DE869860C - Verfahren zum Loesen der inneren Schalungskaesten fuer Betonbauten und Vorrichtung fuer dieses Verfahren - Google Patents
Verfahren zum Loesen der inneren Schalungskaesten fuer Betonbauten und Vorrichtung fuer dieses VerfahrenInfo
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Description
- Verfahren zum Lösen der inneren Schalungskästen für Betonbauten und Vorrichtung für dieses Verfahren Die Erfindung betrifft eine nachgiebig gestaltete, hochziehbare Schalung zum Herstellen von Hohlräumen im Betonmauerwerk, u. a. von Silozel.l.en.
- Bekanntlich stellen die Schalungskosten, namentlich bei dünnen Wandkonstruktionen, einen wesentlichen Teil der Kosten des fertigen Bauwerkes dar. Es ist daher verständlich, daß man seit vielen Jahren danach strebte, Schalungsverfahren mit einem Minimum an Kosten für Löhne und Bauhi,lfsstoffe zu entwickeln. Es sind Schalungsbauweisen bekanntgeworden, die zwar sehr kurze Baufristen ermöglichen, deren Anwendung sich jedoch erst bei Bauwerken von einer bestimmten Höhe an lohnt, weil die Anschaffungskosten für Hebevorrichtungen und Ausrüstungsgegenstände sehr hoch sind. Auch setzt eine erfolgreiche Durchführung der bekanntgewordenen Schalungsbauweisen vielfach ganz besondere betriebstechnische und bauliche Kenntnisse und Erfahrungen vo`taus. Eine weitere Vorbedingung für die Anwendung dieser bekannten. Bauweisen ist somit .das- Vorhandensein einer Kolonne von besonders geschulten Kräften, die mit den z. T. schwierigen Eigenarten der Bauweisen vollkommen vertraut sind. Weiterhin ist der Stahlverbrauch für die Hubvorrichtungen bei den bekannten Bauweisen sehr hoch. Auch hat sich derMangel herausgestellt, daß wegen zu großer Steifigkeit der gesamten Schalung zwängende Verdrehungen dadurch entstehen, daß der Hubvorgang nicht vollkommen gleichmäßig vollzogen werden kann. Schließlich haben die bekanntgewordenen Bauweisen mitunter den Nachteil, daß die Schalung nicht dicht an den vorher hergestellten Beton- anschließt, so daß der Zement zum Teil ausfließen und poröser Beton entstehen kann.
- Die Erfindung bezweckt, die erwähnten Mängel der bekannten Bauweisen zu beseitigen. Ist beispielsweise ein Silobau zu errichten, so werden zunächst in bekannt-er Weise für die Innenschalung der Silozellen Schalungskästen mit den vorgeschriebenen Innenmaßen und einer Höhe von beispielsweise 1,2o m in der erforderlichen Anzahl hergestellt und eingebaut. Nach dem Einbringen des Betons bis zu etwa zwei Drittel der Scha1-kastenhöhe und Abbinden des Betons wird der Schalungskasten an ein Hebezeug angehängt. Hierzu dienen vier Haken, die an den Ecken des Kastens befestigt sind. Nach dem Herausziehen der Haltedorne und Lösen der Ecksprießen werden zwei, in der Mitte des Schalungskastens befestigte Zuganker gespannt, wodurch sich die Schalung vom Beton löst. In der Mitte entsteht so ein Zwischenraum zwischen Beton und Schalung, der zwei- bis dreimal so groß ist als an den Ecken. Nun kann der Schalurngskasten mühelos durch das Hebezeug hochgezogen *erden. Nach dem Einstecken des Absetzdornes in das im voraus in der nächsten Stufe 'hergestellte Loch werden die Zuganker entspannt und die Ecksprießen wieder eingesetzt. Um später die nächsten Dorne einsetzen und den Schalungskasten im nächsten Betonierabschnitt auf ihnen absetzen zu können, werden durch vorher eingeölte Haltedorne Löcher im vorgeschriebenen Abstand im Beton hergestellt. Sobald der Beton abgebunden hat, werden die Dorne herausgedreht. Wenn der Schalungskasten in der richtigen Höhenlage befestigt ist, kann die Hebevorrichtung von den Haken gelöst und das Hebezeug an: der nächsten Silozelle eingesetzt werden: Auf dem Schalungskamen befindet sich ein Abdeckgerüst, dessen Bohlen oder Bretter auf Lücken .genagelt sind,, damit die unter dem Schalungskasten; arbeitenden Leute Tageslicht erhalten. An den Schalungskasten wird ein leichtes Arbeitsgerüst angehängt, von dem aus die beschriebenen Arbeiten und das Putzen der Silowände vorgenommen werden kann. Von dem Abdeckgerüst aus wird die Bewehrung verlegt und geflochten.
- Die Schalung gemäß der Erfindung ist äußerst einfach. Sie erfordert- keine kostspieligen Vorrichtungen und nur sehr geringen Stahlverbrauch. Da auch die Lohnaufwendungen sehr niedrig sind, ist die Bauweise sehr wirtschaftlich. Wegen der federnden Wirkung der astfreien Kranzhölzer kann das abschnittsweise Hochziehen der Schalung sehr leicht bewerkstelligt werden. Andererseits wird ein Ausfließen des Bindemittels dadurch vermieden, daß die Schalung durch die Spannvorrichtung dicht an dem erhärteten Beton anschließt. Die Nachprüfung der Bewehrung und die übliche Abnahme vor dem Betonieren ist bei Anwendung der Schalung gemäß der Erfindung ohne weiteres möglich, da das Hochziehen der Schalung in Abschnitten vollzogen wird.
- In der Zeichnung ist die Erfindung veranschaulicht.
- Fig. i ist eine Draufsicht auf den Schalkasten nach der Erfindung; Fig. 2 ist eine Seitenansicht; Fig. 3 .zeigt den Rahmen mit den durch die Zuganker angezogenen, gewölbten Seitenteilen.
- Beim Bau von Silos od. dgl. verwendet man die üblichen rechteckigen Schalkästen, die aus einem Rahmen i mit Deckbrettern 2 bestehen, wobei an den Ecken die abnehmbaren Sprießen 3 angeordnet sind. Von Mitte zu Mitte der Rahmenseiten sind Zuganker ,4 befestigt, die kreuzweise liegen und durch die Spannmutter 5 angezogen werden können. In den Ecken der Rahmen sind Haken 6 angebracht, an denen die ganze Schalung von einem Hebezeug 'hochgezogen werden kann.
- Bei der Herstellung von Hohlräumen wird eine Anzahl Schalungsrahmen in entsprechender Stellung zueinander aufgereiht, so daß die Zwischenräume zu den Wänden etwa von Silozellen ausgegossen werden können. Ist der Beton 7 gefestigt, dann werden die Ecksprießen 3 entfernt und die Zuganker 4, 5 gespannt, so daß sie die Rahmenwände nach innen wölben (Fig.3) und sich dabei vom Beton lösen. Je nach der Wölbung bildet sich der Zwischenraum zum Beton. Nunmehr kann die einzelne Schalung an den Haken 6 mit dem Hebezeug leicht hochgezogen werden.
- Im Beton 7 sind in Abständen Absetzdorne 8 eingesetzt, auf denen der Rahmen i abgesetzt werden kann. Außerdem sind Haltedorne 9 angeordnet, die vor dem Hochziehen herausgenommen werden. Erst nach dem Hochziehen werden die Absetzdorne 8 eingesteckt und dann der Rahmen abgesetzt. Nach denn Aufsetzen in der neuen Höhenlage werden die Zuganker 4 entspannt und die Ecksprießen 3 wieder eingesetzt, ebenso die Haltedorne 9.
- Es ist sehr zweckmäßig, die Deckbretter 2 an den vier Voutenecken herausnehmbar zu gestalten, um die Schalung wesentlich leichter ziehen zu können.
Claims (4)
- PATENTANSPRÜCHE: i. Verfahren zum Lösen der inneren Schalungskästen für Betonbauten mit regelmäßigen Hohlräumen, wie Silos od. dgl., dadurch gekennzeichnet, daß die Kastenwände etwa in ihrer Mitte nach dem Kasteninnern. angezogen und dabei konkav nach außen gewölbt werden.
- 2. Schalung zur Durchführung des Verfahrens nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet,. daß die zur Bildung der Hohlräume verwendeten, an sich bekannten Schalungskästen (1, 2) mit Spannvorrichtungen (4, 5) derart versehen sind, daß die Wände nach der Kastenmitte verzogen werden können.
- 3. Schalung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß zwischen zwei parallelen Kastenwänden federnde oder spannbare Zuganker (4) angebracht sind.
- 4. Schalung nach Anspruch 2 und 3, dadurch gekennzeichnet, daß - die Kranhölzer durch Metallrahmen ersetzt sind.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
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| DEH9115A DE869860C (de) | 1951-07-15 | 1951-07-15 | Verfahren zum Loesen der inneren Schalungskaesten fuer Betonbauten und Vorrichtung fuer dieses Verfahren |
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| DE869860C true DE869860C (de) | 1953-03-09 |
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| DEH9115A Expired DE869860C (de) | 1951-07-15 | 1951-07-15 | Verfahren zum Loesen der inneren Schalungskaesten fuer Betonbauten und Vorrichtung fuer dieses Verfahren |
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1951
- 1951-07-15 DE DEH9115A patent/DE869860C/de not_active Expired
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