DE677464C - Vorrichtung zum Einziehen der Papierbahn bei Trockentrommeln fuer Rotationstiefdruckmaschinen - Google Patents

Vorrichtung zum Einziehen der Papierbahn bei Trockentrommeln fuer Rotationstiefdruckmaschinen

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DE677464C
DE677464C DESCH109941D DESC109941D DE677464C DE 677464 C DE677464 C DE 677464C DE SCH109941 D DESCH109941 D DE SCH109941D DE SC109941 D DESC109941 D DE SC109941D DE 677464 C DE677464 C DE 677464C
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DE
Germany
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drum
paper web
wire
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rotogravure printing
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Expired
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DESCH109941D
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English (en)
Inventor
Karl Klingler
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Schnellpressenfabrik Koenig and Bauer AG
Original Assignee
Schnellpressenfabrik Koenig and Bauer AG
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B41PRINTING; LINING MACHINES; TYPEWRITERS; STAMPS
    • B41FPRINTING MACHINES OR PRESSES
    • B41F13/00Common details of rotary presses or machines
    • B41F13/02Conveying or guiding webs through presses or machines
    • B41F13/03Threading webs into printing machines

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Paper (AREA)

Description

  • Vorrichtung zum Einziehen der Papierbahn bei Trockentrommeln für Rotationstiefdruckmaschinen Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung zum Einziehen der Papierbahn bei Trockentrommeln für Rotationstiefdruckmaschinen, bei der ein in einer axial verlaufenden Aussparung des Trommelmantels liegender Draht zum Halten des unterlegten Papierbahnendes dient. Die so gehaltene Papierbahn soll beim Verdrehen der Trommel durch den Trockenkanal hindurchgeführt werden, der durch eine um die Trommel gestülpte Haube o. dgl. gebildet wird. Bei einer bekannten Vorrichtung dieser Art wird als Haltedraht ein kurzes Drahtstückchen, das nur etwa eine gute Handbreite überspannt, derart angeordnet, daß die beiden etwas abgebogenen Drahtenden in schräg verlaufende Bohrungen der beiden Stirnwände der muldenförmigen Aussparung des Trommelmantels eingesteckt sind. Die Aussparung des Trommelmantels wird dabei durch einen schlitzförmigen Durchbruch der Trommelwandung gebildet, der an der hohlrunden Innenseite der Trommel durch besondere Bleche abgedeckt ist. Bei dieser Haltevorrichtung kann nicht verhindert werden, daß beim Einziehen der Papierbahn das unter den Haltedraht geschobene Bahnende unter der Wirkung des oft sehr erheblichen Zuges und Gewichtes der Papierbahn wieder hervorrutscht. Die Kraft, mit welcher das Drahtstückchen bestenfalls auf das Bahnende drückt, ist nicht nur sehr gering, sondern auch nicht vorher bestimmbar und regelbar und von Zufälligkeiten abhängig. Außerdem muß der Draht beim jedesmaligen Unterschieben eines Bahnendes unterfaßt und nach oben verbogen werden und wird so unausbleiblich in kürzester Zeit eine bleibende Verformung erleiden, die seine weitere Verwendung zum Halten einer Papierbahn überhaupt ausschließt. Hierbei ist es auch leicht möglich, daß der verformte Haltedraht über den Trommelumfang vorsteht und so die Ursache zu Betriebsstörungen bildet. Ins-,-besondere bei breiteren Papierbahnen, deren pfeilförmig gefaltetes Ende nur sehr wenig unter den kurzen Haltedraht geschoben werden kann, besteht beim Einziehen der Bahn die Gefahr von Wulst- und Knäuelbildungen beiderseits des Haltedrahtes, die zu lästigen Aufenthalten Anlaß geben. Der kurze Haltedraht ist auch beim wahlweisen Verarbeiten teilbreiter Papierrollen ungeeignet, die eine beliebige Lage zur Trommelmitte bzw. zum Haltedraht einnehmen. Es müßten also in der Breite der Trommel umständlicherweise mehrere Haltedrähte dieser Art angeordnet werden. Diese erfordern aber bei der vorbekannten Einrichtung auch eine entsprechende Anzahl von schlitzförmigen Durchbrüchen der Trommelwandung, die eine unerwünschte Schwächung der Trommelwand zur Folge hätten. Außerdem ist diese Anordnung ungeeignet für Heiztrommeln, deren Inneres z. B. mit einer wärmetragenden Flüssigkeit ausgefüllt ist. Dieser letzte Nachteil ist auch mit einer anderen Vorrichtung zum Einziehen der Papierbahn verbunden, bei der im Trommelmantel Saugdüsen zum Halten der Papierbahn vorgesehen sind: Diese erfordern zudem eine besondere Saugpumpe. Nach einem anderen Vorschlag, soll die einzuführende Papierbahn an einerri endlosen Band befestigt werden, das die Druckzylinder eines Druckwerkes umschlingt. In vielen Fällen kann jedoch ein endloses Band schlecht untergebracht werden; es ist außerdem beim Arbeiten an der Maschine hinderlich.
  • Diese Mängel werden erfindungsgemäß dadurch beseitigt, daßa das in einer Längsnut des Trommelmantels liegende Drahthalteband o. dgl. sich über die ganze Trommellänge erstreckt und derart federnd unter Zugspannung gehalten ist, daß das Band in seiner ganzen Länge in radialer Richtung gegen die. Trommelwand gezogen wird. Dabei ist das federnd nachgiebige Halteband a. dgl. an einem oder beiden an den Stirnseiten der Trommel abgebogenen Enden nachspannbar. Auf diese Weise wird das Papierbahnende mit genügender Kraft gehalten und ergibt sich auch bei starkem Papierzug eine sichere Führung der Papierbahn. Das Bahnende kann dabei in ganzer Bahnbreite unter das Halteband geschoben und von diesem gehalten werden, so daß auch beim Verarbeiten schwerer Papiere eine unerwünschte Freigabe der Bahn beim Einziehen mit Sicherheit zu vermeiden ist. Die Kraft, mit der das Bahnende festgehalten wird, läßt sich beliebig bestimmen und regeln: Die Einrichtung ist einfach zu bedienen und arbeitet auch nach langem Gebrauch gleichbleibend betriebssicher und zuverlässig. Beim pfeilförmigen Falten eines Papieredes ist keine besondere Sorgfalt nötig, da es- gleichgültig ist, ob die Pfeilspitze etwas mehr nach der einen oder anderen Seite fällt. Ein Werfen und Faltenbilden der Bahn läßt sich trotzdem vermeiden. Die neue Haltevorrichtung ist auch ohne weiteres besonders geeignet zum wahlweisen Verarbeiten von ganzbreiten und beliebig teilbreiten Papierbahnen und findet ohne Schwierigkeiten für beheizte Trommeln und ohne Rücksicht auf die Heizmittel Verwendung. Auch bei einem sehr engen Trockenkanal und der Verwendung von Blasdüsen o: dgl., die dicht über der Trommel einmünden, besteht beim Einziehen der Bahn keine Gefahr von Störungen und, entfällt die Notwendigkeit, die um die Trommel gestülpte Decke des Trockenkanals aufzüschwenken.
  • Die Zeichnung veranschaulicht in schematischer Weise eine Trockentrommel gemäß der Erfindung, und zwar zeigen: Abb. r die Stirnansicht und Abb.2 einen Querschnitt durch die Trokkentrommel.
  • Im Mantel der Trockentrommel r ist eine Längsnut 2 vorgesehen, die sich über die ganze Länge der Trommel erstreckt: Diese Längsnut e dient zur Aufnahme eines Drahtes 3, der an beiden Stirnseiten der Trommel in Haltevorrichtungen ¢ eingehängt wird. Eingeschaltete Federn 5 ermöglichen ein Nachgeben des Drahtes. In bestimmten Abständen, die den kleinsten zu verarbeitenden Papierbreiten entsprechen, sind im Mantel der Trommel unter dem Führungsdraht 3 Aussparungen 6 vorgesehen. Beim Einziehen der Papierbahn greift man nun mittels eines Hakens o. dgl. an einer dieser Aussparungen unter den Führungsdraht 3 und liebt diesen etwas hoch; um das zu einem Pfeil- gefaltete Ende der Papierbahn unter den Draht 3 legen zu können. Nach dem Loslassen des Führungsdrahtes 3 legt sich dieser unter Spannung auf die Papierbahn, die sodann beim Verdrehen der Trommel r eingezogen und durch den durch die Haube 7 gebildeten Trockenkanal geführt wird.
  • Der Halte- oder Führungsdraht 3 kann aus beliebigem geeignetem Werkstoff, wie z: B. Klaviersaitendraht, bestehen; es kann auch ein schmales Band zur Verwendung kommen. Durch Nachspannen der Enden des Führungsdrahtes 3- erhält dieser die geeignete Spannung.
  • Das Abheben des Führungsbandes 3 zwecks Unterschiebens des Papierbahnpfeiles kann auch z. B. durch die Rollen 8 erfolgen, die zum Abwinkeln des Führungsbandes dienen und die auf beliebige Weise gehoben und wieder gesenkt werden können.

Claims (1)

  1. PATRNTt1NSPRÜCHE: z. Vorrichtung zum Einziehen der Papierbahn bei Trockentrommeln für Rotationstiefdruckmaschinen, bei der ein in einer axial verlaufenden Aussparung des Trommelmantels liegender Draht zum Halten des untergelegten Papierbahnendes dient, dadurch gekennzeichnet, daß das in eitler Längsnut des Trommelmantels liegende Drähthalteband (3) o. dgl. sich über die- ganze Trommellänge erstreckt und derart federnd unter Zugspannung gehalten ist, daB das Band in seiner ganzen Länge in radialer Richtung gegen die- Trommelwand gezogen wird. a. Vorrichtung nach Anspruch r, dadurch gekennzeichnet, daB das federnd nachgiebige Halteband (3) o. dgl. an einem oder beiden an den Stirnseiten der Trommel abgebogenen Enden nachspannbar ist.
DESCH109941D 1936-05-14 1936-05-14 Vorrichtung zum Einziehen der Papierbahn bei Trockentrommeln fuer Rotationstiefdruckmaschinen Expired DE677464C (de)

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