CH243221A - Anzünder für Schweissbrenner. - Google Patents

Anzünder für Schweissbrenner.

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CH243221A
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spring
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Schaerer Fritz
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Schaerer Fritz
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  Anzünder für Schweissbrenner.    Gegenstand der vorliegenden Erfindung  ist ein Anzünder für Schweissbrenner, mit       einem    mit Feuersteinen     zusammenwirkenden          Feilenrad,    das von einer durch eine     Sparm-          und        Ausklinkvorrichtung    unter     Spannung     setzbaren Feder angetrieben wird.  



  Nach der     Erfindung    ist die Spann- und       Ausklinkvorrichtung    mit einem Hebel ver  sehen, welcher derart ausgebildet und ange  ordnet ist, dass in der einen     Grenzstellung,     in welcher die     gespannte    Feder ausge  klinkt     wird    und der Antrieb des     Feilenrades     erfolgt, das ausladende Ende des Spann- und       Ausklinkhebels    gegen den vom Feuerstein  ausgehenden     Funkenstrahl    zu bewegt ist.

    Dank dieser Ausbildung bietet der erfin  dungsgemässe Anzünder den     Vorteil,    dass er  direkt mit dem Schweissbrenner bedient, das  heisst     gespannt    und ausgeklinkt werden  kann, so     dass    das Anzünden denkbar rasch  und mühelos bewerkstelligt werden kann.  



  In der Zeichnung ist     eine    beispielsweise  Ausführungsform des Erfindungsgegenstan  des dargestellt, und zwar zeigt:         Fig.    1 den Anzünder im Schnitt nach der  Linie I     I@    in     Fig.    3,       Fig.    2 einen der     Fig.    3     ähnlichen    Schnitt  mit einzelnen Teilen in     einer    andern Stellung,

         Fig.    3 einen     Schnitt    nach der Linie       III-III    in     Fig.    1 und       Fig.    4 einen     Schnitt    nach der Linie       IV-IV    in     Fig.    3.  



  In dem dargestellten Beispiel     bezeichnet     1 ein mittels     Schrauben    2 an einer Wand 3       befestigtes    Metallgehäuse. In diesem     Gehäuse     ist eine Welle 4 drehbar gelagert. Mit 5 ist  ein bügelförmiger Spann- und     Ausklink-          hebel    bezeichnet, dessen     Schenkelenden        5a     fest in der Welle 4 stecken. Im Innern des  Gehäuses 1 ist ein Arm 6 angeordnet und  mittels eines Stiftes 7 mit der Welle 4 fest  verbunden. Zur Begrenzung der     Verschwen-          kungsbewegung    des Armes 6 sind im Ge  häuse zwei Anschläge 8 und 9 vorgesehen.

    Eine auf der Welle 4 gelagerte Schrauben  feder 10 ist bestrebt, den Bügel 5 in der aus       Fig.    3 ersichtlichen Lage zu     halten.    Mit 11  ist eine Schaltstange bezeichnet, welche an      ihrem einen Ende als Zahnstange 12 ausge  bildet ist. Am andern Ende der Schaltstange  11 sind zwei Zugfedern 13 befestigt, deren  andere Enden am Gehäuse 1 verankert sind.  Die     Federn    13 sind bestrebt, die Schaltstange  11 in der aus     Fig.    3 ersichtlichen Stellung zu  halten. Die Schaltstange ist mit einem  Nocken 14 versehen, welcher mit einem An  schlag 15 des Gehäuses 1 zum Zusammen  wirken bestimmt ist.  



  Die Zahnstange 12 steht im Eingriff  mit einem mit Sperrzähnen versehenen  Schaltrad 16. Dieses Schaltrad ist mit einem       Feilenrad    17 fest verbunden. Beide Räder 16  und 17 sitzen drehbar auf einer im Gehäuse  1 gelagerten Achse 18. Mit 19 ist eine mit  einem Schlitz 20     (Fig.    4) versehene, im  Innern des Gehäuses 1 angeordnete Hülse be  zeichnet, in welche eine Anzahl Feuersteine  eingefüllt ist, deren unterster, 21, an der Ver  zahnung des     Feilenrades    17 anliegt. Im  Innern des Gehäuses 1 ist weiter eine Feder  22 angeordnet, deren eines Ende 22a im  Schlitz 20 der Hülse 19 geführt ist und die  Feuersteine 21 gegen den verzahnten Um  fang des     Feilenrades    17 presst.  



  Die Handhabung und Wirkungsweise des  vorstehend beschriebenen Anzünders ist  folgende:  Soll das aus dem Schweissbrenner 23 aus  strömende Gas entzündet werden, so wird  der Brenner an den Bügel 5 gehalten, wie  dies aus     Fig.    3 ersichtlich ist. Nun wird  direkt.

   mit dem Brenner ein in Richtung des  Pfeils A wirkender Druck auf den Bügel 5  ausgeübt, wobei sich der Bügel in der ge  nannten Pfeilrichtung entgegen dem Druck  der Feder 10     verschwenkt.    Diese     Verschwen-          kungsbewegung    wird über die Welle 4 auch  dem Arm 6 mitgeteilt, dessen Nocken,     6tt.     gegen den Anschlag 24 der Schaltstange 11  stösst und diese dabei in Richtung des     in          Fig.    3 eingezeichnetem Pfeils B verschiebt,  wobei gleichzeitig die Federn 13 gespannt  werden.

   Bei fortschreitender     Verschwen-          kungsbewegung    des Bügels 5 und des Armes  6 im Sinne des eingezeichneten Pfeils A    stösst schliesslich der Nocken 6b des Armes 6  gegen die Schaltstange 11, wobei dieselbe in  Richtung des in     Fig.    3 eingezeichneten  Pfeils C     verschwenkt    wird, bis schliesslich  der Anschlag 24 der Schaltstange vom  Nocken     6a    abgleitet, wobei die Schaltstange  unter der Wirkung der Federn 13 schlagartig  in zum Pfeil B entgegengesetzter Richtung  zurückbewegt wird.

   Während dieser schlag  artigen Rückwärtsbewegung der Schalt  stange 11 wird das Schaltrad 16 von der  Zahnstange 12 ruckweise gedreht und da  durch die Verzahnung des     Feilenrades    17  rasch an dem     angepressten    Feuerstein 21 vor  beibewegt, wobei ein     Funkenstrahl    25 er  zeugt wird. Im Augenblick, in welchem die  Schaltstange 11 ausgeklinkt wird, das heisst  in welchem der Anschlag 24 vom     Nocken    6a  abgleitet, befindet sich das ausladende Ende  des Bügels 5 in der in     Fig.    3 strichpunktiert  eingezeichneten Stellung.

   Der Brenner 23  selbst befindet sich unmittelbar in der Nähe  des vom Feuerstein ausgehenden Funken  strahls, derart, dass das ausströmende Gas  direkt in den     Funkenstrahl    hineingeblasen  wird und sich dabei entzündet.  



  Die schlagartige     Rückwärtsbewegung    der  Schaltstange 11 wird in dem     Moment    unter  brochen, in welchem der Nocken 14 der  Schaltstange gegen den Anschlag 15 des Ge  häuses stösst, wie dies in     Fig.    2 dargestellt  ist.

   Nachdem sich das aus dem Brenner 23  ausströmende Gas am     Funkenstrahl    entzün  det hat., wird der Brenner vom Bügel 5 abge  hoben, wobei sich derselbe unter der Wir  kung der Feder 10 von selbst wieder in seine  Ausgangsstellung     zurückverschwenkt.    Hier  bei gleitet der Nocken 6b des Armes 6 von  der     Schaltstange    11 ab, so dass das aus  ladende Ende der Schaltstange in zum Pfeil  C entgegengesetzter Richtung zurück     ver-          schwenkt    wird,     bis    schliesslich der Anschlag  24 der Schaltstange wieder hinter den  Nocken     6a    des Armes 6 tritt, wie dies aus       Fig.    3 ersichtlich ist.

   In dieser Stellung liegt  der Arm 6 am Anschlag 9 an, während der  Nocken 24 sich am Anschlag 8 abstützt. Der  Anzünder ist nun     neuerdinzs    betriebsbereit.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Anzünder für Schweissbrenner, mit einem mit Feuersteinen zusammenwirkenden Feilen rad, das von einer durch eine Spann- und Ausklinkvorrichtung unter Spannung setz baren Feder angetrieben wird, dadurch ge kennzeichnet, dass die Spann- und Ausklink- vorrichtung einen Hebel aufweist, welcher derart ausgebildet und angeordnet ist, dass in der einen Grenzstellung, in welcher die ge spannte Feder ausgeklinkt wird und der An trieb des Feilenrades erfolgt,
    das ausladende Ende des Spann- und Ausklinkhebels gegen den vom Feuerstein ausgehenden Funken- strahl zu bewegt ist. UNTERANSPRÜCHE 1. Anzünder nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass der Antrieb des Feilenrades über eine federbelastete Schalt stange und ein Schaltrad erfolgt, wobei die Schaltstange mit einem Spann- und einem Ausklinknocken eines Armes in Wirkungs- verbindung steht, welch letzterer auf einer Welle sitzt, an welcher auch der Spann- und Auslösehebel angreift. 2.
    Anzünder nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass der Spann- und Ausklinkhebel als Bügel ausgebildet ist. 3. Anzünder nach Patentanspruch, wie in der Zeichnung dargestellt und mit Bezug auf diese beschrieben.
CH243221D 1945-04-27 1945-04-27 Anzünder für Schweissbrenner. CH243221A (de)

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