CH352001A - Einrichtung zur Verwandlung einer elektrischen Impulsserie in mehrere verschiedene Impulsserien niedrigerer Frequenz - Google Patents

Einrichtung zur Verwandlung einer elektrischen Impulsserie in mehrere verschiedene Impulsserien niedrigerer Frequenz

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CH352001A
CH352001A CH352001DA CH352001A CH 352001 A CH352001 A CH 352001A CH 352001D A CH352001D A CH 352001DA CH 352001 A CH352001 A CH 352001A
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CH
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switch
circuit
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pulse
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Inventor
Ryman Jan-Erik
Lundquist Pehr
Hugo Hansson Ernst
Original Assignee
Asea Ab
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    • G05CONTROLLING; REGULATING
    • G05BCONTROL OR REGULATING SYSTEMS IN GENERAL; FUNCTIONAL ELEMENTS OF SUCH SYSTEMS; MONITORING OR TESTING ARRANGEMENTS FOR SUCH SYSTEMS OR ELEMENTS
    • G05B19/00Programme-control systems
    • G05B19/02Programme-control systems electric
    • G05B19/04Programme control other than numerical control, i.e. in sequence controllers or logic controllers
    • G05B19/07Programme control other than numerical control, i.e. in sequence controllers or logic controllers where the programme is defined in the fixed connection of electrical elements, e.g. potentiometers, counters, transistors

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Description


  Einrichtung zur Verwandlung einer elektrischen Impulsserie  in mehrere verschiedene Impulsserien niedrigerer Frequenz    Bei der Erzeugung, der Verteilung und dem Ver  brauch von elektrischer Kraft ist es bei Regelungen  und Registrierungen immer üblicher geworden,     dass     den verschiedenen Energiemengen Impulsserien ent  sprechen, deren Frequenz gewöhnlich der elek  trischen Leistung proportional ist. In Verbindung  mit solchen Anlagen ist eine Einrichtung nötig, die  eine zugeführte Impulsserie auf eine leicht einstell  bare Weise verwandeln kann, so     dass    eine beliebige  Anzahl Impulsserien beliebiger, niedrigerer Fre  quenz erhalten werden kann.

   Es ist auch erwünscht,       dass    eine solche     impulsserienverwandelnde,    Einrich  tung nach einem im voraus eingestellten Programm  arbeiten kann, so     dass    die von der Einrichtung  herausgenommenen Teile der zugeführten Impuls  serie nach gewissen Zeiten. ihre Grösse ändern. Es  besteht auch ein ähnlicher Bedarf für eine Einrich  tung, die eine Impulsserie konstanter Frequenz lie  fern kann, welche Frequenz veränderbar sein soll und  entweder manuell oder automatisch nach einem be  stimmten Programm schnell verändert werden kann.  Eine einfache und verwendbare Einrichtung für die  oben angegebenen Zwecke ist indessen nicht be  kannt.  



  Die vorliegende Erfindung betrifft eine Einrich  tung zur Verwandlung einer elektrischen Impulsserie  in mehrere verschiedene Impulsserien mit niedrigerer  Frequenz.  



  Diese Einrichtung ist dadurch gekennzeichnet,       dass    die zu verwandelnde Impulsserie einem peri  odisch arbeitenden     Stromkreisumschalter    zugeführt  wird, der mehrere verschiedene Schaltstellungen auf  weist und mit einer Anzahl abgehender Leitungen  versehen ist, die an ungleich vielen     Schaltstellungeft     angeschlossen sind. Der     Stromkreisumschalter    arbei-         tet    derart,     dass    er durch jeden zugeführten Impuls  einen Schaltschritt vorangetrieben wird und in jeder  Schaltstellung einen elektrischen Impuls an jede der  zugehörigen abgehenden Leitungen vermittelt. Es  werden somit auf den Leitungen ungleich grosse Teile  der totalen Anzahl zugeführter Impulse erhalten.  



  Die Zeichnung zeigt einige Ausführungsbeispiele  der Erfindung. Im einzelnen stellen dar:       Fig.   <B>1</B> eine     impulsserienverwandelnde    Einrich  tung als erstes Beispiel der Erfindung mit zwei       Stromkreisumschaltern,    jeder mit zehn verschiedenen  Schaltstellungen und neun abgehenden Leitungen,  wobei die Umschalter aus Relaisketten bestehen,       Fig.    2 eine gleichwertige Einrichtung, bei welcher  die     Stromkreisumschalter    aus elektromagnetisch an  getriebenen     Schrittwählern    bestehen,       Fig.   <B>3</B> grundsätzlich eine Möglichkeit,

   wie ein  Schrittwähler mit dreissig Kontaktlamellen als     Strom-          kreisumschalter    mit zehn Schaltstellungen. verwendet  werden kann,       Fig.    4 den     Anschluss    der Kopplungsgeräte an die  von den Umschaltern abgehenden Leitungen,       Fig.   <B>5</B> schematisch, wie die Impulse zu den ab  gehenden Leitungen vermittelt werden können,       Fig.   <B>6</B> eine programmgesteuerte,     impulsserien-          verwandelnde    Vorrichtung und       Fig.   <B>7</B> eine der Energieabrechnung zwischen  mehreren Beteiligten dienende Einrichtung.  



  Die Einrichtung nach     Fig.   <B>1</B> weist zwei gleich aus  geführte     Stromkreisumschalter   <B>ST 1</B> und<B><I>ST</I></B>     II    auf,  jeder mit zehn verschiedenen Schaltstellungen und  neun abgehenden Leitungen. Die Umschalter<B>be-</B>  stehen bei dieser Ausführung aus Relaisketten.  Jeder Umschalter enthält drei Hilfsrelais<I>P, R,<B>S</B></I>       bzw.   <I>P', R',</I>     S'    und zehn     Zählerrelais    L<I>1-L</I><B>10</B>     bzw.              Ll'#--L10',    je eines für jede Schaltstellung des Um  schalters. Die Einrichtung ist in spannungslosem  Zustand gezeigt.

   Wenn der Einrichtung Spannung  zugeführt wird, wird das     Zählerrelais        LI    und dann  über den Kontakt     Lla    das Startrelais<B>S</B> erregt und  beide sprechen an, wobei der Umschaltkontakt<B>Sb</B>  umschaltet, so     dass    sich die Relais,<B>S</B> und     Ll    in Reihe  über die Kontakte     Pb,        Lla   <I>und</I><B>Sb</B> halten. Die zu  verwandelnde Impulsserie wird durch die beiden  Umschaltkontakte     Jl    und<B>J2</B> zugeführt. Diese kön  nen auf bekannte Weise mittels eines mit diesen  zwei Umschaltkontakten versehenen Hilfsrelais er  halten werden.

   Wenn ein Impuls der Einrichtung zu  geführt wird, nehmen die beiden Kontakte     JI    und<B>J2</B>  die untern Stellungen ein, wobei über die Kontakte       J2   <I>und</I>     LI0c    ein Impuls zu der abgehenden Leitung  <B>U9</B> und über die Arbeitskontakte     Llc    des angespro  chenen     Zählerrelais        Ll    zu den ausgehenden Leitun  gen<B>U8, U7, U6</B> und<B>U5</B> geht.

   Der Kontakt     Jl    ver  mittelt in der untern Stellung Strom von dem     Plus-          Pol    über den Kontakt     Pa    und die Wicklung des Re  lais R zu dem     Minus-Pol,    so     dass    das Relais R an  spricht. Wenn der     zuc        ührte    Impuls aufhört und       2>ef     die Kontakte     Jl    und<B>J2</B> nach den obern Stellungen  zurückkehren, hören auch die Impulse auf den     ab-          ,crehenden    Leitungen auf.

   Das Relais R ist abfall  verzögert, weshalb sein Anker nicht sofort abfällt,  wenn der Kontakt     JI    umschaltet, sondern sich über  die Kontakte     Jl   <I>und Ra</I> hält. Folglich wird das Re  lais P über die Kontakte<B>J2</B> und     Rb    erregt. Wenn  das Relais P anspricht, schaltet der Kontakt     Pb    um  und öffnet dabei den Haltestromkreis der Wicklung  des Relais     Ll.    Dieses Relais ist indessen abfall  verzögert, so     dass    die Wicklung des Relais L2 Strom  von dem     Plus-Pol    über die Wicklung des Relais<B>S,</B>  die Kontakte     Pb,        Llb    und die Wicklung L2 zu dem  Minuspol erhält.

   Das Relais L2 spricht folglich an  und hält sich über seinen Kontakt     L2a    und das Re  lais<B>S,</B> worauf der Anker des Relais     LI    abfällt. Auch  das Relais<B>S</B> ist abfallverzögert, so     dass    es erregt  bleibt. Dieser erste Impuls ist also von der Einrich  tung zu den abgehenden Leitungen<B>U9, U8, U7, U6</B>  und<B>U5</B> gegeben worden und hat weiter eine Um  schaltung des     Stromkreisschalters   <B>ST 1</B> dadurch ver  ursacht,     dass    das     Zählerrelais        Ll    abgefallen ist und'  das     Zählerrelais    L2 angesprochen hat.

   Bei dem  nächsten zugeführten Impuls, wenn die Kontakte       JI    und<B>J2</B> die untern Stellungen einnehmen, fliesst  über die Kontakte<B>J2</B> und     L10c    ein Impuls zu der  abgehenden Leitung<B>U9</B> und durch die Arbeits  kontakte     L2c    des angesprochenen     Zählerrelais    L2 zu  den abgehenden Leitungen<B>U8, U7, U4</B> und<B>U3.</B>  Wenn der Kontakt     Jl    die untere Stellung einnimmt,  fällt Relais R ab, während das Relais P, das eben  falls abfallverzögert ist, über die Kontakte     Jl    und       Pa    erregt bleibt.

   Wenn der zugeführte Impuls auf  hört, gehen auch keine Impulse auf die abgehen  den Leitungen; der Stromkreis des Relais P wird ge  öffnet, so     dass    sein Anker abfällt. Wenn der     Um-          schalterkontakt        Pb    dabei noch einmal umschaltet,    wird der Stromkreis der Wicklung des Relais L2 ge  öffnet.

   Dieses Relais ist indessen abfallverzögert,  weshalb das     Zählerrelais   <B>L3</B> Strom von dem     Plus-Pol     über die Wicklung<B>S</B> und die Kontakte     Pb    und     L2b     erhält, folglich anspricht und sich über seinem Kon  takt     L3a    hält, wonach das     Zählerrelais    L2 abfällt.  Der zweite zugeführte Impuls ist also zu den ab  gehenden Leitungen<B>U9,<I>U8,</I> U7, U4</B> und<B>U3</B> gege  ben worden und hat weiter eine Umschaltung des       Stromkreisumschalters   <B>ST 1</B> von der Schaltstellung 2  (L2 angezogen) nach der Schaltstellung<B>3 (L3</B> ange  zogen) verursacht.

   Die zugeführten Impulse werden  also zuerst zu gewissen, von der Schaltstellung des  Umschalters bestimmten abgehenden Leitungen ver  mittelt und verursachen danach eine Umschaltung  des     Stromkreisumschalters.    Hierdurch werden die  Impulse mit Sicherheit zu den richtigen abgehenden  Leitungen geführt.  



  Die Einrichtung arbeitet auf die oben. beschrie  bene Weise bis zum neunten zugeführten Impuls, der,  nachdem er durch den Kontakt     LI0c    zu der aus  gehenden Leitung<B>U9</B> und durch die Arbeitskontakte       L9c    des angesprochenen     Zählerrelais   <B>L9</B> zu den ab  gehenden Leitungen<B>U8,<I>U7,</I> U6</B> und     U4    vermittelt  worden ist, bewirkt,     dass    das     Zählerrelais        LIO    an  spricht und das     Zählerrelais   <B>L9</B>     entregt    wird.

   Das       Zählerrelais    L10 ist mit den Kontakten     LIOd    und       L10e    versehen, die den     Stromkreisumschalter        STII     beeinflussen. Wenn das     Zählerrelais        LIO    anspricht,  nimmt der Kontakt     LIOd    die untere Stellung ein und  vermittelt Strom von dem     Plus-Pol    durch den Kon  takt     Pa    und die Wicklung des Relais     R'    zu dem       Minus-Pol,    so     dass    das Relais R' anspricht.

   Wenn der  nächste Impuls, das heisst der zehnte, der Einrich  tung zugeführt wird und die Kontakte     Jl    und<B>J2</B>  die untern Stellungen einnehmen, wird über die Kon  takte<B>J2</B> und     LI0c    ein Impuls zu dem     Stromkreis-          umschalter   <B>ST 11</B> gegeben, in dem der Impuls über  den Kontakt     LlO'c    zu der abgehenden Leitung<B>U9'</B>  und über die Arbeitskontakte     LYc    des erregten Re  lais     Ll'    zu den abgehenden Leitungen     U8',        UT,   <B>U6'</B>  und     U5'    vermittelt wird.

   Wenn der zugeführte Im  puls aufhört, das heisst, wenn der Impulskontakt<B>J2</B>  nach der obern Stellung zurückkehrt, werden auch  keine Impulse mehr auf die abgehenden Leitungen  des Umschalters<B>ST 11</B> gegeben. Wenn der Impuls  kontakt     JI    gleichzeitig zurückkehrt, wird der  Stromkreis des Relais P unterbrochen, so     dass    dessen.  Anker abfällt.

   Der Kontakt     Pb    öffnet dabei den  Stromkreis des     Zählerrelais    L10 und schliesst statt  dessen den Stromkreis des Relais     LI    über die Wick  lung<B>S</B> und die Kontakte     Pb,        LI0b   <I>und<B>Sb,</B></I> so     dass     das Relais     LI    anspricht, wonach der Anker des       Zählerrelais    L10 abfällt. Wenn die Kontakte     LIOd     und     L10e    dabei umschalten, wird der Stromkreis des  Relais     P'    geschlossen, denn das Relais     R'    ist abfall  verzögert und hält sich über seinem Kontakt Ra.

   Der  Kontakt     13'b    unterbricht dabei den Stromkreis des  Relais     Ll'    und schliesst statt dessen den Stromkreis  des Relais     L2',    so     dass    dieses anspricht, wonach das      Relais     Ll'        entregt    wird.

   Der zehnte zugeführte Im  puls ist also zu den abgehenden Leitungen     U9',        U8',          UT,   <B>U6'</B> und<B>U5'</B> des     Stromkreisumschalters        STII     vermittelt worden und hat weiter zur Folge,     dass     der Umschalter<B>ST</B> I von der Stellung<B>10</B> nach der  Stellung<B>1</B> und der Umschalter     STII    von der Stel  lung<B>1</B> nach der Stellung 2 umgeschaltet worden ist.  Die danach zugeführten Impulse bis zu dem neun  zehnten werden auf die oben beschriebene Weise zu  den abgehenden Leitungen des Umschalters<B>ST<I>1</I></B> ge  geben.

   Der zwanzigste Impuls wird wie der zehnte  zu dem Umschalter<B>ST 11</B> und in diesem einerseits  zu der abgehenden Leitung<B>U9'</B> und anderseits über  die     Arbeitskontakte        L2'c    des angesprochenen Relais       L2'zu    den abgehenden Leitungen<B>U8,</B>     UT,   <B>U4'</B> und       UY    geführt und wird ferner eine Umschaltung des       Stromkreisumschalters   <B>ST</B>     II    von der Schaltstellung 2  nach der Schaltstellung<B>3</B> bewirken.  



  Wie es sich aus     Fig.   <B>1</B> ergibt, sind die abgehen  den Leitungen an die Arbeitskontakte der     Zähler-          relais    so angeschlossen,     dass    der abgehenden Lei  tung<B>U9</B> ein Impuls bei neun Schaltstellungen zu  geführt wird, der Leitung<B>U8</B> bei acht Stellungen,  der Leitung<B>U7</B> bei sieben Stellungen     usw.,    bis zu  der Leitung     Ul,    der ein Impuls bei nur einer Stel  lung zugeführt wird.

   Folglich werden auf der Leitung       Ul    zehn Prozent der zugeführten Impulse erhalten,  auf der Leitung<B>U2</B> zwanzig Prozent, auf der Lei  tung<B>U3</B> dreissig Prozent     usw.    Mit einer gestrichelten  Linie ist noch eine abgehende Leitung<B>U10</B> ange  deutet, der alle der Einrichtung zugeführten Impulse  zugeführt werden. Da der     Stromkreisumschalter     <B><I>ST</I> 11</B> gleich dem Umschalter<B>ST 1</B> ausgebildet ist,  ihm aber nur zehn Prozent an den Umschalter<B>ST<I>1</I></B>  gegebenen Impulse zugeführt werden, sind auf den  abgehenden Leitungen<B>U91,<I>U81,</I> U71</B>     usw.    neun,  acht, sieben     usw.    Prozent der Gesamtzahl der Im  pulse der zugeführten Impulsserie vorhanden.

   Wird  noch ein     Stromkreisumschalter    zu der Einrichtung  hinzugefügt, so werden auf den abgehenden Leitun  gen dieses Umschalters<B>0,9, 0,8, 0,7</B>     usw.    Prozent  der Impulse der zugeführten Impulsserie erhalten.  



  Natürlich können die abgehenden Leitungen an  den Kontakten der     Zählerrelais    auf viele verschie  dene Alten so angeschlossen werden,     dass    die oben  beschriebene Verwandlung der zugeführten Impuls  serie erreicht wird. Grundsätzlich ist nur ein     impuls-          vermittelnder    Arbeitskontakt jedes     Zählerrelais    er  forderlich. Dabei werden indessen mehrere verschie  dene abgehende Leitungen an demselben impuls  vermittelnden Kontakt angeschlossen, weshalb es  erforderlich ist,     dass    diese     Anschliessung    durch Sperr  ventile oder dergleichen ausgeführt wird, so     dass     eine falsche Impulsvermittlung vermieden wird.

   Da  nur eine ganze Anzahl Impulse zu einer abgehenden  Leitung vermittelt werden kann, werden die erhal  tenen Impulsserien mit einem gewissen Fehler be  haftet. Es ist z. B. nicht möglich, genau zwanzig  Prozent von zwölf zugeführten Impulsen zu erhalten.  Dieser unvermeidliche Fehler kann aber ganz klein    gehalten werden, wenn die Einrichtung so ausgeführt  wird,     dass    die zu einer abgehenden Leitung gege  benen Impulse in möglichst gleichen Zeitabständen  vermittelt werden.  



       Fig.   <B>5</B> zeigt schematisch, zu welchen abgehenden  Leitungen     U-Impulse    bei den verschiedenen Schalt  stellungen L der Umschalter vermittelt werden. Es  ist ersichtlich,     dass    die Zeitabstände zwischen den  Impulsen auf allen abgehenden Leitungen ausser der  Leitung<B>U2</B> möglichst gleich sind. Eine Verbesse  rung der Impulsvermittlung zu der Leitung<B>U2</B> ist  natürlich durch eine Vermehrung der Anzahl Arbeits  kontakte der     Zählerrelais    leicht zu erreichen. Das  Studium der     Fig.   <B>5</B> ergibt,     dass    der maximale Fehler,  der auf einigen der abgehenden Leitungen entstehen  kann,<B>  1</B> Impuls ist.

   Dieser Fehler ist also von  einer bestimmten Grösse und von der Anzahl zuge  führter Impulse unabhängig, weshalb der prozentuale  Fehler immer kleiner wird,<B>je</B> mehr Impulse die zu  geführte Impulsserie enthält.  



  Die Ausführung der     Stromkreisumschalter    nach       Fig.   <B>1</B> hat weiter den Vorteil,     dass    sie für     Stromkreis-          umschalter    mit jeder beliebigen geraden Anzahl  Schaltstellungen verwendet werden kann. Dadurch,       dass    die     Zählerrelais    anders angeordnet werden, wird  es auch möglich, einen     Stromkreisumschalter    mit  einer ungeraden Anzahl Schaltstellungen herzustellen.  



       Fig.    2 zeigt eine Einrichtung, die betreffend Ar  beitsweise, das heisst Verwandlung der Impulsserie,  der Einrichtung nach     Fig.   <B>1</B> entspricht. Die Einrich  tung besteht also aus zwei     Stromkreisumschaltern     <B><I>ST</I></B> I und<B><I>ST 11</I></B> mit zehn verschiedenen Schaltstellun  gen und neun ausgehenden Leitungen. Die     Strom-          kreisumschalter    bestehen hierbei aus einem elektro  magnetisch angetriebenen Schrittwähler, der aus  einer Antriebsspule V und sechs Kontaktbahnen     Vl     bis<B>V6</B> besteht.

   Jede Kontaktbahn ist mit zehn festen  Kontaktlamellen und einem beweglichen Kontaktarm  ausgerüstet, der bei jedem der Antriebsspule V zu  geführten Impulse von einer Lamelle auf die benach  barte Lamelle übergeht. Auch in diesem Falle wer  den die Impulse mittels zweier Impulskontakte     Jl     und<B>J2</B> zugeführt.

   Wenn ein Impuls zugeführt wird,  nehmen die Kontakte     Jl.    und<B>J2</B> die untern Stel  lungen ein, und     Jl.    vermittelt einen Impuls über die  Kontaktarme der Kontaktbahnen     Vl-V5    und die  Kontaktlamellen zu den abgehenden Leitungen<B>U9,</B>  <B>U8, U7, U6</B> und<B>U5.</B> Wenn der Kontakt<B>J2</B> seine  untere Stellung einnimmt, wird der Stromkreis des  Relais T geschlossen, so     dass    dieses anspricht. Dabei  wird indessen die Antriebsspule V nicht erregt, da  sie von dem Kontakt<B>J2</B> kurzgeschlossen ist.

   Wenn  der zugeführte Impuls aufhört und die Kontakte     Jl.     und     J2    nach den obern Stellungen zurückkehren,  gehen "auch keine Impulse mehr auf die aus  gehenden Leitungen. Gleichzeitig schliesst der  Kontakt<B>J2</B> die Wicklung des Relais T 'kurz.  Da aber dieses Relais abfallverzögert ist, er  hält die Antriebsspule V einen Impuls, der Wähler  wird angetrieben, so     dass    die Kontaktarme von den      Lamellen<B>1</B> auf die Lamellen 2 übergehen.

   Der  nächste zugeführte Impuls wird folglich durch den  Kontakt<B>J2,</B> die Kontaktarme der Kontaktbahnen       VI-VS    und die Lamellen 2 zu den abgehen  den Leitungen<B>U9, U8, U7, U4</B> und<B>U3</B> ver  mittelt und verursacht am Ende des Impulses eine  Umschaltung des Wählers, so     dass    die Kontaktarme  auf die Lamellen<B>3</B> übergehen. Nach dem neunten  Impuls sind also die Kontaktarme an die Lamellen  <B>10</B> der Kontaktbahnen angeschlossen.

   Der zehnte  zugeführte Impuls wird folglich durch den Kontakt       Jl    und die Lamelle<B>10</B> der Kontaktbahn<B>V5</B> zu den  Kontaktarmen der Kontaktbahnen     Vl'--V5    des       Stromkreisumschalters   <B>ST 11</B> vermittelt, von wo der  Impuls zu den ausgehenden Leitungen des Umschal  ters<B><I>ST</I> 11</B> geführt wird.

   Wenn der zugeführte Impuls  aufhört und die Kontakte     Jl    und<B>J2</B> nach den obern  Stellungen zurückkehren, erhalten sowohl die An  triebsspule V als auch die Antriebsspule     V'    einen  Impuls, da der Kontaktarm der Kontaktbahn<B>V6</B> sich  auf der Lamelle<B>10</B> befindet, weshalb sowohl der  Wähler des Umschalters<B>ST</B> I als auch der Wähler       de#    Umschalters<B>ST</B>     II    einen Schritt angetrieben  werden.

   Die ausgehenden Leitungen sind an die La  mellen der Kontaktbahnen auf eine ähnliche Weise  angeschlossen wie die abgehenden Leitungen an die  Arbeitskontakte der     Zählerrelais    in     Fig.   <B>1.</B>     Strom-          kreisumschalter    mit Schrittwählern haben den Vor  teil,     dass    sie beträchtlich billiger und kleiner sind  als die aus Relaisketten bestehenden. Wiederum wird  die Anzahl der Schaltstellungen des Umschalters von  der     Lamellenzahl    des Schrittwählers abhängig. Es ist  jedoch nicht erforderlich,     dass    die     Lamellenzahl    des  Wählers gleich der Anzahl verschiedener Schaltstel  lungen des Umschalters ist.

   Es wird nur gefordert,       dass    die     Lamellenzahl    ein ganzes Vielfaches der An  zahl verschiedener Schaltstellungen des Umschalters  ist.  



       Fig.   <B>3</B> zeigt schematisch, wie ein Wähler mit  dreissig Lamellen für einen Umschalter mit zehn  Schaltstellungen verwendet werden kann, und zwar  für die Kontaktbahn     V5    eines     Stromkreisumschalters     von dem in     Fig.    2 gezeigten<B>Typ.</B> Die Kontaktbahn  besteht hierbei aus dreissig Kontaktlamellen und  einem Kontaktarm. Um diesen Schrittwähler in  einem Umschalter mit zehn Schaltstellungen zu ver  wenden, sind die Lamellen<B>1, 11</B> und 21 wie auch  die Lamellen 2, 12 und 22     usw.    miteinander elek  trisch verbunden.  



  Die     Fig.   <B>1</B> und 2 zeigen Einrichtungen, bei wel  chen alle     Stromkreisumschalter    gleich ausgeführt  sind. Es ist jedoch auch eine Einrichtung mit ver  schieden ausgeführten     Stromkreisschaltern    möglich.  



       Fig.    4 zeigt, wie die oben genannten Kopplungs  geräte an die abgehenden Leitungen der     Strom-          kreisumschalter    angeschlossen werden können. Es  sind drei Gruppen abgehender Leitungen vorhanden,  die gemäss Annahme an eine     impulsserienverwan-          delnde    Einrichtung angeschlossen sind. Die abgehen  den Leitungen<B>U10</B> bis     Ul    sind an einen ersten, die    Leitungen<B>U9'</B> bis     Ul'    an einen zweiten und die Lei  tungen     U9"    bis     UY'    an einen dritten     Stromkreis-          umschalter    angeschlossen.

   Da die     Stromkreisumschal-          ter    gemäss Annahme mit zehn verschiedenen Schalt  stellungen ausgeführt sind, werden auf der Leitung       UIO    hundert Prozent der Impulse der zugeführten  Impulsserie erhalten, auf der Leitung<B>U9</B> neunzig  Prozent     usw.,    auf<B>U9'</B> neun Prozent, auf<B>U8'</B> acht  Prozent     usw.,    und auf     U9"   <B>0,9</B> Prozent, auf<B>U8"</B>  <B>0,8</B> Prozent     usw.    bis     UY,    auf welcher<B>0,1</B> Prozent  der Impulse der Impulsserie erhalten wird. Die drei  Kopplungsgeräte KI, K2 und K3 sind gleich aus  geführt und weisen<B>je</B> drei Schalter<B>01,</B> 02 und  <B>03</B> auf.

   Der Schalter<B>01</B> besteht aus einem beweg  lichen     Schalterann,    der abwechselnd mit jedem von  elf festen Kontakten Kontakt machen kann. Zehn  der festen Kontakte sind an<B>je</B> einer der abgehenden  Leitungen     Ul        0-Ul    angeschlossen. Die Schalter  02 und<B>03</B> sind ähnlich ausgeführt, bestehen aber  aus nur zehn verschiedenen festen Kontakten. Mittels  der Schalter<B>01,</B> 02 und<B>03</B> kann also eine beliebige  abgehende Leitung jedes Umschalters an den Punkt  4 angeschlossen werden.

   Da die Impulse zu den ab  gehenden Leitungen von nur einem     Stromkreisum-          schalter    zugleich vermittelt werden, wird durch  dieses Kopplungsgerät auf dem Punkt 4 die Summe  der zu den ausgewählten abgehenden Leitungen ver  mittelten Impulse erhalten. Wenn, wie in     Fig.    4,  mehrere Kopplungsgeräte KI, K2 und K3 ähnlich  angeordnet sind, ist es erforderlich,     dass    die von den  Schaltern ausgewählten abgehenden Leitungen durch  <B>je</B> ein Sperrventil<B>1,</B> 2 und<B>3</B> aneinander angeschlos  sen werden. Andernfalls entstehen unzulässige Ver  bindungen, die eine fehlerhafte Impulsvermittlung  verursachen.

   Sind keine Sperrventile angeordnet und  wird ein Impuls von dem ersten Umschalter zu der  abgehenden Leitung<B>U3</B> gegeben, so wird dieser  Impuls durch den Schalter<B>01</B> des Kopplungsgerätes  KI zu dem Punkt 4 vermittelt. Der Impuls wird  indessen auch durch den Schalter<B>03,</B> die ab  gehende Leitung<B>U5"</B> und den Schalter     OY'    zu dem  Punkt 4" geführt, was offenbar nicht zulässig ist.  Eine solche fehlerhafte     lmpulsvermittlung    wird durch  die erwähnten Sperrventile vermieden.  



       Fig.   <B>6</B> zeigt eine Einrichtung, die gestattet,     dass     die Verwandlung der zugeführten Impulsserie nach  einem im voraus festgelegten Programm verändert  wird. Der     impulsserienverwandelnden    Einrichtung       JO    (analog z. B.     Fig.   <B>1)</B> wird bei<B>5</B> die zu verwan  delnde Impulsserie zugeführt. Die Einrichtung ist mit  sieben Kopplungsgeräten     KI-K7    gemäss     Fig.    4  versehen, die also gestatten,     dass    sieben ungleich  grosse, im voraus festgelegte Teile der Impulsserie  während der Programmzeit erhalten werden können.

    Jeder Teil wird durch einen Arbeitskontakt     TR        la    bis       TR7a    eines zeitabhängigen Relais     TR1-TR7    wei  tergeleitet. Die Wicklungen dieser Relais werden  durch<B>je</B> eine Leitung oder Schiene eines Programm  schalters PO gespeist, welche Leitungen mittels ver  stellbarer Verbindungsklemmen<B>6</B> mit einer oder      mehreren aus einer Anzahl anderer Leitungen ver  bunden werden können, die an die Kontaktlamellen  einer Kontaktbahn     TY2    eines elektromagnetischen  Schrittwählers angeschlossen sind.

   Die Programm  zeit wird zweckmässig in gleich lange Perioden unter  teilt, und jede Lamelle der Kontaktbahn     TY2    wird  einer gewissen Periode dadurch zugeordnet,     dass    der  Antriebsspule TV des Wählers am Ende<B>j</B>eder Periode  ein Antriebsimpuls von dem Zeitkontakt TK zuge  führt wird. Die gezeigte Einrichtung ist für 24 ver  schiedene Perioden ausgestattet, und da der Wähler  <B>30</B> Lamellen besitzt, ist mittels einer zweiten Kon  taktbahn     TV1    und des     Selbstunterbrechers        TVS    des  Wählers dafür gesorgt,     dass    der Wähler für die  übrigen Schritte automatisch angetrieben wird.

   Bei  der gezeigten Einrichtung sind während der sechs  ersten Perioden die Zeitrelais     TR1    und     TR5    erregt,  und Impulsserien können von den Kopplungsgeräten       Kl    und K5 herausgenommen werden. Während der  siebten Periode sind die Relais     TR3    und     TR5   <I>er-</I>  regt, und Impulsserien werden von den Kopp  lungsgeräten K3 und K5 herausgenommen     usw.     



       Fig.   <B>7</B> zeigt, wie die oben beschriebene Einrich  tung bei der     Energieaustauschabrechnung    zwischen  drei Beteiligten verwendet werden kann. Die Betei  ligten überführen z. B. Energie über eine gemein  same Leitung oder liefern Energie aus einem ge  meinsamen Kraftwerk. Die Figur zeigt zwei verschie  dene Abrechnungsverfahren. Bei dem einen Ver  fahren ist der Kontakt<B>7</B> in der linken Stellung, und  der     impulsserienverwandelnden    Einrichtung     JO    wird  bei<B>8</B> eine Impulsserie zugeführt, die proportional  der totalen Energiemenge ist.

   Die verwandelnde Ein  richtung ist in diesem Falle mit Umschaltern mit  zehn Schaltstellungen ausgeführt und mit vier Kopp  lungsgeräten     Kl-K4    versehen, die gestatten,     dass     vier beliebig grosse prozentuale Teile der Impuls  serie herausgenommen werden können. Die Kopp  lungsgeräte sind durch zeitabhängige Kontakte     TR1a     bis     TR12a    an drei Impulszähler     SR1-SR3,    einen  für jeden Beteiligten, angeschlossen.

   Die zeit  abhängigen Kontakte     TR1a-TR12a    sind von einer  zeitabhängigen Einrichtung gesteuert, die wie in       Fig.    4 ausgeführt sein kann, so     dass    während jeder  Abrechnungsperiode jedem Beteiligten auf seinem  Impulszähler gewisse, im voraus festgelegte prozen  tuale Teile der totalen Energiemenge dadurch gut  geschrieben werden,     dass    der Impulszähler durch  einen geschlossenen Zeitkontakt an ein gewisses  Kopplungsgerät angeschlossen ist. Bei diesem<B>Ab-</B>  rechnungsverfahren wird natürlich darauf geachtet,       dass    während jeder Abrechnungsperiode die Summe  der herausgenommenen Impulsserien gleich der zu  geführten Impulsserie ist.

   Werden mehr als vier ver  schiedene Teile der Impulsserie während der Pro  grammzeit gewünscht, so kann dies durch eine Ver  mehrung der Anzahl der Kopplungsgeräte erreicht  werden.  



  Bei dem andern Abrechnungsverfahren wird der  Kontakt<B>7</B> auf die rechte Stellung umgeschaltet, und    der     impulsserienverwandelnden    Vorrichtung     JO    wird  von dem Impulsgeber<B>JG</B> eine Impulsserie mit einer  gewissen konstanten Frequenz zugeführt. Weiter  wird das Programm so eingestellt,     dass    während  jeder Abrechnungsperiode dem einen der Impuls  zähler, z. B.     SR3,    keine Impulsserie von den Kopp  lungsgeräten zugeführt wird. Auf die beiden     an-          dem    Impulszähler werden aber gewisse, im voraus  festgelegte Teile der Impulsserie von dem Impuls  geber<B>JG</B> gegeben.

   Zwei Beteiligten werden also be  stimmte Energiemengen unabhängig von der wahren,  totalen Energiemenge gutgeschrieben. Diese beiden  Impulsserien werden auch einer Summier- und     Sub-          trahiereinrichtung        SDV    zugeführt, der von<B>8</B> auch  eine der wahren Energiemenge proportionale Impuls  serie zugeführt wird. Die Differenz zwischen der  letzten Impulsserie und der Summe der von den  Kopplungsgeräten zugeführten Impulsserien wird  dem dritten Impulszähler     SR3    zugeführt, da für  diesen Zähler alle Kontakte     TRb    geschlossen sind.  Dem dritten Beteiligten wird also, nachdem die bei  den andern Beteiligten ihre bestimmten Energie  mengen erhalten haben, die überschüssige Energie  menge gutgeschrieben.

    



  Wenn bei den vorbestimmten Einrichtungen  keine Programmsteuerung gewünscht wird, sind na  türlich nur drei Kopplungsgeräte erforderlich, die  verstellt werden, wenn die Energieverteilung verän  dert werden soll, und ferner ist ein Schalter erfor  derlich, der den Impulszähler auswählt, dem die  überschüssige Energiemenge zugeführt werden soll.  



  Entsprechend dem angestrebten Erfindungs  zweck kann bei den beschriebenen Einrichtungen  eine beliebige Anzahl beliebig grosser Teile einer der  Einrichtung zugeführten Impulsserie erhalten werden.  Die Grösse der verschiedenen Teile kann mit jeder  beliebigen Genauigkeit erhalten werden mit der Be  schränkung,     dass    jeder Teil nur eine ganze Anzahl  Impulse enthalten kann. Jedem Teil kann auch  völlig unabhängig von den andern Teilen durch ein  einfaches Einstellungsverfahren. jeder beliebige Wert  innerhalb des     Genauigkeitsgrades    der Erfindung ge  geben werden. Die Erfindung gestattet auch, die  Grösse der herausgenommenen Teile nach gewissen  Zeiten nach -einem im voraus eingestellten Pro  gramm zu verändern.

Claims (1)

  1. <B>PATENTANSPRUCH</B> Einrichtung zur Verwandlung einer elektrischen Impulsserie in mehrere verschiedene Impulsserien mit niedrigerer Frequenz, dadurch gekennzeichnet, dass die zu verwandelnde Impulsserie einem peri odisch arbeitenden Stromkreisumschalter <B>(ST)</B> zu.- geführt wird, der mit mehreren Schaltstellungen und einer Anzahl an ungleich vielen Schaltstellungen an geschlossenen, abgehenden Leitungen<B>(U)</B> versehen ist, und welcher Stromkreisumschalter so arbeitet,
    dass er durch jeden zugeführten Impuls einen Schalt schritt vorangetrieben wird und in jeder Schaltstel- lung einen Impuls an jede der zugehörigen abgehen den Leitungen (U) vermittelt.
    UNTERANSPRüCHE <B>1.</B> Einrichtung nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass sie mehrere Stromkreisumschal- ter (S7) enthält, deren einem<B><I>(ST 1)</I></B> alle Impulse der zu verwandelnden Impulsserie zugeführt werden, und dass, wenn dieser Umschalter<B>(ST 1)</B> mit n verschie denen Schaltstellungen versehen ist, einem zweiten Stromkreisumschalter <B>(ST<I>11) EMI0006.0010 </I></B> der totalen Anzahl Impulse der zu verwandelnden Impulsserie zugeführt wird, und dass, wenn dieser zweite Umschalter <B><I>(ST</I> 11)</B> mit m verschiedenen Schaltstellungen ver sehen ist,
    einem dritten Stromkreisumschalter EMI0006.0013 der totalen Anzahl Impulse der zu verwandelnden Impulsserie zugeführt wird. 2. Einrichtung nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass ein mit n verschiedenen Schalt stellungen versehener Stromkreisumschalter <B>(ST)</B> mit n<B><I>-</I> 1</B> verschiedenen abgehenden Leitungen<B>(U)</B> versehen ist, von denen eine (U1) an eine Schalt stellung angeschlossen ist, eine zweite<B>(U2)</B> an zwei Schaltstellungen, eine dritte<B>(U3)</B> an drei Schalt stellungen usw.,
    so dass auf den verschiedenen ab gehenden Leitungen EMI0006.0019 der totalen Anzahl der dem Stromkreisumschalter (S7# zugeführten Impulse abgegeben werden. <B>3.</B> Einrichtung nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass der Stromkreisumschalter <B>(ST)</B> Impulse zu ihren abgehenden Leitungen<B>(U)</B> während der Pausen zwischen den von den zugeführten Im pulsen verursachten Umschaltungen vermittelt. 4.
    Einrichtung nach Unteranspruch<B>1,</B> dadurch gekennzeichnet, a dass bei einem ersten mit n verschie- denen Schaltstellungen versehenen Stromkreisum- schalter (STI) die abgehenden Leitungen<B>(U)</B> nur an n<B><I>-</I> 1</B> Schaltstellungen angeschlossen sind, und dass der Umschalter (STI) so angeordnet ist,
    dass er bei der Einnahme der übrigbleibenden Schaltstel lung einen Impuls zu einem nachfolgenden Strom- kreisumschalter (STII), vermittelt, so dass diesem EMI0006.0045 der Anzahl der dem erstgenannten Umschalter (S7# zugeführten Impulse zugeführt wird. <B>5.</B> Einrichtung nach Unteranspruch<B>1,</B> dadurch gekennzeichnet, dass alle Stromkreisumschalter <B>(ST)</B> mit gleich vielen Schaltstellungen und abgehenden Leitungen (U) versehen sind.
    <B>6.</B> Einrichtung nach den Unteransprüchen 2 und<B>5,</B> dadurch gekennzeichnet, dass die Stromkreis- umschalter <B>(S73</B> mit<B>je</B> zehn verschiedenen Schalt stellungen und neun abgehenden Leitungen<B>(U)</B> ver sehen sind. <B>7.</B> Einrichtung nach Unteranspruch<B>1,</B> dadurch gekennzeichnet, dass sie ein Kopplungsgerät (K) ent hält, das eine beliebige abgehende Leitung<B>(U)</B> bei jedem Stromkreisumschalter <B>(ST)</B> auszuwählen ge stattet, und dass die so ausgewählten abgehenden Lei tungen<B>(U)</B> miteinander elektrisch verbunden sind.
    <B>8.</B> Einrichtung nach Unteranspruch<B>7,</B> dadurch gekennzeichnet, dass sie mehrere ähnlich angeordnete Kopplungsgefäte (K) enthält, und dass die mittels eines Kopplungsgerätes (K) ausgewählten abgehen- eien Leitungen durch<B>je</B> ein Sperrventil<B>(1,</B> 2,<B>3)</B> mit einander elektrisch verbunden sind, welche Sperr ventile so gerichtet sind, dass ein Impuls, der von einem Stromkreisumschalter <B>(ST)</B> vermittelt ist, nicht auf die abgehenden Leitungen der andern Strom- kreisumschalter kommen kann.
    <B>9.</B> Einrichtung nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass ein Stromkreisumschalter <B>(ST)</B> aus einer Relaiskette mit ebenso vielen Zählerrelais (L) wie Schaltstellungen des Umschalters<B>(ST)</B> be steht, welche Relaiskette so angeordnet ist, dass immer ein Zählrelais (L) erregt ist und durch einen dem Umschalter<B>(ST)</B> zugeführten Impuls abgeschal tet wird, gleichzeitig mit der Erregung des nächst folgenden Zählerrelais, wobei die Zählerrelais (L) mit Arbeitskontakten (Lc) versehen sind, an welche die abgehenden Leitungen<B>(U)</B> des Umschalters<B>(ST)
    </B> angeschlossen sind und über welche Impulse zu den angeschlossenen abgehenden Leitungen<B>(U)</B> vermit telt werden, wenn die Zählerrelais (L) ansprechen. <B>10.</B> Einrichtung nach Unteranspruch<B>9,</B> dadurch gekennzeichnet, dass jedes Zählerrelais (L) mit min destens ebenso vielen Arbeitskontakten (Le), wie an das Zählerrelais (L) angeschlossene abgehende Leitungen<B>(U)</B> vorhanden sind, versehen ist, und dass nur eine abgehende Leitung<B>(U)</B> an jeden Ar beitskontakt (Lc) angeschlossen ist.
    <B>11.</B> Einrichtung nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass der Stromkreisumschalter <B>(ST)</B> einen elektromagnetisch angetriebenen Schrittwähler aufweist, der mit einer Antriebsspule (V) und mit mindestens einer Kontaktbahn (VI-V6) versehen ist, welche Kontaktbahn aus einer Anzahl fester Kontaktlamellen und einem beweglichen Kontaktarm besteht, der bei jedem der Antriebsspulen zugeführ ten Impuls von einer Lamelle auf die benachbarte Lamelle übergeht, wodurch Stromkreise geschlossen und dadurch Impulse zu den abgehenden Leitungen <B>(U)</B> des Umschalters<B>(ST),</B> die an die Lamellen an geschlossen sind, vermittelt werden, wobei die An zahl Kontaktlamellen jeder Kontaktbahn (V1-V6)
    gleich oder ein Vielfaches der Anzahl verschiedener Schaltstellungen des Umschalters<B>(ST)</B> ist. 12. Einrichtung nach Unteranspruch<B>11,</B> da durch gekennzeichnet, dass der Schrittwähler mit mindestens gleich vielen Kontaktbahnen (V1-V6) versehen ist wie es an eine von den Schaltstellungen angeschlossene abgehende Leitungen<B>(U)</B> gibt, und dass nur eine abgehende Leitung<B>(U)</B> an jede Lamelle angeschlossen ist. <B>13.</B> Einrichtung nach Unteranspruch<B>8,</B> dadurch gekennzeichnet, dass die von den verschiedenen Kopplungsgeräten (K) erhaltenen Impulsserien über <B>je</B> einen zeitabhängigen Kontakt (TR1a-TR7a) wei tergeleitet werden. 14.
    Einrichtung nach Unteranspruch<B>13,</B> da durch gekennzeichnet, dass die zeitabhängigen Kon takte (TRIa-TR7a) von<B>je</B> einem Relais (TR1 bis TR7) gesteuert werden, dessen Wicklung durch eine Leitung gesPeist Wird, die mittels verstellbarer Verbindungsklemmen<B>(6)</B> wablweise mit einer oder mehreren aus einer Anzahl anderer Leitungen elek trisch verbunden werden kann, welche Leitungen an die festen Kontaktlamellen einer Kontaktbahn (TVI) eines elektromagnetisch angetriebenen Schritt wählers angeschlossen sind, dessen Antriebsspule <I>(TV)</I> in bestimmten Zeitabständen Antriebsimpulse zugeführt werden.
CH352001D 1955-11-15 1956-11-15 Einrichtung zur Verwandlung einer elektrischen Impulsserie in mehrere verschiedene Impulsserien niedrigerer Frequenz CH352001A (de)

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