CH348404A - Verfahren zur Herstellung von alicyclischen Ketonen - Google Patents

Verfahren zur Herstellung von alicyclischen Ketonen

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CH348404A
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methyl
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Otto Dr Isler
Marc Dr Montavon
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Hoffmann La Roche
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    • C11ANIMAL OR VEGETABLE OILS, FATS, FATTY SUBSTANCES OR WAXES; FATTY ACIDS THEREFROM; DETERGENTS; CANDLES
    • C11BPRODUCING, e.g. BY PRESSING RAW MATERIALS OR BY EXTRACTION FROM WASTE MATERIALS, REFINING OR PRESERVING FATS, FATTY SUBSTANCES, e.g. LANOLIN, FATTY OILS OR WAXES; ESSENTIAL OILS; PERFUMES
    • C11B9/00Essential oils; Perfumes
    • C11B9/0026Essential oils; Perfumes compounds containing an alicyclic ring not condensed with another ring
    • C11B9/0034Essential oils; Perfumes compounds containing an alicyclic ring not condensed with another ring the ring containing six carbon atoms

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Description


  Verfahren zur Herstellung von     alicyclischen        Ketonen       Gegenstand der Erfindung ist ein Verfahren zur Herstellung von     alicyclischen        Ketonen    der     Formel     
EMI0001.0006     
    worin     R1,        R2    und     R3    Wasserstoff oder     Methyl,     R4 und     R5    Wasserstoff oder ein Kohlenwasser  stoffradikal mit 1-3     C-Atomen,          R6    ein Kohlenwasserstoffradikal mit 1-6     C-          Atomen    bedeutet,

    wobei die Gruppen     R1,        R2,        R2,        R4,        R5    und     R6    zu  sammen nicht mehr als 8     C-Atome    aufweisen,  und wobei von den Resten     R1,        R2,        R3    und     R4     höchstens deren drei Wasserstoff sind, wenn     R6     eine     Methylgruppe    und     R5    Wasserstoff darstellt.

    Dieses Verfahren ist dadurch gekennzeichnet, dass  man einen Aldehyd der Formel  
EMI0001.0030     
    mit einer metallorganischen Verbindung der Formel       R6    -     Lithium    oder     R6    - Mg - Halogen    umsetzt, das Kondensationsprodukt     hydrolysiert,    den  gebildeten ungesättigten Alkohol zum entsprechenden       Keton    oxydiert und letzteres zwecks     Cyclisierung        mit     einem sauren Mittel behandelt.  



  Der als Ausgangsmaterial zu verwendende  Aldehyd kann beispielsweise folgendermassen herge  stellt werden:  Ein Aldehyd der Formel  
EMI0001.0038     
    wird mit     Orthoameisensäureester    in Gegenwart einer  Spur     p-Toluolsulfonsäure        acetalisiert,    das erhaltene       Acetal    in Gegenwart eines sauren Katalysators mit  einem     Enoläther    der Formel       R@    CH =     CH-O    A      in welcher A ein     niederaliphatisches    Kohlenwasser  stoffradikal darstellt,     kondensiert    und das gebildete  Kondensationsprodukt mit Essigsäure     erwärmt.     



  In der ersten Stufe des erfindungsgemässen Ver  fahrens wird der Ausgangsaldehyd mit einer metall  organischen Verbindung umgesetzt und das gebildete  Kondensationsprodukt     hydrolysiert,    wobei ein unge  sättigter Alkohol erhalten wird. Dies     erfolgt    z.

   B. in  an sich bekannter Weise, beispielsweise mittels einer       Grignard-Reaktion.    Der Ausgangsaldehyd wird vor  zugsweise in einem     inerten    Lösungsmittel mit einem       Alkyl-    oder     Arylmagnesiumhalogenid,    das man aus  einem     Alkyl-    oder     Arylhalogenid    und Magnesium  herstellen kann,     kondensiert.    Geeignete     Halogenide     sind     niederaliphatische    Chloride,     Bromide    oder       Jodide,    wie z.

   B.     Methyl-,    Äthyl-,     Propyl-,        Isopropyl-,          Butylchlorid,        -bromid    oder     -jodid    und aromatische       Bromide,    wie z. B. Brombenzol.

   Als metallorganische  Verbindung kann man, wie gesagt, auch eine     lithium-          organische    Verbindung, wie beispielsweise     Methyl-          oder        Phenyllithium,        verwenden.    Das Kondensations  produkt wird am besten ohne Reinigung in üblicher  Weise     hydrolysiert,    beispielsweise durch Eingiessen  in ein Gemisch von Eis und verdünnter Salzsäure  oder in kalte, wässerige     Ammoniumchloridlösung,     wobei der ungesättigte Alkohol erhalten wird.

   Dieser  Alkohol stellt eine farblose oder gelbliche Flüssigkeit  dar, die im     Ultraviolettspektrum    ein charakteristisches  Absorptionsmaximum aufweist. Die     Zerewitinoff-          bestimmung        zeigt    1     Mol    aktiven Wasserstoff.  



  In der zweiten Stufe wird der gewonnene unge  sättigte Alkohol zum entsprechenden     Keton    oxydiert.  Als Oxydationsmittel eignen sich     hierzu    beispiels  weise Verbindungen des sechswertigen Chroms, wie  Chromsäure oder     tert.        Butylchromat,    oder Metall  alkoholate bzw.     -phenolate,    wie     Aluminiumisopro-          pylat    bzw.     -phenolat,    mit     Carbonylverbindungen,    wie  Aceton oder     Cyclohexanon.    Man arbeitet dabei  zweckmässig in wasserhaltigen oder wasserfreien  Lösungsmitteln, z.

   B. niedermolekularen,     alipha-          tischen    Säuren, wie Eisessig,     Ketonen,    Kohlenwasser  stoffen,     halogenierten        Kohlenwasserstoffen    oder ter  tiären organischen Basen. Eine zweckmässige Aus  führungsform der Oxydation besteht darin, dass man  den ungesättigten Alkohol in einem     inerten    Lösungs  mittel, wie beispielsweise Benzol, mit     Aluminiun-iiso-          propylat    und Aceton erwärmt. Man kann den unge  sättigten Alkohol auch in     Gegenwart    eines Verdün  nungsmittels, wie z.

   B.     Petroläther    oder     Methylen-          chlorid,    mit     Mangandioxyd    einige Stunden bei Raum  temperatur oder bei einer Temperatur zwischen  Raumtemperatur und der Siedetemperatur des Ver  dünnungsmittels schütteln. Das erhaltene ungesättigte       Keton    ist eine gelbliche Flüssigkeit, die im Ultra  violettspektrum ein charakteristisches Absorptions  maximum aufweist und durch Destillation gereinigt  werden kann.  



  In der dritten Stufe wird das gewonnene, unge  sättigte     Keton    durch Behandlung mit einem sauren  Mittel     cyclisiert.    Je nach den angewendeten sauren    Agenzien entstehen dabei     cyclische        Ketone    mit       a-Jonon-    oder     ss-Jononstruktur.    So kann man     End-          ketone    mit     u-Jononstruktur    gewinnen, wenn man mit       sirupöser    Phosphorsäure bei Raumtemperatur oder  bei wenig über Raumtemperatur erhöhter Temperatur  behandelt, oder wenn man     Bortrifluorid    bei tiefer  Temperatur einwirken lässt.

   Verwendet man als  saures Mittel z. B. konzentrierte Schwefelsäure, so  erhält man     Cyclisierungsprodukte,    die vorwiegend       ss-Jononstruktur    besitzen. Die erfindungsgemäss er  hältlichen     Ketone    weisen zum Teil bekannte und  zum Teil bisher unbekannte Geruchsnuancen auf und  können zur Herstellung von Riechstoffen und Par  füms verwendet werden.  



  <I>Beispiel 1</I>  Zu einer aus 2,5g Magnesium und 16 g     Methyl-          jodid    in 50     cm3    absolutem Äther hergestellten     Methyl-          magnesiumjodidlösung    gibt man unter Rühren und  Kühlen bei 0-5  eine Lösung von 17 g     2,5,9-Tri-          methyl-decatrien-(2,4,8)-al-(1)    in 50     cm3    absolutem  Äther allmählich zu. Man rührt 1 Stunde bei Raum  temperatur und giesst die Reaktionslösung auf ein  Gemisch von 60 g Eis und 100     cm3    gesättigter       Ammoniumchloridlösung.    Man trennt die Äther  schicht ab und wäscht sie mit Wasser.

   Nach dem  Trocknen mit Natriumsulfat wird das Lösungsmittel  abgedampft und man erhält 17 g     3,6,10-Trimethyl-          undecatrien-(3,5,9)-ol-(2):        r1D    - 1,507;     UV.-Max     bei 246     mu    in     Petroläther.    Das Produkt wird ohne  Reinigung direkt weiter umgesetzt. Zu diesem Zweck  wird es in 100     cm3    Benzol gelöst, mit 15g     Alumi-          niumisopropylat    und 30     cm3    Aceton versetzt und  15     Stunden    unter     Rückfluss    erhitzt.

   Man giesst die  Reaktionslösung auf ein Gemisch von 100 g Eis  und 100     em3    3n Salzsäure, trennt die organische  Schicht ab und wäscht sie zweimal mit Wasser.  Nach dem Trocknen über Natriumsulfat wird das  Lösungsmittel abgedampft und man erhält 17 g     3,6,10-          Trimethyl-undecatrien-(3,5,9)-on-(2);        nD        =    1,523;

         UV.-Max    bei 283 mit, in     Petroläther.    Zur     Cyclisie-          rung    wird das Produkt in 15     cm3    Benzol gelöst, mit  100     cm3    86     o/oiger    Phosphorsäure versetzt und  1 Stunde in Stickstoffatmosphäre geschüttelt. Man  giesst die Reaktionsmischung auf 300 g Eiswasser,  extrahiert mit     Petroläther,    wäscht die Extrakte neu  tral, trocknet und dampft ab.

   Durch Destillation  erhält man 11 g     4-[2',6',6'-Trimethyl-cyclohexen-(2')-          yl-(1')]-3-methyl-buten-(3)-on-(2)    vom     Kpo,l:    86 bis  88  und     nD    = 1,4998;     UV.-Max    bei 228-232     mct;     in     Petroläther.        Semicarbazon        Smp.    202-204 .  



  Das als Ausgangsmaterial verwendete     2,5,9-Tri-          methyl-decatrien-(2,4,8)-al-(1)    kann folgendermassen  hergestellt werden:  120 g     3,7-Dimethyl-octadien-(2,6)-al-(1)    werden  in 140     cm3        Orthoameisensäureäthylester    gelöst,

   mit  einer Lösung von 2     cm3    100     o/oiger    Phosphorsäure  in 20     cm3    Alkohol versetzt und 20 Stunden bei  Raumtemperatur     stehengelassen.    Nach Zugabe von      10 cm"     Pyridin    wird die Reaktionslösung auf ein  Gemisch von 100 g Eis und 200     cm3        Natrium-          bicarbonatlösung    gegossen und mit     Petroläther        extra-          hiert.        Man        wäscht        den        Extrakt        

  mit    3     %iger        Natrium-          bicarbonatlösung,    trocknet mit Natriumsulfat und  dampft das Lösungsmittel ab. Man erhält 224 g       3,7-Dimethyl-1,1-diäthoxy-octadien-(2,6),    das durch  Destillation gereinigt wird;     KplO:        125 ;    n5, = 1,454.  



  50 g     3,7-Dimethyl-1,1-diäthoxy-octadien-(2,6)     werden mit 2 cm" einer 10      /oigen    Lösung von Zink  chlorid in Essigester versetzt. Dann gibt man unter  Rühren bei     32-36     im Verlaufe von etwa 1 Stunde  gleichzeitig 20     cm3        Propenyläthyläther    und 10     em3          10        %        ige        Zinkchlorid-Essigesterlösung        zu        und        rührt     anschliessend noch 20 Stunden bei Raumtemperatur.

    Man fügt eine Lösung von 20 g     Natriumacetat    in  10 cm" Wasser und 200     cm3    Eisessig zu und erhitzt  4 Stunden unter Rühren auf 95 . Nach dem Ab  kühlen verdünnt man mit 500     cm-3    Wasser, extra  hiert mit     Petroläther,    wäscht die Extrakte mit Wasser  und mit verdünnter     Natriumbicarbonatlösung,    trock  net und     .dampft    ab.

   Durch Destillation erhält man  30 g     2,5,9-Trimethyl-decatrien-(2,4,8)-al-(1)    als gelb  liche Flüssigkeit vom     Kp0.1:        90     und n5, = 1,538:       UV.-Max    bei 284     m/i    in     Petroläther.     



  <I>Beispiel 2</I>  10 g gemäss Beispiel 1 hergestelltem     3,6,10-Tri-          methyl-undecatrien-(3,5,9)-on-(2)    werden in 8     cm3          Petroläther    gelöst und unter Rühren bei -5  zu  einer Mischung von 35 g     konz.    Schwefelsäure und  10 g Eisessig allmählich zugegeben. Man rührt 5 Mi  nuten bei 10 , giesst auf Eis, extrahiert mit     Petrol-          äther,    wäscht die     Petrolätherlösung    neutral, trocknet  und dampft ab.

   Bei der Destillation erhält man 5,6 g       4-[2',6',6'-Trimethyl-cyclohexen-(1')-yl-(1')]-3-methyl-          buten-(3)-on-(2)    vom     Kp0,0":    69-72  und n5, =1,5060,  das über das     Semicarbazon    vom     Smp.    182-184   noch gereinigt werden kann.  



  <I>Beispiel 3</I>  15 g     2,5,9-Trimethyl-decatrien-(2,4,8)-al-(1)    wer  den wie im Beispiel 1 angegeben, mit einer aus 2,5 g  Magnesium und 15g     Äthylbromid    in 60     cm3    absolu  tem Äther hergestellten     Äthylmagnesiumbromid-          lösung    kondensiert und aufgearbeitet.

   Man erhält  16,6 g     4,7,11-Trimethyl-dodecatrien-(4,6,10)-ol-(3),          n25,5    = 1,5040 und     UV.-Max    bei 246     m/c    in     Petrol-          äther.    Dieses wird in 400     cm3        Petroläther    gelöst  und nach Zugabe von 150g Braunstein während  40 Stunden bei Raumtemperatur geschüttelt.

   Man  filtriert vom Braunstein ab, wäscht mit     Petroläther     nach und dampft das Lösungsmittel ab, wobei man  10,8 g     4,7,11-Trimethyl-dodecatrien-(4,6,10)-on-(3)     erhält; n5, =<B>1,5215</B> und     UV.-Max    bei 284     m,u    in       Petroläther.    Das Produkt wird wie im Beispiel 1 mit  Phosphorsäure     cyclisiert    und destilliert.

   Man erhält  7,5 g     5-[2',6',6'-Trimethyl-cyclohexen-(2')-yl-(1')]-4-          methyl-penten-(4)-on(3)    vom     Kp0,3:    100-102  und  n5, = 1,4965;     UV.-Max    bei 232     mp    in     Petroläther.            Semicarbazon        Smp.l74-176 .    Das Produkt hat  einen feinen     Methyljonon-Geruch    mit einer ange  nehmen Iris-Note.  



  <I>Beispiel 4</I>  15,3 g     2,5,9-Trimethyl-decatrien-(2,4,8)-al-(1)     werden, wie im Beispiel 1 angegeben, mit einer aus  2,5g Magnesium und 18 g     Isopropylbromid    in 50     em3     absolutem Äther hergestellten     Isopropyhnagnesium-          bromidlösung    kondensiert und aufgearbeitet. Man  erhält 18,2 g 2,4,7,11     -Tetramethyl-dodecatrien-          (4,6,10)-ol-(3),    n5, = 1,5008.

   Dieses wird wie im  Beispiel 1 mit     Aluminiumisopropylat    und Aceton  in     Benzollösung    oxydiert und man erhält 12,3 g       2,4,7,11-Tetramethyl-dodecatrien-    (4,6,10) - an - (3);  n5, = 1,5120;     UV.-Max    bei 284     m/a    in     Petroläther.     Letzteres Produkt wird wie im Beispiel 1 mit Phos  phorsäure     cyclisiert    und destilliert, wobei 10,5 g       5-[2',6',6'-Trimethyl-cyclohexen-(2')        -y1-    (1')] -     2,4-di-          methyl-penten-(4)-on-(3)    vom     Kpo_o8:    91-95  und  n5, = 1,4935 erhalten werden;

       UV.-Max    bei 231     mu     in     Petroläther.    Das Produkt hat einen feinen, etwas  holzigen     Fichtennadel-Geruch.       <I>Beispiel 5</I>  Zu einer Lösung von 19,2 g     2,5,9-Trimethyl-          decatrien-(2,4,8)-al-(1)    in 200     cm--    absolutem Äther  gibt man unter Rühren und Kühlen bei 0-5   120     cm3        1n    ätherischer     Phenyllithiumlösung    allmäh  lich zu.

   Man rührt 4 Stunden bei Raumtemperatur,       giesst        auf        200        cm3        kalte,    3     %        ige        Ammoniumchlorid-          lösung,    trennt die     Atherschicht    ab, wäscht sie mit  Wasser, trocknet über Natriumsulfat und dampft den  Äther ab.

   Man erhält 26,6 g     2,5,9-Trimethyl-l-          phenyl-decatrien-(2,4,8)-ol-(1)    mit einem     UV.-Max     bei 250     my    in     Petroläther.    Dieses wird wie im Bei  spiel 3 mit der 9fachen Menge Braunstein in     Petrol-          äther    oxydiert. Die dabei nach     Abfiltrieren    des  Braunsteins erhaltene     Petrolätherlösung    wird durch  eine Säule von 300 g Aluminiumoxyd (nach Brock  mann)     filtriert    und abgedampft.

   Man erhält 15 g  2, 5,9 -     Trimethyl        -1-.        phenyl    -     decatrien    - (2,4,     8)-on-(1),     n5, = 1,568 und     UV.-Max    bei 239 und 296     my    in       Petroläther.    Das Produkt besitzt einen kräftig und  fein nach     Methylacetophenon    erinnernden Geruch mit  leichter     Cuminaldehyd-Note.    Es wird in 20     cm3          Benzol        gelöst,

          mit        80        cm3        86%iger        Phosphorsäure     versetzt und 60 Minuten bei     35     in Stickstoffatmo  sphäre gerührt.

   Die Reaktionsmischung wird dann  wie im Beispiel 1 aufgearbeitet und man erhält 12 g       3-[2',6',6'-Trimethyl-cyclohexen-(2')-yl-(1')]-2-methyl-          1-phenyl-propen-(2)-on-(1)    vom     Kp0,0.;:    116-120 ;  n5, = 1,548,     UV.-Max    bei 243     m,u    in     Petroläther.     Das Produkt hat einen süssen und feinen     Methoxy-          acetophenon-Geruch.     



  <I>Beispiel 6</I>  14,5 g     2,5,8,9-Tetramethyl-decatrien-(2,4,8)-al-(1)     werden wie im Beispiel 3 mit einer aus 2,5g Magne  sium und 14g     Äthylbromid    in 50     cm3    absolutem  Äther hergestellten     Äthylmagnesiumbromidlösung     kondensiert und man erhält 16,1 g 4,7,10,11-Tetra-           methyl-dodecatrien-(4,6,10)-ol-(3),        nD    = 1,5050.

    Dieses wird wie im Beispiel 1 mit     Aluminiumisopro-          pylat    und Aceton in     Benzollösung    oxydiert, wobei  16 g     4,7,10,11-Tetramethyl-dodecatrien-(4,6,10)-on-          (3)    erhalten werden,     nD    = 1,517 und     UV.-Max    bei  284     my        in        Petroläther.    Hieraus     gewinnt    man durch       Cyclisierung    mit Phosphorsäure nach Beispiel 1  15 g     5-[2',5',6',6'-Tetramethyl-cyclohexen-(2')-yl-          (1')]-4-methyl-penten-(4)-on-(3),

          nD    = 1,4980,       Kpo,oo:    90-93 ,     UV.-Max    bei 232     mu    in     Petrol-          äther.    Das Produkt hat einen     angenehmen        Iris-          Geruch.     



  Das als Ausgangsmaterial verwendete     2,5,8,9-          Tetramethyl-decatrien-(2,4,8)-al-(1)    kann folgender  massen hergestellt werden:  168 g     3,6,7-Trimethyl-octadien-1,6)-ol-(3),    gelöst  in 500     cm3    trockenem     Petroläther,    werden auf -5   abgekühlt. Man fügt dann unter Rühren 121g     Phos-          phortribromid    allmählich zu, so dass die Temperatur       0     nicht übersteigt. Die Zugabe erfordert etwa  1 Stunde. Man rührt die Reaktionsmischung eine  weitere Stunde bei -5  und giesst auf Eiswasser.

    Man trennt die organische Schicht ab, wäscht sie  mit kalter, verdünnter     Natriumbicarbonatlösung    und  dann mit Wasser, trocknet mit Natriumsulfat und  dampft das Lösungsmittel ab, wobei man 220 g       1-Brom    - 3,<B>6,7</B> -     trimethyl    -     octadien    - (2,6) erhält;       nD    = 1,496.  



  Zu einer Lösung von 44 g     Kaliumhydroxyd    in  70     cm3    Wasser und 450     cm3        Isopropanol    gibt man  64     cm3        2-Nitro-propan    unter Rühren und Kühlen bei  20-25  allmählich zu. Hierauf fügt man 147 g       1-Brom-3,6,7-trimethyl-octadien-(2,6)    auf einmal zu.  Durch gelegentliches Kühlen mit Eiswasser wird die  Temperatur auf 45-50  gehalten. Wenn die     exo-          therme    Reaktion nachgelassen hat, erwärmt man  noch 20 Minuten auf 45  und giesst dann die Reak-         tionsmischung    auf 3000     cm3    Eiswasser.

   Man extra  hiert mit     Petroläther,    wäscht die Extrakte mit kalter,  verdünnter Natronlauge und dann mit Wasser, trock  net mit Natriumsulfat und dampft das Lösungsmittel  ab. Bei der Vakuumdestillation erhält man 80 g       3,6,7-Trimethyl-octadien-(2,6)-al-(1)    vom     Kpo,l,    70   und     nD    = 1,490.  



  18,1 g     3,6,7-Trimethyl-octadien-(2,6)-al-(1)    wer  den mit 23     cm3        Orthoameisensäureäthylester,    4     cm3     Äthanol und 0,4     cm3    95     o/oiger    Phosphorsäure ver  setzt und 24 Stunden bei Zimmertemperatur stehen  gelassen. Nach Zugabe von 5     cm3        Pyridin    wird die  Reaktionsmischung auf kalte, verdünnte,     Natrium-          bicarbonatlösung    gegossen und mit     Petroläther    extra  hiert.

   Man wäscht den Extrakt mit verdünnter     Na-          triumbicarbonatlösung,    trocknet mit Natriumsulfat  und dampft das Lösungsmittel ab. Durch Destillation  erhält man 23,8 g     3,6,7-Trimethyl-1,1-diäthoxy-          octadien-(2,6)    vom     Kp"":    83  und     nD    = 1,454.  



  Letzteres Produkt wird mit 3     cm3    einer     10 /oigen     Lösung von Zinkchlorid in Essigester versetzt. Dann  tropft man 10 g     Propenyläthyläther    unter Rühren bei  34 bis 38  allmählich zu und lässt anschliessend noch  20 Stunden stehen. Man gibt eine Lösung von 10 g       Natriumacetat    in 5     cm3    Wasser und 100 cm-' Eis  essig zu und erhitzt 5 Stunden in Stickstoffatmo  sphäre auf 95 . Man giesst auf Eiswasser, extrahiert  mit     Petroläther,    wäscht den Extrakt mit Wasser und  mit verdünnter     Natriumbicarbonatlösung,    trocknet  mit Natriumsulfat und dampft ab.

   Man destilliert  den Rückstand im Vakuum und erhält 16 g     2,5,8,9-          Tetramethyl-decatrien-(2,4,8)-al-(1)    vom     Kpo,o2:    95  bis 97  und     nD    = 1,535;     UV.-Max    bei 286     m/i    in       Petroläther.  

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH Verfahren zur Herstellung von alicyclischen Keto- nen der Formel EMI0004.0088 worin R1, R2 und R3 Wasserstoff oder Methyl, R4 und R5 Wasserstoff oder ein Kohlenwasser stoffradikal mit 1-3 C-Atomen, Re ein Kohlenwasserstoffradikal mit 1-6 C- Atomen bedeutet, wobei die Gruppen R1, R2, R3, R4,
    R, und Ro zu sammen nicht mehr als 8 C-Atome aufweisen, und wobei von den Resten R1, R2, R3 und R4 höchstens deren drei Wasserstoff sind, wenn R6 eine Methylbgruppe und R, Wasserstoff darstellt, dadurch gekennzeichnet, dass man einen Aldehyd der Formel EMI0004.0112 mit einer metallorganischen Verbindung der Formel Rs - Lithium oder Ro * Mg - Halogen umsetzt,
    das Kondensationsprodukt hydrolysiert, den gewonnenen ungesättigten Alkohol zum entsprechen den Keton oxydiert und letzteres zwecks Cyclisie- rung mit einem sauren Mittel behandelt. UNTERANSPRÜCHE 1. Verfahren nach Patentanspruch, dadurch ge kennzeichnet, dass 2,5,9-Trimethyl-decatrien-(2,4,8)- a1-(1) und ein Methylmagnesiumhalogenid verwendet werden. 2. Verfahren nach Patentanspruch und Unter anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der unge sättigte Alkohol mit Aluminiumisopropylat und Aceton oxydiert wird.
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