CH326604A - Einrichtung für Bilanz- oder statistische Zwecke - Google Patents

Einrichtung für Bilanz- oder statistische Zwecke

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CH326604A
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Paschen Paul
Schmidt Friedrich
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Siemens Ag
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    • GPHYSICS
    • G01MEASURING; TESTING
    • G01DMEASURING NOT SPECIALLY ADAPTED FOR A SPECIFIC VARIABLE; ARRANGEMENTS FOR MEASURING TWO OR MORE VARIABLES NOT COVERED IN A SINGLE OTHER SUBCLASS; TARIFF METERING APPARATUS; MEASURING OR TESTING NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • G01D15/00Component parts of recorders for measuring arrangements not specially adapted for a specific variable
    • G01D15/20Recording elements for printing with ink or for printing by deformation or perforation of the recording surface, e.g. embossing

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  • Physics & Mathematics (AREA)
  • General Physics & Mathematics (AREA)
  • Inking, Control Or Cleaning Of Printing Machines (AREA)

Description


      Einrichtung    für     Bilanz-    oder     statistische    Zwecke    Zwecks Erläuterung der Erfindung geht  man am besten von einem praktischen Bei  spiel aus. In einem grösseren Betrieb mit       Werkstätten        und        dergleichen-werden    Strom,  Wasser, Gas, Rohstoffe usw. verbraucht oder  erzeugt, in einem andern Teil der Betriebs  anlagen werden in Massenfertigung bestimmte  Gegenstände hergestellt, und es soll nun in  einem bestimmten Turnus     bilanziert    werden  oder die Durchsätze der     einzelnen    Anlage  teile sollen statistisch erfasst werden.

   Zu  diesem Zweck werden soweit als möglich die  Durchsätze durch integrierende Messgeräte  ermittelt, die     unmittelbar    oder     mittels    Fern  leitung druckende und nach dem Druck sich  auf Null stellende Zählwerke antreiben. Die  Druckvorrichtung für derartige Zwecke hat  man von Hand betätigt.

   Sie druckte ausser  dem     Zählwerksstand    auch noch Kennungen  wie Zeit, Ort, Nummer der     Messstelle        auf.     Es musste also in einem bestimmten Turnus  eine Person die einzelnen     Messstellen    auf  suchen, eine Karte einstecken, die Druck  vorrichtung betätigen,     anschliessend    die  Karte wieder herausnehmen und die ge  sammelten Karten an einer zentralen Aus  wertestelle abgeben. Dies ist verhältnismässig  umständlich, und ausserdem fallen die Druck  vorrichtungen verhältnismässig teuer aus.  



  Erfindungsgemäss werden für solche  Einrichtungen abschnittweise     abzutrennende       Druckstreifen mit den     einzelnen        Messstellen     zugeordneten, vorgedruckten     Kennungen    ver  wendet, in die der     Zählwerksstand    einge  druckt     wird.    Man     erhält    dadurch     einfache     Druckvorrichtungen,     wie    sie beispielsweise in  druckenden     Maximumzählern    oder derglei  chen verwendet werden.

   Um die Druckvor  richtung noch weiter zu vereinfachen, kann  man die Stellenzahl des Druckzählwerkes  kleiner machen als die jener     Messstellen    höch  sten Durchsatzes, also grösster Stellenzahl der  Anlage. Meist wird man     mit    einem dreistelli  gen Zählwerk     auskommen.    Bei     Messstellen,    an  denen Ziffern höherer Stellenzahl gedruckt  werden müssen, wird dafür beispielsweise  durch Vordrucken entsprechender Kennun  gen auf den Streifen die Stellenzahl     kenntlich     gemacht. Vorteilhafter ist es , die höhere     Stel-          lenzahl    durch entsprechende Verlagerung der  Druckstelle quer zum Druckstreifen kennt  lich zu machen, indem man z.

   B.     Druckwerk     und Druckstreifen relativ quer verschiebbar  macht. Um keine leeren Stellen zu erhalten,  kann man an den letzten Stellen     auf    dem  Streifen schwächer oder mit anderer Farbe  Nullen vordrucken, von denen dann je nach  der Stellenzahl keine,     eine    oder mehrere stär  ker oder mit anderer Farbe durch die Druck  vorrichtung überdruckt werden.  



  Da solche     Druckvorrichtungen        wegen,    ihrer       Einfachheit    nur wenig Kraft benötigen,     kann         man sie auch leicht fernsteuerbar machen.  Die Art der Fernsteuerung ist nicht Gegen  stand der     Erfindung.    Zur     Fernsteuerung     können besondere, vielleicht schon für andere  Zwecke vorhandene     Leitungen,        Telephonlei-          tungen,        Uhrenleitimgen    verwendet werden,  oder man     kann    vorhandene Leitungen     wie     Starkstromleitungen überlagern, beispiels  weise mit tonfrequenten Strömen,

   oder man  kann auch drahtlos übertragen, z. B. mit  Kurzwellen. Der Druckvorgang und anschlie  ssend der Transport der     Papierbahn    wird  zweckmässig durch ein Federspeicherwerk be  werkstelligt, welches durch einen     kleinen          -i@synchronmotor    oder     zwangläufig    von Hand  bei der Entnahme des     Druckstreifenabsehnit-          tes    aufgezogen wird.  



  Ein     Ausführungsbeispiel    der     Erfindung     wird an Hand der Zeichnung näher erläutert.  In     Fig.    1 ist schematisch ein Teil einer An  lage mit     einer    Zentralstelle Z und einer An  zahl von     Messstellen        H,    die hier beispiels  weise den Stromverbrauch messen, darge  stellt. Von der Zentrale Z aus können mit  Hilfe     überlagerter        Tonfrequenzströme    über  das     Starkstromnetz    N hinweg die Druckvor  richtungen an den     Messstellen        31    ferngesteuert  werden.

   Jede     Druckvorrichtung    druckt beim  Einsteuern den     Zählwerksstand        und    stellt  das Zählwerk     anschliessend    auf Null zurück.  Will man eine Kontrolle haben, dass das Zähl  werk     tatsächlich    auf Null gestellt wurde, so  kann durch einen zweiten Druckvorgang  auch die     Nullstellung    des Zählwerkes auf den       Registrierstreifen    aufgedruckt werden.  



  Eine     Druckvorrichtung    (vergleiche     Fig.    2)  ist der Einfachheit halber durch ein Recht  eck 1 angedeutet. 2 ist das eigentliche Druck  werk     mit    dem Zählwerk, das beispielsweise  durch Impulse von einem     räiunlich    davon ge  trennten Zähler     fortgeschaltet    wird. 3 ist der  von einer Vorratsrolle 4 ablaufende Druck  streifen, der auf der einen Seite bei 5 gelocht  ist. In die Löcher     greifen    die Zacken einer  Stachelwalze, die nach jedem Druckvorgang  den Streifen um     einen        Abschnitt    6 weiter  schaltet.

   Die Abschnitte sind durch Perfora  tionen 7 voneinander getrennt, so dass jeder    bedruckte Abschnitt leicht abgerissen werden  kann. Die     Perforation    ist entbehrlich, wenn  man die Druckvorrichtung mit einem Schneid  werk oder einem     Abreisser    versieht. Die ein  zelnen Abschnitte sind mit     Kennungen    vor  gedruckt. So kann am linken Rand neben  der Lochreihe 5 eine     Kennung    für zeitliche       Zuordnung,    z. B. eine     Durchnumerierung    der       Lohnwochen    oder Tage     aufgedruckt        sein,    in  der Mitte eine     Kennziffer,    z.

   B. 315, für die  betreffende     Messstelle.    Darunter ist die Di  mension     kWh    für die gemessene     Grösse-vor-          gedruckt.    Die Druckvorrichtung     druckt    in  den noch freien Raum lediglich den Zähl  werksstand 8, hier beispielsweise die     Zahl     471,3. Nach Beendigung des     Druckvorganges     werden die     Abschnitte    6     abgerissen    und zur  Zentrale Z gebracht.     Dort    werden sie bei  spielsweise bilanzmässig ausgewertet.  



  Nun werden die     Kilowattstundenbeträge     der einzelnen     liessstellen    oft     iun    eine oder  mehrere Zehnerpotenzen voneinander abwei  chen. Die grösste vorkommende     Zahl    der An  lage habe beispielsweise fünf Stellen vor dem       Komma    und eine Stelle nach dem     Komma.     Die     kleinste    Zahl habe nur zwei Stellen vor  dem Komma und eine     hinter    dem Komma.  Um nun für die ganze     Anlage    mit möglichst  einfachen     Druckvorrichtungen    auszukommen;  verwendet man durchwegs nur dreistellige  Druckzählwerke.

   Bei der Zahl mit der gröss  ten Stellenzahl werden die letzten drei Stellen  durch Null     kenntlich    gemacht und diese Nul  len werden schon auf dem Papier vorge  druckt, und zwar entweder schwächer oder  in anderer Farbe als beim Druck des Ziffern  werkes. Um die verschiedenen Stellenzahlen  berücksichtigen zu können, ist, wie     Fig.    3  zeigt, das eigentliche     Druckwerk    2 absatzweise  quer zum Druckstreifen 3 verstellbar. Es  läuft     beispielsweise    auf Schienen 9, 10. Die  Schiene 7.0 ist am einen Ende bei 11 ver  zahnt.

   In die Zahnlücken kann     eine    an der  Druckvorrichtung 2 angebrachte Rast grei  fen, die durch Drehen einer Schraube     12     oder unähnlicher Weise gesperrt werden  kann. Der Abstand der Zähne 11 entspricht  dem Abstand der     einzelnen        Ziffern    des ge-      druckten     Zählwerksstandes.    Auf den einzel  nen Streifenabschnitten, die im wesentlichen  denen der     Fig.    2 entsprechen, sind in der  Reihe, wo später der     Zählwerksstand    gedruckt  wird, drei Nullen 13 vorgedruckt, nämlich  zwei vor und eine hinter dem Komma.

   Von  diesen     Nullen    werden je nach der Einstellung  des Druckwerkes 2 auf der Schiene 10 keine,  eine oder mehrere überdruckt. In dem ge  druckten     Abschnitt    60 ist die erste     Null    mit  einer     Fünf    überdruckt, so dass also die ab  lesbare Zahl beispielsweise 1350,0 lautet. Bei       hlessstellen    mit kleineren Durchgangsmengen  wird das     Druckwerk    2 weiter nach rechts ge  schoben, so dass also zwei oder alle drei Nullen  überdruckt werden.  



  Diese Ausführungsform bietet den Vorteil,  dass für sämtliche     Messstellen,    unabhängig von  der Durchgangsmenge, genau die gleichen  Druckvorrichtungen und die gleichen entspre  chend v     orgedruckten    Papierbahnen verwendet  werden können, die dann nur nach den er  fahrungsgemäss auftretenden Höchstwerten  der Durchgangsmengen eingestellt zu werden  brauchen. Ist bei der     Bewertung    der so ge  druckten Ziffern noch irgendein Faktor zu  berücksichtigen, z. B. der Faktor 2 oder 5,  mit dem die gedruckte Zahl     multipliziert    wer  den soll, dann     kann    auch dieser gleich mit       -vorgedruckt    werden.  



  Auf solche Weise erhält man einfache,  billige     Druckvorrichtungen,    die wenig Platz  und Antriebskraft erfordern und deshalb  mit verhältnismässig     einfachen    Mitteln fern  gesteuert werden können. Alles was die  Druckvorrichtung verteuern, ihren Kraftbe  darf vergrössern würde usw. fällt     durch    Vor  drucken der Druckstreifen     fort.    In besonde  ren Fällen kann das Druckzählwerk auch als  Preiszählwerk ausgebildet werden, so dass     eine          Ausrechnung    der gezählten Mengen in Geld  gespart werden kann.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH Einrichtung für Bilanz- oder statistische Zwecke, mit mehreren Messstellen, die inte grierende Geräte mit druckenden und nach dem Druck sich auf Null stellenden Zählwer ken enthalten, gekennzeichnet durch abschnitt weise abzutrennende Druckstreifen mit den .einzelnen Messstellen zugeordneten, vorge druckten Kennengen, in die der Zählwerks stand eingedruckt wird. UINTTERANSPRÜCI3E 1. Einrichtung nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass entsprechend den jeweiligen Stellenwerten Druckwerk und Druckstreifen relativ zueinander quer ver stellbar sind.
    2. Einrichtung nach Unteranspruch 1, da durch gekennzeichnet, dass die Stellenzahl des Druckzählwerkes gleich der Stellenzahl der Messstelle mit der kleinsten Durchgangsmenge ist und dass auf dem Streifen für die letzten Stellen Nullen in anderer Manier vorgedruckt sind, zum Zwecke, dass je nach dem Stellen wert der zu druckenden Zahl von der Druck vorrichtung keine, eine oder mehrere stärker überdruckt werden können. 3. Einrichtung nach Unteranspruch 2, ge kennzeichnet durch Preiszählwerke für den - Druck. 4. Einrichtung nach Unteranspruch 3, da durch gekennzeichnet, dass die Druckwerke der Messstellen ferngesteuert sind. 5.
    Einrichtung nach Unteranspruch 4, ge kennzeichnet durch einen Kraftspeicher zum Antrieb der Druckvorrichtung und für den Streifenvorschub, welcher Speicher eine Auf- zugseinrichttmg aufweist und bei Fernsteue rung ausgelöst wird.
CH326604D 1953-10-16 1954-10-08 Einrichtung für Bilanz- oder statistische Zwecke CH326604A (de)

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