VerBChlüF3. an Armbändern. Die Erfindung bezieht sich auf einen Ver- schluss an Armbändern, und zwar insbeson dere an solchen, die an Armbanduhren Ver wendung finden. Er gehört zu derjenigen Gattung von Armbandversch'lüssen, bei wel chen die Bandweite dem Arm angepasst wer den kann.
Zur Hauptsache sind zwei Bauarten von Verschlüssen bekanntgeworden, die denn glei chen Zwecke dienen, nämlich der Schiebever- sehluss mit Klemmklappe, der zwei überein anderlaufende Bandhälften aufweist und der Faltverschluss mit Schiebeglied, das mittels eines Rasthakens aus Federblech in Rasten einer Faltlasche eingeklinkt wird.
Die erste Bauart setzt einen glatten Band- körper ohne Durchbreehungen voraus, auf dem der Schieber ohne Widerstand verschoben mrerden kann. Bandkörper dieser Art sind aber in tropischen Ländern nicht verwendbar, da sie für Hautausdünstungen nicht genügend durchlässig sind.
Ausserdem verliert die Klemmklappe durch die bei einem Armband verschluss bedingte kleine und somit schwache Bauweise meist sehr bald ihre Klemmwirkung, so dass das Armband sich beim Tragen von selbst weitet, was wegen der Möglichkeit des Verlierens unerwünscht ist.
Die zweite Bauart erfordert ein zuverlässi ges Festlegen der übereinandergefa@:teten La schen, da diese sonst leicht ungewollt in die Stnrecklage: aufspringen, was ebenfalls zum Abfallen des Uhrarmbandes führt.
Die bis- lrerige Art und Weise des Festlegens der La- sehen in der Faltlage besteht hier darin, dass in den niederen, auf den Laschen aufgestell ten und zur Versteifung der letzteren dienen den Seitenwänden, die b,eizn Schliessen des Faltversehlussea schachteIartig übereinander greifen, kleine Vertiefungen bzw.
Erhöhun gen eingedrückt sind, die in der Faltlage fe dernd ineinanderschnappen. Da die Federung der niederen Seitenwände nur gering sein kann, ist der gegenseitige Eingriff der Fest legemittel sehr oberflächlich, so dass, wenn insbesondere noch die geringste Verbiegung oder Abnutzung eintritt, kein Verlass mehr bei dem Verschluss vorhanden ist.
Die Erfindung besteht nun darin, dass mit dein einen der durch den Verschluss mitein- ander zu verbindenden Enden des Armbandes eine Führungsschiene verblinden ist, auf wel cher ein mit dem andern Ende des Armbandes in Verbindung stehender Schieber gleiten kann,
der mit Hilfe eines unter Federwirkung stehenden Einklinhmittels an einer bei ge schlossenem Verschluss innerhalb der seitlichen Begrenzung der Schiene vorgesehenen Rasten reihe ausklinkbar festgelegt werden kann.
Drei Ausführungsbeispiele der Erfindung e sind in der Zeichnung dargestellt, und zwar zeigt: Fing. 1, 2 und 3 den Mittellängsschnitt, die Draufsicht lind den Querschnitt nach Linie III-III der Fig.1 des ersten Aueführungs- s beispiels, Fig.4 bis 7 den Mittellängsschnitt, die Draufeieht im.
Schnitt nach Linie V-V der Fig.6, den Querschnitt nach Linie VI-VI der _Fig. 5 -Lind die Draufsicht des zweiten Ausführungsbeispiels, Fig. 8 und 9 die Seitenansicht Lind Drauf sicht der gezahuten Klinke des zweiten Aus- führimgsbeispielS, Fig.10 bis 13 die Seitenansicht,
den 1VZit- tellängssehnitt, die Draufsicht -Lind den Quer schnitt nach Linie XIII-XIII der Fig.11 des dritten Ausführungsbeispiels, Fg.14 bis 16 die Seitenansicht, Draufsicht -Lind Stirnansicht des Rasthakens des ersten und dritten Ausführungsbeispiels und Fig.17 bis 19 die Seitenansicht,
Draufsicht und Stirnansicht des Schiebers des ersten -Lind dritten Ausführungsbeispiels.
Beim ersten Ausführiingsbeispiel weist die Führungsschiene 1, die an d er Bandhälfte 2 hängt, einen dur eh Pressen erhöhten Mittel teil auf, der die Rastenreihe in Form von Rastlöchern 9 bildet. Auf der einwärtsgerich- teten Randbördeliing der Schiene 1 läuft der Schieber 3 mit einem auswärtsgerichteten Randbord 4. Der Schieber- 3 hängt an der Bandhälfte 5, die durch den Verschhiss mit der Bandhälfte 2 verbunden werden soll.
Im Innern des Schiebers 3 ist als Einklinkmittel der Rasthaken 6 mittels des Gelenkstiftes 7 schwenkbar befestigt. Der Rasthaken 6 steht unter der Wirkung einer Feder 8, die bestrebt ist, ihn unter stets gleichmässigem, sanftem Druck gegen die Rastenreihe 9 zu drücken.
Der Rasthaken 6 ist s o abgewinkelt, dass er beim Gleiten des Schiebers 3 von rechts nach links von Rastloch 9 zu Rastloch 9 einklinkt, hingegen sich bei dem in umgekehrter Rich tung erfolgenden Bandzug widerhakenartig in dem Rastloch 9 festhängt, in das er gerade eingeklinkt ist. Das Einstellen der Bandweite nach dem Arm geschieht also in der denkbar einfachsten Weise durch Verschieben -des Schiebers 3 auf der Schiene 1.
Der Rasthaken 6 liegt -mit zwei. ausserhalb des Schiebers 3 befindlichen -Lind daher bequem zugänglichen Flügeln. 10 auf der Randbördelung der Schiene 1 auf.
Hierdurch kann das zum Er weitern des Bandes erforderliche Ausklinken durch Unterfahren eines dieser Flügel 10 bei- spielsweise mit dem Fingernagel und Anheben des Rasthakens 9 entgegen dem Druck der Feder 8 geschehen.
Das zweite Ausführungsbeispiel zeigt eine Führungsschiene 1.1, die an der Bandhälfte 12 hängt -Lind einen Schieber 13 trägt, der mit tels eines Karabinerhakens 14 an die Band- hälfte 15 angeschlossen ist..
Durch Abhängen des Karabinerhakens 14 vom Schieber 13 kann das Armband ganz geöffnet werden, was dann erforderlich ist., wenn die zum Überstreifen des geschlossenen Armbandes über die Hand passende Bandweite durch Verschieben des Schiebers auf der Schiene nicht erreicht wird.
Der Schieber 13 weist auf jeder Seite zwei Ansätze 16 aruf, die unter die einwärtsgerich- tete Randbördelung 20 -der Schiene 11 greifen und auf diese Weise den Schieber 13 auf der Schiene 11 verschiebbar festhalten.
Im Schie ber 13 sind zwei, gezahnte Klinken 17 (Fug. 8 und 9) quer zur Bandlänge verschiebbar an geordnet, die unter der Wirkung der im Fe derlager 19 ruhenden Druckfeder 18 in die Rastzähne zweier unter der Bördelung 20 be festigten Zahnstangen 21 eingreifen und mit je eineng als Griff dienenden Ende seitlich über die RandbärdelLing 20 des Schiebers 11 hinausragen <RTI
ID="0002.0120"> (Fig.6 und 7). Die Wirkungs- weise dieses Schiebers entspricht derjenigen des ersten Ausführungsbeispiels, das heisst die Zähne der Klinken 1.7 und der Zahnstangen 21 sind so gestaltet, dass die Klinken 17 beim Gleiten des Schiebers 13 von rechts nach links von Zahn zii Zahn der Zahnstangen 21 ein klinken,
hingegen sich bei dein in umgekehrter Richtring erfolgenden Bandzug widerhaken- artig in den Zähnen der Zahnstangen 21 fest hängen, in welchen sie gerade eingeklinkt sind. Das zum Erweitern des Bandes erforder liche Ausklinken der Klinken 17 aus den Zahnstangen 21 geschieht einfach durch Druck auf die vorstehenden Enden der Klin ken 17 beispielsweise mit Daumen und Zeige finger entgegen der -VVirkiing der Druckfeder 18.
Das dritte Ausführungsbeispiel besteht wiederum aus einer Führungsschiene 22 und einem daraufsitzenden Schieber 23. Die Füh- rungsschiene 22 hängt aber nicht wie bei den vorhergehenden Beispielen unmittelbar am Ende der einen Bandhälfte 24, die z.
B. auch aus einem Lederband bestehen kann, sondern sie (22) ist unter Zwischensehaitung zweier durch das Gelenk 25 miteinander verbundenen Faltlaschen 26 und 27 (Fug. 10), die zwischen den Randbördelungen <B>28</B> der Schiene 22 zu sammengelegt werden können, mit der Band bälfte 24 verbunden (Fug.
11), wobei das Ge lenk 25 in einer Durchbrechung 29 der Schiene 22 versenkt wird. Statt der Durch brechung 29 der Schiene 22 kann auch eine Vertiefung in der letzteren 22 zur Aufnahme des Cxelenkes 25 dienen.
Durch Entfalten der Laschen 26 und 27 erhält das Band eine der artige Erweiterung, dass es bequem über die Hand gestreift werden kann. Es ist also nicht mehr erforderlich, das Ende der zweiten Bandhälfte 30 durch einen vom Schieber 23 abhängbaren Karabinerhaken mit dein Schie ber 23 lösbar zu verbinden, die Verbindung kann vielmehr, wie in der Zeichnung dar gestellt, eine umlösbare sein.
Im übrigen ist der Schieber 23 ausgebildet wie beim ersten Beispiel. Er weist also auch einen Rasthaken 31 auf, der unter der Wirkung einer Feder 32 steht und ausserhalb des Schiebers 23 mit zwei seitlichen Flügeln 33 auf den Randbörde- lungen 28 der Schiene 22 aufliegt.
Die letztere weist jedoch in ihrem. Mittelteil keine Erhö hung auf und besitzt auch keine Lochrasten, vielmehr übernimmt die obere Faltlasche 27 die Funktion des erhöhten Mittelteils des ersten Ausführungsbeispiels. Zu diesem Zweck ist die Faltlasche 27, deren Aussenfläche zwi- schen den Bördelungen 28 die gleiche Höhe hat wie diejenige des erhöhten Mittelteils des ersten Beispiels, mit den Rastlöchern 34 für den Rasthaken 31 ausgestattet.
Wird der Schieber 23 über die gefalteten Laschen 26 und 27 geschoben, so klinkt aber nicht nur der Rasthaken 31 von Rastloch 34 zu Rastloch 34 ein, sondern die Laschen 26 und 27 werden zugleich in der Faltlage festgelegt.
Ein un erwünschtes Entfalten der Laschen<B>2</B>6 und 27 ist, nachdem der Sollieber 23 über die letzte ren geschoben und der Rasthaken 31 in ein Rastloch 34 eingeklinkt ist, nicht mehr mög lich. Anderseits ist aber die Handhabung beim Öffnen des Verschlusses und Erweitern des Armbandes die denkbar einfachste. Es wird lediglich der Rasthaken 31 durch Unterfahren eines Flügels 33 ausgeklinkt.
Dabei gleitet der Schieber 23 auf der Schiene 22 nach rechts zurück, gibt die Laschen 26 und 27 frei, die sich nun unter dem Einfluss des Bandzuges !selbsttätig entfalten, so dass das Armband über die Hand abgestreift werden kann.
Es liegt nichts iin Wege, an Stelle eines Schiebers nach Bauart des- ersten und dritten Ausführungsbeispiels einen solchen nach Art des zweiten Beispiels als Festlegemittel für die Faltlaschen za verwenden, wenn der Schieber eine entsprechend geringere Bauhöhe erhält, so dass er die in der Faltlage befind lichen Laschen überfahren kann.