CH296367A - Vorrichtung zum wahlweisen Hochhalten von Kegeln in mechanisch betätigten Kegelbahnanlagen. - Google Patents
Vorrichtung zum wahlweisen Hochhalten von Kegeln in mechanisch betätigten Kegelbahnanlagen.Info
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- A63—SPORTS; GAMES; AMUSEMENTS
- A63D—BOWLING GAMES, e.g. SKITTLES, BOCCE OR BOWLS; INSTALLATIONS THEREFOR; BAGATELLE OR SIMILAR GAMES; BILLIARDS
- A63D5/00—Accessories for bowling-alleys or table alleys
- A63D5/08—Arrangements for setting-up or taking away pins
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Description
Vorrichtung zum wahlweisen Hochhalten von Kegeln in mechanisch betätigten Kegelbahnanlagen. Gegenstand der Erfindung ist eine Vor richtung zum wahlweisen Hochhalten von Kegeln in mechanisch betätigten Kegelbahn anlagen.
Es sind Vorrichtungen dieser Art be kannt, die zum Hochhalten von temporär aus dein Ries zu nehmenden Kegeln mindestens ein den Kegelhals umgreifendes elektromagne tisch bewegbares Organ besitzen. Dieses Organ das z. B. ein zangenartiges Hebelpaar sein kann, wirkt in einer Horizontalebene. Es be nötigt deshalb einerseits eine zwangläufige Verbindung mit der elektromagnatisehen Be tätigungsvorrichtung und anderseits spezielle ltückltolmittel, z.
B. Federn. Solche Vorrich tungen setzen sich somit zwangläufig aus einer Vielzahl von Einzelteilen zusammen. Um die Betätigungsvorrichtung während der ganzen Dauer des Hochhaltens eines Kegels nicht unter Strom halten zu müssen, sind das Gewicht des Kegels bzw. die Reibkraft.
zwischen Kegel und Hochhalteorgan und die Spannung der Rückholfeder so aufeinander abzustimmen, dass das Organ allein .durch das Kegelgewicht auch bei stromloser Betä tigungsvorrichtung und entgegen der Wir kung der Rückholfeder in seiner Wirkungs lage gehalten wird. Ein auch nach längerem Gebrauch absolut sicheres und einwandfreies Wirken der Vorrichtung ist somit nicht ge währleistet.
Um die Schwierigkeiten zu vermeiden, ist bei der Vorrichtung nach der Erfindung auf der Unterseite einer Anschlagplatte jedem Kegel ein Anschlagorgan und eine in einer Vertikalebene schwenkbare Halteklinke zugeordnet, welsche durch ihr Eigengewicht in ihre Wirkungslage fällt, in welcher sie unter .den Kopf des hochgezogenen Kegels greift und diesen gleichzeitig gegen das An schlagorgan drückt, so dass der Kegel in der hochgezogenen Lage festgehalten ist..
Da die Bewegungsrichtung der Halte klinke in einer Vertikalebene .liegt, kann das ganze Kegelgewicht zur Gewährleistung des Hochhaltens des Kegels herangezogen wer den, und nicht nur eine zwischen Kegelhals und Hochhalteorgan wirksame Reibung, wel cher ausserdem noch eine Rückholfeder ent- gegenwirkt..
Zweckmässig ist die Halteklinke zweiarmig und so angeordnet, da.ss sie durch das Gewicht des Kernes eines Elektromagneten in ihre wir- kungslose Lage verschwenkbar ist.
Eine beispielsweise Ausführungsform der erfindungsgemässen Vorrichtung ist in der beiliegenden Zeichnung dargestellt.
Inder Zeichnung ist 1 die Anschlagplatte, 2 die Zentrierplatte und 3 ein Kegel einer mechanisch betätigten Kegelbahnanlage. In der Zentrierplatte 2 sind kreisförmige Zen trieröffnungen 4 vorgesehen, deren Quer schnitt etwas grösser ist als der Querschnitt der Körper der Kegel 3.
Am Kopf eines jeden Kegels 3 ist in bekannter Weise ein Seil 5 befestigt, das durch die Anschlagplatte 1 hin- durch über eine Leitrolle 5 züz einer nicht gezeichneten Heb- und Senkvorrichtung für die Kegel führt.
Auf der Unterseite der Anschlagplatte 1. ist jedem Kegel ein Anschlagbügel 8 zugeord net. Diesem Bügel 8 gegenüberliegend ist an einem Träger 9, der an der Platte 1 festge schraubt ist, eine zweiarmige Halteklinke 10, 1.1 sehwenkbar gelagert. Mit dem kürzeren Klinkenarm 11 wirkt der Magnetkern 12 einer Magnetspule 13 zusammen, die, an einen am Standort. des Spielers aus- und ein schaltbaren Stromkreis angeschlossen ist..
Soll der Kegel 3 in seiner hochgezogenen Lage festgehalten werden, so wird vorerst der Stromkreis geschlossen, wodurch der Kern 12 in die mit ausgezogenen Linien gezeichnete obere Endlage gezogen wird. Dadurch schwingt .die Klinke 10, 11 zufolge des grösse ren Gewichtes des Armes 10 nach links, bis der Anschlag 14 gegen den Träger 9 an stösst. Wird nun der Kegel 3 hochgezogen, so gleitet sein Kopf über den Arm 10, der da durch etwas angehoben wird, bis er nach Pas sieren des Kegelkopfes in seine Wirkungs lage zurückfällt.
Nun wird der Zug des Seils 5 gelockert, so dass sich der Kegel etwas ,senkt, wobei der unter dem Kegelkopf angr ei lende Klinkenarm 10 den Kegelkopf gegen den Anschlagbügel drückt, so dass der Kegel 3 z@vischen den Teilen 8 und 10 festgeklemmt ist. Soll der Kegel gesenkt. werden, so wird vorerst der Stromkreis der Magnetspule 13 unterbrochen, wodurch der Kern 12 nach unten auf den Klinkenarm 11 fällt.
Durch kurzes Anheben des Kegels wird der Klin kenarm 10 freigegeben, so da.ss sich die Klinke 10, 11. unter dem Gewicht des Kernes 12 in die strichpunktiert gezeichnete, wirkungslose Lage verschwenkt. Damit ist der Weg für den Kegel freigegeben, der somit unbehindert ge senkt werden kann. Es versteht. sich, dass die Halteklinke 10, 11 auch in anderer als der beschriebenen @V eise betätigbar sein kann.
Die beschriebene, zufolge der wenigen Einzelteile einfach hehstellbare Vorrichtung gewährleistet ein sicheres Festhalten der hoch gezogenen Kegel, da. sieh die Halteklinke nicht selbsttätig aus ihrer Wirkungslage lösen kann.
Claims (1)
- PATENT ANSPRU C11: Vorrichtung zum zv ahhveisen Hochhalten von Kegeln in mechanisch betätigten Kegel bahnanlagen, dadurch gekennzeichnet, dass auf der Unterseite einer Anschlagplatte jedem Kegel ein Ansehlagorgan und eine in einer Vertikalebene schwenkbare Halteklinke zuge ordnet ist, welche durch ihr Eigengewicht in ihre Wirkungslage fällt., in welcher sie unter den Kopf des hochgezogenen Kegels greift und diesen gleichzeitig gegen das Anschlag organ drückt, so dass der Kegel in der hoch gezogenen Lage festgehalten ist.UNTERANSPRÜCHE: 1. Vorrichtung nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet., da.ss die Halteklinke zweiarmig ist., wobei der grössere Klinkenarm (10) mit dem. Kegel (3) zusammenwirkt, und dass die Halteklinke durch das Gewicht eines mit dem kleineren Klinkenarm (11) zusam menwirkenden Kernes (12) einer Magnetspule (13) in seine wirkungslose Lage sehwenkhar ist, welche Magnetspule an einen vom Stand ort des Spielers aus ein- und ausschaltbaren Stromkreis angeschlossen ist. 2.Vorrichtung nach Patentanspruch und Unteranspruch 1, dadurch gekennzeichnet, da.ss das Anschlagorgan ein der Halteklinke (10, 11) gegenüberliegend angeordneter Bü gel (8) ist., zwischen dessen Arme der Kopf des hochgezogenen Kegels (3) gedrückt wird.
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| CH296367T | 1951-06-28 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| CH296367A true CH296367A (de) | 1954-02-15 |
Family
ID=4489205
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| CH296367D CH296367A (de) | 1951-06-28 | 1951-06-28 | Vorrichtung zum wahlweisen Hochhalten von Kegeln in mechanisch betätigten Kegelbahnanlagen. |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| CH (1) | CH296367A (de) |
-
1951
- 1951-06-28 CH CH296367D patent/CH296367A/de unknown
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