AT219401B - Kamera mit einer selbsttätigen Belichtungsregelvorrichtung - Google Patents
Kamera mit einer selbsttätigen BelichtungsregelvorrichtungInfo
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Description
<Desc/Clms Page number 1> Kamera mit einer selbsttätigen Belichtungsregelvorrichtung EMI1.1 <Desc/Clms Page number 2> In der Zeichnung sind zwei Ausführungsbeispiele der Erfindung wiedergegeben. Es zeigen Fig. 1 die erfindungsgemäss wesentlichen Teile einer Kamera in einer perspektivischen auseinandergezogenen Dar- stellung, Fig. 2 ein. weiteres Ausführungsbeispiel in einer der Fig. 1 entsprechenden Darstellung, Fig. 3 eine schematische Wiedergabe der einen Einstellage der Anordnung gemäss Fig. 2 und Fig. 4 eine der Fig. 3 enti sprechende Darstellung der andern Einstellage. Beim Ausführungsbeispiel gemäss Fig. l ist konzentrisch zur optischen Achse Z-Z drehbar ein Steller 1 gelagert. Der Steller 1 trägt an einem. radialen Ansatz 2 einen Stift 3, der sich unter der Wirkung einer Antriebsfeder 4 gegen einen Arm 5 einer nicht dargestellten Messtaste abstützt. Die Messtaste steht dabei unter der Wirkung einer Rückholfeder, die stärker als die Feder 4 bemessen ist und den Ansatz 2 in der Ruhestellung in Anlage an einem kamerafest angeordneten Stift 6 hält. Am Steller 1 ist ein weiterer Stift 7 angeschlossen, den eine Gabel 8 eines nicht näher dargestellten bekannten, mit einer Abtastvor- EMI2.1 Belichtungsmesserzeiger in Verbindungdabei so getroffen, dass die Messtaste mit dem Arm 5 von Hand in Richtung des Pfeiles a verstellt werden kann. Dieser Verstellbewegung folgt dann der Steller 1 unter der Wirkung der Antriebsfeder 4, der über den Stift 7 die Gabel 8 des mit der Abtastvorrichtung in Verbindung stehenden Schiebers mitnimmt. Da- bei kann die Antriebsfeder 4 den Steller 1 so lange verdrehen, bis ein mit dem Schieber verbundener Nachführzeiger gegen den Belichtungsmesserzeiger anläuft und dadurch eine weitere Bewegung des Schie- bers unmöglich macht. Drehbar am Steller 1 ist ein Hebel 9 gelagert, der einen Mitnehmer 10 trägt. Der Mitnehmer 10 ist als Stange ausgebildet und etwa parallel zur optischen Achse Z-Z angeordnet. Neben dem Steller 1 ist ein kamerafester Träger 11 vorgesehen, in den ein sich etwa in radialer Richtung erstreckender Schlitz 12 sowie zwei daran anschliessende konzentrisch zur optischen Achse ver- laufende Leitschlitze 13, 14 eingeschnitten sind. Konzentrisch zur optischen Achse Z-Z ist weiterhin dreh- bar ein von Hand betätigbarer Umschalter 15 vorgesehen, der eine Ausnehmung 16 zum'Durchtritt des Mit- nehmers 10 aufweist. Die eine Begrenzungskante dieser Ausnehmung ist als Steuerkurve 17 ausgebildet und so angeordnet, dass der Abstand des Bereiches 17a von der optischen Achse kleiner als der entsprechende Abstand des Abschnittes 17b bemessen ist. Der Mitnehmer 10 durchsetzt die Ausnehmung 16 und ist unter der Wirkung einer Feder 18 in Anlage an der Steuerkurve 17 gehalten. Die beiden Enden des stangenförmigen Mitnehmers 10 erstrecken sich bis in Ausnehmungen 19, 20 in drehbar gelagerten Ringen 21, 22. Die Ausnehmungen 19, 20 umfassen je einen in der Ruhelage der Ringe in Deckung mit dem Radialschlitz 12 befindlichen Abschnitt 19a, 20a und einen daran etwa rechtwinklig anschliessenden kreisringförmig gebogenen Abschnitt 19b, 20b. Die Ausnehmungen 19, 20 sind in der mit dem Pfeil b bezeichneten Einstellrichtung je durch eine einen Stellanschlag'23, 24 bzw. 25, 26 bildende Kante begrenzt. Die Anordnung ist dabei so getroffen, dass der Abschnitt 19b mit dem Stellanschlag 23 sowie der Stellanschlag 25 in der Höhe des Leitschlitzes 14 liegen, während der Abschnitt 20b mit dem Stellanschlag 26 und der Stellanschlag 24 in der Höhe des Leitschlitzes 13 angeordnet sind. Die Ringe 21, 22 tragen ferner je einen Ansatz 27 bzw. 28, der in der Ruhestellung der Ringe 21. 22 an einem kamerafesten Begrenzungsanschlag 29 bzw. 30 anliegt. An dem Anschlag 29 ist das eine Ende einer Feder 31 angeschlossen, deren anderes Ende an dem Ring 21 befestigt ist. In gleicher Weise ist der Ring 22 über eine Feder 32 mit dem Anschlag 30 verbunden. Die Federn 31, 32 haben dabei das Bestreben, die Ringe 21, 22 entgegen der mit dem Pfeil b bezeich- neten Einstellrichtung zu verdrehen. Jeder der Ringe 21,22 trägt weiterhin einen Kupplungsstift 33 bzw. 34, der mit einer Anlagefläche 35 bzw. 36 je eines weiteren konzentrisch zur optischen Achse gelagerten Ringes 37, 38 zusammenwirkt. Der Ring 37 bildet dabei den beweglichen Lagerring einer bekannten Irisblende, während der Ring 38 eine Zeitsteuerkurve 39 fUr einen Zentralverschluss bekannter Bauweise trägt. Die Ringe 21, 37, die zusammen den Blendeneinsteller bilden, sind untereinander mittels einer Feder 40 verbunden, die den Kupplungs- stift 33 in Anlage an der Fläche 35 hält. In gleicher Weise sind die den Verschlusszeiteinsteller bildenden Ringe 22 und 38 mittels einer Feder 41, die den Kupplungsstift 34 gegen die Anlagefläche 36 führt, un- tereinander verbunden. Zur Einregelung der Verschlusszeit und der Blende dreht sich der Steller 1 nach Verschieben des Ar- mes 5 mittels der Messtaste in Richtung des Pfeiles a unter der Wirkung der Antriebsfeder so lange in Rich- tung des Pfeiles b. bis der die Gabel 8 tragende Schieber in einer der gemessenen Helligkeit entsprechen- den Lage durch die Abtastvorrichtung festgelegt wird. Bei dieser Stellbewegung hat in der in Fig. l wie- dergegebenen Einstellage der Mitnehmer 10 über den Stellanschlag 24 zunächst den Blendeneinsteller 21, <Desc/Clms Page number 3> 37 mitgenommen. Dabei ist der Mitnehmer 10 unmittelbar nach Beginn der Regelbewegung aus dem Ra- dialschlitz 12 in den Leitschlitz J 3 eingetreten. Das in die Ausnehmung 20 hineinragende Ende des Mit- nehmers 10 kann hiebei, ohne den Ring 22 mitzunehmen, entlang des Abschnittes 20b wandern. Am Ende des Einstellbereiches des Blendeneinstellers 21, 37 läuft der Mitnehmer 10 gegen den Stell- anschlag 26 des Verschlusszeiteinstellers 22, 38 an und nimmt diesen im weiteren Verlauf der Einstellbe- wegung mit. Sobald der Mitnehmer 10 den Stellanschlag 26 erreicht hat, bleibt der Ring 37, da. die Blen- denlamellen nunmehr in eine Endstellung überführt. sind, stehen, so dass sich der Kupplungsstift 33 unter weiterer Spannung der Feder 40 von der Anlagefläche 35 abheben kann. Nach Durchführung einer Aufnahme kehrt der Arm 5 der Messtaste wieder in die in Fig. 1 wiederge- gebene Lage zurück und nimmt über den Stift 3 und den Arm 2 den Steller 1 in die Ruhestellung mit. Die Ringe 21 und 22 werden mittels der ihnen zugeordneten Federn 31, 32 in die Ruhestellung überführt. So- fern die Blende in der Ruhestellung voll geöffnet und der Verschluss auf die längste selbsttätig regelbare Zeit eingestellt ist, liefert das. vorbeschriebene Steuerprogramm Zeit-Blenden-paarungen, die bei belie- bigen Lichtverhältnissen jeweils die grösstmögliche Tiefenschärfe gewährleisten. Zur Umschaltung auf das andere Steuerprogramm wird der Umschalter 15 so weit verdreht, bis der Mitnehmer 10 den Bereich 17b der Steuerkurve 17 erreicht. Infolge der Neigung der Steuerkurve 17 ist hie- durch der Mitnehmer 10 in Richtung des Pfeiles c etwa radial zur optischen Achse verstellt worden. Nach der Umschaltung steht der Mitnehmer 10 im Radialschlitz 12 vor dem. Leitschlitz 14. Dabei befindet sich das eine Ende des Mitnehmers 10 in dem Abschnitt 19b der Ausnehmung 19, während das andere Ende des Mitnehmers 10 in den Abschnitt 20a eingetreten ist. Bei einer Verdrehung des Stellers 1 in Richtung des Pfeiles t'tritt der Mitnehmer 10 in den Leitschlitz 14 ein. Es werden nunmehr zunächst der Verschlusszeiteinsteller 22, 38 über den Stellanschlag 25 und erst anschliessend der Blendeneinsteller 21, 37 über den Stellanschlag 23 betätigt. Durch dieses Steuerprogramm wird erreicht, dass sich die zur Aufnahme von be- wegten Gegenständen bei jeder Helligkeit günstigste Zeit-Blenden-Paarung selbsttätig einstellt. Beim Ausführungsbeispiel gemäss Fig. 2 - 4 ist wiederum konzentrisch zur optischen Achse Z-Z drehbar ein ringförmiger Steller 50 gelagert. Der Steller trägt einen Stift 51, der ebenso wie beim ersten Ausführungsbeispiel unter der Wirkung einer an einem kamerafesten Teil angeschlossenen Antriebsfeder 52 an dem Arm 5 der Messtaste anliegt. Weiterhin ist wiederum ein Stift 53 vorgesehen, der mit der Gabel 8 des Schiebers der Abtastvorrichtung zusammenwirkt. Am Steller 50 sind um achsparallele Zapfen 54,55 je ein Mitnehmer 56, 57 drehbar gelagert. Die Mitnehmer sind als zweiarmige, etwa halbkreisförmig gebogene Hebel ausgebildet. Das eine Ende jedes Hebels trägt einen Steuernocken 56a bzw. 57a. Diese Nocken wirken mit einer Steuerkurve 58 zusammen, die gemeinsam mit einer Einstellhandhabe 59 auf einem um die optische Achse drehbar gelagerten Träger 60 befestigt ist. Die freien Enden 56b, 57b der Mitnehmer 56, 57 wirken mit stiftförmigen Stellanschlä- gen 63, 64 zusammen. Der Stellanschlag 64 ist unmittelbar auf einen Verschlusszeiteinsteller 65 aufgesetzt, der unter der Wirkung einer einseitig kamerafest angehängten Rückholfeder 66 steht und eine Zeitsteuerkurve 67 für einenRechenstift68 eines bekannten nicht dargestellten Zeitregelwerkes umfasst. Der Stellanschlag 63 ist auf einem abgewinkelten Arm 69 eines ebenfalls konzentrisch zur optischen Achse gelagerten Zwischenringes 70 befestigt. An der Kante 69a des abgewinkelten Armes 69 liegt ein Ansatz 71 eines Blendeneinstellers 72 unter der Wirkung einer weiteren Rückholfeder 73 an. Der Blendeneinsteller 72 weist einen Ausbruch 74 zum Durchtritt des Steuerstiftes 68 sowie eine abgewinkelte Lasche 75 auf. Die Lasche 75 durchsetzt einen Schlitz 76 der Wand 77 des Verschlusses und steht in Eingriff mit einem bekannten Lamellenlagerring einer Irisblende. Der Blendeneinsteller 72 kann jedoch auch selbst den beweglichen Lagerring einer Irisblende bilden. Darüber hinaus könnte der Verschlusszeiteinsteller 65 anstatt einer Zeitsteuerkurve 67 auch Steuermittel zur Einstellung eines anders ausgebildeten Verschlusses, beispielsweise eines Schlitzverschlusses, tragen. Zur Begrenzung des Drehwinkels der Einsteller 65 bzw. 72 sind in eine sich an die Verschlusswand 77 anschliessende Hülse 78 zwei Ausnehmungen 79. 80 eingeschnitten. In der Ausnehmung 79 ist der Ansatz 71 und in der Ausnehmung 80 ein Ansatz 81 des Verschlusszeiteinstellers 65 geführt. Die Länge der Ausnehmungen ist dabei gleich dem Einstellweg des zugeordneten Einstellers bemessen. Die Begrenzung der Einstellwege kann jedoch auch in anderer Weise erfolgen. In der in Fig. 2 und 3 wiedergegebenen Einstellage liegt der Steuernocken 56a des Mitnehmers 56 für den Verschlusszeiteinsteller 65 an dem erhöhten Bereich 58a der Steuerkurve 58 an. Hiedurch wird das Ende 56b des Mitnehmers 56 gegen den an dem Verschlusseinsteller befestigten Stellanschlag 64 geführt. Der Steuernocken 57a des Mitnehmers 57 liegt dagegen locker am Bereich 58b der Steuerkurve 58 an, so <Desc/Clms Page number 4> dass das Ende 57b vom Stellanschlag 63 abgehoben ist. Wird in der Einstellage gemäss Fig. 2 und 3 der Arm 5. der Messtaste in Richtung des Pfeiles d bewegt, so kann sich der Steller 50 wiederum unter der Wirkung der Antriebsfeder 52 so lange in Richtung des Pfeiles e verdrehen, bis der mit dem Mitnehmer 56 über die Stift-Schlitz-Verbindung 8,53 in Verbindung stehende Schieber der Abtastvorrichtung entsprechend der ermittelten Helligkeit angehalten wird. Bei dieser Bewegung hat der Steller 50 zunächst über den Mitnehmer 56 den Stellanschlag 64 des Verschlusszeiteinstellers 65 mitgenommen und dadurch eine Änderung der Verschlusszeit bewirkt. Kann sich der Steller 50 um einen Winkelbetrag verdrehen, der grösser als der Einstellweg des Verschlusszeiteinstellers 65 ist, so gleitet zum einen am Ende des Zeiteinstellbereiches der Steuernocken 56a des Mitnehmers 56 vom Bereich 58a auf den Bereich 58c der Steuerkurve über. Dieser Bereich. 58c ist als Segment einer archimedischen Spirale ausgebildet. Hiedurch wird erreicht, dass der Mitnehmer 56 bei der weiteren Verdrehung des Stellers 50 den Stellanschlag 64 in der erreichten Endstellung hält. Im Augenblick des Beginns des Abgleiten des Steuernocken 56a vom Bereich 58a in den Bereich 58c nimmt der Einsteller 57 mit seinem Ende 57b den Stellanschlag 63 für den Blendeneinsteller 72 mit. Bei einer weiteren Drehung des Stellers 50 in Richtung des Pfeiles e wird nunmehr über den Mitneh- mer 57 der Zwischenring 70 und damit der Blendeneinsteller 72 verstellt. Die Anordnung kann jedoch auch so getroffen sein, dass die Stellanschli1ge 63,64 Ausnehmungen 61,62 durchsetzen, deren Enden 61a, 62a feste Mitnehmeranschläge bilden. In diesem Fall Ist der Durchmesser EMI4.1 bei der beschriebenen Einstellung der Mitnehmer 57 ; mitanschlag 63 kommt, so dass dieser Stellanschlag mittels des Mitnehmeranschlages 61a verstellt wird. Ist die Anordnung wiederum so getroffen, dass in der Ruhestellung die Blende voll geöffnet und die längste selbsttätig regelbare Verschlusszeit eingestellt ist, so ist das vorbeschriebene Steuerprogramm zur Durchführung von Aufnahmen schnell bewegter Motive besonders geeignet. Nach Freigabe der Messtaste geht diese unter der Wirkung einer stärkeren Rückholfeder in ihre Ausgangslage zurück. Dabei verdreht der Arm 5 den Steller 50 entgegen der Wirkung der Antriebsfeder 52, während die Einsteller 65 und 72 unter der Wirkung der Federn 66, 73 in ihre durch die Begrenzungen der Ausnehmungen 79, 80 festgelegte Ruhelage überführt werden. Zur Einstellung des zweiten Steuerprogrammes wird die Einstellhandhabe 59 zusammen mit der Steuerkurve 58 um 1800 gedreht. Nunmehr liegt der Steuernocken 57a des Mitnehmers 57 am Bereich 58a der Steuerkurve 58 an, während der Mitnehmer 56 um einen bestimmten Winkelbereich um den Stift 54 frei schwenkbar ist. Diese Einstellage ist in Fig. 4 wiedergegeben. Dabei ist aus Gründen der Übersichtlichkeit der Mitnehmer 56 bereits in der Lage eingezeichnet, die der Mitnehmer nach Verdrehung des Stellers 50 um einen Winkel einnimmt, der dem vollen Einstellweg des über den Mitnehmer 57 gesteuerten Einstellers entspricht. Bei Durchführung einer Belichtungsregelung in dieser Einstellage dreht sich wiederum der Steller 50 in Richtung des Pfeiles e. Diese Bewegung wird über den Mitnehmer 57 auf den Stellanschlag 63 und damit über den Zwischenring 70 und dessen Arm 69 auf den Blendeneinsteller 72 übertragen. Am Ende des Regelbereiches des Belndeneinstellers 72 gleitet genau wie beim vorbeschriebenen Steuerprogramm der Steuernocken 57a des Mitnehmers 57 vom Bereich 58a auf den Bereich 58c der Steuerkurve über, so. dass der Mitnehmer 57 keine Einstellbewegung mehr auf den Stellanschlag 63 übertragen kann, jedoch den Stellanschlag 64 erreicht und nimmt diesen bei einer Fortsetzung der Drehung des Stellers 50 in Richden Stellanschlag 64 erreicht und nimmt diesen bei einer Fortsetzung der Drehung des Stellers 50 in Richtung des Pfeiles e mit. Hiedurch wird die Verschlusszeit geändert. Ein derartiges Steuerprogramm liefert für jede beliebige Aufnahmehelligkeit stets die Zeit-Blenden-Paarung,-mit der die grösstmögliche Tiefenschärfe gewährleistet ist. Die Erfindung ist nicht auf die dargestellten Ausführungsbeispiele beschränkt. Beispielsweise können der Steller und die Mitnehmer sowie diesen zugeordnete Zwischenring auch ausserhalb des Objektivtubus beispielsweise im Kameraoberteil angeordnet sein und dann über geeignete Kraftübertragungsmittel mit den konzentrisch zur optischen Achse angeordneten Einstellern gekuppelt sein. Es besteht jedoch auch die Möglichkeit, die Anordnung bei Kameras mit Schlitzverschlüssen, konzentrisch zu einer im Kameragehäuse angeordneten Zeiteinstellwelle anzuordnen und dannlediglich ein Kraftübertragungsgestänge zu der am Objektivtubus angeordneten Blende vorzusehen.
Claims (1)
- PATENTANSPRÜCHE : 1. Kamera mit einer selbsttätigen Belichtungsregelvorrichtung. für die unter der Wirkung von Rückholfedern stehenden Verschlusszeit- und Blendeneinsteller. dadurch gekennzeichnet, dass zur Regelung zweier Steuerprogramme mit bei gleichem Lichtwert unterschiedlichen Verschlusszeit- und Blenden-Paarungen mindestens ein in an sich bekannter Weise bewegungsschlüssig mit einem von der Belichtungsmess- vorrichtung gesteuerten Steller (1 ; 50) verbundener Mitnehmer (10 ; 56, 57) vorgesehen ist, der von Hand entsprechend dem gewünschten Steuerprogramm mit dem jeweils zuerst zu betätigenden Einsteller (21, 37 bzw. 22, 38 ; 64 bzw. 72) kuppelbar ist und dass der anschliessend zu betätigende Einsteller (22, 38 bzw. 21, 37 ;72 bzw. 64) mit dem jeweils zugeordneten Mitnehmer (10 ; 57. 56) oder dem Steller (50) spätestens am EMI5.1 37 bzw. 22, 38 ; 64 bzw. 72)Mitnahmeverbindung überführt ist.2. Kamera nach Anspruch l, dadurch gekennzeichnet, dass ein in zwei Einstellagen umstellbare Mitnehmer (10) vorgesehen ist, der zur nacheinander erfolgenden Regelung der Einsteller (21 :. 37 ; 22. 38) in jeder Einstellage in Mitnahmeverbindung mit zwei gegeneinander in der Einstellrichtung versetzten Stellanschlägen (23, 25 bzw. 24, 26) am Verscblusszeit- und Blendeneinsteller überführbar ist.3. Kamera nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass an jedem Einsteller (21, 37 bzw.22. 38) zwei feste Stellanschläge (23, 24 bzw. 25, 26) für den Mitnehmer (10) vorgesehen sind, wobei jeweils die beiden Stellanschläge (23, 24bzw. 25, 26) jedes Einstellers (21. 37 bzw. 22. 38) derart angeordnet sind, dass in jeder der beiden Einstellagen des Mitnehmers (10) lediglich ein Anschlag in dessen Einstellweg hineinragt und die beiden einer Einstellage des Mitnehmers (10) zugeordneten Anschläge (23. 25 bzw. 24, 26) entlang des Einstellweges des Mitnehmers (10) um eine Strecke gegeneinander versetzt sind, die dem Regelbereich des vorab zu betätigenden Einstellers (21, 37 bzw. 22, 38) entspricht.4. Kamera nach mindestens einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass der Mitneh- mer (10) fest an einem drehbar am Steller (1) gelagerten Hebel (9) angeschlossen und mittels einer Feder (18) gegen eine Steuerfläche (17) eines zur Überführung des Mitnehmers (10) in die gewünschte Einstellage verstellbaren Umschalters (15) geführt ist.5. Kamera nach mindestens einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Einsteller (21, 37 ; 22, 38), der Umschalter (15) und der Steller (1) als konzentrisch zur optischen Achse drehbar gelagerte Ringe bzw. Scheiben ausgebildet sind und der Mitnehmer etwa radial zur optischen Achse verstellbar angeordnet ist.6. Kamera nach mindestens einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Steuerfläche (17) des Umschalters (15) als eine exzentrisch zur optischen Achse verlaufende Steuerkurve ausgebildet ist.7. Kamera nach mindestens einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass der stangenförmig ausgebildete Mitnehmer (10) in der Ruhelage der Einsteller (21, 37 ; 22, 38) entlang eines sich etwa in radialer Richtung erstreckenden kamerafesten Schlitzes (12) verstellbar ist, der zwei konzentrisch zur optischen Achse verlaufende kamerafeste Leitschlitze (13. 14) zur Führung des Mitnehmers (10) verbindet.8. Kamera nach mindestens einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass je- der Einsteller aus zwei Ringen (21, 37 bzw. 22, 38) besteht, von denen der eine unter der Wirkung der Rückholfeder (31. 32) gegen einen kamerafesten Begrenzungsanschlag (29, 30) geführte Ring (21 bzw. 22) die Stellanschläge (23, 24 bzw. 25, 26) für den Mitnehmer (10) sowie einen Kupplungsstift (33 bzw. 34) trägt. während der zweite die Steuermittel für Verschlusszeit oder Blende, beispielsweise Blendenlamellenlagerstellen bzw. eine Zeitsteuerkurve umfassende Ring (37 bzw. 38) eine Anlagefläche (35 bzw. 36) aufweist, die mittels einer zwischen beiden Ringen (21 und 37 bzw. 22 und 38) gespannten Feder (40 bzw. 41) in Anlage am Kupplungsstift (33 bzw.34) des andern Ringes (21 bzw. 22) gehalten ist.9. Kamera nach Anspruch l, dadurch gekennzeichnet, dass schwenkbar am Steller (50) zwei Mit- EMI5.2 Einsteller ein verstellbarer Steuerkurventräger (58 bis 60) vorgesehen ist.10. Kamera nach Anspruch 1 oder 9, dadurch gekennzeichnet, dass die Einsteller (65, 72), der Steuerkurventräger (58 bis 60) und der Steller (50) als konzentrisch zur optischen Achse drehbare Ringe bzw.Scheiben ausgebildet und die Mitnehmer (56, 57) in der Drehebene der Ringe schwenkbar angeordnet sind.11. Kamera nach mindestens einem der Ansprüche l, 9 oder 10, dadurch gekennzeichnet, dass die Steuerkurve (58) zusätzlich den Mitnehmer (56 bzw. 57) für den J. 1achlaufenden Einsteller (65 bzw. 72) steuert. <Desc/Clms Page number 6>12. Kamera nach mindestens einem der Ansprüche l, 9 oder 10, dadurch gekennzeichnet, dass der Steller (50) zwei wahlweise wirksame feste Mitnehmeranschläge (61a bzw. 62a) für die Stellansch1äge (63 bzw. 64) des nachlaufenden Einstellers (72 bzw. 65) trägt.13. Kamera nach mindestens einem der Ansprüche 1 oder 9 bis 12, dadurch gekennzeichnet, dass die Mitnehmer (56, 57) als zweiarmige Hebel ausgebildet sind, deren eines Ende mit der Steuerkurve (58) und deren anderes Ende mit dem zugeordneten Stellanschlag (63, 64) zusammenwirkt.14. Kamera nach mindestens einem der Ansprüche 1 oder 9 bis 13, dadurch gekennzeichnet, dass der eine Stellansch1ag (64) fest auf den einen Einsteller (65) sowie der andere Stellanschlag (63) auf einen Zwischenring (70) aufgesetzt sind und der Zwischenring (70) mit dem zugeordneten Einsteller (72) über eine nur in der Einstellrichtung wirksame Kupplung, beispielsweise Anschlagkupplung (69a, 71), verbun- den ist.
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