CH344643A - Abzugsvorrichtung an einer Repetierfeuerwaffe mit Zylinderverschluss - Google Patents
Abzugsvorrichtung an einer Repetierfeuerwaffe mit ZylinderverschlussInfo
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- F41A—FUNCTIONAL FEATURES OR DETAILS COMMON TO BOTH SMALLARMS AND ORDNANCE, e.g. CANNONS; MOUNTINGS FOR SMALLARMS OR ORDNANCE
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Description
<Desc/Clms Page number 1> Abzugsvorrichtung an einer Repetierfeuerwaf% mit Zylinderverschluss Gegenstand der Erfindung ist eine Abzugsvorrichtung an einer Repetierfeuerwaffe mit Zylinderver- schluss. Bekannte Abzugsvorrichtungen der erwähnten Waffen haben den Nachteil, dass sie wenig empfindlich sind und keine unmittelbare Wirkung besitzen, so dass es mit ihnen nicht möglich ist, hohe Schiessleistungen zu .erreichen, wie sie insbesondere von Feuerwaffen zum Kugelschiessen gefordert werden. Ein weiterer Nachteil dieser Feuerwaffen ist darin zu erblicken, dass sie besondere Bestandteile zur Aus- übung von weiteren zusätzlichen Funktionen, wie z. B. zur Verhinderung des Abfeuerns bei unverrie- gelter Waffe oder zur Ermöglichung des Herausneh- mens des Verschlusses aus der Waffe bzw. zur Sicherung des Verschlusses gegen Herausnahme, erfordern. Durch die Anordnung von weiteren Organen für die erwähnten Funktionen wird jedoch die Waffe überflüssig kompliziert, was auch für den Fall gilt, wenn diese Funktionen zusätzlich Bestandteilen mit anderer Bestimmung zugeteilt werden, wodurch die Waffe überdies noch unverlässlich wird. Eine weitere wichtige, an Präzisionsfeuerwaffen gestellte Forderung, welche durch die bekannten Konstruktionen bisher ungenügend berücksichtigt wurde, ist die Einstellbarkeit des Abzugswiderstandes in Einklang mit den Wünschen des Schützen bzw. mit den Schiessvorschriften. Die erfindungsgemässe Abzugsvorrichtung ist dadurch gekennzeichnet, dass der durch Federn beeinflusste Abzug und Abzugshebel mit einem an einem dieser Teile ausgebildeten Einschnitt und mit einem an dem andern Teil ausgebildeten Vorsprung versehen sind, derart, dass sie bei dem Spannen des Schlagbolzens miteinander in Eingriff treten, der durch das Drücken des Abzuges gelöst werden kann, und dass der Abzugsstollen einerseits an seiner Rück- seite eine nach hinten geneigte, an eine entsprechende Stützfläche des Schlagbolzens im gespannten Zustand der Waffe anliegende Schrägfläche, anderseits an seiner Vorderseite eine Anschlagfläche für einen Anschlag des Verschlussstückes besitzt, die die hintere offene Lage des Verschlussstückes begrenzt, wobei die Abzugsfeder auf einem Führungsstift gelagert ist, welcher in die Bewegungsbahn der Riegelwarze hineinragt und durch sein Aufsitzen auf die Riegelwarze bei unverriegeltem Verschlussstück ein Abziehen des Abzuges unmöglich macht. Durch die in Vorschlag gebrachte neue Anordnung wird eine einfache, dabei jedoch verlässliche Abzugsvorrichtung geschaffen, deren Vorteile in einem genauen und empfindlichen, mit einer Beschränkung der Abzugsbewegung verbundenen Abziehen, weiter in einer selbsttätigen Sicherung der Waffe vermittels des Abzuges gegen Schussabgabe bei unverriegeltem Verschluss bestehen. Ein Ausführungsbeispiel des Gegenstandes der Erfindung ist in der beiliegenden Zeichnung dargestellt, wo ein teilweiser Längsschnitt .einer Repetier- feuerwaffe mit Zylinderverschluss abgebildet ist. Wie aus der Zeichnung ersichtlich, sind die Bestandteile der Abzugsvorrichtung, nämlich der Abzug 1 und der Abzugshebel 2, die durch Federn 3 und 4 beeinflusst sind, mit einem an dem Abzug 1 ausgebildeten feinen Einschnitt 5 und mit einem Vorsprung 6 versehen, welcher an dem Abzugshebel 2 ausgebildet ist. Der Abzug 1 und der Abzugshebel 2 sind an den Zapfen 7 und 8 drehbar gelagert. Die Anordnung ist derart getroffen, dass der Einschnitt 5 und der Vorsprung 6 bei dem Spannen des Schlagbolzens 9 miteinander in Eingriff treten, welcher Eingriff durch ein kurzes Drücken des Abzuges 1 gelöst werden kann. Der Schlagbolzen 9 ist samt seiner <Desc/Clms Page number 2> Feder 10 in dem Verschlussstück 11 gelagert, welches sich in dem Verschlussgehäuse 12 führt und wird, wie üblich, durch den Abzugsstollen 13 des Abzugshebels 2 in der Bereitschaftslage festgehalten. Im betrachteten Fall ist jedoch der Abzugsstollen 13 in einer besonderen Art, und zwar derart ausgebildet, dass er an seiner Rückseite (in der Richtung nach der Mündung des Laufes betrachtet) eine nach hinten geneigte Schrägfläche 14 besitzt, die an eine entsprechende Stützfläche anliegt, welche an dem Schlagbolzen 9 ausgebildet ist. Durch die vorgeschlagene Anordnung werden der Abzug 1 und der Abzugshebel 2 in der Eingriffslage durch die Schlagfeder 10 des Schlagbolzens 9 abgefedert, wobei der Druck dieser Feder auf die Abzugsvorrichtung durch die Neigung der Schrägfläche 14 des Abzugsstollens 13 und der Stützfläche des Schlagbolzens 9 bestimmt wird. Das Spannen der Abzugsvorrichtung wird dann hier eigentlich von der Schlagfeder 10 des Schlagbolzens besorgt. Hierdurch wird ein selbsttätiger Stecher gebildet, dessen Widerstand durch die Neigung der erwähnten Flächen gegeben ist und daher nach Bedarf gewählt werden kann. An der Vorderseite des Abzugsstollens 13 ist eine Anschlagfläche 15 ausgebildet, welche in der hintern, offenen Lage des Verschlussstückes 11 (in der Zeichnung nicht dargestellt) durch ihr Aufsitzen auf eine an der Unterseite des Verschlussstückes 11 ausgebildete Anschlagfläche 16 das Herausnehmen des Ver- schlussstückes verhindert, solange nicht der Abzug 1 entsprechend gedrückt wird. Zu diesem Zweck ist der Abzug 1 mit einem Vorsprung in Form eines Stiftes 22 versehen, welcher bei einem längeren Drücken des Abzuges durch sein Aufsitzen auf den Abzugshebel 2 die Anschlagfläche 15 des Abzugshebels 2 aus dem Bereiche der Anschlagfläche 16 des Verschlussstückes ausschwenkt. Befindet sich die Abzugsvorrichtung in der Ruhelage, d. h. wird dieselbe nicht von dem Abzug beeinflusst, so begrenzt die Anschlagfläche 16 des Verschlussstückes in Zusammenwirkung mit der Anschlagfläche 15 des Abzugshebels die hintere, offene Lage des Verschluss- stückes, daher die hintere Wendepunktiage der Betätigungskurbel des Verschlussstückes. Die Abzugsfeder 3 ist an einem Führungsstift 17 gelagert, welcher mit seinem Kopf 18 an den Abzug 1 angelenkt ist. Der Stift 17 ist so angeordnet, dass er mit seinem freien Ende in die Bewegungsbahn der an der Muffe 19 ausgebildeten Riegelwarze hineinreicht. Die Riegelwarze selbst ist in der Zeichnung nicht dargestellt. Die Länge des Stiftes 17 ist so gewählt, dass derselbe beim unverriegelten Verschluss auf die Riegelwarze aufsitzt, wodurch in dieser Lage das Drücken des Abzuges verhindert wird. Das Abfeuern eines Schusses kann daher ausschliesslich bei verriegeltem Verschluss erfolgen, wie dies in der Zeichnung dargestellt ist. Auch in dieser Lage begrenzt jedoch der Stift 17 die Bewegung des Abzuges 1 derart, dass derselbe unmittelbar nach der Schuss- abgabe zum Stehen gebracht wird, so dass ein Durchreissen des Schusses nicht erfolgen kann. Die Abzugsfeder 3. stützt sich mit ihrem, dem Abzug zugekehrten Ende auf einer Unterlage 20 und auf einer Mutter 21 ab, welche auf dem Gewinde des Stiftes 17 aufgeschraubt ist. Zur Sicherstellung des eingestellten Druckes der Feder 3 und dadurch des Abzugwiderstandes ist die Mutter 21 an ihrer Unterseite mit diametralen Kerben versehen, in welche entsprechende Vorsprünge des Kopfes 18 des Stiftes 17 eingreifen. Die beschriebene und dargestellte Konstruktion stellt nur ein Ausführungsbeispiel des Erfindungsgedankens dar und kann daher verschiedentlich abgeändert werden, ohne dass man hierdurch den Rahmen der Erfindung verletzen würde.
Claims (1)
- PATENTANSPRUCH Abzugsvorrichtung an einer Repetierfeuerwaffe mit Zydinderverschluss, dadurch gekennzeichnet, dass der durch Federn (3, 4) beeinflusste Abzug (1) und Abzugshebel (2) mit einem an einem dieser. Teile ausgebildeten Einschnitt (5) und mit einem an dem andern Teil ausgebildeten Vorsprung (6) versehen sind, derart, dass sie bei dem Spannen des Schlagbolzens (9) miteinander in Eingriff treten, der durch das Drücken des Abzuges gelöst werden kann, und dass der Abzugsstollen (13) einerseits an seiner Rückseite eine nach hinten geneigte, an eine entsprechende Stützfläche des Schlagbolzens (9) im gespannten Zustand der Waffe anliegende Schrägfläche (14), anderseits an seiner Vorderseite eine Anschlagfläche (15) für einen Anschlag (16)des Verschlussstückes (11) besitzt, die die hintere offene Lage des Ver- schlussstückes begrenzt, wobei die Abzugsfeder (3) auf einem Führungsstift (17) gelagert ist, welcher in die Bewegungsbahn der Riegelwarze hineinragt und durch sein Aufsitzen auf die Riegelwarze bei unver- riegeltem Verschlussstück ein Abziehen des Abzuges (1) unmöglich macht. UNTERANSPRÜCHE 1. Abzugsvorrichtung nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass der Abzug (1) und der Abzugshebel (2) in der Eingriffslage durch die Feder (10) des Schlagbolzens (9) gefedert gehalten sind, wobei der Druck dieser Feder auf die Abzugsvorrichtung durch die Neigung der Schrägfläche (14) des Abzugsstollens (13) und der Stützfläche des Schlagbolzens (9) bestimmt wird. 2.Abzugsvorrichtung nach Patentanspruch und Unteranspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der Abzug (1) mit einem Vorsprung, z. B. mit einem Stift (22), versehen ist, welcher bei einem längeren Drücken des Abzuges (1) durch das Aufsitzen auf den Abzugshebel (2) die Anschlagfläche (15) des Abzugshebels (2) ausser Bereich des Anschlages (16) des Verschlussstückes (11) bringt, derart, dass das Verschlussstück (11) aus der Waffe entfernt werden kann. <Desc/Clms Page number 3> 3.Abzugsvorrichtung nach Patentanspruch und den Unteransprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, dass der Druck der Abzugsfeder (3) durch eine Mutter (21) regulierbar ist, die auf dem Stift (17) in der eingestellten Lage durch diametrale Einschnitte sicherbar ist, in welche Vorsprünge des Kopfes (18) des Stiftes (17) eingreifen, mittels welchen der Stift an den Abzug (1) angelenkt ist.
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| CH344643T | 1956-08-21 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| CH344643A true CH344643A (de) | 1960-02-15 |
Family
ID=4506982
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| CH344643D CH344643A (de) | 1956-08-21 | 1956-08-21 | Abzugsvorrichtung an einer Repetierfeuerwaffe mit Zylinderverschluss |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| CH (1) | CH344643A (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| WO1990008628A1 (en) * | 1989-01-25 | 1990-08-09 | Ramset Fasteners (Aust.) Pty. Limited | Power actuated fastener tool |
-
1956
- 1956-08-21 CH CH344643D patent/CH344643A/de unknown
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| WO1990008628A1 (en) * | 1989-01-25 | 1990-08-09 | Ramset Fasteners (Aust.) Pty. Limited | Power actuated fastener tool |
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