CH242174A - Vorrichtung zum Abnehmen einzelner Blätter von einem Stapel mittels Reibwalzen. - Google Patents

Vorrichtung zum Abnehmen einzelner Blätter von einem Stapel mittels Reibwalzen.

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CH242174A
CH242174A CH242174DA CH242174A CH 242174 A CH242174 A CH 242174A CH 242174D A CH242174D A CH 242174DA CH 242174 A CH242174 A CH 242174A
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CH
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sheets
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Ag Kores-Buerobedarf
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Kores Buerobedarf Ag
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B65CONVEYING; PACKING; STORING; HANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL
    • B65HHANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL, e.g. SHEETS, WEBS, CABLES
    • B65H3/00Separating articles from piles
    • B65H3/02Separating articles from piles using friction forces between articles and separator
    • B65H3/06Rollers or like rotary separators
    • B65H3/0623Rollers or like rotary separators acting at least during a part of each separation cycle on the articles in a direction opposite to the final separating direction

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  • Mechanical Engineering (AREA)
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Description


  Vorrichtung zum Abnehmen einzelner Blätter von einem Stapel     mittels        Reibwalzen.       Druck- und Vervielfältigungsmaschinen,  welche das Papier blattweise verarbeiten,  aber auch viele andere     Gebiete    der Technik,  wo es auf die Einzelführung von     Blättern     aus andern Stoffen, z. B. dünnen Metall  folien, zu einer Maschine ankommt, erfordern  eine Vorrichtung, welche die     Blätter    von  einem Stapel     abnimmt    und der Maschine ein  zeln darbietet.

   Die     Schwierigkeit        besteht     hierbei darin, dass verlässlich     immer    nur ein  Blatt vom Stapel     abgenommen    und der Ma  schine dargeboten     wird.    Die diesem Zweck  dienenden, pneumatischen Blattgreifer, die  das anzuhebende Blatt ansaugen, befriedigen  wohl im allgemeinen, sind aber doch wegen  ihres verwickelten Aufbaues nachteilig und  versagen     in    manchen Fällen, z. B. wenn das  Papier oder     sonstige,    Material im weiteren  Masse porös ist; dann werden nämlich gleich  zeitig mehrere Blätter angesaugt.  



  Die Erfindung bezieht sich auf     eine    Vor  richtung zum Abnehmen dünner Blätter, ins  besondere aus. Papier, von einem Stapel, die    mittels Reibwalze     wirkt.    Bekannte Vorrich  tungen dieser Art besitzen eine     ewöhnlich     nur in einer     Richtung    drehbare Reibwalze,  die bei gesperrter Drehung parallel zur Blatt  fläche über das oberste     Stapelblatt    bewegt  wird und     dieses    hierbei vom Stapel weg  schiebt, während sich die Walze bei Durch  führung der     Rüekwärtsbewegung    drehen  kann, so dass in diesem Falle eine Blattver  schiebung nicht eintritt.

   Diese     Blattabnahme-          vorrichtung    ist zwar einfach im Ausbau, hat  indessen den Nachteil, dass die Wirkungs  weise von der Beschaffenheit des Stapelma  terials abhängt.     Handelt    es sich z. B. um sehr  rauhe Papiere, so werden oft mehrere Blät  ter auf einmal vom Stapel abgenommen, eben  so wie es auch vorkommt, dass die Funktion       von    der Stapelhöhe beeinflusst wird, indem  ja bei diesen Ausführungen der Auflage  druck der     Ueibwalze    und die     Richtung    des  von ihr auf den Stapel ausgeübten Druckes  offensichtlich von grösstem Einfluss auf die  Wirkungsweise ist, diese Faktoren aber von  der Höhe des Stapels     beeinflusst    werden.

        Die erfindungsgemässe     Vorrichtung,    welche  diese     Übelstände    trotz relativ einfachem Auf  bau vermeidet, besitzt     ebenfalL    wenigstens  eine Reibwalze, die bei Beginn des Abnahme  vorganges auf den Stapel aufgelegt und wei  terhin so in Drehung versetzt zu werden     be-          stimmt    ist, dass der Rand des, obersten Stapel  blattes, welches als Ganzes gegen Entfernung  vom Stapel durch eine     Festhaltevorrichtung     vorerst gesichert ist, zum     Blatt        hingedrückt     wird,

       wobei        gleichzeitig    die     Blattkante    längs  des. Umfanges der sich drehenden Reibwalze,  diese berührend, nach aufwärts wandert und  schliesslich auf die Oberseite der Walze zu  liegen kommt, von wo das Blatt, von der  Festhaltevorrichtung freigegeben, abgenom  men werden kann, um z. B. einem Verviel  fältigungsapparat zugeführt zu werden.

   We  sentlich     ist    hierbei, dass das Blatt bis zur  vollendeten Ausbreitung auf die Walzen  oberseite als Ganzes nicht vom .Stapel weg  geschoben werden kann, sondern nur teil  weise aufgehoben wird, denn im andern Fall  würden     die    vorher erwähnten Nachteile des  gleichzeitigen     Erfassens    mehrerer Blätter  nicht mit Sicherheit vermieden werden.

   Das       Mitwandern    der Blattkante längs des Reib  walzenumfanges kann entweder dadurch  erfolgen, dass die Blattkante unter dem  Einfluss des mit der Auslösung einer elasti  schen Reaktionskraft vor sich gehenden Aus  knickens des Blattes nach oben sich gegen  die Walzenoberfläche legt und dort reibungs  schlüssig gehalten wird (zu welchem Zweck  die Reibwalze,     wie    an sich üblich, vorteilhaft  aus     Gummi    oder dergleichen besteht), oder  aber durch Adhäsion der Blattkante an dem       Walzenumfange    zufolge klebriger Beschaf  fenheit     desselben    oder beides;

   diese     Adhä-          sion        ist        dann.    nötig, wenn das     Blatt    so dünn       ist,    dass eine ausreichende Reaktionskraft  nicht entsteht, z. B. bei der Entnahme dünner       Seidenpapierblätter    von einem Stapel. Diese       Adhäsionswirkung        kann    durch selbstklebende       Ausbildung    der Walzenoberfläche erreicht  werden. Zur Verhinderung des vorzeitigen  seitlichen     Wegsehiebens    des ganzen Blattes  ist eine Festhaltevorrichtung vorgesehen.

      In der beiliegenden Zeichnung ist der     Er-          findungsgegenstand    in drei Ausführungsbei  spielen schematisch veranschaulicht.  



  Die     Fig.    1 zeigt in Draufsicht die Um  risse des Papierstapels 1. In der Nähe einer  Kante desselben, vorzugsweise einer Schmal  seitenkante, ist ein Paar von Reibwalzen 2  vorgesehen, die derart gedreht werden, dass  sie das oberste Blatt gegen das gegenüber  liegende Stapelende 3 zu verschieben trach  ten; diese Verschiebung wird durch eine ge  eignete einfache Haltevorrichtung, z. B.     eile     Haltelineal 4, verhindert. Dadurch, dass diese  Verschiebung verhindert wird, .knickt das  oberste Blatt nach der Walzendrehung, so  fern es, sich um ein genügend steifes Mate  rial handelt, nach oben aus.; die einzelnen  Phasen dieses     Ausknickens    veranschaulichen  die     Fig.   <I>2a</I> bis<I>d</I> in Seitenansicht.  



  Durch die ;sich im Pfeilsinne drehende  Walze 2     (Fig.    2a), die mit mässigem Druck  auf dem Stapel 1 aufruht,     wird    zunächst  der     linke    Rand des obersten Blattes 5 nach  rechts     verschoben,    wodurch das Blatt, wenn  es eine     gewisse    Steifheit aufweist, nach oben       ausknickt.    Handelt es sich um Materialien  ohne Elastizität, z. B. dünnste Seidenpapiere,  so entsteht eine Falte, wie punktiert, mit 6  angedeutet.

   Die Ausbuchtung wächst so  lange, als die linke Blattkante noch nicht den  tiefsten Punkt der Reibwalze passiert hat;  ist dies aber geschehen, so     wird    das nächste  Blatt 7 erfasst     (Fig.    2b), mit Bezug auf  welches sich der Vorgang wiederholt.

   Die  Kante des ersten Blattes (5) wandert     inzwi-          schen,    da sie sich ja gegen die Walze anlegt  (entweder auf Grund der durch die     Knickung     bedingten elastischen     Gegenkraft    bei genü  gend steifem Papier,     dass    heisst     im,    Regelfalle,  oder durch Adhäsion, allenfalls durch Ver  einigung beider Wirkungen) mit der Wal  zendrehung nach aufwärts, und zwar so  lange, bis schliesslich die zwischen der Blatt  kante und dem     Walzenumfang    bestehende  Reibung nicht mehr ausreicht, um eine völ  lige Streckung des Blattes zu verhindern,  dieses vielmehr in die aus     Fig.    2e, bei 5 er  sichtliche Lage kommt;

   wurde das Blatt      durch     Adhäsion    nach oben ausgebreitet, so  ist es zweckmässig, das     Blatt    seitlich zu er  fassen und von der haftenden Walzenober  fläche dadurch zu lösen, dass man es von die  ser abzieht. Inzwischen wurden die weite  ren Blätter 8     und    9     (Fig.    2d) in der bereits  beschriebenen Weise erfasst und werden nach  einander ausgebreitet. Nach     Ausbreitung    des  Blattes     kann    dieses leicht durch an sich be  kannte Mittel     im        Pfeilsinne        (Fig.    2d) erfasst  oder weggestossen werden.  



  Handelt es sich um     Blätter    grösserer  Länge oder solche aus weicherem, wenig  steifem Material, so ist es     denkbar,    dass das  Gegenlager 4 zu weit von der Walze 2     ent-          entfernt    ist, um noch eine genügend starke  Reaktionskraft zu ergeben.

   Um diesen Mög  lichkeiten Rechnung zu tragen, empfiehlt es       ,...ich,    die Festhaltevorrichtung nach Art eines  über den Stapel in der Wirkrichtung der  Reibwalze verschiebbaren Lineals 10 auszu  führen, wie     in        Fig.    3 schematisch veranschau  licht; durch Verkürzen des Abstandes zwi  schen der     Reibwalze    2 und dem Lineal 10  lässt sich die elastische Gegenkraft ausrei  chend vergrössern. Beim Abnehmen des auf  die Oberseite der Reibwalze gelegten Blattes  kann es ferner zweckmässig     sein,    das Lineal  10 anzuheben. In diesem Falle wird z. B.

    durch den Anschlag 4 vorgesorgt, dass beim  Aufheben von 10 die zwar schon angehobe  nen, aber noch nicht auf der     Reibwalzenober-          seite    liegenden Blätter wieder in die Aus  gangslage zurückfallen (allenfalls durch  gleichzeitiges     Anheben    der Reibwalze), wor  auf, nach Abnahme des obersten     Blattes,    der  Vorgang des     Anhebens    wieder     beginnt.    Die  Drehzahl der Reibwalze     bestimmt    in allen  Fällen die Zahl der     in    der Zeiteinheit abge  nommenen     Blätter    und kann auf den Bedarf  an     Blättern    seitens der Druckmaschine,

   mit  welcher die     beschriebene    Vorrichtung vor  zugsweise zusammenwirkt, durch direkte  Kupplung übel Zahnräder leicht     abgestimmt     werden.  



  Es     ist    ersichtlich, dass die Wirkungsweise  der Vorrichtung darauf beruht, dass     das    Sta  pelmaterial veranlasst     wird,        zeit    seiner Kante    längs des Umfanges der Reibwalze hochzu  steigen.

   Wesentlich     ist    nun, dass sich dieses  Hochsteigen ohne Anwendung grösserer Auf  lagerdrücke der Reibwalze mit Bezug auf den  Materialstapel     erreichen    lässt; fällt aber die  ser     Auflagerdruck    praktisch fort, so besteht  auch     keine    Veranlassung mehr, dass gleich  zeitig mehr als ein Blatt angehoben wird;  und damit ist der grösste Übelstand aller     be-          kannten,    Reibwalzen     besitzenden    Einrichtun  gen beseitigt.

   Die Kraft, mit der die Reib  walze auf den .Stapel drückt, braucht ja nur  auszureichen, um eine das Ausbuchten  sichernde Blattverschiebung zu gewährlei  sten, das heisst sie muss um so grösser sein, ,je  steifer das Papier ist und je grösser der zu  biegende Papierquerschnitt     ist.     



  Der zu biegende     Querschnitt    ist natürlich  um so kleiner, je schmäler die den Stapel er  gebenden Blätter     sind.    Da es sich bei der  Blattbreite gewöhnlich um feststehende Grö  ssen handelt, kann man die Reibwalzen 12,  wie in     Fig.    4     veranschaulicht,    schräg zur  Blattachse in die Blattecken stellen, was zur  Folge hat, dass das Blatt zunächst nur an den  Ecken aufgehoben wird.

   Dies     genügt    aber  für die vorliegenden Zwecke vollkommen und  bringt den erwünschten Vorteil mit sich, dass  der     Biegungsquerschnitt    wesentlich kleiner       wird    (etwa wie     strichliert    angedeutet bei 13,  gegenüber dem     Biegungsquerschnitt    der Aus  führung nach     Fig.    1, der sich über     die    ganze       Blattbreite    erstreckt). Das     Auflagergewicht     der Reibwalze kann demnach     um    so gerin  ger gehalten werden, je näher sie an die  Ecken des Stapels herangerückt wird.

   Um       dann    aber die Aufeinanderfolge der einzelnen  Blätter nicht zu sehr zu verkürzen, was das       Abnehmen    des jeweils ausgebreitet auf der  Walze liegenden Blattes erschwert, wird man  den Walzendurchmesser zu     vergrössern    trach  ten. Die     günstigten        Verhältnisse    lassen sich  durch Versuche leicht ermitteln.  



  Die     Einleitung        des        Ausbuchtungsvorgan-          ges    wird weiter erleichtert, wenn man dem  Blattstapel     in    der Nähe der     Auflagerstelle     der Reibwalzen eine, mit Bezug auf diese       konvexe        Krümmung    14 erteilt, wie in     Fig.    3      durch eine     entsprechend    verkürzte Unterlage  15     angedeutet.     



  Die Reibwalzen folgen in allen Fällen  dem immer niedriger werdenden Stapel 1,  was durch bekannte Mittel erreicht wird.

Claims (1)

  1. PATENTÄNSPRUCH: Vorrichtung zum Abnehmen einzelner Blätter von einem Stapel mittels Reibwalzen. dadurch gekennzeichnet, dass mindestens eine Reibwalze vorgesehen ist, die bei Beginn des Abnahmevorganges auf den Stapel aufgelegt und weiterhin so in Drehung versetzt zu wer den bestimmt ist, dass der Rand des obersten Stapelblattes, welches als Ganzes gegen Ent fernung vom .Stapel durch eine Festhaltevor richtung gesichert ist, zum Blatt hingedrückt wird, wobei gleichzeitig die Blattkante längs des Umfanges der sich drehenden Reibwalze, diese berührend, nach aufwärts wandert und schliesslich auf die Oberseite der Walze zu liegen kommt, von wo das Blatt,
    von der Festhaltevorrichtung freigegeben, abgenom men werden kann. UNTERANSPRüCHE: 1. Vorrichtung nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass die Festhaltevor richtung aus einem, quer zur Wirkricbtung der Reibwalze (n) liegenden Anschlag be- steht. 2. Vorrichtung nach Patentanspruch, ge kennzeichnet durch eine Festhaltevorrichtung nach Art eines Haltelineals, das auf dem Stapel aufruht und in der Wirkrichtung der Reibwalze über den Stapel verschiebbar ist. 3.
    Vorrichtung nach Patentanspruch und Unteransprüchen 1 und 2, dadurch gekenn zeichnet, dass die Reibwalze mit einer zur Blattkante geneigten Achse auf dem Stapel derart angeordnet ist, dass die abzuhebenden Blätter an einer ihrer Ecken erfasst werden. 4. Vorrichtung nach Unteranspruch 3, ge kennzeichnet durch eine Mehrzahl symme trisch angeordneter Reibwalzen, mit einer in der angestrebten Blattabnahmerichtung ver laufenden, resultierenden Wirkung. 5. Vorrichtung nach Patentanspruch und den Unteransprüchen 1 und 2, dadurch ge kennzeichnet, dass dem Blattstapel in - der Höhe der Reibwalzen eine mit Bezug auf diese konvexe Krümmung erteilt ist. 6.
    Vorrichtung nach Patentanspruch und den Unteransprüchen 1 biss 3, zur Abhebung dünner Blätter ohne ausreichende Eigen steifigkeit, dadurch gekennzeichnet, dass der Umfang der Reibwalzen selbstklebend ge macht ist.
CH242174D 1944-08-02 1944-08-02 Vorrichtung zum Abnehmen einzelner Blätter von einem Stapel mittels Reibwalzen. CH242174A (de)

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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US6715750B1 (en) * 1999-05-11 2004-04-06 Mars Incorporated Flexible media dispenser

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* Cited by examiner, † Cited by third party
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US6715750B1 (en) * 1999-05-11 2004-04-06 Mars Incorporated Flexible media dispenser

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