CH264388A - Schiesseinrichtung zum Eintreiben von Steckbolzen in kompaktes Material, mit Steckbolzen. - Google Patents

Schiesseinrichtung zum Eintreiben von Steckbolzen in kompaktes Material, mit Steckbolzen.

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CH264388A
CH264388A CH264388DA CH264388A CH 264388 A CH264388 A CH 264388A CH 264388D A CH264388D A CH 264388DA CH 264388 A CH264388 A CH 264388A
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CH
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flange
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socket pin
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Wolf Alfred
Original Assignee
Wolf Alfred
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    • B25HAND TOOLS; PORTABLE POWER-DRIVEN TOOLS; MANIPULATORS
    • B25CHAND-HELD NAILING OR STAPLING TOOLS; MANUALLY OPERATED PORTABLE STAPLING TOOLS
    • B25C1/00Hand-held nailing tools; Nail feeding devices
    • B25C1/08Hand-held nailing tools; Nail feeding devices operated by combustion pressure
    • B25C1/10Hand-held nailing tools; Nail feeding devices operated by combustion pressure generated by detonation of a cartridge
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
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    • B25C1/12Hand-held nailing tools; Nail feeding devices operated by combustion pressure generated by detonation of a cartridge acting directly on the bolt
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  • Engineering & Computer Science (AREA)
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  • Combustion & Propulsion (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Portable Nailing Machines And Staplers (AREA)

Description


      Schie & einrichtung    zum Eintreiben von Steckbolzen in kompaktes Material,  mit Steckbolzen.    Die Erfindung betrifft eine Einrichtung  zum Eintreiben von Steckbolzen in kompaktes  Material. Die     Schiesseinrichtung    ist. dadurch  gekennzeichnet, dass der Lauf am rückwärti  gen Ende der Laufbohrung eine Schulter auf  weist und dass der Bolzen     ain        Hintern    Ende  mindestens eine zur Zentrierung dienende.

    dem Laufkaliber entsprechende Führungs  fläche sowie hinter dieser einen zum Anlegen  an die Schulter bestimmten Flansch aufweist,  gegen den eine in einer zentralen Bohrung  die Patrone aufnehmende Trommel gepresst  ist, an die das den     Schlagbolzen    lagernde       Verschlussstück    angeschlossen ist. Hiermit las  sen sich Steckbolzen bei geeigneter     Bemessung     der Schiesseinrichtung für mannigfaltige  Zwecke sehnen, sicher und ohne jede Vor  arbeiten in geeignetes Material, wie z. B.  Mauerwerk, Eisenplatten und dergleichen, ein  treiben, wobei es z.

   B. für die     Befestigung     einer :Rohrschelle an einem Mauerwerk nicht  erforderlich ist, den Schellenflansch mit Be  festigungslöchern zu versehen, vielmehr der  Steckbolzen unmittelbar durch das Material  der Rohrschelle hindurch in das Mauerwerk       eingetrieben    werden     kann.     



  Die Schiesseinrichtung nach der vorliegen  den Erfindung ist an Hand der beiliegenden  Zeichnung, die ein     Ausführungsbeispiel    der  selben darstellt, näher erläutert.  



       Fig.    1 zeigt die Schiesseinrichtung im verti  kalen     Längsschnitt.       Die     Fig.    ? bis     -I    stellen in     grölierem    Mal,'     )-          stab    besondere Gestaltungen des Steckbolzen  kopfes dar.  



       Fig.5        zeigt    in der gleichen Darstellung  wie     Fig.1    die Laufmündung mit einer auf  gesteckten     Unterlegscheibe.     



       Fig.    6 zeigt einen Grundriss der     Unterleg-          scheibe.     



  Wie     aus        Fig.1    ersichtlich, weist der Lauf 1  der Schiesseinrichtung am rückwärtigen Ende  der Laufbohrung ? eine     Schulter    3 auf. Der  Steckbolzen 4 besitzt am hintern Ende eine  zur Zentrierung dienende, dem Laufkaliber  entsprechende Führungsfläche 5 sowie hinter  dieser einen im     Durchmesser    das Laufkaliber  übersteigenden Flansch 6, der an der Schulter  3 anliegt. Gegen den Flansch 6 ist die Trom  mel 7 mittels des     Verschlussstückes    8 gepresst,  so dass dadurch der Flansch 6 fest gegen die  Schulter 3 gepresst wird. Die Trommel 7  weist eine zentrale Bohrung auf, in die die  Patrone 9, ähnlich wie bei einer Revolver  trommel, eingesetzt ist.

   In einer zentralen  Bohrung des     Verschlussstückes    8 ist der  Schlagbolzen 10 längsverschiebbar gelagert.  über das hintere Ende des Laufes ist abnehm  bar die Hülse 11 geschoben, die einen zen  tralen Zapfen 12 im Innern aufweist. Eine       Rückstellfeder    13 ist zwischen dem Hülsen  boden und einer rückwärtigen Schulter des       Verschlussstüekes    8 gespannt.  



       Fig.1    zeigt die Schiesseinrichtung in ge  ladenem, gebrauchsfertigem Zustand. Zum      Gebrauch     wird    die     Mündung    des Laufes 1 an  der gewünschten Stelle des kompakten Ma  terials, in welchem der Steckbolzen 4 einge  trieben werden soll, aufgesetzt, unter Einstel  len der     Eintriebsrichtimg.    Hierauf     wird    auf  den Boden 14 der Hülse 11 mit der Hand  ein Schlag     ausgeübt,

      wodurch unter Zusam  mendrücken der Feder 13 der Zapfen 12 den       Schlagbolzen    in das Zündhütchen der Patrone  9 eintreibt und dieses zur     Zündung        bringt.     Die     Ladung    kommt dadurch zur Explosion       und    entwickelt     hinter    dem Flansch 6 einen  derart grossen     überdruck,    dass der Bolzen un  ter Abscheren des Flansches 6 an der Schul  ter 3     durch    die Laufbohrung 2 ausgetrieben       wird,    und zwar bei geeigneter Bemessung der  Ladung mit einer derart grossen Beschleuni  gung,

   dass die     Durchschlagskraft    bei Errei  chen der     Laufmündung    ausreicht, um den       Bolzen        vollständig        in    das kompakte Material  einzutreiben. Wird gemäss der Ausführungs  form nach den     Fig.    5 und 6 vor die Mündung  eine     Unterlegscheibe    15 aufgesteckt, so wird  vorerst diese auf dem kompakten Material  aufsitzende     Unterlegscheibe    vom Steckbolzen  durchschlagen und beim Eintreiben des Bol  zens in das kompakte Material fest gegen  dieses gepresst, so dass sie eine sichere, den  Hub     begrenzende    Anlage für den     Steckbolzen     bietet.

   Wie ersichtlich, ist zum     bequemen     Aufstecken der Lauf 1 an der     -Mündung    mit  zwei     axial    vorstehenden Stiften 16 versehen.  Die Scheibe ist mit zwei entsprechenden, zum  Aufstecken auf die Stifte geeigneten Löchert  17 versehen. Natürlich kann das Aufstecken  auch durch     andersartige    taugliche Mittel er  folgen,     als    in     Fig.    5     iind    6 dargestellt.  



  Bei der besondern     Ausführungsform    des  Bolzens nach     Fig.3    ist der     Bolzenkopf    mit  einer einzigen, zylindrischen     Führungsfläelie     5 versehen. Zwischen dieser und dem Flansch  6 befindet sich eine Einkerbung 17.  



  Gemäss     Fig.    3 ist die Führungsfläche durch  den Gewindegang 18 des     Bolzenkopfes    gebil  det.     Aiich    hier ist zwischen dem     Bolzenkopf     und dem Flansch 6     eine    Einkerbung 17 vor  gesehen.

   Die     Einkerbung    17 hat in beiden  Fällen den Zweck, die     Abscherstelle    des Flan-    sches 6 an den Grund der Einkerbung 17  zu verlegen, damit der     Bolzenkopf    nach Ein  treiben des Bolzens von hinten     gut    zugäng  lich ist, was insbesondere im Falle der     Fig.    3  von Bedeutung ist., da das     Gewinde    18 des       Bolzenkopfes    dazu bestimmt ist, zu etwaigen       Befestigungszwecken    dienen zu können, indem  z. B. beim Eintreiben in eine Wand zur Be  festigung eines Rohres eine Schelle über den       Bolzenkopf    gezogen und durch eine Mutter  am Gewinde 18 festgezogen wird.  



  Bei der Ausführungsform des Bolzens ge  mäss     Fig.    4 sind am     Bolzen    zwei im Abstand  axial hintereinander liegende     Führungsflächen     19 und 20 vorgesehen. Die vordere Führungs  fläche 19 ist durch eine Kreisscheibe von so  geringer Stärke gebildet, dass sie beim Ein  treiben des Bolzens durch das Material, in  das der Bolzen eingetrieben wird, zum Ab  scheren gebracht und gegen die hintere,  dickere Kreisscheibe 20 gepresst wird. Auf  diese Weise lässt sich ohne Einbusse an Füh  rungslänge der Führungsfläche ein verhält  nismässig niedriger     Solzenkopf    erreichen.

   Wie  aus     Pig.    4 ersichtlich, besteht der Flansch 6  mit der die hintere Führungsfläche bildenden  Kreisscheibe 20 aus einem Stück, das jedoch  durch eine     Einkerbung    21     eine    vorbestimmte       Abscherstelle    für den Flansch 6 aufweist.

Claims (1)

  1. PATENTAXT SPRUCH .. Schiesseinrichtung zum Eintreiben von \Steckbolzen in kompaktes Material, mit. Steck bolzen, dadurch gekennzeichnet, dass der !; Lauf am rückwärtigen Ende der Laufbohrung eine Schulter aufweist und dass der Steckbol zen am hintern Ende mindestens eine zur Zen ,trierung dienende, dem Laufkaliber entspre- 1 chende Führungsfläche - sowie hinter dieser feinen zum Anlegen an die Schulter bestimm ken Flansch aufweist, gegen den eine in einer zentralen Bohrung die Patrone aufnehmende Trommel gepresst ist,
    an die das den Sehlag- Ibolzen führende Verschlussstück angeschlossen a ist. UNTERAXSPRü CHE 1. Einrichtung nach Patentanspruch, da Idureh gekennzeichnet dass der Flansch des Steckbolzens mit einer zur Axe konzentri- sehen Einkerbung versehen ist..
    '?. Einrichtung nach Patentansprueli, da durch gekennzeichnet, dass zwei axial mit Ab stand hintereinanderliegende Führungsflächen am Steckbolzen angeordnet sind.
    3. Einrichtung; nach Patentansprueli und 1-iitei-ansprueli 2, dadurch -gekennzeichnet., dass die vordere Führunasfläehe durch eine Kreisselieibe von so geringer Stärke gebildet ist, dass sie beim Eintreiben des Steckbolzens durch das Material, in das dieser eingetrieben wird, zum Abscheren gebracht und gegen den Träger der hintern Führungsfläche gepresst wird.
    Einrichtung nach Patentanspruch und Unteransprüchen 1 bis 3, dadurch gekenn zeichnet, dass der Flansch mit der die hintere Führungsfläche bildenden Kreisscheibe aus einem Stück besteht. 5. Einrichtung nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass der Lauf an der Mündung zum Aufstecken einer als Unter legseheibe für den Steckbolzenkopf bestimm ten Scheibe eingerichtet ist. 6. Einrichtung nach Patentanspruch und Unteranspruch 5, dadurch gekennzeichnet, dass der Lauf mit axial vorstehenden Stiften und die Scheibe mit, entsprechenden, zum Auf stecken auf die Stifte geeigneten Löchern versehen ist.
CH264388D 1948-05-21 1948-05-21 Schiesseinrichtung zum Eintreiben von Steckbolzen in kompaktes Material, mit Steckbolzen. CH264388A (de)

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Cited By (6)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE914548C (de) * 1950-04-09 1954-07-05 Erich Holz In eine Wand einschiessbarer Bolzen
DE935060C (de) * 1950-03-31 1955-11-10 Herbert Behrend Geraet zum Eintreiben von Stahlbolzen in Bauwerkteile
DE969590C (de) * 1951-04-27 1958-06-19 Hammerwerk Richard Naescher Vorrichtung zum Einschiessen von Stahlduebeln, Bolzen oder anderen Befestigungsmitteln in Mauerwerk, Eisentraeger u. dgl.
US3036307A (en) * 1960-02-25 1962-05-29 Olin Mathieson Seal for power tool
DE976035C (de) * 1952-09-11 1963-01-31 Walter Schulz Bolzen zum Einschiessen in festes Material
DE1145109B (de) * 1951-04-30 1963-03-07 Rudolf Dietz Dr Ing Bolzensetzgeraet zum Einschiessen von Befestigungsbolzen in Bauteile

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