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Mit der Propellerwelle verbundene Steuerung für Maschinengewehre.
Bei Maschinengewehren für Flugmaschinen zum Schießen durch den Propeller werden,
wie bekannt, der Schlagbolzen von der den Propeller betätigenden Motorwelle, Verschlußstück
und Patronenzufuhr aber von den beim Feuern entstehenden Gasen betätigt.
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Ein großer Nachteil dieser Maschinengewehre besteht darin, daß deren
Betriebssicherheit und Genauigkeit auch vom Gasdruck abhängig ist, der aber seinerseits
von der Temperatur und dem Druck der Außenluft oft derart beeinflußt wird, daß das
erwünschte, vollkommene Zusammenspiel des Maschinengewehres und des Propellers aufgehoben
wird; außerdem aber ist auch noch die Schießgeschwindigkeit dieser Maschinengewehre
zu klein. Die unangenehmste Folge der entstandenen Unpünktlichkeiten ist, daß die
Maschinengewehre, trotz gewissenhaftester Ent"verfung und Ausarbeitung ihrer Bestandteile,
in die Flügel des Propellers hineinschießen.
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Zweck der Erfindung ist nun die Schaffung einer mit der Propellerweile
verbundenen Steuerung für Maschinengewehre, die mittels selbsttätiger mechanischer
Zwangsverbindungen ausschließlich von der Propellerwelle betätigt wird, so daß das
Zusammenspiel der Abfeuervorrichtung, der Patronenzufuhr und des Propellers infolge
starrer Kupplung maschineller Bestandteile stets betriebs- und zeitsicher ist, ohne
daß selbst beim Einschalten Stöße auftreten würden.
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Nach der Erfindung wird nämlich bei Einschaltung der Steuerung von
Hand durch ein Kuppelwerk zwischen Propellerwelle und der (las Maschinengewehr betätigenden,
nachstehend Maschinengewehrwelle benannten Welle zunächst eine Reibungskupplung
hergestellt und dann eine starre Kupplung eingeschaltet, wodurch die Maschinengewehrwelle
und der mit dieser starr gekuppelte Schlagbolzen ein mit der Propellerwelle zusammenarbeitendes
starres System bilden; hierauf beginnt eine Patronenzufuhr, die mit einem von der
Maschinengewehrwelle betätigten Bestandteil zeitweise in Eingriff kommt, das Zuführen
der Patronen, so daß das Maschinengewehr nunmehr Schüsse abgibt.
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In der Zeichnung ist die die Erfindung bildende Steuerung beispielsweise
in einer Ausführungsform dargestellt, bei welcher der Motor gleichzeitig zwei Maschinengewehre
gleicher Ausbildung in Zwillingsanordnung betätigt.
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Abb. I zeigt die allgemeine Anordnung der beiden Maschinengewehre.
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Abb. 2 ist die Ansicht des Kuppelwerkes und der Welle des einen Maschinengewehres
in der Ruhestellung und in größerem Maßstabe.
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Abb. 3 ist teils Ansicht, teils Schnitt dieses Maschinengewehres und
dessen Patronenzufuhr im Maßstabe der Abb. 2.
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Die Propellerwelle i (Abb. i) treibt den Propeller 2 und: die Maschinengewehrwellen
3, deren jede je ein Maschinengewehr betätigt und die durch Niederdrücken des Tasters
,I mit der Propellerwelle i gekuppelt werden.
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Mit der Propellerwelle i (Abb. 2) sind mittels Kegelräder die zwei
Kupplungswellen 5 ständig verbunden, die zu je einem Maschinengewehr gehören.
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Nachstehend ist nun die Steuerung des einen Maschinengewehrs beschrieben.
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Auf die Kupplungswelle 5 ist die Schnecke G aufgekeilt, mit welcher
mittels des Bolzens 7 der aufgeschnittene und federnde Reibungsring 8 verbunden
ist, der in nicht gekuppelter Stellung die mit der Maschinengewehrwelle 3 fest verbundene
und mit dem Ausschnitt io versehene Reibungsscheibe i i lose umgibt. Die Kupplungswelle
5 endet frei in der Mit= telbohrung der Reibungsscheibe i i.
Auf
der :Maschinengewehrwelle 3 ist die mit dem Finger 12 und den Zahn 13 versehene
Kupplungshülse 14 lose und achsial verschiebbar angeordnet, wobei die Hülse von
der Keilfläche 16 des Reibungsringes 8 mittels der Keilfläche 15 des Fingers 12
ständig gedreht wird.
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An die Kupplungshülse 1.4 legt sich der Ring 17 an, der auf der mit
dem Bund 9 verseltenen Verlängerung der Hülse 14 verschiebbar angeordnet ist. Zwischen
Ring 17 und Bund 9 ist die Feder 18, zwischen Bund 9 und Bund .16 der llaschinengewehnvelle
3 ist die Feder i 9 angeordnet.
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Die Schnecke 6 treibt das Schneckenrad 2o beständig an, das mit der
Knagge 21, diese aber mit dem Daumen 2-2 ausgebildet ist.
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Mit der Knagge 21 und dem Daumen 22 arbeitet gegebenenfalls der Winkelhebel
23 zusammen: auf dein Ende des einen Schenkels des @Vinkelliebels ist der Absatz
24 ausgebildet, während (las andere Ende des Schenkels die Klinke 25 trägt.
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Der Absatz 24 arbeitet mit den nebeneinander angeordneten Nockenhebeln
26 und 27 zusammen, die vom Kupplungshebel 28 betätigt werden, wobei sich dessen
Nocken 29 an den Hebel -27, der Nocken 3o aber an den Hebel 26 anlegt. Die
Nockenhebel 26, 27 arbeiten mittels ihrer Nocken 31 bzw. 32 auch finit dein doppelt
gezahnten Rade 33 zusainnien, (lessen Vorderzähne 34 auf den Nocken 31 und dessen
Hinterzähne 35 auf den '\okkoll 32 einwirken, wobei die Vorder- und t-Iinterzähne
gegeneinander verschoben sind. Dieses Doppelzahnrad 33 ist noch mit dem Klitikenrade
36 versehen, das von der Klinke 25 des Winkelhebels 23 gedreht wird. Das Klinkenrad
36 wird gegen Rückdrehung durch die Klinke 37 gesichert.
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Mit der Doppelverzahnung des Rades 33 arbeitet die um den Zapfen 38
drehbare Kupp-
lungsgabel 39 zusammen, und zwar mit der Verzahnung 34 die
Zacke .1o und mit der Verzahnung 35 die Zacke 41 der Gabel. Die Kupplungsgabel 39,
die mit dem Anschlage @t2 ausgebildet ist, begrenzt gegebenenfalls mittel" des unteren
Armes des Kupplungshebels 28 (las Maß der Drehung dieses Hebels. Die Kupplungsgabel
39 ist mit dem Ring 17 verblinden.
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Das eine Ende der Maschinengewehrwelle 3 arbeitet, wie schon erwähnt,
mit der Kupplungswelle 5 zusammen, während auf das andere Ende der Welle (las Zahnrad
d.3 aufgekeilt ist, das (las Nockenzahnrad .(.4 ständig antreibt (Abb. 3).
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Auf (lein N ockenzahnrad :;..a. ist mittels eines Zapfens die Triebstange
45 befestigt, die bestimmte Teile der Abfeuervorrichtung, namentlich den ini Verschlußgeliätise
47 angeordneten Schlagbolzenschlitten ,48 und das mit diesem zwangläufig verbundene
Verschlußstück 49 betätigt. Verschlußgehäuse, Schlagbolzenschlitten und Verschlußstück
sind mit den gebräuchlichen Zubehören (Auswerfer usw.) versehen.
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Die auf der Welle des Zahnrades 44 befestigte Knagge So arbeitet gegebenenfalls
mit dem Arm 52 des Zufuhrhebels 51 zusammen, dessen Arm 53 mit dein einen hakenartig
ausgebildeten Arm des Feststellhebels 5.4 zusaminenarbeitet, dessen anderer Arm
mit der Sperrklinke 55 zusammenarbeitet.
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Der Zufuhrhebel 51 betätigt mittels der Zugstange 56. ein Klinkenradwerk
und ein Kegelräderpaar, mittels derer die Patronen durch die Öffnung 57 des Verschlußgehäuses
hindurch zugeführt werden.
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Das Maschinengewehr wird mittels des Tasters d., des Übertraghebels
58 und der Bowden-Schnur 5g sowie des L`bertraghebels 6o und der Bowden-Schnur 61
zur Wirkung gebracht, wobei die Schnur 59 noch mit dem Kupplungshebel 28, die Schnur
61 aber noch mit dem Feststellhebel 54 verbunden ist (Abb.3). Der Hebel 28 (Abb.2)
und die Sperrklinke 55 (Abb. 3) sind durch die Bowden-Schnur 62 miteinander verbunden.
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Die Steuerung arbeitet in folgender Weise: Die Propellerwelle i (Abb.2)
treibt die Kupplungswelle 5 beständig an, wodurch die Schnecke 6, der Reibungsring
8 und die auf der Maschinengewehrwelle 3 lose angeordnete Kupplungshülse 1.4, ferner
mittels der Schnecke 6 auch das Schneckenrad 2o beständig gedreht «-erden, während
die übrigen Teile der Steuerung in Ruhe verbleiben..
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Beim Niederdrücken des Tasters ,4 wird durch Vermittlung des Übertraghebels
58 die Bowden-Schnur 59 angezogen, die den Kupplungshebel 28 in der Richtung des
Pfeiles 63 bis zum Anschlage 42 der Kupplungsgabel 39 dreht.
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Infolge Drehung des Kupplungshebels 28 hebt der Nocken 29 desselben
den N ockenhebel 27 an, wodurch der Absatz 24 des Winkelhebels 23 frei wird und
dei- Winkelhebel unter der Wirkung einer Feder gegen die Knagge 21 des Schneckenrades
2o hin gedreht wird. Der Nockenhebel 26 hindert diese Abwärtsdrehung des Winkelhebels
23 nicht, weil ersterer von einem der an dem Nocken 31 angreifenden Vorderzähne
3.4 des Rades 33 angehoben ist.
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Durch diese Drehung des Winkelhebels 23 gelangt die Klinke 25 unter
den nächsten Zahn des Klinkenrades 36 des Rades 35, wobei die Rückdrehung des Klinkenrades
36, wenn die Klinke 25 das Klinkenrad verläßt, durch die Sicherheitsklinke 37 verhindert
wird.
Das Schneckenrad 2o befindet sich, wie schon erwähnt, in beständiger
Drehung, so daß dessen Knagge 21 den in ihren Wirkungsbereich gelangten Winkelhebel
23 anhebt, wodurch die Klinke 25 das Klinkenrad 36 und somit auch das Rad 33 um
einen Zahn weiter dreht. Hierdurch wird der Vorderzahn 34 des Rades 33, auf den
sich die Zacke 4o der Kupplungsgabel 39 aufgestützt hat, ebenfalls weitergedreht
und hebt die Zacke 4o an und verdreht die Kupplungsgabel um den Zapfen 38.
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Die Kupplungsgabel 39 hebt während dieser Verdrehung, unter Vermittlung
des Ringes 17 und der Feder 18, die Kupplungshülse 14 an, wodurch die an dessen
Finger 1 2 ausgebildete Keilfläche 15 mittels der am Reibungsring 8 ausgebildeten
Keilfläche 16 diesen äufgeschnittenen und federnden Ring stoßfrei und allmählich
zusammenpreßt; infolge dieses Zusammenpressens nimmt der Ring 8, unter Vermittlung
der Reibungsscheibe i i, die mit dieser fest verbundene Maschinengewehrwelle 3 allmählich
mit sich, so daß schließlich die Kupplungshülse 14, der Reibungsring 8, die Kupplungswelle
5 und die Propellerwelle i sich genau mit der Reibungsscheibe i i und mit der mit
dieser fest verbundenen Maschinenger ehrwelle 3 zusammen drehen.
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Mit der Maschinengewehrwelle 3 dreht sich auch das Zahnrad 43, das
das mit diesem verbundene und mit einer Knagge versehene Zahnrad 44 antreibt
(Abb. 3), wodurch unter Vermittlung der Triebstange 45 der Schlagbolzenschlitten
48 und das Verschlußstück 49 die zum Abfeuern bzw. zum ständigen Feuern erforderlichen
Alternativbewegungen vollführen. Da aber der Feststellhebel 54 den Zuführhebel 51
festhält, wodurch die Knagge 5o des Zahnrades 44 über dem Arme 52 dieses Hebels
hinweggeht, ohne den Arm zu berühren, verbleibt die Zugstange 56 in ihrer Ruhestellung,
so daß die Zuführung der Patronen auch weiterhin unterbleibt und das 1,laschinengewehr
keine Schüsse abgibt.
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Die soeben beschriebenen selbsttätigen Verbindungen treten beim Niederdrücken
des Tasters 4 (Abb. 2) mit dem Drehen des Kupplungshebels 28 in der Richtung des
Pfeiles 63 bis zum Anschlag 42 ein.
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Infolge dieser Drehung des Kupplungshebels 28 gibt der Nocken
30 dieses Hebels, wenn der Winkelhebel 23 schon gegen die Knagge 21 hin gedreht
wurde, den Nockenhebel 26 frei. Wenn nun die Knagge 2i den Winkelhebel 23 zurückdreht,
so daß dessen Klinke 25 das Klinkenrad 36 und somit auch das Rad-33 um einen Zahn
weiter dreht, gelangt einer der Hinterzähne 35 unter den N ocken 32 des vom Nocken
29 des Kupplungshebels .28 schon angehobenen Hebels gleichzeitig wird einer der
Vorderzähne 34 unter dem Nocken des Hebels 26 herausgedreht, wodurch dieser Hebel
niedergeht und den Winkelhebel 23 bei dessen Absatz 24 erfaßt und festhält.
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Die Knagge 21 dreht sich, sobald sie den Winkelhebel 23 und somit
auch dessen Klinke 25 hochgedrückt hat, weiter, wobei der Daurnen 22 der Knagge
21 unter dein Winkelhebel 23 zu liegen kommt und diesen noch ein wenig anhebt.
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Durch dieses Anheben werden das Klinkenrad 36 sowie das Rad 33 ein
wenig gedreht, wodurch die Kupplungsgabel 39, die, wie schon erwähnt, um den Zapfen
38 um eine Teilung der Zähne 34 des Rades 33 verdreht ist, mit der Zacke 4o von
demjenigen Zahne 34 abgleitet, der die Kupplungsgabel angehoben hat.
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Infolge dieses Abgleitens klappt die Kupplungsgabel 39 um den Zapfen
38 nieder, wodurch die Kupplungsbülse 14 auch unter der Wirkung der Feder i9 gegen
die Kupplungswelle 5 geworfen wird, und zwar so lange, bis der Zahn 13 der Kupplungshülse
in den Ausschnitt io der Reibungsscheibe ii einschnappt.
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Infolge dieses Einschnappens wird die zwischen der Kupplungswelle
5 und der Maschinengewehrwelle 3 schon vorher eingeschaltete Reibungskupplung durch
eine starre Kupplung ersetzt, so daß jetzt die Propellerwelle i, die Kupplungswelle
5, die Maschinengewehrwelle 3, die Zahnräder 43, 44 (Abb. 3), die Triebstange
45 und der Schlagbolzenschlitten 48 ein starres System bilden.
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Dadurch, daß die Kupplungsgabel niedergegangen ist (Abb.2), behindert
der Anschlag 42 nicht mehr die weitere Drehung des Kupplungshebels 28 in der Richtung
des Pfeiles 63, weshalb der Taster weiter niedergedrückt werden kann, worauf sich
der Übertraghebel 58 noch weiterdreht die Bowden-Schnur 59 noch mehr angezogen wird
und der untere Arm des Kupplungshebels 28 über dem Anschlag 42 unbehindert hinweggeht.
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Dadurch, daß die Bowden-Schnur 59 stärker angezogen wird und der Kupplungshebel
28 nachgibt, wird auch die Bowden-Schnur 62 angezogen (Abb. 3), wodurch sich die
Sperrklinke 55 dreht und der Feststellhebel frei wird.
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Wird nun der Taster. 4 weiterhin niedergedrückt, so verdreht er den
Übertraghebel 6o, wodurch die Bowden-Schnur 61 den Feststellhebel 54 verdreht (Abb.
3).
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Durch diese Verdrehung des Feststellhebels 54 wird der Zufuhrhebel
51 frei, dessen Arm 53 unter der Wirkung einer Feder nach unten gedreht wird, wodurch
dessen Arm 52 nach . oben gedreht und in den Wirkungsbereich der
Knagge
des sich in Drehung befindlichen Zahnrades .1d. gebracht wird.
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Die Kna;ge 5o drückt während ihrer Drehung den Arm 52 des Zufuhrhebels
51 bald nieder, bald gibt sie diesen frei, wodurch die Zugstange 56 das schon
erwähnte Klinkenradwerk und das Kegelräderpaar betätigt, so daß die Patronen durch
die Öffnung 57 des VerschlUßgehäuses 47 hindurch- zugeführt werden, von wo sie von
einer I\Tase des Verschlußstückes 49 in das Rohr eingebracht werden. Solange das
Zuführen der Patronen dauert, gibt das Maschinengewehr beständig Schüsse ab.
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@@- ird der Taster 4. losgelassen (Abb. :2), so dreht sich in erster
Reihe der Übertragliebel 6o zurück, wodurch der auf die Bowden-Schnur ausgeübte
Zug aufhört, der Feststellliebel sich zurückdreht (Abb. 3) und den Arm 53 des Zufuhrhebels
51 erfaßt und festhält. Hierdurch gelangt der Arm p außerhalb des Bereiche:
der Knagge 5o, die Zugstange 56
kommt in die Ruhestellung, das Zuführen der
Patronen hört auf, das Maschinengewehr gibt keine Schüsse mehr ab, und der von der
Triebstange .15 betätigte Schlagbolzenschlitteii _1 .8 und das Versclilußstück 49
gehen leer ;weiter.
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11i1 der Freigabe des Tasters 4 (Abb.2) dreht sich in zweiter Reihe
der L`bertragliehel ;8 zurück, wodurch der Zug auf die Bowden-Schntir 59 aufhört
und der Kuppltuigsliehel 28 sich in der der Richtung des Pfeiles 63 entgegengesetzten
Richtung dreht, die Dowden-Schnur (Abb. 3) in ihre ursprüngliche Stellung zurückgeht
und die Sperrklinke 55 den Feststellhebel 54 blockiert.
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Der Kupplungshebel 28 (Abb. :) setzt seine Drehung fort, wodurch dessen
Nocken 30 den Nockenhebel 26 aus dein Absatz 24 herausliebt, infolgedessen
sich der Winkelhebel 23 wieder nach unten dreht und von der Knagge wieder zurückgedreht
wird, so daß das Klinkenrad und somit auch das Rad 33 wieder um einen Zahn weiter
gedreht werden.
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Durch diese ZZTeiterdrehung hebt einer der Hinterzähne 35 des Rades
33 die Zacke ,4i an bzw. dreht die Kupplungsgabel 39 um den Zapfen 38 nach oben,
wodurch der Ring 17
und die Kupplungshülse 14 angehoben werden, so daß der
Zahn 13 den Ausschnitt io verläßt, womit die Verbindung der 1laschinengewehrwelle
3 mit der Kupplungswelle 5 aufhört und erstere, da sie nun nicht angetrieben wird,
ihre Drehung verlangsamt und endlich stillsteht, wobei das vom Zahnrad 43 beständig
angetriebene Zahnrad .).1. (Abb. 3) und die von diesem betätigten Bestandteile ihre
ursprüngliche Ruhestellung einnehmen.
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Infolge der zuletzt beschriebenen Verdrehung des Rades 33 (Abb. z)
um einen Zahn hat sich einer der Hinterzähne 35 unter dein Nocken 3 2 des Hebels
27 herausgedreht, wodurch der Nockenhebe1 27 niedergeht und mittels des Ansatzes
24. den Winkelhebel 23 erfaßt und festhält. Hierbei wird einer der Vorderzähne 34
unter den Nocken 3 i des vom Nocken 30 des Kupplungshebels 28 angehobenen
Hebels 26 gedreht und unterstützt diesen, so daß das ganze Maschinengewehr in die
in der Zeichnung dargestellte Ruhestellung gelangt.
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Propeller und Verschlußstück sind in einer bestimmten relativen Stellung
zueinander eingestellt und festgestellt, so daß alle Schüsse infolge der starren
Verbindung sämtlicher Konstruktionsteile betriebssicher in die Fliigellücken des
Propellers fallen.
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Innerhalb ihrer Konstruktions- und Wirkungsgrenzen können auch die
Kennzeichen der Erfindung frei geändert werden, ohne daß hierdurch auch die Erfindung
selbst eine Änderung erleiden würde.
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So z. B. können an Stelle eines Tasters 4. auch deren zwei angeordnet
werden, wobei mit einem der Taster die Wellen gekuppelt und die Zufuhr freigemacht
werden Lind mit dem anderen letztere eingeschaltet wird.
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Iin Falle von zwei Maschinengewehren kann anstatt je eines gesonderten
Kuppelwerkes für beide Maschinengewehre ein geineinsames Kuppel.w erk angeordnet
werden.
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Es ist vorteilhaft, jene Bestandteile, die reservierbar sind oder
die einen Rückgang zu verhindern haben, unter Federwirkung zu setzen.
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Schließlich kann auch eine Vorrichtung vorgesehen werden, die die
Maschinengewehrwelle iin Falle von Patronenklemmung ausschaltet.