CH293232A - Flüssigkeitsmotor. - Google Patents

Flüssigkeitsmotor.

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CH293232A
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Ag Kisag
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    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F15FLUID-PRESSURE ACTUATORS; HYDRAULICS OR PNEUMATICS IN GENERAL
    • F15BSYSTEMS ACTING BY MEANS OF FLUIDS IN GENERAL; FLUID-PRESSURE ACTUATORS, e.g. SERVOMOTORS; DETAILS OF FLUID-PRESSURE SYSTEMS, NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • F15B11/00Servomotor systems without provision for follow-up action; Circuits therefor
    • F15B11/08Servomotor systems without provision for follow-up action; Circuits therefor with only one servomotor
    • F15B11/15Servomotor systems without provision for follow-up action; Circuits therefor with only one servomotor with special provision for automatic return

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Description


  Flüssigkeitsmotor.    Die Erfindung bezieht sieh auf einen Flüs  sigkeitsmotor, bei dem die unter Druck ste  hende Flüssigkeit einem Kolben eine hin und  her gehende Bewegung erteilt. Bei bekannten  Flüssigkeitsmotoren, speziell den Wassermoto  ren, waren zwei in einem Zylinder angeord  nete, miteinander fest verbundene Kolben<B>und</B>  ein     dazwisehenliegendes    Steuerorgan für die       Druekflüssigkeit,    meistens mit     Sehiebern    aus  gerüstet, vorhanden. Das bedingte eine     erheb-          liehe    Baulänge, die wenigstens dem doppelten  Hub des Kolbens entsprach.  



  Der     erfind-Lingsgemässe    Flüssigkeitsmotor  zeichnet sieh dadurch aus,     dass    die Druckflüs  sigkeit durch Steuerorgane so umgeleitet wird,       dass    dieselbe     weehselweise    auf die vordere     und          liintere    Seite des Kolbens sieh auswirkt.  



  Auf beiliegender Zeichnung ist eine bei  spielsweise Ausführungsform des     Erlindungs-          gegenstandes    im Zusammenhang mit der     Be-          tätig-ung    der Vakuumglocke einer     Wasch-          masehine    dargestellt, und zwar ist:

         Fig.   <B>1</B> ein Längsschnitt durch das Beispiel  nach der Linie     G-II    in der     Fig.   <B>3,</B>       Fig.        '22    ein Querschnitt nach der Linie     E-P1     in der     Fig.   <B>1,</B>       Fig.   <B>3</B> ein Querschnitt nach der Linie     A-B     in der     Fig.   <B>1</B> und       Fig.    4     ein    Querschnitt nach der Linie     C-D     in der     Fig.   <B>1.</B>  



  In den Figuren bedeutet a das äussere,<B>b</B>  das mittlere und<B>c</B> das innere Rohr des Flüs  sigkeitsmotors, die     konzentrisch    zueinander       angeordnetsind.    Das mittlere Rohr<B>b</B> dient als    Zylinder, in welchem ein Kolben sieh bewegt,  der aus der     Spann-mutter    cl, den drei Halte  platten e und den beiden Kolbendichtungen<B>f</B>  besteht, während in das innere Rohr<B>c</B> die       Spanninutter   <B>d</B>     eingesehraubt    ist. Am äussern  Ende des Rohres<B>e,</B> ist beispielsweise die Va  kuumglocke<B>g</B> einer Waschmaschine mit dem  Ventil     Itl,    h2 durch die beiden Muttern il, i2  fest anmontiert.

   Das äussere und mittlere Rohr  a     bzw.   <B>b</B> werden durch das obere und untere       Abschlussstück        kl.        bzw.   <B>k2</B> vermittels der  Schrauben<B>1</B> zusammengehalten.  



  Im obern     Abschlussstüek        k:L    ist die     Um-          steuerungsvorriehtung    für die     Druekflüssig-          keit    untergebracht.

   Dieselbe besteht aus dem       Ventilsitzkörper    in, der durch das     Zulaufrohr          ,n,    und das Ablaufrohr     n2    im     Abschlussstüek          kl    festgehalten -wird.     ol    und o2 sind die auf  die Rohre n1, n2 aufgesetzten     Schlauch-          anschlussmulfen    für den     Druckflüssigkeitszu-          bzw.        -ablauf.     



  In der     Zulaulventilkammer        pl    sind über  einander und konzentrisch die beiden Ventil  sitze     q,    und     q2    angeordnet, in der     Ablaniven-          tilkammer   <B>p2</B> die beiden ebenfalls übereinan  der und konzentrisch liegenden Ventilsitze     q3     und     q4,    Der Ventilkörper     r,    des     Einlassventils     ist als     Doppelsitzventil    auf dem Ventilschaft  s, ausgebildet, das im Innern der Ventilkam  mer den obern oder untern     Ventüsitz        q,

          bzw.          q#,        absel-diessen    kann, während     lür    die     Ablauf-          ventilsitze        q3    und     q4    auf der Aussenseite der  Ventilkammer zwei Ventilkörper r2 und     rs     vorgesehen sind, die auf einem gemeinsamen           Ventilsehaft    s2 so weit     auseinanderliegen,        dass     immer nur ein Ventil die     Ablaufventilkammer     nach aussen abschliessen kann.

   Die beiden     Ven-          tilsehäfte    s, und s2 sind in einer unterhalb des       Ventilsitzkörpers    m angeordneten Platte     t    be  festigt, die bei ihrer Auf- und Abwärtsbewe  gung     auf    den im     Ventilsitzkörper    m mit  Schrauben befestigten Rohren u geführt wer  den und in deren Mitte eine     Auslösestange    v       eingesehraubt    ist, die durch die Spannmatter  <B>d</B> hindurch in das Innere des Rohres c hinein  ragt.

   Zwischen dem am untern Stangenende       befindliehen    Kopf w dieser     Auslösestange    v  und dem äussern Ende des Rohres<B>c</B> ist die       Auslösefeder    x, und     auf    der gegenüberliegen  den Seite des Kopfes<I>w</I> die     Auslösefeder    x2  angeordnet. Letztere ist auf der     Auslösestange     vorgeordnet.  



  Die Arbeitsweise des Flüssigkeitsmotors  ist die folgende: In der gezeichneten Lage der  Ventile<I>r1,<U>r"</U></I>     2-3    tritt die     Druekflüssigkeit     vom     ZLilaufrohr    n, durch den Ventilsitz     q,     und durch die im     Ventilsitzkörper    en vorgese  henen Löcher     y,    in den Zylinderraum     zwi-          sehen    den Rohren a und<B>b,</B> um unten durch  die im Rohr<B>b</B> angeordneten Löcher<B>y2</B> in den  Zylinderraum zwischen den Rohren<B>b</B> und<B>c</B>       züi    gelangen.

   Der Zylinderkolben wird dadurch  gehoben und die über ihm     befindliehe    Flüs  sigkeit durch die     Ablaufventilkammer   <B>p2</B> und  das Ablaufrohr<U>ei.</U> nach aussen befördert.  Gleichzeitig mit dem Steigen des Kolbens  wird die im Rohr<B>c</B>     befindliehe    Feder x, ge  spannt, und sobald diese Spannung grösser  ist als der auf den Ventilen r1 und     r.2    lastende       Flüssigkeitsdruek,    werden die Ventile r, und       ro    angehoben und der     Ventils'tZ        q4    durch das       Ventilrp,    geschlossen.     Nun.    gelangt die Druck  flüssigkeit.

   von     ei,    durch den Ventilsitz g2  in das Innere des Rohres<B>b</B> und verschiebt  den Kolben nach unten. Die unter dem Kol  ben     befindliehe    Flüssigkeit tritt durch die  Löcher     y2    in den Zylinderraum zwischen den  Zylindern a und<B>b</B> und durch die Löcher<B>y,</B>  in den Raum über dem     Ventilsitzkörper    in  und wird durch den Ventilsitz<B>q3,</B>     Ablauf-          ventilkammer   <B>p2</B> und Ablaufrohr<U>ei.</U> nach  aussen abgeführt.

   Dies dauert so lange an,    bis die Feder x2     dUreh    die Spannmutter<B>d</B>  so stark gespannt ist,     dass    die     Auslösestange    v  die Ventile umschaltet.  



  Die beispielsweise mit diesem Flüssigkeits  motor     züi    betätigende     Vakuumgloeke   <B>g</B> der  Waschmaschine ist am untern Rohrende des  Rohres c befestigt. Der Flüssigkeitsmotor  wird auf dem     Wasehhafen    vermittels Haken  befestigt. Die     Vakuumgloeke    macht die     Auf-          und    Abwärtsbewegung des Kolbens des Flüs  sigkeitsmotors mit, und dadurch wird die       Wäsehe    durch die Vakuumwirkung der     Waseli-          maschine    in bekannter Weise in der Reini  gungslauge in wirksame Bewegung versetzt  und so gereinigt.  



  Das äussere Rohr a des Flüssigkeitsmotors  ist in einem Befestigungssupport axial ver  schiebbar angeordnet und mit einer     Klemm-          vorriehtung    festgehalten, so     dass    seine Lage  den verschiedenen     Verwendungszweeken        an-          gepasst    werden kann, was auf der Zeichnung  nicht weiter dargestellt ist.  



  Statt die beiden Rohre mit ihren     Ab-          schlussstüeken        kl    und     k#    durch Schrauben     züi-          sammenzuhalten,    können die     Absehlussstüeke     auf das obere     bzw.    untere Ende des Rohres a       aufgesehraubt    werden, was auf der Zeichnung  auch nicht weiter dargestellt ist.

Claims (1)

  1. <B>PATENTANSPRUCH:</B> Flüssigkeitsmotor, bei dem ein Kolben in einem Zylinder unter dein Einfluss einer Driiekflüssigkeit hin und her bewegt wird', da durch gekennzeichnet, dass die Druekflüssig- keit durch Steuerorgane so umgeleitet wird, dass dieselbe weehselweise auf die vordere und hintere Seite des Kolbens sich auswirkt.
    UNTERANSPRÜCHE: <B>1..</B> Flüssigkeitsniotor nach Patentansprueh, dadurch gekennzeichnet, dass drei Rohre (ci, <B>b,</B> <B>e)</B> konzentriseh zueinander angeordnet sind, von denen das mittlere<B>(b)</B> als Zylinder des Kolbens<B>(f)</B> dient, der mit dem innern Rohr (C) fest verbunden ist, welches die hin und her gehende Bewen, ng des Kolbens nach <B>" U</B> #_, aussen überträgt, und dass das mittlere Rohr (b) am untern Ende Löcher<B>(y2)
    </B> für den Durchtritt der Druekflüssigkeit besitzt. 2. Flüssigkeitsmotor nach Patentanspruch und Unteranspruch<B>1,</B> dadurch gekennzeieli- net, dass das äussere und das mittlere Rohr (a, <B>b)</B> durch ein oberes und unteres Abschluss- stüek (kl, <B>k2)</B> vermittels Schrauben<B>(1)</B> zu sammengehalten werden, dass der Ventilsitz- körper (in) im obern Absehlussstück (kl) durch das Zu- und das Ablaufrohr (n1, ng)
    init den Schlauchanschlussmulfen (ol, o2) fest gehalten wird und Löcher (yl) für den Durch tritt der Druckflüssigkeit von und zu dem Zylinderraum zwischen dem äussern und dem mittleren Rohr (a bzw. <B>b)</B> aufweist.
    Flüssigkeitsmotor nach Patentansprueli und den Unteransprüchen <B>1</B> und 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Zulaufventilkammer (p1) mit zwei übereinander und konzentrisch i ange <B>-</B> ordneten Ventilsitzen (ql, q2) ausgerü- stet ist und der Ventilkörper (r1) des Einlauf ventils als Doppelsitzventil ausgebildet ist,
    das ini. Innern der Ventilkammer liegt und den obern oder den untern Ventilsitz abschliessen kann, während für die zwei übereinander und konzentriseh angeordneten Ventilsitze (q3, q4) der Ablaufventilkammer <B>(p!2)</B> ausserhalb die ser Kammer<B>(p2)</B> zwei getrennte Ventilkörper (r2, 2-3) vorgesehen sind, die auf einem ge meinsamen Ventilsehaft (s2) so weit auseinan- derliegen, dass immer nur ein Ventil die Ab- laufventilkammer <B>(p2)
    </B> nach aussen abschlie ssen kann. 4. Flüssigkeitsmotor nach Patentanspruch und den Unteransprüehen <B>1</B> bis<B>3,</B> dadurch gekennzeichnet, dass die beiden Ventilschäfte <I>(s1, s2)</I> unterhalb des Ventilsitzkörpers (m) an einer Platte (t) befestigt sind, die bei ihrer Auf- und Abwärtsbewegung auf im.
    Ven- tilsitzkörper (m) mit Schrauben befestigten Rohre (u) geführt ist, dass in der Mitte dieser Platte eine Auslösestange (v) eingesehraubt ist, die in das Innere des innern Rohres hin einragt und am untern Ende einen Kopf (w) besitzt, und dass zwischen diesem Kopf und dem äussern Ende des innern Rohres eine Aus- löseieder (x,) angeordnet ist, während auf der gegenüberliegenden Seite dieses Kopfes eine zweite Auslösefeder (x2) sieh<U>auf</U> der Auslöse- stange befindet,
    welche Auslösef edern wech selweise durch die Auf- und Abwärtsbewe gung des innern Rohres über die Auslöse- stange die Umsehaltung der Ventile bewirken. <B>5.</B> Flüssigkeitsmotor nach Patentanspruch und den Unteranspriiehen <B>1</B> bis 4, dadurch gekennzeichnet, dass das äussere Rohr des Flüs sigkeitsmotors in einem Befestigungssupport axial verschlebbar angeordnet und mit einer Klemmvorrichtung festgehalten ist.
    <B>6.</B> Flüssigkeitsmotor nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die das äussere und innere Rohr zusammenhaltenden obern und untern Abschlussstücke auf dem obern bzw. untern Ende des äussern Rohres aufge schraubt sind.
CH293232D 1951-03-08 1951-03-08 Flüssigkeitsmotor. CH293232A (de)

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