DE543747C - Auswechselbare Schutzsohle aus Gummi oder Leder - Google Patents

Auswechselbare Schutzsohle aus Gummi oder Leder

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DE543747C
DE543747C DEK120018D DEK0120018D DE543747C DE 543747 C DE543747 C DE 543747C DE K120018 D DEK120018 D DE K120018D DE K0120018 D DEK0120018 D DE K0120018D DE 543747 C DE543747 C DE 543747C
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Germany
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sole
protective sole
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Expired
Application number
DEK120018D
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English (en)
Inventor
Gustav Krumm
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Individual
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Classifications

    • AHUMAN NECESSITIES
    • A43FOOTWEAR
    • A43BCHARACTERISTIC FEATURES OF FOOTWEAR; PARTS OF FOOTWEAR
    • A43B13/00Soles; Sole-and-heel integral units
    • A43B13/28Soles; Sole-and-heel integral units characterised by their attachment, also attachment of combined soles and heels

Landscapes

  • Footwear And Its Accessory, Manufacturing Method And Apparatuses (AREA)

Description

  • Auswechselbare Schutzsohle aus Gummi oder Leder Die Erfindung betrifft eine weitere Ausbildung des in Patent 481 277 beschriebenen Sohlenschutzes. Die dort beschriebene Schutzsohle wird an ihrem hinteren Ende von einer auf dem Kreuz der Sohle befestigten Flachfeder, die in ein in der Schutzsohle befestigtes Metallgehäuse drückt, niedergehalten.
  • Bei dieser Befestigungsart entsteht ein Mangel dadurch, daß einerseits das die Feder tragende Kreuz der Sohle sich mit der Zeit mehr oder weniger durchdrückt, wodurch sich die Feder von dem Metallgehäuse der Schutzsohle abhebt oder doch dieses nicht mehr genügend niederdrückt, andererseits gibt die Grundsohle insbesondere an der Stelle nach, wo das Metallgehäuse der Schutzsohle auf die Grundsohle drückt, wodurch ebenfalls der Kontakt mit der Feder mehr oder weniger verlorengeht.
  • Dieser Mangel wird durch die neue Erfindung behoben, indem die Befestigung der Schutzsohle ganz in das Metallgehäuse hineinverlegt ist. Das Metallgehäuse ruht auf einem in der Grundsohle befestigten -,Jerankeherungsblech und ist mit diesem durch eine Wippe verbunden.
  • Durch diese Anordnung ist das beim Gehen naturgemäße Verschieben der abnehmbaren Schutzsohle zwischen Grundsohle und hinterem Ende der Schutzsohle gewährleistet, andererseits ist aber auch ein immer gleichbleibendes Gleiten sichergestellt, da bei einem eventuellen Nachgeben der Grundsohle das in ihr befestigte Verankerungsblech, auf dem die Schutzsohle aufliegt, mit nachgibt.
  • Auf der Zeichnung ist der Erfindungsgegenstand an einem Ausführungsbeispiel näher .erläutert. Es zeigen Fig. z und 4 je eine Ansicht der Schutzsohle, Fig. z einen Schnitt der Schutzsohle, Fig.3 einen Schnitt der mit der Grundsohle befestigten Schutzsohle, Fig. 5, 6, 7 und zo Einzelteile, Fig. 8 und g das Metallgehäuse mit Wippe ohne Schutzsohle in je einer Endstellung zum Verankerungsblech.
  • Die Anordnung der Teile und die Wirkungsweise ist folgende: Das Schlüsselteil e mit der Scheibe b ist in der Schutzsohle befestigt und dient zur Einführung und Verankerung in einem in der Sohle des Schuhwerks befestigten Aufnahmeteil. Die Metallstreifen c, f und g, die an der Scheibe b eingehakt und mit Stiften lt befestigt sind, werden von dem Metallstreifen k, der in der Quere befestigt ist, überlappt. Auf diesen Streifen k ist mittels der Schlitze o das Metallgehäuse i (Fig. 5) gesteckt, das in einer am hinteren Ende der Schutzsohle befindlichen Aussparung angeordnet ist. In dem Metallgehäuse i ruht auf der Fläche m zwischen den Lappen n die Feder p mit den Einfederungen q. Die Feder p trägt die Wippe d, die einerseits durch den Schlitz r der Feder p und andererseits durch den Schlitz L des Metallgehäuses i hindurchgeht. Die Schutzsohle a wird nun auf die Grundsohle niedergedrückt, wie es die punktierte Linie in Fig. 4. und die Zusammenstellung in Fig 3 zeigt, wobei der untere Teil der Wippe d in das in der Grundsohle befestigte Verankerungsblech s durch den Schlitz t in Längsrichtung eingreift und durch Drehen in Ouerrichtung die Schutzsohle auf der Grundsohle festhält. Ein unabsichtliches Zurückdrehen der Wippe d wird durch die Einfederungen q verhindert. Das naturgemäße Gleiten des hinteren Teils der Schutzsohle über der Grundsohle, es ist dies ein Weg von 3 bis 4 mm, wird dadurch gewährleistet, daß die Wippe d in dem Verankerungsblech s nicht starr sitzt, sondern den in Fig. 8 und 9 gezeigten Weg machen kann, wobei die Feder p sich zwischen den Lappen it des Gehäuses i mit verschiebt. Jede feststehende Verankerung würde mit der Zeit losreißen, bei Dazwischenkommen von Sand u. dgl. sofort. Weitere gegenseitige Verschiebungen, die beim Gehen auftreten, können sich in den Schlitzen L und zs des Gehäuses i auswirken. Bei jedem Schritt findet ein gegenseitiges Verschieben statt einerseits zwischen dem Metallgehäuse i mit dem Metallstreifen k und den Metallstreifen c, f und g, andererseits mit diesen gegen das in der Sohle befestigte Verankerungsblech s.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Auswechselbare Schutzsohle aus Gummi oder Leder, die am vorderen Ende mittels Durchsteckbolzens bajonettartig mit der Schuhwerksohle verriegelt wird, nach Patent 481 277, dadurch gekennzeichnet, daß das am hinteren Ende der Schutzsohle (a) befestigte Metallgehäuse (i) eine in der Schuhwerksohle verankerte Wippe (d) mit Feder (p), die mit sichernden, das Drehen der Wippe (d) verhindernden Einfederungen (q) versehen ist, so aufnimmt, daß sich die Wippe (d) in dem Schlitz (i) des Gehäuses (i) mit der Feder (p) in Längsrichtung verschieben kann.
DEK120018D 1928-02-26 1931-04-18 Auswechselbare Schutzsohle aus Gummi oder Leder Expired DE543747C (de)

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