CH267604A - Verfahren zur Herstellung eines Biguanid-Derivates. - Google Patents

Verfahren zur Herstellung eines Biguanid-Derivates.

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CH267604A
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biguanide
isopropyl
isothiourea
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Ici Ltd
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    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C07ORGANIC CHEMISTRY
    • C07CACYCLIC OR CARBOCYCLIC COMPOUNDS
    • C07C279/00Derivatives of guanidine, i.e. compounds containing the group, the singly-bound nitrogen atoms not being part of nitro or nitroso groups
    • C07C279/20Derivatives of guanidine, i.e. compounds containing the group, the singly-bound nitrogen atoms not being part of nitro or nitroso groups containing any of the groups, X being a hetero atom, Y being any atom, e.g. acylguanidines
    • C07C279/24Y being a hetero atom
    • C07C279/26X and Y being nitrogen atoms, i.e. biguanides

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  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Organic Chemistry (AREA)
  • Pharmaceuticals Containing Other Organic And Inorganic Compounds (AREA)
  • Organic Low-Molecular-Weight Compounds And Preparation Thereof (AREA)

Description


      Verfahren    zur Herstellung eines     Biguanid-Derivates.       Gegenstand der vorliegenden     Erfindung     ist ein Verfahren zur Herstellung eines Bi  guanid-Derivates, nämlich des     N1-3,4-Diehlor-          phenyl    - N          -     isopropyl    -     biguaiiids,    welches als       Chemotherapeutikum    oder als Zwischenpro  dukt für die Herstellung von     Chemothera-          peutika    nützlich ist..  



  Das erfindungsgemässe Verfahren ist da  durch gekennzeichnet,     da.ss    man einen     3,4-Di-          chlor    -     phenylguanyl    - S -     alky    1-     isothioharnstoff     mit     Isopropylamin    zur Umsetzung bringt.  



  Der als     AtLsgangsniaterial    für das erfin  dungsgemässe Verfahren verwendete     3,4-Di-          ehlor    -     phenylguany    1- S -     alkyl-isothioliarnstoff     kann durch     Alky        lierung    des entsprechenden       Thioharnstoffes        hergestellt    werden.  



  Bei der Ausführung des erfindungsgemässen  Verfahrens werden die Reaktionsteilnehmer  vorzugsweise zusammen erhitzt, und zwar  zweckmässig in Gegenwart eines     Lösungs-    bzw.  Verdünnungsmittels. Der     3,4=Diehlorphenyl-          guanyl-S-alkyl-isothioharnstoff    kann in freier  Form oder in Form seiner Salze, beispiels  weise des Hydrochlorids, verwendet werden.  Im letzteren Fall wird der     Isothioharnstoff          zweckmässig    in     situ    durch Zugabe einer äqui  valenten Menge einer     basischen    Substanz, wie  z. B.     Natriummethylat    oder     Natriumäthylat,     in Freiheit gesetzt.

   Ausserdem kann man  auch das     Isopropylamin,    sofern dies erwünscht  ist, in Form eines Salzes verwenden.  



  Das     N1-3,4-Diclilor-phenyl-N'-isopropyl-bi-          guanid,    welches nach dem erfindungsgemässen    Verfahren erhalten wird, ist als     Chemothera-          peutikum    oder als Zwischenprodukt für  Chemotherapeutika nützlich. Es ist insbeson  dere als     Antimalariamittel    wertvoll. Es ist  eine starke Base, die mit organischen     und    an  organischen Säuren     beständige    Salze bildet,  die in vielen Fällen in Wasser leicht löslich  sind. Diese     Salze    können dadurch erhalten  werden, dass man das     Biguanid    in einer wäs  serigen Lösung der Säure löst und hierauf  das Wasser abdampft.

   Zweckmässiger wer  den sie jedoch in trockener Form erhalten,  indem man die Komponenten in einem or  ganischen Lösungsmittel, beispielsweise in  Aceton oder in einem     Alkohol,    in welchem  die Salze schwer löslich sind, vermischt. Auf  diese Weise kann man leicht beispielsweise die  Salze mit Essigsäure, Milchsäure, Methan  sulfonsäure,     Methy        lendisalicylsäure,        Methy-          len-bis        2,3-oxynaphthoesäure    und Salzsäure  herstellen.  



  Im folgenden Beispiel bedeuten die Teile  Gewichtsteile.  



  <I>Beispiel:</I>  1,96 Teile     3,4-Dichlor-phenylguanyl-S-me-          thyl-isothioharnstoff    -     hydrojodid    werden mit  0,5 Teilen     Isopropylamin    und 1 Teil Wasser  zu einer Paste vermischt. Das Gemisch wird  allmählich auf 130 bis 135  C erhitzt und wäh  rend 15 Stunden bei dieser Temperatur ge  halten.

   Die     Schmelze    wird hierauf mit einem       überschuss    an heisser     2n-Natriumhydroxyd-          lösung    behandelt, abgekühlt und mit Äther           extrahiert.    Dann     extrahiert        man    den äthe  rischen     Extrakt    mit     2n-Essigsäure    und stellt  den     Extrakt    mit     Natriumhydroxyd    alkalisch.

    Die gefällte Base     wird        abfiltriert.    Sie besitzt  nach dem     Umkristallisieren    einen     Smp.    von  124 bis 126  C. Das aus der Base durch Lö  sen in Äther, Extrahieren der ätherischen  Lösung mit     2n-Salzsäure    und Versetzen des       Extraktes    mit Ammoniak, bis er gegen     Bril-          lant-Gelb        alkalisch    reagiert, erhältliche     Hy-          drochlorid    weist, aus Wasser     umkristallisiert.,     einen     Smp.    von 248 bis 249  C auf.

   Das     Hy-          droehlorid    kann nach einer üblichen Methode  wieder in die freie Base vom     Smp.    124 bis  126 C übergeführt werden.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Verfahren zur Herstellung eines Bigllanid- Derivates, nämlich des N'-3,4-Diehlor-pbenyl- N'-isopropyl-biguanids, dadurch gekennzeich- net, dass man einen 3,4-Dichlor-phenylgtianyl- S-alkyl-isothioharnstoff mit Isopropylamin zur Umsetzung bringt. Das N1-3,4-Dichlor-phenyl-N'-isopropyl-bi- gua.nid ist eine starke Base vom Smp. 124 bis 126 C;
    es bildet ein Hydrochlorid, das bei 248 bis 249 C schmilzt. Das Biguanid und dessen Salze besitzen eine starke Antimalariawirksamkeit.
CH267604D 1946-01-07 1947-01-06 Verfahren zur Herstellung eines Biguanid-Derivates. CH267604A (de)

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