CH296172A - Verfahren zur Inbetriebnahme eines Brenners zur Verbrennung eines gasförmigen Gemisches aus schwerem flüssigem Brennstoff und Luft. - Google Patents
Verfahren zur Inbetriebnahme eines Brenners zur Verbrennung eines gasförmigen Gemisches aus schwerem flüssigem Brennstoff und Luft.Info
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- F23—COMBUSTION APPARATUS; COMBUSTION PROCESSES
- F23C—METHODS OR APPARATUS FOR COMBUSTION USING FLUID FUEL OR SOLID FUEL SUSPENDED IN A CARRIER GAS OR AIR
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Description
Verfahren zur Inbetriebnahme eines Brenners zur Verbrennung eines gasförmigen Gemisches aus schwerem flüssigem Brennstoff und Luft. Brenner zur Verbrennung eines gasförmi gen Gemisches aus Luft und Brennstoff sind in der Regel mit einem Sicherungsorgan ver sehen, das ein Rückschlagen der Flamme ver hütet. Ein solcher Brenner kann jedoch nicht in kaltem Zustande in Betrieb gesetzt wer den, weil sich selbst gut zerstäubter Brenn stoff an dem kalten Sicherungsorgan oder den benachbarten Wänden kondensiert. Dieser Nachteil kommt besonders zur Geltung, wenn Petroleum oder höhere Destillate als Brenn stoff verwendet werden.
Die Erfindung be zweckt, ein Verfahren zu schaffen, durch das die Möglichkeit gegeben ist, einen kalten Brenner in Betrieb zu setzen unter Ausschal tung des erwähnten Nachteils. Zu diesem Zweck wird das gasförmige Gemisch aus Ver brennungsluft und Brennstoff in einer Hilfs- verbrennungskammer verbrannt, bis ein Sicherungsorgan, das zur Verhütung eines Flammenrückschlages vorgesehen und in einem mit der Hilfsverbrennungskammer in Verbindung stehenden Raum angeordnet ist, und die Wand dieses Raumes hinreichend zur Verhütung einer Kondensation des Brenn stoffes erhitzt sind,
worauf die Flamme in der Hilfsverbrennungskammer durch Unterbre chung der Zuführung wenigstens der einen Komponente des Gemisches gelöscht und dar auf das Gemisch in der Hauptverbrennungs- kammer gezündet wird, nachdem die unter brochene Zuführung wiederhergestellt wor- den ist. Der Bremistoff verbrennt in der Hilfsverbrennungskammer ziemlich gut, und auf jeden Fall werden durch diese Verbren nung das Sicherungsorgan und die Wand be sagten Raumes, an denen gegebenenfalls Kondensation stattfinden könnte, auf so hohe Temperatur gebracht, dass Kondensation dort verhütet wird.
Ein Vorteil des Verfah rens nach der Erfindung ist noch der, dass keine zwei unterschiedlichen Brennstoffarten erforderlich sind, um den Brenner in Betrieb zu setzen.
Die Erfindung betrifft weiterhin einen Brenner zur Durchführung des erwähnten Verfahrens, der mit einer Vorrichtung zur Bildung eines gasförmigen Gemisches aus Verbrennungsluft und Brennstoff versehen und dadurch gekennzeichnet ist, dass er zwei in der Strömungsrichtung des Brennstoffes hintereinander liegende Verbrennungskam- mern aufweist, wobei der ersten Verbren nungskammer das Gemisch aus Verbren nungsluft und Brennstoff zugeführt wird und diese Verbrennungskammer in einen Raum mündet, der durch ein Sicherungsorgan zur Verhütung eines Flammenrückschlages von der Hauptverbrennungskammer getrennt ist.
Ein solcher Brenner kann mancherlei Anwen dung finden, von denen hier nur Lötbrenner, Heissgaskolbenmotoren, Öfen usw. erwähnt seien. Die Erfindung wird nachstehend an Hand der beiliegenden Zeichnung an einem Beispiel näher erläutert, in der schematisch ein Quer- schnitt durch einen Brenner nach der Erfin dung beispielsweise dargestellt ist.
In der Zeichnung ist mit 1 ein Zuführungs rohr für flüssigen schweren Brennstoff, wie Petroleum oder höhere Destillate, bezeichnet. Am Austrittsende ist dieses Rohr bis auf eine feine Öffnung 2 verschlossen. Diese Öffnung mündet in einen Raum 3, an den eine Lei tung 4 angeschlossen ist, durch welche pri märe Verbrennungsluft zugeführt wird. Die Leitung 4 ist mit einer Abschlusseinrichtung zum Beispiel in Form eines Hahnes 5 ver sehen. Der Raum 3 steht mit einer Hilfsver- brennungskammer 6 in offener Verbindung. In der Wand dieser Kammer ist als Zündmit- tel eine Kerze 7 angebracht.
Der Raum 6 steht mit einem Raum 8 in Verbindung, und in diesem Raum 8 befindet sich eine Platte 9 zur Verhütung eines Rückschlagens der Flamme von der Hauptverbrennungskammer 10 her, die hinter der Platte 9 liegt.
Soll der dargestellte Brenner in, Betrieb genommen werden, so wird der Hahn 5 ge öffnet und primäre Verbrennungsluft in den Raum 3 eingelassen. Diese primäre Verbren nungsluft wird den durch die Leitung 1 zu geführten Brennstoff zerstäuben und das da durch im Raum 3 gebildete gasförmige Ge misch wandert durch Kammer 6 nach dem Raum B. Der kalte, zerstäubte Brennstoff würde sich nun an der kalten Platte 9 und den Wänden des Raumes 8 absetzen und in der Hauptverbrennungskammer 10 würde das Gemisch nur schwierig oder überhaupt nicht gezündet werden können.
Um diese Nachteile zu vermeiden, wird durch das Zündmittel 7 das Gemisch in der Hilfsver- brennungskammer 6 zum Zünden gebracht und die dort auftretende Flamme (samt den Verbrennungsgasen) wird den Raum 8 und die Platte 9 erhitzen. Sobald eine genügend hohe, eine Kondensation des Brennstoffes ver hindernde Erhitzung erreicht ist, wird der Hahn 5 geschlossen. Das noch vorhandene Gemisch wird dann in der Hauptverbren- nungskammer 10 zur Verbrennung gebracht, worauf der Hahn 5 wieder geöffnet wird und die Flamme in der Kammer 10 aufrechter halten bleibt.
Auch wenn vorerhitzte Ver brennungsluft verwendet wird, zeigt sich, dass bei kaltem Brenner der Brennstoff sich den noch an der kalten Wand 9 und an der Wand des Raumes 8 niederschlägt, so dass auch dann die Inbetriebnahme des Brenners ohne An wendung des Verfahrens nach der Erfindung nicht gut möglich ist. Die Verbrennung in der Hilfsverbrennungskammer 6 ist infolge des Fehlens sekundärer Verbrennungsluft frei lich nicht ideal, aber dies spielt keine grosse Rolle, weil die Verbrennung in dieser Hilfs- verbrennungskammer nur während kurzer Zeit aufrechterhalten zu werden braucht.
Es sei noch erwähnt, dass die Löschung der Flamme in der Kammer 6 jeweils auch durch Unterbrechung der Zufuhr des Brennstoffes oder des Brennstoffes und der Luft erreicht werden könnte.
Claims (1)
- PATENTANSPRÜCHE I. Verfahren zur Inbetriebnahme eines Brenners zur Verbrennung eines gasförmigen Gemisches aus schwerem flüssigem Brennstoff und Luft, bei dem das gasförmige Gemisch aus Verbrennungsluft und Brennstoff in einer Hilfsverbrennungskammer verbrannt wird, bis ein Sicherungsorgan, das zur Verhütung eines Flammenrückschlages vorgesehen und in einem mit der Hilfsverbrennungskammer ;.in Verbindung stehenden Raum angeordnet ist. und die Wand dieses Raumes hinreichend zur Verhütung einer Kondensation des Brenn stoffes erhitzt sind, worauf die Flamme in der Hilfsverbrennungskammer durch Unterbre chung der Zuführung wenigstens der einen Komponente des Gemisches gelöscht und so dann das Gemisch in der Hauptverbren- nungskammer gezündet wird, nachdem die unterbrochene Zuführung -wiederhergestellt , worden ist.II. Brenner zur Durchführung des Ver fahrens nach dem Patentanspruch I, der mit einer Vorrichtung zur Bildung eines gasför- migen Gemisches aus Verbrennungsluft und Brennstoff versehen ist, dadurch gekenn- zeichnet, dass der Brenner zwei in der Strö mungsrichtung des Brennstoffes hin.terein- anderliegende Verbrennungskammern auf weist,wobei der ersten Verbrennungskam- mer das Gemisch aus Verbrennungsluft und Brennstoff zugeführt wird und diese Verbren nungskammer in einen Raum mündet, der durch ein Sicherungsorgan zur Verhütung eines Flammenrückschlages von der Haupt-. verbrennungskammer getrennt ist.
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
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| NL296172X | 1950-11-24 |
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| CH296172A true CH296172A (de) | 1954-01-31 |
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ID=19782979
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|---|---|---|---|
| CH296172D CH296172A (de) | 1950-11-24 | 1951-11-22 | Verfahren zur Inbetriebnahme eines Brenners zur Verbrennung eines gasförmigen Gemisches aus schwerem flüssigem Brennstoff und Luft. |
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1951
- 1951-11-22 CH CH296172D patent/CH296172A/de unknown
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