DE719142C - Streckentrenner fuer Fahrleitungen - Google Patents

Streckentrenner fuer Fahrleitungen

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DE719142C
DE719142C DEL99817D DEL0099817D DE719142C DE 719142 C DE719142 C DE 719142C DE L99817 D DEL99817 D DE L99817D DE L0099817 D DEL0099817 D DE L0099817D DE 719142 C DE719142 C DE 719142C
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DE
Germany
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section
switch
current
guide bar
insulator according
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Expired
Application number
DEL99817D
Other languages
English (en)
Inventor
Wilhelm Bojanus
Kurt Rybicki
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
AEG AG
Original Assignee
AEG AG
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Publication date
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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B60VEHICLES IN GENERAL
    • B60MPOWER SUPPLY LINES, AND DEVICES ALONG RAILS, FOR ELECTRICALLY- PROPELLED VEHICLES
    • B60M1/00Power supply lines for contact with collector on vehicle
    • B60M1/12Trolley lines; Accessories therefor
    • B60M1/18Section insulators; Section switches

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Current-Collector Devices For Electrically Propelled Vehicles (AREA)

Description

  • Streckentrenner für Fahrleitungen Die bekannten Streckentrenner für Fahrleitungen gleisloser elektrisch. -betriebener Bahnen sind mit verschiedenen Nachteilen behaftet. Sind-sie mit einem handbetätigten Schalter und einem überbrückungsteil versehen, so ist dieser überbrückungsheil meistens stromlos. Bleibt das Fahrzeug mit seinem Stromabnehmer unter dieser Führungsschiene stehen, so ist die Stromzuführung abgeschnitten und ein, Wiederanfahren unmöglich gemacht. Zudem entstehen an den Stoßstellen der Führungsschiene beim Auflauf zu den Beidrähten Funken, die das Befahren des Streckentrenners sehr nachteilig gestalten. Bildet man andererseits die Führungsschiene so aus, daß sie stromdurchflossen ist, so müssen bei getrennter Strecke besondere Mittel vorgesehen werden, um die Schiene stromlos zumachen; so daä -der eine Fahrleitungsteil vom benachbarten tatsächlich elektrisch getrennt ist. Diese Forderungen haben den Aufbau des Streckentnenners und seine Handhabung umständlich gemacht.
  • ivlit der Erfindung soll ein Streckentrenner geschaffen werden, bei dem für die überbrückung zwei elektrisch voneinander getrennte, mit Umlegen des Schaltmessers in dessen Endlagen wechselweise die Führung des Stromabnehmers übernehmende Laufschienen vorgesehen sind, von denen die eine in der Betriebslage stromdurchflossen und die andere isoliert ist. Der Aufbau des Streckentrenners ist hierdurch sehr einfach gehalten. In einem besonderen Ausführungsbeispiel stehen das Schaltmesser und die strorndurch$ossene Führungslaufschiene elektrisch und mechanisch mit deinem gegenüber dem Fahrdrahthalter drehbar angeordneten Teil in Verbindung, von dem auch die isolierte Führungsleiste getragen ist. Beim Umlegen des Schaltmessers wird eine Laufschiene zwangsläufig durch die andere ersetzt.
  • Die bisher verwandten Streckentrenner hatten noch einen anderen Nachteil. Am Schaltmesser war ein einarmiger Hebel vorgesehen, der mittels einer Stange von Hand betätigt wurde und das Schaltmesser in die gewünschte Stellung einlegte. Der Hebel mußte also einmal durch Zug und einmal durch Druck betätigt werden. Da diese Stangen eitüge Meter lang sein müssen, ist eine Druckbeanspruchung unerwünscht, da sie die Handhabung des Schalters erschwert.
  • Der erfindungsgemäße Streckentrenner hat diesem Umstand Rechnung getragen. An dem drehbaren Teil oder an dein Schaltntsesser greift ein zweiarmiger Betätigungshebel an, so daß der Schalter stets durch Zug umgelegt werden kann.
  • Die Erfindung sei an Hand der Zeichnung an einem Ausführungsbeispiel näher erläutert. Hi rin ist der wesentliche Teil des Streckentrenners in den Fig. i und 2 in Ansicht und Draufsicht dargestellt. Ein Schnitt in der Ebene III-III sei in Fig. 3 gezeigt, die Ausbildung der 'Führungsschiene im Schnitt IV-IV in Fig. q. wiedergegeben.
  • Der erfindungsgemäße Streckentreimer besteht aus einem als Fahrdrahthalter dienenden Isolator i, an dessen Kappenansätzen ein oberer und ein unterer Kontaktfederträger 2 und 3 angebracht sind. In der dargestellten Lage der Fig. i und 2. ist das Schaltmesser q. in die an dem oberen Träger 2 befestigte obere Kontaktfeder 5 eingelegt. Es steht in starrer Verbindung mit einer den Strom leitenden Führungsschiene 6, so daß bei einem Kippen des Schaltmessers ¢ auch die Führungsschiene 6 aus ihrer jeweiligen Stellung um den gleichen Kippwinkel geschwenkt tvird. Die Führungsschiene 6 ist elektrisch mittels einer hupferseilverbindung 7 mit denn Fahrdraht 8 eines Fahrdrahtabschnittes verbunden, der in einer Keilendklemme 9 abgespannt ist, während ein Beidraht i o dem Stromabnehmer einen sanften Übergang vom Fahrdraht 8 zur Führungsschiene 6 vermittelt.
  • Der obere Kontaktfederträger 2 ist durcheinen Überbrückungsdraht i i mit dem benachbarten Fahrdrahtabschnitt elektrisch verbunden. Befindet sich also das Schaltmesser in der oberen Kontaktfeder 5, so ist von einem zum anderen Fahrdrahtabschnitt eine Stromleitung über die Keilendklemme 9, den Kupferseilverbinder 7 und das Schaltmesser ¢ zum Überbrückungsdraht i i gegeben. Gleichzeitig erhält die Führungsschiene 6 ebenfalls Strom über einen drehbaren Teil 12, an dem sie befestigt ist. Soll die Stromzuführung unterbrochen werden, so wird der hochstehende Arm 13 eines mittels einer Stange betätigten doppelarmigen Hebels nach unten gezogen. Er bewirkt eine Drehung des drehbaren Teils 12, so daß das Schaltmesser q. nunmehr in die an dem unteren Arm befestigte untere Kontaktfeder 1 4 gelegt ist und gleichzeitig die Führungsschiene 6 aus ihrer Lage heraus nach hinten geschwenkt wird um den Winkel, den das Schaltmesser auf seinem Wege von einer Endstellung zur anderen durchläuft. An Stelle der stromleitenden Führungsschiene 6 tritt jetzt eine isolierte Führungsleiste 15, so dal der Stromübergang vom drehbaren Teil nicht mehr über den Überbrückungsteil zum benachbarten Fahrdrahtabschnitt erfolgest kann. Beide Fahrdrahtabschnitte sind somit voneinander elektrisch getrennt.
  • Eine entsprechende Stellung des erfindungsgemäßen Streckentrenners ist in Fig. _; wiedergegeben. Man ersieht hieraus, daß das Schaltmesser 4. in die Kontaktfeder 1.1 eingelegt und die stromführende Schiene 6 aus ihrer lotrechten Wirklage herausgeschwenkt und von der isolierten Führungsleiste 15 ersetzt ist. Durch Zug am Hebelarm i<-), der nunmehr gegenüber dem Hebelarm 13 astgehoben ist, wird das Schaltmesser umgelegt und der eine Fahrdrahtabschnitt mit dem benachbarten wieder verbunden.
  • Fig. ¢ gibt im entsprechenden Schnitt IV-IV den Aufbau der isolierten Führungsleiste 15 wieder. Der Schalter befindet sich hier in einer Stellung, in der er die Strecke nicht unterbricht. In dem dargestellten Schnitt ist das Profil der stromführenden Schiene 6 erkennbar, die in dieser Stellung vom Stromabnehmer bestrichen wird. Abgeschwenkt ist die isolierte Führungsleiste 15, die dann erst in Tätigkeit tritt, wenn der Schalter beide Fahrleitungsabschnitte voneinander trennt. Die Führungsleiste 15 wird an einem Stabisolator 16 angebracht, der konzentrisch zum drehbaren Teil 12 angeordnet und mit ihm mechanisch verbunden ist. Zur Befestigung der Führungsleiste dienen diametral durch den Stabisolator 16 geführte und in ein Futterstück 17 eingreifende Schrauben 1S.

Claims (5)

  1. rATE11TTANSPR CICHE i. Streckentrenner für Fahrleitungen, insbesondere gleisloser elektrisch betriebener Bahnen, mit handbetätigtem Schalter und einem Überbrückungsteil, dadurch gekennzeichnet, daß für die überbrückung zwei elektrisch voneinander getrennte, mit Umlegen des Schaltmessers (q.) in dessen Endlagen wechselweise die Führung des Stromabnehmers übernehmende Laufschienen (6, 15) vorgesehen sind, von denen die eine in der Betriebslage stromdurchflossen und die andere isoliert ist.
  2. 2. Streckentrenner nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß das Schaltmesser und die stromdurchflossene Führungslaufschiene (6) elektrisch und mechanisch mit einem gegenüber dem Fahrdrahthalter (i) drehbar angeordneten Teil (12) in Verbindung stehen, von dem auch die isolierte Führungsleiste (v5) getragen wird.
  3. 3. Streckentrenner nach Anspruch i und 2, dadurch gekennzeichnet, daß die nicht stromführende Führungsleiste (15' an einem in dem drehbaren Teil (12) gelagerten Stabisolator (16) befestigt ist. .
  4. 4. Streckentrenner nach Anspruch i bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß die isolierte Führungsleiste von den Isolator 16) diametral durchgreifenden Schrauben (18) gehalten wird, die in einem Futterstück (17) verschraubt sind.
  5. 5. Streckentrenner nach Anspruch i und 2, dadurch gekennzeichnet, daß an dem drehbaren Teil (12) oder an dem Schaltmesser (.l) ein zweiarmiger Betätigungshebel (13, 16) angreift, so daß der Schalter stets nur durch Zug umgelegt werden kann.
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