CH317015A - Apparatur zur Herstellung eines Kunstfadens, der zur Nachbehandlung über ein Walzenpaar laufen gelassen wird - Google Patents
Apparatur zur Herstellung eines Kunstfadens, der zur Nachbehandlung über ein Walzenpaar laufen gelassen wirdInfo
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Classifications
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- D—TEXTILES; PAPER
- D01—NATURAL OR MAN-MADE THREADS OR FIBRES; SPINNING
- D01D—MECHANICAL METHODS OR APPARATUS IN THE MANUFACTURE OF ARTIFICIAL FILAMENTS, THREADS, FIBRES, BRISTLES OR RIBBONS
- D01D10/00—Physical treatment of artificial filaments or the like during manufacture, i.e. during a continuous production process before the filaments have been collected
- D01D10/04—Supporting filaments or the like during their treatment
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Description
Apparatur zur Herstellung eines Kunstfadens, der zur Nachbehandlung über ein Walzenpaar laufen gelassen wird Die vorliegende Erfindung betrifft eine weitere Ausbildung der Apparatur gemäss Pa tentanspruch, II des Hauptpatentes, mit einer Zuleitungsoberfläche, welche die Fadenwin dungen zwischen den beiden Walzen berührt. Der Patentanspruch I des Hauptpatentes kennzeichnet ein Verfahren zur Herstellung eines Kunstfadens, der nach dem Spinnen im gleichen Arbeitsgang zur Nachbehandlung in schraubenlinienförmigen Windungen über ein Walzenpaar laufen gelassen wird. Bei diesem Verfahren wird die Behandlungsflüssigkeit über eine Oberfläche zugeführt, die eine An zahl Fadenwindungen berührt, so dass die Flüssigkeit vom laufenden Faden aufgenom men wird, und eine weitere Oberfläche wird mit den Fadenwindungen zur Ableitung der überschüssigen Flüssigkeit in Berühxllng ge bracht. Der Patentanspruch II des Haupt patentes hat eine Apparatur zur Ausführung des Verfahrens gemäss Patentanspruch I zum Gegenstand, die ein Paar von Walzen auf weist, deren Achsen gegeneinander schräg ge stellt sind, so dass der Faden in schrauben- linienförmigen Windungen über die Walzen geführt werden kann, welche Apparatur sich auszeichnet durch eine Oberfläche, welche eine Anzahl Fadenwindungen berührt, durch Mittel für die Zufuhr von Flüssigkeit zu die ser Zuleitungsoberfläche und durch eine wei tere Oberfläche, welche die Fadenwindungen berührt, um die überschüssige Flüssigkeit von ihnen wegzuführen. Die erfindungsgemässe Apparatur ist gekennzeichnet durch Mittel zum Ändern der Temperatur der Zuführungs oberfläche. Ein bevorzugtes Ausführungs beispiel der Erfindung sieht ebenfalls Mittel vor zum Ändern der Temperatur der zum Zuführen der überschüssigen Flüssigkeit ver wendeten Oberfläche. Nachstehend werden Ausführungsbeispiele der Erfindung erläutert: In Nassspinnverfahren muss der Faden oft mit einer erhitzten Flüssigkeit behandelt wer den, so z. B. bei der Säureerneuerung von frisch gezogenen Viskosefäden. Es hat sich gezeigt, dass beim Beschlagen von Behand lungsoberflächen, wie sie im Hauptpatent be schrieben sind, mit heissen Flüssigkeiten letz tere sich sehr rasch abkühlen, wodurch die Wirksamkeit der Behandlung beeinträchtigt wird. Die Temperatur der Behandlungsflüssig keit soll möglichst gleichmässig gehalten wer den können. Die zum Zuführen von Behandlungsflüs sigkeit verwendete Fläche wird deshalb mit Mitteln ausgerüstet, durch die sie geheizt oder gekühlt werden kann. Die zum Entfernen der Flüssigkeit benützte Oberfläche kann eben falls mit Heiz- oder Kühlmitteln versehen werden, insbesondere in Fällen, wo die Be- handlungsflüssigkeit kontinuierlich umge wälzt wird. Die Mittel zum Heizen oder Kühlen der Flächen können verschiedene Formen an nehmen. So kann z. E. zum Heizen der Flä- ehe ein elektrischer Heizkörper in einem eben diese Fläche bildenden Rohr angeordnet sein. In einer andern Ausführung kann eine Röhre so angeordnet sein, dass sie in ein eben diese Fläche bildendes Rohr hineinragt, so dass ein Heiz- oder Kühlfluid kontinuierlich durch die Röhre fliessen und dann durch den Ring raum zwischen der Innenröhre und dem Aussenrohr abgezogen werden kann. Bei einer weiteren Ausführungsform wiederum kann ein eben diese Fläche bildendes Rohr als Teil eines geschlossenen Kreislaufes konstruiert sein, in dem kontinuierlich ein Heiz- oder Kühlfluid durch das Rohr gepumpt wird. Im letztgenannten Fall kann die die Flüssigkeit entfernende Fläche ein Teil des geschlossenen Kreislaufes sein, indem z. B. eine U-förmige Rohrkonstruktion verwendet wird, deren beide Schenkel als Flüssif-keitsaufbring- bzw. als Flüssigkeitsentfernungsflä.che funktionie ren. Die Verwendung geheizter Flüssigkeits- aufbringflä.ehen beschleunigt nicht nur die entsprechende Behandlung, sondern hilft auch zum Aufrechterhalten einer feuchten Atmo sphäre in der Nähe der Fadenwindungen.
Claims (1)
- <B>PATENTANSPRUCH</B> Apparatur gemäss Patentanspruch Il des Hauptpatentes mit. einer Zaleitungsobei,- flä.che, welche die Fadenwindungen zwischen den beiden Walzen berührt, gekennzeichnet durch Mittel zum Ändern der Temperatur der Zuführurigsoberfläelie. <B>UNTERANSPRUCH</B> Apparatur nach Patentanspiiieh, dadurch gekennzeichnet, da.ss ebenfalls -Mittel zum Än dern der Temperatur der zum Wegführen der überschüssigen Flüssi\g)keit verwendeten Ober fläehe vorgesehen sind.
Applications Claiming Priority (2)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| GB317015X | 1952-12-03 | ||
| CH302875T | 1953-12-01 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| CH317015A true CH317015A (de) | 1956-10-31 |
Family
ID=25734558
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| CH317015D CH317015A (de) | 1952-12-03 | 1953-12-01 | Apparatur zur Herstellung eines Kunstfadens, der zur Nachbehandlung über ein Walzenpaar laufen gelassen wird |
Country Status (2)
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|---|---|
| BE (1) | BE524581A (de) |
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1953
- 1953-12-01 CH CH317015D patent/CH317015A/de unknown
Also Published As
| Publication number | Publication date |
|---|---|
| BE524581A (de) |
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