CH333784A - Weiche an Hängebahnanlagen - Google Patents

Weiche an Hängebahnanlagen

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CH333784A
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CH
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switch
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rail
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Inventor
Tourtellier Maurice
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Tourtellier S A R L Ets
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B61RAILWAYS
    • B61LGUIDING RAILWAY TRAFFIC; ENSURING THE SAFETY OF RAILWAY TRAFFIC
    • B61L23/00Control, warning or like safety means along the route or between vehicles or trains
    • B61L23/002Control or safety means for heart-points and crossings of aerial railways, funicular rack-railway

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  • Health & Medical Sciences (AREA)
  • Heart & Thoracic Surgery (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Railway Tracks (AREA)
  • Train Traffic Observation, Control, And Security (AREA)

Description


  Weiche an     Hängebahnanlagen       Vorliegende     Erfindung    bezieht sieh auf  eine Weiche an     Hängebahnanlagen    mit     U-för-          niigem,    nach unten offenem,     kastenförmigem          Streeken-Schienenprofil,    bei dem die Ränder  einwärts umgebogen sind und als Laufflächen  für die     Laufkatzenräder    dienen. Bei     elektri-          schen        Hängeba.hnanlagen    dieser     Art    sind die       S'troinleiter    an der Decke der Kastenschiene  angeordnet.

   Bei den bekannten     'NN    eichen aus  Grusseisen kommt. es vor, dass infolge starken  Betriebes die     La.ifflä.elien    sich abnützen, was       (las        Auswechseln        des        ganzen     erfordert. Die Erfindung bezweckt, diesem  Nachteil dadurch abzuhelfen, dass entspre  ehende Laufflächen der Weiche bildende  Teile am     Weichengehäuse    sohlenartig     aus.          -%%-eeliselbar    befestigt sind, so dass also ledig  lich die dem Verschleiss ausgesetzten Lauf  flächen ersetzt werden können.

   Diese Teile  sind zweckmässig am Weichengehäuse ange  schraubt, und sie bestehen aus gegen     Vec-          sehleiss    besonders     widerstan#Isfähigem        1Ia@          terial,    wie gehärteter Stahl und dergleichen.  



  Die schwenkbare. vorteilhaft     stählerne          Weichenzunge    kann ebenfalls leicht     a.usweeli-          selbar    sein, nachdem die     Laufflächen        voni     Weichengehäuse     abgenommen    worden sind.  



  Auf der beiliegenden     Zeichnung    ist. eine       beispielsweise        Ausführungsform    des     Erfin-          dungsgegenstandes    dargestellt. Es zeigen       Fig.    1 das     Streeken-Sehienenprofil        finit.          seiner        Tragkonstruktion,            Fig.    ? .einen Querschnitt durch die     Wei-          chensehiene    in der Nähe des Weichen  eintrittes, mit angeschraubten     Laufflä.ehen,          Fig.    3 einen Längsschnitt.

   durch die  Weiche,       Fig.    1 einen     waa.greeliten    Schnitt, wobei  die     Weichenzunge    den krummen Strang für  den Einlauf der Fahrzeuge frei gibt,       Fig.    5 einen ebensolchen Schnitt wie       Fig,        .1,    bei dem die     Weichenzunge    für die  Durchfahrt im geraden Strang eingestellt ist,       Fig.    6 die Anordnung der Stromleiter in  der Weiche bei elektrischen     Hängebahnanla.-          gen    in perspektivischer Ansieht,

         Fig.    7 ein Längsprofil des geraden     Wei-          elienstranges        finit    den     Stromabnehmer-Rollen-          gestellen    einer Laufkatze,  Fing. 8 ein entsprechendes Längsprofil  durch den krummen Weichenstrang,       Fig.    9 eine perspektivische Ansicht der  Weiche von unten gesehen,       Fig.    10 dieselbe Weiche in. teilweise     zer-          legtem    Zustand.  



  Das unten offene     kastenförmige    Schienen  profil 1 weist innen an der Decke die Strom  leiter 2 auf und ist am     Tragwerk    3 befestigt       (Fig,    1). Die einwärts umgebogenen Profil  ränder dienen als Laufflächen     für    die Lauf  katzenräder. Die.

   Weichenschienen 4     (Fig.        ?)     bestellen aus einem     Busseisernen    Gehäuse mit  sohlenartig auswechselbar daran befestigten,  die     Fahrlauffläehen    5 und 6 für die Lauf-           katzenräder    bildenden Teilen, die beispiels  weise durch Bolzen 7 mit dem Gehäuse ver  bunden sind und aus gegen Verschleiss be  sonders widerstandsfähigem Material, z.     B.     gehärtetem Stahl, bestehen.  



  Die     Weiehenzunge    8 bzw. 8' bzw. 8"       (Fig.3    bis 5) ist auf einer Drehachse 9     auf-          Letztere    ruht einesteils im obern Ab  schluss des     Weiehengehäuses    4' und ander  seits     auf    der Fahrsohle 10. Zwecks der Ver  ringerung der     Durchbiegung    der belasteten  Zunge     (Fig.    3 und 10) ist eine Zugstange 11  vorgesehen, die am Gehäuse befestigt ist.  Diese durchdringt die Zunge in einer     läng-          liehen    Öffnung 12     (Fig.    4 und 5), in der sie  spielen kann.

   In den Laufflächen 5 und 6  der Sohle sind     Ausnehmungen    5a und     6a    vor  gesehen, zwecks Aufnahme der Zungenspitze  8, :damit diese die     Durchfahrt    der Fahrzeuge  nicht, behindert.  



  In     Fig.    4 nimmt die Zunge die Stellung  8' ein, in der sie die Fahrt durch den krum  men Strang AB freigibt. In     Fig.    5 hat. die  selbe Zunge die Lage 8" für die Durchfahrt  im geraden Strange     AC.     



  Bei elektrisch betriebenen     Hängebahn-          anlagen    ist es erforderlich, in der     Weiehe    an  der Abzweigstelle besondere     Vorkehrungen     für die     Stromleiteranordnung    zu treffen, uni  die     Phasenüberlagerung    zu verhindern. Ge  mäss     Fig.    6 hören die     Stromteiter    im     kl@l.ln-          inen    Strang      < 4B    in der Nähe des Zusammen  treffens der beiden Fahrbahnen auf, und die  Enden     2'a    Sind nach oben umgebogen.

   Ver  bindungsdrähte     2c    sind zwischen den Strom  leitern der Stränge AB und     _1C    eingeschal  tet. Die Stromleiter des durchgehenden  Stranges     AC    sind nicht unterbrochen, aber  nach oben, gemäss 2b,     abgekröpft.    Diese Ab  kröpfung könnte auch durch geeignete Isolie  rung dieses Teils der Stromleiter ersetzt wer  den.  



  Wählt man Laufkatzen mit mindestens  zwei mit. Stromabnehmern ausgerüsteten Rol  lengestellen 13, an denen beispielsweise ein  Motor 15 hängt und deren Abstand etwas  grösser als die Länge der     Abkröpfung        2b    ist,  so     erfolgt    die     Stromzuführung    z.

   B. durch    den Abnehmer 13a, des     Rollengestelles    13, so  lange das Rollengestell 11 mit dem Abnehmer       14a    auf der Strecke     AC        (Fig.    7) im Bereich  der     Kröpfung    stromlos bleu.     Umgekehrt    ist  beim Befahren der     abgekröpften    Stelle durch  den Abnehmer     13a    die Zufuhr des Stromes  durch den andern Stromabnehmer     14a    ge  sichert. Auf diese Weise erfährt die Strom  zufuhr niemals eine Unterbrechung.  



  Anderseits, wenn dieselbe Laufkatze die  Abzweigstelle AB     (F!-.    8) durchfährt, so ist  auch hier die Stromzufuhr durch den Ab  nehmer     14a.        'ozw.        13a    des einen oder andern  Rollengestelles 14 oder 13     gewährleistet.     



  Zum besseren Verständnis der voran  gegangenen schematischen Abbildung zeigt       Fig.    9 eine     perspektivisehe    Ansieht der  Weiche von unten gesehen. Die Ansätze für  das     Strecken-Sehienenprofil    bei B und<B>Ü</B>  sind sichtbar, ebenfalls die     Weichenzunge    in  der Lage 8' für die Freigabe des     krummem     Stranges, entsprechend     Fig.    4.

   Der Hebel 16  dient zum Schalten der     Weiehenzunge.    Die  Schaltung kann mechanisch durch     Zugorgane     oder auch selbsttätig durch die     Laufkatzen     selbst. erfolgen, wenn letztere über die     Weiehe     von den getrennten     Streekensträngen    in den  gemeinsamen Strang .einlaufen. Zu     dieseiu     Zweck werden vor der     Weiehe    im Bereich der  Fahrzeuge Ansätze     vorgesehen,    die bei der  Berührung mit denselben mittels geeigneter       Verbindungsorgane    die     Umlegung    des Hebels  16 bewirken.

   Auch elektrisch betriebene Wei  chen sind möglich, beispielsweise nach Mass  gabe des französischen Patentes Nr. 1055265.  



       Fig.    10 zeigt die Weiche in teilweise zer  legtem Zustand von unten gesehen, wobei die  sohlenartigen     Lauffläehen    5 und 6 vom     Wei-          ehengehäuse    abgenommen worden sind. Man  bemerkt auch die ebenfalls     abgenommene    Ab  deekung 10 der Zunge sowie die Zunge 8  selbst, deren     Drehaelise    9 und die ausge  weitete Öffnung 12 für die     Zugstange    11.

Claims (1)

  1. <B>PATENTANSPRUCH</B> Weiche an Hängebahnanlagen mit U-för- migem, nach unten offenem kastenförmigem. Strecken-Schienenprofil, bei dem die einwärts inngebogenen Ränder als Laufflächen für die Laufkatzenräder dienen, dadurch gekenli- zeichnet, dass entsprechende Laufflä.ehen der Weiche bildende, aus gegen Verschleiss be sonders widerstandsfähigem Material be stehende Teile am Weichengehäuse sohlen artig auswechselbar befestigt sind.
    UNTERANSPRÜTCHE 1. Weiche nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die Weichenzunge auf einer Drehachse angeordnet ist, die einesteils an der Weichengehäusedecke und anderseits an der ausweehselbaren, Laufflächen der eiche bildenden Sohle des Weichengehäuses gelagert ist.
    ?. Weiche nach Patentanspnich und GTn- teransprueii 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Weiehenzunge durch ein am Weichen- ",eliä.use verankertes Zugorgan entlastet ist, das durch eine spielsichernde längliche Öff nung in der Weichenzunge dringt.
    3. Weiche nach Patentanspruch und Un teransprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeich net, dass für elektriseh betriebene Anlagen in clic, Schienen eingebaute Stromleiter an der Abzweigstelle derart. eine Unterbrechung auf weisen lind die Laufkatzen derart. ausgebildet sind, dass eine Phasenüberlagerung ausge schlossen ist und die Stromzufuhr zur Lauf katze beim Durchfahren der Weiche ohne Un terbrechung gewährleistet wird. 4.
    Weiche nach Patentanspruch und Un teranspruch 3, .dadurch gekennzeichnet, dass die Stromunterbrechung im durchgehenden Schienenstrang der Weiche durch Abkröp- fung nach oben der Stromleiter und im krum men. Schienenstrang durch Aufhören der Stromleiter an der Stelle des Zusammen treffens der beiden Stränge erfolgt. 5. Weiche' nach Patentanspruch und Un teransprüchen 3 und 4, dadurch gekennzeich net, dass die Laufkatzen mindestens zwei mit Stromabnehmern ausgerüstete Rollengestelle in einem derartigen Abstand besitzen, dass beim Durchfahren der Abzweigstelle der sich dort befindliche Stromabnehmer ausser Kon takt mit. den Stromleitern ist, während der andere die Stromzufuhr sichert. 6.
    Weiche nach Patentanspruch und Un teransprüchen 3 bis 5, dadurch gekennzeich net, dass die Stromunterbrechung über der Stelle des Zusammentreffens der beiden Schienenstränge der Weiche im durchgehen den Strang durch Isolierung der Stromleiter erfolgt.
CH333784D 1954-06-24 1955-06-21 Weiche an Hängebahnanlagen CH333784A (de)

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DE (1) DE1706116U (de)
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Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE10159678A1 (de) * 2001-12-05 2003-06-18 Duerr Automotion Gmbh Schienengebundenes Transportsystem
DE202015104468U1 (de) * 2015-08-24 2016-11-25 Trioliet B. V. System mit einem Futterwagen und mit einem Stromschienensystem zur Stromversorgung des Futterwagens

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DE1706116U (de) 1955-09-01
FR1102858A (fr) 1955-10-26

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