DE613598C - Selbstladepistole mit einem aussenliegenden Spannhebel - Google Patents
Selbstladepistole mit einem aussenliegenden SpannhebelInfo
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- DE613598C DE613598C DES111469D DES0111469D DE613598C DE 613598 C DE613598 C DE 613598C DE S111469 D DES111469 D DE S111469D DE S0111469 D DES0111469 D DE S0111469D DE 613598 C DE613598 C DE 613598C
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- 230000002040 relaxant effect Effects 0.000 claims 2
- 210000003323 beak Anatomy 0.000 description 6
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Classifications
-
- F—MECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
- F41—WEAPONS
- F41A—FUNCTIONAL FEATURES OR DETAILS COMMON TO BOTH SMALLARMS AND ORDNANCE, e.g. CANNONS; MOUNTINGS FOR SMALLARMS OR ORDNANCE
- F41A19/00—Firing or trigger mechanisms; Cocking mechanisms
- F41A19/06—Mechanical firing mechanisms, e.g. counterrecoil firing, recoil actuated firing mechanisms
- F41A19/42—Mechanical firing mechanisms, e.g. counterrecoil firing, recoil actuated firing mechanisms having at least one hammer
- F41A19/43—Mechanical firing mechanisms, e.g. counterrecoil firing, recoil actuated firing mechanisms having at least one hammer in bolt-action guns
- F41A19/47—Cocking mechanisms
Landscapes
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Description
- Selbstladepistole mit einem außenliegenden Spannhebel Das Hauptpatent 612 895 hat eine Selbstladepistole mit außenliegendem Spannhebel zum Gegenstand, bei der der vom Spannhebel betätigte Hahnwellenhebel und der Hahn in Drehrichtung mit der Hahnwelle fest verbunden sind, so daß die Spannung des Hahnes unmittelbar durch den außenliegenden Spannhebel erfolgen kann. Zum Entspannen dieser Pistole ist es aber erforderlich, gleichzeitig den Spannhebel und den Abzug zu bewegen.
- Die vorliegende Erfindung hat zum Zweck, eine fehlerhafte Bedienung der Waffe unmöglich zu machen, was dadurch erreicht wird, daß zum vom Abzug unabhängigen Entspannen des Hahnes durch den Spannhebel dieser beim Herunterdrücken zum Entspannen den gespannten Hahn an seiner Schlagbewegung hindert und durch beim Spannen des Hahnes unwirksame Zwischenglieder den Hahn durch Bewegung der Abzugsstange entrastet.
- Diese und weitere Merkmale gehen aus der Beschreibung an Hand der Zeichnung hervor. Es zeigen Fig. i die Hebelanordnung bei der Pistole gemäß der Erfindung in vergrößertem Maßstab und in gespannter Lage des Hahnes, Fig. 2 die in Fig. i gezeigte Hebelanordnung bei Beginn der Entspannung des Hahnes, Fig. 3 die Hebelanordnung in der entspannten Stellung des Hahnes, Fig. 4 eine etwas geänderte Ausführungsform einer Selbstladepistole gemäß der Erfindung.
- Die Pistole gemäß der Erfindung weist, wie die Pistole nach dem Hauptpatent, einen außenliegenden Spannhebel i auf, der, wenn der Hahn 2 die in Fig. 3 gezeigte entspannte Stellung einnimmt, beim Herunterdrücken in Richtung des Pfeiles mit seinem hinteren Ende 3 gegen den mit dem Hahn fest verbundenen Hahnwellenhebel4 wirkt und den Hahn in die gespannte Stellung (Fig. i und 4) führt.
- Die Pistole gemäß der Erfindung besitzt außer den genannten Teilen noch einen um eine Achse 5 schwingenden Doppelhebel 6, eine am Spannhebel i drehbar gelagerte Schubstange 7, eine in der Schubstange 7 gelagerte, sich um die Achse 8 bewegende Klinke 9 und eine am Spannhebel i befestigte, dreifach wirkende Spreizfeder io.
- Angenommen, die Pistole nehme die in Fig. i dargestellte gespannte Lage ein und der Hahn soll zwecks ungefährlichen Tragens entspannt werden.
- Hierzu wird der um die Achse i i drehbare Spannhebel i in der Pfeilrichtung nach unten gedrückt. Hierbei nähert sich das hintere Ende 3 des Spannhebels i dem mit dem Hahn 2 fest verbundenen Hahnwellenhebel q.. Gleichzeitig wird die sich- um die Achse 12 bewegende Schubstange 7 mit der in ihr gelagerten Klinke 9 von links nach rechts verschoben, wobei die Klinke an- dem seitlich vorspringenden Ende 13 des Doppelhebels 6 zur Anlage kommt.
- Bei der Weiterbewegung des Spannhebels i in der Pfeilrichtung wird der Schnabel i¢ der Abzugsstange 15 unter .Einwirkung der nach innen gebogenen Warze 16 vom Doppelhebel 6 von der Spannrast 17 des Hahnes :2 wegbewegt, so daß sich der Hahn 2 unter dem Druck der Schlagfeder in der der Uhrzeigerbewegung entgegengesetzten Richtung dreht, bis der Hahnwellenhebel q. auf das hintere Ende 3 des Spannhebels i zu liegen kommt und an einer Weiterbewegung gehindert wird (Fig. 2).
- Läßt man nun den Spannhebel i in der in Fig.2 eingezeichneten Pfeilrichtung nach oben gleiten, so bewegt sich der Hahn 2 auf den Schlagbolzen 18 zu, ohne diesen jedoch zu erreichen, da sich der 'Hahn 2 mit seiner Sicherungsrast i9 auf den Schnabel -1q. der Abzugsstange 15 aufsetzt.
- Die Waffe ist hierdurch nicht nur entspannt, sondern auch gegen Fall und Stoß gesichert.
- Bei der Bewegung des Hahnes in die entspannte Stellung oder auch beim Abschießen entfernt sich die Nase 2o des Hahnes 2 aus dein Bereich des Gehäusedurchbruchs 21 und verläßt gleichzeitig den nach innen abgebogenen Winkel 22 der Schubstange 7, worauf die Schubstange 7 unter dem Druck der Spreizfeder 1o gemeinschaftlich mit der Klinke 9 eine Schwenkbewegung in der der Uhrzeigerbewegung entgegengesetzten Richtung ausführt, so daß der Winkel 2,2 der Schubstange 7 an der oberen Kante des Gehäusedurchbruchs 21 zur Anlage kommt.
- Wird in dieser Stellung der Schubstange 7 und der Klinke 9 der Spannhebel i zwecks Spannens des Hahnes 2 nach unten gedrückt, so legt sich die Klinke 9 nicht gegen das vorspringende Ende 13 des Doppelhebels 6, sondern, gleitet über das Ende -13 hinweg. Infolgedessen bleibt der Doppelhebel 6 in seiner ursprünglichen Lage (Fig. i), die Abzugsstange 15 kann mit ihrem Schnabel 14 ungehindert in die Spannrast 17 des Hahnes 2 eintreten, und nachdem der Spannhebel i unter dem Druck der Spreizfeder io in seine Ruhelage zurückgeführt worden ist, ist die Waffe fertig zum Abschuß, ohne daß der Hahn 2 durch den Spannabzug gespannt zu werden braucht.
- Bei der in Fig. q. dargestellten geänderten Ausführungsform der Pistole gemäß der Erfindung wird an Stelle der Schubstange 7 und der Klinke 9 ein an dem Doppelhebel 6 mit Hilfe einer Stift- und Schlitzverbindung 23 angelenktes doppelarmiges Zwischenstück 2.I benutzt, das unter dem Druck einer Feder 25, die sich gegen einen Stift 26 des Zwischenstückes anlegt, steht. Soll der Hahn 2 aus der in Fig. q. dargestellten gespannten Lage in die entspannte Lage bewegt werden, so wird ebenso wie bei der zuerst beschriebenen Ausführungsform der Hebelanordnung der Spannhebel i entgegen dem Druck einer Feder io nach unten in Richtung des Pfeiles bewegt, wobei der Spannhebel mit der Rast 27 gegen das linke Ende 28 des Zwischenstückes 24 zu liegen kommt, das bei Weiterbewegung des Spannhebels i in Richtung des Pfeiles von links nach rechts bewegt wird und hierbei den Doppelhebel 6 in der der Uhrzeigerbewegung entgegengesetzten Richtung um die Achse.5 dreht, wodurch der Schnabel 14 in derselben Weise wie bei der vorher beschriebenen Ausführungsform aus der Spannrast 17 wegbewegt wird und schließlich die Sicherungsrast i9 sich auf den Schnabel 14 der Abzugsstange 15 aufsetzt.
- In der entspannten Stellung des Hahnes :2 ist ebenso wie bei der vorher beschriebener. Ausführungsform die Nase 2o aus dem Bereich des Winkels 22 des Zwischenstückes 2.4 bewegt, so daß sich das Zwischenstück unter der Wirkung der Feder 25 in einer der Drehbewegung des Uhrzeigers entgegengesetzten Richtung drehen kann, bis der Winkel 22 gegen die obere Kante des Gehäusedurchbruchs 21 zu liegen kommt. In dieser Stellung kommt bei der Bewegung des Spannhebels i zwecks Spannens des Hahnes die Rast 27 mit dem Ende 28 nicht in Anlage, sondern bewegt sich an dem Ende 28 vorbei, so daß der Doppelhebel 6 seine Lage beibehält und der Schnabel 14 der Abzugsstange 15 in die Spannrast des Hahnes :2 eintreten kann.
- Die beiden beschriebenen Hebelanordnungen sind in erster Linie für Pistolen mit einem Iänendiahn gedacht.
Claims (9)
- PATENTANSPRÜCHE: i. Selbstladepistole mit einem außenliegenden Spannhebel, durch den über einen Hahnwellenhebel der Pistolenhahn unmittelbar gespannt werden kann, nach Patent 612 895, dadurch gekennzeichnet, daß zum vom Abzug unabhängigen Entspannen des Hahnes (2) durch den Spannhebel (i) dieser beim Herunterdrücken zum Entspannen den gespannten Hahn (2) an seiner Schlagbewegung hindert und durch beim Spannen des Hahnes unwirksame Zwischenglieder (7, 9, 13 bzw. 6,:24) den Hahn (2) durch Bewegung der Abzugsstange (15) entrastet.
- 2. Selbstladepistole nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die Bewegungsbahn zum Spannen und Entspannen des Hahnes für den Spannhebel die gleiche ist.
- 3. Selbstladepistole nach Anspruch i und 2, gekennzeichnet durch einen zwischen Spannhebel (i) und Abzugsstange (15) geschalteten Hebel (6), der bei der Entspannungsbewegung des Spannhebels die Abzugsstange aus der Spannrast (17) des Hahnes entfernt und dadurch die Bewegung des Hahnes in die entspannte Lage veranlaßt.
- 4. Selbstladepistole nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß der. Hahn bei der Bewegung in die entspannte Lage mit einer Rast (i9) in Anlage gegen die Abzugsstange (15) kommt.
- 5. Selbstladepistole nach Anspruch 3 und 4., gekennzeichnet durch eine mit dein Spannhebel gelenkig verbundene Schubstange (7), die entsprechend ihrer von der Hahnstellungg abhängigen Stellung bei der Bewegung des Spannhebels den Hebel (6) veranlaßt, die Abzugsstange (15) von der Spannrast (17) des Hahnes zu entfernen bzw. den Hebel (6) in seiner der Spannstellung des Hahnes entsprechenden Stellung läßt.
- 6. Selbstladepistole nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, - daß die Bewegung des Hebels (6) durch die Schubstange über eine an ihr angelenkte Klinke (9) geschieht.
- 7. Selbstladepistole nach Anspruch 5 und 6, dadurch gekennzeichnet, daß sich die Schubstange (7) bei gespanntem Hahn unter dem Druck einer Feder (i o) gegen den Hahn abstützt und in dieser Stellung bei der Bewegung des Spannhebels unter Vermittlung der mit der Schubstange (7) verbundenen Klinke (9) die Drehung des Hebels (6) veranlaßt, während die Schubstange bei entspanntem Hahn von diesem freigegeben wird und ihre Lage mit Bezug zum Hebel (6) ändert, so daß bei der nunmehrigen Bewegung des Spannhebels der Hebel (6) in seiner Lage gelassen wird. B.
- Selbstladepistole nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, daß die gegen die Schubstange (7) wirkende Feder (io) zugleich dazu dient, den Spannhebel (i) 'in der Normalstellung zu halten.
- 9. Selbstladepistole nach Anspruch i bis q., dadurch gekennzeichnet, daß die Schubstange (7) und die Klinke (9) ersetzt sind durch ein mit dem Hebel (6) mittels einer Stift- und Schlitzverbindung (23) verbundenes und unter dem Druck einer Feder (25) stehendes Zwischenstück (2q.).
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DES111469D DE613598C (de) | 1932-11-18 | 1933-10-27 | Selbstladepistole mit einem aussenliegenden Spannhebel |
Applications Claiming Priority (2)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DES107054D DE612895C (de) | 1932-11-18 | 1932-11-18 | Selbstladepistole mit aussenliegendem Spannhebel |
| DES111469D DE613598C (de) | 1932-11-18 | 1933-10-27 | Selbstladepistole mit einem aussenliegenden Spannhebel |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE613598C true DE613598C (de) | 1935-05-25 |
Family
ID=25998676
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DES111469D Expired DE613598C (de) | 1932-11-18 | 1933-10-27 | Selbstladepistole mit einem aussenliegenden Spannhebel |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE613598C (de) |
-
1933
- 1933-10-27 DE DES111469D patent/DE613598C/de not_active Expired
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