CH276128A - Verfahren zur Herstellung von Schuhwerk aus thermoplastischen Kunststoffen. - Google Patents

Verfahren zur Herstellung von Schuhwerk aus thermoplastischen Kunststoffen.

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CH276128A
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Description


  



  Verfahren zur Herstellung von Schuhwerk aus thermoplastischen Kunststoffen.



   Die Herstellung von   Schuhwerk    aus ther  moplastischen    Kunststoffen ist bisher mit Hilfe des Tauchverfahrens erfolgt, z. B. derart, dass eine Paste eines geeigneten Kunstharzes mit Weichmachern hergestellt, ein aus Porzellan, Metall oder dergleichen bestehender, gegebenenfalls angeheizter Leisten in die Mischung getaucht und wieder langsam hochgezogen wird, wobei eine Haut auf dem Leisten verbleibt. Nunmehr wird eine bereits vorgeformte und verfestigte Sohle auf die Unter-. flache des Leistens aufgelegt und das Ganze in einem   Heizofen    längere Zeit auf höhere Temperatur erhitzt, wobei die auf den Leisten aufgebrachte Haut in festen Zustand übergeht und die Sohle unlösbar mit dem Sehuhoberteil verbunden wird.

   Durch   Nachbearbei-    tung, wie Entgratung, Eindriieken von Ösen usw. wird der verkaufsfähige Schuh erhalten.



  Bei diesem Verfahren kann die Mischung nur durch Hitzeeinwirkung aus dem   gelatinösen    in den festen Zustand übergeführt werden ; eine Knetbehandlung, z. B. durch Walzen und dergleichen, zur Verbesserung der   Festigkeits-    eigenschaften ist nicht   möglieh.    Da ein solcher Schuh an sieh   feuchtigkeitsundurchlässig    ist, hat er ein Erhitzen des Fusses des Trägers über das   zuträgliehe    Mass hinaus zur Folge.



  Nachträglich angebrachte kleine Locher sind wenig wirksam. Beim nachträglichen Einlochen grosser Öffnungen sind nämlich feine Verletzungen am   Schnittrand,    die bei der mangelnden Kerbzähigkeit von   weichgemach-    ten Thermoplasten zu einem raschen Verschleiss des   Schuhwerkes    Veranlassung geben, unvermeidlich. Schliesslieh ist das bekannte Verfahren noch mit dem Nachteil verbunden, dass es kaum möglich ist, modischen Forderungen in der Gestaltung der Oberfläche, die beim   Schuhwerk    eine   aussehlaggebende    Rolle spielen, gerecht zu werden. Durch vorliegende Erfindung werden die erwähnten Nachteile behoben.



   Die Erfindung sei an einem   Ausführungs-    beispiel erläutert.



     65    Gewichtsteile Polyvinylehlorid werden mit 35 Gewichtsteilen eines   geeigneten Weieh-    machers oder   Weichmachergemisches    einer Behandlung unterworfen, durch welche eine sogenannte Orientierung stattfindet, bei der die Fadenmoleküle in Längsrichtung nebeneinander geordnet werden.



   Man verfährt z. B. derart, dass das innige Gemisch von Polyvinylehlorid und   Weich-    macher in einem Walzwerk, dessen Walzen auf etwa   1450 geheizt    werden, zu einem Fell verarbeitet wird. Von diesem Fell wird ein Streifen abgeschnitten und in einer auf etwa 140 bis   160  geheizten Sehneekenspritzma-    schine, die mit einem Mundstück von z. B. kreisrundem Durchmesser von z. B. 30 bis 35 mm versehen ist, einlaufen gelassen. Der durch das Mundstüek austretende Strang wird in   Stüeke    zerschnitten. Diese   Stüeke    werden noch heiss in ein kaltes oder mässig warmes Schuhpresswerkzeug aus Stahl, Bronze oder dergleichen eingelegt und dann rasch mit hohem Druck, z.

   B. 100 bis 1000   kg/cm2,    im Falle der Verarbeitung von Polyvinylehlorid von etwa 250   kg/cm2,    verpresst. Nachdem der so entstandene Schuh im geschlossenen Werkzeug soweit   erkaltet    ist, dass er entformt werden kann, was z. B.   21    Minuten in   Ansprueh    nimmt, wird das Werkzeug geöffnet und der Schuh entnommen. Er ist bis auf gewisse, ge  ringfügige    Nebenarbeiten, wie Entgratung,   Einzvieken    von Ösen, Einziehen von Schuhbändern,   gebrauehsfertig.   



   Man kann die Sehuhe mit beliebig gestalteten Durchbrüchen oder Aussparungen und dergleichen an jeder gewünschten Stelle versehen. Ebenso kann man ohne weiteres Schuhe herstellen, die Verstärkungen bzw.   Verdiekun-    gen an gewünschten Stellen aufweisen.   Ausser-    dem kann man auch bei dem   Herstellungsvor-    gang Verstärkungen aus Metall, Holz oder andern Stoffen, wie z. B. Gelenkstützen aus Stahlblech, einarbeiten. An Stellen, an denen besonders starke   Anhäufung    von Material stattfindet, wie z. B. bei den Absätzen, können   zweeks    Gewichtsverminderung spezifisch leichte Einlagen, z. B. aus   Korli    oder dergleiehen oder auch Hohlkörper mit eingearbeitet werden.

   Die Oberfläche des   Schuhwerkes    kann man mit jedem beliebigen Muster, z. B. einer besonderen   Narbung,    einem Linienmuster   usw.,    versehen. Ebenso können Verzierungen, z. B. aus Metallen, Flechtwerk, Edelsteinimitationen usw., an gewünschten Stellen der Oberflächen der Schuhe praktisch unverlierbar mit eingepresst werden.



   Zur Durchführung des Verfahrens können auch solche thermoplastische Kunststoffe und Weichmacher Verwendung finden, die für das Tauchverfahren ungeeignet sind, z. B. deshalb, weil sie nicht genügend gut gelieren.



  Die Verwendung oder Mitverwendung giftiger Weichmacher, wie z. B.   Orthotrieresylphos-    phat kann vermieden werden.



   Das Werkzeug ist so zu konstruieren, dass der Materialfluss nirgends gehemmt wird und glatte Oberflächen erzielt werden. Dies gesehieht durch Massnahmen wie Abrundung vorstehender Kanten und Vermeidung toter   EckenundWinkel.Hierdurch    ist es möglieh, alle Teile des Werkzeuges rasch, gleichmässig und vollständig mit dem heissen Rohmaterial auszufüllen, bevor störende   Verfestigungen      dureh    Abkühlung eintreten.



   Wird während der Abkühlung der Verfor  mungsdruek    auf das   thermoplastische Mate-    rial nieht   aufreehterhalten,    besteht die Gefahr, dass infolge der Kontraktion des Materials beim Abkühlen ein Einsinken des ver  pressten    thermoplastischen Kunststoffes an gewissen Stellen der Oberflache stattfindet.



  Besonders gefährdet sind hierbei Stellen mit grosser Dicke, bei denen die stärkste Tendenz zur Bildung von   Einsinkungen    besteht. Es empfiehlt sieh infolgedessen, den Pressvorgang so   durehzufiihren,    dass der   Gesamtverfor-    mungsdruek während des   Abkühlvorganges    ständig auf dem Material aufrechterhalten wird, so dass keinerlei   Einsinkstellen    entstehen können.



   Die Anwendung des bekannten   Spritzguss-    verfahrens, bei dem das erweichte Rohmaterial durch Düsen in ein geschlossenes Werk  zeug    eingespritzt wird und darin erstarren gelassen wird, hat sich für die Herstellung von Schuhen als ungeeignet erwiesen, da das    in den Düsen befindliehe Material so rasch    einfriert, dass die Masse an gewissen Stellen, z. B. beim Absatz, noch weich ist, wenn durch das Verstopfen der Düse bereits   Druckent-    lastung im Werkzeug eingetreten ist. Die Folge ist, dass alle Teile, die naeh diesem Zeitpunkt erstarren, zwangläufig Einsinkstellen a. ufweisen, die den   fertigen Sehuh unan-      sehnlieh    machen.



   Bei ausgiebigen Tragversuehen, bei denen die Schuhe sehr hohen Beanspruchungen ausgesetzt waren, wurde beste Bewährung festgestellt, insbesondere aueh bei Verwendung als Arbeitssehuhe in   Fabriken,    auf landwirt  schaftlichen    Gütern usw.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH : Verfahren zur Herstellung von Sehuhwerk aus thermoplastisehen Kunststoffen, dadureh gekennzeichnet, dass ein Gemisch von thermoplastischem Kunststoff mit Weichmachern einer Behandlung unterworfen wird, bei der die Fadenmoleküle in Längsriehtung nebeneinander geordnet werden, das Gemisch alsdann in Stücke abgeteilt wird, welche warm in ein Sehuhpresswerkzeug eingeführt und raseh mit hohem Druek verpresst werden, worauf der Formling in der Presse so weit erkalten gelassen wird, dass er entformt werden kann.
    UNTERANSPRÜCHE : 1. Verfahren naeh Patentansprueh, dadurch gekennzeichnet, dass das Gemisch von thermoplastischem Kunstharz mit Weichmachern auf einem Walzwerk mit geheizten Walzen in ein Fell übergeführt wird, dieses mit ITilfe einer geheizten Sehneekenspritzmaschine in einen Strang übergeführt wird, dieser durch Zersehneiden in Stiieke zerlegt wird, welelle dann heiss in das kalte oder mässig erwärmte Schuhpresswerkzeug eingelegt und verformt werden.
    2. Verfahren nach Patentanspruch und Unteranspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Pressung bei Drücken zwischen etwa 100 bis 1000 kg/cm2 durchgeführt wird.
    3. Verfahren nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass der Gesamtverfor- mungsdruck während des Abkühlungsvorgan- ges ständig auf dem thermoplastischen Material aufreehterhalten wird.
    4. Verfahren naeh Patentansprueh, dadurch gekennzeichnet, dass bei dem Pressvor- gang Einlagen in das Schuhwerk eingearbeitet werden.
    5. Verfahren nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass beim Pressvorgang Verzierungen in die Oberfläche des Schuhes eingepresst werden.
CH276128D 1949-04-04 1949-04-04 Verfahren zur Herstellung von Schuhwerk aus thermoplastischen Kunststoffen. CH276128A (de)

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