CH247441A - Verfahren zur Herstellung eines ungesättigten Ketons. - Google Patents

Verfahren zur Herstellung eines ungesättigten Ketons.

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CH247441A
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    • C07C45/66Preparation of compounds having >C = O groups bound only to carbon or hydrogen atoms; Preparation of chelates of such compounds by reactions not involving the formation of >C = O groups by splitting-off hydrogen atoms or functional groups; by hydrogenolysis of functional groups by dehydration

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Description


  Verfahren zur Herstellung     eines    ungesättigten     Ketons.       Die Erfindung bezieht sich auf die Her  stellung des bekannten ungesättigten     Ketons     der Formel:  
EMI0001.0004     
    Die Verbindung ist ein wichtiges     Aus-          gangsmaterial    für die Synthese plastischer  Produkte und ähnlicher Stoffe. Ihre Herstel  lung erfolgte bisher hauptsächlich durch       Kondensation    von     Methyläthylketon    mit  Formaldehyd und Wasserabspaltung.

   Dieses  Verfahren besitzt gewisse     Unzukömmlichkei-          ten,    weil nicht vorausbestimmt werden kann,  in welche der beiden     Methylengruppen    der       Formaldehyd    eintreten wird.  



  Das vorliegende Verfahren beruht auf der  Verwendung des     3-Methyl-l-butin-3-ols    und  ist dadurch gekennzeichnet, dass man einer  seits ein hydratisierendes und anderseits     ein       dehydratisierendes     Mittel    zur     Einwirkung     bringt. Es wurde nämlich gefunden, dass bei  diesem Stoff mit jeder der     funktionellen     Gruppen Reaktionen durchgeführt werden  können, ohne dass die andere dabei angegrif  fen wird.

   Die     Wasserabspaltung    aus dem       Butinol    führt zum     entsprechenden    substituier  ten     Vinylacetylen,    das unter der     Einwirkung     gewisser Metallsalze,     wie    z. B.     Mercuri-,     Silber oder     Cadmiumsalze,    zum     ungesättigten          Keton        hydratisiert    werden kann. Es ist auch  möglich, im     Butinol    die     Dreifachbindung    in  der angegebenen Weise zu hydratisieren und  so das     Oxyketon    zu erhalten, das dann ent  weder z.

   B. mit Hilfe von     Phosphorpentoxyd     oder wasserfreier     Oxalsäure    oder katalytisch,  z. B. durch Überleiten über     aktivierte    Ton  erde, bei geeigneter     Temperatur    zwischen<B>300</B>  und 400  dehydratisiert werden kann. Diese       Reaktionen    können schematisch wie folgt       dargestellt    werden:  
EMI0001.0038     
    
EMI0002.0001     
    Der     Endstoff    ist ein     Isomeres    des Aus  gangsstoffes.  



  Das so, erhältliche,     ungesättigte    Beton  zeigt die für diese Verbindungsklasse nor  malen Reaktionen, es reagiert     mit    gelösten       Organomagnesiumverbindungenhauptsächlich     in     1,4-Stellung    mit     Arylhydrazinen    unter  Bildung     eines        Pyrazolderivates    usw.

       Eine     der     wichtigsten,        Reaktionen    dieses     Ketons     ist seine Umwandlung in     Methacrylsäure,     die     stattfindet,        wenn    das Beton mit     wäss:-          rigen        Hypochloritlösungen    behandelt wird.

      <I>Beispiel 1:</I>       Herstellung   <I>von</I>     Methovinyl-acetylen.     Der     Kohlenwasserstoff    wird durch     Dehydra-          tisierung    von     3-Methyl-l-butin-3-ol    in irgend  einer     geeigneten        Weise    z. B. wie folgt her  gestellt     (siehe        Reaktion    A)  In einem mit     Rührer    und     Rückflusskühler          versehenen    Gefäss erhitzt man 3 kg 30%ige  Schwefelsäure und 2 kg     Methylbutinol    auf  83 .

   Bei dieser Temperatur beginnt das     Me-          thovinylacetylen    zu destillieren; seine Bil  dung ist von     einer    spontanen Temperatur  erhöhung auf 90  begleitet. Die Ausbeute ist  <B>60%</B> der Theorie;     Sdp.    34 .  



       Hydratisation   <I>von</I>     Methovinylacetylen.     100 g     Methovinylacetylen    werden     in    einer  Lösung von 13,2g     Mercurisulfat    in 500     cms     Wasser suspendiert und in     einem    Druckgefäss  eine     Stunde    auf 100 erhitzt (siehe Reak  tion B).  



  Bei dieser Reaktion     bildet    sich zunächst       beim    Vermischen eine     gelatinöse,    gelbe Addi  tionsverbindung, die später verschwindet und  sich in den flüssigen Produkten auflöst.  



  Die Reaktionsmasse scheidet sich in zwei  Schichten. Die untere ist die     Qluecksübersalz-          lösung    und die obere das Reaktionsprodukt.  Letztere wird abgetrennt,     mit    Wasser ge-    waschen, getrocknet und     destilliert,    vorzugs  weise in Gegenwart einer Spur     Hydrochinon,     zur Verhinderung von     Oxydations-    und     Poly-          merisationserscheinungen.    Nach     einer    kleinen       Fraktion,    die aus     unverändertem    Ausgangs  material besteht.,

       destilliert    bei 95     bis    96   das     3-Methyl-3-buten-2-on    der Formel.  
EMI0002.0064     
    Es ist eine farblose Flüssigkeit, die     in     Gegenwart von     Hydrochinon    beständig ist  und     eine    ausgeprägte     Tränenreizwirkung    be  sitzt.  



  Die Ausbeute ist fast quantitativ, berech  net     auf    den in Reaktion getretenen Kohlen  wasserstoff     (Methovinylacetylen).       <I>Beispiel 2:</I>       Dehydration   <I>von</I>     3-Methyl-3-oxy-2-buta-          non.    340 g     Phosphorpentoxyd    werden bei 0   in eine Mischung von 600 g     3-Methyl-3-oxy-          2-butanon,    hergestellt durch     Hydratisierung     von     3-Methyl-l-butin-3-ol    (siehe Reaktion C)  und 5 g     Hydrochinon,        eingerührt.    Die Tempe  ratur steigt spontan (z. B. auf etwa 10 ).

    Wenn die Temperatur wieder auf 0  gefallen  ist, erhitzt man die Mischung am     Rückfluss     3 Stunden auf 80  und destilliert dann direkt  (siehe     Reaktion    D). Das     3-Methyl-3-buton-          2-on    siedet bei 79 , Ausbeute fast quantitativ.  Es wird durch Herstellung eines bei 42     bis     43  schmelzenden     Oxims        charakterisiert.  

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Verfahren zur Herstellung des ungesät tigten Ketons der Formel: EMI0002.0089 aus der Verbindung der Formel: EMI0003.0001 dadurch gekennzeichnet, dass man einerseits ein hydratisierendes und anderseits ein de hydratisierendes Mittel zur Einwirkung bringt. UNTERANSPRÜCHE: 1. Verfahren nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass man zunächst ein dehydratisierendes Mittel und hernach ein hydratisierendes Mittel zur Einwirkung bringt. 2.
    Verfahren nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass man zunächst ein hydratisierendes und hernach ein dehydrati- sierendes Mittel zur Einwirkung bringt. Verfahren nach Patentanspruch und Unteranspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass als Dehydratisierungsmittel Schwefel säure und als Hydratisierungsmittel wässri- ges Mercurisulfat verwendet wird. 4.
    Verfahren nach Patentanspruch und Unteranspruch, 2, dadurch gekennzeichnet, dass als Dehydratisierungsmittel Phosphor pentogyd verwendet wird. 5. Verfahren nach Patentanspruch und Unteranspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass als Dehydratisierungsmittel wasserfreie Ogalsäure verwendet wird.
CH247441D 1943-04-01 1945-03-20 Verfahren zur Herstellung eines ungesättigten Ketons. CH247441A (de)

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