CH296233A - Einrichtung zur Fahrstrassenauflösung in Stellwerken. - Google Patents
Einrichtung zur Fahrstrassenauflösung in Stellwerken.Info
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- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B61—RAILWAYS
- B61L—GUIDING RAILWAY TRAFFIC; ENSURING THE SAFETY OF RAILWAY TRAFFIC
- B61L19/00—Arrangements for interlocking between points and signals by means of a single interlocking device, e.g. central control
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Description
Einrichtung zur Fahrstrassenauflösung in Stellwerken. Bei Stellwerken im Eisenbahnsicherungs wesen, im besonderen Stellwerken mit elek trischen Verschlüssen, wird die Fahrstrassen auflösung durch den Zug bewirkt in der weise, dass der Zug die mit den einzelnen Gleisabschnitten der Fahrstrassen bzw. Teil fahrstrassen verbundenen Gleisrelais betätigt. Hierbei besteht bisher die Notwendigkeit, dass alle für eine Fahrt eingestellten Teilfahrstra ssen durchfahren und wieder frei geworden sein müssen, damit eine Fahrstrassenauflösung erfolgen kann. Man muss also auch bei Ran- gierfahrten, bei denen die Weichen nur ver schlossen, nicht aber festgelegt werden, dafür sorgen, dass alle Teilfahrstrassen, die einge stellt worden sind, vollkommen durchfahren werden. Dies bringt eine Erschwerung des Rangierverkehrs. Gemäss der Erfindung kann eine Verbes serung in dieser Hinsieht dadurch erzielt wer den, dass die Auflösung von Fahrstrassen und Teilfahrstrassen bei einer normalen Zugfahrt nur erfolgt, wenn alle eingestellten Fahr strassenteile durchfahren und wieder frei ge worden sind, während bei Rangierfahrten eine Auflösung auch bereits bei unvollständigen Fahrten erfolgt, wobei die unterschiedliche Einwirkung auf die Auflöseeinrichtung durch Betätigen ungleicher Gruppen von Betäti gungsorganen für Zugfahrt oder Rangierfahrt einzustellen ist. Ein Beispiel des Erfindungsgegenstandes ist im folgenden an Hand der Abbildung er läutert. Es mag sich hier um ein Fahrstrassenbün del handeln, das aus zwei Teilfahrstrassen gruppen besteht, wobei die eine Gruppe links vom Punkt A, die zweite Gruppe rechts vom Punkt A liegt. Soll eine Zugfahrt von Gleis 1 der einen Gruppe nach Gleis 4 der andern Gruppe stattfinden, so kann die Auflösung der Fahrstrasse in üblicher Weise erfolgen. Es würden hierbei also das abgefallene Gleis relais 10 anziehen,die Gleisrelais 20,30 ab fallen und wieder ansprechen müssen, damit bei dem Befahren des Gleises 4,d.h. beim Abfallen von Gleisrelais 40, die Auflösung der beiden Fahrstrassengruppen erfolgen kann. Bei einer Rangierfahrt könnte nun der Fall eintreten, dass ein Zugteil, der von Gleis 1 nach Gleis 3 umgesetzt werden soll, nur bis zum Punkt B gelangt. Die Weiche W1 kann aber erst umgestellt werden, nachdem die Auf lösung der gesamten Fahrstrasse von Gleis 1 nach Gleis 4 erfolgt ist. Erst dann kann der Zug über die umgestellte Weiche W1 zurück nach Gleis 3 fahren. Bei den bekannten Ein richtungen würde bei einer Fahrt bis zum Punkt B noch keine Auflösung der Fahr strasse erfolgen, da Gleisrelais 30 noch nicht wieder angesprochen hat und Gleisrelais 40 noch nicht, abgefallen ist. Der Zug müsste also unnützerweise bis über den Isolierstoss bei Punkt C hinausfahren, damit auch die Gleis relais 30 und 40 wie oben beschrieben arbeiten. Im Sinne der Erfindung kann statt dessen die Anordnung so getroffen werden, dass bei Rangierfahrten schon das Wiederansprechen der Gleisrelais 10 und 20 nach dem Frei werden des links von Punkt A liegenden Fahr strassenteils und das Abfallen des Gleisrelais 30 genügt, um den links von Punkt A liegen den Fahrstrassenteil aufzulösen. Die unterschiedliche Einwirkung von Zug fahrt und Rangierfahrt auf die Auflöseein richtung wird beim vorliegenden Beispiel durch Betätigen von entsprechenden Hebeln bzw. Tasten als Betätigungsorgane getroffen. Man könnte z.B. die Einstellung einer Fahr strasse für eine Zugfahrt bewirken durch Be tätigen der Signaltaste S1 und der Fahrstra ssentaste F4, während man die gleiche Fahr strasse für eine Rangierfahrt durch Betätigen der Taste T1 an der Weiche W1 und der Fahrstrassentaste F4 einzustellen hat. Im ersten Falle würde z. B. ausser dem Verschluss der Weichen auch die Festlegung erfolgen; im zweiten Falle dagegen nur der Verschluss. Diesen Unterschied kann man nun ausnutzen, um auch auf die Auflöseeinrichtung eine unterschiedliche Wirkung auszuüben, so dass z. B. die Anflöserelais im ersten Falle nur ansprechen, wenn ausser dem Anziehen der Relais 10, 20, 30 auch das Abfallen des Relais 40 erfolgt ist, im zweiten Falle dagegen be reits, wenn das Anziehen der Relais 10, 20 und das Abfallen des Gleisrelais 30 erfolgt ist. Es kann nun zweckmässig sein, die Schal tung der Auflöseeinrichtungen so zu treffen, dass sie im Grundzustand für die Auflösung von Rangierfahrstrassen geschaltet sind, und dass sie erst beim Stellen des Signals für eine Zugfahrt für diese Zugfahrt umgeschaltet werden. Man kann auch nach Beendigung eines Auflösevorganges die Schaltung der Auflöse einrichtung in der für diesen Auflösevorgang wirksamen Form bestehen lassen. Soweit nicht bereits die richtige Schaltung besteht, wird dann die Auflöseeinrichtung beim Stellen des Signals für die Zugfahrt, beim Einstellen von Fahrstrassen für die Rangierfahrt geschaltet. Die Art der Fahrstrassen- bzw. Weichenschal- tung sowie die Art der Gleisfreimeldung spielt hierbei keine Rolle. Die unterschiedliche Einwirkung auf die Auflöseeinrichtung kann mittels Tasten, He beln oder andern Schaltern erfolgen.
Claims (1)
- PATENTANSPRUCH: Einrichtung zur Fahrstrassenauflösung in Stellwerken, im besonderen in solchen mit elektrischen Verschlüssen, dadurch gekenn zeichnet, dass die Auflösung von Fahrstrassen und Teilfahrstrassen bei einer normalen Zug fahrt nur erfolgt, wenn alle eingestellten Fahr strassenteile durchfahren und wieder frei ge worden sind, während bei Rangierfahrten eine Auflösung auch bereits bei unvollständigen Fahrten erfolgt, wobei die unterschiedliche Einwirkung auf die Auflöseeinrichtung durch Betätigen ungleicher Gruppen von Betäti gungsorganen für Zugfahrt oder Rangierfahrt einzustellen ist. UNTERANSPRÜCHE: 1.Einrichtung nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass der Unterschied zwischen Festlegung einer Fahrstrasse für eine Zugfahrt und lediglich Verschluss für eine Rangierfahrt eine unterschiedliche Einwir kung auf die Auflöseeinrichtung herbeiführt. 2. Einrichtung nach Patentanspruch und Unteranspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Auflöseeinrichtungen im Grundzu stande der Einrichtung für Rangierfahrten geschaltet sind und erst beim Stellen des Signals für eine Zugfahrt für diese umge schaltet werden. 3.Einrichtung nach Patentanspruch und Unteranspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass beim Stellen des Signals die Auflöseein- richtungen für die Zugfahrt, beim Einstellen von Fahrstrassen für\ die R.angierfabrt ge schaltet werden.
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| CH296233T | 1951-10-03 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| CH296233A true CH296233A (de) | 1954-01-31 |
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|---|---|---|---|
| CH296233D CH296233A (de) | 1951-10-03 | 1951-10-03 | Einrichtung zur Fahrstrassenauflösung in Stellwerken. |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| CH (1) | CH296233A (de) |
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1951
- 1951-10-03 CH CH296233D patent/CH296233A/de unknown
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