CH249671A - Verfahren und Messerkopf zur Herstellung von Feilwerkzeugen. - Google Patents

Verfahren und Messerkopf zur Herstellung von Feilwerkzeugen.

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CH249671A
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Ag Fibra
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Ag Fibra
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B23MACHINE TOOLS; METAL-WORKING NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • B23DPLANING; SLOTTING; SHEARING; BROACHING; SAWING; FILING; SCRAPING; LIKE OPERATIONS FOR WORKING METAL BY REMOVING MATERIAL, NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • B23D73/00Making files or rasps

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Milling Processes (AREA)

Description


  Verfahren und Messerkopf zur Herstellung von Feilwerkzeugen.    Nach dem Verfahren zur Herstellung von  Feilwerkzeugen gemäss der Erfindung werden  an einem     fortlaufend    bewegten Werkstück  die Messer eines fortlaufend bewegten Mes  serkopfes periodisch vorübergehend zum An  griff gebracht.  



  Es     gestattet    dies eine     ununterbrochene          Arbeitsweise    bei der Herstellung eines     Feil-          werkzeuges,    was gegenüber der bekannten       Arbeitsweise    mit periodischer Schaltung des  Werkstückes die     Einsparung    von Arbeits  zeit und eine entsprechende Erhöhung der       Arbeitsleistung    ergibt.  



  Zur Durchführung dieses Verfahrens ist.  ein ebenfalls Gegenstand der Erfindung bil  dender Messerkopf vorgesehen, dessen Mes  ser hinsichtlich ihrer Schneiden sowohl in der  Axrichtung des rundlaufenden Messerkopfes  als auch radial zueinander versetzt an  geordnet sind.  



  Das erfindungsgemässe Verfahren soll bei  spielsweise an Hand der teilweise schema  tischen Zeichnung näher erklärt werden,  welche ein Ausführungsbeispiel des Messer  kopfes gemäss .der Erfindung veranschaulicht.  



  Fig. 1 zeigt den Messerkopf in Unter  ansicht zu Fig. 2;  Fig. 2 ist eine Seitenansicht des in Ar  heitsstellung befindlichen Messerkopfes;  Fig. 3 zeigt in einer auf die Fig. 2 ab  gestimmten Seitenansicht ein Werkstück zur  Erklärung des Arbeitsvorganges und  Fig. 4 ist eine Oberansicht zu Fig. 3.  <B>Es</B> bezeichnet 1 den Messerkopf, welcher    mit seiner Achse 2 an einem (nicht gezeich  neten) Träger zu lagern und zwecks Benut  zung in Drehung zu setzen ist, so dass er in  der in Fig. 1 und 2 mittels eines Pfeils an  gedeuteten     Richtung    umläuft. In den rund  laufenden Messerkopf 1 sind sechs gleich  mässig auf den Umfang des Messerkopfkör  pers verteilte Messer I bis VI lösbar einge  setzt.

   Diese Messer I bis VI sind hinsicht  lich ihrer Schneiden in der Axrichtung des  Messerkopfes zueinander derart versetzt an  geordnet, dass die     zwischen    der     ersten     Schneide I und der letzten Schneide VI lie  genden Schneiden II, III, IV, V die axiale  Versetzung     zwischen    der ersten Schneide I  und der letzten Schneide VI gleichmässig  unterteilen; dies ist in Fig. 2, in welcher  zwecks besserer Übersicht von den Messern  V und VI nur die Spitzen angegeben sind,  durch die zur untern     Planfläche    des Messer  kopfes 1 parallelen, gestrichelten Linien VII,  die gleichen- Abstand voneinander haben, an  gegeben.

   Die Schneide I hat von der Unter  seite des     Messerkopfkörpers    den     kleinsten,    die  Schneide     VI    den grössten Abstand. Die Mes  ser I bis     VI    sind ausserdem am Messerkopf 1  radial     zueinander    versetzt angeordnet, derart,  dass die zwischen der ersten Schneide I und  der letzten Schneide     VI    liegenden Schneiden       II,        III,    IV, V die radiale Versetzung zwi  schen der ersten Schneide I und der letzten  Schneide     VI    gleichmässig unterteilen.

   Die  Schneide I hat den grössten und die Schneide       VI    den kleinsten radialen Abstand,      In Fig. 3 und 4 ist ein zur Herstellung  einer Flachfeile bestimmtes längliches Werk  stück 3     gezeichnet.    Zu der zu bearbeitenden  waagrechten Oberseite desselben     wird    der  Messerkopf 1 schräg     ,gestellt,    so dass er im  Sinne der Fig. 2 geneigt ist. Ferner werden  Messerkopf 1 und Werkstück 3 so zueinander       eingestellt,    dass beim Drehen des Messer  kopfes 1     dessen    Messer I demzufolge auch  die übrigen Messer II-VI am Werkstück 3  zum Angriff bezw. zur Spanentnahme kom  men.

   Die     Einstellung    des Messerkopfes 1 in  bezug auf seine     Neigung    und seinen Abstand  zum     Werkstück    1 richtet sich nach der im  Werkstück 3     beabsichtigten        totalen    Tiefe und  Breite der     Zahnung,    und es sind selbstver  ständlich auch die Messer- I bis VI gegen  seitig hinsichtlich ihrer Schneiden am Mes  serkopf dementsprechend axial einzustellen.

    Messerkopf 1 und     Werkstück    3 sind weiter  hin in bezug auf die     Längsmittellinie    des  Werkstückes in     bestimmter    Weise zuein  ander einzustellen, wie sich aus nachfolgen  den     Erklärungen    ergibt.  



  Das Werkstück 3 wird beim Arbeitsvor  gang in seiner Längsrichtung, z. B.     mittels     eines Aufspanuschlittens, ununterbrochen  gleichmässig in der in Fig. 4 eingezeichneten       Pfeilrichtung    geradlinig verschoben. Dabei  wird durch das Messer I des ununterbrochen  gleichmässig umlaufenden Messerkopfes 1 auf  der Oberseite des Werkstückes 3 ein erster  Span abgenommen, so dass am     Werkstück    3  eine Rille 4 (Fix. 4) entsteht, welche nach       Massgabe    der Gestalt der Schneide     des    Mes  sers I beim     angenommenen    Beispiel die Form  eines in Fig. 3 schraffierten kleinen Drei  eckes a, b, c erhält, und nach Fig.

   4 in der       Querrichtung    des     Werkstückes    3 bogen  förmig verläuft. Der dreieckige     Querschnitt     der Rille 4 wird durch die     dem    Messer I  im Arbeitsgang nachfolgenden Messer II bis  VI des Messerkopfes 1 unter Verlegung und  Verlängerung der Seiten a-c-b genannten  Dreiecks allmählich     vergrössert,    wobei der       Querschnitt    der     Rille    4 schliesslich, nämlich  nachdem Angriff bezw. Durchlauf des Mes  sers VI, die Form eines entsprechend grossen    Dreieckes bekommt.

   In Fig. 3 ist dieses  Dreieck, wie es sich in der     mittleren    Längs  zone des Werkstückes 3 ergibt,     punktiert    an  gegeben     und    mit<I>A, B,</I> C bezeichnet; aus der  ursprünglich an gleicher Stelle am     Werk-          stück    3 durch das Messer I des Messer  kopfes 1 erzeugten kleinen dreieckigen     Rille     <I>a, b,</I> c ist     also        schliesslich    die grosse dreieckige  Rille<I>A, B,</I> C entstanden.

   Die Tiefe dieser  grösseren Rille<I>A, B,</I> C     übertrifft    diejenige  der kleineren Rille<I>a, b,</I> c nach Massgabe des  Unterschiedes, welcher zwischen den Messern  I und VI in bezug auf den Abstand ihrer       Schneiden    zur Planfläche des Messerkopfes 1  besteht und somit der Versetzung dieser  Messer in     axialer    Richtung des Messerkopfes  1 entspricht.

   Die     Zahnlücken    sind am brei  testen     in.    der     mittleren    Längszone des Werk  stückes und haben die geringste Breite an  den     Längsrändern    des     Werkstückes.    Die  Breite der Zahnlücken ist     unter    anderem ab  hängig von der zeitlichen Aufeinanderfolge,  in welcher die Messer I und VI, also das  erste und letzte Messer der Messergruppe, am  Werkstück zum Angriff kommen.  



  Auf .die beschriebene Weise wird auf dem  Werkstück 3     in    gleichmässiger Aufeinander  folge Zahn um Zahn ausgefräst,     indem    das  Messer I nach der Durchquerung des Werk  stückes jeweils wieder an einer noch unbe  arbeiteten Stelle des Werkstückes zum An  griff kommt und die übrigen Messer II-VI  die begonnene Fräsarbeit fortsetzen und be  endigen. Es ist deshalb die     Oberseite    des       Werkstückes    in der vorgesehenen Weise ver  zahnt, wenn das: Werkstück     hinsichtlich    des  Messerkopfes einen Durchlauf ausgeführt  hat.

   Damit die die obern Kanten (A, B) der  Zähne bildenden Bogen, welche Ellipsen dar  stellen, symmetrisch zur Längsmittelebene D  (Fix. 4) des Werkstückes 3 zu liegen kom  men, wird der Messerkopf bezüglich seiner       Axe    E (Fix. 4) um     ein    gewisses Mass aus  der Ebene D versetzt, um der     Vorschubbewe-          gung    des     Werkstückes.Rechnung    zu tragen;

    der im     erwähnten    Sinne bogenförmige Ver  lauf der     Feilenzähne    wird     bekantlich    ge  wählt,     um,        beirr.        Feilen        Seitendruck    zu     verr#         meiden und dadurch einen gleichmässigen  Feilenstrich zu ermöglichen.  



  Von der am Messerkopf 1 vorgesehenen  Messergruppe kann das zur Fertigstellung  des einzelnen Zahnes dienende Messer, beim  beschriebenen Ausführungsbeispiel das Mes  ser VI, so gestaltet sein, dass es am Werk  stück nur noch einen verhältnismässig     feinen     Span abnimmt, um dem Zahn ein möglichst  genaues Profil zu geben, während durch die  vorher am Werkstück zum Angriff kom  menden Messer eine mehr oder weniger grobe  Spanabnahme erfolgen kann.  



  Ein Messerkopf der     beschriebenen    Art  kann grundsätzlich     ebenso    gut zum Aus  fräsen von Zähnen an Rundscheiben und  Ringen oder ähnlichen Werkstücken verwen  det werden zwecks Herstellung von Peil  scheiben bezw. Feilringen oder ähnlichen  Feilwerkzeugen; die Rundscheibe bezw. der  Ring wird beim Arbeitsvorgang ununter  brochen um die eigene Axe gedreht.  



  Selbstverständlich kann die Anzahl der  vom Messerkopf getragenen Messer     verschic-          den    gewählt werden, je nach der Anzahl der  zur Erzeugung des einzelnen Zahnes vorge  sehenen Spanabnahmen. Die Messer können  am Messerkopf in radialer Richtung des  selben auch so angeordnet sein, dass sie zu  sammen vom ersten bis zum letzten Messer  der Gruppe im Sinne einer Spirale liegen,  welche in bezug auf den Arbeitsvorgang am  Messerkopf radial von innen nach, aussen ver  läuft, statt umgekehrt wie beim beschrie  benen Beispiel. Der Angriff der Messer am  Werkstück kann aber auch in anderer Weise  als erklärt durch entsprechend versetzte An  ordnung .der Messer am Messerkopf erfolge;.  Das Profil der Verzahnung kann natürlich  durch entsprechende Ausbildung der Messer  schneiden sehr verschieden gewählt werden.

    



  Es ist auch nicht gesagt, dass die Messer  Bestandteile für sich bilden müssen, sondern  sie können unter Umständen mit ihrem Trä-    ger ein einziges Stück bilden, je nach der  für den Messerkopf gewählten Bauart. Fer  ner brauchen die Messer nicht gleichmässig  auf den Umfang des Messerkopfkörpers ver  teilt zu sein, sondern ihre Verteilung kann un  gleichmässig sein; ferner können die Messer  am Messerkopfkörper sowohl in radialer als  auch in axialer Richtung in bezug aufein  ander ungleichmässig versetzt sein.

Claims (1)

  1. <B>PATENTANSPRÜCHE:</B> I. Verfahren zur Herstellung von Feil- werkzeugen,dadurch gekennzeichnet, dass an einem fortlaufend bewegten Werkstück die Messer eines fortlaufend bewegten Messer kopfes periodisch vorübergehend zum An griff gebracht werden. II. Messerkopf zur Durchführung des Verfahrens nach Patentanspruch I, gekenn zeichnet durch Messer, welche hinsichtlich ihrer Schneiden sowohl in der Axrichtung des rundlaufenden Messerkopfes als auch radial zueinander versetzt angeordnet sind. UNTERANSPRÜCHE 1..
    Messerkopf nach Patentanspruch II, dadurch gekennzeichnet, dass die Schneiden der auf den Umfang des Messerkopfkörpers verteilten Messer in der Axrichtung des Mes serkopfes derart zueinander versetzt ange ordnet sind, dass die zwischen der ersten und der letzten Schneide liegenden Schneiden die axiale Versetzung zwischen der ersten und der letzten Schneide unterteilen. 2.
    Messerkopf nach Patentanspruch II, dadurch gekennzeichnet, dass die Schneiden der auf den Umfang des Messerkopfkörpers verteilten Messer radial derart zueinander versetzt angeordnet sind, dass die zwischen der ersten und der letzten Schneide liegenden Schneiden die radiale Versetzung zwischen der ersten und der letzten Schneide unter teilen.
CH249671D 1946-05-28 1944-03-02 Verfahren und Messerkopf zur Herstellung von Feilwerkzeugen. CH249671A (de)

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Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US4975002A (en) * 1986-09-06 1990-12-04 Mapal Fabrik Fur Prazisionswerkzeuge Dr. Kress Kg Boring tool for coarse and fine machining
US5803678A (en) * 1995-06-20 1998-09-08 American Saw & Mfg. Company Hole cutting tools

Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US4975002A (en) * 1986-09-06 1990-12-04 Mapal Fabrik Fur Prazisionswerkzeuge Dr. Kress Kg Boring tool for coarse and fine machining
US5803678A (en) * 1995-06-20 1998-09-08 American Saw & Mfg. Company Hole cutting tools

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