, womit eine Weiter  schaltung der     Folgesteuereinrichtung    auf Schaltstelle  3 erfolgt.  



  In der Zeit, in der sich die     Schleifkontakte        SKl     bis     SK10    auf Schaltstelle 3 befinden, soll die Zahl Il  von der     Speichertrommel    21     (Fig.    1, 3a, 16) in die  Zähler     Zl    bis Z13 übertragen werden. Hierzu ist es  erforderlich, die vom vorhergehenden Arbeitsgang  noch in Wirkstellung befindlichen Glieder in Grund  stellung zu bringen.

   Zu diesem Zwecke werden die  Relais<I>RD, RE</I> und RK     (Fig.    15)     erregt,    wodurch die  Zähler     Zl    bis     Z13        (Fig.   <I>3, 3a, 3b)</I> der Ringzähler       FFA    bis     FFz13    und die Zähler Z14 und Z15 in         Grundstellung    gebracht werden. Weiterhin werden  die     Trigger        FF5    und     FF6    mit Erregung des Relais  RK     (Fig.    15) in     Aus-Stellung    geschaltet, so dass Tor  G31     (Fig.    3) geschlossen ist.

   Für die     Übertragung     der     Werte    von der     Speichertrommel    21 in die Zähler       Zl    bis     Zl3    erhält die     Speichertrommel    21, wie bereits  beschrieben, eine erhöhte Drehzahl,     wozu    über Schleif  kontakt     SK9    Magnetwicklung 50     (Fig.    15, 16), Elek  tromagnet 66 und das Relais RT und über Schleif  kontakt SK10 Magnetwicklung 58     erregt    werden.  



  Von der rotierenden Speichertrommel 21     (Fig.    1,  3, 16) werden nun durch die Magnetköpfe     K1    und  K2     (Fig.    3) über die wieder in Ruhestellung befind  lichen Kontakte     al    und a2 die Impulse der Zahl     1I     abgenommen. Da auf der     Speichertrommel    21 die  Impulse der Zahl     1I    im Anschluss an die Impulse  der Zahl I aufgezeichnet sind, ist die     Abfühlung    so  zu steuern, dass die Impulse der Zahl I, die bereits  in die Buchungsmaschine übertragen ist, wirkungslos  bleiben.

   Dies wird erreicht durch Steuerung des Tores  G31 mittels des Zählers Z15 und der nachgeschal  teten     Trigger        FF5    und     FF6.     



  Nachdem die Spuren     S1    und S2 der Speicher  trommel 21 so weit an den Magnetköpfen     Kl    und  K2 vorbeigelaufen sind, dass die Lücke, das heisst der  von Impulsen freie     Teil    des     Trommelumfanges    er  scheint, gibt der Lückensucher     LS        (Fig.    3, 6) in der  beschriebenen Weise einen Impuls an den     Trigger          FF2        (Fig.    3) ab, der umgeschaltet wird und seiner  seits den     Trigger        FF3    in     Ein-Stellung    schaltet, so dass  Tor G30 und Tor G27 geöffnet wird.

   Die 117     A-Im-          pulse    der Zahl I, die im folgenden von der Speicher  trommel 21 abgefühlt werden, durchlaufen wie bei  der     vorbeschriebenen    Übertragung der Zahl I die  Steuereinrichtung, ohne dass jedoch die     übertrags-          impulse    von Zähler Z14 durch das Tor G31 gelan  gen. Der Ringzähler     FFz0    bis     FFz13        (Fig.   <I>3, 3a, 3b)</I>  bleibt demzufolge in Ruhestellung, und somit bleiben  auch die über Tor G30 laufenden A-Impulse der  Zahl I an den Toren<B>GI</B> bis G13 wirkungslos.

   Ledig  lich der Zähler Z15 wird von den     übertragsimpulsen     des Zählers Z14 durchgeschaltet, bis er mit dem<B>109.</B>  A-Impuls infolge Kapazitätsüberschreitung einen       Übertragsimpuls    an den     Trigger        FF5    abgibt und  diesen in Ein-Stellung kippt, wobei der     Trigger        FF5     wiederum einen negativen Impuls an den     Trigger          FF6    abgibt, der diesen in Ein-Stellung schaltet.

   Damit  wird das Tor G31 geöffnet und der vom<B>118.</B>     A-          Impuls    ausgelöste 14.     Übertragsimpuls    des Zählers  Z14 schaltet über Tor G31 laufend den     Ringzähler          FFz0    bis     FFz13    in Zählstellung 1. Die nun folgen  den     B-Impulse,    bei der 1. Stelle der Zahl     1I    ist es  wiederum ein     B-Impuls,    der ein Minuszeichen dar  stellt, laufen nun in der gleichen Weise wie bei der  Zahl I in die Zähler     Z1    bis Z13 ein und schalten  diese in die entsprechenden Zählstellungen.

   Hierbei  wirken die vom 118. bis     zum    234. abgefühlten     A-          Impulse    als Steuerimpulse für die Weiterschaltung  des Ringzählers MO bis     FFzl3.    Mit     Durchschaltung     des Ringzählers     FFz0    bis     FFz13    von der     Zählstelle         13 auf die Zählstelle 0 durch den vom 235.

       A-Impuls     ausgelösten     übertragsimpuls    des Zählers     Z14    wird  der     Trigger        FF3        (Fig.    3) in Aus-Stellung geschaltet,  der dabei neben Schliessung der Tore G27 und G30  mit einer positiven Schaltspannung den Relaisverstär  ker<I>R VO</I>     (Fig.    3, 12) leitend macht, so dass durch  Anzug des Relais     RQ1    über Kontakt y die Weiter  schaltung der     Folgesteuereinrichtung        (Fig.    15) auf  Schaltstellung 4 erzielt wird.  



  In Schaltstellung 4 wird die Übertragung der Zahl  11 aus den     Zählern        Z1    bis Z13     (Fig.    3, 3a, 3b) in die  Räderzählwerke 15     (Fig.    14) analog zur     Übertragung     der Zahl I durchgeführt. Mit Erregung des Start  magneten 86     (Fig.    15) wird dieser Vorgang einge  leitet und mit     Schliessen    des Kontaktes     K3BM    und  der dadurch folgenden Weiterschaltung der Folge  steuereinrichtung auf Schaltstellung 5 beendet.

   In  Schaltstellung 5 erfolgt die Übertragung der Zahl     III,     die im Anschluss an die Zahl     1I    auf der Speicher  trommel 21     (Fig.   <I>3, 3a, 3b)</I> aufgezeichnet ist, in die  Zähler     Z1    bis Z13. Hierfür wird wiederum durch  die Relais<I>RD, RE</I> und RK     (Fig.    15) die Grund  stellung der Zähler     Z1    bis Z13     (Fig.    3, 3a, 3b) des  Ringzählers     FFA    bis     FFz13    und der Zähler Z14 und  Z15 hergestellt.

   Durch Erregung des Relais RH       (Fig.    15) wird der     Trigger        FF5        (Fig.    3) in     Ein-Stel-          lung    geschaltet und der     Trigger        FF6    in     Aus-Stel-          lung    gehalten. Weiterhin werden wiederum die Ma  gnetspulen 50, 58     (Fig.    15, 16) der Elektromagnet  66 und das Relais RT für den Antrieb V3     (Fig.    17)  der     Speichertrommel    21     (Fig.    1, 3, 16) eingeschaltet.  



  Bei der nun folgenden Umdrehung der Speicher  trommel 21 wird mit Erscheinen der Impulslücke am  Trommelanfang vom Lückensucher     LS        (Fig.    3, 6)  über den     Trigger        FF2        (Fig.    3) ein Umschaltimpuls  an den     Trigger        FF3    abgegeben, der dadurch in     Ein-          Stellung    kippt und die Tore G27 und G30 öffnet.  Der weitere Durchlauf der abgefühlten A-Impulse,  die der Zahl I entsprechen, durch die Glieder G27,  G29, Z14 und Z15 erfolgt wie beschrieben, jedoch  schaltet der mit dem 109.

   A-Impuls im Zähler Z15  erzeugte 1.     Übertragsimpuls    den durch Betätigung  des Relais RH     (Fig.    15) in Ein-Stellung geschalte  ten     Trigger        FF5        (Fig.    3) in Aus-Stellung, so     dass          Trigger        FF6    in Aus-Stellung und Tor G31 geschlos  sen bleibt. Es laufen somit die weiteren zwischen dem  118. und     234.A-Impuls    liegenden     B-Impulse    der  Zahl     1I    gleichfalls auf die geschlossen bleibenden  Tore GI bis G13 und bleiben dort wirkungslos.

   Die  entsprechenden A-Impulse wiederholen die Durch  schaltung der Zähler Z14 und Z15. Mit dem 226.  A-Impuls wird der 2.     Übertragsimpuls    in Zähler Z15  ausgelöst, wodurch der     Trigegr        FF5    in Ein-Stellung  und damit auch der     Trigger        FF6    in Ein-Stellung ge  schaltet wird, so dass nun erst Tor G31 geöffnet ist.  Der 235. bis 351. A-Impuls steuern in gleicher Weise  wie bei Zahl I und     II    die Übertragung der Zahl     III     in die Zähler     Z1    bis Z13.

   Die Zahl     III    besitzt das  Vorzeichen  plus , das durch das Fehlen eines Im-         pulses    auf der ersten Stelle der Zahl     III    gekennzeich  net ist. Die Übertragung dieser Vorzeichenstelle er  folgt in gleicher Weise wie die Übertragung einer  Null. Der Ringzähler     FFz0    bis     FFz13    wird nach       Durchschaltung    durch den 352.

   A-Impuls, der als  14.     Übertragsimpuls    aus dem Zähler Z14 austritt, zu  rück in Grundstellung geschaltet, wobei durch Um  schalten des     Triggers        FF3    über den Relaisverstärker  <I>R VO</I>     (Fig.    3, 12) die Weiterschaltung der Folge  steuereinrichtung     (Fig.    15) auf die Schaltstelle 6 er  folgt.  



  Die     Schaltstelle    6 ist für die     übertragung    der  Zahl     III    aus den Zählern     Z1    bis Z13     (Fig.   <I>3, 3a, 3b)</I>  in die Räderzählwerke 15     (Fig.    14) der Buchungs  maschine     (Fig.    1) vorgesehen. Dieser Vorgang er  folgt analog zu der Übertragung der Zahlen 1 und     II.     



       Näch    Aufnahme der Zahl     III    in die Räderzähl  werke 15     (Fig.    14) ist der Vortrag der Information  beendet. Gesteuert von üblichen Buchungsautomaten  vorgesehenen mechanischen oder elektromechani  schen Steuermitteln erfolgt nun in bekannter Art eine  Kontrolle der übertragenen Zahlen.

   Eins der über  tragenen Zahlen, beispielsweise die Zahl<B>111,</B> wird  hierzu als     Kontrollzahl    verwendet, die gebildet wird  aus der Summe der Zahl I, der Zahl     II    und einer  Beleg- oder     Kontennummer.    Die     Kontrollzahl        wird     bei dem vorhergehenden Buchungsgang errechnet und  auf dem Magnetbelag 13 der Kontokarte 14     (Fig.   <I>l a,</I>  2, 3) gespeichert. Während des neuen Buchungs  ganges nach Vortrag der gespeicherten Werte wird  von Hand die Beleg- oder     Kontonummer    in die Bu  chungsmaschine eingegeben.

   Die vorgetragenen  Zahlen I und     1I    sowie die Beleg- oder Kontonummer  werden     daraufhin    addiert und zwischen der so ent  standenen Summe und der vorgetragenen Zahl     III     die     Differenz    gebildet. Erscheint hierbei als Ergebnis  nicht 0, so     liegt    ein Fehler beim Vortrag der Zahlen  I,     1I    oder     III    oder beim Eingeben der Beleg- oder       Kontonummer    vor.

   Es erfolgt in diesem Falle eine       Anzeige    durch die     Zählwerke    15     (Fig.    14) und der  Vortrag der Zahlen I bis     III    muss wiederholt werden.  Bei     Übereinstimmung    der beiden Zahlen, wobei  gleichzeitig eine Kontrolle des richtigen Vorzeichens  erfolgt, werden die vorgetragenen Zahlen ausgewertet  und weiterverarbeitet. Die dabei entstehenden neuen  Informationen sind nun wiederum im Magnetbelag  13 der Kontokarte 14     (Fig.    la, 2, 3) zu     speichern.     



  Zur     Übertragung    der neuen Zahlen I',     1I'    und       III'    über die Zähler     Z1    bis Z13     (Fig.    3, 3a, 3b) und  über die Speichertrommel 21 auf die Kontokarte 14       (Fig.    la, 2, 3) sind die     Schaltstellen    7 bis 13 der       Folgesteuereinrichtung        (Fig.    15) vorgesehen. Die  Zahl I' soll hierbei den Wert -40003, die Zahl     II'     den Wert + 30009 und die Zahl     III'    den Wert  -60003 besitzen.

   Die Schaltzustände der     einzelnen     Glieder während der Rückübertragung sind in einem       Impulsdiagramm    in     Fig.    19 für die Zahl     II'    darge  stellt.  



  In Schaltstellung 7 der     Folgesteuereinrichtung          (Fig.    15) wird nach durchgeführter     Kontrolle    die      Zahl I' aus den Räderzählwerken 15     (Fig.    14) in die  Zähler     Z1    bis Z13     (Fig.    3, 3a, 3b) übertragen. Die  Aufzeichnung der neuen     Informationen    auf dem  Magnetbelag 13 der     Kontokarte    14     (Fig.    1, 1a, 2, 3)  erfolgt während des Rücklaufes des Buchungswagens  2 im Gegensatz zur     Abfühlung,    die während des  Vorlaufes erfolgt.

   Da die Bewegungsrichtung beim       Aufsprechen    der Bewegungsrichtung beim Abfühlen  entgegengesetzt ist, wird eine Umkehrung der Impuls  folge bei der Aufzeichnung erforderlich, um die auf  gezeichnete Information wieder normal ablesen zu  können. Das     bedingt,    dass bei der Aufzeichnung auf  die Speichertrommel 21     (Fig.    1, 3, 16) sowohl die  Reihenfolge der Zahlen sowie auch die Reihenfolge  der Stellen     innerhalb    einer Zahl umgekehrt werden  muss.  



  Die     Umkehrung    der Zahlenfolge geschieht durch  entsprechende     Steuerung    der     Trigger        FF5    und     FF6          (Fig.    3) durch die     Folgesteuereinrichtung        (Fig.    15).  Die     Umkehrung    der Stellenfolge wird erreicht durch       Umkehrung    der Zählrichtung des Ringzählers     FFz0     bis     FF,-13        (Fig.    3, 3a, 3b), so dass dieser von Zähl  stelle 13 nach Zählstelle 1 durchschaltet.

   Hierfür  sind die Relais     RP1    bis     RP5        (Fig.    15) vorgesehen,  welche die zwischen den     einzelnen        Triggem    des  Ringzählers     FFz0    bis     FFz13        (Fig.   <I>3, 3a, 3b)</I> liegen  den Kontakte p0 bis<B>p13</B> umschalten. Die Relais       RP1    bis     RP5        (Fig.    15) werden in Schaltstellung 7  bis 12 der     Folgesteuereinrichtung    erregt.

   Weiterhin  wird die Schaltstelle 7 das Relais RD für die Grund  stellung der Zähler     Z1    bis Z13 und der Startmagnet  86 für den Beginn einer     übertragung    aus den Räder  zählwerken 15     (Fig.    14) betätigt.

   Mit Beginn der       übertragung    der Zahl I' in die Zähler     Z1    bis Z13       (Fig.    3, 3a, 3b) führen die Zahnstangen 16     (Fig.    14)  in     Eingriff    mit dem die Zahl I' enthaltenden Räder  zählwerke 15 eine Verschiebung in Pfeilrichtung aus,  wobei sie sich wertmässig einstellen und in bereits be  schriebener Weise durch Betätigung der Kontakte       q1    bis q13     (Fig.    13, 14) in den Impulsformern Il  bis 113 (Füg.

   3, 3a, 3b, 13) die Erzeugung von den  zu übertragenden     Werten    entsprechenden Impulsserien       steuern.    Die Impulsserien laufen über die Leitungen  S75 bis S87     (Fig.   <I>3, 3a, 3b,</I> 15) in die Zähler     Z1     bis Z13     (Fig.    3, 3a, 3b) und schalten diese weiter.  Der Zähler Z13 steht nach Ablauf der Zahnstangen  16     (Fig.    14) in Zählstellung 3; die Zähler Z12, Z11  und Z10     (Fig.    3b) bleiben in Nullstellung, da die  Zahnstangen 16     (Fig.    14) bei     L7bertragung    einer Null  in Ruhelage verbleiben.

   Der Zähler Z9     (Fig.    3b) wird  auf Zählstellung 4 eingestellt und der Zähler     Z1          (Fig.    3) steht in Zählstellung 1, da die diesem Zähler  zugeordnete Zahnstange 16     (Fig.    14) durch Mittel,  welche die Vorzeichenverarbeitung steuern, auf den  Wert 1, der dem Minuszeichen der Zahl I' entspricht,  eingestellt wurde.

   Durch die eingestellten Zahnstan  gen 16 werden gleichzeitig Mittel gesteuert, die die  Werte auf der     Kontokarte    14     (Fig.    la, 2) zum Ab  druck bringen, wobei durch bekannte Mittel der  Kontakt     K4BM        (Fig.    15) geschlossen wird.     Hiermit       ist die     Übertragung    der Zahl I' in die Zähler     Z1    bis  Z13     (Fig.    3, 3a, 3b) beendet und die Folgesteuer  einrichtung     (Fig.    15) schaltet sich weiter auf Zähl  stelle B.  



  In Schaltstelle 8 erfolgt die     übertragung    der  Zahl I' auf die Speichertrommel 21     (Fig.    1, 3, 16).  Durch Betätigung der Relais RE     (Fig.    15) und RK  werden die Ringzähler     FFz0    bis     FFz13        (Fig.    3, 3a,  3b) und die Zähler Z14 und Z15 in     Grundstellung     gebracht, während durch Relais RH     (Fig.    15)       Trigger        FF5        (Fig.    3) in Ein-Stellung geschaltet und       Trigger        FF6    in     Grundstellung    gehalten wird.

   Weiter  hin wird durch Relais     RM        (Fig.    15)     Trigger        FF4          (Fig.    3) in Ein-Stellung geschaltet und für den An  trieb V3     (Fig.    17) der Speichertrommel 21     (Fig.    1,  3, 16) werden die Magnetspulen 50, 58     (Fig.    15, 16),  der Elektromagnet 66 und das Relais RT     (Fig.    15)  zum Anzug gebracht. Durch die Relais RB und     RC     erfolgt eine Umschaltung der Kontakte     b1,    b2 und  cl, c2     (Fig.    3).

   Damit wird der Eingang des Lücken  suchers     LS        (Fig.    3, 6) und der Eingang des Verzöge  rungsgliedes<I>VV</I>     (Fig.    3) über den Kontakt cl an den  Magnetkopf K3 angeschlossen. Bei der folgenden  Drehung der Speichertrommel 21 werden durch den  Magnetkopf K3 von der Spur S3, die aus 352 fest  auf etwa 270  des Trommelumfanges angebrachten  magnetischen Markierungen besteht, Impulse abge  nommen, die als A-Impulse zu Tor G27 und über       Verzögerungsglied   <I>VV</I> als     B-Impulse    zu Tor G30  laufen.

   Vom Lückensucher     LS        (Fig.    3, 6) wird der  Anfang der Taktspur ermittelt und über     Trigger        FF2     oder     Trigger        FF3        (Fig.    3) in Ein-Stellung geschaltet,  womit Tor G27 und Tor G30 geöffnet werden. Der  in Ein-Stellung befindliche     Trigger        FF4    hält Tor G28  geöffnet, so dass der erste durch G27 hindurchgelas  sene Impuls über Tor G28, Leitung S61, Verstärker  V6 und Kontakt b2 durch Magnetkopf K5 auf der  Spur<I>S5</I> der Speichertrommel 21 zur Aufzeichnung  gelangt.

   Gleichzeitig schaltet dieser Impuls den       Trigger        FF4    in Aus-Stellung, wodurch Tor G28 ge  schlossen und Tor G29 geöffnet wird. Der auf der  Speichertrommel 21 aufgezeichnete Impuls ist bei  der     Abfühlung    der Kontokarte 14 als 332. A-Impuls  für die     Durchschaltung    des Ringzählers     FFz0    bis       FFz13        (Fig.   <I>3, 3a, 3b),</I> wie bereits beschrieben, er  forderlich.

      Die folgenden A-Impulse schalten den Zähler  Z14 und Z15     (Fig.    3) durch, wobei Tor G31 erst  beim zweiten     übertragsimpuls    nach Umschaltung des       Triggers        FFS    in Ein-Stellung und des     Triggers        FF6     in Aus-Stellung geöffnet wird.

   Der mit dem 236.     A-          Impuls    als 27.     Übertragsimpuls    aus dem Zähler Z13       (Fig.    3b) austretende Impuls läuft über Tor G31       (Fig.    3) in den Ringzähler     FFz0    bis     FFz13        (Fig.    3,  <I>3a, 3b)</I> ein und schaltet dort den     Trigger        FFz0    in  Aus-Stellung, wobei über Leitung S55 ein Umschalt  impuls zu     Trigger        FFz13    läuft, der in Ein-Stellung  kippt.

   Dadurch wird Tor G13 und G26 geöffnet, so  dass die nachfolgenden über Verstärker V 10 auf Lei-           tung    S57 von Tor G30 kommenden     B-Impulse    über  Tor G13 in Zähler Z13 einlaufen. Gleichzeitig ge  langen die nachfolgenden, in den Zählern Z14 ein  laufenden A-Impulse über Leitung S59, Tor G26,  Tor     GG26,    Leitung S61, Verstärker V6 und Kontakt  b2 durch den Magnetkopf K5 zur     Aufzeichnung    auf  Spur S5 der Speichertrommel 21. Zähler Z13, der  auf Zählstelle 3 steht, wird durch die     B-Impulse    wei  tergeschaltet, bis er mit dem 7. Impuls eine Zähl  kapazität überschreitet und einen     übertragsimpuls     abgibt.

   Bis zu diesem Zeitpunkt sind sechs A-Impulse  über G26 und<I>GG26</I> laufend auf Spur S5 aufgezeich  net worden. Durch den     übertragsimpuls    aus Zähler  Z13 wird     Trigger        FFz13    in Ein-Stellung geschaltet,  wobei Tor GG26 geschlossen und Tor GG13 ge  öffnet wird. Die folgenden drei über Tor G26 laufen  den A-Impulse werden von Tor GG26 gesperrt, ge  langen aber über Tor     GG13,    Leitung S60, Verstär  ker V5 und Kontakt     b1    durch Magnetkopf K4 zur  Aufzeichnung auf Spur S4 der Speichertrommel 21.

    Es wird so gesteuert, dass vom Zähler Z13 eine  Trennung der aufzuzeichnenden Impulse in die über  Tor<I>GG26</I> laufenden auf Spur S5 aufgezeichneten  sechs A-Impulse, die als Füllimpulse auf die Konto  karte 14 übertragen werden, und in die über Tor  GG13 laufenden auf Spur S4 aufgezeichneten drei  A-Impulse, die als Wertimpulse auf die Kontokarte  übertragen werden, erfolgt. Damit ist die     übertra-          gung    der Einerstelle der Zahl I' aus dem Zähler  Z13 auf die Speichertrommel 21 beendet.

   Der nach  dem 9. in den Zähler Z13 eingelaufene A-Impuls  folgende     übertragsimpuls    aus Zähler Z14, schaltet  Zähler Z15 auf Zählstelle 2 und Ringzähler     FFz0     bis     FFz13    auf Zählstelle 12, womit die Übertragung  der Dezimalstelle 101 der Zahl I' aus Zähler Z12  auf die Speichertrommel 21     beginnt.    Die     übertra-          gung    der übrigen Dezimalstellen der Zahl I' erfolgt  in der gleichen Weise. Das im Zähler     Z1    als Wert  gespeicherte Minuszeichen wird als ein Wertimpuls  auf Spur S4 und acht Füllimpulse auf Spur S5 über  tragen.

   Mit     Durchschaltung    des Ringzählers     FFz0     bis     FFz13    auf die     Zählstelle    0 durch den vom 352.  A-Impuls ausgelösten 40.     Übertragsimpuls    des Zählers  Z14 wird der     Trigger        FF3    umgeschaltet, der die Tore  G27 und G30 schliesst und den Relaisverstärker  <I>R VO</I>     (Fig.    3, 12) zur Weiterschaltung des Schritt  schaltrelais RS     (Fig.    15) betätigt.  



  Die folgenden Arbeitsgänge der Schaltstellung 8  bis 12 der     Folgesteuereinrichtung    sind im wesentlichen  Wiederholungen des bisher Beschriebenen. In Schalt  stellung 9 der     Folgesteuereinrichtung        erfolgt    die       Übertragung    der Zahl     1I'    aus einem der Räderzähl  werke 15     (Fig.    14) in die Zähler     Z1    bis Z13     (Fig.    3,  <I>3a, 3b),</I> wobei die gleichen     Schaltfunktionen    wie bei  der entsprechenden Übertragung der Zahl I' ausge  führt werden.

   In Schaltstellung 10 der Folgesteuer  einrichtung     (Fig.    15) wird die Zahl     II'    aus den  Zählern     Z1    bis Z13     (Fig.   <I>3, 3a, 3b)</I> auf die Speicher  trommel 21 übertragen. Hierzu werden die gleichen  Relais wie in Schaltstellung 8 der Folgesteuereinrich-         tung        (Fig.    15) erregt, bis auf Relais RH, an dessen  Stelle das Relais     RG    betätigt wird. Dadurch wird       Trigger        FF5    und     FF6        (Fig.    3) in Grundstellung ge  bracht, so     dass    die Übertragung mit dem 2.

   Durch  lauf des Zählers Z15     beginnt    und die Zahl     II'    genau  im Anschluss an die Zahl I' auf die Spuren S4 und  S5 der Speichertrommel 21     übertragen    wird. Der mit  dem 1. A-Impuls über G28 auf Spur S5 aufgezeich  nete Impuls gelangt an die gleiche Stelle, an der in  Schaltstellung 8 der     Folgesteuereinrichtung        (Fig.    15)  zum gleichen Zeitpunkt der 1. über Tor G28     (Fig.    3)  laufende A-Impuls gespeichert wurde.

       In    Schaltstel  lung 11 der     Folgesteuereinrichtung        (Fig.    15) wird  die Zahl     11I'    analog zu den Zahlen I' und     1I'    aus  einem der Räderzählwerke 15     (Fig.    14) in die Zähler       Z1    bis Z13     (Fig.    3, 3a, 3b) übertragen.

   Schaltstellung  12 der     Folgesteuereinrichtung        (Fig.    15) dient     zur     Übertragung der Zahl     III'    aus den Zählern Z1 bis  Z13     (Fig.    3, 3a, 3b) auf die Speichertrommel 21,  wobei bis auf die Steuerung der     Trigger        FF5    und       FF6    die gleichen Schaltfunktionen ausgeführt werden,  wie bei der gleichen Übertragung der Zahlen I' und       1I'.    In dieser Schaltstellung werden die     Trigger        FF5     und     FF6    in Ein-Stellung geschaltet, so dass Tor G31  vom 1.

   Impuls an geöffnet ist und     somit    die     übertra-          gung    bereits während des ersten     Durchlaufes    des  Zählers Z15     erfolgt,    wodurch wiederum die Zahl     11I'     genau im Anschluss an die Zahl     II'    auf den. Spuren  S4 und S5 aufgezeichnet wird.

   Die Folgesteuer  einrichtung     (Fig.    15) schaltet sich daraufhin in Schalt  stellung 13 weiter, wo die Magnetspulen 58 und 48       (Fig.    15, 16) für den Antrieb V3     (Fig.    17) der  Speichertrommel 21     (Fig.    1, 3, 16) während des  Rücklaufes des Buchungswagens 2     (Fig.    1) erregt  werden. In Schaltstellung 13 der     Folgesteuereinrich-          tung        (Fig.    15) werden die neuen Zahlen I',     II'    und  <B>IN </B> von der Speichertrommel 21     (Fig.    1, 3, 16) auf  den Magnetbelag 13 der Kontokarte 14     (Fig.    1a, 2,  3) übertragen.

   Sobald sich der Buchungswagen 2       seiner    Anfangsstellung nähert, wird durch Nocken  79 über     Abfühlhebel    82 der Kontakt 80 geschlossen,  wodurch der     Elektromagnet    12 erregt wird, der die  Magnetköpfe SK und HK     (Fig.    1, 3) in Arbeitsstel  lung     bringt.    Durch den Magnetkopf SK beginnt die  Aufzeichnung der Zahlen I',     1I'    und     III'    auf den  Magnetbelag 13, der Kontokarte 14     (Fig.    la, 2, 3),

    wenn sich der linke Rand des Magnetbelages 13 der  Kontokarte 14 vor dem Magnetkopf SK befindet und  das Ende der     Impulslücke    auf der     Speichertrommel     21     (Fig.    1, 3, 16) synchron zur Wagenbewegung an  den Magnetköpfen K4 und K5     (Fig.    3) angelangt ist.

    Durch Magnetkopf K4 von Spur S4 abgefühlt und  über Kontakt     b1,    Leitung S62, Verstärker V14 und  Transformator Ml weitergeleitet, werden die Wert  impulse durch den     Magnetkopf    SK als positive Im  pulse zur Aufzeichnung gebracht und     innerhalb    einer  Wertstelle im Anschluss daran von Spur S5 über Ma  gnetkopf K5, Kontakt b2, Leitung S63, Verstärker  V15 und Transformator Ml die     Füllimpulse    durch  den gleichen Magnetkopf SK als negative Impulse      aufgezeichnet. In dieser Weise wird der gesamte  Trommelinhalt auf die     Kontokarte    14 übertragen.  



  Während des letzten Teils der     Rücklaufbewegung     des Papierwagens 2     (Fig.    1, 1a) wird durch den  Nocken 79 über     Abfühlhebel    82 der Kontakt 80 ge  öffnet, wodurch die Magnetköpfe<I>HK, SK</I>     (Fig.    1, 3)  in Ruhelage gehen. Weiterhin wird durch den Nocken  84     (Fig.    1, la) der Kontakt     K1BM        (Fig.    1, 16) kurz  zeitig geschlossen, so dass die     Folgesteuereinrichtung          (Fig.    15) in Schaltstellung 14 weitergeschaltet wird,  von wo sie sich selbsttätig nach Schaltstellung 0  durchschaltet.

   Beim Einlauf des Buchungswagens 2       (Fig.    1, la) in seine Ausgangsstellung werden auch  die Schalter 81 und 89     (Fig.    la, 16a) geöffnet,  womit der Vorgang abgeschlossen ist.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH I Verfahren zum automatischen Vortragen von In formationen an Buchungsmaschinen mit beweglichem Papierwagen, welches Verfahren sich mit einem Ma gnetbelag versehener Kontokarten, vor dem Auf zeichnungsträger angebrachter Magnetköpfe zur Auf zeichnung und Abfühlung und elektronischer Zähler zur vorübergehenden Aufnahme der Informationen bei einer übertragung aus der oder in die Rechen einrichtung einer Buchungsmaschine bedient, dadurch gekennzeichnet,
    dass während einer Buchung die dabei ermittelte aus mehreren mehrstelligen Zahlen bestehende Information in Impulse umgewandelt zahlenweise über einen elektronischen übertragungs- speicher in einen Zwischenspeicher eingegeben wird, von wo sie bei Rücklauf des Buchungswagens in seine Anfangsstellung auf einen auf einer Kontokarte angebrachten Magnetbelag durch einen Magnetkopf zur Aufzeichnung gebracht wird, und dass die auf gezeichnete Information bei Beginn einer neuen Bu chung während des Einlaufes des Buchungswagens in die erste Arbeitsspalte durch einen weiteren Magnet kopf abgefühlt wird,
    wobei die erste Zahl der abge fühlten Information direkt über den elektronischen Übertragungsspeicher in eine Recheneinrichtung der Buchungsmaschine eingegeben wird und die übrigen Zahlen im Zwischenspeicher gespeichert werden, von wo sie nach Eingabe der ersten Zahl nacheinan der ebenfalls über den übertragungsspeicher zur Eingabe in die Recheneinrichtung gebracht werden. UNTERANSPRÜCHE 1.
    Verfahren nach Patentanspruch I, dadurch gekennzeichnet, dass die vorzutragenden Werte in Form von positiven und negativen Impulsen im Ma gnetbelag gespeichert werden, wobei für eine Ziffer eine wertentsprechende Anzahl positive Impulse und eine dem dazugehörigen Neunerkomplement entspre chende Anzahl negative Füllimpulse bei der übertra- gung der Werte vom übertragungsspeicher in den Zwischenspeicher erzeugt, getrennt zwischengespei chert und hintereinander auf einer Zeile des Magnet belages aufgezeichnet werden,
    und dass nach Ab fühlung der Impulse vom Magnetbelag eine Trennung der Wertimpulse von den Füllimpulsen durchgeführt und an Stelle eines jeden Wertimpulses ein weiterer Füllimpuls erzeugt wird, so dass für jede Ziffer neben den Wertimpulsen eine Folge von neun Impulsen entsteht, die von den Wertimpulsen getrennt zwi schengespeichert werden und bei der folgenden Ober tragung der zwischengespeicherten Werte in den übertragungsspeicher als Steuerimpulse zur übertra- gung einer Ziffer dienen. 2.
    Verfahren nach Patentanspruch I und Unter anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die auf der Kontokarte impulsförmig gespeicherten Werte nach beendetem Vortrag nicht gelöscht werden, sondern für die Steuerung automatischer Prüf- oder Zins rechnungen verwendet werden. 3.
    Verfahren nach Patentanspruch 1 und Unter ansprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, dass der richtige Vortrag der Informationen dadurch kon trolliert wird, dass neben zwei Wert und Menge an gebenden Zahlen eine dritte Kontrollzahl vorgetragen wird, welche die Summe einer in die Buchungs maschine vor Beginn der Buchung eingegebenen Be leg- oder Kontonummer und der ersten beiden vor getragenen Zahlen darstellt, und dass nach beendeter übertragung in die Buchungsmaschine eine Ver gleichskontrolle auf 0 der Kontrollzahl mit der in der Buchungsmaschine aus den übrigen vorgetragenen Zahlen und der Kontonummer gebildeten Summe erfolgt.
    PATENTANSPRUCH 1I Einrichtung zur Ausführung des Verfahrens nach Patentanspruch I und Unteransprüchen 1 bis 3, da durch gekennzeichnet, dass Verbindungen eines Ab- fühlelementes (HK) über impulsformende und impuls unterscheidende Glieder<I>(J0, Ml, V14,<B>1715)</B></I> direkt und über einen als Magnettrommelspeicher ausge bildeten Zwischenspeicher (K1 bis K5, 20, 21) mit einem aus elektronischen Zähldekaden bestehenden Übertragungsspeicher (Z1 bis Z13) und mit einer für die stellen- und zahlenfolgerichtige Übertragung der Werte vorgesehenen Steuereinrichtung vorhanden sind,
    und dass dem Übertragungsspeicher (Z1 bis Z13) den Impulsdurchlass steuernde Schaltglieder (FFgl bis FFgl3, GG1 bis GG26) nachgeschaltet sind, die über den Zwischenspeicher (K1 bis K5, 20, 21) und impulsformende Glieder (V5,<I>V6, V14, V15,</I> Ml) mit einem Aufzeichenelement (SK) in Verbin dung stehen. UNTERANSPRÜCHE 4.
    Einrichtung nach Patentanspruch II, dadurch gekennzeichnet, dass für die Wertabfühlung und Auf zeichnung vorgesehene, in Arbeitsstellung still stehende Magnetköpfe<I>(HK, SK)</I> an eine mit dem Buchungswagen (2) bewegliche Kontokarte andrück- bar in der Buchungsmaschine angeordnet sind. 5.
    Einrichtung nach Patentanspruch II und Un teranspruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass für die Trennung der abgefühlten Impulse nach ihrer Rich tung in einem Impulsformer (J0) ein zwischen zwei Verstärkerstufen (N2, N3) liegendes Differenzier- glied R2, C2) vorgesehen ist, und dass zur Erzielung einer geschlossenen Steuerimpulsfolge die Anode einer für die Endverstärkung der negativen Impulse vorgesehenen Triode (T5) über einen Koppelkonden sator (C5) mit dem Gitter einer als letzte Stufe die positiven Impulse verstärkenden Triode (T4) ver bunden ist. 6.
    Einrichtung nach Patentanspruch II und Un teransprüchen 4 und 5, dadurch gekennzeichnet, dass der Ausgang des Impulsformers (J0) über Relais kontakte (a1 bis a4) mit einer Speichertrommel (21) zugeordneten Magnetköpfen (K1, K2) verbunden ist. 7.
    Einrichtung nach Patentanspruch II und Un teransprüchen 4 bis 6, dadurch gekennzeichnet, dass der für die Aufzeichnung und Abfühlung positiver Steuerimpulse (A-Impulse) vorgesehene Magnetkopf (K1) über Relaiskontakte (a1, cl) mit einem Tor (G27) und einem für das Aufsuchen des Anfanges einer auf der Speichertrommel (21) aufgezeichneten Impulsserie vorgesehenen Glied (LS) verbunden ist, und dass der für die Aufzeichnung und Abfühlung negativer Wertimpulse vorgesehene Magnetkopf (K2) über Relaiskontakte (a2, c2)
    ein Impulsverzögerungs- glied <I>(VV)</I> und Tore (G30, G1 bis G13) mit den Zählern (Z1 bis Z13) verbunden ist. B. Einrichtung nach Patentanspruch 1I und Un teransprüchen 4 bis 7, dadurch gekennzeichnet, dass das für die Ermittlung des Anfangsimpulses bei einer Trommelabfühlung vorgesehene Glied (LS) aus einer im Ruhezustand leitenden Triode (T6) besteht, deren Gitter über eine parallel geschaltete Widerstands Kondensator-Kombination an 0-Potential liegt,
    sowie einer weiteren nachgeschalteten, im Ruhezustand nichtleitenden Triode (T7), die bei Leitendwerden der Triode (T6) kurzzeitig gesperrt wird. 9. Einrichtung nach Patentanspruch 1I und Un teransprüchen 4 bis 8, dadurch gekennzeichnet, dass dem Glied (LS) zwei Trigger (FF2, FF3) in Reihe nachgeschaltet sind, von denen der eine Trigger (FF3) <I>auf</I> zwei Tore (G27, 30) und einem Relais verstärker (R VO) steuernd einwirkt. 10.
    Einrichtung nach Patentanspruch 1I, dadurch gekennzeichnet, dass ein elektronischer Zähler (Z14) mit der Zählkapazität neun und ein elektronischer Ringzähler (FFz0 bis FFz13) mit der Kapazität der verwendbaren Stellenzahl plus 1 zur Steuerung der folgerichtigen Übertragung der Wertstellen in den Zwischenspeicher (Z1 bis Z13) verwendet wird, indem der mit Steuerimpulsen (A-Impulse) durch geschaltete Zähler (Z14)
    bei Kapazitätsüberschreitung einen übertragsimpuls an den Ringzähler (FFz0 bis FFz13) abgibt, der mit seiner jeweils wirksamen Zählstelle 1 bis 13 den Einlauf von Wertimpulsen in der übertragungsspeicher (Z1 bis Zl3) und die Übertragung der in dessen Zählern enthaltenen Werte in den Zwischenspeicher durch öffnen von entspre chenden Toren (G1 bis G13 und G14 bis G26) steuert.
    11. Einrichtung nach Patentanspruch II und<U>Un-</U> teransprüchen 4 bis 10, dadurch gekennzeieh_net, dass ein von den übertragsimpulsen eines Zählers (Z14) weiterschaltbarer Zähler (Z15) mit der Zählkapazität der verwendbaren Stellenzahl und zwei in Reihe die sem Zähler (Z15) nachgeschaltete, durch eine Folge steuereinrichtung (RM 1M bis 10M)
    voreinstellbare Trigger (FF5, FF6) zur Steuerung der Auswahl der zu übertragenden Zahl aus einer Zahlenfolge vor gesehen sind, so dass der eine Trigger (FF6) auf ein den Einlauf von Impulsen in den Ringzähler (FFz0 bis FFz13) sperrendes Tor (G31) öffnend einwirkt, wenn der entsprechend der zu übertragenden Zahl voreingestellte andere Trigger (FF5)
    durch einen Übertragsimpuls des weiterschaltbaren Zählers (Z15) in Ein-Stellung kippt. 12. Einrichtung nach Patentanspruch II und Un teransprüchen 10 und 11, dadurch gekennzeichnet, dass der Ringzähler (FFz0 bis FFz13) mittels zwi schen den einzelnen Zählstufen liegender relaisbe tätigter Umschaltkontakte (p0 bis p13) derart aus geführt ist,
    dass bei einer Kontaktbetätigung eine Umkehrung der Zählrichtung zum Zwecke der folge rechten Aufzeichnung der einzelnen Wertstellen er folgt. 13. Einrichtung nach Patentanspruch Il und Un teransprüchen 4 bis 12, dadurch gekennzeichnet, dass die Eingänge der Zähler des Übertragungsspeichers (Z1 bis Z13) mit Impulsformern (TO bis J13) ver bunden sind, in denen für die Entnahme oder Ein gabe von Werten durch Betätigung mechanischer Kontakte Serien von jeweils zehn Entnahmeimpulsen oder eine entsprechende Anzahl Wertimpulse erzeugt werden,
    und dass den Zählern (Z1 bis Z13) Trigger (FFgl bis FFgl3) nachgeschaltet sind, die bei Um schaltung durch übertragsimpulse in Ein-Stellung öffnend auf zugeordnete Tore (GGl bis GG13) und schliessend auf andere zugeordnete Tore (GG14 bis GG26) einwirken und die durch übertragsimpulse aus einem weiteren Zähler (Z14) wieder in Aus- Stellung geschaltet werden. 14.
    Einrichtung nach Patentanspruch II und Un teransprüchen 4 bis 13, dadurch gekennzeichnet, dass bei einer Übertragung von Werten aus den Zählern (Z1 bis Z13) des Übertragungsspeichers fest auf der Speichertrommel (21) gespeicherte, durch einen Magnetkopf (K3) abgefühlte Impulse als Steuerimpulse über Relaiskontakte<I>(c 1, c2)</I> zum Glied (LS), zu einem Tor (G27) und über das Verzöge rungsglied (VV) zu einem weiteren Tor (G30) laufen. 15.
    Einrichtung nach Patentanspruch 1I und Un teransprüchen 4 bis 14, dadurch gekennzeichnet, dass die aus einem Tor (G29) austretenden Impulse über Tore (G14 bis G26 und GGl bis GG13) laufend als Wertimpulse durch einen Magnetkopf (K4) auf der Speichertrommel (21) aufgezeichnet werden und über Tore (G14 bis G26 und<I>GG14</I> bis GG26) lau fend als Füllimpulse durch einen weiteren Magnet kopf (K5) auf der Speichertrommel (21) aufgezeich net werden.
    16. Einrichtung nach Patentanspruch 1I und Un teransprüchen 4 bis 15, dadurch gekennzeichnet, dass die Magnetköpfe (K4, K5) über Relaiskontakte (bl, <I>b2)</I> gegenseitig mit der mit einem Mittelabgriff an 0-Potential liegenden primären Wicklung eines Übertragers (Ml) verbunden sind, während die Se kundärseite des Übertragers (M1) an dem Aufzeich- nungsmagnetkopf (SK) angeschlossen ist. 17.
    Einrichtung nach Patentanspruch Il und l!n- teransprüchen 4 bis 16, dadurch gekennzeichnet, dass zur Erzeugung eines Schlussimpulses ein durch die Folgesteuereinrichtung <I>(LM</I> bis 10M, RS) vor einstellbarer Trigger (FF4) vorgesehen ist, der ein Tor (G29) und ein Tor (G28), das in einer zu einem Magnetkopf (K5) führenden Impulsleitung liegt, steuert, indem er nach Voreinstellung das eine Tor (G28) offen und das andere Tor (G29) geschlossen hält, und von dem folgenden aus einem Tor (G27)
    austretenden Impulse so umgeschaltet wird, dass das andere Tor (G29) geöffnet und das eine Tor (G28) geschlossen wird, wobei nur der Umschaltimpuls über das eine Tor (G28) laufend durch den Magnetkopf (K5) auf der Speichertrommel (21) zur Aufzeichnu@ig gelangt. 18.
    Einrichtung nach Patentanspruch Il und Un teransprüchen 4 bis 17, dadurch gekennzeichnet, dass die für die Steuerung der Reihenfolge der ein zelnen Arbeitsgänge vorgesehene Folgesteuereinrich- tung (RS, 1M bis 10M) aus einem Schrittschaltrelais (RS) besteht, das zehn Kontaktbahnen (1M bis 10R1) besitzt, an deren Kontaktstellen (1 bis 15) Steuer relais (RA bis RH, RK bis RM, RP, RT) und Ma gnetwicklungen (48, 50, 58, 59, 66, RT) zur Schal tung der Kontakte (a1 bis a5, bl, <I>b2, cl,</I> c2, p0 bis p13),
    zur Schaltung der Zähler (Z1 bis Z15 und FFz0 bis FFz13) in Grundstellung, zur Voreinstel- lung der Trigger (FF2, FF3, FF4 bis FF6) sowie zur Steuerung eines elektromagnetisch schaltbaren Ge triebes (37) angeschlossen sind, und dass die Schleif kontakte (SKI bis SK10) der Kontaktbahnen an 0-Potential liegen. 19.
    Einrichtung nach Patentanspruch II und Un teransprüchen 4 bis 18, dadurch gekennzeichnet, dass die Wicklung des Schrittschaltrelais (RS) im Anodenkreis eines Thyratrons (T8) liegt, dessen Anode mit der Anode eines zweiten in Ruhestellung leitenden Thyratrons (T9) über einen Kondensator (c9) verbunden ist, und dass das Gitter des Thyratrons (T9) durch einen von der Wicklung des Schrittschalt- relais (RS) betätigten Kontakt (sr2)
    an 0-Potential gelegt werden kann, während ein zweiter vom Schritt schaltrelais (RS) betätigter Kontakt (srl) ein Relais (RX) kurzzeitig erregen kann, das durch Schliessen eines zwischen den Schleifkontakten der Kontakt bahnen<I>(2M, 3M, 4M, 6M,</I> 8M) und 0-Potential liegenden Kontaktes (x) die gleichzeitige Schaltung der Zähler (Zl bis Z15 und FFz0 bis FFz13) in Grundstellung bewirkt. 20.
    Einrichtung nach Patentanspruch II und Un teransprüchen 4 bis 17, dadurch gekennzeichnet, dass für die Weiterschaltung des Schrittschaltrelais (RS) eine Kontaktbahn (7M) vorgesehen ist, deren Schalt- stellen über mechanisch betätigte Kontakte (KIBM bis K4BM) mit dem Gitter des Thyratrons (T8) ver bunden sind. 21.
    Einrichtung nach Patentanspruch II und Un teransprüchen 4 bis 20, dadurch gekennzeichnet, dass für die Weiterschaltung des Schrittschaltrelais ein Relais (RQI) vorgesehen ist, das im Anodenkreis eines von einem Trigger (FF3) gesteuerten Relaisver stärkers (R VO) liegt, und dass der Eingang eines Triggers (FFz0) im Ringzähler (FFz0 bis FFz13) mit jenem Trigger (FF3) verbunden ist, so dass jener Trigger (FF3)
    in Aus-Stellung geschaltet wird und dabei Relais (RQ1) erregt, wenn der Ringzähler (FFz0 bis FFz13) auf Zählstelle 0 durchgeschaltet worden ist, wobei durch einen vom Relais (RQ1) be tätigten Kontakt (y) das Gitter des Thyratrons (T8) an 0-Potential gelegt wird. 22.
    Einrichtung nach Patentanspruch 1I und Un teranspruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass der Antrieb der Speichertrommel (21) während der Ab fühlung und Aufzeichnung von Buchungswagen (2) über verschiedene Glieder (41, 40, 39, 38, 65), über ein Getriebe (37) und eine Kupplung (64) erfolgt, und dass der Antrieb der Speichertrommel (21) während der Entnahme oder Eingabe von Werten in oder aus dem Zwischenspeicher (20, 21, K1 bis K5) von einem zusätzlichen Motor (73) mit entspre chend höherer Geschwindigkeit über das Getriebe (37) und die Kupplung (64) erfolgt, wobei die Ver bindung zum Buchungswagen (2) durch eine elektro magnetisch geschaltete Kupplung (65) unterbrochen ist. 23.
    Einrichtung nach Patentanspruch II und Un teransprüchen 4 und 22, dadurch gekennzeichnet, dass das Getriebe (37) als elektromagnetisch geschal tetes Umlaufrädergetriebe ausgeführt ist, das antriebs- seitig zwei ortsfeste Magnetwicklungen (48, 50) und abtriebsseitig zwei umlaufende an einem als Abtriebs glied wirkenden Flansch (57) befestigte Magnetwick lungen (58, 59) besitzt, dessen als Anker der Magnet spulen (48, 50 und 58, 59) wirkende Teile (46, 49 und 52, 53) mit Zahnrädern (47, 51 und 54, 55) starr verbunden sind, und dass das Getriebe einen auf einer antreibenden Welle (44) starr befestigten Steg (45) besitzt, der eine Umlaufwelle (74)
    mit als Umlaufräder wirkenden mit den Zahnrädern (47, 51 und 54, 55) in Eingriff stehenden Zahnrädern (75, 76 und 77, 78) trägt. 24. Einrichtung nach Patentanspruch II und Un teransprüchen 4, 22 und 23, dadurch gekennzeichnet, dass die Erregung der feststehenden Magnetspulen (48, 50) über eine Kontaktbahn (9M) und die Erre gung der umlaufenden Magnetspulen (58, 59) über eine andere Kontaktbahn (10M) gleichzeitig erfolgt, so dass der Antrieb der Speichertrommel (21) wäh rend des Abfühlens der Werte von der Kontokarte (14) vom Buchungswagen (2) durch Erregung der Magnetspulen (48, 50) in einer Richtung, während der Entnahme und Eingabe der Werte in den Zwi schenspeicher (20, 21,
    KI bis K5) von Motor (73) durch Erregung der Magnetspulen (50, 58) und des Elektromagneten (66) mit erhöhter Geschwindigkeit in der gleichen Richtung und während des Aufzeich nens der neuen Werte auf die Kontokarte (14) vom Buchungswagen durch die Erregung der Magnet spulen (48, 58) wiederum in der gleichen Richtung erfolgt. 25.
    Einrichtung nach Patentanspruch II und Un teransprüchen 4 und 22 bis 24, dadurch gekennzeich net, dass zur Arretierung der Speichertrommel (21) in Ruhelage und zum Kuppeln der Speichertrommel (21) in Abhängigkeit von der Stellung des Buchungs- wagens (2) eine schaltbare Rollenfreilaufkupplung (64) vorgesehen ist, die durch einen Elektromagneten (88) schaltbar ist. 26.
    Einrichtung nach Patentanspruch II und Un teransprüchen 4 bis 25, dadurch gekennzeichnet, dass ein Zähler (Z1) des tlbertragungsspeichers (Z1 bis Z13) für die Aufnahme des durch Wertimpulse dargestellten Vorzeichens der vorzutragenden Infor mationen vorgesehen ist.
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