CH308331A - Verfahren und Vorrichtung zur Herstellung hülsenförmiger Hohlkörper mit einem oder mehreren strangartigen Fortsätzen. - Google Patents

Verfahren und Vorrichtung zur Herstellung hülsenförmiger Hohlkörper mit einem oder mehreren strangartigen Fortsätzen.

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CH308331A
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Kreidler Alfred
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Kreidler Alfred
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B21MECHANICAL METAL-WORKING WITHOUT ESSENTIALLY REMOVING MATERIAL; PUNCHING METAL
    • B21CMANUFACTURE OF METAL SHEETS, WIRE, RODS, TUBES, PROFILES OR LIKE SEMI-MANUFACTURED PRODUCTS OTHERWISE THAN BY ROLLING; AUXILIARY OPERATIONS USED IN CONNECTION WITH METAL-WORKING WITHOUT ESSENTIALLY REMOVING MATERIAL
    • B21C29/00Cooling or heating extruded work or parts of the extrusion press
    • B21C29/02Cooling or heating extruded work or parts of the extrusion press of containers for metal to be extruded

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  • Mechanical Engineering (AREA)
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Description


  Verfahren und Vorrichtung zur Herstellung     hülsenförmiger    Hohlkörper mit einem  oder mehreren     strangartigen        Fortsätzen.       Die Erfindung bezieht sich auf ein Ver  fahren und eine Vorrichtung zur Herstellung  von hülsenförmigen     Hohlkörpern    mit einem  oder mehreren     strangartigen        Fortsätzen,    Um  derartige     Hohlkörper    aus     pressbarem    Werk  stoff,     vornehmlich        aus    Leichtmetall, bei Mas  senanfertigung rasch     und    billig herzustellen,

    wird nach der Erfindung in den Aufnehmer  einer     'Strangpresse    ein Barren eingelegt, aus  dem durch einen     Pressstempel        kleineren     Durchmessers als dem des Aufnehmers der  oder die     Fortsätze    ausgepresst werden, wo  nach die durch die Durchmesserdifferenz zwi  schen     Pressstempel        und    Aufnehmer stehen  bleibende (Schale die Wandung des     Hohlkör-          pers    bildet.  



  Es     ist    zwar schon     bekanntgeworden,    pilz  förmige Körper, also etwa     11Tieten,    Schrauben  oder dergleichen, im     Strangpressverfahren     derart     herzustellen,    dass der Schaft des her  zustellenden Körpers als Strang aus der Öff  nung der Matrize gepresst     wurde,    während  gleichzeitig der im Aufnehmer verbleibende  Rest des Werkstoffes die     erwünschte    Kopf  form erhielt.

   Ferner ist schon bekanntge  worden, ein Rohr mit     einem        Muffenansatz    aus  einer     napfartigen        Vorform    in der Weise aus  zupressen, dass das Rohr als Rohrstrang aus  der Matrize austritt, während ein     entspre-          chender    Teil des Napfes entgegen der     Press-          richtumg    für die Bildung des     Muffenansatzes     zum Fliessen gebracht wurde.

      Im Gegensatz zu dem     Vorbekannten    macht  sich die Erfindung erstmalig für die Herstel  lung     hülsenförmiger        Hohlkörper    mit     strang-          artigen        Fortsätzen    zunutze, dass die 'Schale  des     Presslings    stehenbleibt, also keinem irgend  wie gearteten     Fliessvorgang        unterworfen    ist.  



  Das     erfindungsgemässe.    Verfahren ist im  folgenden an Hand des auf der     'ZeichnLmg    im.  Längsschnitt schematisch dargestellten Bei  spiels einer Vorrichtung     zur    Ausführung des       Verfahrens    erläutert.

   Es zeigen:       Fig.    1 die Verhältnisse vor Beginn des       Pressvorgareges,          Fig.    2 den Verlauf des     Pressvorganges.     Der hohlzylindrische Aufnehmer 1 weist  in seiner Wand Kühlkanäle 2 auf, durch die  eine Kühlflüssigkeit geleitet     wird.    Der     ALrf-          nehmer    ist von der mit der     Pressöffnung    4  versehenen Matrize 3 geschlossen.

   Zum Aus  pressen des,; in den Aufnehmer eingelegten  Barrens' 5 dient der vom :Stempelhals 6 ge  tragene Kopf 7, dessen Durchmesser denje  nigen des Halses 6     überragt,    aber kleiner     ist     als der Innendurchmesser des Aufnehmers 1.  Die Hinterkante 8 des     Kopfes    7 ist abgerun  det. Der Barren 5     weist    auf seiner     hintern     Stirnfläche eine zentrische Eindrehung 9     auf,     in die der     Stempelkopf    7 etwa passt.  



  Beim Pressen tritt zunächst der Kopf 7  in die     Ausdrehung    9     ein    und zentriert so  Stempel 6, 7 und Barren 5 gegeneinander. Im      weiteren Verlauf des     Pressvorganges    bleibt  die Schale 10 des Barrens     (Fig.2)    stehen,  ohne     eine        Formänderung    zu erleiden, da ihre  Temperatur durch die gekühlte Aufnehmer  wand unter die     Verformungstemperatur    abge  sunken ist.

   Der Kern des Barrens dagegen  wird als Strang 11 durch die     öffnung    4     hin-          duuchgepresst.    Nach Beendigung des     Pressvor-          ganges    lässt sich der Stempel 6, 7 leicht aus  dem Hohlraum der Hülse     10,    trotz der inzwi  schen eingetretenen Schrumpfung herauszie  hen, wobei er noch ihre Innenfläche durch  seine abgerundete Hinterkante 8 zusätzlich  glättet.  



  Bei hinreichend dünner Wandung     wird     ihre Abkühlung von selbst so gross, dass sie  den Fliess- oder     Verformungsvorgängen    Wi  derstand leistet, so dass die     Kühlung    durch  Flüssigkeitsumlauf in der     Aufnehmerwand     entbehrlich     wird.  

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH I: Verfahren zur Herstellung hülsenför- miger Hohlkörper mit einem oder mehreren strangartigen Fortsätzen, dadurch gekenn zeichnet, dass in den Aufnehmer (1) einer Strangpresse ein Barren (5) eingelegt wird, aus dem durch einen Pressstempel (7) kleine ren Durchmessers als denjenigen des Aufneh mers der oder die Fortsätze (11) ausgepresst werden, wonach die durch die Durchmesser differenz zwisehen Pressstempel und Aufneh mer stehenbleibende Schale (10)
    die Wan dung des Hohlkörpers bildet, UNTTTER.ANSPRÜCHE 1. Verfahren nach Patentanspruch I, da durch gekennzeichnet, dass die Randzone des Barrens (5) während des Pressvorganges durch einen Flüssigkeitsumlauf (2) in der Aufnehmerwand gekühlt wird. 2. Verfahren nach Patentanspruch I und Unteranspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der in den Aufnehmer (1) eingelegte Barren (5) ',n seiner dem (Stempelkopf (7) zugekehrten Stirnfläche mit einer Ansenkung (9) zur Zentrierung des Stempels versehen wird.
    PATENTANSPRUCII II Vorrichtung zur Durchführung des Ver fahrens nach Patentanspruch I und Unteran sprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, dass der -Stempelkopf (7) einen grösseren Durchmesser aufweist alsderStempelhals (6). UNTERANSPRUCH 3. Vorrichtung nach Patentanspruch II, dadurch gekennzeichnet, dass der Stempelkopf (7) an seiner hintern Kante (8) abgerundet ist.
CH308331D 1951-12-29 1952-12-22 Verfahren und Vorrichtung zur Herstellung hülsenförmiger Hohlkörper mit einem oder mehreren strangartigen Fortsätzen. CH308331A (de)

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