CH242572A - Verfahren zur Koagulation von nach dem Trockenspinnverfahren versponnener Viskose unter gleichzeitiger Regeneration der hierbei benutzten Reagenzien. - Google Patents

Verfahren zur Koagulation von nach dem Trockenspinnverfahren versponnener Viskose unter gleichzeitiger Regeneration der hierbei benutzten Reagenzien.

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CH242572A
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  Verfahren zur Koagulation von nach dem     Trockenspinnverfahren        versponnener    Viskose  unter gleichzeitiger Regeneration der hierbei benutzten     Reagenzien.       Die vorliegende     Erfindung    besteht     in     einem Verfahren zur     Koagulation    von nach  dem     Trockenspinnverfahren    versponnener Vis  kose unter gleichzeitiger     Regeneration    der  hierbei benutzten Reagenzien,

   wobei die ge  formten Gebilde     im        Gegenstrom    mit Na  triumsalzlösung unter     gleichzeitiger    Aus  waschung von Alkali und Schwefelverbin  dungen     koaguliert    werden und     wobei    aus der  Behandlungsflüssigkeit     infolge    Erhöhung  der     Natriumionenkonzentration    wieder ver  wendbares     Natriumsalz        ausfällt    und die Ge  bilde     alsdann        mit    .

       verdünnter        Mineralsäure     unter weiterer     Natriumsalzbildung    und unter       Wiedergewinnung    desselben     neutralisiert     werden. Als     Natriumsalz    kommt hauptsäch  lich     Natriumsulfid    und     Natriumsulfat        in    Be  tracht und als     Mineralsäure        entsprechend     Salzsäure und     Schwefelsäure.     



  Beim     Trockenspinnen    der Viskose wird  zuerst die rohe Faser     gewonnen,    welche nach  träglich von     Schwefelverbindungen    und     Na-          triumhydrogyd        in    einem     Natriümsalzbad        be:

  .       freit     und    anschliessend in     einem    Säurebad in       Cellulosehydrat        verwandelt    wird.     In    dem       Natriumsalzbad        wird    Schwefel in Form von  verschiedenen Salzen     einerseits        und        Natrium-          hydrogyd    als solches     anderseits    gelöst. Der  noch im Faden verbleibende Rest des Na  triumhydroxyds wird im angeschlossenen  Waschbade mittels verdünnter Salzsäure ab  gestumpft.

   Dieses bekannte Verfahren hat  gegenüber dem üblichen     Nassspinnverfahren     den     Vorteil,    dass, erhebliche     Mengen    von Che  mikalien erspart werden. Ausserdem findet  hier keine Entwertung der Natronlauge  durch ihre     Bindung    an     Schwefelsäure    statt;  denn das     Natriumhydrogyd    wird     aus    der  Faser als solches ausgelaugt     und    kann aus  den Ablaugen     wiedergewonnen    werden.  



  Dieser     Vorteil    konnte bei dem     Nassspinn-          verfahren    nicht ausgenutzt werden, da die  Lösungen in verhältnismässig verdünntem       Zustand    anfielen, was die wirtschaftliche  Regeneration     unmöglich    machte.      Gemäss der vorliegenden     Erfindung    wird  die Behandlung mit     Natriumsalzlösung    ebenso  wie die Neutralisation     bezw.    das Waschen  der Faser systematisch nach dem     Gegenstrom-          prinzip    durchgeführt.

   Das fast gesättigte       Natriumsalzbad    wirkt auf die frische     Vis-          kosefaser,    während die     Auslaugung    der Fa  ser in     frischer        Natriumsalzlösung    beendet       wird.    Das Verfahren kann beispielsweise in  einer     Vorrichtung,    welche einer Diffusions  batterie der Zuckerfabrik analog ist, durch  geführt werden.

   Das erschöpfte Natrium  salzbad     weist    hohe     Konzentrationen    an     Na-          triumhydrogyd    und     Schwefelverbindungen     auf     und    kann daher wirtschaftlich regene  riert werden:

   Ausserdem wird infolge der Er  höhung der     Natriumionenkonzentration    das  Löslichkeitsprodukt von     Natriumsalz        über-          schritten,    wodurch ein grosser Teil des     Na-          triumsaIzes    ausfällt, das nach dem     Ab-          nutschen    zur     Bereitung    des frischen     Koagu-          lationsbades    verwendet werden kann.  



  Ganz analog     wird    die     Neutralisation    des  restlichen     Natriumhydrogyds    durch ver  dünnte Salzsäure vorgenommen. Es wird  dabei eine praktisch     neutrale        Natriumsa1z-          lösung    gewonnen. Diese verdünnte Natrium  salzlösung     wird    vorzugsweise für die Her  stellung von     Natriumsalzbädern        verwendet.     



       Auf    diese Weise wird die höchstmögliche       Ersparnis-    an Reagenzien erzielt, wobei die  Ablaugen in     einer    konzentrierten, für die       Regeneration    geeigneten Form gewonnen  werden.  



  Das eingedickte, von     Natriumsalz    grössten  teils befreite     Salzbad,    das     Na0$        in    höher    Konzentration und ausserdem Schwefelverbin  dungen enthält, kann weiter bearbeitet wer  den.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Verfahren zur Koagulation von nach dem Trockenspinnverfahren versponnener Vis kose unter gleichzeitiger Regeneration der hierbei benutzten Reagenzien, dadurch ge kennzeichnet, dass die geformten Gebilde im Gegenstrom mit Natriumsalzlösung unter gleichzeitiger Auswaschung von Alkali und Schwefelverbindungen koaguliert werden,
    wobei aus der Behandlungsflüssigkeit infolge Erhöhung der Natrium-Ionenkonzentration wieder verwendbares Natriiunsalz ausfällt und dass hierauf die Gebilde mit verdünnter Mineralsäure neutralisiert werden, wobei weiteres wiedergewinnbares Natriumsalz an fällt. UNTERANSPRüCHE: 1. Verfahren nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass Natriumchlorid und Salzsäure als Behandlungsflüssigkeit be nutzt werden. 2.
    Verfahren nach Patentanspruch,, da durch gekennzeichnet, dass Natriumsulfat und Schwefelsäure als Behandlungsflüssig keit benutzt werden. 3. Verfahren nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass das anfallende Neutralisationsbad, welches Natriumsalz ent hält, unter Mitverwendung des aus dem er schöpften Koagulationsbad ausgefallenen Salzes mit Natriumsalz nachgesättigt und als Salzbad verwendet wird.
CH242572D 1942-02-24 1942-02-24 Verfahren zur Koagulation von nach dem Trockenspinnverfahren versponnener Viskose unter gleichzeitiger Regeneration der hierbei benutzten Reagenzien. CH242572A (de)

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