DE445681C - Gasofen - Google Patents
GasofenInfo
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- DE445681C DE445681C DEK94700D DEK0094700D DE445681C DE 445681 C DE445681 C DE 445681C DE K94700 D DEK94700 D DE K94700D DE K0094700 D DEK0094700 D DE K0094700D DE 445681 C DE445681 C DE 445681C
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- Expired
Links
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Classifications
-
- F—MECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
- F23—COMBUSTION APPARATUS; COMBUSTION PROCESSES
- F23C—METHODS OR APPARATUS FOR COMBUSTION USING FLUID FUEL OR SOLID FUEL SUSPENDED IN A CARRIER GAS OR AIR
- F23C99/00—Subject-matter not provided for in other groups of this subclass
-
- F—MECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
- F23—COMBUSTION APPARATUS; COMBUSTION PROCESSES
- F23C—METHODS OR APPARATUS FOR COMBUSTION USING FLUID FUEL OR SOLID FUEL SUSPENDED IN A CARRIER GAS OR AIR
- F23C2700/00—Special arrangements for combustion apparatus using fluent fuel
- F23C2700/02—Combustion apparatus using liquid fuel
- F23C2700/026—Combustion apparatus using liquid fuel with pre-vaporising means
Landscapes
- Engineering & Computer Science (AREA)
- Chemical & Material Sciences (AREA)
- Combustion & Propulsion (AREA)
- Mechanical Engineering (AREA)
- General Engineering & Computer Science (AREA)
- Combustion Of Fluid Fuel (AREA)
Description
- Gasofen. Die Erfindung bezieht sich auf Gasöfen nach Patent 429793, bei denen das zum Betrieb des Ofens benutzte Gas unter Benutzung eines Zerstäubers aus flüssigem Brennstoff gewonnen wird. Während es beim Betrieb des Zerstäubers mit Druckluft von verhältnismäßig hoher Spannung keine Schwierigkeiten macht, eine einwandfreie Verbrennung zu erzielen, war dies bei Verwendung von Druckluft :von verhältnismäßig niedriger Spannung, wie sie durch die gebräuchlichen Gebläse geliefert wird, bisher nicht möglich. Die Erfindung beruht auf der Erkenntnis, daß dieser übelstand darauf zurückzuführen ist, daß bei dem geringen Luftdruck keine vollständige Zerstäubung des flüssigen Brennstoffs erreicht wird und dieser daher zum Teil flüssig und deswegen unwirksam bleibt. Der Erfindung gemäß wird nun in den hinter dem Zerstäuber in die Zuleitung des Gasgemisches gemäß dem Hauptpatent eingeschalteten Mischraum .ein beheizter Aufprallkörper für den Brennstoffluftstrahl eingebaut. Hierdurch wird erreicht, .daß der flüssig gebliebene Teil des Brennstoffes an der heißen Aufprallfläche verdampft und sich dann in dem Gemisch, da dieses in dem Mischraum ebenso wie im Falle des Hauptpatents zu wiederholten Richtungsänderungen gezwungen wird, vollkommen gleichmäßig verteilt. Auf diese Weise gelingt es, auch bei Verwendung von Druckluft von niedriger Spannung eine einwandfreie Verbrennung zu - .erzielen.
- Auf der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel der Erfindung erläutert, und zwar zeigt Abb. i einen senkrechten Längsschnitt durch den Ofen und Abb. 2 einen Schnitt nach der gebrochenen Linie 2-2 der Abb. i von oben gesehen. Mit A ist der Ölvorratsbehälter bezeichnet, der durch ein Steigrohr ai an den an einer Außenwand des Ofens B befestigten Zerstäuber C angeschlossen ist. Dieser enthält eine Düse cl, in welche die mit einem Anschlußrohr D versehene Druckluftzuleitung mündet. Das Rohr D ist in schlangenförmigen Windungen dl durch eine von den Abgasen des Ofens bestrichene Ofenkammer bi hindurchgeführt und mündet mit einem Krümmer d2 in den unteren Raum eines topfförmigen Behälters Dß, der in einen ähnlichen, in einer Ofenkammer b2 angeordneten Behälter E eingebaut und mit diesem durch einen gemeinsamen Deckel d4 verbunden ist. Von dem Behälter D,3 führt eine am Deckel d4 befestigte Leitung D,5 zu der Düse cl. Der Zerstäuber C ist an den Behälter E mit einer an dessen Mantel befestigten Düse c2 angeschlossen, die in den Behälter E so einmündet, daß sie auf den Mantel des Behälters Dß gerichtet ist. Rechtwinklig zur Längsrichtung der Düse c2 tritt aus dem Behälter E dicht unterhalb des Deckels d4 an zwei sich gegenüberliegenden Stellen je eine Leitung El und E2 aus, die zu einem für Oberflächenverbrennung eingerichteten Brenner F oder F1 führt. Die Brenner F und F1 sind in das den Heizraum b3 des Ofens begrenzende Mauerwerk -eingebaut und liegen einander gegenüber. Der Heizraum b3 steht durch Kanäle b4 mit der die schlangenförmigen Windungen dl enthaltenden Ofenkammer b1 in Verbindung, von der Kanäle b5 zu der Ofenkammer b2 führen, in der der Behälter E angeordnet ist. Von der Kammer b2 führt ein Kanal b6 zu dem in der Zeichnung nicht dargestellten Schornstein des Ofens.
- Beim Betrieb des Ofens spielen sich folgende Vorgänge ab: Die in der Leitung D zuströmende kalte Druckluft wird in der Schlange dl, die durch die von den Abgasen des Ofens B bestrichene -Ofenkammer. b1 hindurchgeführt ist, stark erhitzt und gelangt in sehr heißem Zustande in den Behälter D3, in dem sie einen Teil ihrer Wärme abgibt. Von hier gelangt sie mit entsprechend verminderter Temperatur durch die Leitung D5 und die Düse cl in den Zerstäuber C, in dem sie sich mit dem aus dem Ölbehälter A angesaugten Brennstoff mischt und mit diesem zusammen durch die Düse c2 in den Behälter E strömt. Hier prallt das brennbare Gemisch auf den durch die stark erwärmte Druckluft beheizten Mantel des Behälters Dß, wobei die etwa noch flüssig gebliebenen Teilchen des angesaugten Öls verdampft werden. Gleichzeitig erhält das Gemisch durch die von dem Behälter D3 abgegebene Wärme und infolge der Beheizung des Behälters E durch die die Ofenkammer b2 durchströmenden Abgase eine sehr hohe Temperatur. Da die Bestandteile des brennbaren Gemisches durch den Aufprall auf den Mantel des Behälters DG und infolge der Richtungsänderung, -die sie auf dem Wege nach den Leitungen EI und E2 erfahren, stark durcheinandergewirbelt werden, gelangen sie durch diese Leitungen aus dem Mischraum des Behälters E in einer vollkommen gleichförmigen Mischung zu den Brennern F und F1, wodurch eine gleichmäßige Verbrennung und in Verbindung mit der hohen Temperatur des Gemisches eine vollständige Ausnutzung des Brennstoffes gewährleistet ist.
- Durch die Erfindung wird der Vorteil erreicht, daß auch bei Verwendung von Druckluft mit verhältnismäßig niedriger Spannung, wie sie z. B. von Gebläsen geliefert wird, eine vollständige und gleichförmige Verbrennung erzielt wird, da alle bei dem niedrigen Zerstäuberdruck noch flüssig gebliebenen Teilchen des angesaugten Öls beim Auftreffen auf die heiße -Wandung des durch den Behälter D3 gebildeten Aufprallkörpers verdampft werden. Die Benutzung der das Ansaugen und Zerstäuben bewirkenden Druckluft zur Beheizung des Behälters Dß bietet hierbei noch den besonderen Vorteil, daß die Anlage vereinfacht und eine hohe Vorwärmüng des brennbaren Gemisches ermöglicht wird, ohne daß es notwendig ist, den Aufprallkörper D3 unmittelbar den verhältnismäßig heißen Abgasen auszusetzen.
Claims (4)
- PATENT ANSPRIICllE: i. Gasofen nach Patent #q.29 793 für den Betrieb mit einem aus flüssigem Brennstoff mittels eines Zerstäubers erzeugten Gasgemisch, dadurch gekennzeichnet, daß in den hinter dem Zerstäuber in die Zuleitung des Gasgemisches .eingeschalteten Mischraum ein beheizter Aufprallkörper für den Brennstoffluftstrahl eingebaut ist.
- 2. Ofen nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß der Aufprallkörper durch einen in eine Heißluftleitung eingeschalteten Behälter (D!3) gebildet wird.
- 3. Ofen nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Heißluftleitung hinter dem Aufprallkörper in den Zerstäuber mündet.
- 4. Ofen nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Heißluftleitung vor dem Mischraum mit einer Rohrschlange (dz) durch einen von den Abgasen des Ofens (B) durchzogenen Ofenraum (b1) hindurchgeführt und der Mischraum in einer gleichfalls von den Abgasen des Ofens (B) durchzogenen Ofenkammer (b2) angeordnet ist.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEK94700D DE445681C (de) | 1925-06-23 | 1925-06-23 | Gasofen |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEK94700D DE445681C (de) | 1925-06-23 | 1925-06-23 | Gasofen |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE445681C true DE445681C (de) | 1927-06-16 |
Family
ID=7237933
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DEK94700D Expired DE445681C (de) | 1925-06-23 | 1925-06-23 | Gasofen |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE445681C (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE1258540B (de) * | 1959-02-21 | 1968-01-11 | Siderurgie Fse Inst Rech | Brenner mit gleichbleibender Flammenform |
-
1925
- 1925-06-23 DE DEK94700D patent/DE445681C/de not_active Expired
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE1258540B (de) * | 1959-02-21 | 1968-01-11 | Siderurgie Fse Inst Rech | Brenner mit gleichbleibender Flammenform |
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