CH280086A - Verfahren zur Herstellung eines vorgespannten Bauelementes, Vorrichtung zur Durchführung des Verfahrens und nach dem Verfahren hergestelltes Bauelement. - Google Patents
Verfahren zur Herstellung eines vorgespannten Bauelementes, Vorrichtung zur Durchführung des Verfahrens und nach dem Verfahren hergestelltes Bauelement.Info
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- CH280086A CH280086A CH280086DA CH280086A CH 280086 A CH280086 A CH 280086A CH 280086D A CH280086D A CH 280086DA CH 280086 A CH280086 A CH 280086A
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- E04—BUILDING
- E04C—STRUCTURAL ELEMENTS; BUILDING MATERIALS
- E04C3/00—Structural elongated elements designed for load-supporting
- E04C3/02—Joists; Girders, trusses, or trusslike structures, e.g. prefabricated; Lintels; Transoms; Braces
- E04C3/20—Joists; Girders, trusses, or trusslike structures, e.g. prefabricated; Lintels; Transoms; Braces of concrete or other stone-like material, e.g. with reinforcements or tensioning members
- E04C3/22—Joists; Girders, trusses, or trusslike structures, e.g. prefabricated; Lintels; Transoms; Braces of concrete or other stone-like material, e.g. with reinforcements or tensioning members built-up by elements jointed in line
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Description
Verfahren zur Herstellung eines vorgespannten Bauelementes, Vorrichtung zur Durchführuug des Verfahrens und nach dem Verfahren hergestelltes Bauelement. Die Erfindung betrifft ein Verfahren zur Herstellung eines vorgespannten Bauelemen tes, eine Vorrichtung zur Durchführung des Verfahrens und ein nach dem Verfahren her gestelltes Bauelement.
Zur Herstellung von Deckentragkonstruk- tionen werden mit Vorteil vorgespannte Bal ken verwendet, die fabrikmässig auf Vorbestel lung hergestellt und auf die Baustelle gelie fert werden. Die Erstellung einer Deekentrag- konstruktion znit solchen vorfabrizierten Bal ken hat den Nachteil, dass eine nachträgliche Änderung der Länge des Balkens nicht mehr möglich ist, dass zur Verlegung der Balken ein Kran benötigt wird, dass die Balken selbst.
auf dem Transport Lind während der Ver legung gegen Beschädigung empfindlich sind und dass in der Regel längere Lieferfristen benötigt. werden, weil es sich hier um Bauele mente handelt, die von Bau zu Bau verschie den sein können und eine gewisse Zeit zum vollständigen Abbinden benötigen.
Das den Erfindungsgegenstand bildende Verfahren zur Herstellung eines vorgespann ten Bauelementes ist dadurch gekennzeichnet, dass man eine Anzahl mit in der Längsrich-. tung verlaufenden Löchern versehener Form steine hintereinanderreiht, Armierungseisen durch die Löcher steckt und diese mit einer Vorrichtung versieht, die ein Spannen der Bewehrung ermöglicht.
Eine Vorrichtung zur Herstellung des Bauelementes nach dem erfindungsgemässen Verfahren zeichnet sich dadurch aus, dass sie Mittel aufweist, mit welchen die Bewehrung nach dem Aneinanderreihen der Formsteine vorgespannt und die Vorspannung aufrecht erhalten werden kann.
Ein nach dem Verfahren gemäss der U,r- findung hergestelltes Bauelement unterschei det sich von den. bekannten Ausführungsfor men darin, dass es aus mindestens drei hin- tereinandergereihten Formsteinen gebildet ist, die mit zum Durchstecken von Armierungs- eisen dienenden, in, der Längsrichtung verlau fenden Löchern und am einen Ende mit einer das Vorspannen auf der Baustelle ermögli chenden Spannvorrichtung versehen sind.
An Hand der Zeichnung wird nachstehend die Erfindung beispielsweise näher erläutert. Es zeigt: Fig. 1 einen vorgespannten Balken im Aufriss, Fig.2 eine Ansicht auf ein Stirnende in grösserem Massstabe, Fig. 3 einen Längsschnitt durch ein Bal kenende in grösserem Massstabe und Fig. 4- einen Grundriss des einen Balken endes mit der Vorrichtung zum Vorspannen des Balkens.
Fig. 5 und 6 zeigen eine Spannvorrichtung in der Stellung bei entspanntem und bei vor gespanntem Balken gemäss einer zweiten Aus führungsform.
Der in Fig.1 dargestellte Balken ist aus zwei Endsteinen 1, einem Mittelstein 2 und zwei Zwischensteinen 8 gebildet. Die einzelnen Teile sind vorzugsweise derart ausgebildet. dass sie auf der Baustelle von einem Mann getragen und versetzt werden können, damit sich die Verwendung einer Aufzugsvorrich tung erübrigt.
Sämtliche Steine sind in der Längsrichtung zur Aufnahme der Armierung durehloeht. Die Unterteilung des Balkens in zusammensetzbare Abschnitte hat den weite ren Vorteil, dass seine Länge den jeweiligen Bedürfnissen aus vorfabrizierten Einzelteilen angepasst werden kann, wobei insbesondere die Zahl der Zwischensteine grösser sein kann, als dies beim gezeichneten Ausführungsbeispiel der Fall ist.
Die Verlegung des Balkens wird wie folgt ausgeführt.
Die Formsteine werden in der in Fig.1 dargestellten Reihenfolge aneinandergereiht, die Armierungseisen 4 durchgestossen und die Spannvorrichtung angebracht. Als Unterlage dienen zwei Flacheisen 5, die zum Auflegen von zwei abgekanteten, rechteckigen Flach eisen 6 vorgesehen sind. Zum Festhalten der Armierungseisen 4 sind diese zwischen zwei liegende Flacheisen 7 gleitsieher mittels Schrauben 8 festgeklemmt.
Anschliessend wer den am andern Balkenende zwei Eisenkeile 10 zwischen die Stirnseite des Endsteines und dem Verbindungsstück der Arnüerungseisen 4 eingetrieben, worauf die beiden rechteckför- migen, abgekanteten Flacheisen 6 mittels zweier Schlüssel 9 durch Verschwenken in der Pfeilrichtung gemäss Fig. 4 um 90 auf Hoch kant gedreht werden. Die Spannungsvorrich tung wird nach Wegnahme der Schlüssel am gespannten Balken belassen.
Die Spannvorrichtung gemäss der Ausfüh rungsform nach Fig..5 und 6 unterscheidet sich von derjenigen nach Fig. 2 bis 4 darin, dass die beiden abgekanteten, rechtecli:förmi- gen Flacheisen 6 weggelassen sind. Vor dem Eintreiben der Keile 10 werden die abgewin kelten Enden zweier Spannhebel 11 zwischen die Flacheisen 5 und 7, wie Fig. 5 zeigt, ein gelegt.
Zum Spannen der Armierungseisen werden diese Winkelhebel 11 aus der Lage gemäss Fig.5 über die Stellung nach Fig.6 um 90 verschwenkt, und ein Flacheisen 12 wird in den Zwischenraum zwischen der Stirn seite des Balkens und den Flacheisen 7 ein gelegt, worauf die Spannhebel entfernt wer den können.
Die Formsteine können aus Beton, Ton oder einem andern Baumaterial hergestellt sein und auch eine andere als die dargestellte Form aufweisen. Die in der Längsrichtung der Formsteine verlaufenden Lochaussparun gen können ölgetränkte Röhrchen, beispiels weise aus Karton oder Papier, enthalten, die im Formstein verbleiben.
Claims (1)
- PATENTANSPRÜCHE I. Verfahren zur Herstellung eines vorge spannten Bauelementes, dadurch gekennzeich net, dass man eine Anzahl mit in der Längs richtung verlaufenden Löchern versehener Formsteine hintereinanderreiht, Armierungs- eisen durch die Löcher steckt und diese mit einer Vorrichtung versieht, die ein Spannen der Bewehrung ermöglicht. 1T. Vorrichtung zur Durchführung des Verfahrens nach Patentansprueh I, dadurch gekennzeichnet, dass sie Mittel aufweist, mit welchen die Bewehrung nach dem Aneinander reihen der Formsteine vorgespannt und die Vorspannung aufrechterhalten werden kann.III. Nach dem Verfahren nach Patent anspruch I hergestelltes, vorgespanntes Bau element, dadurch gekennzeichnet, dass es aus mindestens drei hintereinandergereihtenForm- steinen gebildet ist, die mit zum Durchstecken von Armierungseisen dienenden, in der Längs richtung verlaufenden Löchern und am einen Ende mit einer das Vorspannen auf der Bau stelle ermöglichenden Spannvorriehtung ver sehen sind. UNTERANSPRÜCHE: 1.Vorrichtung nach Patentansprueh 1I, dadurch gekennzeichnet, dass sie zwei liegende, durch Verschraubung miteinander verbun dene, gleitsicher auf der einerends über das Bauelement vorstehenden Bewehrung ange ordnete Flacheisen aufweist, zwischen denen und der Stirnseite des Bauelementes zwei rechteckförmige Spannelemente flach einge- legt sind,ferner gekennzeichnet durch lösbare -Mittel zur Drehung der Spannelemente um einen rechten -Winkel in die Hochkantstellung zur Erzeugung der Vorspannung und Auf- reehthaltung derselben durch Belassung der Spannelemente und der Flacheisen am Bau element. 2.Vorrichtung nach Patentanspruch II, dadurch gekennzeichnet, dass sie zwei liegende, durch Verschraubung miteinander verbun dene, gleitsicher auf der einerends über das Bauelement vorstehenden Bewehrung ange ordnete Plaeheisen aufweist, zwischen denen und der Stirnseite des Bauelementes zwei Spannwerkzeuge eingelegt sind,mittels wel- ehen beim Vorspannen durch Verschivenken die Sehaffung eines Zwischenraumes zwischen der Stirnseite des Bauelementes und den Flacheisen zum Einlegen eines zur Aufrecht haltung der V orspannung dienenden Sperr- organes erfolgt.
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| CH280086T | 1951-08-04 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| CH280086A true CH280086A (de) | 1952-01-15 |
Family
ID=4482515
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| CH280086D CH280086A (de) | 1951-08-04 | 1951-08-04 | Verfahren zur Herstellung eines vorgespannten Bauelementes, Vorrichtung zur Durchführung des Verfahrens und nach dem Verfahren hergestelltes Bauelement. |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| CH (1) | CH280086A (de) |
Cited By (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE1117852B (de) * | 1954-05-05 | 1961-11-23 | Dyckerhoff & Widmann Ag | Geschlossener, liegender, zylindrischer Druckbehaelter mit eingebautem Filterboden |
| FR2480327A1 (fr) * | 1980-04-11 | 1981-10-16 | Ritter Mario | Dispositif d'assemblage provisoire ou definitif d'elements prefabriques pour la construction |
-
1951
- 1951-08-04 CH CH280086D patent/CH280086A/de unknown
Cited By (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE1117852B (de) * | 1954-05-05 | 1961-11-23 | Dyckerhoff & Widmann Ag | Geschlossener, liegender, zylindrischer Druckbehaelter mit eingebautem Filterboden |
| FR2480327A1 (fr) * | 1980-04-11 | 1981-10-16 | Ritter Mario | Dispositif d'assemblage provisoire ou definitif d'elements prefabriques pour la construction |
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