DE956940C - Verfahren zur kontinuierlichen Herstellung kieselsaeurehaltiger elastischer Hydrogele - Google Patents
Verfahren zur kontinuierlichen Herstellung kieselsaeurehaltiger elastischer HydrogeleInfo
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- C01B33/14—Colloidal silica, e.g. dispersions, gels, sols
- C01B33/152—Preparation of hydrogels
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Description
Es ist bekannt, Kieselsäurehydrogel in der Weise herzustellen, daß man Wasserglaslösung mit Säuren,
ζ. B. Schwefelsäure, umsetzt, wobei zunächst ,unbeständiges Kieselsäurehydrosol gebildet wird und
dieses Hydrosol beim ruhigen Stehen dann zu einer elastischen Gallerte erstarrt. Für gewöhnlich wird
dieses Verfahren diskontinuierlich durchgeführt, indem man verdünnte Wasserglaslösung in gekühlte
verdünnte Schwefelsäure oder eine andere Säuare einrührt, bis die Mischung einen pH-Wert von etwa
2,5 bis 4 aufweist. Das dabei gebildete Sol läßt man in flachen Wannen erstarren. Wenn die so.
entstandene Gallerte ihre größte Festigkeit erreicht hat, wird sie in faustgroße bis walnußgroße Stücke
zerkleinert, durch mehrfaches Überschichten mit Wasser zwecks Entfernung der anhaftenden Salze,
beispielsweise Natriumsulfat, ausgewaschen, getrocknet und aktiviert.
Das geschilderte Verfahren ist umständlich und zeitraubend und gestattet nur geringe Durchsätze, ao
Man hat daher schon den Prozeß ganz oder teilweise kontinuierlich gestaltet. So ist es bekannt, den
Teilvorgang der Solherstellung im Fließverfahren durchzuführen, indem z. B. Schwefelsäure und
Wasserglaslösung Kreiselmischern zugeführt wer- as den, in denen das 'Sol entsteht und denen es fortlaufend
entnommen wird.
Es ist auch bekannt, den Gesamtvorgang. der Hydrogelherstellunig einschließlich der Zerkleinerung
und des Auswaschens der gewonnenen Hydro-
gele kontinuierlich durchzuführen. Die diesbezüglichen Verfahren und Vorrichtungen haben aber den
Nachteil, daß das Hydrosol -während des Durchflusses durch Rohre von relativ weitern Querschnitt
zur Erstarrung gebracht wird. Dabei bilden sich Hydrogelkörper größeren Durchmessers, die in
Form von Blöcken durch mechanische Vorrichtungen zerteilt werden müssen. Um die Bewegung und
Zerkleinerung derartiger Körper zu erleichtern, hat ίο man sie in den Rohren der Richtung der Schwer
kraft entsprechend von oben nach unten bewegt. Es wurde gefunden, daß man unter Vermeidung
dieser Nachteile kieselsäurehaltige elastische Hydrogele aus kieselsäurehaltigen Rohmaterialien und
'Säuren unter Zwischenbildung eines unbeständigen kieselsäurehaltigen Sols dadurch kontinuierlich herstellen
kann, daß man das kieselsäurehaltige Sol durch eine Vielzahl, vorzugsweise senkrecht gerichteter,
gegebenenfalls beheizter Rohre mit glatter Innenoberfläche und kleinem Querschnitt leitet,
während des Durchleitens durch die Rohre zum Hydrogel erstarren läßt und das Hydrogel in Form
der dabei gebildeten Stäbe den Rohren entnimmt, worauf man die Stäbe gegebenenfalls zerkleinert
as und in bekannter Weise durch Überschichten mit Wasser oder anderen zur Entfernung der dem
Hydrogel anhaftenden Salze geeigneten Flüssigkeiten, wie schwachen 'Säuren oder Basen, reinigt.
Das .unbeständige Kieselsäuresol kann man so herstellen, daß man eine Natriumsilicatlösung, z. B.
käufliche, gegebenenfalls verdünnte Wasserglaslösung mit Säuren versetzt, wobei man, um ein vorzeitiges
Erstarren der Reaktionsmischung zu vermeiden, gut durchrührt und zweckmäßigerweise
auch kühlt. Die Umsetzung bricht man vorteilhaft ab, wenn ein pH-Wert der Lösung von zwischen
2 und S erreicht ist. Wünscht man ein metalloxydhaMges
Kieselsol herzustellen, so benutzt man an 'Stelle von Säuren angesäuerte oder sauer reagierende
Lösungen von Metallsalzen, vor allem solche von Metallen der III. und IV. Gruppe des Periodischen
'Systems. So läßt sich ein aluminiumoxydhaltiges Kieselsäuresol dadurch herstellen, daß man
Wasserglaslösung in gekühlte, aluminiumsulfathaltige Schwefelsäure einrührt. Man kann aber auch
unbeständiges Kieselsäuresol mit metalloxydhaltLgen Solen vermischen und diese Mischung dem erfindungsgemäßen
Verfahren unterwerfen. Für die Durchführung des Verfahrens geeignete, unbeständige,
kieselsäurehaltige 'Sole können auch durch Verseifung von Kieselsäureestern hergestellt werden;
auch kann man von Chlor- oder Bromsilanen ausgehen und diese Verbindungen zweckmäßig in
Gegenwart solcher 'Stoffe verseifen, die das Halogen nicht ionogen binden, z. B. in Gegenwart von
Alkylenoxyden.
Zur Überführung der unbeständigen, kieselsäurehaltigen
'Sole in Hydrogele teilt man das jeweilige Sol zweckmäßig dadurch in Teüströme auf, daß
man es den einzelnen Rohren eines Röhrensystems, vorzugsweise eines Röhrenbündels, wie es in Wärmeaustauschern
vorliegt, zuführt. Diese Zuführung kann durch eine Anzahl von parallel geschalteten
Förderpumpen, insbesondere Membranpumpen, erfolgen. Durch diese Pumpen, deren Fördervolumen
den jeweiligen Betriebsbedingungen entsprechend eingestellt ist, wird das Sol aus dem Vorratsbehälter
in die beheizten Rohre geleitet. Als besonders geeignet haben sich Rohre aus thermoplastischen
Kunststoffen, wie Polystyrol, Polyvinylverbindungen oder Polyacrylverbindungen, erwiesen. Aber auch
korrosir nsfeste Metallrohre, emaillierte oder mit
Einbrennlacken überzogene Rohre, keramische Rohre oder Glasrohre sind brauchbar. Um eine
möglichst glatte Oberfläche der Innenwandung der Rohre zu gewährleisten, empfiehlt es sich, Rohre zu
verwenden, deren innere Oberfläche poliert ist. Der Widerstand, den ein Rohr mit glatter Innenoberflache
der Fortbewegung des darin erstarrenden Sols bzw. des gebildeten Hydrogels entgegensetzt,
ist nur gering. Die Beheizung der Rollenanordnung erfolgt von außen, und zwar zweckmäßig durch
eine im Kreislauf geführte Flüssigkeit.
Das Hydrogel kann in üblicher Weise behandelt und getrocknet werden. Zweckmäßig ist es, diejenige
Seite des Röhrensystems, auf welcher das Hydrogel die Rohre in Form von Hydrogelstäben
verläßt, in einen Waschbehälter münden zu lassen, der dem Röhrensystem unmittelbar aufgesetzt ist
und gegebenenfalls einen größeren Querschnitt hat als das Röhrensystem. Den Waschbehälter füllt
man nach Erscheinen der ersten Hydrogelstäbe bei Inbetriebnahme der Anlage mit Wasser. Da das
Hydrogel spezifisch nicht viel schwerer ist als das umgebende, mehr oder weniger mit Salz angereicherte
Waschwasser, kann man mit einer beträchtlichen Waschsäulenhöhe arbeiten, ohne Gefahr
zu laufen, daß das Hydrogel durch das Gewicht der über ihm lagernden Schicht zerdrückt wird.
Das reine Wasser läßt man zweckmäßig am Kopf des Waschbehälters zulaufen und zieht das salzhaltige
Wasser am Boden des Behälters in solcher Menge ab, daß das Niveau des Waschbehälterinhalts
konstant bleibt. Das langsam von unten nach oben geförderte Gel verläßt den Waschbehälter
oben in gereinigter Form und kann von hier mittels eines Transportbandes zur Trockeneinrichtung
gebracht werden. An Stelle von reinem Wasser kann beim Waschvorgang zur Erzielung bestimmter
Hydrogeledgenschaften angesäuertes Wasser, aluminiumsalzhaltiges
Wasser oder alkalisch gemachtes, insbesondere ammoniakalisches Wasser, verwendet
werden. Das Waschen des Hydrogels kann bei Temperaturen zwischen 20 und ioo° durchgeführt
werden.
Ein druckfestes zylindrisches Chromnickelstahlgefäß wird mit unbeständigem Kieselsäuresol gefüllt,
das durch Einrühren von Wasserglaslösung iao
(d— 1,16) in mit Eis gekühlte, verdünnte Schwefelsäure
(d= 1,23) hergestellt worden ist, wobei der
Zulauf der Wasserglaslösung abgebrochen worden ist, wenn die Mischung einen pH-Wert von 4 erreicht
hatte. Das Gefäß wird, um ein vorzeitiges i*5
Erstarren des unbeständigen Sols zum Hydrogel
zu vermeiden, außen ebenfalls mit Eis gekühlt. Das gekühlte Sol wird in langsamem Strom mittels auf
den Gasraum des Behälters wirkender Preßluft, deren Menge durch einen Hahn reguliert wird,
durch Steigrohre in vier auf den Behälter aufgesetzte innen polierte .Polymetacrylsäureesterrohne
von je im Länge und 34mm lichter Weite gedrückt, wobei ebenfalls Regulierhähne verwendet
werden. Die Heizung jedes Rohres erfolgt durch einen Heizmantel aus Glas, durch den aus einem
Thermostat Wasser von 70° im Kreislauf gepumpt wird. Das in den Rohren mit einer Strömungsgeschwindigkeit
von etwa 1 cm pro Minute aufsteigende unbeständige Sol erstarrt zu einem Gel,
derart, daß im unteren Teil der Rohre das Sol noch als Flüssigkeit, in einer Übergangszone ein
zähflüssiges Zwischenprodukt und im oberen Teil elastisch feste Gallerte vorliegt. Für die Fortbewegung
des Rohrinhalts reichen die einem Druck von etwa 0,75 atü entsprechenden Kräfte vollends
aus. Das Hydrogel löst sich dabei etwas von der Wand ab, gleitet ohne 'Schwierigkeiten in den Rohren
aufwärts und kann am Kopf der Rohre in Form von Zylindern entnommen werden. Ohne weitere
Zerkleinerung — die zyünderförmige Masse zerfällt ■ im wesentlichen senkrecht zur Fortbewegungsrichtung
von selbst in kleinere Stücke — wird das Hydrogel durch Waschen von anhaftendem
Natriumsulfat befreit und so auf engporiges Kieselgel verarbeitet. Das bei 2000 getrocknete Produkt
hat folgende Korngrößen:
unter 2 mm 6,80/0
von 2 bis 6mm 48,5%
über 6 mm 44>7%
Die isotherme Adsorption von Wasserdampf aus Luft von 80 0/0 relativer Feuchtigkeit bei 25° beträgt
280/0, berechnet auf Trockensubstanz. Die Adsorptionsfähigkeit
des Produktes steigt erheblich an, wenn es heiß gewaschen wird.
In der schematischen Abbildung ist eine Vorrichtung zur kontinuierlichen Herstellung von kieselsäurehaltigem
Hydrogel beispielsweise veranschaulicht. Aus einem Vorratsbehälter 1 für Wasserglaslösung
und einem Vorratsbehälter 2 für Säure, wie Schwefelsäure, Salzsäure oder Salpetersäure, die
mittete der Pumpen 3 bzw. 4 beschickt und durch die Überläufe 5 bzw. 6 auf konstantem Beschicfcungsniveau'
gehalten werden, leitet man über die Mengenregler 7« und 8a, die durch die Mengenmesser
7 und 8 kontrolliert werden, Wasserglaslösung und Säure durch die Kühler 9 und 10 in das
Mischgefäß 11, in dem sich bereits hergestelltes unbeständiges Kiesels öl befindet, das lebhaft gerührt
wird.. Die zufließenden Reaktionsteilnehmer werden so dosiert, daß im Mischgefäß stets der
gleiche, am Schreiber 14 angezeigte pH-Wert von
etwa 2 bis S, zweckmäßig 3 bis 4, aufrechterhalten
wird. Das Mischgefäß besitzt einen für SoIekühlung eingerichteten Doppelmantel 12, durch den
die Reaktionswärme schnell abgeführt und im Mischgefäß eine zwischen -j- 5 und -)- io° liegende Temperatur
konstant eingehalten werden kann. Das im Mischgefäß erzeugte unbeständige Kieselsäuresol
wird mit einer größeren Anzahl von kleinen Membranpumpen 16 in die Rohre 20 des Wärmeaustauschers
19 gepumpt, wobei die Anzahl der Pumpen der Anzahl der Rohre entspricht. Das in
den Rohren aufsteigende Hydrosol wird von außen erwärmt. Als Heizflüssigkeit dient beispielsweise
Wasser, das mittels der Pumpe 25 im Kreislauf geführt wird. Die der Heizflüssigkeit durch das
Hydrosol entzogene Wärme wird durch einen Wärmeaustauscher 24, der mit Dampf betrieben
werden kann, wieder zugeführt. Die Strömungsgeschwindigkeit des unbeständigen Kieselsäuresols
in den Rohren 20 wird so bemessen, daß das Sol in den Rohren zum Hydrogel erstarrt. Das erstarrte
Hydrogel wird unter dem Druck der nachströmenden Flüssigkeit weiterbefördert und gelangt
in den Waschbehälter 21, der sich unmittelbar über dem Röhrenbündel 20 des Wärmeaustauschers 19
befindet. Der Waschbehälter wird von oben durch den Zulauf 22 mit entsalztem Frischwasser beschickt.
Das Waschwasser wird aus dem Behälter bei 23 kontinuierlich abgeführt. Die aus dem
Röhrenbündel. 20 austretenden Hydrogelstäbe zerbrechen im Waschwasser zu mehr oder weniger
langen Stücken, die langsam durch nachfolgendes Hydrogel nach oben geschoben werden. Infolge des
Gewichtsverlustes der Gelmassen im Wasser bzw. salzhaltigen Wasser tritt eine unzulässige Zerkleinerung
nicht ein. Ist das Hydrogel bis an die Oberfläche des Waschwassers befördert worden, so ist
es praktisch salzfrei und kann z. B. auf einem Transportband 26 zur Trockeneinrichtung oder zur
sonstigen Verarbeitungsstelle geführt werden.
Aus der USA.-Patentschrift 2 442 784 ist ein Verfahren
zur kontinuierlichen Herstellung eines anorganischen Gelstranges bekannt, wonach in eine
Reaktionskammer unter gleichzeitiger starker Durchmischung Lösungen eingeführt werden, die unter
Gelbüdung miteinander reagieren und denen zur Beschleunigung der Gelbüdung entsprechende Stoffe
zugesetzt sind, und wonach der gebildete Gelbrei durch den Druck der nachströmenden Lösungen
kontinuierlich durch einen kurzen Rohrstutzen aus der Reaktionskammer ausgetragen wird. Demgegenüber
erfolgt gemäß der vorliegenden Arbeitsweise die Vermischung der gelbildenden Bestandteile kl
einer Apparatur für sich, und wird das gebildete unbeständige Sol in Teilströme zerlegt, die einer
Vielzahl von Rohren zugeleitet werden. In diesen Rohren, die von außen beheizt werden, erstarrt das
Sol, ohne daß eine Durchmischung erfolgt. Wesent-· "5
lieh ist hierbei, daß die 'Strömung nur in der Richtung der Rohre und langsam vor sich geht, damit
sich ein elastisches, homogenes, möglichst transparentes Gel bildet.
Claims (7)
- PATENTANSPRÜCHE:i. Verfahren zur kontinuierlichen Herstellung kLeselsäurehartiger, elastischer Hydrogele aus koteselsäureharrigen Rohmaterialien und Säuren unter Zwischenbildung eines unbeständigenkieselsäurehaltigen Sols, dadurch gekennzeichnet, daß man das kieselsäurehaltige Sol durch eine Vielzahl, vorzugsweise senkrecht gerichteter, beheizter Rohre mit glatter Innenoberfläche und S kleinem Querschnitt leitet, während des Durchleitens durch die Rohre zum Hydrogel erstarren läßt und das Hydrogel in Form der dabei gebildeten Stäbe den Rohren entnimmt, worauf man die Stäbe gegebenenfalls zerkleinert und in bekannter Weise durch Überschichten mit Wasser oder anderen zur Entfernung der dem Hydrogel anhaftenden Salze geeigneten Flüssigkeiten reinigt.
- 2. Verfahren nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß man das kieselsäurehaltige :Sol den 'einzelnen Rohren eines Röhrensystems nach Art eines Wärmeaustauschers zuführt.
- 3. Verfahren nach Ansprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß man das Heselsäure-ao haltige Sol den einzelnen Rohren über eine Anzahl von parallel geschalteten Förderpumpen, insbesondere Membranpumpen, zuführt.
- 4. Verfahren nach Ansprüchen 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß man das kieselsäurehaltige Sol Rohren aus thermoplastischen Kunststoffen zuführt.
- 5. Verfahren nach Ansprüchen 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß man die Rohre des Röhrensystems durch eine im Kreislauf geführte Flüssigkeit beheizt.
- 6. Verfahren nach Ansprüchen 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß man die aus den einzelnen Rohren austretenden Hydrogelstäbe einem dem Röhrensystem unmittelbar aufgesetzten Waschbehälter zuführt.
- 7. Verfahren nach Ansprüchen 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß man das Hydrogel mit angesäuertem Wasser, aluminiumsalzhaltigem Wasser, alkalisch gemachtem Wasser oder reinem Wasser bei Temperaturen zwischen 20 und ioo° wäscht.In Betracht gezogene Druckschriften:
USA.-Patentschrift Nr. 2 442 784.Hierzu 1 Blatt Zeichnungen©«09577/456 T. 56 (609 773 1. 57)
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEB34369A DE956940C (de) | 1955-02-03 | 1955-02-04 | Verfahren zur kontinuierlichen Herstellung kieselsaeurehaltiger elastischer Hydrogele |
Applications Claiming Priority (2)
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| DE341802X | 1955-02-03 | ||
| DEB34369A DE956940C (de) | 1955-02-03 | 1955-02-04 | Verfahren zur kontinuierlichen Herstellung kieselsaeurehaltiger elastischer Hydrogele |
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| DE956940C true DE956940C (de) | 1957-01-24 |
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Family Applications (1)
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| DE (1) | DE956940C (de) |
Citations (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| US2442784A (en) * | 1944-08-12 | 1948-06-08 | Houdry Process Corp | Production of gels |
-
1955
- 1955-02-04 DE DEB34369A patent/DE956940C/de not_active Expired
Patent Citations (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| US2442784A (en) * | 1944-08-12 | 1948-06-08 | Houdry Process Corp | Production of gels |
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