CH296172A - Verfahren zur Inbetriebnahme eines Brenners zur Verbrennung eines gasförmigen Gemisches aus schwerem flüssigem Brennstoff und Luft. - Google Patents

Verfahren zur Inbetriebnahme eines Brenners zur Verbrennung eines gasförmigen Gemisches aus schwerem flüssigem Brennstoff und Luft.

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CH296172A
CH296172A CH296172DA CH296172A CH 296172 A CH296172 A CH 296172A CH 296172D A CH296172D A CH 296172DA CH 296172 A CH296172 A CH 296172A
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CH
Switzerland
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fuel
combustion chamber
burner
air
gaseous mixture
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English (en)
Inventor
Gloeilampenfabrieken N Philips
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Philips Nv
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    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F23COMBUSTION APPARATUS; COMBUSTION PROCESSES
    • F23CMETHODS OR APPARATUS FOR COMBUSTION USING FLUID FUEL OR SOLID FUEL SUSPENDED IN  A CARRIER GAS OR AIR 
    • F23C99/00Subject-matter not provided for in other groups of this subclass
    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F23COMBUSTION APPARATUS; COMBUSTION PROCESSES
    • F23CMETHODS OR APPARATUS FOR COMBUSTION USING FLUID FUEL OR SOLID FUEL SUSPENDED IN  A CARRIER GAS OR AIR 
    • F23C2700/00Special arrangements for combustion apparatus using fluent fuel
    • F23C2700/02Combustion apparatus using liquid fuel
    • F23C2700/026Combustion apparatus using liquid fuel with pre-vaporising means

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Combustion & Propulsion (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Spray-Type Burners (AREA)

Description


  Verfahren zur Inbetriebnahme eines Brenners zur Verbrennung eines gasförmigen Gemisches  aus schwerem flüssigem Brennstoff und Luft.    Brenner zur Verbrennung eines gasförmi  gen Gemisches aus Luft und Brennstoff sind in  der Regel     mit    einem Sicherungsorgan ver  sehen, das ein Rückschlagen der Flamme ver  hütet. Ein solcher Brenner kann jedoch nicht  in kaltem Zustande     in    Betrieb gesetzt wer  den, weil sich selbst gut zerstäubter Brenn  stoff an dem kalten Sicherungsorgan oder den  benachbarten Wänden kondensiert. Dieser  Nachteil kommt besonders zur Geltung, wenn  Petroleum oder höhere Destillate als Brenn  stoff verwendet werden.

   Die Erfindung be  zweckt, ein Verfahren zu schaffen, durch das  die Möglichkeit gegeben ist, einen kalten  Brenner in Betrieb zu setzen unter Ausschal  tung des erwähnten Nachteils. Zu diesem  Zweck wird das gasförmige     Gemisch    aus Ver  brennungsluft und Brennstoff in einer     Hilfs-          verbrennungskammer    verbrannt, bis ein  Sicherungsorgan, das zur Verhütung eines  Flammenrückschlages vorgesehen und in  einem     mit    der     Hilfsverbrennungskammer    in  Verbindung stehenden Raum angeordnet ist,  und die Wand dieses Raumes hinreichend zur  Verhütung einer     Kondensation    des Brenn  stoffes erhitzt sind,

   worauf die Flamme in der       Hilfsverbrennungskammer    durch Unterbre  chung der Zuführung wenigstens der einen  Komponente des     Gemisches    gelöscht und dar  auf das Gemisch in der     Hauptverbrennungs-          kammer    gezündet wird, nachdem die unter  brochene Zuführung wiederhergestellt wor-    den ist. Der     Bremistoff    verbrennt in der       Hilfsverbrennungskammer    ziemlich gut, und  auf jeden Fall werden durch diese Verbren  nung das Sicherungsorgan und die Wand be  sagten Raumes, an denen gegebenenfalls  Kondensation stattfinden könnte, auf so hohe  Temperatur gebracht, dass Kondensation       dort    verhütet wird.

   Ein     Vorteil    des Verfah  rens nach der     Erfindung    ist noch der, dass  keine zwei unterschiedlichen     Brennstoffarten     erforderlich sind, um den Brenner in Betrieb  zu setzen.  



  Die Erfindung betrifft weiterhin einen  Brenner zur Durchführung des erwähnten  Verfahrens, der     mit    einer Vorrichtung zur  Bildung eines gasförmigen Gemisches aus  Verbrennungsluft und Brennstoff versehen  und dadurch     gekennzeichnet    ist, dass er zwei  in der Strömungsrichtung des     Brennstoffes     hintereinander liegende     Verbrennungskam-          mern    aufweist, wobei der ersten Verbren  nungskammer das Gemisch aus Verbren  nungsluft und Brennstoff zugeführt wird und  diese Verbrennungskammer in einen Raum  mündet, der durch ein Sicherungsorgan zur  Verhütung eines Flammenrückschlages von  der     Hauptverbrennungskammer    getrennt ist.

    Ein solcher Brenner kann mancherlei Anwen  dung finden, von denen hier nur Lötbrenner,       Heissgaskolbenmotoren,    Öfen usw. erwähnt  seien.      Die Erfindung     wird    nachstehend an Hand  der     beiliegenden    Zeichnung an einem Beispiel  näher erläutert, in der schematisch ein     Quer-          schnitt    durch einen Brenner nach der Erfin  dung beispielsweise dargestellt ist.  



  In der Zeichnung ist mit 1 ein Zuführungs  rohr für flüssigen schweren Brennstoff, wie  Petroleum oder höhere Destillate, bezeichnet.  Am Austrittsende ist dieses Rohr bis auf eine  feine     Öffnung    2 verschlossen. Diese Öffnung  mündet in einen Raum 3, an den eine Lei  tung 4 angeschlossen ist, durch welche pri  märe Verbrennungsluft zugeführt     wird.    Die  Leitung 4 ist mit einer     Abschlusseinrichtung     zum Beispiel in Form eines Hahnes 5 ver  sehen. Der Raum 3 steht mit einer     Hilfsver-          brennungskammer    6 in offener Verbindung.  In der Wand dieser Kammer ist als     Zündmit-          tel    eine Kerze 7 angebracht.

   Der Raum 6  steht mit einem Raum 8 in Verbindung,     und     in diesem Raum 8 befindet sich eine Platte 9  zur Verhütung eines Rückschlagens der  Flamme von der     Hauptverbrennungskammer     10 her, die hinter der Platte 9 liegt.  



  Soll der dargestellte Brenner     in,    Betrieb  genommen werden, so     wird    der Hahn 5 ge  öffnet und primäre Verbrennungsluft in den  Raum 3 eingelassen. Diese primäre Verbren  nungsluft wird den durch die Leitung 1 zu  geführten Brennstoff zerstäuben und das da  durch im Raum 3 gebildete gasförmige Ge  misch wandert durch Kammer 6 nach dem  Raum B. Der kalte, zerstäubte Brennstoff  würde sich nun an der kalten Platte 9 und  den Wänden des Raumes 8 absetzen und in  der     Hauptverbrennungskammer    10 würde  das Gemisch nur schwierig oder überhaupt  nicht gezündet werden können.

   Um diese  Nachteile zu vermeiden, wird durch das  Zündmittel 7 das     Gemisch    in der     Hilfsver-          brennungskammer    6 zum Zünden gebracht  und die dort auftretende Flamme (samt den  Verbrennungsgasen) wird den Raum 8 und  die Platte 9 erhitzen. Sobald eine genügend  hohe, eine Kondensation des     Brennstoffes    ver  hindernde     Erhitzung    erreicht ist, wird der  Hahn 5 geschlossen. Das noch vorhandene    Gemisch wird dann in der     Hauptverbren-          nungskammer    10 zur Verbrennung gebracht,  worauf der Hahn 5 wieder geöffnet wird und  die Flamme in der Kammer 10 aufrechter  halten bleibt.

   Auch wenn     vorerhitzte    Ver  brennungsluft verwendet wird, zeigt sich, dass  bei kaltem Brenner der Brennstoff sich den  noch an der kalten Wand 9 und an der Wand  des Raumes 8 niederschlägt, so dass auch dann  die Inbetriebnahme des Brenners ohne An  wendung des     Verfahrens    nach der Erfindung  nicht gut möglich ist. Die Verbrennung in der       Hilfsverbrennungskammer    6 ist infolge des  Fehlens sekundärer Verbrennungsluft frei  lich nicht ideal, aber dies spielt keine grosse  Rolle, weil die Verbrennung in dieser     Hilfs-          verbrennungskammer    nur während kurzer  Zeit aufrechterhalten zu werden braucht.

   Es  sei noch erwähnt, dass die Löschung der  Flamme in der Kammer 6 jeweils auch durch  Unterbrechung der Zufuhr des Brennstoffes  oder des Brennstoffes und der Luft erreicht  werden könnte.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRÜCHE I. Verfahren zur Inbetriebnahme eines Brenners zur Verbrennung eines gasförmigen Gemisches aus schwerem flüssigem Brennstoff und Luft, bei dem das gasförmige Gemisch aus Verbrennungsluft und Brennstoff in einer Hilfsverbrennungskammer verbrannt wird, bis ein Sicherungsorgan, das zur Verhütung eines Flammenrückschlages vorgesehen und in einem mit der Hilfsverbrennungskammer ;
    .in Verbindung stehenden Raum angeordnet ist. und die Wand dieses Raumes hinreichend zur Verhütung einer Kondensation des Brenn stoffes erhitzt sind, worauf die Flamme in der Hilfsverbrennungskammer durch Unterbre chung der Zuführung wenigstens der einen Komponente des Gemisches gelöscht und so dann das Gemisch in der Hauptverbren- nungskammer gezündet wird, nachdem die unterbrochene Zuführung -wiederhergestellt , worden ist.
    II. Brenner zur Durchführung des Ver fahrens nach dem Patentanspruch I, der mit einer Vorrichtung zur Bildung eines gasför- migen Gemisches aus Verbrennungsluft und Brennstoff versehen ist, dadurch gekenn- zeichnet, dass der Brenner zwei in der Strö mungsrichtung des Brennstoffes hin.terein- anderliegende Verbrennungskammern auf weist,
    wobei der ersten Verbrennungskam- mer das Gemisch aus Verbrennungsluft und Brennstoff zugeführt wird und diese Verbren nungskammer in einen Raum mündet, der durch ein Sicherungsorgan zur Verhütung eines Flammenrückschlages von der Haupt-. verbrennungskammer getrennt ist.
CH296172D 1950-11-24 1951-11-22 Verfahren zur Inbetriebnahme eines Brenners zur Verbrennung eines gasförmigen Gemisches aus schwerem flüssigem Brennstoff und Luft. CH296172A (de)

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