CH296355A - Photographische Kamera mit eingebautem Entfernungsmesser. - Google Patents

Photographische Kamera mit eingebautem Entfernungsmesser.

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CH296355A
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CH
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Aktiengesellschaf Voigtlaender
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Voigtlaender Ag
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    • GPHYSICS
    • G03PHOTOGRAPHY; CINEMATOGRAPHY; ANALOGOUS TECHNIQUES USING WAVES OTHER THAN OPTICAL WAVES; ELECTROGRAPHY; HOLOGRAPHY
    • G03BAPPARATUS OR ARRANGEMENTS FOR TAKING PHOTOGRAPHS OR FOR PROJECTING OR VIEWING THEM; APPARATUS OR ARRANGEMENTS EMPLOYING ANALOGOUS TECHNIQUES USING WAVES OTHER THAN OPTICAL WAVES; ACCESSORIES THEREFOR
    • G03B13/00Viewfinders; Focusing aids for cameras; Means for focusing for cameras; Autofocus systems for cameras
    • G03B13/18Focusing aids
    • G03B13/20Rangefinders coupled with focusing arrangements, e.g. adjustment of rangefinder automatically focusing camera

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Description


  Photographische Kamera mit eingebautem Entfernungsmesser.    Die Erfindung     betrifft    eine photogra  phische Kamera, bei der von einem an der  Kamera befindlichen Betätigungsorgan, zum  Beispiel von einem Triebknopf aus, mittels  zweier Kurvenscheiben gleichzeitig das Ob  jektiv und der Entfernungsmesser einge  stellt wird. Die Einstellung eines Kamera  objektivs und die eines Entfernungsmessers  unterliegen verschiedenen Gesetzen.

   Bei  Annahme, dass aus der Grundstellung für die  Aufnahme eines unendlich weit entfernten  Gegenstandes die genannten Teile (Objektiv  und Entfernungsmesser) für einen nahen  Aufnahmegegenstand eingestellt werden sol  len, gelten folgende Beziehungen: Das Ein  stellglied des Entfernungsmessers, beispiels  weise ein Schwenkspiegel, muss eine Bewe  gung erfahren, die     umgekehrt    proportional  dem Abstand des nahen Gegenstandes von  der Basis des Entfernungsmessers ist, die  normalerweise ungefähr in der hintern     Brenn-          ebene    des Objektivs liegt. Die Verschiebung  des Objektivs ist umgekehrt proportional der  Entfernung des Gegenstandes vom vordern  Brennpunkt des Objektivs, also einer um die  doppelte Brennweite kleineren Strecke.

   Diese  Differenz macht bei nahen Aufnahmeent  fernungen, das Vielfache der erlaubten     Un-          schärfentoleranz    aus und darf nicht ver  nachlässigt werden. Daraus ergibt sich, dass  das Objektiv um einen grösseren Betrag ver  schoben werden muss, als es der Verstellung  des Entfernungsmessers entspricht, wobei  der Mehrbetrag der     Objektivbewegung    an    sich um so grösser wird, je näher der Gegen  stand ist. Daraus     folgt,    dass die Kurven  scheiben für den     Objektivvorschub    und die  für die Betätigung des Entfernungsmessers  eine um so grössere     Differenz    aufweisen müs  sen, je     kleiner    die Einstellentfernung ist.

    Der     Gesamtvorschubweg    des Objektivs von  der Einstellung auf Unendlich bis auf eine  bestimmte Naheinstellung hängt dabei von  der Brennweite des Objektivs ab. Der     Ge-          samtverstellweg    des Entfernungsmessers von  der Einstellung auf Unendlich bis zur Nah  einstellung hängt dagegen von der Basis  länge des Entfernungsmessers ab, die im all  gemeinen konstant ist.  



  Wenn die Einstellung des Kameraobjek  tivs und des Entfernungsmessers von einem  gemeinsamen Einstellglied aus gleichzeitig  erfolgen soll, was bereits bekannt ist, so be  stehen dafür zwei Möglichkeiten. Das Vor  schuborgan, welches die Verstellung des Ob  jektivs bewirkt, kann eine gleichmässige Be  wegung verursachen, die beispielsweise durch  einen Zahntrieb oder eine Kurvenscheibe mit  gleichbleibender Steigung hervorgerufen  wird. In diesem Falle müssen die Wegzu  nahmen des Vorschubes bei     Naheinstellung     durch grössere Winkeldrehungen des Trieb  knopfes oder dergleichen bewirkt werden.

    Da in dem gekuppelten Entfernungsmesser  aber gleichzeitig nur eine gleichbleibende  Bewegung für die Einstellung hervorge  rufen werden soll, müssen die zunehmenden  Winkeldrehungen des Triebknopfes entspre-           chend,    zum Beispiel durch eine den Ent  fernungsmesser verstellende Kurvenscheibe  mit abnehmender Steigung, reduziert werden.  



  Diese bekannte Lösung hat den Nachteil,  dass die Einstellskala an der Kamera un  gleichmässige Teilungen aufweist.  



  Die zweite Möglichkeit besteht darin, das  Objektiv, entsprechend seinem ungleich  mässigen Einstellvorschub durch ein Glied,  zum Beispiel eine Kurvenscheibe mit zu  nehmender Steigung, zu verschieben, so dass  der Drehung des Triebknopfes über gleiche  Skalenteile zunehmende bzw. abnehmende  Vorschübe des Objektivs entsprechen. In  diesem Falle ist dann als Antriebsglied für  den Entfernungsmesser ein Element mit  gleichbleibender Verstellung, zum Beispiel  eine Kurvenscheibe mit gleicher Steigung,  zu benutzen.  



  Es sind bereits Kameras bekannt, bei  denen das Objektiv und der Entfernungs  messer durch zwei miteinander verbundene  Kurvenscheiben verstellbar sind, die gemein  sam von einem Betätigungsorgan aus be  wegt werden. Diese Kurvenscheiben sind den  Gesetzmässigkeiten des zu verstellenden Ob  jektivs und des Entfernungsmessers ange  passt, haben aber nur eine wirksame Kurven  länge, die dem Einstellweg der beiden zu ver  stellenden Teile entspricht.  



  Es besteht nun der nicht zu vermeidende  Nachteil, dass alle Objektive einer bestimm  ten Nennbrennweite nicht gleichmässig aus  fallen. Durch Unterschiede der Glaszusam  mensetzung oder durch geringe Fertigungs  unterschiede zeigen die Objektive einer be  stimmten Nennbrennweite Abweichungen,  das heisst ihre Brennweite ist mehr oder  weniger verschieden. Das hat zur Folge, dass  der     Gesamtvorschubweg    jedes Objektivs von  der Einstellung auf     Unendlich    bis zur Nahein  stellung verschieden lang ist Aus Fertigungs  gründen kann man nicht in jeder Kamera  jeweils die     Verstellkurvenscheiben    den ein  gesetzten Objektiven angleichen, sondern man  hilft sich dadurch, dass die Skalen an dem  Betätigungsorgan entsprechend geändert  werden.

      Bei der     Vie17ahl    geringer Unterschiede  zwischen den Objektiven bedingt das die  Lagerhaltung einer grossen Zahl verschiede  ner Skalen, die jeweils     7u    jedem Objektiv aus  gesucht und an der Kamera angebracht wer  den müssen.  



  Die Erfindung beseitigt diesen Nachteil  dadurch, dass zwei Kurvenscheiben gleich  zeitig von dem Betätigungsorgan verstellt  werden, wobei die Kurvenscheibe für den       Objektivvorschub    bei kleinen Gegenstands  entfernungen dem Objektiv einen grösseren  Vorschub erteilt, als es eine Vorrichtung für  proportionale Verschiebung     mit    gleicher An  fangsübersetzung tun würde, und die zweite  Kurvenscheibe den Entfernungsmesser     zeit     Vorschüben steuert., die mit abnehmender  Gegenstandsentfernung     kleiner    werden als  die     entsprechenden,    Vorschübe des Objektivs.  



  Durch stets gleichbleibende Winkeldre  hung des an der Kamera befindlichen Be  tätigungsorgans über den Bereich einer       ebenfalls    gleichbleibenden Skala können da  nach Objektive gleicher     Nennbrennweite,     aber geringfügig voneinander abweichender  Brennweite, über den ganzen     Vorschubweg     von der Naheinstellung bis     zur    Unendlich  keitseinstellung verstellt werden, wobei gleich  zeitig der Entfernungsmesser entsprechend  verstellt wird.  



  Die     Justiervorrichtung    für die Verstellung  des Objektivs ist in bevorzugter     Ausführung     in die Kette des     Objektivv        erstellgetriebes     eingebaut. Sie besteht zweckmässig aus einer  an einem Glied des Übertragungsgetriebes,  beispielsweise am     Objektivkurvenscheiben-          Fühlhebel,    befestigten drehbaren     Schraube     und einem     durch    sie auf diesem Glied ver  schiebbaren, zum Beispiel gleitend befestig  ten Schieber, der seinerseits einen die Ob  jektiveinstellung bewirkenden Hebel erfasst.  



  Die nach der Justierung des Objektiv  auszuges erforderliche Justierung des Ent  fernungsmessers     erfolgt    an den bekannten,  in jedem     Entfernungsmesser    vorhandenen       Justiergliedern,    mit denen der oder die  Spiegel oder Prismen, eingestellt werden.      Das     Betätigungsorgan,    für das     Objektiv-          und    die     Entfernungsmessereinstellung    hat  im allgemeinen mit einem Betätigungsmittel  für den Filmvorschub. vorzugsweise mit  einer     Filmspulachse,    eine gemeinsame Achse.  



  Es ist auch möglich, an     Stelle    einer als  Spirale mit abnehmendem Gefälle (Hyper  bolische Spirale) ausgebildeten Kurven  scheibe für den     Objektivtransport    eine Kur  venscheibe     mit    hyperbolischem Charakter  zu verwenden, bei der eine sich fortschreitend  steigernde Abnahme der     Radiusvektoren     besteht. In diesem Falle braucht nur der       Fühlhebel    für den     Objektivtransport    an der       Vorder-    statt an der Hinterseite der Kamera  angeordnet zu sein.  



  In     Fig.    1 ist ein Ausführungsbeispiel der  erfindungsgemässen Rollfilmkamera teilweise  und im Schnitt dargestellt, bei der das Be  tätigungsorgan für die Entfernungsmesser  einstellung und den Objektivauszug eine  bauliche Einheit mit dem Betätigungsorgan  für die     Rückspulung    des Films bilden. Hier  ist; dieses Beispiel gewählt worden, um zu  zeigen, dass sich die Erfindung auch bei  modernster Ausgestaltung der Kamera ohne  weiteres anwenden lässt. Die Stellung der an  den Kurvenscheiben ausgebildeten Über  tragungshebel ist dabei der Verdeutlichung  der Funktion halber in etwas versetzter (um  etwa 90 ) Anordnung gezeichnet worden,  das heisst verschieden zur Darstellung in       Fig.    2.  



  In     Fig.    2 ist ein schematischer Horizon  talschnitt durch die Kamera dargestellt.  



  In der     Fig.    1 ist mit 1 der Kamerakörper  bezeichnet, von dem nur der hier interessie  rende Teil dargestellt ist. Er ist in     bekannter     Weise so ausgebildet, dass sich über dem  eigentlichen Kamerakörper eine sogenannte       Abschlusskappe    2 befindet, in der die     Be-          tätigungs-,    Schalt-,     Zähl-    usw.     -organe    unter  gebracht sind.

   3 stellt     eine    Filmspule dar,  vorzugsweise diejenige für die     Filmrück-          spulung.    Sie ist in üblicher Weise mit dem  Betätigungsorgan für die     Filmspuleinrich-          tung    gekuppelt, wie bei 4 angedeutet ist.  Zu diesem Zweck ist eine ortsfeste Hohlwelle    5 angeordnet,     in    der     eine    weitere Welle 6  verschiebbar gleiten     kann.    Ihre     Axialver-          schiebung    ist begrenzt durch den Schlitz 7  in der Hohlwelle 5 und den Stift 8     in,    der Ver  schiebewelle 6.

   Eine Feder 9 sucht die Ver  schiebewelle 6 dauernd nach aussen zu  drücken. Die Verschiebewelle 6 trägt an  ihrem     obern.    Ende     einen    Drehknopf 10.  Dieser weist eine     Umfangsnut    11 auf, in die       ein.        Bolzen,    12 von aussen einrastet. Nur bei  Zurückziehung dieses Bolzens vermag der  Knopf in die Betätigungslage     auszufahren,.     Die Freigabe wird weiter unten noch be  schrieben..

   Die Hohlwelle 5     mit        einschraub-          barem    Flansch 51 ist von     einer    ortsfesten  und     unverschieblichen    Buchse 13 mit ein  schraubbarem Flansch 52     umfasst.    Diese  Führungsbuchse kann, wie in     Fig.    1     vorge-          sehen.,    aus einem Stück mit dem Kamera  körper 1 bestehen. Auf der Buchse 13 ist eine  weitere Buchse 14 drehbar, aber axial     unver-          schiebbar    gelagert.

   Mit ihr ist durch eine  Schraube oder dergleichen 15 der     Drehknopf     16 für die Betätigung der Objektiv- und der       Entfernungsmessereinstellung        einstell-    und  feststellbar verbunden. Dieser     Drehknopf    16  ist ausgespart, so dass in ihm der Drehknopf  10 des     Filmtransportes        versenkt    werden  kann. Der in ihm gelagerte vorerwähnte  Bolzen 12 wird durch eine Feder 17 dauernd  in Eingriff mit dem Drehknopf 10 des Film  transportes gehalten. Ein Stift 18 ist mit dem  Bolzen 12 fest verbunden, er trägt an     seinem     obern über die Oberfläche des Einstell  knopfes 16 hervorragenden Ende eine knopf  artige Handhabe 19.

   Der Pfeil 20 deutet an,  dass der Stift 18 und mit     ihm    der Bolzen 12  entgegen der     Wirkung    der Feder 17 nach       links    verschoben werden kann, so dass die  Freigabe des     Filmschaltknopfes    10 erreicht  wird.  



  Auf der drehbaren Buchse 14 sind im  Falle des Ausführungsbeispiels zwei Kurven  scheiben 21 und 22 befestigt. Sie     können,     zweckmässig     mit    der Buchse 14 ein einziges  Stück bilden. Im Falle des Ausführungsbei  spiels ist die untere Kurvenscheibe 21 für die  Betätigung des Objektivauszuges bestimmt;      an sie     liegt    ein hier nicht näher dargestelltes  Hebelgestänge federnd an; die gezeichnete  Rolle 23 deutet dies an. In an sich bekannter  Weise ist dieses Gestänge zum     Objektivbrett     vorgeführt.

   Gegen die andere Kurvenscheibe  22 liegt ein hier nur angedeuteter Hebel 24  mit seiner Rolle 39 an, der in üblicher Über  tragung die     Entfernungsmessereinstellung,     zum Beispiel die Spiegelschwenkung, vor  nimmt. Beim Verdrehen des Einstellknopfes  16 wird auch die Buchse 14 verdreht und mit  ihr werden andere     Abschnitte    der Kurven  scheiben 21, 22 an die ableitenden Organe 23,  39 herangebracht. Im Falle des Ausführungs  beispiels besitzt die obere Kurvenscheibe 22  für die     Entfernungsmessereinstellung    eine  pro Winkel einheitlich gleiche Steigung, das  heisst sie ist als eine archimedische Spirale  ausgebildet. Die untere Kurvenscheibe 21 ist  so ausgebildet, dass pro Winkeleinheit eine  stetig zunehmende Steigung vorgesehen ist.

    Diese     Kurvenscheibe        kann.    als      hyperbolische      Spirale bezeichnet werden. Die Drehung am       Einstellknopf    16 ergibt somit gleichzeitig die  richtige     Entfernungsmessereinstellung    sowie  den genauen Objektivauszug. Es versteht  sich, dass     eine        Justiervorrichtung    für die  Montage vorgesehen ist. Diese ist in     Fig.    2  dargestellt. Mit 125 ist in     Fig.    1 die     Ent-          fernungseinteilung    am Fuss des Einstell  knopfes angedeutet.  



  In     Fig.2        sind    wiederum die Kurven  scheiben 21 für die     Objektivverstellung    und  22 für die     Entfernungsmessereinstellung    ge  zeichnet. Mit 14 ist die Buchse bezeichnet,  auf der beide Kurvenscheiben festsitzen  bzw. mit denen sie ein Stück bilden.     Mit    der  Rolle 23     liegt    der     Fühlhebel    25 an der       hyperbolischen    Kurvenscheibe 21 an. Das  andere in der     Fig.2    rechte Ende dieses  Hebels 25 ist nicht dargestellt. Es ist an einem  am Kameragehäuse festen Drehpunkt  schwenkbar befestigt.  



  Auf dem Hebel 25 ist gleitend ein Schlit  ten 26 angeordnet, die Gleitbewegung in       Richtung    des Pfeils 27 ist durch Nuten 28  und 29 und die zugehörigen am Hebel 25  festen Stifte 30 und 31 begrenzt. Dieser         Schlitten    wird durch eine Schraube 32 ver  schoben, die am Kopf 33 verstellt wird.     Der.-          Schlitten    26 besitzt eine Aussparung 34, in  die das Ende 35 eines Hebels 36 eingreift, der  selbst, oder vermittels anderer Zwischen  glieder, zum Objektiv führt.

   Eine am Kamera  gehäuse 1 befestigte Feder 37 drückt den ;  Übertragungshebel 36 und damit den     Fühl-          hebel    25 in Richtung des Pfeils 38 mit seiner  Rolle 23 gegen die     hyperbolische    Kurven  scheibe 21. Der     Verstellhebel    24 führt zum       Entfernungsmesser.    Die Einzelheiten des An-,  schlussec sind fortgelassen. Er     liegt    mit  seiner Rolle 39 in Richtung des Pfeils 40  gegen die archimedische Spirale     :229    an. Für  die dauernde Anlage sorgt die Feder 41, die  im Falle des Ausführungsbeispiels einerseits  am Hebel 24, anderseits am Hebel 25 einge  hängt ist.  



  Bei der Justierung wird also der Hebel 24  zunächst von seiner Kurvenscheibe 22 abge  hoben. Die Kurvenscheibe 21 wird nun vom  Drehknopf 16 aus so lange verdreht, bis die  Unendlich- und die Naheinstellung des einge  setzten Objektivs im Einklang     mit    der Ein  stellskala 125 scharfe Bilder ergeben. Dabei  verstellt man durch Drehen am     Schraubenkopf     33 den Schlitten 26, so dass die Rolle 23 des  Hebels 25 jeweils zur Anlage an die Kurven  scheibe 21 kommt. Ist die Justierung des  Objektivs in bezug auf seine     Verstellkurven-          scheibe    21 beendet, so wird der Hebel 24 durch  Einhängen der Feder 41 mit seiner Spitze 39 zur  Anlage an die archimedische Kurvenscheibe  22 gebracht.

   Die dabei erforderliche Justie  rung wird im Entfernungsmesser selbst vor  genommen.  



  Wegen der Auswahl des passenden Kur  venscheibenabschnittes für das jeweilige Ob  jektiv besitzen die Kurvenscheiben 21, 22  einen grösseren wirksamen Umfang als die  bisher bekannten Kurvenscheiben, deren  Umfangslänge nur für einen einzigen     Vor-          sehubweg    bestimmten Ausmasses bestimmt  war.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Photographische Kamera mit eingebau tem Entfernungsmesser, bei der der Ob- jektivvorschub und die Entfernungsmesser einstellung beide gleichzeitig von demselben ain Kameragehäuse angeordneten Betäti gungsorgan her vorgenommen werden, da durch gekennzeichnet, dass zwei Kurven scheiben (21, 22) gleichzeitig von dem Be tätigungsorgan (16) verstellt werden, wobei die Kurvenscheibe für den Objektivvor- schub (21) bei kleinen Gegenstandsentfer nungen dem Objektiv einen grösseren Vor schub erteilt, als es eine Vorrichtung für proportionale Verschiebung mit gleicher An fangsübersetzung tun würde, und die zweite Kurvenscheibe (22)
    den Entfernungsmesser mit Vorschüben steuert. die mit abnehmen der Gegenstandsentfernung kleiner werden als die entsprechenden Vorschübe des<B>Ob-</B> jektivs. UNTERANSPRÜCHE: 1. Kamera nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die Randkurve der Kurvenscheibe für den Objektivvorschub (21) eine hyperbolische Spirale und die Rand kurve der Kurvenscheibe für die Betätigung des Entfernungsmessers (22) eine archime dische Spirale ist. 2.
    Kamera nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die Randkurve der Kurvenscheibe für den Objektivvorschub (21) eine Kurve mit hyperbolischem Charak ter ist, bei der die Abnahme der Radius vektoren veränderlich zunimmt, und dass die Randkurve der Kurvenscheibe für die Be tätigung des Entfernungsmessers (22) eine archimedische Spirale ist. 3.
    Kamera nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die Kurvenscheibe (21) für die Objektivverstellung und die Kurven scheibe (22) für die Betätigung des Ent fernungsmessers aus einem Stück hergestellt sind. 4. Kamera nach Unteranspruch 3, da durch gekennzeichnet, dass eine die Kurven scheiben (21, 22) enthaltende Buchse (14) einstell- und feststellbar an ihrem Betäti gungsorgan (16) angebracht ist. 5. Kamera nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die Kurvenscheiben (21, 22) eine grössere Umfangslänge besitzen als dem Einstellweg entspricht. 6.
    Kamera nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die Bewegung des Be tätigungsorgans (16) auf einen begrenzten Bereich beschränkt ist, der mit einer an dem Betätigungsorgan angebrachten unveränder lichen Skala (125) von der Unendlich- bis zur Naheinstellung übereinstimmt. 7. Kamera nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die Bewegung des Be tätigungsorgans (16) auf einen begrenzten Bereich beschränkt ist, der mit einer an der Kamera angebrachten, unveränderlichen Skala von, der Unendlich- bis zur Nahein stellung übereinstimmt. B.
    Kamera nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass in die Kette der Über- tragungsglieder des Objektivverstellgetriebes (25, 26) eine Justiervorrichtung (26, 33) zur Regulierung der Objektivverstellung einge baut ist. 9.
    Kamera nach Unteranspruch 8, da durch gekennzeichnet, dass die Justiervor- richtung (26, 33) aus einer an einem Glied (25) des Übertragungsgetriebes befestigten, drehbaren Schraube (33) und einem durch sie auf diesem Glied verschiebbaren Schieber (26) besteht, der seinerseits einen die Ob jektivverstellung bewirkenden Flebel erfasst. 10.
    Kamera nach Unteranspruch 9, ge kennzeichnet durch eine solche Ausbildung, dass die nach der Justierung des Objektiv auszuges erforderliche Justierung des Ent fernungsmessers an den im Entfernungs messer vorhandenen Justiergliedern durch- führbar ist. 11. Kamera nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass das Betätigungs organ (16) für die Objektiv- und die Ent- fernungsmessereinstellung und ein, Betäti gungsmittel (10) für den Filmtransport eine gemeinsame Achse haben.
CH296355D 1950-08-23 1950-08-23 Photographische Kamera mit eingebautem Entfernungsmesser. CH296355A (de)

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