CH263333A - Vorrichtung zur elektrischen Bogenschweissung, insbesondere für klein bemessene Werkstücke. - Google Patents

Vorrichtung zur elektrischen Bogenschweissung, insbesondere für klein bemessene Werkstücke.

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CH263333A
CH263333A CH263333DA CH263333A CH 263333 A CH263333 A CH 263333A CH 263333D A CH263333D A CH 263333DA CH 263333 A CH263333 A CH 263333A
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CH
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welding
solenoid
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organ
arc
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Gloeilampenfabrieken N Philips
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Philips Nv
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    • B23K9/06Arrangements or circuits for starting the arc, e.g. by generating ignition voltage, or for stabilising the arc
    • B23K9/073Stabilising the arc
    • B23K9/0735Stabilising of the arc length

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  • Plasma & Fusion (AREA)
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  • Arc Welding Control (AREA)

Description


  Vorrichtung zur elektrischen Bogenschweissung, insbesondere für klein bemessene       Werkstücke.       Es sind bereits wechselstromgespeiste Ge  räte zur elektrischen Bogenschweissung von  klein     bemessenen    Werkstücken in Form von  Handapparaten bekannt, bei denen der  Schweissbogen zwischen dem Werkstück und  einer bewegbaren Kohleelektrode (Schweiss  elektrode) mittels einer Zündvorrichtung  selbsttätig gezogen wird. Die Zündvorrich  tung enthält ein auf elektrischem Wege ange  triebenes Organ, das mit der Kohleelektrode  gekuppelt ist, und zwar eine vom Schweiss  wechselstrom erregte Spule und einen darin  bewegbaren Anker. Bei dieser Vorrichtung  wird die Kohleelektrode mittels eines Bedie  nungsknopfes mit dem Finger durch Ver  schiebung mit dem Werkstück in Berührung  gebracht. In dem.

   Augenblick, in dem die Kohle  mit dem Schweissgut in Berührung kommt,  beginnt der Schweissstrom zu fliessen. Da die  ser Strom aber auch die vorhandene Magnet  spule durchfliesst, wird die Schweisskohle für  einen Augenblick von dem Schweissgut ent  fernt und der Lichtbogen gezogen, wobei die  Haut des stets in derselben Lage verbleiben  den Fingers eingebeult wird. Wenn der Strom  abnimmt und durch Null geht, wird die Kohle  durch die Elastizität des Fingers wieder gegen  das Schweissgut gedrückt. Die Kohle führt so  mit eine erzwungene Schwingung aus. Dieses  Gerät hat den Nachteil, dass die Bogenlänge  vom Fingerdruck und von der Federkraft des  auf dem Bedienungsknopf aufruhenden Fin-    gerteils abhängig ist, so dass z. B. jemand mit  einer harten Oberhaut eine andere Schweiss  qualität als jemand mit einer weichen Haut,  erhält.

   Es wird einleuchten, dass eine     reprodu-          zierbare    Schweissqualität bei Massenherstel  lung durch derartige individuelle Unter  schiede, die beim Bedienungspersonal immer  auftreten, nicht erzielbar ist.  



  Ferner ist eine Bogenschweissvorrichtung  mit schwingender Kohleelektrode bekannt, bei  der letztere an einer stählernen Blattfeder be  festigt ist, die beim Schliessen des Schweiss  stromkreises über das Werkstück von einem  Elektromagneten mit     Wechselstromerregung     derart in schwingende Bewegung versetzt  wird, dass der     Schweissbogen    in jeder Halb  periode der Wechselspannung aufs neue zwi  schen dein Werkstoff und dieser Kohleelek  trode gezogen wird. Dabei wird von der so  genannten freien Schwingung Gebrauch ge  macht, da die Eigenschwingungszahl der  Blattfeder etwa 100 Perioden je Sekunde be  trägt, so dass diese unter Wirkung der Erreger  wechselspannung von 50 Hertz in Resonanz  schwingt.

   Es ist bekannt, dass eine solche  Schwingung bereits von sehr geringen mecha  nischen Kräften gedämpft bzw. vollständig  unterdrückt wird. Infolge der Tatsache, dass  entsprechend der relativen Steifheit das Werk  stück einen solchen Einfluss ausüben kann,  eignet sich der bekannte Apparat nur zur      Sehweissung dünner Drähte mit einem Durch  messer von praktisch höchstens<B>0,5</B> mm.  



  Man     könnte,    um diesem Nachteil entgegen  zuwirken, die     Erregung    des Elektromagneten       zwar    verstärken und dann z. B. Drähte mit  einem Durchmesser von 2 mm schweissen;  aber in     diesem    Fall ist das Gerät nicht  mehr zur Schweissung dünnerer Drähte ge  eignet, weil durch die auftretende verringerte       Dämpfung    die Amplitude der Schweisselek  trode viel zu gross werden würde, um noch  eine     hinreichende    Schweisszeit je Halbperiode  erreichen     zu    können.

   Der Bogen wird ja stets  in gleicher Höhe oberhalb des Werkstückes  durch Ausziehen gelöscht, so dass bei einer  grossen     Amplitude    der Schweisselektrode der  Bogen während einer kürzeren Zeit als bei       einer.    kleineren Amplitude bestehenbleibt.  



  Die Erfindung ermöglicht, die Nachteile  der     genannten    Geräte zu vermeiden, und be  trifft eine Vorrichtung zur elektrischen Bogen  schweissung, insbesondere für     klein    bemessene  Werkstücke, bei der der Schweissbogen selbst  tätig zwischen dem Werkstück und einer be  wegbaren Schweisselektrode gezogen wird, die  von einem beim Einsetzen eines elektrischen  Stromes angetriebenen Organ bewegt wird,  welche     Vorrichtung    sich dadurch auszeichnet,  dass in der Vorrichtung Mittel vorhanden  sind, die während des Betriebes     durch    eine in  Abhängigkeit vom elektrischen Strom erzeugte  Formänderung die Länge des gezogenen  Schweissbogens selbsttätig     bestimmen.     



  Eine besondere von Hand zu bedienende  Vorrichtung ist     damit    nicht nötig, so dass man  weniger von der grösseren oder geringeren  Routine des Schweissers abhängig ist, wodurch  bessere und reproduzierbare Schweissungen er  zielbar sind. Das Gerät kann so gebaut werden,  dass es eine sehr geringe Dämpfungsänderung  aufweist, so dass Drähte sehr verschiedener  Stärke     schweissbar    sind. Das Gerät ist dann in  einem grossen Anwendungsgebiet brauchbar,  was bei der Montage von Radiogeräten, Ver  stärkern oder dergleichen sehr wichtig ist.  



  Weiter ist es möglich, das Gerät sowohl  mit Wechselstrom als auch mit Gleichstrom zu  speisen..    Falls eine durch Wechselstrom erzeugte  schwingende     Bewegung    Anwendung findet,  kann diese Schwingung mit der Speisewechsel  spannung     synchron    sein.  



  Es ist vorteilhaft, ein Organ zu verwenden,  das direkt vom Strom durchflossen wird, dabei  seine Form ändert und dadurch die Länge  des Bogens     bestimmt.     



  In der beiliegenden Zeichnung sind Aus  führungsbeispiele einer Bogenschweissvorrich  tung nach der Erfindung schematisch darge  stellt.  



  In Fig. 1 ist der Kopf eines Schweisskol  bens für Wechselstromspeisung mit einem  Solenoid im Längsschnitt dargestellt,  in Fig. 2 ein Organ als Bimetallteil, in An  sicht, und  in Fig. 3 eine Vorrichtung mit Heizdrähten  im Schaubild.  



  In Fig. 1 ist der Kopf eines Schweisskol  bens für Wechselstromspeisung dargestellt, der  ein Gehäuse 1, z. B. aus Aluminium, besitzt,  das mit einem Mundstück 2 aus     hitzebeständi-          dem    keramischem Stoff versehen ist, in dem  mit nur sehr     geringem    Spielraum eine beweg  bare Kohleelektrode 3 angeordnet ist. Letztere  ist leicht austauschbar in einen mit einem  Schlitz 4 ausgestatteten Elektrodenhalter 5 ge  klemmt, der an einem Weicheisenkern 6 be  festigt ist.

   Der Kern ist am gesperrt gewunde  nen Solenoid 7 befestigt, das am obern Ende  mit einer Stellschraube 8 verbunden ist, die  drehbar in dem mit Schraubengewinde     ver-          sehenen    Körper 9 angeordnet ist., der einen  Teil des Verschlusspfropfens 10 bildet.  



  Die eine     Stromzaführungsleitung    11 ist  mit dem     Solenoid,    die zweite, nicht darge  stellte Leitung, mit dem Werkstück 12 ver  bunden.  



  Mittels der Stellschraube 8 ist das Ende  der Kohleelektrode 3 in richtiger Höhe in der  vom     Mundstück    2 gebildeten     Flammkammer     13 einstellbar. Durch den geringen     Spielraum     der Kohleelektrode 3 im Mundstück 2     wirä     ein seitliches Einbrennen der Kohleelektrode  und eine seitliche     Berührung    mit dem Werk  stück vermieden.

        Bei dieser     Ausführungsform    mit einem  unter elektrodynamischer Wirkung stehenden  Organ besteht dieses aus dem Solenoid 7, das  bekanntlich unter dem Einfluss der von einem  durch seine Windungen fliessenden elektri  schen Strom erzeugten elektrodynamischen  Kräfte eine axial zusammenziehende     Bewegung     ausführt, die der am freien Ende des Solenoids  befestigten Schweisselektrode 3 aufgezwungen  wird.  



  Zur Verstärkung der auf diese wirkenden  Triebkräfte ist ein an der Schweisselektrode  befestigter     Kern    6 aus Magnetmaterial, z. B.  aus Weicheisen, vorhanden, der sieh zum Teil  im Innenraum des Solenoids 7 erstreckt. Diese  Anordnung ergibt eine Verstärkung des     Ma-          gT.etfeldes;    ausserdem wird der Kern von den  elektromagnetischen Kräften soviel wie mög  lich in die Spule 7 gezogen.    Der Solenoid hat weiter den besonderen  Vorteil, dass bei der Speisung mit Wechsel  strom die Bemessung des Solenoids derart sein  kann, dass dieses unter dem Einfluss des Wech  selstroms in schwingende Bewegung versetzt  wird, wobei der Schweissbogen in jeder Halb  periode der Schweisswechselspannung gezogen  wird.

   Diese Bauart ist in dieser Beziehung so  mit mit dem     Schweissgerät.    mit frei schwingen  der Elektrode vergleichbar. In Fig. 1 sind  aber die Verhältnisse so gewählt, dass die  Elektrode, die in jeder Halbperiode     zweimal     mit dem Werkstück in Berührung kommt,  nämlich das erste Mal zur Einleitung des  Schweissbogens und das zweite Mal bei seiner  Löschung, mit einer derartigen Amplitude  schwingt, dass der Bogen innerhalb dieser  Halbperiode nicht löscht. Die Löschung ist  also eine Folge der Rückkehr der Elektrode  auf das Werkstück.

   Bei der vorgeschilderten       'bekannten    Art, bei der von einer sieh in Re  sonanzzustand befindlichen Blattfeder Ge  brauch gemacht wird, ist die Dauer des  Schweissbogens in jeder Halbperiode der Wech  selspannung kürzer, da die Löschung eine  Folge der verhältnismässig grossen Amplitude  der Blattfeder mit an ihr befestigter Schweiss  elektrode ist, wodurch die Bogenlänge derart  zunimmt, dass der Bogen ausgezogen wird.    Das Solenoid kann parallel zum Schweiss  bogen oder in Reihe zu diesem an den Trans  formator angeschlossen werden.

   Ein Ziehen des  Bogens ist trotz des über die Elektroden     12-          kurzgeschlossenen    Solenoids dadurch möglich,  dass der Spannungsabfall über die Elektroden  immer noch so gross sein kann, dass der Strom  durch das parallelgeschaltete Solenoid wegen  dessen geringen     Widerstandes    gross     genug    ist,  um das Solenoid zum Ansprechen zu bringen.

    Zweckmässig wird aber die Reihenschaltung       verwendet,    weil in diesem Fall nur der Schweiss  strom durch das Solenoid fliesst, während bei  Parallelschaltung nicht nur der Schweissstrom  durch die Elektroden,     sondern    auch ein zu  sätzlicher Strom durch das parallelgeschaltete  Solenoid fliesst, so dass der Totalstrom höher  sein wird als bei Reihenschaltung. Ein weiterer  Vorteil der Reihenschaltung besteht darin, dass  die auftretenden elektrodynamischen Kräfte  bei wachsender     Stromstärke    proportional zu  nehmen, so dass praktisch keine Gefahr be  steht, dass die Schweisselektrode am Werkstück  festklebt, da das     Solenoid    dann vom Kurz  schlussstrom durchflossen wird.  



  Beim Entwurf der Vorrichtung mit So  lenoid soll aber der Grösse des     Kurzschluss-          stroms    des Schweisstransformators Rechnung  getragen werden, der bei der bereits gewählten       Bemessung    des     Solenoids    so gross sein muss,  dass das Abziehen der Schweisselektrode von  dem Werkstück gesichert ist. Durch Verwen  dung einer Kohleelektrode von nicht zu grosser  Länge wird dies begünstigt, denn der Strom  im     Solenoid    ist am grössten, wenn die Im  pedanz des Schweissstromkreises am niedrig  sten ist, also wenn die Länge des Kohlestabes       (.grosser    spezifischer Widerstand) klein gehal  ten wird.

      Ferner wird eine günstige Regelwirkung  erzielt; während des Ziehens des Bogens  nimmt die Bogenlänge immer mehr zu und die  Stromstärke dementsprechend immer mehr ab.  Infolgedessen nehmen auch die elektrodynami  schen Kräfte ab, wodurch der Anforderung  entsprochen wird, dass schliesslich bei maxima  ler Bogenlänge die Federkraft des     Solenoids     überwiegen soll, um die Schweisselektrode in.      derjenigen Halbperiode der     Schweissspannung,     in der auch die Einleitung des Bogens statt  gefunden hat, wieder     mit    dem Werkstück in       Berührung    zu bringen, wodurch der Bogen       verschwindet.     



  Eine günstige Bemessung des Solenoids       wird    erzielt,     wenn    seine     Eigenfrequenz    mehr  als     zweimal    grösser ist als die Frequenz der  Speisespannung; da hierdurch vermieden  werden kann, dass die Amplitude der  Schweisselektrode zu gross wird. Bei der nor  malen     Netzfrequenz    von 50 Perioden je Se  kunde hat sich die     Verwendung    einer Eigen  frequenz des schwingenden Systems von etwa  250 bis 350 Per./Sek. als sehr zweckmässig er  wiesen.  



  Die mit der beschriebenen Vorrichtung  in Form eines     kleinen    Handapparates erhal  tene Bogenlänge ist von der     Grössenordnung     von 0,1 mm.  



  In Fig. 2 ist im Prinzip die Verwendung  eines Organes 14, das einen S-förmigen Bi  metallteil bildet, dargestellt. Das eine Ende 15  ist an einem feststehenden     Punkt,    z. B. am  Gehäuse des Schweissgerätes, und an einem  der Stromzuführungsdrähte 16 befestigt,       während    das andere Ende den Elektroden  halter 17 trägt.  



  Durch     Erhitzung    beim Durchgang des       Schweissstroms        erleiden    die beiden Hälften  des     Organes    14 eine Formänderung und wer  den in     Richtung    der Pfeile zusammengezogen,  wodurch der Schweissbogen entsteht. Nach  der Schweissung wird der Kolben mit der  Hand vom Werkstück entfernt, so dass der  Bogen erlischt. Die Elektrode erhält beim  Einschalten durch das auf thermoelektrischem  Wege angetriebene Organ 14 eine erzwun  gene     Bewegung;        und    das letztere bestimmt in  Abhängigkeit vom elektrischen     Schweissstrom     selbsttätig die Länge des gezogenen Schweiss  bogens.  



       Infolge    der thermischen Trägheit wird  das Bimetallorgan bei Wechselstromspeisung  nicht     in.    Schwingung versetzt     wie    bei Ver  wendung eines Solenoids, so dass der Bogen  nicht in jeder Halbperiode aufs neue,     son-          dern        nur    einmal gezogen wird.    Eine ähnliche Wirkung     wird    bei Verwen  dung eines Heizdrahtes erzielt, wie in Fig. 3  dargestellt ist.  



  Die Schweisselektrode 18 ist mittels des  Elektrodenhalters 19 über ein Verbindungs  stück 20 an einem umgekehrten     U-förmigen     Körper 21 befestigt. Eine Feder 22     bewirkt     einen     Aufwärtsdruck    in Richtung des Pfeils  23. Hierdurch werden die zwei mit 24 bezeich  neten Heizdrähte gespannt gehalten, da sie  einerseits mit dem Körper 21     und    anderseits  mit dem U-förmigen Körper 25 verbunden  sind, der mittels der Bolzenlöcher 26 an einem  festen Punkt des Gehäuses 27 befestigt ist.  Der eine Stromzuführungsdraht ist mit dem  Körper 25     in    leitender Verbindung. Es könnte  auch nur ein Heizdraht 24 vorhanden sein.  



  Beim Stromdurchgang nimmt die Länge  der Heizdrähte 24 zu, wodurch sich die vom  Teil 20 in erzwungener     Bewegung    angetrie  bene Schweisselektrode 18 in Richtung des  Pfeils 23 bewegt und auf diese Weise den  Schweissbogen selbsttätig zieht.  



  In den letztgenannten beiden Fällen wird  der Bogen, auch bei Wechselstromspeisung,  infolge der thermischen Trägheit für die  ganze Dauer der Anzahl Perioden des  Schweissstroms für jede     Schweissung    nur ein  mal gezogen.  



  Die beschriebenen Vorrichtungen werden  vorzugsweise in Form eines Schweisseisens       verwendet,    bei dem der Kopf     unter    einem       Winkel,        zweckmässig        senkrecht    oder nahezu  senkrecht zum     langgestreckten    Handgriff an  geordnet ist, da sich die     beschriebenen    Zünd  vorrichtungen durch ihre gedrängte Form  ganz besonders dazu eignen, als austauschbare  Einheit     mit    der     Schweisselektrode    in den  Kopf eingebaut zu werden.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Vorrichtung zur elektrischen Bogenschwei- ssung, insbesondere für klein bemessene Werk stücke, bei der der Schweissbogen selbsttätig zwischen dem Werkstück und einer beweg baren Schweisselektrode gezogen wird, die von einem beim Einsetzen eines elektrischen Stroms angetriebenen Organ bewegt wird, da- durch gekennzeichnet, dass in der Vorrich tung Mittel vorhanden sind, die während des Betriebes durch eine in Abhängigkeit vom elektrischen Strom erzeugte Formänderung die Länge des gezogenen Schweissbogens selbsttätig bestimmen.
    UNTERANSPRÜCHE: 1. Vorrichtung nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass das die Elektro den antreibende Organ bei Stromdurchfluss seine Form ändert und dadurch die Länge des Bogens bestimmt. 2. Vorrichtung nach Unteranspruch 1, da durch gekennzeichnet, dass das Organ vom Schweissstrom durchflossen wird. 3. Vorrichtung nach Unteranspruch 2, da durch gekennzeichnet, dass das Organ ein ge sperrt gewundenes Solenoid ist. 4. Vorrichtung nach Unteranspruch 2, da durch gekennzeichnet, dass das Organ ein Bi metallteil ist. 5. Vorrichtung nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass das Organ ein unter Wirkung eines Heizdrahtes stehendes Verbindungsstück ist. 6.
    Vorrichtung nach Unteranspruch 3, da durch gekennzeichnet, dass das Solenoid an einer Stellschraube befestigt ist, zum Zwecke, das Solenoid mit der mit ihm gekuppelten Schweisselektrode einzustellen. 7. Vorrichtung nach Unteranspruch 3, da durch gekennzeichnet, dass die Eigenfrequenz des Solenoids grösser als das Zweifache der Nennfrequenz der Vorrichtung ist. B. Vorrichtung nach Unteranspruch 7, da durch gekennzeichnet, dass die Eigenfrequenz des Solenoids zwischen 250 und 300 Perioden je Sekunde liegt. 9. Vorrichtung nach Unteranspruch 4, da durch gekennzeichnet, dass das Bimetallorgan S-förmig gebogen ist. 10.
    Vorrichtung nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass die selbsttätige Zündvorrichtung mit den erwähnten Mitteln als auswechselbare Einheit in den Kopf eines Schweisseisens eingebaut ist, der senkrecht zum Handgriff angeordnet ist.
CH263333D 1944-02-22 1946-01-08 Vorrichtung zur elektrischen Bogenschweissung, insbesondere für klein bemessene Werkstücke. CH263333A (de)

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