CH272784A - Flammenkammer in ölbeheizten Vorrichtungen. - Google Patents
Flammenkammer in ölbeheizten Vorrichtungen.Info
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- F—MECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
- F23—COMBUSTION APPARATUS; COMBUSTION PROCESSES
- F23C—METHODS OR APPARATUS FOR COMBUSTION USING FLUID FUEL OR SOLID FUEL SUSPENDED IN A CARRIER GAS OR AIR
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- F23C—METHODS OR APPARATUS FOR COMBUSTION USING FLUID FUEL OR SOLID FUEL SUSPENDED IN A CARRIER GAS OR AIR
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Description
Flammenkammer in ölbeheizten Vorrichtungen. Die aus feuerfesten Steinen gebildete Wan dung von Flammenkammern in ölbeheizten Feuerräumen dient hauptsächlich dem Zweck, die Flammentemperatur durch Rückstrahlung zu erhöhen, dadurch die vollständige Ver gasung etwaiger grösserer Heizöltropfen zu gewährleisten und eine vorzeitige Abkühlung der Flamme mit den damit verbundenen Buss- erscheinungen zu verhindern.
Da die metal lische Wandung des Feuerraumes nur relativ dünn ist und auf der vom Feuerraum abge wandten Seite vom Wasser umspült wird, kann ihre Temperatur niemals so hoch stei gen, dass eine nennenswerte Rückstrahlung auf die Flamme zustandekommen kann, wäh rend feuerfeste Steine, die zwischen der Wan dung des Feuerraumes und der Flamme auf gestellt werden, nahezu die Temperatur dieser letzteren annehmen können.
Anderseits wäre es nun äusserst wünschens wert, zur Erhöhung des Wirkungsgrades resp. Erniedrigung der Abgastemperatur einen möglichst grossen Teil der Heizwärme durch Strahlung von der Flamme direkt an die innere Kesselwandung abzugeben, da vielfach die von den Rauchgasen bestriebene Heiz fläche zu genügender Wärmeabgabe nicht mehr ausreicht.
Bei der Abschirmung der Strahlung ist es somit das beste, eine den ört lichen Verhältnissen angepasste Kompromiss- lösung zu suchen, bei der ein bestimmter Teil der Flammenstrahlung direkt auf die Wan dung des Feuerraumes fällt, während der an dere Teil die Abschirmeinrichtung (Wandung der Flammenkammer) trifft und die vorer- ; wähnte Rückstrahlung bewirkt. Die bisher beste Lösung bestand darin, feuerfeste, un- durchlöcherte Steine in Abständen voneinan der der Feuerraumwandung entlang aufzu stellen.
Den Gegenstand vorliegender Erfindung bildet nun eine Flammenkammer in ölbeheiz- ten Vorrichtungen, deren Wandung mittels feuerfesten Steinen gebildet ist, von denen wenigstens ein Teil Öffnungen aufweist, der art, dass einerseits von diesen Steinen aus eine Rückstrahlung auf die Flamme erzielt, ander seits ein Teil der Flammenstrahlung durch die Öffnungen hindurch direkt auf die Feuer raumwandung geleitet wird. Durch entspre ehende Wahl der Form, Grösse und Anzahl der Öffnungen kann das Aufteilungsverhält nis der Flammenstrahlung variiert und den örtlichen Verhältnissen angepasst werden.
Die Gruppierung der feuerfesten, wenig stens teilweise mit Öffnungen versehenen Steine um die Flamme kann so eng um diese Herum. erfolgen, dass bei normalem Betrieb Flammenspitzen aus den Öffnungen austre ten, das heisst in den Raum zwischen der Ab schirmeinrichtung und der Feuerraumwan- dung treten. Eine unvollständige Verbren nung durch vorzeitige Abkühlung der Flam menspitzen ist hierbei nicht zu befürchten, da. durch den Durchtritt durch eine Öffnung in einem hocherhitzten Stein auch eventuell grö ssere Öltröpfchen vollständig verdampft resp. vergast werden.
Bei Verwendung flacher Steine werden dieselben mit Vorteil nicht, wie vielfach üblieh, schräg an die Feuerraumwandung angelehnt, sondern senkrecht um die Flamme herum so aufgestellt, dass zwischen ihnen und der Feuerraumwandung ein Zwischenraum frei bleibt, wodurch eine gleichmässigere und stär kere Instrahlung der Wandung erzielt wird. Fig.l zeigt ein solches Ausführungsbeispiel.
im Crundriss. Die Flamme des Brenners 13 brennt im Raume F, welcher von senkreeht aufgestellten, durchlöcherten, feuerfesten Stei nen S umgeben ist, die von der Wandung W des Feuerraumes einen den örtlichen Verhält nissen angepassten Abstand besitzen. Durch die Löcher der Steine wird die Wandung W von der Flamme aus direkt angestrahlt.
Die mit Löchern versehenen, feuerfesten Steine können auch für bestimmte, häufig vor kommende Feuerräume in einer geeigneten Form vorfabriziert werden. Bin Ausführungs beispiel ist in Fig.2 im Aufriss und Schnitt dargestellt. Die Steine sind in solchen Formen vorfabriziert, dass sich aus ihnen im'Innern des Feuerraumes eine Röhre zusammenstellen lässt, welche die Flamme ringsum vollständig umgibt. Es bedeuten in Fig. 2: R den Feuer raum, W dessen Wandung, S die vorfabrizier ten feuerfesten Steine, von denen zwei mit Stützen St versehen sind, F den Flammen raum und < 1 den Aschenraum.
Statt Löcher könnten die Steine auch Schlitze an ihren Rändern aufweisen, und es könnte auch -nur ein Teil der Steine mit Lö chern oder Schlitzen versehen sein. Ferner könnte die Absehirmwand statt zclindriscb pr ismatiscli sein.
Claims (1)
- P ATENTANSPRUCI3: Mit ihrer Wandung als Strahl iingsabsehirm- einrichtung wirkende Flammenkammer in mit Öl beheizten Vorrichtungen, dadurch 1-ekenn- zeichnet, dass die erwähnte Wandung aus feuerfesten Steinen gebildet ist, von denen wenigstens ein Teil mit Öffnungen versehen ist, derart, da.ss ein Teil der Flammenstrah lung durch die Öffnungen hindurch direkt.die Feuerraiunwandung\ trifft, während ein anderer Teil die Wandung der Flammenkam- nier erwärmt und dadurch eine Rückstraii- lung auf die Flamme hervorruft. UNTIRANSPRÜCIII: 1. Flammenkammer gemäss Patentanspi-ueb, dadurch gekennzeichnet, class die feuerfesten Steine so nahe um die Flamme herum grup piert sind, dass bei normalem Betrieb Flam menspitzen auf der dem Flammenraum abge wandten Seite der Steine aus den Öffnungen austreten.2. Flamnienkainnier gemäss Patentansprueb, dadurch gekennzeichnet, dass flache Steine verwendet und senkrecht uni die Flamme herum aufgestellt sind, so dass die Steine die Wandung des Feuerraumes nicht berühren. 3.Flammenkammer gemäss Pateritanspi-neli, dadurch gekennzeiehnet, d ass ihre Wandung die Flamme ringsherum volI:;tändi umgibt. 4-. Flammenkammer gemäss Patentansprucb sowie Unteranspriteh 3, dadureb. geii:ennzeicli- net, dass sie die Form. eines Zvlinders besitzt.
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| CH272784T | 1950-05-15 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| CH272784A true CH272784A (de) | 1951-01-15 |
Family
ID=4478914
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| CH272784D CH272784A (de) | 1950-05-15 | 1950-05-15 | Flammenkammer in ölbeheizten Vorrichtungen. |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| CH (1) | CH272784A (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| US2746404A (en) * | 1951-08-20 | 1956-05-22 | Maurice H Rottersmann | Sectional flame suppressor tube |
-
1950
- 1950-05-15 CH CH272784D patent/CH272784A/de unknown
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| US2746404A (en) * | 1951-08-20 | 1956-05-22 | Maurice H Rottersmann | Sectional flame suppressor tube |
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