CH355682A - Steigbügel für Reitzwecke - Google Patents
Steigbügel für ReitzweckeInfo
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- CH355682A CH355682A CH355682DA CH355682A CH 355682 A CH355682 A CH 355682A CH 355682D A CH355682D A CH 355682DA CH 355682 A CH355682 A CH 355682A
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- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B68—SADDLERY; UPHOLSTERY
- B68C—SADDLES; STIRRUPS
- B68C3/00—Stirrups
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- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B68—SADDLERY; UPHOLSTERY
- B68C—SADDLES; STIRRUPS
- B68C3/00—Stirrups
- B68C2003/0083—Stirrups with an anti-slip foot bar
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- B68—SADDLERY; UPHOLSTERY
- B68C—SADDLES; STIRRUPS
- B68C3/00—Stirrups
- B68C2003/0091—Stirrups with an anti-slip removable sole
Landscapes
- Engineering & Computer Science (AREA)
- Mechanical Engineering (AREA)
- Footwear And Its Accessory, Manufacturing Method And Apparatuses (AREA)
Description
Steigbügel für Reitzwecke Die bisher bekannten, gewöhnlich aus Metall be stehenden Steigbügel weisen als Gleitschutz auf der Bügelsohle eine Aufrauhung der Oberfläche oder einen auswechselbaren oder festen Belag aus Gummi oder Filz auf. Es hat sich gezeigt, dass eine Ober- flächenaufrauhung der Bügelsohle ihren Zweck nur so lange erfüllt, bis eine gewisse Abnützung der Auf- rauhung eingetreten ist. Dieser Abnützungsgrad tritt bei häufigem Gebrauch des Steigbügels sehr bald ein.
Gummiplatten ihrerseits gewährleisten einen sicheren Gleitschutz nur bei trockenem Wetter, während bei nassem Wetter die Adhäsionswirkung nicht mehr vor handen ist. Filzauflagen haben wiederum,den Nachteil der raschen Verschmutzung und Abnützung.
Gegenstand der vorliegenden Erfindung ist ein Steigbügel für Reitzwecke, durch welchen diese Nach teile behoben werden sollen. Der erfindungsgemässe Steigbügel zeichnet sich dadurch aus, dass an dessen Sohlenteil ein Gleitschutz angeordnet ist, welcher eine durch Körnungen gebildete rauhe Oberfläche aufweist.
In der Zeichnung sind beispielsweise Ausfüh rungsformen des Erfindungsgegenstandes dargestellt, und zwar zeigt: Fig. 1 eine Ansicht der ersten Ausführungsform des Steigbügels, Fig. 2 einen Schnitt hierzu gemäss Schnittlinie 11-1I in Fig. 1, Fig. 3 einen Teilquerschnitt gemäss Linie 111-I11 in Fig. 1, Fig. 4 eine Variante zu Fig. 3, Fig. 5 und 6 zwei weitere Varianten zu Fig. 2,
Fig. 7 eine Teilansicht einer zweiten Ausführungs form des Steigbügels und Fig. 8 eine Draufsicht zu Fig. 7.
Bei den gezeichneten Steigbügeln 1 ist die Bügel sohle 2 mit einem Gleitschutz 3 versehen. Der Gleit schutz besteht, ähnlich wie es bei Schleif- oder Schmirgelscheiben der Fall ist, aus einer Bindemasse und mehr oder weniger feinkörnigen Hartpartikeln. Die Hartpartikel bestehen z.
B. aus Elektrokorund, Kunstkorund und Siliziumkarbid (Carborundum) oder dergleichen harten Materialien. Diese Hartpartikel sind durch. Bindlemittel, z. B. Kunstharz, Thermopla- stik, zusammengehalten.
Zur Erzielung einer grossen Haftfestigkeit dieses aus Hartpartikeln und Bindemit tel bestehenden Belages 3 auf der Bügelsohle ist letz tere an der Anliegefläche mittels Sandstrahlgebläses oder mit Hilfe von Ätzmitteln aufgerauht. Auf dieser Aufrauhung findet der Belag vorzüglichen Halt. Der Belag kann die ganze Oberseite der Bügelsohle oder nur einen Teil derselben bedecken, wie dies in Fig. 2 bis 4 ersichtlich ist.
Der Belag 3 ist durch ein Klebe- mittel mit dem Steigbügel resp. der Bügelsohle 2 fest verbunden oder kann sonst in einer geeigneten Weise an .dieser festgelegt sein. Nach Fig. 2 und 3 weist die Bügelsohle einen schmalen belagsfreien Rand auf.
In der Variante nach Fig. 5 ist die Oberseite der Bügel sohle 2 mit zwei parallelen Belagsstreifen 3 versehen, während in Fig. 6 der Gleitschutz in Form von kleine ren oder grösseren Feldern aufgetragen ist. Die durch Zwischenräume voneinander getrennten Felder kön nen runde oder eckige Grundform aufweisen.
Feingekörnte Beläge bieten bei trockenem Wetter besseren Gleitschutz, während grobgekörnte Beläge bei nassem Wetter vorzuziehen sind. Zur Ermögli chung der wahlweisen Verwendung der je nach der Witterung vorteilhaftesten Ausführung, kann der Be lag 3 auf am Steigbügel 1 auswechselbaren Sohlen platten 4 angeordnet sein. Diese Sohlenplatten 4 kön nen aus Metall oder Kunststoff bestehen und sind an beiden Enden durch Einschnitte 5 für den Eingriff der Bügelschenkel gegabelt.
Der Belag 3 kann auch in diesem Fall die Oberseite der Sohlenplatte 4 ganz oder teilweise bedecken. Die Platten 4 sind verhält- nilmässig leicht in den Steigbügel einsetzbar, so dass bei Mitführung mehrerer Paare verschieden fein ge körnter Belagsplatten das jeweils passende Paar in die Steigbügel eingesetzt werden kann. Die auswechsel baren Platten 4 können statt mit Einschnitten 5 auch mit vorn und hinten an der Bügelsohle angreifenden Klemmfedern ausgestattet sein.
Die in Fig. 7 und 8 dargestellte Ausführungsform des Steigbügels kann als Gleitschutz eine auswechsel bare Platte 4 tragen, welche auf ihrer einen Seite einen feinen und auf ihrer anderen Seite dagegen einen Groben Belag 3 aufweist. Ein Belagswechsel kann so mit durch einfaches Wenden der Sohlenplatten 4 er reicht werden.
Claims (1)
- PATENTANSPRUCH Steigbügel für Reitzwecke, dadurch gekennzeich net, dass an dessen Sohlenteil ein Gleitschutz angeord net ist, \,velcher eine durch Körnungen gebildete rauhe Oberfläche aufweist. UNTERANSPRÜCHE 1. Steigbügel nach Patentanspruch, dadurch ge kennzeichnet, dass der Gleitschutz aus einem Belag von Hartpartikeln besteht, welche durch Bindemittel zusammengehalten sind. 2. Steigbügel nach Patentanspruch, dadurch ge kennzeichnet, dass der Gleitschutz auswechselbar am Sohlenteil angeordnet ist. 3.Steigbügel nach Patentanspruch und Unteran spruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass ein Gleit schutz auf beiden Seiten einer auswechselbaren Soh lenplatte angeordnet ist, wobei er auf der einen Seite fein- auf der andern dagegen grobkörnig ist. 4. Steigbügel nach Patentanspruch und Unteran spruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Hartpar tikel aus schleiffestem :Material bestehen. 5. Steigbügel nach Patentanspruch und Unteran spruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der Gleit schutzbelag auf einer aufgerauhten Fläche des Soh lenteiles angeordnet ist.
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| CH355682T | 1958-02-01 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| CH355682A true CH355682A (de) | 1961-07-15 |
Family
ID=4510933
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| CH355682D CH355682A (de) | 1958-02-01 | 1958-02-01 | Steigbügel für Reitzwecke |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| CH (1) | CH355682A (de) |
Cited By (5)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| FR2663017A1 (fr) * | 1990-06-12 | 1991-12-13 | Pothier Bernard | Etrier de cavalerie de securite. |
| US5172538A (en) * | 1991-09-05 | 1992-12-22 | Luger Linda S | Stirrup pad |
| USD339665S (en) | 1992-01-13 | 1993-09-21 | Seiko Industrial Co., Ltd. | Fillis stirrup |
| US20170275151A1 (en) * | 2016-03-22 | 2017-09-28 | Shano Group, LLC | Ridding stirrups with detachable foot beds |
| IT202100016949A1 (it) * | 2021-06-29 | 2022-12-29 | Stefano Gajo | “migliorata staffa da equitazione” |
-
1958
- 1958-02-01 CH CH355682D patent/CH355682A/de unknown
Cited By (5)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| FR2663017A1 (fr) * | 1990-06-12 | 1991-12-13 | Pothier Bernard | Etrier de cavalerie de securite. |
| US5172538A (en) * | 1991-09-05 | 1992-12-22 | Luger Linda S | Stirrup pad |
| USD339665S (en) | 1992-01-13 | 1993-09-21 | Seiko Industrial Co., Ltd. | Fillis stirrup |
| US20170275151A1 (en) * | 2016-03-22 | 2017-09-28 | Shano Group, LLC | Ridding stirrups with detachable foot beds |
| IT202100016949A1 (it) * | 2021-06-29 | 2022-12-29 | Stefano Gajo | “migliorata staffa da equitazione” |
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