CH327985A - Verfahren zur Herstellung neuer basischer Ester - Google Patents

Verfahren zur Herstellung neuer basischer Ester

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CH327985A
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ester
acid
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methyl
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Henry Dr Martin
Ernst Dr Habicht
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Cilag Ag
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      Verfahren        zur    Herstellung neuer basischer Ester    Gegenstand des vorliegenden Patentes bil  det ein Verfahren zur     Herstellung    von neuen  basischen Estern. Es ist     dadureh    gekennzeich  net, dass man eine Verbindung der Formel  
EMI0001.0005     
    in welcher     Ri        Methyl    oder Äthyl,     R2    Äthyl,       Propyl    oder     Butyl    und X und Z:

   Wasserstoff  oder zusammen eine     Kohlenstoffbindung    be  deuten, mit einer     Verbindung    der Formel  
EMI0001.0013     
         umsetzt,    in welcher     R3    einen niederen     Alkyl-          rest,    n die Zahl 2 oder 3 und in beiden For  ineln Z     -find    V sich mit Ausnahme eines in  einem von, ihnen enthaltenen Sauerstoffatoms  bei der Reaktion abspaltende Reste bedeuten.  



  Die     neuen    Ester stellen wertvolle     Spasmo-          lytika    und     Anticholinergika    dar und weisen  ferner     aueh    eine sehr     (gute        zentralanalgetisehe     und eine starke     lolralanästhetisehe        Wirkung     auf.

      Durch Umwandlung der Ester in     quater-          näre        Ammoniumverbindungen    gelangt man zu  weiteren Substanzen mit guten krampflösen  den Eigenschaften     und    besonders ausgepräg  ter     anticholinergischer        Wirkung.     



  Man kann beispielsweise so vorgehen, dass       2nan    eine Säure der Formel I (Z = OH) mit  einem Basisehen Alkohol der Formel     iI     (V = OH) in Gegenwart eines     Veresterungs-          katalysators    umsetzt, oder dass man einen  niederen     Alkylester    (Z = 0     Alkyl),    ein Halo  genid (Z =     Hal),    ein     Anhydrid,    z.

   B. das  reine     Anhydrid    (Z =     OAcyl)    oder ein     ge-          inischtes        Anhydrid,    mit einem Alkohol der  Formel     II    oder einem Salz desselben, gege  benenfalls in Gegenwart von basisch reagie  renden Kondensationsmitteln,     umsetzt.     



  Ferner kann man auch eine Säure der  Formel I oder ein Salz derselben (Z = OH  bzw.     OMe)        finit    einem reaktionsfähigen Ester  eines     Alkohols    der Formel     II,    z. B. einem       Halogenwasserstoffester    (V =     Hal),    oder einem  Salz eines solchen umsetzen.  



  <I>Beispiel .</I>  



  24 g     2-Phenyl-3-methyl-pentansäure-(1)-          methylester    werden mit 30 g     Diäthylamino-          ä.thanol    und 0,5g     Natriummethylat    1 Stunde  auf     7.75-185     C erhitzt. Dabei destilliert Me  thanol ab.

   Das     übersehüssige    Diäthylamino-           äthanol    wird im Vakuum entfernt, der     Rüek-          stand    in 300     ems        2n-Essigsäure    gelöst, die       saure        Lösung    mit Äther ausgeschüttelt und  dann mit     konz.        Kaliumcarbonatlösimgund        Eis     alkalisch gemacht. Das sich abscheidende Öl  wird in Äther aufgenommen, dieser getrocknet  und verdampft. Der Rückstand wird im     Hoch-          vakuum    destilliert.  



  Man erhält so 20-21 g des gewünschten ba  sischen Esters. Dieser destilliert unter 0,03 mm  bei     98-10011    C und bildet ein farbloses, säure  lösliches Öl. Sein Hydrochlorid kann in Äther  mit ätherischer     Salzsäure    hergestellt werden  und schmilzt bei 112-113  C.

           Beispiel   <I>2</I>  30 g     2-Phenyl-3-methyl-pentansäi-rre-(1)     und 27 g     Diäthylamino-äthylchlorid    werden  in 250     ems        Isopropanol    2 Stunden zum Sie  den erhitzt.     Anschliessend    wird der     Isopropa-          nol    im Vakuum     abdestilliert,    der     Rückstand     in Wasser gelöst     und    die     wässrige    Lösung mit  Äther ausgeschüttelt.

   Die saure Lösung wird       alkalisch    gemacht, der sich abscheidende ba  sische Ester in Äther aufgenommen und wie  in Beispiel 1 beschrieben, weiter aufgearbeitet.    <I>Beispiel 3</I>  Das aus 30 g     2-Phenyl-3-methyl-pentan-          säure-(1)        und    45 g     Thionylchlorid    hergestellte  Säurechlorid wird in Äther mit einer Lösung  von 25 g     3-Diäthylamino-propanol    in 25 cm-'       abs.        Pyridin    vermischt.

   Man     lässt    das Ganze  24     Stunden    stehen, versetzt dann mit Eis und  200     cm-9        2n-Essigsäure,    schüttelt durch und  trennt die     wässrige    Schicht ab. Diese wird mit       Kaliiuncarbonatlösimgstark        alkalisch    gemacht  und dann mit Äther ausgeschüttelt. Die Äther  lösung wird mit Wasser gewaschen, über     Na-          triumsiUfat    getrocknet     und    verdampft.

   Der  Rückstand wird im Hochvakuum destilliert  und ergibt 29-30 g des unter 0,04 mm bei       110-11211    C übergehenden     2-Phenyl-3-methyl-          pentansäure-        (1)-3'-diäthylamino-propylesters.     Das durch Versetzen einer ätherischen Lösung  des Esters mit ätherischer Salzsäure und Um  fällen der erhaltenen Kristalle aus Aceton  Äther erhältliche     Hydrochlorid    schmilzt bei  116-117  C.    <I>Beispiel 4</I>  30 g     2-Phenyl-3-methyl-pentansäure-(1)     und 28 g     3-Diäthylamino-propylchlorid    wer  den in 250     ems        Isopropanol    2 Stunden zum  Sieden erhitzt.

   Anschliessend wird der     Iso-          propanol    im Vakuum     abdestilliert,    der Rück  stand in Wasser gelöst und die     wässrige    Lö  sung nach einmaligem Ausschütteln mit Äther  alkalisch gemacht. Der sich abscheidende ba  sische Ester wird in Äther aufgenommen und  die Ätherlösung nach dem Trocknen ver  dampft. Die weitere Aufarbeitung erfolgt wie  in Beispiel 3 beschrieben.

      <I>Beispiel 5</I>  15 g     3-Methyl-2-phenyl-penten-(2)-säure-          (1)    und 10,8 g     Diäthylamino-äthylchlorid     werden in 60     ems        Isopropanol    7 Stunden zum  Sieden erhitzt.     Anschliessend    wird das Ganze  im Vakuum eingedampft und der     kristalli-          sierte        Rückstand    in     2n-Essigsäiu    e aufgenom  men. Die saure Lösung wird nach dem Wa  schen mit Äther alkalisch gemacht und der  sich abscheidende Ester in Äther aufgenom  men. Das Lösungsmittel wird nach dem  Trocknen verdampft und der Rückstand im  Hochvakuum destilliert.

   Man gewinnt so den  2 -     Pheny    1- 3 -     methyl-penten    - (2) -säure- (1)     -di-          äthylamino-äthylester,    der unter 0,004 nun bei  107-109  C übergeht. Das Hydrochlorid des  Esters kann in Äther hergestellt und aus       Benzol/Äther        umkristallisiert    werden; es       schmilzt    bei 108-109  C.

           ,peispiel   <I>6</I>  Den in Beispiel 5 beschriebenen Ester ge  winnt man auch durch Umsetzen von     2-Phenyl-          3-inethyl-penten-(2)-säure-(1)-chlorid    mit     Di-          äthylamino-äthanol    in Benzol.    <I>Beispiel 7</I>  140 g     2-Phenyl-3-methyl-penten-(2)-säure-          chlorid    und 200 g     3-Diäthylamino-propanol     werden zusammen in 500     ems        abs.    Äther  stehen gelassen. Nach 24 Stunden wird wie  üblich aufgearbeitet.

   Man erhält 160 g     2-Phe-          ny    1- 3 -     methyl-penten-    (2) -säure- (1) -3'-di4thyl-           amino-propylester    als farbloses, unter 0,02 mm  bei     123-125     C siedendes Öl. Das     Hydro-          chlorid    des Esters kann mit Hilfe von     4the-          rischer    Salzsäure hergestellt werden und       schmilzt    bei 105-106  C. Das     Brommethylat     zeigt keinen scharfen Schmelzpunkt.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH Verfahren zur Herstellung neuer basischer Ester der Formel EMI0003.0010 in welcher R, Methyl oder Äthyl, R2 Äthyl, Propyl oder Butyl, X und Y Wasserstoff oder zusammen eine Kohlenstoffbindung, R3 einen niederen Alkilrest und n die Zahl 2 oder 3 bedeuten, dadurch gekennzeichnet, dass man eine Verbindung der Formel EMI0003.0019 mit einer Verbindung der Formel EMI0003.0022 umsetzt,
    wobei Z und V sich mit Ausnahme eines in einem von ihnen enthaltenen Sauer stoffatoms bei der Reaktion abspaltende Reste bedeuten.
CH327985D 1953-11-24 1954-10-25 Verfahren zur Herstellung neuer basischer Ester CH327985A (de)

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DE200754X 1954-07-20
DE250954X 1954-09-25
CH317305T 1954-10-25

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