CH247155A - Einrichtung für die Sicherung von Zugseinfahrten in Stationen. - Google Patents
Einrichtung für die Sicherung von Zugseinfahrten in Stationen.Info
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- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B61—RAILWAYS
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Description
Einrichtung für die Sicherung von Zugseinfahrten in Stationen. Bei den schweizerischen Vollbahnen, aber auch bei Nebenbahnen, ist es im allgemeinen üblich, die Ausfahrten dadurch zu sichern, dass der einmal gezogene Fahrstrassenhebel nur dann zurückgenommen werden kann, wenn der Zug die äusserste Weiche mit seiner letzten Achse befahren hat. Es wird dadurch erreicht, dass die durch den Fahrstrassenhebel festgehaltenen Weichenhebel und Hebel feind licher Signale oder feindlicher Fahrstrassen nicht bewegt werden können, bis die Fahrt tatsächlich beendigt ist.
Der Schütz der Fahrt reicht somit von ihrem Beginn bis zu ihrem Ende. Bei den Einfahrten in die Stationen hat man eine Sicherung ähnlicher Art bisher weggelassen mit dem Einwand, dass, es immer möglich sein müsse, die einmal eingestillte Einfahrt zurückzunehmen wegen der evtl. nachträglich erforderlich werdenden Ände rungen in der Reihenfolge verschiedener Fahrten oder aus andern betrieblichen Grün den.
Um doch zu verhindern, dass die Fahr strasse zu früh zurückgenommen wird, oder aus Irrtum vorzeitig zurückgenommen wird, wurde die Rücknahme des Fahrstrassenhebels bei den elektrischen Schalterwerken von der gleichzeitigen Betätigung einer sogenannten Betriebsauflösetaste abhängig gemacht.
Da durch, dass der Beamte sowohl den, Fahr strassenschalter als auch die Taste betätigen muss, wird er auf die Besonderheit seiner Handlung aufmerksam gemacht. Wie sich jedoch gezeigt hat, werden da durch Unfälle nicht vermieden, da unter Um ständen durch Irrtum eine Fahrstrasse auf gelöst wird, nachdem der Zug beim Einfahr signal schon vorbeigefahren ist und somit nicht mehr aufgehalten werden kann.
Im Moment, wo der Fahrstrassenhebel jedoch zurückgenommen wurde, ist es möglich, wie der Weichen umzustellen und feindliche Fahrstrassen einzustellen, so dass der dann einfahrende Zug gefährdet ist.
Eine Möglichkeit, die Auflösung der Ein- fahr-Fahrstrasse auf ähnliche Weise von der Zugsfahrt abhängig zu machen, wie dies bei der Ausfahr-Fahrstrasse geschieht, besteht also nicht. Dagegen ist schon vorgeschlagen worden, eine isolierte Gleisstrecke von der, äussersten Weiche bis zum Signal hinaus zu ziehen und die Möglichkeit der Auflösung der Einfahr-Fahrstrasse davon abhängig zu machen, dass diese isolierte Strecke von Achsen frei ist. Dies. würde bedeuten, dass die;
Fahrstrasse jederzeit aufgelöst werden kann, wenn der Zug am Einfahrsignal noch nicht vorbeigefahren ist.
Ist er jedoch am Signal vorbeigefahren, so dass er. also durch die nachträgliche Haltstellung des Einfahrsignals nicht- mehr aufgehalten werden könnte, so hält er, dadurch, dass er die Isoliemstrecke belegt, die Fahrstrasse fest und verhindert dadurch einen Unfall.
Diese Lösung hat je doch den Nachteil, dass sie sehr teuer ist, da i zwei Kabeladern zum Einfahrsignal und zwei weitere bis zur äussersten Weiche ge- bögen werden müssen.
Sofern die Schienen auf Eisenschwellen liegen, müssen ausserdem besondere Vorkehrungen getroffen werden, um die beiden Schienen voneinander zu iso lieren, wodurch ebenfalls wieder. eine erheb liche Verteuerung entsteht.
Die vorliegende Erfindung imgeht nun diese Schwierigkeit dadurch, dass vor dem Einfahrsignal eine vom Zug zu betätigende Kontakteinrichtung vorhanden ist, durch de ren Betätigung die Festlegung der Einfahr- Fahrstrasse herbeigeführt wird.
Um die Fest legung der Fahrstrasse während der ganzen Fahrtdauer des Zuges zwischen Einfahrsignal und erster Weiche sicherzustellen, obwohl keine durchgehende Isolierung mehr vorhan den ist, können Ausführungsbeispiele der Einrichtung nach der Erfindung mit einem von der Kontakteinrichtung betätigten Relais mit einem Selbsthaltekontakt ausgerüstet werden, wobei die Schaltung dieser Aus- führungsbeispiele eine solche ist,
dass das er- wähnte Relais, sobald es einmal betätigt wurde, in seiner angezogenen Lage hängen bleibt, bis durch eine weitere Kontakteinrich- tung an der ersten Weiche die Unterbrechung des Haltestromkreises herbeigeführt und die Auflösung der Fahrstrasse ermöglicht wird.
Dieser letztere Vorgang der Auflösung der Fahrstrasse an der ersten Weiche entspricht genau dem Vorgang der Auflösung der Fahr-. strasse bei der Ausfahrt, wie dies bisher üblich war.
Die Kontakteinrichtung kann z. B-. aus einer kurzen isolierten Schiene bestehen, die übern eine Ader mit dem Stellwerk verbunden ist. Dort wo die Anwendung auch einer kur zen isolierten Schiene nicht möglich isst, kann als Kontakteinrichtung ein Pedal, d. h. eine Einrichtung mechanischer Bauart, verwendet werden.
Die Pedale, die bei grossen Geschwin digkeiten zu gewissen Schwierigkeiten An lass geben, können jedoch auch durch einen Quecksilber-Schienenkontakt als Kontaktein richtung ersetzt -,werden. Schliesslich ist es noch denkbar, dass die vom Zug zu betäti- gende Kontakteinrichtung aus einer magne tischen; induktiv wirkenden Einrichtung be steht, ähnlich wie die Magnete der Zugsiche rungseinrichtung, oder auch wie die Magnete der Impulsgeber für Achszählung.
Claims (1)
- PATENTANSPRUCH: Einrichtung für die Sicherung der Zugs einfahrten in Stationen, dadurch gekennzeich net, dass vor dem Einfähneignal eine vom Zug zu betätigende Kontakteinrichtung vorhanden ist, durch deren Betätigung die Festlegung der Einfahr-Fahrstrasse herbeigeführt wird.UNTERANSPRÜCHE: 1. Einrichtung gemäss Patentanspruch, dadurch -gekennzeichnet, dass die' Kontakt einrichtung aus einer isolierten Schiene be steht, die über eine Ader mit dem Stellwerk verbunden ist.2. Einrichtung gemäss Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet; däss ein Pedal als Kontakteinrichtung vorgesehen ist.Einrichtung gemäss Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass ein. Quecksilber- schienenkontakt als- Kontakteinrichtung vor handen ist. 4. Einrichtung gemäss Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die Kontaktein- richtung .aus einer magnetischen, induktiv wirkenden Einrichtung besteht.
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| CH247155T | 1945-11-12 |
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| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| CH247155A true CH247155A (de) | 1947-02-15 |
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| CH247155D CH247155A (de) | 1945-11-12 | 1945-11-05 | Einrichtung für die Sicherung von Zugseinfahrten in Stationen. |
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| CH (1) | CH247155A (de) |
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- 1945-11-05 CH CH247155D patent/CH247155A/de unknown
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