DE901951C - Verfahren und Vorrichtung zur Beheizung von Baedern - Google Patents
Verfahren und Vorrichtung zur Beheizung von BaedernInfo
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- DE901951C DE901951C DESCH8357A DESC008357A DE901951C DE 901951 C DE901951 C DE 901951C DE SCH8357 A DESCH8357 A DE SCH8357A DE SC008357 A DESC008357 A DE SC008357A DE 901951 C DE901951 C DE 901951C
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Classifications
-
- F—MECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
- F24—HEATING; RANGES; VENTILATING
- F24H—FLUID HEATERS, e.g. WATER OR AIR HEATERS, HAVING HEAT-GENERATING MEANS, e.g. HEAT PUMPS, IN GENERAL
- F24H1/00—Water heaters, e.g. boilers, continuous-flow heaters or water-storage heaters
- F24H1/54—Water heaters for bathtubs or pools; Water heaters for reheating the water in bathtubs or pools
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Description
- Verfahren und Vorrichtung zur Beheizung von Bädern Die Erfindung betrifft -die Beheizung von Bädern durch in diese eingetauchte Heizelemente. Durch Verwendung moderner Tauchgas- und Unterw.asserbrenner ist es .gelungen, Flüssigkeitsbäder aller Art durch Heizgase in wirtschaftlicher Weise zu beheizen. In Kaltwalzwerken beispielsweise war es möglich, die besonders während der warmen Jahreszeitschlecht ausgelasteten Dampferzeuger ganz auszuschalten und ,alle Wärmeverbraucher, Beiz-, Spül- und Neutralisierbäder, auf Heizgas umzustellen.
- Neben einer beachtlichen Senkung der Heizmittelkosten konnten in solchen Fällen weitere Ersparnisse durch Verringerung der Anheizzeiten .der Bäder, durch teilweise erhebliche Abkürzung der Materialbehandlungszeiten und auch zufolge längerer Standzeiten der Beiz- und Neutralisiermittel nachgewiesen werden. Auch in der Drahtverfeinerung sind ähnliche Erfolge erzielt worden, jedoch gelang es bisher hier nicht, den Wärmeträger Dampf vollständig auszuschalten, da,die Kalkmilch- und Neutralis,ierbäder im Gegensatz zu den Boraxbädern in der B.andeisenlndwstrie nicht mit Gastauchbrennern üblicher Baiuart beheizt werden können. Diese Brenner sind nämlich schon nach kurzer Betriebszeit deswegen unbrauchbar, weil die Brenneraußen wand stark verkrustet und schließlich kein Wärmeübergang mehr erfolgt. Die Verkrustung wird dadurch hervorgerufen, @daß sich Kalk bei höheren Temperaturen, etwa ab z 5o°' C, in Gegenwart von Schwefelsäure in Gips umsetzt. Die Oberflächentemperatur von gasgefeuerten Rohren liegt stellenweise aber oberhalb dieser Temperatur.
- Die vorliegende Erfindung 'hat sich zur Aufgabe gestellt, ein Verfahren und eine Vorrichtung zu entwickeln, womit es möglich ist, .auch bei Gasbeheizung mit zulässi,genWärmeübertragungs bzw. Temperaturverhältnissen zu ,arbeiten. Das: wird dadurch erreicht, d.aß hochtemperierte Tauchheizelemente, beispielsweise mit Gas innen beheizte Rohre, .im Arbeitsbehälter von. Wasserkammern umgeben sind, die mit in die Arbeitsflüssigkeit eintauchenden Dampfübenströmrdhren versehen werden.
- Die Erwärmung :des Baudes erfolgt asomit einmal durch Wärmeabgabe der heißen Wasserkammerwände, zum anderen durch direkten Eintritt von Wasserdampf aus den überströmrohren. Durch die Zwischenschaltung der Wasserkammern ,als Wärmeträger wird also eine direkte Wärmeübertragung vom :gasbeheizten Ruhr an die Arbeitsflüssigkeit verhindert, und. somit sind obenerwähnte Nachteile ausgeschaltet. Die Dampfübenströmrdhre werden bei Kalkmilchbädern bis in Höhe des Behälterbodens herabgeführt. Der Dampf bewirkt dann auch eine Bewegung,der Flüssigkeit und verhindert so ein Absetzen der Kalkteilchen am Behälterboden. Der in Idas Bad eintretende Wasserdampf ersetzt natürlich .auch ganz oder teilweise den Wasserverlust zufolge der fortlaufenden Oberflächenverdunstung.
- Um-denWärmeübergangvon d'enWasserkammern an das Arbeitsbad zu verbessern, kann es zweckmäßig sein, die Kammerwände mit Rippen zu versehen oder :diese selbst rippenförmig auszubilden. Zur Beheizung der Rohre kann gegebenenfalls. an Stelle von Gas auch Cl, Heißwasser oder Dampf verwendet werden. Es können auch,a,-n. Stelle .innen beheizter Rohre Elektroheizkörper, z. B.. Bakerrohre, verwendet werden.
- EineAusführungsformder Erfindung wird durch Fi,g. i und 2 dargestellt.
- Fig. i zeigt einen Längsschnitt,d'er Anlage; Fig. 2 zeigt einen Schnitt in Linie A-A der Fig. i.
- In den Figuren ist mit i der Arbeitsbehälter, ,der die Badflüssi,gkeit und das Arbeitsgut aufnimmt, bezeichnet, mit 2 sind die Heizröhre und mit 3 die Heizbrenner, die in die Rohre ein-feuern, bezeichnet. Mit q. sind die Wasserkammern, die die Heizrohre umgeben, und mit 5 die Dampfüberströmrohre bezeichnet. 6 -ist das Prischwasserzuführungseohr für die Wasserkammer.
- Die Erfindung beschränkt sich nicht nur auf Neutrallsierbäder, .sie kann auch zum Betrieb anderer Bäder, z. B. Bonderbäder, Anwendung finden, die ebenfalls bei zu heißem Wärmeträger stark auskrusten. Sofern der an ,den Überströmrdhren austretende Dampf nicht direkt in die Badeflüssigkeit eingeleitet werden darf, kann murr ihn auch durch Rohrschlangen ins Bad führen und so kondensieren. In Fällen, bei denen die Arbeitstemperatur des Bades wesentlich über iod°' C liegen muß, können .an Stelle von Wasser als Zwischenwärmeträger auch andere Mittel benutzt wenden, z. B. Glyzerin, Salze mit niedrigem Schmelzpunkt, Metalle usw.
Claims (1)
- PATENTANSPRÜCHE: i. Verfahren zur Beheizung von Bädern, in .denen eine bestimmte Temperatur nicht üb-erschritten werden darf, durch hochtemperierte Tauchheizelemente,dadurch gekennzeichnet, @daß die Wärmeabgabe an das -Bad einerseits über die Heizelemente umgebende Wasserkammern, andererseits. @durch aus den Wasserkammern in die B,adflüs@siglceit eintretenden Dampf erfolgt. a. Vorrichtung zur Ausübung des Verfahrens nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die in die Badeflüssigkeit eingetauchten, mit Gas, C51, Heißwasser oder Dampf innen beheizten Rohre mit Wasserkammern umgeben sind, die mit vorzugsweise bis zum Behälterboden herabgeführten Dampfüberströmrohren versehen sind. 3. Vorrichtung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß an Stelle von Heizelementen nach Anspruch 2z auch Elektroheizkörper, z. B. Bakerrohre, verwendet werden können: q.. Vorrichtung nach Anspruch 2 und/oder 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Wasserkammern mit Rippen versehen oder selbst rippenartig ausgebildet !sind.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DESCH8357A DE901951C (de) | 1951-12-25 | 1951-12-25 | Verfahren und Vorrichtung zur Beheizung von Baedern |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
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| DESCH8357A DE901951C (de) | 1951-12-25 | 1951-12-25 | Verfahren und Vorrichtung zur Beheizung von Baedern |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE901951C true DE901951C (de) | 1954-01-18 |
Family
ID=7425777
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DESCH8357A Expired DE901951C (de) | 1951-12-25 | 1951-12-25 | Verfahren und Vorrichtung zur Beheizung von Baedern |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE901951C (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE1034949B (de) * | 1953-01-26 | 1958-07-24 | Otto Saeurebau U Keramikwerke | Behaelter zur Beheizung von Beizbaedern |
-
1951
- 1951-12-25 DE DESCH8357A patent/DE901951C/de not_active Expired
Cited By (1)
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