CH260930A - Schraubstock-Untersatz. - Google Patents

Schraubstock-Untersatz.

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CH260930A
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Sinzig Friedrich
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Sinzig Friedrich
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B25HAND TOOLS; PORTABLE POWER-DRIVEN TOOLS; MANIPULATORS
    • B25BTOOLS OR BENCH DEVICES NOT OTHERWISE PROVIDED FOR, FOR FASTENING, CONNECTING, DISENGAGING OR HOLDING
    • B25B1/00Vices
    • B25B1/22Arrangements for turning or tilting vices

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
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Description


      Sehraubstoek-Untersatz.       Die vorliegende Erfindung bezieht sich  auf einen     Schraubstock-Untersatz    mit einer  festen Grundplatte, welche einen Ring und  auf diesem Ring eine um dessen Achse dreh  bare     Aufspannplatte    für den Schraubstock  aufweist, in welcher     Aufspannplatte    ein von  seitwärts     betätigbares    Organ angeordnet ist,  das mit auf den Ring einwirkenden Klemm  gliedern derart in Wirkungsverbindung steht,  dass bei Betätigung des Organes die Ruf  spannplatte relativ zum Ring feststellbar ist.  



  Auf der beigeordneten Zeichnung ist ein  Ausführungsbeispiel des     Erfindungsgegen-          standes    dargestellt, und zwar zeigt       Fig.    1 einen vertikalen Schnitt nach Linie       I--I    der     Fig.    3,       Fig.    2 einen um 90      zu        Fig.    1 gedrehten  Schnitt nach Linie     11-II    der     Fig.3    und       Fig.    3 eine Draufsicht     zu        Fig.l,    einzelne  Teile im Schnitt,

         Fig.4    eine     Seitenansicht    von rechts der       Fig.    2 in     kleinerem        'Massstab.     



  Der gezeichnete     Sehraubstock-Untersatz    be  sitzt eine viereckige, auf einem     Werkzeug-          maschinentiseh        zu    befestigende Grundplatte  1, die an zwei Ecken je ein Lagerauge 2 für  je     eine    Lagerbüchse 3     bzw.    4     einer    Schwenk  achse 5 aufweist. Die beiden Lagerbüchsen 3  und 4 sind in den Lageraugen 2 durch einen  Keil 6 axial verschiebbar geführt und ragen  mit einem konischen Ansatz     3a    bzw. 4a in  je eine diesem entsprechend     konisch    ausge  bohrte Hülse 7.

   Die Hülsen 7 sind in einem       Lagerrohr        8a        eines    Ringes 8 angeordnet und    in demselben durch Stifte 9 festgehalten. Der  Ring 8 ist somit auf der Achse 5 auf und  nieder schwenkbar. Die Achse 5 ist in den  Konus 4a eingeschraubt und am einen Ende  mit einem in der Lagerbüchse 3 versenkten  Kopf     5a    mit     Sechskantloch    versehen. Durch  entsprechendes Drehen der Achse 5 mittels  eines Steckschlüssels werden die Lagerbüch  sen 3 und 4 in die Hülsen 7 hineingedrückt,  so dass der Ring 8 in jeder geneigten oder  auch in vertikaler Lage festgestellt werden  kann, wenn dies die Bearbeitung eines Werk  stückes erfordern sollte.

   Der     Ring    8 weist  oben einen einwärts vorspringenden Kranz  8b auf und     trägt    eine in und auf demselben  um die Ringachse drehbare     Atüspannplatte     10 für den in der Zeichnung     durch    dünne  Linien und unvollständig angedeuteten Ma  schinenschraubstock 11, welcher     mit    einem  (oder zwei) in     Führungsnuten        llb        verschieb-          und    feststellbaren     Hilfsspannbacken    11a ver  sehen ist.

   Auf der obern Seite weist die Ruf  spannplatte 10 zwei im Querschnitt     trapez-          förmige    Führungsleisten 10a zur     Führung     der Fussleisten 12 der     Schraubstocldussfüh-          rLing    auf. Ausserhalb der     Führungsleisten          10a    sind     in    der Rufspannplatte 10     zwei    verti  kale     Durchbrechungen    13     ausgespart,    in de  nen je ein     Kloben    14 mit nach oben ragenden  Haken     14a    auf- und abwärts verschiebbar  geführt ist.

   Jeder Kloben 14 ist mittels einer  Feder 15 auf     einem    auf der Unterfläche der  Rufspannplatte eingelassenen und befestigten  Stück 16     abgestützt.    In jedem     Kloben    14     ist         von unten eine Schraube 17 mit Halbkugel  kopf     17a        eingeschraubt.        Auf    dem Halbkugel  kopf     17a        ist        ein    zweiarmiger     Klemmhebe118     gelagert, dessen kürzerer, nach aussen ragen  der Arm unter     den,        Ringkranz    8b und dessen  längerer,

       einwärts    ragender Arm unter eine  Scheibe 19 greift, welche in     einer    auf der  Unterfläche der Rufspannplatte 10     ailsge-          sparten        Ausnehmimg    20     auf-    und abwärts       verschiebbar    geführt ist.

   Im längeren Arm  jedes Hebels 18 ist ein federnder     Schnepper-          stift    21 angeordnet, welcher mit seiner koni  schen Spitze     in    eine der am Umfang des       Halbkugelkopfes    17a angeordneten Rasten 22       eingreift    und     dadurch    ein unbeabsichtigtes  Drehen der Schraube 17     verhindert,    welche  so in der Höhe eingestellt wird, dass beim       Abwärtsbewegen    der Scheibe 19 durch die  Hebel 18,

   die Schrauben 17     und    die Kloben  14 die Rufspannplatte 10 gegenüber dem  Ring 8 und gleichzeitig die     Schraubstockfuss-          führung    auf der Rufspannplatte 10 festge  stellt     wird.    Zur     Abwärtsbewegung    der  Scheibe 19 ist in einer     in    der     Mitte    der     Aiü-          spannplatte    ausgesparten viereckigen     Ausneh-          mung    23 ein     Doppelnocken    24 auf     einer          horizontalen,

      seitwärts aus der Rufspann  platte 10 herausgeführten Achse 25     aufge-          keilt.    Das     äussere    Ende der Achse 25 ist in  einem an der     Schraubstockfussführung    be  festigten Lager 26 gelagert     und    trägt zwei  seitwärts abstehende Handgriffe 27. Wird  der     eine    oder andere     resp.    der gerade nach  oben ragende Handgriff 27 abwärts bewegt,  so wird die Achse 25 mit dem Nocken 24  gedreht, so dass der letztere mit der einen  oder     andern        Erhöhung    die Scheibe 19 ab  wärts drückt.

   Dadurch werden, wie bereits  erläutert, die     Rufspannplatte    und die       Schraubstockfussführung    gleichzeitig festge  stellt.  



  In der     Mittelstellung    der Achse 25 bzw.  des Nockens 24 ist die     Rufspannplatte    10  gegenüber dem     Ring    8 in jede beliebige Stel  lung drehbar, wobei mit     Hilfe    einer .Strich  marke 28     auf    dem Ring und     einer    Eintei  lung 29 am Umfang der Rufspannplatte die  Grösse der     Verdrehung    ablesbar ist. Gleich-    zeitig ist die     Schraubstockfussführimg    in jede  gewünschte Stellung gegenüber der Ruf  spannplatte verschiebbar.  



  Der beschriebene Untersatz ist sowohl in  Verbindung mit einem bei Werkzeugmaschi  nen verwendbaren Maschinenschraubstock als  auch bei     Bankschraubstücken    benutzbar. Die       Drehbarkeit    der Rufspannplatte auf dem  Ring und die Verschiebungsmöglichkeit des  Schraubstockes auf der Rufspannplatte bietet  den     Vorteil,    dass das Werkstück in eine neue       Bearbeitungsstellung    eingestellt werden kann,  ohne es aus dem Schraubstock auszuspannen.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Schraubstock - Untersatz, gekennzeichnet durch eine feste Grundplatte, welche einen Ring und auf diesem Ring eine um dessen Achse drehbare Rufspannplatte für den Schraubstock aufweist, in welcher Rufspann platte ein von seitwärts betätigbares Organ angeordnet ist, das mit auf den Ring ein wirkenden Klemmgliedern derart in Wir kimgsverbindung steht, dass bei Betätigung des Organes die Rufspannplatte relativ zum Ring feststellbar ist.
    <B>UNTERANSPRÜCHE:</B> 1. Schraubstock-Untersatz nach Patentan spruch, dadurch gekennzeichnet, dass das Or gan auf einer horizontalen, in. der Rufspann platte gelagerten und seitwärts aus dieser herausgeführten Achse angeordnet ist und im Bereich einer vertikal beweglichen Scheibe liegt, welche mit den Klemmgliedern derart in Wirkungsverbindung steht, dass bei Ab wärtsbewegung der Scheibe die Klemmglie der in ihre Wirkstellung bewegt werden.
    2. Schraubstoek-Untersatz nach Patentan spruch und Unteranspruch 1, dadurch gekenn zeichnet, dass das Organ ein Doppelnocken (24) ist und die denselben tragende Achse (25) zwei Handgriffe (27) trägt, derart, dass durch Drehen der Achse in der einen oder andern Richtung mit dem einen oder andern Handgriff die Betätigung der Klemmglieder bewirkbar ist.
    3. Schraubstoek-Untersatz nach Patentan spruch und den Unteransprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet., dass die Klemm glieder zweiarmige Hebel (18) sind, die mit dem einen Arm in den Bereich der vertikal beweglichen Scheibe (19) und mit dem an dern Arm unter einen einwärts vorstehenden, am innern Umfang des die Aufspannplatte tragenden Ringes angeordneten Kranz (8b) ragen.
    4. Sehraubstoek-Untersatz nach Patentan spruch und den Unteransprüchen 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass die Klemm hebel (18) je an einem in der Aufspann- platte (10) verschiebbar geführten Kloben befestigt sind, der mit einem Haken über die Aufspannplatte nach oben ragt, um den Fuss des auf der Aufspannplatte verschiebbar aufgesetzten Sehraubstoekes zu erfassen, das Canze derart,
    dass mittels der Klemmhebel gleichzeitig sowohl die Aufspannplatte auf dem Ring als auch der Schraubstock auf der Aufspannplatte festgehalten oder gelöst werden kann. 5. Sehraubstock-Untersatz nach Patentan spruch und den Unteransprüchen 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, dass die Klemm hebel (18) je auf einem Halbkugelkopf (17a) einer von unten in den Kloben (14) ge schraubten Schraube (17) gelagert sind.
    6. Sehraubstoek-Untersatz nach Patentan spruch und den Unteransprüchen 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, dass die Schraube (17) mit dem auf ihrem Halbkugelkopf (17a) gelagerten Klemmhebel (18) durch eine fe dernde Rasthaltung (21, 22) derart verbun den ist, dass sie nur unter i;beinvindung der Rasthaltung drehbar ist. 7. Schraubstock-Untersatz nach Patentan spruch und den Unteransprüchen 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, dass der Kloben (14) auf einem in der Aufspannplatte (10) ange ordneten Teil (16) federnd abgestützt ist.
    B. Schraubstock-Untersatz nach Patentan spruch und den Unteransprüchen 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, dass der Ring (8) um eine zur Grundplattenebene parallele Achse (5) schwenkbar auf der Grundplatte (1) gelagert und in verschiedenen Schwenk lagen in bezug auf letztere feststellbar ist.
    9. Schraubstock-Untersatz nach Patentan spruch und den Unteransprüchen 1 bis 8, dadurch gekennzeichnet, dass die Grundplatte (1) zwei Lageraugen (2) aufweist, in denen je eine Lagerbüchse (3 bzw. 4) mit koni schem Ansatz axial verschiebbar angeordnet ist, welche Lagerbüchsen mittels der als Schraube ausgebildeten Achse (5) miteinan der verbunden sind und mit ihren konischen Ansätzen in konisch ausgebohrte Hülsen (7) ragen, die in einem Lagerrohr (8a) des Rin ges (8) festsitzen, das Ganze derart, dass durch Drehen der Achsschraube (5)
    die La gerhülsen (7) gegenüber den Lagerbüchsen (3 bzw. 4) und damit auch der Ring (8) gegenüber der Grundplatte (1) in jeder be liebigen Lage feststellbar ist. 10. Schraubstock-Untersatz nach Patent anspruch und den Unteransprüchen 1 bis 9, dadurch gekennzeichnet., dass die Aufspann- platte (10) auf ihrer obern Fläche mit einer Führung für den Schraubstock versehen ist.
    11. Schraubstock-Untersatz nach Patent anspruch und den Unteransprüchen 1 bis 10, dadurch gekennzeichnet, dass die Grösse der Zierdrehung der Aufspannplatte (10) auf dem Ring (8) mit Hilfe einer Marke (28) auf dem einen Teil und einer Einteilung am andern Teil ablesbar ist.
CH260930D 1946-12-24 1946-12-24 Schraubstock-Untersatz. CH260930A (de)

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