AT110881B - Reibzündvorrichtung für Gasbrenner. - Google Patents

Reibzündvorrichtung für Gasbrenner.

Info

Publication number
AT110881B
AT110881B AT110881DA AT110881B AT 110881 B AT110881 B AT 110881B AT 110881D A AT110881D A AT 110881DA AT 110881 B AT110881 B AT 110881B
Authority
AT
Austria
Prior art keywords
rod
gas
rack
stop
ignition device
Prior art date
Application number
Other languages
English (en)
Inventor
Vinzenz Wolf
Original Assignee
Vinzenz Wolf
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Vinzenz Wolf filed Critical Vinzenz Wolf
Application granted granted Critical
Publication of AT110881B publication Critical patent/AT110881B/de

Links

Landscapes

  • Preventing Unauthorised Actuation Of Valves (AREA)

Description


   <Desc/Clms Page number 1> 
 



  Reibzündvorrichtung für Gasbrenner. 



   Die Erfindung bezieht sich auf eine   Reibzündvorrichtung für   Gasbrenner bekannter Art, bei welcher mit dem Gashahn eine   Betätigungseinrichtung   für eine   Zündvorrichtung   verbunden ist, so dass beim Öffnen des Gashahnes das Gas selbsttätig zur Entzündung gebracht wird ; die Anordnung der Zündvorrichtung erfolgt derart, dass ein auf dem Küken des Gashahnes sitzender Anschlag gegen einen Anschlag einer unter Zugfederwirkung stehenden Stange wirkt, welche den Reibkörper oder den   Zündstein   trägt. 
 EMI1.1 
 beim Öffnen des   Gashalmes   zuerst mitgenommen und dann freigegeben, wonach beim   Schliessen   des Hahnes die beiden   Ansehläge   aneinander vorübergleiten. 



   Die Erfindung bezweckt, die den Zündkörper oder den Reibkörper tragende Stange weiter in die Spannstellung vorzuschieben, als dies durch die Verwendung der Ansehläge allein   möglich   wäre. Hiedurch wird die die Stange   zurückschnellende   Feder   beträchtlich   stärker gespannt, so dass die Sicherheit und   Stärke   der Zündung bedeutend erhöht wird. 



   Dieser Zweck wird gemäss der Erfindung dadurch erreicht, dass sowohl ein   Halmkiikensegment   als auch die Stange mit einer Verzahnung und mit einem Ansehlag derart versehen ist, dass beim Öffnen des Hahnes zunächst nur die aufeinandertreffenden Anschläge die   Stange vorwärts bewegen,   worauf die weitere   Vorbewegung   der Stange durch die Verzahnung des Kükensegments allein bewirkt wird, bis sie ausser Eingriff mit der Stange gelangt und diese federnd   zurückgeschnellt   wird. 



   Die   Verzahnung des Kükensegments   ist hiebei derart geformt, dass sie bei oder knapp vor Er- 
 EMI1.2 
 wobei der   Mitnehmer   des   Kükensegments   aus der Bahn des Ansehlages der Stange herausgedreht ist, so dass diese unter der Wirkung der Feder in ihre Ursprungslage   zurückkehren   kann. Durch die Feder wird auch ein   unerwünschtes   Öffnen des Gashahnes, z. B. durch zufälliges Hängenbleiben mit den Kleidern, verhindert, da beim Öffnen des Gashahnes die Wirkung dieser Feder überwunden werden muss. 



   In der Zeichnung ist der Erfindungsgegenstand in einer beispielsweisen Ausführungsform in Fig. 1 in Seitenansicht und in Fig. 2 und 3 in Draufsicht dargestellt, u. zw. zeigt Fig. 2 die Einrichtung bei geschlossenem und Fig. 3 bei offenem   Gasliahn bzw.   in der Zündstellung. 



   Mit dem durch einen Handgriff 1 zu betätigenden   Hahnküken   2 ist ein Zahnsegment 3 fest verbunden. In diesem Segment 3 ist ein   Anschlag   mit   abgeschrägter Unterfläche   lose eingelagert, welcher unter der   Wirkung einer Feder. 3 steht,   die den   Anschlag ständig nach unten   zu drücken trachtet. Eine Zahnstange 6 trägt den Zündstein 7, gegen welchen durch eine Feder 8 ein Reibrad 9 gedrückt wird, das durch die in eine der Kerben des Rades eingreifende Feder 16 gegen Drehung gesichert ist. Die Zahnstange 6 wird durch eine Feder 10 in der in Fig. 2 dargestellten Lage gehalten und trägt einen als Anschlag dienenden   Ansatz 12,   gegen den sich der Anschlag 4 stützt.

   Die Zahnstange 6 ist durch den Ansatz 12 und das Zahnsegment J verschiebbar und wird bei dieser   Bewegung   zwischen Rollen 13 geführt. Das Zahnsegment-3, die Zahnstange 6 und die damit verbundenen Teile sowie das Reibrad 9 sind in einem Gehäuse 14 eingeschlossen, welches eine Öffnung   16   besitzt, durch die die vom Reibrad 9 und dem Zündstein 7 erzeugte Zündfunkengarbe zu der Gaszündstelle gelangen kann. 



   Die Wirkungsweise der dargestellten Vorrichtung ist folgende : In der in Fig. 2 dargestellten Lage der Teile greift das   Zahnsegment. ? noch nicht   in die Verzahnung der   Zahnstange   6 ein. Wird das Hahn-   küken S   mittels des Handgriffes J im Uhrzeigersinn verdreht, so nimmt der Anschlag 4 den Ansatz 12 mit und verschiebt dadurch die Zahnstange 6 so weit in der Richtung des Pfeiles. 1, dass bei der weiteren 

 <Desc/Clms Page number 2> 

 Drehung des Handgriffes 1 das Zahnsegment 3 zum Eingriff mit der Verzahnung der Zahnstange 6 gelangt. Durch das Zusammenwirken des Segments 3 mit der Zahnstange 6 wird diese weiter in der Richtung des Pfeiles   A   bewegt.

   Das Segment 3 ist so ausgebildet, dass es in jener Stellung, in welcher der Gashalm ganz geöffnet ist (Fig. 3) bzw. schon etwas vor dieser Stellung, aus der Verzahnung der Zahnstange 6 heraustritt und die letztere dadurch freigibt, so dass diese unter der Wirkung der beim Vorgehen gespannten 
 EMI2.1 
 zwischen dem   Zündstein 7   und dem Reibrad 9 eine Funkengarbe erzeugt, die das ausströmende Gas zur Entzündung bringt. 



   Wird der   Gashat,   wieder in die   Abschlussstellung zurückgeführt,   so tritt die Verzahnung des Seg-   ments mit   jener der Zahnstange nicht in Berührung,   und es trifft unmittelbar vor Erreichung der Absehluss-   stellung der im Segment 3 gelagerte Anschlag 4 mit seiner   abgeschrägten     Unterfläche   auf den Ansatz   1 : 2   der Zahnstange 6 und wird entgegen der Wirkung der Feder 5 angehoben, welche ihn wieder in die in Fig. 1 gezeichnete Lage nach unten drüekt, sobald er den Ansatz 12 überfahren hat. 



   Bei dem dargestellten Ausführungsbeispiel ist an der Zahnstange 6 der Zündstein 7 befestigt, während der Reibkörper 9 im Gehäuse 14 gelagert ist. Selbstverständlich könnte auch umgekehrt der Zündstein am Gehäuse und der Reibkörper an der Zahnstange befestigt sein. In diesem Falle muss, damit die Funkengarbe ebenfalls gegen die Öffnung 15 gerichtet ist, die Zahnstange mit dem Reibkörper durch die Feder 10 gegen die Öffnung 15 hin gezogen werden. Die Anordnung kann beispielsweise derart erfolgen, dass die Befestigungsstelle der Feder 10 am Gehäuse rechts von der Befestigungsstelle an der Zahnstange 6 liegt und die Öffnungsbewegung des Hahnkükens entgegen dem Uhrzeigersinn gerichtet ist, so dass beim Öffnen des Gashahnes die Zahnstange nach links bewegt wird. Die Anordnung des Zahn- 
 EMI2.2 
 



   Es ist ferner   möglich,   die Funktion der beiden   Anschläge   4 und 12 derart zu vertauschen, dass der Anschlag des Zahnsegments fix und jener der Zahnstange federnd ausgebildet wird. Die Abschrägung ist dann zu der   Absehrägung   des Anschlages 4 der dargestellten   Ausführung   entgegengesetzt gerichtet.

Claims (1)

  1. PATENT-ANSPRUCH : Reibzündvorriehtung für Gasbrenner mit einer vom Hahnküken mittels federnd nachgiebiger Anschläge betätigten, unter Zugfederwirkung stehenden, den Reibkörper oder den Zündstein tragenden Stange, die beim Öffnen des Gashahnes zuerst mitgenommen und dann freigegeben wird, wonach beim Schliessen des Hahnes die beiden Anschläge aneinander vorübergleiten, dadurch gekennzeichnet, dass sowohl ein Hahnkükensegment als auch die Stange mit einer Verzahnung und mit einem Anschlag derart versehen ist, dass beim Öffnen des Hahnes zunächst nur die aufeinander treffenden Anschläge die Stange vorwärts bewegen, worauf die weitere Vorbewegung der Stange durch die Verzahnung des Kükensegments allein bewirkt wird,
    bis sie ausser Eingriff mit der Stange gelangt und diese federnd zurück- geschnellt wird.
AT110881D 1927-03-23 1927-03-23 Reibzündvorrichtung für Gasbrenner. AT110881B (de)

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
AT110881T 1927-03-23

Publications (1)

Publication Number Publication Date
AT110881B true AT110881B (de) 1928-10-10

Family

ID=3626682

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
AT110881D AT110881B (de) 1927-03-23 1927-03-23 Reibzündvorrichtung für Gasbrenner.

Country Status (1)

Country Link
AT (1) AT110881B (de)

Similar Documents

Publication Publication Date Title
AT110881B (de) Reibzündvorrichtung für Gasbrenner.
DE2933756C2 (de) Kugelkopfkupplung für Anhänger
DE506922C (de) Abzugvorrichtung fuer selbsttaetige Schusswaffen
DE328017C (de) Vorrichtung zur Seitenstreuung an Maschinengewehren
DE1782180A1 (de) Betaetigungsvorrichtung fuer das Raedchen eines Feuerzeuges
AT219461B (de) Spielzeugpistole für Knallkorken
DE566976C (de) Verkehrs- und diebessichere Schalt- und Bremsvorrichtung fuer Motorraeder
DE382344C (de) Reibteil, insbesondere fuer Benzinfeuerzeuge
AT286156B (de) Stopfvorrichtung fuer zigarettenhuelsen
DE448323C (de) Mit der Propellerwelle verbundene Steuerung fuer Maschinengewehre
DE403606C (de) Vorrichtung zum Verriegeln von Getrieben an Kraftfahrzeugen
DE613598C (de) Selbstladepistole mit einem aussenliegenden Spannhebel
DE337709C (de) Maltesergetriebe
DE169660C (de)
AT145563B (de) Vorrichtung zum Ausschalten eines Walzenklemmgesperres, insbesondere für den Antrieb von Freilaufnaben.
DE332495C (de) Teschinggewehr mit nach oben aufklappbarem Blockverschluss
AT78748B (de) Einrichtung zur selbsttätigen Hervorrufung von bestimmten und sich regelbar wiederholenden Tiefenstreuungen bei Maschinengewehren.
DE916266C (de) Kettenumschalteinrichtung fuer Fahrraeder
AT163469B (de) Zigarettendose mit Klappdeckel und eingebautem Feuerzeug
DE805091C (de) Taschenfeuerzeug
DE351892C (de) Pyrophor-Feuerzeug
DE1529126C3 (de) Gasanzünder
AT166265B (de) Mitnehmereinrichtung für Feuerzeug-Reibräder
AT124935B (de) Pyrophores Reibradfeuerzeug.
AT220407B (de) Automatisches Gasfeuerzeug